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-> [www.ice-treff.de]
-> [www.bahn.de]


Zitat
Die Umreservierung im Fernverkehr ist für alle ab dem 13. Dezember 2020 gebuchten Sitzplätze tariflich ausgeschlossen.

Kostenpflichtig gebuchte Sitzplatzreservierungen (1. oder 2. Klasse) im Fernverkehr
Bis 1. Geltungstag: Sie können Ihre Reservierung für einen bis max. 31 Tage späteren Reisetag 1x kostenfrei umtauschen. Nach dem 1. Geltungstag: Umtausch oder Stornierung nicht mehr möglich*
So geht's: Für online oder mobil gebuchte Sitzplatzreservierungen im Fernverkehr (ICE, IC, EC) nutzen Sie bitte Ihr "Meine Bahn"-Kundenkonto oder die Auftragssuche. Für Reservierungen, die Sie im DB Reisezentrum oder einer DB Agentur erworben haben, nutzen Sie bitte diesen Link und melden Sie sich kostenlos an. Hinweis: Wenn Sie Ihre Sitzplatzreservierung umtauschen, wird Ihr Ticket dadurch nicht automatisch mit umgebucht und muss gegebenenfalls gesondert umgebucht werden. Das wäre beispielsweise der Fall, wenn Sie ein zuggebundenes Sparpreis-Ticket haben oder mit einem Flexpreis an einem anderen Tag als dem ursprünglich gebuchten Tag fahren wollen.
* Ausnahme: Das Reservierungsentgelt wird zurückgezahlt, wenn Sie Ihre reservierten Plätze aus Bahnverschulden nicht nutzen konnten. Beispiel für Bahnverschulden: Ihr Wagen wurde nicht bereitgestellt, Ihre reservierten Plätze waren nicht vorhanden oder nicht nutzbar, Ihre reservierten Plätze konnten wegen Zugverspätung/Anschlussverlust nicht genutzt werden.




MfG Markus aus Eisenach, Fahrgastzähler sowie VDE8- und MDV-Fan
------------------------------
"Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung bestimmt, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteresse des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen." (Otto von Bismarck)




3-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.10.20 18:48.
ICE-T-Fan1 schrieb:
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Zitat
Die Umreservierung im Fernverkehr ist für alle ab dem 13. Dezember 2020 gebuchten Sitzplätze tariflich ausgeschlossen.

Kostenpflichtig gebuchte Sitzplatzreservierungen (1. oder 2. Klasse) im Fernverkehr
Bis 1. Geltungstag: Sie können Ihre Reservierung für einen bis max. 31 Tage späteren Reisetag 1x kostenfrei umtauschen. Nach dem 1. Geltungstag: Umtausch oder Stornierung nicht mehr möglich
*So geht's: Für online oder mobil gebuchte Sitzplatzreservierungen im Fernverkehr (ICE, IC, EC) nutzen Sie bitte Ihr "Meine Bahn"-Kundenkonto oder die Auftragssuche. Für Reservierungen, die Sie im DB Reisezentrum oder einer DB Agentur erworben haben, nutzen Sie bitte diesen Link und melden Sie sich kostenlos an. Hinweis: Wenn Sie Ihre Sitzplatzreservierung umtauschen, wird Ihr Ticket dadurch nicht automatisch mit umgebucht und muss gegebenenfalls gesondert umgebucht werden. Das wäre beispielsweise der Fall, wenn Sie ein zuggebundenes Sparpreis-Ticket haben oder mit einem Flexpreis an einem anderen Tag als dem ursprünglich gebuchten Tag fahren wollen.
* Ausnahme: Das Reservierungsentgelt wird zurückgezahlt, wenn Sie Ihre reservierten Plätze aus Bahnverschulden nicht nutzen konnten.
Warum fehlt der Satz: 'Wir empfehlen, keine Sitzplätze zu reservieren. Wer das noch tut, ist angesichts der vielen Pannen sowieso selber dran schuld.'?
kmueller schrieb:
Zitat:
Zitat:
Warum fehlt der Satz: 'Wir empfehlen, keine Sitzplätze zu reservieren. Wer das noch tut, ist angesichts der vielen Pannen sowieso selber dran schuld.'?
Weil der Satz keinen Sinn macht. Denn in den meisten Fällen haben insbesondere Fahrgäste ohne Reservierung ein Problem und sind am Motzen, wenn man keinen Sitzplatz findet usw.

