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ABS/NBS Ulm-Augsburg - Wo soll die Trasse hin?

geschrieben von: mapaba

Datum: 15.10.20 22:21

Die DB stellt morgen Ergenisse vor:
Leider hinter Anmeldeschranke.
Kurz Zusammengefasst: Eigentlich wollen alle das Projekt - aber nur so, wie es der jeweiligen Region passt :-)

Sicht der Augsburger; [www.augsburger-allgemeine.de]

Sicht der Günzburger: [www.augsburger-allgemeine.de]

Ankündigung des Projekts: [www.ulm-augsburg.de]

Es sollen wohl morgen ab 16.00 Uhr die Neuigkeiten auf der Homepage zu finden sein.

Beeindruckend

geschrieben von: 38815

Datum: 15.10.20 23:02

Beeindruckend, wie die Günzburger hinter ihrer Verkehrsanbindung stehen!

Die einen Städte wollen die Fernverkehrsanbindung (Darmstadt, Günzburg), andere lehnen sie ab (Coburg, Heidelberg), bzw. stellen sich bei der Trassenfindung quer.

Gruß

Re: Beeindruckend

geschrieben von: NBStrecke

Datum: 16.10.20 00:47

38815 schrieb:
Beeindruckend, wie die Günzburger hinter ihrer Verkehrsanbindung stehen!

Die einen Städte wollen die Fernverkehrsanbindung (Darmstadt, Günzburg), andere lehnen sie ab (Coburg, Heidelberg), bzw. stellen sich bei der Trassenfindung quer.
Hm ich seh da eher Parallelen zw. Coburg-Günzburg:
Zitat
„Das bedeutet, am bestehenden Günzburger Bahnhof in der Kernstadt müssen auch zukünftig die Fernzüge im zugesagten Takt halten und den Günzburgern und Pendlern zur Verfügung stehen. Ich werde in engem Schulterschluss mit Landrat Dr. Reichhart unser politisches Gewicht zur Begleitung dieses Projektes zum Wohle unserer Stadt einsetzen“, teilt Jauernig auf Anfrage unserer Zeitung mit. Nicht nur er ist sehr gespannt, welche Varianten die Bundesbahn am Freitag vorstellen wird. Denn immer wieder im Gespräch ist der Gedanke, dass Fernverkehrszüge künftig nicht mehr am heutigen Bahnhof Günzburg halten, sondern an einem neuen Haltepunkt außerhalb des Stadtgebiets stoppen sollen.
Wie in Coburg wollen die Günzburger einen Halt unbedingt am Bestandsbahnhof und nicht auf der Neubautrasse. Am Ende wird das wie in Coburg enden, die NBS fährt an der Autobahn vorbei, um den D-Takt halten zu können und ab und zu alle 1-2h fährt mal ein IC/EC auf die Seite raus, um Günzburg bedienen zu können.
Dabei gäbe es wie auch schon in Coburg, wo ebenfalls eine NV-Strecke die NBS kreuzt eine wunderschöne Option für einen Turmbahnhof, der der ganzen Region weiterhülfe und nicht nur der Kreisstadt/Großstadt. Außerdem könnte aufgrund des geringeren Umwegs sicher mehr Züge an diesem Bf halten. Im Endeffekt schneiden sich die Kirchturmpolitiker damit ins eigene Fleisch.

Etwas verwunderlich ist deshalb auch der Standpunkt von Ex-Verkehrsminister Richhart. Der Landkreis für den er jetzt zuständig ist geht immerhin ~35km in den Süden bis nach Hampeltshofen an der Mittelschwabenbahn, die den Turmbahnhof bedienen würde. Demgegenüber ist 10km nördlich von Günzburg aber Schluss, da ist abseits der Donauauen nicht mehr viel und dannt kommt schon die Landkreis-/Bundeslandgrenze zu BaWü. Die Ortschaften die danach kommen, haben dann außerdem auch schon ihren eigenen Bahnanschluss nach Ulm über die Brenzbahn.

Und dann ist da natürlich Günzburgs Sonderfaktor Legoland - das nahe eines Autobahnbahnhofs liegen würde und dadurch profitieren könnte, wenn Familien mit dem ICE anreisen könnten.

Re: Beeindruckend

geschrieben von: Flauschi

Datum: 16.10.20 01:24

Mal ganz ehrlich. Günzburg ist eisenbahnmäßig ein Kaff und sollte bei einer überregionalen Verbindung keine Berücksichtigun finden. Es hat gerade knapp über 20.000 Einwohner und sollte froh sein, wenn überhaupt eine Bahnstrecke daran vorbeifährt. Genügend andere Orte mit dieser Größe haben überhaupt keine Bahnverbindung. Der Vergleich mit Coburg hinkt gewaltig

Lage der NBS

geschrieben von: 38815

Datum: 16.10.20 01:32

NBStrecke schrieb:
38815 schrieb:
Beeindruckend, wie die Günzburger hinter ihrer Verkehrsanbindung stehen!

