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Die eingegangenen Anregungen und Stellungnahmen wurden geprüft und bewertet. Eine Summarische Stellungnahme zur Bürgerbeteiligung zum Jahresfahrplan 2021 erhalten Sie unter
>>> Stellungnahme der VMV (PDF)


Gruß, Marko
Ich mach mal eine Zusammenfassung:

Vorschlag:...
Realisierung?: Nein
Begründung: Kein Geld oder eingleisige Strecke außerdem hat man keinen Anspruch auf einen Sitzplatz, Nachfrage ist eh nicht da
(Teilweise ist da aber auch Humbug dabei...)

Ausgenommen sind minimale Taktlagenanpassungen.
Und wirklich vorteilhaft ist die Beibehaltung der RB 12 bis Bad Doberan. (Auch wenn VMV das wirklich blöd findet und man weiterhin unbedingt kürzen will:D)
Vor 2022 keine neue Evaluierung der "Sommerverkehre" über Karow.

Grüße.
Hej,

Siggis Malz schrieb:
Ich mach mal eine Zusammenfassung:

Vorschlag:...
Realisierung?: Nein
Begründung: Kein Geld oder eingleisige Strecke außerdem hat man keinen Anspruch auf einen Sitzplatz, Nachfrage ist eh nicht da
(Teilweise ist da aber auch Humbug dabei...)

Ausgenommen sind minimale Taktlagenanpassungen.
Und wirklich vorteilhaft ist die Beibehaltung der RB 12 bis Bad Doberan. (Auch wenn VMV das wirklich blöd findet und man weiterhin unbedingt kürzen will:D)
Vor 2022 keine neue Evaluierung der "Sommerverkehre" über Karow.

Grüße.
hätte man ein anderes Ergebnis vom Hause Pegel erwartet? Nein, natürlich nicht - Es ist genau so gekommen wie erwartet...

In M-V ist eh Hopfen und Malz verloren...

Gruß
Tz 4683
___________________

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Zitat:
In M-V ist eh Hopfen und Malz verloren...

Ach, gibt es dort jetzt schon ein landesweites Alkoholverkaufsverbot?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.10.20 16:54.
„Das Land Mecklenburg-Vorpommern vertritt die Auffassung, dass im straßengebundenen ÖPNV eine deutlich flexiblere Gestaltung des Verkehrsangebotes möglich ist als im SPNV. Insofern spielt der straßengebundene ÖPNV eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Anschlüssen zwischen Schiene und Straße...“

Dieses Zitat aus dem Bericht sagt schon alles, insbesondere, welche Bedeutung „Infrastrukturminister“ Pegel, SPD) dem Schienenverkehr zumißt. Und es findet erneut Ausdruck in der unambitionierten und lustlosen Stellungnahme der Pegel unterstellten Landesverkehrsgesellschaft. Diese sieht ihre Aufgabe offensichtlich nicht darin, den ÖPNV zu verbessern, sondern nach „Begründungen“ zu suchen, Vorschläge abzubürsten.

Solange Pegel verantwortlicher Minister ist, wird sich an der Situation des Schienenverkehrs in Meck-Pomm nichts ändern, jedenfalls aber nichts verbessern. Eine Hoffnung bleibt: In einem Jahr sind Landtagswahlen...
Siggis Malz schrieb:
Ich mach mal eine Zusammenfassung:

Vorschlag:...
Realisierung?: Nein
Begründung: Kein Geld oder eingleisige Strecke außerdem hat man keinen Anspruch auf einen Sitzplatz, Nachfrage ist eh nicht da
(Teilweise ist da aber auch Humbug dabei...)

Ausgenommen sind minimale Taktlagenanpassungen.
Und wirklich vorteilhaft ist die Beibehaltung der RB 12 bis Bad Doberan. (Auch wenn VMV das wirklich blöd findet und man weiterhin unbedingt kürzen will:D)
Vor 2022 keine neue Evaluierung der "Sommerverkehre" über Karow.