Und es gibt noch einen weiteren Grund, das Unternehmen möchte damit Geld verdienen, wer hätte das gedacht... Ziemlich dreist... 🤣

Gruß Christian

http://www.sloganizer.net/style1,DB-spc-Regio-spc-NRW.png

*Lieber die Züge benutzen, als Bahn-Bashing betreiben*





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.10.20 20:02.
Die DB schafft sich ab. Ein sinnvolles Instrument wird einfach vergeigt. Bisher konnte man sich bei Anschlußverlust aus dem fahrenden Zubringerzug selbst eine Reservierung für den Folgezug umbuchen - jetzt soll ich mich da vor einem geschlossenen Reisezentrum anstellen? Oder gar die 1. Reservierung zur Erstattung einreichen, weil ich nur einen Automaten oder das Internet mit einer Neu-Reservierung erreichen konnte? Da sind doch die Bearbeitungskosten um ein Vielfaches höher als die 4 bzw. 5,30 Euro.

Konsequenz: Privatreisende mit Flexpreis reservieren erst in der allerletzten Minute. Geschäftsreisende (also die, die es noch geben könnte) reservieren 2x und rechnen ab. Und viele Fahrgäste reservieren wirklich nicht mehr, weil es da ja lauter ungenutzte Sitze gibt. Umreservierung hat ja bisher auch Storno des erstgebuchten Sitzes bedeutet... der damit neuen Interessenten freigegeben wurde.

Ergebnis: Keine Planungssicherheit für die DB mehr. Und irgendwann wandert auch der letzte @#$%& für die Reservierung dann zur ÖBB oder CD, welche die Reservierung ja billiger anbieten. Bisher ohne Umbuchungsmöglichkeit. Und jetzt haben das halt alle. Ich warte auf den Tag, an dem die ÖBB das dann einführt ;-)

Vielleicht merkt die DB in den nächsten Wochen, wie ihr die Fahrgäste in der nächsten Corona-Welle regelrecht wegbrechen (und damit die Reservierung sowieso obsolet wird), was sie da für einen Bock verzapfen. Kundenfreundlichkeit sieht gaaaaanz anders aus.
Das beste wäre das Schweizer Modell: Niemand reserviert mehr. Sitzplätze gibt es ja zur Zeit genug.
Werntalbahn schrieb:
Das beste wäre das Schweizer Modell: Niemand reserviert mehr. Sitzplätze gibt es ja zur Zeit genug.
Jein. Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste und Familien oder Gruppen mit Kleinkindern sollten schon noch reservieren, da deren Plätze ja stark begrenzt sind.

Aber der gewöhnliche Einzelreisende braucht das sicherlich nicht. Ich habe 2006 das letzte mal eine Reservierung benutzt.

MfG Markus aus Eisenach, Fahrgastzähler sowie VDE8- und MDV-Fan
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"Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung bestimmt, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteresse des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen." (Otto von Bismarck)
ICE-T-Fan1 schrieb:
Werntalbahn schrieb:
Das beste wäre das Schweizer Modell: Niemand reserviert mehr. Sitzplätze gibt es ja zur Zeit genug.
Jein. Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste und Familien oder Gruppen mit Kleinkindern sollten schon noch reservieren, da deren Plätze ja stark begrenzt sind.

