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Hallo zusammen,

die HNA berichtet in ihrer heutigen Ausgabe (ePaper hinter Paywall) von weiteren Investitionen der Kurhessenbahn in die Infrastruktur zwischen Marburg und Erndtebrück und Brilon (Wald) und Machbarkeitsstudien für die Reaktivierung der Aar-Salzböde-Bahn und Ohmtalbahn.
Konkret:
- Ausrüstung der KBS 622 und 623 mit GSM-R
- ESTW Biedenkopf (und Friedensdorf, aber das 'neue' oder erweiterte ESTW soll ja schon am Monatsende in Betrieb gehen)
- Umbau Biedenkopf, Buchenau, Sterzhausen und Sterzhausen (sollte auch erledigt sein)
- Wiedererrichtung der HP Niederwetter und Todenhausen an der KBS 622 (erstmal nur NKU)
- Auflassung bzw. technische Sicherung von 10 BÜ
- Bau eines "Railports" ('moderner Güterbahnhof') in Breidenstein
- Technische Sicherung von BÜs zwischen Frankenberg und Korbach
- Ausweitung des Stundentakts FFRK - FKOB auf ganztags, dazu sind die o.a. BÜs technisch zu sichern
- Die Samstagszüge FMBG - ESIE sollen täglich fahren, dazu nötig: Wiedererrichtung des Krezungsbf Saßmannshausen und Sanierung des Leimenstruther Tunnels

Wenn ich die in der HNA genannten Beträge aufsummiere, komme ich auf ca. 70 Mio Euro Investitionssumme. Unklar bleibt dabei ob die 27 Mio für Aar-Salzböde-Bahn und Ohmtalbahn nur die Machbarkeitsstudien umfassen, oder ob da auch schon Geld für die Instandsetzung enthalten ist (wahrscheinlich nicht, FKOB-FFRK hat alleine schon 22,9 Mio € gekostet).

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!
Schön zu hören, dass weiter etwas geschehen soll.
Wundert mich nur, dass man nichts mehr zu Obervellmar - Korbach hört.
Da sollte es doch auch mal eine Studie für einen Ausbau geben. Von der Elektrifizierung bis Wolfhagen ganz zu schweigen.

Mal sehen, was mit diesem "Railport" in Breidenstein passieren soll. Dort muss es ja potenzielle Nutzer geben, die angeklopft haben, oder man will den Holzverkehr ausbauen? Ich hoffe, dass sich das System auch für bspw. Allendorf rentieren könnte. Denn es gibt leider nur noch sehr, sehr wenig Güterverkehr auf der "Kern"-Infrastruktur der KHB.

Aber 27 Millionen nur für Studien halte ich für ausgeschlossen, selbst die korrupteste Behörde der Welt würde nicht so viel für eine Studie brauchen.
Bei der Ohmtalbahn muss man z.B bedenken, dass diese bis Homberg völlig in Schuss gehalten, bzw. erst vor 10 Jahren saniert wurde. Also käme das vielleicht mit dem Anteil an Kilometern in Relation zu Korbach - Frankenberg schon hin.

Danke für die Nachricht und schöne Grüße.
Siggis Malz schrieb:Zitat:
Schön zu hören, dass weiter etwas geschehen soll.
Wundert mich nur, dass man nichts mehr zu Obervellmar - Korbach hört.
Da sollte es doch auch mal eine Studie für einen Ausbau geben. Von der Elektrifizierung bis Wolfhagen ganz zu schweigen.

Mal sehen, was mit diesem "Railport" in Breidenstein passieren soll. Dort muss es ja potenzielle Nutzer geben, die angeklopft haben, oder man will den Holzverkehr ausbauen? Ich hoffe, dass sich das System auch für bspw. Allendorf rentieren könnte. Denn es gibt leider nur noch sehr, sehr w enig Güterverkehr auf der "Kern"-Infrastruktur der KHB.

Aber 27 Millionen nur für Studien halte ich für ausgeschlossen, selbst die korrupteste Behörde der Welt würde nicht so viel für eine Studie brauchen.
Bei der Ohmtalbahn muss man z.B bedenken, dass diese bis Homberg völlig in Schuss gehalten, bzw. erst vor 10 Jahren saniert wurde. Also käme das vielleicht mit dem Anteil an Kilometern in Relation zu Korbach - Frankenberg schon hin.