Die einen Städte wollen die Fernverkehrsanbindung (Darmstadt, Günzburg), andere lehnen sie ab (Coburg, Heidelberg), bzw. stellen sich bei der Trassenfindung quer.
Hm ich seh da eher Parallelen zw. Coburg-Günzburg:
Zitat
„Das bedeutet, am bestehenden Günzburger Bahnhof in der Kernstadt müssen auch zukünftig die Fernzüge im zugesagten Takt halten und den Günzburgern und Pendlern zur Verfügung stehen. Ich werde in engem Schulterschluss mit Landrat Dr. Reichhart unser politisches Gewicht zur Begleitung dieses Projektes zum Wohle unserer Stadt einsetzen“, teilt Jauernig auf Anfrage unserer Zeitung mit. Nicht nur er ist sehr gespannt, welche Varianten die Bundesbahn am Freitag vorstellen wird. Denn immer wieder im Gespräch ist der Gedanke, dass Fernverkehrszüge künftig nicht mehr am heutigen Bahnhof Günzburg halten, sondern an einem neuen Haltepunkt außerhalb des Stadtgebiets stoppen sollen.
Wie in Coburg wollen die Günzburger einen Halt unbedingt am Bestandsbahnhof und nicht auf der Neubautrasse. Am Ende wird das wie in Coburg enden, die NBS fährt an der Autobahn vorbei, um den D-Takt halten zu können und ab und zu alle 1-2h fährt mal ein IC/EC auf die Seite raus, um Günzburg bedienen zu können.
Dabei gäbe es wie auch schon in Coburg, wo ebenfalls eine NV-Strecke die NBS kreuzt eine wunderschöne Option für einen Turmbahnhof, der der ganzen Region weiterhülfe und nicht nur der Kreisstadt/Großstadt. Außerdem könnte aufgrund des geringeren Umwegs sicher mehr Züge an diesem Bf halten. Im Endeffekt schneiden sich die Kirchturmpolitiker damit ins eigene Fleisch.
Die Anbindung Günzburgs an die NBS ist doch schon beschlossene Sache.
Meines Wissens geht es bei den Forderungen der Günzburger darum, dass die neue ICE-Strecke durch den bestehenden Günzburger Bahnhof trassiert wird, damit der Fernverkehr nicht nur einen zentralen Halt hat, sondern auch möglichst viele Züge in Günzburg halten werden. Ich wüsste nicht, warum das mit den Fahrzeitvorgaben nicht vereinbar sein sollte.

In der Maßnahmenbeschreibung der ABS/NBS Ulm-Augsburg war vor nicht allzu langer Zeit sehr präzise die Rede einer NBS entlang der A8. Jetzt steht dort:

Zitat
ABS/NBS im Korridor Neu-Ulm – Günzburg – Jettingen – Dinkelscherben, Vmax = 250/200 km/h; Fernverkehrshalt Günzburg
Man hat also den Suchraum im Abschnitt Unterfahlheim-Jettingen entsprechend erweitert.
DB Netz schreibt u.a. in der Projektbroschüre, dass sowohl ein Ausbau der Bestandstrecke als auch eine Neubaubaustrecke in bestimmten Abschnitten denkbar wären. Vielleicht meinen die das auch nur als Gag.

Wenn Günzburg künftig wirklich stündlich vom Linienfernverkehr bedient werden soll und da werden wohl noch Tagesrand- und Verstärkerzüge hinzukommen, dann sollte zur Fahrzeitsenkung auch der in Günzburg haltenden Züge die NBS schon möglichst durch Günzburg verlaufen. Es wäre Quatsch, wenn ein Drittel der ICEs die NBS nicht nutzen könnte und nicht wesentlich schneller als heute unterwegs wäre.
Der Umstieg auf die Strecken nach Mindelheim und Donauwörth kann nicht am Legoland erfolgen.

Gruß

Coburg

geschrieben von: 38815

Datum: 16.10.20 01:41

Flauschi schrieb:
Mal ganz ehrlich. Günzburg ist eisenbahnmäßig ein Kaff und sollte bei einer überregionalen Verbindung keine Berücksichtigun finden. Es hat gerade knapp über 20.000 Einwohner und sollte froh sein, wenn überhaupt eine Bahnstrecke daran vorbeifährt. Genügend andere Orte mit dieser Größe haben überhaupt keine Bahnverbindung. Der Vergleich mit Coburg hinkt gewaltig
In Günzburg gibt es zwei Faktoren: Umsteiger von den Strecken nach Donauwörth und Mindelheim, sowie der Legoland-Tourismus.
In Ringsheim halten bald Fernzüge für den Europapark und da fahren die REs teilweise durch.

Bei Coburg stand im Raum, dass die ICE-Strecke durch den Bahnhof verläuft. Das wollten die Coburger nicht.
Bei Günzburg ist es genau umgekehrt. Ich finde, den Wunsch nach einer guten Anbindung soll man den Günzburgern dann schon erfüllen.

