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Re: Vorbildliche Auslandsverbindung

geschrieben von: Daffy Duck

Datum: 14.10.20 11:04

kmueller schrieb:
CaNNibal schrieb:
Wusste gar nicht, dass die Gaubahn wiederauferstanden ist... ;)
Doch, das ist sie.

Selbst vom Vorortbahnhof Stuttgart-Vaihingen wird es Direktzüge nach Zürich geben. Auf ICE von Köln-Mülheim nach Amsterdam werden wir hier noch lange warten müssen, ebenso auf solche von Brüssel nach Köln-Weiden. Obwohl beide Stationen einen perfekten Stadtbahnanschluß haben...
Auf der Gaubahn gibt es kein Stuttgart-Vaihingen ...

Re: Vorbildliche Auslandsverbindung

geschrieben von: kmueller

Datum: 14.10.20 11:34

Daffy Duck schrieb:
kmueller schrieb:
CaNNibal schrieb:
Wusste gar nicht, dass die Gaubahn wiederauferstanden ist... ;)
Doch, das ist sie.

Selbst vom Vorortbahnhof Stuttgart-Vaihingen wird es Direktzüge nach Zürich geben. Auf ICE von Köln-Mülheim nach Amsterdam werden wir hier noch lange warten müssen, ebenso auf solche von Brüssel nach Köln-Weiden. Obwohl beide Stationen einen perfekten Stadtbahnanschluß haben...
Auf der Gaubahn gibt es kein Stuttgart-Vaihingen ...
Aber die neuen Schnellzüge werden über die Gäubahn fahren und sie damit aufwerten. Oder etwa nicht?

Re: Bus

geschrieben von: Christof 421

Datum: 14.10.20 11:36

Ist nur so, wenn der Busanschluss nicht klappt, dann wird auch der in den Verantwortlichkeitsbereich von Stuttgart fallende Zug NICHT benützt.

Es mischeln im dt. ÖV einfach zu viele mit, anstatt diesen Verkehr aus einer Hand anzubieten.
Und jede Landkreisgrenze ist zugleich Zonengrenze. Nur ja keinen Bus über die Landkreisgrenze fahren lassen.
Wenn ich nur das Busangebot von Kandern nach Müllheim betrachte, dann graust es mir.

Gruss aus Südbaden
Christof 421

Re: Vorbildliche Auslandsverbindung (mL)

geschrieben von: Daffy Duck

Datum: 14.10.20 11:46

kmueller schrieb:
Daffy Duck schrieb:
kmueller schrieb:
CaNNibal schrieb:
Wusste gar nicht, dass die Gaubahn wiederauferstanden ist... ;)
Doch, das ist sie.

Selbst vom Vorortbahnhof Stuttgart-Vaihingen wird es Direktzüge nach Zürich geben. Auf ICE von Köln-Mülheim nach Amsterdam werden wir hier noch lange warten müssen, ebenso auf solche von Brüssel nach Köln-Weiden. Obwohl beide Stationen einen perfekten Stadtbahnanschluß haben...
Auf der Gaubahn gibt es kein Stuttgart-Vaihingen ...
Aber die neuen Schnellzüge werden über die Gäubahn fahren und sie damit aufwerten. Oder etwa nicht?
Sicherlich, aber halt nicht auf der Gaubahn :-)
Auf der Gäubahn sicherlich ...


edit:

Gaubahn <-> Gäubahn



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.10.20 15:47.

Re: Man kann es auch übertreiben!

geschrieben von: GP4Flo

Datum: 14.10.20 12:13

Der Zeuge Desiros schrieb:
Hallo zurück,

ich kenne es als ein "gentlemen agreement" mit den dortigen Eingeborenen, um mit diesem Kompromiss dort - im doppelten Sinne - Ruhe zu bekommen. Ob es irgendwo darnieder geschrieben ist entzieht sich meiner Kenntnis. Und ob es im Konfliktfalle rechtlichen Bestand hätte, weiß ich auch nicht. Es wird jetzt so gelebt. Natürlich ist das für den Regionalverkehr doof, aber es gibt Schlimmeres. Ich weiß auch nicht, ob bei einer Tunneldurchfahrt auf jedem Zug auch ein entsprechend ausgebildeter Schaffner mitfahren müsste.

