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Re: In diesem Thread sieht man genau...

geschrieben von: Plüschetageneisenbahner

Datum: 14.10.20 21:44

Liebe Mitvorristen,

Grundlagen der Entwicklungspsycologie:
Straf(un)mündigkeit ist im Kindes- und Jugendalter immer eine Frage der Moral. Inwiefern können hier Regel- und Moralverständnis vorausgesetzt werden. Hier empfiehlt sich die Lektüre des Murmelexperimentes von Jean Piaget.
Moralisch gesehen aus der Sicht eines 11jährigen Kindes dürfte es verwerflicher sein etwas aus dem Laden zu stehlen, (da es ja weiß, dass wenn man jemanden etwas weg nimmt, dies nicht okay ist) als etwas auf die schienen zu legen, um einen möglichst lauten Knall zu erzeugen. Auf diesen Erkenntnissen beruhend fußt unser (Jugend-)Strafrecht. Übrigens wurden Moralstufen auch im Erwachsenenslter postuliert. Interessenten empfehle ich hier die 6 Moralstufen nach Kohlberg. Jeder kann dann selbst überlegen, wo er den einen oder anderen plakativ Thread einordnen möchte.

Grundlagen der Persönlichkeitspsychologie
Es wird immernoch hitzig diskutiert, ob Umwelteinflüsse oder genetische Veranlagung Ausschlaggebend für die Persönlichkeit ist. Die meisten Psychologen gehen hier von einer etwa 50/50 Aufteilung aus, welche im mittleren Erwachsenenalter zum Tragen kommt. Davor sind Umwelteinflüsse ehr ausschlaggebend.Dies lässt folgende Sclüsse zu:
- Es gibt durchaus Kinder, da hilft die beste Erziehung nichts.
- Die Meisten Kinder werden nicht nur durch die Umwelt "Elternhaus" (Mikroebene) sondern auch durch den Freundeskreis oder Mitschüler (Mesoebebe) beeinflusst. Selbst das besterzogene Kind kann also durch entsprechenden Ansporn von z.B. Gleichaltrigen zu FehlTATEN animiert werden.
Auch dieser Aspekt wird im (Jugend-) Strafrecht berücksichtigt.

Abgesehen davon, wenn Jungs bzw. Kinder vor 20 oder 30 Jahren so eine Runge auf die Gleise gelegt hätten ,hätte es wirklich nur einen lauten Knall gegeben, da die BR 218 das "Hindernis" einfach weggeschoben hätte.
Grundbotachaft: Unfug wurde schon immer gemacht, teils anderer, teils gleicher, aber mit anderen Ausgang, weil die Rahmenbedingungen sich geändert haben.

Es grüßt

Der Püschetageneisenbahner



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.10.20 21:59.

Re: In diesem Thread sieht man genau...

geschrieben von: ehemaliger Teilnehmer

Datum: 15.10.20 09:50

Moin.

Genau.
Eine BR 218 würde das wohl überstehen.
Aber was ist mit einem Steuerwagen?
Was ist mit einem 614 / 624?
Was ist mit einem SKL?
Und so weiter (es gibt bestimmt noch mehr leichtere Fahrzeuge).

Also scheinbar alles nicht so schlimm.
Der arme Junge.

Durchhalten!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.10.20 11:08.

Re: In diesem Thread sieht man genau...

geschrieben von: Der Hemmschuh

Datum: 15.10.20 12:12

Plüschetageneisenbahner schrieb:
Abgesehen davon, wenn Jungs bzw. Kinder vor 20 oder 30 Jahren so eine Runge auf die Gleise gelegt hätten ,hätte es wirklich nur einen lauten Knall gegeben, da die BR 218 das "Hindernis" einfach weggeschoben hätte.
Das würde ich so jetzt nicht behaupten, es kommt immer auf die Umstände an. Zum Beispiel wurde 2006 in Hamburg Rahlstedt ein Stahlstück über die Gleise gelegt. Eine 218 erfasste das Hindernis, daß sich daraufhin in der Einfahrweiche verkeilte - Lok stellt sich quer und räumt auf 200m Gleise und Signale ab.


Der Hemmschuh

"Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null. Und das nennen sie ihren Standpunkt." - Albert Einstein

Re: In diesem Thread sieht man genau...

geschrieben von: Plüschetageneisenbahner

Datum: 15.10.20 23:04

Hallo Hemmschuh,

Mir ging es ja um den Allgemeigrundatz, welchen du ja auch bestätigt hast, es kommt auf die Umstände auch an.

Es grüßt

Der Plüschetageneisenbahner

Re: In diesem Thread sieht man genau...

geschrieben von: Plüschetageneisenbahner

Datum: 15.10.20 23:15

Hallo 41 052,

Ich glaube nicht, dass die Masse des Fahrzeuges allein ausschlaggebend ist, sondern auch Art des Drehgestells, Durchmesser der Räder, vorhandene Bauteile. Kraftübertragung am Radsatz, Radsatzführung (z.B. Drehzapfen versus Zug- und Druckstangenen), usw.

Es grüßt

Der Plüschetageneisenbahner
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