Re: Coburg

geschrieben von: NBStrecke

Datum: 16.10.20 01:46

38815 schrieb:
Bei Coburg stand im Raum, dass die ICE-Strecke durch den Bahnhof verläuft. Das wollten die Coburger nicht.
Bei Günzburg ist es genau umgekehrt. Ich finde, den Wunsch nach einer guten Anbindung soll man den Günzburgern dann schon erfüllen.
Tja, nix gegen Deiner Gönnerhaftigkeit, aber der D-Takt sollte schon eingehalten werden und da ist die Route über Günzburg halt schlecht, da östlich des Bahnhofs ne enge Kurve ist. Will man Schnellverkehr, muss man den an der bereits geraden Autobahn bauen, alles andere ist nichts.

Dass die Coburger dagegen waren, ist auch kein Wundern, bei denen liegt der Bahnhof mitten in der Stadt. In Günzburg dagegen am Standrand an der Donau. Prinzipiell praktisch - wären da nicht die o.g. schlechten Trassenparamenter.

Fahrzeit

geschrieben von: 38815

Datum: 16.10.20 01:49

NBStrecke schrieb:
38815 schrieb:
Bei Coburg stand im Raum, dass die ICE-Strecke durch den Bahnhof verläuft. Das wollten die Coburger nicht.
Bei Günzburg ist es genau umgekehrt. Ich finde, den Wunsch nach einer guten Anbindung soll man den Günzburgern dann schon erfüllen.
Tja, nix gegen Deiner Gönnerhaftigkeit, aber der D-Takt sollte schon eingehalten werden und da ist die Route über Günzburg halt schlecht, da östlich des Bahnhofs ne enge Kurve ist. Will man Schnellverkehr, muss man den an der bereits geraden Autobahn bauen, alles andere ist nichts.

Dass die Coburger dagegen waren, ist auch kein Wundern, bei denen liegt der Bahnhof mitten in der Stadt. In Günzburg dagegen am Standrand an der Donau. Prinzipiell praktisch - wären da nicht die o.g. schlechten Trassenparamenter.
Versteh ich nicht. Wenn man am Schloss Reisensburg eine NBS nach Burgau anschließt?! Das sollte für 250km/h reichen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.10.20 01:50.

Re: Lage der NBS

geschrieben von: NBStrecke

Datum: 16.10.20 02:28

38815 schrieb:
NBStrecke schrieb:
38815 schrieb:
Beeindruckend, wie die Günzburger hinter ihrer Verkehrsanbindung stehen!

Die einen Städte wollen die Fernverkehrsanbindung (Darmstadt, Günzburg), andere lehnen sie ab (Coburg, Heidelberg), bzw. stellen sich bei der Trassenfindung quer.
Hm ich seh da eher Parallelen zw. Coburg-Günzburg:
Zitat
„Das bedeutet, am bestehenden Günzburger Bahnhof in der Kernstadt müssen auch zukünftig die Fernzüge im zugesagten Takt halten und den Günzburgern und Pendlern zur Verfügung stehen. Ich werde in engem Schulterschluss mit Landrat Dr. Reichhart unser politisches Gewicht zur Begleitung dieses Projektes zum Wohle unserer Stadt einsetzen“, teilt Jauernig auf Anfrage unserer Zeitung mit. Nicht nur er ist sehr gespannt, welche Varianten die Bundesbahn am Freitag vorstellen wird. Denn immer wieder im Gespräch ist der Gedanke, dass Fernverkehrszüge künftig nicht mehr am heutigen Bahnhof Günzburg halten, sondern an einem neuen Haltepunkt außerhalb des Stadtgebiets stoppen sollen.
Wie in Coburg wollen die Günzburger einen Halt unbedingt am Bestandsbahnhof und nicht auf der Neubautrasse. Am Ende wird das wie in Coburg enden, die NBS fährt an der Autobahn vorbei, um den D-Takt halten zu können und ab und zu alle 1-2h fährt mal ein IC/EC auf die Seite raus, um Günzburg bedienen zu können.
Dabei gäbe es wie auch schon in Coburg, wo ebenfalls eine NV-Strecke die NBS kreuzt eine wunderschöne Option für einen Turmbahnhof, der der ganzen Region weiterhülfe und nicht nur der Kreisstadt/Großstadt. Außerdem könnte aufgrund des geringeren Umwegs sicher mehr Züge an diesem Bf halten. Im Endeffekt schneiden sich die Kirchturmpolitiker damit ins eigene Fleisch.
Die Anbindung Günzburgs an die NBS ist doch schon beschlossene Sache.
Meines Wissens geht es bei den Forderungen der Günzburger darum, dass die neue ICE-Strecke durch den bestehenden Günzburger Bahnhof trassiert wird, damit der Fernverkehr nicht nur einen zentralen Halt hat, sondern auch möglichst viele Züge in Günzburg halten werden. Ich wüsste nicht, warum das mit den Fahrzeitvorgaben nicht vereinbar sein sollte.
Naja schau Sie dir an. Das eine bedingt das andere. Mit Halt in Günzburg Bahnhof werden eben genau nicht "möglichst viele Züge halten", wenn man den DTakt fahren will, sondern nur das Nötigste, schlimmstenfalls nur ein paar Pendler ICs morgens und abends. Um das Versprechen nicht zu brechen vielleicht auch ein paar ICEs Marke BR415, die dann zw. München und Stuttgart Heckeneilzug spielen.