Danke für die Nachricht und schöne Grüße.
Hallo Siggi,

ich bin im "Norden" nicht so zuhause, aber aus irgendeinem Grund haben jetzt "Süden" und "Südwesten" eine höhere Priorität...
Und mit 27 Mio magst Du die Ohmtalbahn reaktivieren können, dann ist aber noch kein einziger Euro in die Aar-Salzböde-Bahn, das weitaus schwierigere Projekt geflossen!
Zum Railport kann ich auch nichts sagen, aber ich gehe erstmal von einem reinem Holzverladebahnhof aus. Aber bei DB Cargo habe ich etwas gefunden: [www.dbcargo.com]

Und in FALV und FAVI wird sich nichts tun, die Strecke ist seit Jahren betrieblich gesperrt ("Arbeiten an Brücken und Durchlässen", ohne dass sich was tut) und wurde erst letzten August in der Streckenklasse herabgesetzt.
Daher musste die ex. Frankfurter 01 118 auch so ganz plötzlich nach FBTV, sonst hätte es eines Schwertransports bedurft. Da fährt erstmal nichts, es sei denn DB Cargo und Kurhessenbahn bekommen es hin, dass die bestellten Wagen auch geliefert werden und am bestellten Platz im Zug stehen. Außerdem hat Viessmann nicht mehr die Tonnage wie Anfang der Neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Die Kessel sind den Gasthermen, Solarthermieanlage, Wärmepumpen etc. gewichen. Diese Geräte sind leichter und kompakter. Im letzten Jahrhundert hatten alle Viessmann Vertriebsniederlassungen ein Anschlussgleis. Ich gehe mal davon aus, dass es jetzt nicht mehr so ist...

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

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Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!
Hallo,

zu Breidenstein gab es mal das hier:
[www.marburg-biedenkopf.de]

[www.backland.news]



Interessenten wären also, neben Holz, z.B. auch Christmann + Pfeiffer ("Blechmöbel" für Industrie, Sporthallen,... - also z.B. Möglichkeit die Blechcoils zu liefer) und Buderus Guss. Beide hatten bis zum Abbau Gleisanschlüsse auf dem Gelände...



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.10.20 17:35.
Carsten Frank schrieb:
Hallo,

zu Breidenstein gab es mal das hier:
[www.marburg-biedenkopf.de]

[www.backland.news]



Interessenten wären also, neben Holz, z.B. auch Christmann + Pfeiffer ("Blechmöbel" für Industrie, Sporthallen,... - also z.B. Möglichkeit die Blechcoils zu liefer) und Buderus Guss. Beide hatten bis zum Abbau Gleisanschlüsse auf dem Gelände...
Sehr interessant, da die Artikel aus 2019 sind, gehe ich mal davon aus, dass die Prüfung erfolgreich war und man jetzt tatsächlich seitens KHB Fakten schaffen will. Solch kleinen Terminals sind ja meistens gar nicht sooo schwer zu betreiben und erhalten sicherlich Fördermittel.
Hat die DB noch eine 294 in Marburg (oder Kichhain/Stadtallendorf?)rumstehen? Ich gehe fast von Nein aus, hoffentlich lassen sich mit anderen Synergien noch Vorteile erzielen. Bspw. wenn man eben in Allendorf auch etwas ähnliches aufbaut (Dort gibt es ja auch andere Gewerke als Viessmann mit immerhin akzeptabler Tonnage).
HPNuller schrieb:
Siggis Malz schrieb:Zitat:
Schön zu hören, dass weiter etwas geschehen soll.
Wundert mich nur, dass man nichts mehr zu Obervellmar - Korbach hört.
Da sollte es doch auch mal eine Studie für einen Ausbau geben. Von der Elektrifizierung bis Wolfhagen ganz zu schweigen.

Mal sehen, was mit diesem "Railport" in Breidenstein passieren soll. Dort muss es ja potenzielle Nutzer geben, die angeklopft haben, oder man will den Holzverkehr ausbauen? Ich hoffe, dass sich das System auch für bspw. Allendorf rentieren könnte. Denn es gibt leider nur noch sehr, sehr w enig Güterverkehr auf der "Kern"-Infrastruktur der KHB.

