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Re: 1+1 = 1 oder noch mehr

geschrieben von: De David

Datum: 17.10.20 21:09

Oder man schickt den einen NE81 Steuerwagen den man noch in Gammertingen hat zu Alstom nach Salzgitter, sie sollen dort einen Lint Führerstand einbauen und die Kiste mit elektrischen Teilen aus der aktuellen Lint Fertigung kompatibel zum 54er machen 😂

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif
Nur hat eben der RS1 seit mitlerweile 2 1/2 Jahrzehnten auf vielen Strecken einfach den Standart gesetzt, was Fahrzeiten und mögliche Fahrpläne angeht, und jezt beschert und der ach so tolle "Fortschritt" irgendwelche Tukerkisten.
Und dabei muss man bedenken, die Regio Shuttle bringen diese Leistung mit gedrosselten Antrieben, würde man sie von der Leine lassen, ginge noch mehr.



So in etwa: 😂 [m.facebook.com]

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Re: Verschlechterungen im Zollerbahn-Netz durch neue LINT

geschrieben von: ulrich

Datum: 18.10.20 00:48

Die Frage auf den Punkt gebracht: Warum kann die Fahrzeugindustrie keine Nachfolger liefern mit gleichen Leistungsparametern?
Könnte sie, aber wird das alles verunmöglicht durch neue Vorgaben bezüglich Barrierefreiheit oder Schadstoffe?
Dann sollte man die wahren Schuldigen auch benennen und sich dazu (als Verantwortlixhe, Politiker, Umweltlobbyisten.....) auch bekennen und sagen: Ja, es wird langsamer weil wir das so wollten.

Ulrich
Ich sehe da halt nur keinen Grund. Ab 38 cm Bahnsteig kann man den Lint auch einwandfrei ohne Schiebetritt fahren (würde eh nicht funktionieren, da sie ab der Höhe anfangen anzustoßen), damit hält man die Haltezeiten in Grenzen, ist zwar nicht so schnell wie der RS1, aber es fängt an in die Richtung zu gehen. Und Schadstoffgrenzwerte begrenzen im Prinzip auch nichts. Man hat doch die zertifizierten Motoren, dann müsste man beim Lint halt 4 statt 3 einbauen wenn er mit 3 nicht zeitig in die Gänge kommt. Oder eben mit Diesel-Elektrik herum probieren, um eben aus dem Stand raus durchgehend maximale Zugkraft zu haben, und nicht dauernd Zugrkafteinbrüche weils Getriebe herum schaltet und die Motordrehzahl niedrig ist usw.

Aber war beim RS1 ja auch nicht anders, man hat die soliden und leistungsfähigen MAN Motoren gegen IVECO mit zu wenig Hubraum getauscht, die nach der Anschrift zwar 15 PS mehr hatten, aber sich zum teil eben der Wurst-vom-Brot-zieh-Effekt nicht so richtig einstellen wollte, und es sich im Normalbetrieb beim anfahren schon herum würgend anhörte, wie wenn man mit einem MAN Shuttle mit nur einem Motor fährt.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif
De David schrieb:
Ich sehe da halt nur keinen Grund. Ab 38 cm Bahnsteig kann man den Lint auch einwandfrei ohne Schiebetritt fahren (würde eh nicht funktionieren, da sie ab der Höhe anfangen anzustoßen), damit hält man die Haltezeiten in Grenzen, ist zwar nicht so schnell wie der RS1, aber es fängt an in die Richtung zu gehen. Und Schadstoffgrenzwerte begrenzen im Prinzip auch nichts. Man hat doch die zertifizierten Motoren, dann müsste man beim Lint halt 4 statt 3 einbauen wenn er mit 3 nicht zeitig in die Gänge kommt. Oder eben mit Diesel-Elektrik herum probieren, um eben aus dem Stand raus durchgehend maximale Zugkraft zu haben, und nicht dauernd Zugrkafteinbrüche weils Getriebe herum schaltet und die Motordrehzahl niedrig ist usw.