Aber der gewöhnliche Einzelreisende braucht das sicherlich nicht. Ich habe 2006 das letzte mal eine Reservierung benutzt.
Was der gewöhnliche Einzelreisende braucht oder nicht braucht, dürft ihr gern jedem und jeder selbst überlassen. Ich bin jedenfalls gerade mit Gepäck sehr froh darüber, gezielt zu einem Platz gehen und dort die Dinge ablegen zu können, statt mich durch den halben Zug zu quetschen, bis mal ein Platz frei ist. Deshalb lehne ich den Wegfall von Reservierungen genauso ab wie eine Reservierungspflicht.

Soll doch jeder, der eine Reservierung möchte, sich eine holen - und jede, die keine möchte, eben nicht. Wo kommt eigentlich der Drang her, seine persönliche bevorzugte Vorgehensweise für einzig selig machend und allgemeingültig zu erklären?

Was ohne Frage verbesserungswürdig ist: Informationen, in welchen Wagen wie viele Plätze frei sind - damit nicht jene, die spontan einen Platz suchen, in einen vollständig reservierten Wagen einsteigen.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!
Zitat
Aber der gewöhnliche Einzelreisende braucht das sicherlich nicht. Ich habe 2006 das letzte mal eine Reservierung benutzt.
Ich bin fast ausschließlich Einzelreisender und reserviere immer. Denn die BahnComfort Plätze sind meist belegt, und ich hab keine Lust da den Sheriff zu spielen. Außerdem kann ich so sicherstellen auf einem Einzelsitz am Fenster und nicht vor einer Wand und neben fremden Personen zu sitzen. Wer einmal mehrere Stunden neben stark adipösen Menschen kauern musste, wird mich verstehen. Als ich noch regelmäßig 2.Klasse wegen Fahrradmitnahme gefahren bin, habe ich ebenfalls immer reserviert. Man musste immer mit 110% Auslastung rechnen. Derzeit sind fast alle Züge, die ich sehe und mit denen ich fahre, wieder stark ausgelastet. Da kann man die offiziellen Verlautbarungen kaum glauben.

Re: Reservieren mit Kleinkindern? Nein, danke!

geschrieben von: Allberto

Datum: 15.10.20 13:38

ICE-T-Fan1 schrieb:
Jein. Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste und Familien oder Gruppen mit Kleinkindern sollten schon noch reservieren, da deren Plätze ja stark begrenzt sind.
Gruppen mit Kleinkindern können jeden Platz im Zug besetzen, da sind die Anzahl der Sitze im Zug und die Belegungen durch andere Reisende die einzige Begrenzung.

Als Allein- und auch zu zweit Reisender habe ich in der Regel nicht reserviert. Als dann für uns die ersten Reisen als Familie (2 Erwachsene, 1 Kleinkind, 1 Baby, 1 Kinderwagen) anstanden, haben wir uns entschieden, doch lieber zu reservieren. Hier das Ergebnis der ersten fünf Reisen mit Reservierung:
- 1x Zug mäßig besetzt, wir haben freiwillig andere als die gebuchten Plätze eingenommen (hatten bei der Platzwahl nicht an den Stand der Sonne gedacht).
- 1x falsches Wagenmaterial, Sitzplätze vorhanden, aber nicht zusammenhängend. Kein Kinderwagenstellplatz in der Nähe.
- 1x Umsteigeverbindung, ersten Zug am Ausgangsbahnhof bestiegen, gähnend leer. Zweiter Zug wegen Anschlussverlust verpasst, keine zusammenhängenden Sitzplätze im Folgezug.
- 1x Reservierung von 4 Plätzen (extra vier, um Platz zu haben) im Kleinkindabteil im ICE2, das hat insgesamt 8 Sitze und Flächen für 2 Kinderwagen. Als wir zustiegen, befanden sich darin fünf Erwachsene mit insgesamt 8 Kindern und 2 Kinderwagen. Da muss man als Zusteiger schon sehr abgebrüht sein, um andere Eltern mit Kleinkindern auf den Gang zu schicken. Bei soviel fremden Leuten wollten unsere Kinder dann auch lieber auf den Schoß. Wir hatten zwar vier Plätze reserviert, aber letztlich nur zwei mit Doppelbesetzung genutzt und der Kinderwagen stand auch im Weg.
- 1x war der vorherige Taktzug am Freitagnachmittag ausgefallen, unser Zug deshalb übervoll mit unzufriedenen Fahrgästen. Na, ein Glück, dass wir reserviert hatten! Denkste! Während wir den leeren Kinderwagen im Türbereich zurückließen (sonst wäre kein Durchkommen gewesen) und uns den halben Wagen zu unseren gebuchten Plätzen durchkämpften, kam die Durchsage, dass wegen der Überfüllung des Zuges alle Reservierungen aufgehoben seien. Die dort sitzenden Personen hatten für den vorherigen Zug reserviert und waren nicht bereit, aufzustehen. DB-Personal überfordert und nicht in der Nähe. Also zweieinhalb Stunden mit Kind im vollen Gang stehen, zeitweise wurde uns aus Mitleid von einer anderen Reisenden ihr Platz angeboten. Die spätere Erstattung der Reservierung war da kein Trost.