Aber 27 Millionen nur für Studien halte ich für ausgeschlossen, selbst die korrupteste Behörde der Welt würde nicht so viel für eine Studie brauchen.
Bei der Ohmtalbahn muss man z.B bedenken, dass diese bis Homberg völlig in Schuss gehalten, bzw. erst vor 10 Jahren saniert wurde. Also käme das vielleicht mit dem Anteil an Kilometern in Relation zu Korbach - Frankenberg schon hin.

Danke für die Nachricht und schöne Grüße.
Hallo Siggi,

ich bin im "Norden" nicht so zuhause, aber aus irgendeinem Grund haben jetzt "Süden" und "Südwesten" eine höhere Priorität...
Und mit 27 Mio magst Du die Ohmtalbahn reaktivieren können, dann ist aber noch kein einziger Euro in die Aar-Salzböde-Bahn, das weitaus schwierigere Projekt geflossen!
Zum Railport kann ich auch nichts sagen, aber ich gehe erstmal von einem reinem Holzverladebahnhof aus. Aber bei DB Cargo habe ich etwas gefunden: [www.dbcargo.com]

Und in FALV und FAVI wird sich nichts tun, die Strecke ist seit Jahren betrieblich gesperrt ("Arbeiten an Brücken und Durchlässen", ohne dass sich was tut) und wurde erst letzten August in der Streckenklasse herabgesetzt.
Daher musste die ex. Frankfurter 01 118 auch so ganz plötzlich nach FBTV, sonst hätte es eines Schwertransports bedurft. Da fährt erstmal nichts, es sei denn DB Cargo und Kurhessenbahn bekommen es hin, dass die bestellten Wagen auch geliefert werden und am bestellten Platz im Zug stehen. Außerdem hat Viessmann nicht mehr die Tonnage wie Anfang der Neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Die Kessel sind den Gasthermen, Solarthermieanlage, Wärmepumpen etc. gewichen. Diese Geräte sind leichter und kompakter. Im letzten Jahrhundert hatten alle Viessmann Vertriebsniederlassungen ein Anschlussgleis. Ich gehe mal davon aus, dass es jetzt nicht mehr so ist...

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller
Guten Abend in die wertgeschätzte Runde,

Ich habe den Ursprungsartikel heute morgen in Printform gelesen. Was mir zu Breidenstein aufgefallen ist, irritiert mich etwas: in der gedruckten HNA steht zu lesen, dass dieser Anschluss lediglich bis 2026 genutzt werden soll, ohne nähere Angaben für den Grund dieses Enddatums...
Für Allendorf wäre vielleicht interessant, dort eine Entlademöglichkeit für Holztransporte zu schaffen. Die Firma Ante-Holz ist ja nicht so weit entfernt, wenn ich mir die LKW-Massen anschaue, die da jeden Tag im Fernverkehr rein- und raus gehen, eigentlich eine überdenkenswerte Variante.
Die Reaktivierung der Aar-Salzböde-Bahn dürfte allerdings aufwendig werden. Korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege, aber sind nicht vor einigen Jahren illegal Teile der Trasse von "Schrotthaien" demontiert worden?

Grüße aus wolkigen Nordwesthessen
Nordwesthesse schrieb:
Guten Abend in die wertgeschätzte Runde,

Ich habe den Ursprungsartikel heute morgen in Printform gelesen. Was mir zu Breidenstein aufgefallen ist, irritiert mich etwas: in der gedruckten HNA steht zu lesen, dass dieser Anschluss lediglich bis 2026 genutzt werden soll, ohne nähere Angaben für den Grund dieses Enddatums...
Für Allendorf wäre vielleicht interessant, dort eine Entlademöglichkeit für Holztransporte zu schaffen. Die Firma Ante-Holz ist ja nicht so weit entfernt, wenn ich mir die LKW-Massen anschaue, die da jeden Tag im Fernverkehr rein- und raus gehen, eigentlich eine überdenkenswerte Variante.
Die Reaktivierung der Aar-Salzböde-Bahn dürfte allerdings aufwendig werden. Korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege, aber sind nicht vor einigen Jahren illegal Teile der Trasse von "Schrotthaien" demontiert worden?