Grüße.
Moin,

und dann kommt (zufällig) bei der "Evaluierung" heraus, das die Fahrgastzahlen nicht die 30 Prozent erreichen bzw. nicht eine Angebotsverbesserung rechtfertigen. Hmmm, warum nur? Das zeigt wieder hervorragend, wie das Land keinen attraktiven, auf den Touristen und Fahrgast ausgerichteten, Fahrplan bzw. Verkehr fahren lassen will.
Das Beste ist echt die Begründung (warum es nicht nach Meyenburg geht): "Das Fahrtenprogramm der RB19 wurde mit dem Ziel entwickelt, sowohl für Tages-als auch Wochenendausflüge mit dem Zielort Plau am See ein SPNV-Angebot anbieten zu können." Die VMV meint wirklich, das der Vorschlaggeber meint, das er nach Meyenburg will und nicht nach Plau. (Vielleicht ist es auch so, aber man kann in Plau auch Zwischenstation machen) Aber vielleicht meint die VMV das ernst. Selbst dann könnten sie noch immer schlau nachdenken und erkennen, das (vielleicht) auch Gäste aus Brandenburg per Zug (huch, was'n das?) nach M-V möchten. Aber das Rufbussystem ist defintiv ein adäquater Ersatz. Wie vergrault man den Fahrgast professionell.
nochmal zum Zitat.
Das würde also bedeuten, das man auch per Anschluss in Meyenburg gut von Brandenburg nach M-V bzw. Plau am See kommt/kommen sollte. (das wäre wohl aber zu hoher Anspruch. Außerdem, wie jeder weiß, für SPV ist generell wenig Geld da in MV, aufgrund von ...

Ich würde es persönlich einfach besser finden, wenn klar und offen gesagt würde, das man hierfür kein Geld bzw. nicht sonderlich viel investieren möchte, egal ob mit oder ohne Begründung.
Es kommt einem so vor, als wäre die RB19 lästiges Anhängsel, welches in möglichst in geringem Maße bestellt werden muss, damit der Kunde/die Öffentlichkeit zufrieden ist und sie sagen können, das sie was getan haben, und nicht untätig waren.

Die VMV zeigt wieder, in gewohnter Form, wie man den Personenvekehr auf der Schiene nicht gestaltet und das sie kein großes Interesse an gutem Verkehrsangebot hat. Was anderes wäre aber leider, leider ne Überraschung gewesen, obwohl bei der VMV + Ministerium auch fähige Leute sind, ausgenommen sind definitiv Lindemann (Geschäftsführer VMV) und "norddeutscher Kaufmann" Pegel, der das Sparen über alles liebt. Echt schade..
Wenn die VMV den Wochenend- und Ausflugverkehr erfolgreich gestalten wollen würde, würde sie sich nicht klar dagegen sträuben die Züge nach Ganzlin oder nach Meyenburg zu verlängern.

Am Ende ist es ein Armutszeugnis, das die VMV viele sinnvolle Vorschläge einfach ablehnt und vieles auf's wenig vorhandene Geld schiebt oder andere nette Begründungen.
Eine Maßnahme wäre es mal, wenn die VMV einen neuen Geschäftsführer bekommen würde, der sich das hohe Jahresgehalt nicht mit miserabler Arbeit verdient, sondern mit Guter, die den Schienenpersonenverkehr fördert.

Bin sehr gespannt wie es bei der RB19 weitergeht und ob das aktuelle Fahrtenprogramm bis 2022 wirklich unverändert bleibt. Schlechter kann's ja nicht werden.

Den Rest hat Siggis Malz bereits treffend zusammengefasst.

Nachdenkliche Grüße aus MV
Hallo in die Runde,

ich teile die Meinung der Vorschreiber, dass die Fahrgastbeteiligung sehr unambitioniert bis lustlos bearbeitet wurde.

Besonders ärgere ich mich über die Ablehnung zahlreich vorgeschlagener guter zusätzlicher Spätverbindungen mit der Begründung, dass die aktuell letzte Verbindung irgendwann zwischen 19 und 21 Uhr nur schwach nachgefragt wird. Hierbei wird völlig verkannt, dass die schwache Nachfrage insbesondere im frühen Betriebsschluss seine Ursache hat. Die potenziellen Kunden nutzen dann von vornherein alternative Verkehrsmittel (MIV).

Das erinnert an die Salamitaktik früherer Jahrzehnte zu Bundesbahnzeiten, wo Strecken durch immer weitere Streichung der jeweils letzten nachfrageschwachen Verbindung bis zur Stilllegung ausgehungert wurden.

