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KBS700 schrieb:
Hinzu kommt noch das zukünftig deutlich höhere Konfliktpotenzial im Bahnhof Grötzingen, da ja alle REs über Gleis 3 durch den Bahnhof müssen. Es fährt also nicht mehr nur die S5 einem im Weg herum, sondern alles... Ebenso bleibt ja auch nach dem Ausbau der Bft Oberausstr bis zur Bahnhofsgrenze eingleisig.
Angesichts der mangelnden Bauwerksbreite der Pfinzbrücke der anschließenden Topographie bis zur Eisenbahnstraße (einschließlich "schallungünstiger" Dammlage neben Wohnbebauung) habe ich ja in Grötzingen nicht wirklich etwas erwartet. In Bezug auf diese Strecke ist man ja Kummer gewohnt.
Aber dass man im Jöhlingen den betrieblichen Zwangspunkt mit Ludwig'scher Spezial-Sonderlösung auf der Technikseite nicht durch eine verlängerte Zweigleisigkeit mit regelwerkskonformem Standard-D-Weg ersetzt (und damit am Bahnsteig auf den Gegenzug warten kann statt unmittelbar am Bahnübergang), ist extrem schwach und an der Grenze zur Arbeitsverweigerung.
Die Begründung wäre eindeutig vorhanden und die Bedingungen günstig: von der örtlichen Politik hätte keine wirklichen Querschüsse zu erwarten (selbst Gemeinderäte, die noch nie eine Bahn von innen gesehen haben, unterstützen die Forderung nach einer Zweigleisigkeit bis unmittelbar vor das Tunnelportal - und der Rest hätte gerne einen zweigleisigen Tunnel); Anwohner gibts da praktisch keine (extreme Ortsrandlage mit Bahn im Einschnitt bzw. freies Feld); und der Bereich, in dem der Platz zwischen Gleis und Feldweg auch ohne Verschwenkung für ein zweites Gleis reichen würde, reicht wenigstens für eine D-Weg-Verlängerung um ca. 200 Meter aus - da ist man gerade dabei, eine Steilvorlage freistehend vor dem Tor zu verstolpern...

Im Moment klingen die Planungen für die Strecke eher nach einem Kundenvertreibungsprogramm
Aktuell nicht gerade eine mustergültige Betriebsqualität aufgrund diverser Zwangspunkte in der Infrastruktur; mit Einführung des RE die genannten zusätzlichen betriebliche Zwangspunkte in Grötzingen (dann bekommt DB Regio in Heilbronn womöglich Schnupfen, wenn GoAhead in Pforzheim oder Abellio in Mühlacker husten).
Dann irgendwann 2025ff ein - bereits angedrohter - einjähriger Schienenersatzverkehr - womöglich noch über die dann nagelneuen Ortsumgehungen der B293 (also mit Schleifenfahrten, die je nach Relation mit bis zu 1,5 km Umweg bedeuten) aber trotzdem im üblichen HVZ Stop-and-Go im Pfinztal.
Und nach den Bauarbeiten kann man die Kundenerwartung in Sachen verbesserte Betriebsqualität nicht erfüllen, weil die Zwangspunkte in Jöhlingen und Grötzingen nicht angepackt wurden und womöglich stellt man fest, dass die Pufferwirkung in Sachen Verspätungsübertragung des zweigleisigen Ausbaus durch die verbleibenden Eingleisigkeiten im Bereich Rinklingen - Bretten - Gölshausen begrenzt wird.
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