Viele Grüße

Heiko
Genau das ist ja der Skandal an der Sache. Es gab irgendwo in Hinterzimmergesprächen eine Abmachung, die tausende Pendler betrifft, ohne dass dies irgendwo schriftlich nachzulesen wäre. Ob dafür überhaupt eine demokratische Legitimation da war, wage ich zu bezweifeln.
GP4Flo schrieb:
Der Zeuge Desiros schrieb:
Hallo zurück,

ich kenne es als ein "gentlemen agreement" mit den dortigen Eingeborenen, um mit diesem Kompromiss dort - im doppelten Sinne - Ruhe zu bekommen. Ob es irgendwo darnieder geschrieben ist entzieht sich meiner Kenntnis. Und ob es im Konfliktfalle rechtlichen Bestand hätte, weiß ich auch nicht. Es wird jetzt so gelebt. Natürlich ist das für den Regionalverkehr doof, aber es gibt Schlimmeres. Ich weiß auch nicht, ob bei einer Tunneldurchfahrt auf jedem Zug auch ein entsprechend ausgebildeter Schaffner mitfahren müsste.

Viele Grüße

Heiko
Genau das ist ja der Skandal an der Sache. Es gab irgendwo in Hinterzimmergesprächen eine Abmachung, die tausende Pendler betrifft, ohne dass dies irgendwo schriftlich nachzulesen wäre. Ob dafür überhaupt eine demokratische Legitimation da war, wage ich zu bezweifeln.
Das bringt es gut auf den Punkt. Danke! :)

Gruß
Hadufuns

347685-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.05.20 18:53.

Re: Baden-Württemberg soll Schienenland Nummer eins werden

geschrieben von: VT

Datum: 14.10.20 12:56

Streiche mal Schuenenverkehr und ersetze es durch vom Land eventuell unterstützten ÖPNV. Vieles davon sind Vorschläge für die Reguobusse. Ein Teil davon auch schon umgesetzt.

Re: Man kann es auch übertreiben!

geschrieben von: 38815

Datum: 14.10.20 13:16

Auch hallo.

Der Zeuge Desiros schrieb:
ich kenne es als ein "gentlemen agreement" mit den dortigen Eingeborenen, um mit diesem Kompromiss dort - im doppelten Sinne - Ruhe zu bekommen. Ob es irgendwo darnieder geschrieben ist entzieht sich meiner Kenntnis. Und ob es im Konfliktfalle rechtlichen Bestand hätte, weiß ich auch nicht. Es wird jetzt so gelebt. Natürlich ist das für den Regionalverkehr doof, aber es gibt Schlimmeres. Ich weiß auch nicht, ob bei einer Tunneldurchfahrt auf jedem Zug auch ein entsprechend ausgebildeter Schaffner mitfahren müsste.
Das lass ich Dir nicht durchgehen! Du weißt ganz genau, dass es künftig unmöglich sein wird, von den Weiler Bahnsteigen in den Katzenbergtunnel abzubiegen. Dass es nicht mehr möglich sein wird Müllheim, das bislang eine SPFV-Anbindung hat, weiterhin im SPFV zu bedienen.
Was passiert, wenn es einen Personenunfall in Istein, eine Oberleitungsstörung, eine Kuh oder ein umgeknickter Baum auf dem Gleis oder sonst was gibt? Was ist bei Gleisarbeiten?
Dann dürfen die von Dir angeblich so geschätzten Pendler alle stundenlang im Zug darauf warten, dass es weiter geht oder müssen sich in den SEV quetschen, nur weil die hochmodernen Kamele wegen eines "gentlemen agreement" nicht in den Tunnel dürfen, weil die Tfs nicht für den Tunnel ausgebildet sind und und und.