Selbst wenn es die ungünstig enge Kurve östl. Günzburgs nicht gäbe, sieht man mit Blick auf die Karte, dass ein ICE dort ziemlicher Mist wäre. Augsburg - Ulm sind gerade mal 85 km, begradigt mit einer NBS dann vielleicht 80 und dann soll man dort dann auch noch nach 30/50km einen Zwischenhalt einlegen, sorry, aber da rentiert sich dann definitv kein HGV mit ICEs mehr. Das ist ne typische IC-Strecke bei den Halteabständen, Vmax 200 reicht dafür dann auch.


Zitat:
In der Maßnahmenbeschreibung der ABS/NBS Ulm-Augsburg war vor nicht allzu langer Zeit sehr präzise die Rede einer NBS entlang der A8. Jetzt steht dort:

Zitat
Zitat:
ABS/NBS im Korridor Neu-Ulm – Günzburg – Jettingen – Dinkelscherben, Vmax = 250/200 km/h; Fernverkehrshalt Günzburg
Eben, da steht Ferverkehrshalt Günzburg und nicht ICE-Halt Günzburg Bahnhof. Das lässt alles Optionen offen, sowohl ICE-Halte an der Autobahn, als auch ICs in Günzburg. Ich denke Günzburg kann zufrieden sein, wenn sie nen Talgo-IC bekämen. Darauf wirds wohl rauslaufen, nachdem die Politiker das so vehement einfordern. Die wirklich schnellen ICEs werden dann vorbeirauschen - aber das ist dann eher gut so. Die Stadt ist über den IC zufrieden, die FV-Fahrgäste dass es schnell vorbei geht, Leidtragende sind nur die Leute des südl. Landkreises.


Zitat
Wenn Günzburg künftig wirklich stündlich vom Linienfernverkehr bedient werden soll und da werden wohl noch Tagesrand- und Verstärkerzüge hinzukommen, dann sollte zur Fahrzeitsenkung auch der in Günzburg haltenden Züge die NBS schon möglichst durch Günzburg verlaufen.
Also das ist jetzt aber mal ein schönes Bonmot. Ein Zug soll zur Fahrzeitsenkung den Umweg über die kurvige Langsam-Anfahrt zum Stadtbahnhof nehmen und dort auch noch anhalten. Äh nein- dadurch wird sich die Fahrzeit garantiert nicht senken lassen, das ist genau das Gegenteil davon.

Zitat
Es wäre Quatsch, wenn ein Drittel der ICEs die NBS nicht nutzen könnte und nicht wesentlich schneller als heute unterwegs wäre.
Eben, deshalb werden die ICEs an Günzburg vorbeirauschen und die Günzburger bekommen maximal nen Talgo, vielleicht auch nur nen Desiro HC analog Coburg-Erfurt oder nen Skoda-RE wie zw. Nürnberg-Ingolstadt. Versprochen wurde ja nur "Fernverkehr".

Zitat
Der Umstieg auf die Strecken nach Mindelheim und Donauwörth kann nicht am Legoland erfolgen.
Na schau mal auf die Karte, klar kann der Umstieg von/nach Mindelheim an der Autobahn passieren, da überquert die Strecke doch die Autobahn. Das ist quasi perfekt. Vom Legoland ist das ganze dann ca. 1km entfernt, kann man laufen oder halt nen Buspendel einführen. Allemal besser als aktuell der Umstieg in Günzburg Bf auf der anderen Seite der Stadt.

Die Strecke nach Donauwörth wird ganz einfach wie bisher in Günzburg Bf an den Talgo-IC oder Desiro-HC verknüpft, oder halt in Ulm Hbf mit den ICEs. Das sind gerade mal 30km und 3 RE-Haltestellen, die man dort extra nach Ulm fahren muss. In Anbetracht dessen, dass in Ulm aber die "echten", schnellen ICEs halten werden, dürfte unterm Strich kein Fahrzeitverlust entstehen. Am Ende ist man genauso schnell in Stuttgart Hbf, weil der ICE dorthin nonstop fährt, während der IC noch den Halt am Flughafen Stuttgart mitnehmen muss.

Also das wäre alles kein Problem. Im Endeffekt ist der Weg zum Desiro-IR eigentlich schon vorgezeichnet.

Re: Fahrzeit

geschrieben von: NBStrecke

Datum: 16.10.20 02:39

38815 schrieb:
NBStrecke schrieb:
38815 schrieb:
Bei Coburg stand im Raum, dass die ICE-Strecke durch den Bahnhof verläuft. Das wollten die Coburger nicht.
Bei Günzburg ist es genau umgekehrt. Ich finde, den Wunsch nach einer guten Anbindung soll man den Günzburgern dann schon erfüllen.
Tja, nix gegen Deiner Gönnerhaftigkeit, aber der D-Takt sollte schon eingehalten werden und da ist die Route über Günzburg halt schlecht, da östlich des Bahnhofs ne enge Kurve ist. Will man Schnellverkehr, muss man den an der bereits geraden Autobahn bauen, alles andere ist nichts.