Aber war beim RS1 ja auch nicht anders, man hat die soliden und leistungsfähigen MAN Motoren gegen IVECO mit zu wenig Hubraum getauscht, die nach der Anschrift zwar 15 PS mehr hatten, aber sich zum teil eben der Wurst-vom-Brot-zieh-Effekt nicht so richtig einstellen wollte, und es sich im Normalbetrieb beim anfahren schon herum würgend anhörte, wie wenn man mit einem MAN Shuttle mit nur einem Motor fährt.
das Problem bei MAN ist eher Stage IIIb sprich Euro6 und evtl der Wille Motoren zu liefern.
De David schrieb:
Ich sehe da halt nur keinen Grund. Ab 38 cm Bahnsteig kann man den Lint auch einwandfrei ohne Schiebetritt fahren (würde eh nicht funktionieren, da sie ab der Höhe anfangen anzustoßen), damit hält man die Haltezeiten in Grenzen, ist zwar nicht so schnell wie der RS1, aber es fängt an in die Richtung zu gehen. Und Schadstoffgrenzwerte begrenzen im Prinzip auch nichts. Man hat doch die zertifizierten Motoren, dann müsste man beim Lint halt 4 statt 3 einbauen wenn er mit 3 nicht zeitig in die Gänge kommt. Oder eben mit Diesel-Elektrik herum probieren, um eben aus dem Stand raus durchgehend maximale Zugkraft zu haben, und nicht dauernd Zugrkafteinbrüche weils Getriebe herum schaltet und die Motordrehzahl niedrig ist usw.

Aber war beim RS1 ja auch nicht anders, man hat die soliden und leistungsfähigen MAN Motoren gegen IVECO mit zu wenig Hubraum getauscht, die nach der Anschrift zwar 15 PS mehr hatten, aber sich zum teil eben der Wurst-vom-Brot-zieh-Effekt nicht so richtig einstellen wollte, und es sich im Normalbetrieb beim anfahren schon herum würgend anhörte, wie wenn man mit einem MAN Shuttle mit nur einem Motor fährt.
Das Land BW wollte ja bei der ersten Bestellung die LINT 54 mit mehr Leistung bzw. 4 Motoren bestellen hat aber das was verbaut wurde ist bereits das maximum von Alstom. Heißt somit ganz klar als Ersatz für VT 650 (RS1) ist nur elektrische Traktion als Nachfolge mit gleicher Fahrtzeit machbar.

Außerdem ist die Fahrzeitverlängerung wirklich eine Verschlechterung? Der Fahrplan wird tendenziell eher Stabiler (= weniger Verspätungen), es gibt bessere (& sichere) Anschlüsse. In Hechingen entsteht ein perfekter Umsteigeknoten wo man im Idealfall auch noch den kompletten Busverkehr vertaktet.
Gruß

Next Stop Frankfurt Airport Long distance Trains




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.10.20 10:31.

Re: Verschlechterungen im Zollerbahn-Netz durch neue LINT

geschrieben von: VT

Datum: 18.10.20 11:04

146 227 schrieb:


Außerdem ist die Fahrzeitverlängerung wirklich eine Verschlechterung? Der Fahrplan wird tendenziell eher Stabiler (= weniger Verspätungen), es gibt bessere (& sichere) Anschlüsse.
Kommt drauf an wie nah am Limit geplant wurde. Ein langsamer Fahrplan ist ja nicht per se leichter zu halten wenn die Fahrzeuge ebenfalls lahmer sind.

Beob8en, ggf. nachsteuern

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 18.10.20 12:35

VT schrieb:
Kommt drauf an wie nah am Limit geplant wurde. Ein langsamer Fahrplan ist ja nicht per se leichter zu halten wenn die Fahrzeuge ebenfalls lahmer sind.

So ist es.

Der Anspruch bei der Fahrplanerstellung war aber, diesen möglichst stabil zu konstruieren. Und zwar nicht nur "aus sich heraus", denn die HzL fährt da ja überdurchschnittlich pünktlich. Problem sind meist die eingeschleppten Verspätungen des IRE aus Stuttgart, die dann auch den HzL-Fahrplan zerschießen. So wurde beim neuen Lint-Fahrplan versucht, den so zu gestalten, dass er danach möglichst schnell wieder ins Lot kommt.

Ansonsten hat die Landesbahn ihr Büro ja direkt im Bahnhof Hechingen und kann live beobachten, ob der neue Fahrplan funktioniert. Ansonsten wird nachgesteuert, keine Frage! Aber lassen wir ihn erst einmal anlaufen.

Gruß

Heiko

http://www.desiro.net/Signatur-Streik.jpg

Re: Verschlechterungen im Zollerbahn-Netz durch neue LINT

geschrieben von: Henra

Datum: 18.10.20 13:17

ulrich schrieb:
Die Frage auf den Punkt gebracht: Warum kann die Fahrzeugindustrie keine Nachfolger liefern mit gleichen Leistungsparametern?
Könnte sie, aber wird das alles verunmöglicht durch neue Vorgaben bezüglich Barrierefreiheit oder Schadstoffe?
Ich denke, es sind eher verschärfte Sicherheitsvorschriften (Trittstufen + Crashnormen), die dazu führen, dass man sich schwer tut, mit den neuen Zügen die Fahrzeiten der alten zu halten.