Aber das interessiert Dich natürlich nicht. Dein Alltag spielt sich nämlich hunderte Kilometer nordöstlich ab und wenn es nach Basel geht, dann musst Du mit diesem RE ja gar nicht fahren. Du jammerst über jeden Ausfall und jede Minute Verspätung eines IC2 auf der Gäubahn, aber wenn die Pendler Südbaden, die diesen Tunnel mit ihren Steuern mitfinanziert haben, täglich eine Viertelstunde mehr Fahrzeit pro Nase zzgl. irgendwelcher Betriebsstörungen auf der Altstrecke in Kauf nehmen müssen, und man im selbsternannten Schienenland Nr. 1 diesen inakzeptablen Zustand anprangert, dann heißt es von Dir, man übertreibt. Danke für die Blumen.

Gruß

Re: Baden-Württemberg soll Schienenland Nummer eins werden

geschrieben von: JanH

Datum: 14.10.20 13:40

MrEnglish schrieb:
ThomasR schrieb:
Wie soll die denn gebaut werden? Das ginge nur als Straßenbahn
Das bietet sich ja an, dann kann man auch drüber nachdenken die Strecke noch weiter zu ziehen als bis zum ehemaligen Bahnhof. Trotzdem wäre es natürlich gut, wenn man bis zum Festspirlhaus einen unabhängigen Bahnkörper errichtet, Platz sollte ja noch sein.
War ja schon neulich mal Thema .
Nochmal hallo!

"Was passiert, wenn es einen Personenunfall in Istein, eine Oberleitungsstörung, eine Kuh oder ein umgeknickter Baum auf dem Gleis oder sonst was gibt? Was ist bei Gleisarbeiten?"
Dann wird durch den Tunnel gefahren. Sorry, aber dieses "Agreement" heißt doch nicht, dass zumindest im Störungsfalle nicht "durch die Katze" gefahren werden kann/darf/soll. Das ist ja in der Vergangenheit auch regelmäßig praktiziert worden, sogar mit Flachwagen! Wo ist das Problem? Dass dabei nicht in Bad Bellingen & Co. gehalten werden kann ist dann natürlich die Folge.

Und bevor ihr mich weiterhin wegen dieses Agreements verhaut - ich habe nie gesagt, dass ich das gut finde! Nochmal zum Mitmeißeln: nein, ich finde das nicht gut! Ganz im Gegenteil. Es ist aber damals irgendwo zwischen irgendwem so vereinbart worden, und damit müssen wir jetzt erst einmal leben. Verhaut deswegen nicht mich, sondern eure Volksvertreter oder die Nimbys in Kleinkems & Co. und fordert ein Umdenken ein.

Zum Fernverkehr nach Müllheim: wenn der über den "Baden-Kurier" hinaus jemals kommen sollte, dann kann der natürlich weiterhin in Müllheim halten - wieso auch nicht? Einzige Voraussetzung: die Bahnsteige müssen beim Umbau von RML lang genug bleiben. Das ist eher ein Hemmnis für einen IC-Halt, weniger die Fahrstraßen. Schaut mal nach Baden-Baden, wo die Schnellfahrgleise auch keine Bahnsteige haben, aber sogar stündlich/zweistündlich Weißwürste halten.
Doch auch diese Verantwortung liegt nicht in Stuttgart oder Lörrach, denn die Bahnsteiglängen werden von den EVU "bestellt". Sprich: wenn DB FV da künftig weiterhin halten will, dann muss dieses EVU eine Bedarfsanmeldung äußern. Das kann nicht das Land und auch nicht DB Regio machen. Auch hier: verhaut bitte den richtigen.