Dass die Coburger dagegen waren, ist auch kein Wundern, bei denen liegt der Bahnhof mitten in der Stadt. In Günzburg dagegen am Standrand an der Donau. Prinzipiell praktisch - wären da nicht die o.g. schlechten Trassenparamenter.
Versteh ich nicht. Wenn man am Schloss Reisensburg eine NBS nach Burgau anschließt?!
Lass mich raten Du hast Dir die Naturschutz und Biotopkartierung nicht angeschaut?

Geometrisch hättest Du schon recht, aber irgendwo müsste man auf die Altstrecke kommen, bevor man dort aber ankommt liegt da u.a. das hier:
Zitat
Biotopkartierung (Flachland) (Biotopkartierung Bayern)
Biotophaupt Nr. 7528-1076 Biotopteilflächen Nr. 7528-1076-009 Überschrift Altwässer mit Auwald und Verlandungsvegetation in der Mindelaue östlich von Rettenbach Hauptbiotoptyp Vegetationsfreie Wasserflächen in geschützten Stillgewässern /kein LRT (49 %) Weitere Biotoptypen Auwälder / 91E0 (48 %); Großröhrichte / kein LRT (3 %) Teilflächengenaue Zuordnung Biotoptypen Ja Anteil Schutz Par.30 Art.23 100

Kann man vergessen. Planbare Alternative wäre vielleicht gerade noch ne Trasse die haarschaft zw. Silbersee und Remshart durchginge, dann nordöstlich knapp an Rettenbach vorbei. Aber das ist viel zu Siedlungsnah, da gehen Dir die Anwohner auf die Barrikaden.

Und selbst wenn, an der Altstrecke wärst Du immer noch nicht, da wäre noch die Mindel mit dem hier:
Zitat
Biotopkartierung (Flachland) (Biotopkartierung Bayern)
Biotophaupt Nr. 7528-1082 Biotopteilflächen Nr. 7528-1082-002 Überschrift Hochstaudenfluren, Röhricht und Auwald an der Mindel bei der Riedmühle Hauptbiotoptyp Auwälder / 91E0 (65 %) Weitere Biotoptypen Landröhrichte (20 %); Vegetationsfreie Wasserflächen in geschützten Stillgewässern /kein LRT (5 %); Großröhrichte / kein LRT (5 %); Feuchte und nasse Hochstaudenfluren, planar bis montan / kein LRT (5 %) Teilflächengenaue Zuordnung Biotoptypen Ja Anteil Schutz Par.30 Art.23 100


Also das ist alles nicht so einfach, wie man sich das nach Blick auf der reinen Landkarte vielleicht vorstellt.

Re: Lage der NBS

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 16.10.20 05:50

Kann der Skoda-RE nicht die Legoländer, Coburgs, Outletcenter, Käsereien, Getränke- und Jahrmärkte dieser Republik abklappern? Dann braucht künftig nicht der ECE Kopenhagen - Hamburg wegen der Erlebniswelt Marmeladenwerk in Bad Schwartau halten. Und das Hansaland nebenan in Sierksdorf nimmt der Skoda auch gleich mit.

Gruß, Olaf

(,“)
< />
_/\_
Was ist eigentlich eine Frau: Eine Frau ist ein Raum-Zeit-Kraftwerk, welches gigantische kinetische Energien aufbringt, ihre wahren Maße im Raum zu verbergen oder zu ihrem Vorteil zu krümmen - das machen die.
(Bernhard Hoecker in einer Harald Lesch-Parodie)

Re: Lage der NBS

geschrieben von: 103612

Datum: 16.10.20 09:54

Wer sich den Fahrplan für den D-Takt genau anschaut, sieht, dass der stündlich für Günzburg vorgesehen Fernzug zwischen Ulm und Augsburg genau 40 Minuten brauchen wird. Das hat der IC in der Vergangenheit auch schon auf der Altstrecke geschafft, allerdings ohne Halt Günzburg.

Um dem D-Takt zu genügen braucht man zur Anbindung von Günzburg also gar nicht viele Verrenkungen zu machen, es reicht einfach bei Burgau eine Verbindungskurve zu bauen, und schon schafft man locker die erfordelrichen 40 Minuten. Vielleicht sogar mit einem weiteren HGV Halt in Zusmarshausen oder Adelsried.