Zitat
Dann sollte man die wahren Schuldigen auch benennen und sich dazu (als Verantwortlixhe, Politiker, Umweltlobbyisten.....) auch bekennen und sagen: Ja, es wird langsamer weil wir das so wollten.
Die direkt Verantwortlichen sitzen erst mal im EBA. Die erlassen die Vorschriften, die zu o.g. Problematik führen.
Das Alstom keinen vierten Motor einbauen wollte ist dann einfach der Tatsache geschuldet, dass sie mittlerweile VT Monopolist sind (und es bei VT ganz sicher auch bleiben werden) und es schlicht nicht machen müssen.
Mit der Umstellung auf neue Antriebe wird sich diese Problematik allerdings teilweise weiter verschärfen, insofern kommt der Auftritt der Umweltverbände und Politiker erst noch, der dazu führen wird, dass Fahrzeiten der Altfahrzeuge nicht gehalten werden können.

Das Wiederholen von Stammtischparolen ist destruktiv

geschrieben von: Honigbiene

Datum: 18.10.20 13:38

Guten Tag Henra,

zunächst empfehle ich, sich mit dem Eisenbahnwesen zu beschäftigen, bevor man solche Mutmaßungen anstellt. Deine Beiträge zeugen von einer grundsätzlichen Unwissenheit über das Eisenbahnwesen.

Henra schrieb:
Die direkt Verantwortlichen sitzen erst mal im EBA. Die erlassen die Vorschriften, die zu o.g. Problematik führen.
Die Vorschriften der Technischen Spezifikationen für die Interoperabilität (TSI) werden nicht durch das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) erlassen.

Henra schrieb:
Das Alstom keinen vierten Motor einbauen wollte ist dann einfach der Tatsache geschuldet, dass sie mittlerweile VT Monopolist sind (und es bei VT ganz sicher auch bleiben werden) und es schlicht nicht machen müssen.
Im Bereich des nicht-angetriebenen Drehgestells ist bei Dieseltriebzügen des Typs Alstom Coradia Lint 54 der Kraftstofftank untergebracht, so dass der Einbau eines vierten Antriebes an dieser Stelle aus Platzgründen nicht möglich ist. Offensichtlich ist dir unbekannt, dass für den Betrieb eines Triebzuges mit Verbrennungsantrieb das Mitführen eines Kraftstofftankes zwingend erforderlich ist.

Henra schrieb:
Mit der Umstellung auf neue Antriebe wird sich diese Problematik allerdings teilweise weiter verschärfen, insofern kommt der Auftritt der Umweltverbände und Politiker erst noch, der dazu führen wird, dass Fahrzeiten der Altfahrzeuge nicht gehalten werden können.
Zu Stammtischparolen äußere ich mich nicht inhaltlich, zumal strengere Abgasnormen nicht grundsätzlich zu einer schlechteren Fahrdynamik führen.

Grüße
die Honigbiene

Re: Das Wiederholen von Stammtischparolen ist destruktiv

geschrieben von: Henra

Datum: 18.10.20 14:27

Honigbiene schrieb:
Guten Tag Henra,

zunächst empfehle ich, sich mit dem Eisenbahnwesen zu beschäftigen, bevor man solche Mutmaßungen anstellt. Deine Beiträge zeugen von einer grundsätzlichen Unwissenheit über das Eisenbahnwesen.
Auf solche unqualifizierten Pöbeleien gehe ich nicht ein. Sie entwerten leider alles was Du danach schreibst.

Zitat
Die Vorschriften der Technischen Spezifikationen für die Interoperabilität (TSI) werden nicht durch das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) erlassen.
OK, erlassen war nicht die präzise Formulierung. Das EBA interpretiert sie aber und setzt sie in der Praxis aber um.