"Du jammerst über jeden Ausfall und jede Minute Verspätung eines IC2 auf der Gäubahn, aber wenn die Pendler Südbaden, die diesen Tunnel mit ihren Steuern mitfinanziert haben, täglich eine Viertelstunde mehr Fahrzeit pro Nase"
Guck,
so hat jeder etwas zu jammern... Und wenn ich wirklich jeden Ausfall und jede Verspätung des Gäubahn-IC2 beklagen würde... oh je, ich käme gar nicht mehr zum Lachen. Aber zurück ins Rheintal: Dort ist der außen um den Tunnel herum fahrende RE selbst auf der Altstrecke schneller, als es jeder RE früher gewesen ist! Wie man da auf eine Viertelstunde MEHR an Fahrzeit kommt ist nicht wirklich nachvollziehbar.
Richtig wäre: der jetzt schon schnelle RE würde mit der Tunneldurchfahrt nochmals schneller. Aber er ist bereits jetzt schneller als das, was da früher fuhr. Bitte ehrlich bleiben!

Viele Grüße

Heiko (und: predigt bitte vor der richtigen Kirche! Vielleicht hilft das)

http://www.desiro.net/Signatur-Streik.jpg

Einzelschicksale?

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 14.10.20 14:49

"Ist nur so, wenn der Busanschluss nicht klappt, dann wird auch der in den Verantwortlichkeitsbereich von Stuttgart fallende Zug NICHT benützt"

Klar,
das ist ärgerlich, und auch klar, das sollte geändert werden. Aber es scheinen wirklich Einzelschicksale zu sein. Denn auf der Wiesentalbahn besteht eher das Problem der "zuvielen" Fahrgäste! Und es werden immer noch mehr, mal von Corona abgesehen. Deshalb gibt es ja auch die Ausbaubestrebungen im Bereich Lörrach-Basel.

Offenbar scheint das Angebot im Dreiländereck nicht ganz so mies zu sein, wie es hier von einzelnen Personen stets suggeriert wird.

Gruß

Heiko

http://www.desiro.net/Signatur-Streik.jpg
Hallo Heiko,

da ich gleich einen Termin habe, nur eine ganze kurze Antwort:

Der Zeuge Desiros schrieb:
Nochmal hallo!
[...]
Und bevor ihr mich weiterhin wegen dieses Agreements verhaut - ich habe nie gesagt, dass ich das gut finde! Nochmal zum Mitmeißeln: nein, ich finde das nicht gut! Ganz im Gegenteil.
[...]
Zum Fernverkehr nach Müllheim: wenn der über den "Baden-Kurier" hinaus jemals kommen sollte, dann kann der natürlich weiterhin in Müllheim halten - wieso auch nicht? Einzige Voraussetzung: die Bahnsteige müssen beim Umbau von RML lang genug bleiben. Das ist eher ein Hemmnis für einen IC-Halt, weniger die Fahrstraßen. Schaut mal nach Baden-Baden, wo die Schnellfahrgleise auch keine Bahnsteige haben, aber sogar stündlich/zweistündlich Weißwürste halten.
[...]
Ich habe nicht vor dich zu verhauen. Aber darf ich dich zitieren? Für mein Empfinden ist es politisch höchst fragwürdig dass hier eine Mauschelei ganz offen "gelebt" wird und diejenigen die am lautesten Schreien ihr "Recht" bekommen. Das widerspricht meinem Verständnis von Demokratie. Für die Bahnreisenden ist diese Art von Gemauschel ein dummdreister Schlag ins Gesicht.

Du weißt sicher wie sehr die Rheintalbahn bzw. deren Ausbau die Menschen in der Rheinebene polarisiert. "Die Bahn" ist hier oftmals so etwas wie ein Feindbild, ich habe da immer dagegen gehalten, in meinem Bekanntenkreis und beispielsweise auch in öffentlichen Gemeinderatssitzungen. Ich habe mir damit nicht nur Freunde gemacht, wie Du dir sicher vorstellen kannst. Eines meiner Argumente war dass dieses Ausbau auch auch im Sinne der Bahnreisenden sei, und nun?