Zur Begründung der Vorschläge auf den letzten Seiten erspare ich mir jeglichen Kommentar, lustlos hatte ich ja oben schon geschrieben.

Quo vadis Mecklenburg-Vorpommern?

Traurige Grüße aus Leipzig von
Ralf


Meine Reiseberichte: [www.drehscheibe-online.de]

Re: Frühe Spätverbindungen sind schädlich...

geschrieben von: Tz 4683

Datum: 14.10.20 21:01

Hej,

E 44 051 schrieb:
Hallo in die Runde,

ich teile die Meinung der Vorschreiber, dass die Fahrgastbeteiligung sehr unambitioniert bis lustlos bearbeitet wurde.

Besonders ärgere ich mich über die Ablehnung zahlreich vorgeschlagener guter zusätzlicher Spätverbindungen mit der Begründung, dass die aktuell letzte Verbindung irgendwann zwischen 19 und 21 Uhr nur schwach nachgefragt wird. Hierbei wird völlig verkannt, dass die schwache Nachfrage insbesondere im frühen Betriebsschluss seine Ursache hat. Die potenziellen Kunden nutzen dann von vornherein alternative Verkehrsmittel (MIV).
das erinnert mich ein wenig an eine Strecke in meiner Ecke - Die Ländchesbahn Niedernhausen - Wiesbaden, hier fuhr bis vor einigen Jahren der letzte Zug ab WI um 20:36(samstags sogar 19:36), sonntags fuhr der erste Zug gegen 9 Uhr...

Hier hat man sich aber zum Glück besonnen und jetzt fährt der letzte Zug um 23:36(Fr>Sa/Sa>So sogar 0:36).

Der frühe Betriebsschluss war natürlich sehr unaktraktiv, aber das werden die MVler wohl nie verstehen.

Gruß
Tz 4683
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Dieses Land hat sich in diesem Jahr besonders dadurch hervorgetan, dass es Touristen abgewiesen hat. Keine Tagesgäste (igitt, diese Berliner) und momentan auch keine Herbstferiengäste aus NRW. In anderen Berichten klagen die Hoteliers und Gastronomen über ausbleibende Umsätze und fordern Staatshilfen und andererseits ist es der gleiche Staat der durch seine Verordnungen das Dilemma erst hervorruft.

Ulrich
Alles richtig, aber ich habe auch noch nie woanders in Deutschland erlebt, dass es abends scheinbar keinen Berufsverkehr per Bahn gibt. Der Zug um 18.xx ab Stralsund über Greifswald nach Usedom, per se schon nur ein Triebwägelchen war gähnend leer. Erst ab Wolgast gab es wieder ein paar Einsteiger. Tagsüber waren die Züge besser belegt aber mit Urlaubsreisenden.

Ulrich
Tz 4683 schrieb:
hätte man ein anderes Ergebnis vom Hause Pegel erwartet? Nein, natürlich nicht - Es ist genau so gekommen wie erwartet...

In M-V ist eh Hopfen und Malz verloren...
Es ist aber eichlich naiv zu glauben, dass aufgrund dieser Fahrgastbeteiligung auf einmal sich grundlegende Vorraussetzungen komplett geändert hätten.

MV hat kein Geld für den SPNV und will auch keines dafür einsetzen. Fahrgastbeteiligung hin oder her.

Aus meiner Sicht können diese Dialoge lediglich dazu dienen, auf kleinere Unstimmigkeiten hinzuweisen, alles andere ist Illusion.

M-V hat schon Geld...

geschrieben von: Doppeler

Datum: 15.10.20 13:49

..., auch für den Schienenpersonennahverkehr. „Infrastrukturminister“ Pegel (SPD) gibt die vom Bund extra hierfür an das Land überwiesenen Regionalisierungsmittel Nur nicht aus. Über 250 Millionen € hat er so schon angespart - für „schlechte Zeiten“...Und Geld zurückhalten kann er, weil er meint, der Schienenverkehr in M-V müsse nicht verbessert werden...