Zitat
Im Bereich des nicht-angetriebenen Drehgestells ist bei Dieseltriebzügen des Typs Alstom Coradia Lint 54 der Kraftstofftank untergebracht, so dass der Einbau eines vierten Antriebes an dieser Stelle aus Platzgründen nicht möglich ist.
Das kann man mit zugegebenermaßen großem Aufwand aber sicherlich schon hinbekommen. Natürlich wird der Tank dann kleiner, was natürlich wiederum andere betriebliche Nachteile mit sich bringt und vermutlich wäre eine Neuabnahme erforderlich, die erfahrungsgemäß ziemlich lange dauert und womit das Ganze Unterfangen natürlich hinfällig wäre (womit wir aber auch wieder beim EBA wären).

Zitat
Offensichtlich ist dir unbekannt, dass für den Betrieb eines Triebzuges mit Verbrennungsantrieb das Mitführen eines Kraftstofftankes zwingend erforderlich ist.
Ich weiß nicht, welches persönliche Problem Du hast, dass Du keinen einzigen Satz ohne Beleidigung hinbekommst?!

Zitat
Zu Stammtischparolen äußere ich mich nicht inhaltlich, zumal strengere Abgasnormen nicht grundsätzlich zu einer schlechteren Fahrdynamik führen.
Habe ich was von Abgasnormen geschrieben?
Bitte einfach mal Deine Hassbrille absetzen und genau lesen.
Klar ist, dass Brennstoffzellenangetriebene Züge sich sehr schwer tun werden, auch nur in die Nähe der Beschleunigungsleistung eines Regio Shuttle zu kommen.
Batterieelektrische Fahrzeuge könnten das im Prinzip zwar schon, da geht das aber dann ziemlich auf die Reichweite. Allenfalls bei sehr kurzen Stichstrecken kann das aber durchaus funktionieren.

So und jetzt kannst Du wieder rumpöbeln und beleidigen wie Du magst und wie Du glaubst, dass es Deinem Ansehen zuträglich ist.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.10.20 14:41.
Das 4. Powerpack ginge Imho problemlos.
Also quasi ein Lint aus 2 B-Wagen.
Denn 2 Sachen sind Fakt, zwischen Drehgestell und Wagenende ist jeweils noch ein Haufen Platz, und der Lint baut insgesamt sehr hochbeinig. Er nutzt das Lichtraumprofil nach unten hin kaum aus, im Gegensatz zum Regio Shuttle, bei dem die Tanks ja auch unterm Niederflur Teil sind, und damit sehr flach und vorallem weit nach unten gezogen. Während beim Lint dort bildlich der Wind durch pfeift.
Möglichkeiten gibt's also.
Vielleicht sollte das Land dann nur noch einzelne B-Wagen bestellen, und bei der "Hoffeldschmiede" Gmeinder Mosbach das zusammen bauen zu vollständigen VT.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif
Guten Abend,

statt "am Bewährten" immer weiter festhalten zu wollen (-> Gott sei Dank sind die 215 mit yg-Wagen schon verschrottet, sonst hätte sich auf DSO sicher jemand gefunden, der sie zurück haben will, weil für Teile dieses Forums nur Ranz und Gammel schön sind), wäre ein mutiger Schritt nach vorne längst überfällig. Nicht nur von besserem Nahverkehr im Raum Tübingen träumen und von einer Wiederinbetriebnahme der in Albstadt-Ebingen abzweigenden Talgangbahn aber allerspätestens 4 Wochen nach St. Nimmerlein faseln, sondern einfach mal den ganzen Krempel unter Fahrdraht bringen, ET die die Fahrzeiten eines 650 halten können, gibt es nämlich. Und die Frage nach dem IRE bis/aus Stuttgart wäre dann auch geklärt, wenn der 612 dann eines Tages nicht mehr in die Stuttgarter Kellergrube darf - ein ET dürfte.

Aber das wäre ja radikal was verändert, statt nur von "Verkehrswende" und "Schienenland #1" zu labern ... und es würde (Hilfe!) auch noch Geld kosten ... und man müsste das bequeme, tradierte Weltbild verlassen!

Freundliche Grüße
Tobias

"Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger - alles zu werden, strömt zuhauf!"
(aus "Die Internationale" | Deutscher Text durch Emil Luckhardt, 1910)

Hey, jetzt bleib´ doch mal locker!

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 18.10.20 22:24

`Nabend Tobias!

Was ist denn in der letzten Zeit los mit dir?
Kein Eintrag ohne eine volle Breitseite gegen alles, was irgendwie mit der Eisenbahn der Vor-Desiro-Zeit zu tun hat.
Kein Eintrag ohne - zugegeben: wohlfeil formulierte - Beiträge, was in der Bahnpolitik alles versäumt wurde.
Die Verbalrhetorik in der Masken-Diskussion blende ich einmal aus, denn das, was da draußen gerade passiert, sollte uns ja inzwischen alle eines Besseren belehrt haben.
Ich halte fest: der dauerhafte Entzug vom Schwabenstammtisch ist doch nicht so einfach kurierbar. Geht mir übrigens auch so.