Zur Infrastruktur: in Müllheim für einen Fahrgastwechsel haltende Züge müssen in Zukunft zwangsläufig am Klotz vorbeischleichen. Die Situation stellt sich daher anders als etwa in Baden-Baden dar.

Gruß
Hadufuns

347685-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.05.20 18:53.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.10.20 15:03.

Re: Wie sieht es denn dann mit der Neigetechnik aus?

geschrieben von: Strizie

Datum: 14.10.20 15:17

Verzichtet man auf diese sobald die Strecken Fahrdraht haben oder schließt man sich Bayern bei der Beschaffung von elektrischen Neigezügen an?

Ihr seid da nicht ganz unrichtig!

geschrieben von: 38815

Datum: 14.10.20 15:42

Der Zeuge Desiros schrieb:
Und bevor ihr mich weiterhin wegen dieses Agreements verhaut - ich habe nie gesagt, dass ich das gut finde! Nochmal zum Mitmeißeln: nein, ich finde das nicht gut! Ganz im Gegenteil. Es ist aber damals irgendwo zwischen irgendwem so vereinbart worden, und damit müssen wir jetzt erst einmal leben. Verhaut deswegen nicht mich, sondern eure Volksvertreter oder die Nimbys in Kleinkems & Co. und fordert ein Umdenken ein.

Heiko (und: predigt bitte vor der richtigen Kirche! Vielleicht hilft das)
Wenn Ihr Euch gar nicht sicher darüber seid, ob dieses "Agreement" überhaupt rechtlich bindend ist und wirklich "Schienenland Nr. 1" werden wollt, dann hättet ihr auch den Hintern in der Hose, diesen @#$%&-RE durch den Tunnel zu trassieren.
Wo kein Kläger, da kein Richter und sollte in Bad Bellingen und Co. doch irgendein Hund anfangen zu bellen, weil ihr mit Euren Kamelen durch die Katze reitet, dann kann man, wenn die Rentner erfolgreich dagegen geklagt haben, immer noch über Istein bummeln.

Zitat
"Was passiert, wenn es einen Personenunfall in Istein, eine Oberleitungsstörung, eine Kuh oder ein umgeknickter Baum auf dem Gleis oder sonst was gibt? Was ist bei Gleisarbeiten?"
Dann wird durch den Tunnel gefahren. Sorry, aber dieses "Agreement" heißt doch nicht, dass zumindest im Störungsfalle nicht "durch die Katze" gefahren werden kann/darf/soll.
Ja, genau das heißt es! Denn wenn der RE in Müllheim oder Weil am Bahnsteig steht, dann muss er wieder erstmal wieder ein ganzes Stück zurück, bevor er im Störungsfall durch den Tunnel fahren kann.

Gruß



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.10.20 15:45.

Re: Einzelschicksale?

geschrieben von: Christof 421

Datum: 14.10.20 16:04

Zitat: Offenbar scheint das Angebot im Dreiländereck nicht ganz so mies zu sein, wie es hier von einzelnen Personen stets suggeriert wird.

Das Angebot im Landkreis Lörrach ist für Schüler und Pendler gemacht, von Mo-Fr von 6-20 Uhr.
Alles andere kann man vergessen.
Will man zu anderen Zeiten als den geschriebenen etwas unternehmen, nimmt man das Auto und das trotz Klimadiskussion und Klimawandel.
Oder kannst du mir erklären, warum am So der Bus in besagtes Wohngebiet um 51 mit 4 min Weg vom Bahnhof Stetten abfährt, wenn der Zug erst um 54 von Basel ankommt???
Oder der Zug kommt am Sonntag aus Zell im Wiesental mit Anschluss aus Titisee mit dem 7300 um 04 an und 300 m weiter fährt der stündliche Bus in das Wohngebiet um 06 ab.
Jeder normale Verkehrsplaner sollte merken, dass das nicht funktioniert. Nicht so diejenigen, die in Lörrach für Bus zuständig sind und das seit Jahrzehnten.