Re: ABS/NBS Ulm-Augsburg - Wo soll die Trasse hin?

geschrieben von: Gitgut

Datum: 16.10.20 10:23

Hallo, Vielleicht kann man ja auch die eine oder die zwei Kurven entfernen, dann hat man auch die Fahrzeit verkürzt, aber muss keine wichtigen Gemeinden auslassen
Augburg Ulm.PNG

"Giftgüter aus Osterspai"

Re: ABS/NBS Ulm-Augsburg - Wo soll die Trasse hin?

geschrieben von: rad3m

Datum: 16.10.20 11:43

mapaba schrieb:
Zitat:
Es sollen wohl morgen ab 16.00 Uhr die Neuigkeiten auf der Homepage zu finden sein.
"... Es lohnt sich also, immer wieder mal reinzuschauen. Aber jetzt: psst! "

Spannung aufbauen, um zu beweisen, dass es bei den Bahnplanern keine Corona- Pause gibt. Hat man statt der angekündigten Vermessungen mehr home- office mit Variantenplanungen durchgeführt? Solange kein Trassenfavorit vorliegt, kann man nur einige für viele Varianten zutreffende Problempunkte vermessen. Z.B. im Bereich des Günzburger Bahnhofs, wo man vielleicht auf ein k.o.- Kriterium hofft, um südlicheren Trassenvarianten einen Pluspunkt zu bringen.

Bevor die Bahn offiziell begonnen hat, gab es schon einige Variantenvorschläge der Hochschule Augsburg. Vor etwa einem Jahr hier diskutiert. Weil ich vor fast 10 Jahren ebenfalls so ähnlich aktiv war, hatte ich zum Jahreswechsel alles mal zusammengetragen. Es scheint mir aber nicht der richtige Zeitpunkt zu sein, daran mit Hochdruck weiter zu machen. Wahrscheinlich wird man auch in einem Jahr noch nichts entscheiden können. Wann und wie man die Realisierung finanzieren kann, ist angesichts der Corona-Verschuldung und den dringender erforderlichen Investitionen zum Klimaschutz und zur Vorbeugung gegen Folgen des Klimawandels (Hochwasserschutz, Nordseedeiche, Trinkwasserspeicher, Fernwasserleitungen usw. aber auch ÖPNV statt ICE- Strecken) nicht vorhersehbar.

Zum Diskutieren werden wir genug Zeit bekommen - Ich freue mich darauf. Lasst uns träumen und Pläne schmieden!...

Re: Lage der NBS

geschrieben von: NBStrecke

Datum: 16.10.20 11:52

103612 schrieb:
Um dem D-Takt zu genügen braucht man zur Anbindung von Günzburg also gar nicht viele Verrenkungen zu machen, es reicht einfach bei Burgau eine Verbindungskurve zu bauen, und schon schafft man locker die erfordelrichen 40 Minuten. Vielleicht sogar mit einem weiteren HGV Halt in Zusmarshausen oder Adelsried.
Die A8 Strecke ist aber doch gestrichen worden, im BVWP steht dazu:
Zitat
Vorgesehen sind der Bau eines 3. Gleises Neu-Ulm – Abzw. Unterfahlheim, Vmax 200 km/h sowie eine 2-gleisige NBS Abzw. Unterfahlheim – Burgau – Augsburg in Anlehnung an den Verlauf der BAB 8 , Vmax 250 km/h. Diese NBS wurde wegen höherer Investitionskosten gegenüber dem kombinierten Aus- und Neubau im Planfall 2-041-V02 verworfen.

[www.bvwp-projekte.de]

Merkwürdig dabei ist allerdings, dass der NKV 2,7 beträgt, bei der billigeren Variante aber nur 2,1.. naja ..



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.10.20 11:53.

Re: Lage der NBS

geschrieben von: junglok13

Datum: 16.10.20 12:05

103612 schrieb:
Wer sich den Fahrplan für den D-Takt genau anschaut, sieht, dass der stündlich für Günzburg vorgesehen Fernzug zwischen Ulm und Augsburg genau 40 Minuten brauchen wird. Das hat der IC in der Vergangenheit auch schon auf der Altstrecke geschafft, allerdings ohne Halt Günzburg.
Aber sind gerade hierbei die Zahlen des Deutschlandtaktes nicht bereits schon wieder überholt. Ich meinte dass man nun langfristig eine Fahrzeit München - Frankfurt in 2,5 Stunden anstrebt und deshalb auch damit plant, zumindest zukünftige Projekte.

Mannheim - Stuttgart will man evtl. doch nen zusätzlichen Tunnel bohren in den neuen Bahnhof S-tief, ebenso soll der Knoten Mannheim aufgeräumt werden, was eben zumindest dermaßen die Zeit senken könnte, bei Vmax. 280 km/h dass man zumindest auf eine Fahrzeit von 30 min kommt.
Stuttgart - Ulm ist man am überprüfen ob man die Vmax. nicht doch noch etwas anheben kann auf 260, 270 oder 280 km/h, zumal die Vmax. wegen der extrem langen Steigungen (ca. 30 km lang nur den Berg rauf) ja eh nur kurzfristig erreicht werden kann. Damit man die ursprüngliche theoretische Fahrzeit von 28 min eventuell zumindest in der Realität wohl auf zumindest 29-30 min senken kann, dass man die 28 min schafft, glaubt heute wohl keiner mehr. Aber immerhin besser als wie zuletzt befürchtet am Ende eine Fahrzeit von 31-32 min welche man für die NBS braucht, ohne Zwischenhalt am Flughafen.