Ratet mal, wie oft ich seitdem noch reserviert habe?

Da ist es uns doch lieber, zwischendurch mal die Sitzgruppe zu wechseln oder eben für weniger Geld den gleichen Komfort wie oben beschrieben zu bekommen.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.10.20 13:41.

„Jedem und jeder“?

geschrieben von: Doppeler

Datum: 15.10.20 13:43

Soll das für „jeden Menschen und jede Menschin “ stehen? Bislang hieß es „jedem (Menschen)“ - und reichte auch.

Re: Reservieren mit Kleinkindern? Nein, danke!

geschrieben von: EC-Goethe

Datum: 15.10.20 14:26

Wenn Bauarbeiten früher eingepflegt würden, währe das schon die halbe Miete eine Reservierung zu ändern. Sehe für Oktober 2021 schon eingepglegt Hamburg -Berlin über Stendal.Woe soweit im Voraus.Ja der Wahnsinn.

Baustelle nicht gleich Baustelle

geschrieben von: EK-Wagendienst

Datum: 15.10.20 14:31

EC-Goethe schrieb:
Wenn Bauarbeiten früher eingepflegt würden, währe das schon die halbe Miete eine Reservierung zu ändern. Sehe für Oktober 2021 schon eingepflegt Hamburg -Berlin über Stendal. Woe soweit im Voraus.Ja der Wahnsinn.
Es gibt die großen Baustellen die werden im Jahresfahrplan eingebaut, damit gibt es dahin auch keine Rechte wenn kein Zug fährt, da nichts angeboten wird, bzw. es werden da erst gar nicht Züge bestellt.
Es findet jetzt schon die Abstimmungen für 2023 statt.

Die meisten Bauarbeiten werden aber nachträglich gerechnet, und dann kommt es zu den Änderungen.

Hier würde nur helfen, das man die Fahrkarten und die Reservierungen wie in anderen Ländern nicht so lange im voraus erwerben kann, aber das wurde schon zig mal Diskutiert.
Bahnreformreform schrieb:
Zitat
Aber der gewöhnliche Einzelreisende braucht das sicherlich nicht. Ich habe 2006 das letzte mal eine Reservierung benutzt.
Ich bin fast ausschließlich Einzelreisender und reserviere immer. Denn die BahnComfort Plätze sind meist belegt, und ich hab keine Lust da den Sheriff zu spielen. Außerdem kann ich so sicherstellen auf einem Einzelsitz am Fenster und nicht vor einer Wand und neben fremden Personen zu sitzen. Wer einmal mehrere Stunden neben stark adipösen Menschen kauern musste, wird mich verstehen. Als ich noch regelmäßig 2.Klasse wegen Fahrradmitnahme gefahren bin, habe ich ebenfalls immer reserviert. Man musste immer mit 110% Auslastung rechnen. Derzeit sind fast alle Züge, die ich sehe und mit denen ich fahre, wieder stark ausgelastet. Da kann man die offiziellen Verlautbarungen kaum glauben.
Wie adipös der Sitznachbar ist, lässt sich bei der Reservierung aber nicht festlegen. Das ist ja gerade das Problem an der Reservierung, ich will vor Ort sehen, wo ich mich wohlfühle.