Und was nützt mir abends eine halbstündlich verkehrende S-Bahn, wenn ich dann anschliessend 25 min durch den stockdunklen Wald laufen kann?
Im Übrigen soll es auch speziell ältere Fahrgäste geben, die kaum mehr laufen können.
Aber das interessiert in Stuttgart nicht, weil der Behörden liebster Spruch, nicht zuständig.

Und die S6 ist auch nur deshalb so gefragt, weil sie im Raum Basel, wo viele Grenzgänger zur Arbeit gehen, die Parkplatzproblematik in die umliegenden Kantone und Länder ausgelagert haben, selbst eine sehr restriktive Parkraumbewirtschaftung betreiben.

Gruss aus Südbaden
Christof 421
Der Zeuge Desiros schrieb:
Nochmal hallo!

"Was passiert, wenn es einen Personenunfall in Istein, eine Oberleitungsstörung, eine Kuh oder ein umgeknickter Baum auf dem Gleis oder sonst was gibt? Was ist bei Gleisarbeiten?"
Dann wird durch den Tunnel gefahren. Sorry, aber dieses "Agreement" heißt doch nicht, dass zumindest im Störungsfalle nicht "durch die Katze" gefahren werden kann/darf/soll. Das ist ja in der Vergangenheit auch regelmäßig praktiziert worden, sogar mit Flachwagen! Wo ist das Problem?
Hallo Heiko,

das Problem ist, dass es in Zukunft keine Weichenverbindung mehr gibt, um von den Bahnsteigen in Weil am Rhein in den Tunnel zu kommen. Das bedeutet, im Störungsfall kann nur dann umgeleitet werden, wenn auch nicht mehr in Weil am Rhein gehalten wird! Es wundert mich doch, dass dieses Problem bei der NVBW (und auch im Verkehrsministerium?) offensichtlich noch nicht angekommen ist. Auch der Baden IC wird sich entscheiden müssen ob er entweder weiterhin in Weil hält und außen rum gurkt oder den Halt künftig auslässt. Beides ist nicht möglich. Selbst wenn man sich in 50 Jahren entscheiden sollte, den RE doch durch den Tunnel zu schicken, wird das aufgrund der fehlenden Weichen nur mit sündhaft teuren Umbaumaßnahmen möglich sein oder man muss Weil auslassen.

Das selbe Trauerspiel mangelhafter betrieblicher Flexibilität wird es bei Riegel geben. Die Überleitverbindung, um im Störungsfall von Offenburg ABS kommend auf die NBS Güterbahn zu wechseln soll nur provisorisch sein und später wieder abgebaut werden. Das bedeutet, wenn sich mal wieder einer aus der Emmendinger Klinik vor die Gleise wirft, können die ICEs den Bereich nur umfahren, wenn sie bereits in Offenburg auf die Güterbahn wechseln, falls dies überhaupt nach dem Bahnhof möglich sein wird.

Viele Grüße

Florian

Zukunft Baden-Kurier

geschrieben von: 38815

Datum: 14.10.20 17:42

GP4Flo schrieb:
Der Zeuge Desiros schrieb:
Nochmal hallo!

"Was passiert, wenn es einen Personenunfall in Istein, eine Oberleitungsstörung, eine Kuh oder ein umgeknickter Baum auf dem Gleis oder sonst was gibt? Was ist bei Gleisarbeiten?"
Dann wird durch den Tunnel gefahren. Sorry, aber dieses "Agreement" heißt doch nicht, dass zumindest im Störungsfalle nicht "durch die Katze" gefahren werden kann/darf/soll. Das ist ja in der Vergangenheit auch regelmäßig praktiziert worden, sogar mit Flachwagen! Wo ist das Problem?
Hallo Heiko,

das Problem ist, dass es in Zukunft keine Weichenverbindung mehr gibt, um von den Bahnsteigen in Weil am Rhein in den Tunnel zu kommen. Das bedeutet, im Störungsfall kann nur dann umgeleitet werden, wenn auch nicht mehr in Weil am Rhein gehalten wird! Es wundert mich doch, dass dieses Problem bei der NVBW (und auch im Verkehrsministerium?) offensichtlich noch nicht angekommen ist.
Wie man daran erkennen kann, dass Heiko das Thema herunterspielt, ist es leider noch nicht angekommen.