Und da die Strecke Ulm - Augsburg ja eher eine Flachland NBS/ABS werden wird, soll genau hier viel kompensiert werden, bzw. die Minuten herausgeholt werden, welche anderswo fehlen, bzw. unerreichbar sind.
Neues Ziel ist doch für Ulm-Augsburg die Fahrzeit deutlich unter 30 min zu drücken, also eher auf 25-27 min.
Was wiederum bedeuten wurde dass man bei einem Zwischenhalt von Günzburg eher bei 30 min ist.

In Ulm sieht man ja, dass man auch eine NBS direkt in den Bahnhof führen kann, wieso sollte dies in Günzburg nicht möglich sein? Durch einen Tunnel oder aufgeständert. Einzig falsch in Ulm ist, dass man da wohl auch in Zukunft nur mit Vmax. 80 durchfahren kann, wobei dort ja eh alle Züge halten und somit nicht so gravierende Folgen haben. Dies sollte in Günzburg dann schon 140-160 km/h sein, sonst verspielt die NBS wirklich immens Zeit, bzw. muss anderweitig wieder teuer erkauft werden.

Künftige Bedienung Günzburgs

geschrieben von: 38815

Datum: 16.10.20 13:18

NBStrecke schrieb:Zitat
Zitat
Es wäre Quatsch, wenn ein Drittel der ICEs die NBS nicht nutzen könnte und nicht wesentlich schneller als heute unterwegs wäre.
Eben, deshalb werden die ICEs an Günzburg vorbeirauschen und die Günzburger bekommen maximal nen Talgo, vielleicht auch nur nen Desiro HC analog Coburg-Erfurt oder nen Skoda-RE wie zw. Nürnberg-Ingolstadt. Versprochen wurde ja nur "Fernverkehr".
Bislang halten die ECs in Günzburg. Nach Inbetriebnahme von S21 fallen die Halte in Plochingen und Göppingen weg und die IC60 werden dafür alle in Günzburg halten.
Im D-Takt-Zielnetz soll Günzburg von genau diesen beiden Linien bedient werden.
Die Linie 60 wird mittelfristig mit Sicherheit auf ICE umgestellt, die Linie 62 sofern die DB das Zugmaterial stellt (7-teilige ICE4).

Ist also nichts mit Talgo-IC, Skoda- oder Desiro-(I)RE.

Re: Lage der NBS

geschrieben von: 103612

Datum: 16.10.20 14:32

junglok13 schrieb:
103612 schrieb:
Wer sich den Fahrplan für den D-Takt genau anschaut, sieht, dass der stündlich für Günzburg vorgesehen Fernzug zwischen Ulm und Augsburg genau 40 Minuten brauchen wird. Das hat der IC in der Vergangenheit auch schon auf der Altstrecke geschafft, allerdings ohne Halt Günzburg.
Aber sind gerade hierbei die Zahlen des Deutschlandtaktes nicht bereits schon wieder überholt. Ich meinte dass man nun langfristig eine Fahrzeit München - Frankfurt in 2,5 Stunden anstrebt und deshalb auch damit plant, zumindest zukünftige Projekte.

Mannheim - Stuttgart will man evtl. doch nen zusätzlichen Tunnel bohren in den neuen Bahnhof S-tief, ebenso soll der Knoten Mannheim aufgeräumt werden, was eben zumindest dermaßen die Zeit senken könnte, bei Vmax. 280 km/h dass man zumindest auf eine Fahrzeit von 30 min kommt.
Stuttgart - Ulm ist man am überprüfen ob man die Vmax. nicht doch noch etwas anheben kann auf 260, 270 oder 280 km/h, zumal die Vmax. wegen der extrem langen Steigungen (ca. 30 km lang nur den Berg rauf) ja eh nur kurzfristig erreicht werden kann. Damit man die ursprüngliche theoretische Fahrzeit von 28 min eventuell zumindest in der Realität wohl auf zumindest 29-30 min senken kann, dass man die 28 min schafft, glaubt heute wohl keiner mehr. Aber immerhin besser als wie zuletzt befürchtet am Ende eine Fahrzeit von 31-32 min welche man für die NBS braucht, ohne Zwischenhalt am Flughafen.

Und da die Strecke Ulm - Augsburg ja eher eine Flachland NBS/ABS werden wird, soll genau hier viel kompensiert werden, bzw. die Minuten herausgeholt werden, welche anderswo fehlen, bzw. unerreichbar sind.
Neues Ziel ist doch für Ulm-Augsburg die Fahrzeit deutlich unter 30 min zu drücken, also eher auf 25-27 min.
Was wiederum bedeuten wurde dass man bei einem Zwischenhalt von Günzburg eher bei 30 min ist.

In Ulm sieht man ja, dass man auch eine NBS direkt in den Bahnhof führen kann, wieso sollte dies in Günzburg nicht möglich sein? Durch einen Tunnel oder aufgeständert. Einzig falsch in Ulm ist, dass man da wohl auch in Zukunft nur mit Vmax. 80 durchfahren kann, wobei dort ja eh alle Züge halten und somit nicht so gravierende Folgen haben. Dies sollte in Günzburg dann schon 140-160 km/h sein, sonst verspielt die NBS wirklich immens Zeit, bzw. muss anderweitig wieder teuer erkauft werden.
Die 40 Minuten für die Züge mit halt Günzburg ist der letzte Stand zum D-Takt.