Re: M-V hat schon Geld...

geschrieben von: 103612

Datum: 15.10.20 18:10

Doppeler schrieb:
..., auch für den Schienenpersonennahverkehr. „Infrastrukturminister“ Pegel (SPD) gibt die vom Bund extra hierfür an das Land überwiesenen Regionalisierungsmittel Nur nicht aus. Über 250 Millionen € hat er so schon angespart - für „schlechte Zeiten“...Und Geld zurückhalten kann er, weil er meint, der Schienenverkehr in M-V müsse nicht verbessert werden...
Jeder, der sich mit der Materie auskennt weiß, dass alle Ostländer Ende der 20er Jahre zu wenig RegMittel bekämen um den Status-quo zu finanzieren. Die müssen alle jetzt von den Überschüssen die sie bekommen Rücklagen bilden, damit der Status-quoauch am Ende der RegMittel Periode noch gefahren werden kann.

Ob MV zu viel zurücklegt, wage ich nicht zu beurteilen, dass sie etwas zurücklegen, ist aber völlig in Ordnung und sichert das SPNV-Angebot auch noch am Ende des Jahrzehnts.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.10.20 18:21.
103612 schrieb:
Tz 4683 schrieb:
hätte man ein anderes Ergebnis vom Hause Pegel erwartet? Nein, natürlich nicht - Es ist genau so gekommen wie erwartet...

In M-V ist eh Hopfen und Malz verloren...
Es ist aber eichlich naiv zu glauben, dass aufgrund dieser Fahrgastbeteiligung auf einmal sich grundlegende Vorraussetzungen komplett geändert hätten.

MV hat kein Geld für den SPNV und will auch keines dafür einsetzen. Fahrgastbeteiligung hin oder her.

Aus meiner Sicht können diese Dialoge lediglich dazu dienen, auf kleinere Unstimmigkeiten hinzuweisen, alles andere ist Illusion.
Sogar zu erwarten, dass sich kleinere Unstimmigkeiten verbessern, ist Illusion.
Siehe die verkorksten Anschlüsse Prenzlau-Pasewalk-Stettin etc.

Re: M-V hat schon Geld...

geschrieben von: Global Fish

Datum: 15.10.20 19:56

103612 schrieb:
Doppeler schrieb:
..., auch für den Schienenpersonennahverkehr. „Infrastrukturminister“ Pegel (SPD) gibt die vom Bund extra hierfür an das Land überwiesenen Regionalisierungsmittel Nur nicht aus. Über 250 Millionen € hat er so schon angespart - für „schlechte Zeiten“...Und Geld zurückhalten kann er, weil er meint, der Schienenverkehr in M-V müsse nicht verbessert werden...
Jeder, der sich mit der Materie auskennt weiß, dass alle Ostländer Ende der 20er Jahre zu wenig RegMittel bekämen um den Status-quo zu finanzieren. Die müssen alle jetzt von den Überschüssen die sie bekommen Rücklagen bilden, damit der Status-quoauch am Ende der RegMittel Periode noch gefahren werden kann.

Ob MV zu viel zurücklegt, wage ich nicht zu beurteilen, dass sie etwas zurücklegen, ist aber völlig in Ordnung und sichert das SPNV-Angebot auch noch am Ende des Jahrzehnts.
Das mag auf den ersten Blick plausibel scheinen. täuscht aber.
Wer es sich leisten kann, nicht einmal das (keineswegs zu üppige) Geld auszugeben, zeigt, dass es nicht nötig ist, ihn bei künftigen Verteilungskämpfen stärker zu berücksichtigen.

Re: M-V hat schon Geld...

geschrieben von: bahamas

Datum: 15.10.20 21:26

103612 schrieb:
Jeder, der sich mit der Materie auskennt weiß, dass alle Ostländer Ende der 20er Jahre zu wenig RegMittel bekämen um den Status-quo zu finanzieren. Die müssen alle jetzt von den Überschüssen die sie bekommen Rücklagen bilden, damit der Status-quoauch am Ende der RegMittel Periode noch gefahren werden kann.
Ob MV zu viel zurücklegt, wage ich nicht zu beurteilen, dass sie etwas zurücklegen, ist aber völlig in Ordnung und sichert das SPNV-Angebot auch noch am Ende des Jahrzehnts.

Hallo Auskenner, was meinst du sind Ende der 20er Jahre die 250 Mio. Euro noch wert? Und was die "Sicherung des SPNV-Angebots"? Das sind alles Phrasen, und manche glauben es auch noch.