Doch tröste dich:

"Nicht nur von besserem Nahverkehr im Raum Tübingen träumen und von einer Wiederinbetriebnahme der in Albstadt-Ebingen abzweigenden Talgangbahn aber allerspätestens 4 Wochen nach St. Nimmerlein faseln, sondern einfach mal den ganzen Krempel unter Fahrdraht bringen"
Oder noch besser: das eine tun, ohne das andere zu lassen. Und nicht zu "faseln", sondern konkret zu besprechen.

"Aber das wäre ja radikal was verändert, statt nur von "Verkehrswende" und "Schienenland #1" zu labern ... und es würde (Hilfe!) auch noch Geld kosten ... und man müsste das bequeme, tradierte Weltbild verlassen!"
Genau das passiert hier doch!
Von Norden her dringt die Regionalstadtbahnneckaralb (die Trennzeichen möge jeder selbst setzen, ich mache das immer falsch) vor und zieht die Strippe zumindest mal bis Albstadt-Ebingen (oder gar Onstmettingen). Die fehlenden, wenngleich ziemlich anspruchsvollen Kilometer nach Sigmaringen nimmt das Land in Angriff, nachdem die S21-Jubelperser in Frau Gönners Donau-Gauen gemerkt haben, wie sie sich mit dem Maulwurfsbahnhof selbst vom Landeshauptstädtle abhängen. Und ja, es wird Geld in die Hand genommen. Nicht nur geredet. Das war ja vor ein paar Tagen hier Thema, auch wenn sich die Fuzzys erstmal an dem C-Thema aufgegeilt haben, dass die Albbahn-Strecke auf irgendeiner schematischen Kartendarstellung fehlte.

Insofern sind die Schmähungen an dieser Stelle - zum Glück - ein wenig fehl am Platze.

Viele Grüße, und: mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit wird der alte Krempel namens 218 auch kommendes Jahr im Ländle fahren. Nein, nicht für Fuzzys. Sondern weil sie für die beabsichtigten Zwecke mit ihren Wagen - und bei differenzierter (!) Betrachtung - einfach deutlich besser geeignet ist als alles moderne Zeug.

Heiko

http://www.desiro.net/Signatur-Streik.jpg




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.10.20 22:26.
Vielleicht hat sich ja die HzL als Qualitätsbahn eine Variante bauen lassen, wo Fenster und Vierersitzgruppen zusammen passen. So mit Tischen und Platz für Gepäck zwischen den Rückenlehnen.
In Schleswig-Holstein und MV habe ich zwei Bestuhlungsvarianten kennengelernt: eine geht so (wenn man zeitig genug da ist), die andere ist richtig grottig.
Grundrisse für die HzL-Fahrzeuge habe ich im Netz leider nicht gefunden.

MfG RK

Re: Ich finde die Fahrzeuge grundsätzlich angenehm.

geschrieben von: VT

Datum: 19.10.20 03:31

Das ändert leider nur wenig an der recht unangenehmen Lüftung auf den Fensterplätzen.. Aber was will man machen.

Re: HzL erhält Lint für das Zollerbahn-Netz

geschrieben von: alice

Datum: 19.10.20 16:48

Benedikt_Hone schrieb:
LOL, "Freuen sich über die neuen Lint-Fahrzeuge (im Vordergrund v.l.)", wer hat sich denn da im Hintergrund aufs Pressefoto gemogelt? *g* Das nennt man wohl neudeutsch Fotobombe.

Und wer ist das? Man kennt ja nicht jeden in Deutschland...



.

Re: HzL erhält Lint für das Zollerbahn-Netz

geschrieben von: Benedikt_Hone

Datum: 19.10.20 17:56

alice schrieb:
Benedikt_Hone schrieb:
LOL, "Freuen sich über die neuen Lint-Fahrzeuge (im Vordergrund v.l.)", wer hat sich denn da im Hintergrund aufs Pressefoto gemogelt? *g* Das nennt man wohl neudeutsch Fotobombe.
Und wer ist das?
Keine Ahnung, meine Frage war durchaus ernst gemeint. Vielleicht ja hier jemand aus dem Forum, ich würde es zumindest nicht ausschließen.
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