Mannheim - Stuttgart soll laut D-Takt mit der neuen Einführung von Kornwestheim auf 31 Minuten beschleunigt werden. Stuttgart - Ulm auf 26 bzw. 27 Minuten. Ulm - Augsburg dementsprechend für Nonstop-Züge auf 26 Minuten.

Re: Lage der NBS

geschrieben von: junglok13

Datum: 16.10.20 15:23

103612 schrieb:
Stuttgart - Ulm auf 26 bzw. 27 Minuten.
Also die Zahl halte ich für völlig utopisch. Bzw. wie soll man die erreichen können? Das würde einen kompletten Neubau, der bisherigen NBS, welche noch garnicht fertig ist bedeuten.

Stuttgart 21 - Stuttgart Flughafen gelten 8 min als gesetzt, auch hierbei Problem Steigung, schon mal probiert dem Berg hinauf zu beschleunigen.
Und wie gesagt die ursprünglichen Planungen für
Stuttgart Flughafen - Ulm sahen 20 min als Fahrzeit,
wobei man aber mittlerweile weiß, dass diese Fahrzeit nur rein in einer Computeranimation mit falschen Ausgangswerten zustande gekommen ist. Nun man aber mittlerweile in der Praxis davon ausgeht, dass man die 250 km/h auf dem Steigungstreckenabschnitt nicht halten kann bzw. die Geschwindigkeit gar nicht erreicht wird, sondern die Geschwindigkeit auf 200-220 km/h abfällt, bei einem vollbesetzten Zug. Den Zug welcher die Geschwindigkeit halten kann, existiert in der Praxis bisher leider noch nicht. Eine Zeit lang hat die Bahn ja dann 31-32 min für Stuttgart - Ulm, als reale Fahrzeit genannt. Wie es genau aussieht, kann man wohl erst in 1-2 Jahren bei einem Praxistest machen, wie gut sich die einzelnen Zugtypen auf der Steigungsstrecke bewähren, bzw. welche Geschwindigkeit sie dort wirklich fahren können.

Die NBS, geht in beiden Richtung bis in den Bahnhof, wenn man die NBS welche zu S21 gehört dazu nimmt, daher wo will man da noch so stark nachbessern dass man da fast 5 min rausholen kann?

Ich glaube man darf überaus glücklich sein, wenn man wirklich auf 28 min kommt, wenn man vielleicht noch 1-2 Powercars zusätzlich in den Wagenverbund der ICE4 packt.

Re: Künftige Bedienung Günzburgs

geschrieben von: NBStrecke

Datum: 16.10.20 15:57

38815 schrieb:
NBStrecke schrieb:Zitat
Zitat
Es wäre Quatsch, wenn ein Drittel der ICEs die NBS nicht nutzen könnte und nicht wesentlich schneller als heute unterwegs wäre.
Eben, deshalb werden die ICEs an Günzburg vorbeirauschen und die Günzburger bekommen maximal nen Talgo, vielleicht auch nur nen Desiro HC analog Coburg-Erfurt oder nen Skoda-RE wie zw. Nürnberg-Ingolstadt. Versprochen wurde ja nur "Fernverkehr".
Bislang halten die ECs in Günzburg. Nach Inbetriebnahme von S21 fallen die Halte in Plochingen und Göppingen weg und die IC60 werden dafür alle in Günzburg halten.
Im D-Takt-Zielnetz soll Günzburg von genau diesen beiden Linien bedient werden.
Die Linie 60 wird mittelfristig mit Sicherheit auf ICE umgestellt, die Linie 62 sofern die DB das Zugmaterial stellt (7-teilige ICE4).

Ist also nichts mit Talgo-IC, Skoda- oder Desiro-(I)RE.
Also wenn Sie den D-Takt gelesen haben, dann wissen Sie doch selbst, welche Züge vorgesehen sind. Beim EC sind die Trassen für 230 berechnet, bei der Linie 62 für 250. Ergo sehr wohl Talgo (oder halt Railjet).

Ob man auf der 62 am Ende dann auch wirklich 250-Material einsetzen wird ist Stand heute außerdem ebenfalls noch überhaupt nicht in Stein gemeiselt. Die Züge pendeln nur Karlsruhe - München, wieso sollte man dafür einen teuren ICE4 bestellen, wenns auch ein billiger Talgo täte? Die Sekunden Fahrzeitgewinn die ein ICE4 durch die gerade mal 8% höhere VMax rausholen könnte, holt der Talgo locker am Bahnsteig durch die bahnsteiggleichen Türen wieder rein, unterm Strich dürfte das sogar noch schneller gehen. Nachteile 0, eigentlich für die Strecke sogar das bessere Fahrzeug.

Wie auch immer, zu viel darf man vom D-Takt momentan auch nicht erwarten, das Ding ist aktuell erst ein "Entwurf".



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.10.20 15:57.
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