Zitat
Auch der Baden IC wird sich entscheiden müssen ob er entweder weiterhin in Weil hält und außen rum gurkt oder den Halt künftig auslässt. Beides ist nicht möglich. Selbst wenn man sich in 50 Jahren entscheiden sollte, den RE doch durch den Tunnel zu schicken, wird das aufgrund der fehlenden Weichen nur mit sündhaft teuren Umbaumaßnahmen möglich sein oder man muss Weil auslassen.
Er wird Weil und Müllheim künftig auslassen.
1. kann man es bei einem ICE nicht rechtfertigen nochmal 9min. Fahrzeit zwischen Freiburg und Basel zu verlieren, indem man "außenrum" fährt.
2. deuten die D-Takt-Fahrplanentwürfe ICE1564 und ICE1565 stark darauf hin, dass der Baden-Kurier in einer FV29-Takttrasse verkehren wird (Linientauscher), sowie Müllheim und auch Bad Krozingen vom SPFV abgehängt werden. Der schnelle RE soll dann auch nur noch in den Knoten und Mittelzentren halten, wird also praktisch zu einem IRE (mit obligatorischer Bummelrunde um den Katzenberg).

Ist ja auch lustig, dass der Baden-Kurier aktuell als zusätzlicher Zug durch den Tunnel kann, der Takt-RE aber nicht.

Darüber lässt sich nur der Kopf schütteln.

Bzgl. Riegel kann man nur beipflichten.

Gruß



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.10.20 18:09.

Wie man einen schnellen RE künstlich verlangsamt

geschrieben von: GP4Flo

Datum: 14.10.20 18:02

Ein weiteres Problem, wo bei den Planungen der neuen Rheintalbahn der schnelle RE künstlich verlangsamt wird, ist der neue Haltepunkt Buggingen. Dort werden sich in Zukunft Nahverkehrs- und ICE Gleise verzweigen. Der ICE kann dort 250 km/h fahren, der schnelle RE wird jedoch jedes Mal bei Vorbeifahrt des Abzw Buggingens von 160 km/h auf 100 km/h (Süd -> Nord) bzw. 130 km/h (Nord - Süd) abbremsen müssen nur um kurz danach wieder auf 160 km/h zu beschleunigen.

Sorry Leute, aber für alles ist bei diesem Milliardenprojekt Geld da, für jede einzelne Fledermaus werden Millionen ausgegeben, tausende Meter Gleise werden tiefer gelegt, damit die Renter auch vor ihrem Haus bloß keinen Zug hören. Aber für den Regionalverkehr werden wieder nur halbherzige Lösungen gebaut. Da hätte man zwei Schnellfahrweichen verplanen müssen, so wie es bei Abzweigen für ICEs selbstverständlich ist. Auch hier hat meiner Meinung nach das Verkehrsministerium entweder gepennt oder man legt die Prioritäten eben wo anders.

Wer sich das mit der Weiche selbst anschauen will, hier die Planungsunterlage:
[evit-net.de]

Re: Bus

geschrieben von: VT

Datum: 14.10.20 18:17

Christof 421 schrieb:

Es mischeln im dt. ÖV einfach zu viele mit, anstatt diesen Verkehr aus einer Hand anzubieten.

Ehrlich gesagt ist mir das bei Euch auch schon negativ aufgefallen. Ich komme ja aus dem VRN-Land, da werden sich 24 Landkreise und Kommunen aus 3 (4)Bundesländern und zwei Staaten einig aber die fünf Südbadener bekommen es untereinander nicht auf die Reihe. Mit Fanta5 hatte man ja schon mal eine Ausgangsbasis für einen gescheiten Verbund. Daran müsste man nur weiter arbeiten.
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