Als Alleinreisender reserviere ich nie. Mit Familie oder Gruppe immer. Denn einen Platz irgendwo findet man problemlos, mehrere Plätze zusammen eher selten.

Die Dosis machts!

geschrieben von: Der nachdenkliche Stromrichter

Datum: 15.10.20 19:21

def schrieb:
Soll doch jeder, der eine Reservierung möchte, sich eine holen - und jede, die keine möchte, eben nicht. Wo kommt eigentlich der Drang her, seine persönliche bevorzugte Vorgehensweise für einzig selig machend und allgemeingültig zu erklären?
Guten Abend,

im Prinzip würde ich dir ja zustimmen können, und ich würde ja auch sagen: Sobald man Familie oder eine (aktuell böse verbotene) Kleingruppe ist und eine längere Strecke zurücklegen möchte, ist es durchaus logisch, sich zusammenhängende Plätze zu sichern. Vor allem dann, wenn man zu ohnehin Nachfrage-starken Zeiten unterwegs ist.

Doch der Alltag in deutschen Fernzügen spottet doch langsam jeglicher Beschreibung und muss behandlungsbedürftig genannt werden dürfen. Auch Dienstag Vormittag im November, bestimmt nicht die stärkste Reisezeit und 2020 vermutlich nochmals weniger so, wird es sie wieder geben, diese Zeitgenossen: in den zu 25% ausgelasteten Großraum krähen, dass man bei dieser "Sch.... Bahn" seinen Platz ja nicht findet, statt sich auf einen der verfügbaren ca. 60 Plätze zu setzen und die Schnauze zu halten...und dann natürlich beim nächsten Halt eine Viertelstunde später aussteigen. Da man ja panisch min. 5 Minuten vorab an der Tür stehen muss, wurde der reservierte Platz effektiv dann irgendwelche nicht ganz 10 Minuten genutzt...super Sache, das...und so DEUTSCH!!

Wenn das schon nicht hinreicht, um Reservierungen auf mehrere gemeinsam Reisende und/oder Langstrecken zu begrenzen, dann bin ich dafür, dass die Gebühr dafür klassenunabhängig wird und als Erstes deutlich steigt. Mal Preiselastizität testen, wo endet der Wahn? Bei 7,95 €? Bei 12,80 €? Dann würde sich der Schwachsinn, dass ich öfter mal von einem "vermeintlich reservierten" Platz verscheucht werden sollte (-> Ursache: anderer Tag, andere Strecke, anderer Zug, anderer Wagen, anderer Platz oder eine beliebige Kombi daraus) wenigstens finanziell für den armseligen Laden DB Fernverkehr, heute nur echt ohne Wagen 5 und mit gereiherter Wagenänderung, wenigstens lohnen!

Wie bei so vielem wäre ich hier durchaus auch für Schweizer Verhältnisse zu haben. Aber da fehlt es in Deutschland an Bahnreisekultur.

Freundliche Grüße
Tobias

"Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger - alles zu werden, strömt zuhauf!"
(aus "Die Internationale" | Deutscher Text durch Emil Luckhardt, 1910)

nozomi07 schrieb:
Als Alleinreisender reserviere ich nie. Mit Familie oder Gruppe immer. Denn einen Platz irgendwo findet man problemlos, mehrere Plätze zusammen eher selten.
Das ist - selbst aktuell - in der 1. Klasse nicht immer gegeben. Vor allem in den ICE-T mit der viel zu kleinen 1. Klasse.
Und ja, bei Reisen zu dritt, viert... reserviere ich auch gern zusammenhängende Plätze mit Tisch o.ä. ... gerade die Vierer-Platzgruppen ziehen in einigermaßen leeren Zügen Einzelreisende magisch an. ;-)