Grüße aus wolkigen Nordwesthessen
Hallo Nordwesthesse:

das "Enddatum" für Breitenstein ist sicherlich keine echte Deadline, sondern eher eine Schätzung, wie lange sich der Holzumschlag dort noch lohnt.
Angeischts der Platzprobleme in Allendorf, wäre ein Holzumschlag in Frankenberg oder Battenberg m.E. sinnvoller. Und Umwege sind das auch nicht wirklich, die Straßen nach Somplar sind "gut" ausgebaut, da ist es egal ob über die L3073 oder die B236 angeliefert wird. Über die L3073 hat den Charme direkt anliefern zu können und nicht durch Bromskirchen und Somplar fahren zu müssen.

Zum "Schienenklau": Das waren doch keine Schrotthaie, das war die DB selber. Jedenfalls fanden sich in den Briefkästen entsprechende Flyer mit Anwohnerinformationen wegen Lärm usw. - Das haben die Diebe clever gemacht, gefasst hat man sie auch nie, wahrscheinlich hatte die DB kein Interesse und die Staatsanwaltschaft auch nicht (olle Schienen, Strecke ist doch eh still gelegt). Im übrigen ist die Tat mittlerweile verjährt...
Bei Interesse such ich Dir noch ein paar Links dazu raus.

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!
Siggis Malz schrieb:
Sehr interessant, da die Artikel aus 2019 sind, gehe ich mal davon aus, dass die Prüfung erfolgreich war und man jetzt tatsächlich seitens KHB Fakten schaffen will. Solch kleinen Terminals sind ja meistens gar nicht sooo schwer zu betreiben und erhalten sicherlich Fördermittel.
Hat die DB noch eine 294 in Marburg (oder Kichhain/Stadtallendorf?)rumstehen? Ich gehe fast von Nein aus, hoffentlich lassen sich mit anderen Synergien noch Vorteile erzielen. Bspw. wenn man eben in Allendorf auch etwas ähnliches aufbaut (Dort gibt es ja auch andere Gewerke als Viessmann mit immerhin akzeptabler Tonnage).
Hallo Siggi,

in FSTA gibt es noch eine 294 für die MHI und Andere. In Kirchhain steht noch ein großes Getreidesilo am Bahnhof...

Zu FALD:
Ich weiß jetzt nicht wen Du meinst. Balzer bekommt das Flüsiggas seit Jahren per LKW (die 294 mit zwei Wagen war DBC zu teuer. Und ansonsten kenne ich keinen, der noch ausreichend nicht zeitkritische Tonnage hätte.
ALDI, LIDl und REWE fallen da raus. Und die Klamotten von Kik und der Plunder von Action machen auch keinen Container/Wechselbehälter voll. Was geht ist Holz. Ante in Somplar ist ein "nicht ganz kleiner" Abhehmer. Nur die Rückladung fehlt... In Allendorf ist mir jetzt auch kein geeigneter Platz für einen Railport bekannt. Battenberg hat Platz (ohne Ende). Aber egal ob Allendorf oder Battenberg, ohne Streckenertüchtigung geht nichts...
Da wäre Frankenberg besser geeignet, immerhin hat die KHB beim Bahnhofsumbau entsprechende Ladegleise geschaffen.

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

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Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!
HPNuller schrieb:
Hallo Nordwesthesse:

das "Enddatum" für Breitenstein ist sicherlich keine echte Deadline, sondern eher eine Schätzung, wie lange sich der Holzumschlag dort noch lohnt.
Angeischts der Platzprobleme in Allendorf, wäre ein Holzumschlag in Frankenberg oder Battenberg m.E. sinnvoller. Und Umwege sind das auch nicht wirklich, die Straßen nach Somplar sind "gut" ausgebaut, da ist es egal ob über die L3073 oder die B236 angeliefert wird. Über die L3073 hat den Charme direkt anliefern zu können und nicht durch Bromskirchen und Somplar fahren zu müssen.

Zum "Schienenklau": Das waren doch keine Schrotthaie, das war die DB selber. Jedenfalls fanden sich in den Briefkästen entsprechende Flyer mit Anwohnerinformationen wegen Lärm usw. - Das haben die Diebe clever gemacht, gefasst hat man sie auch nie, wahrscheinlich hatte die DB kein Interesse und die Staatsanwaltschaft auch nicht (olle Schienen, Strecke ist doch eh still gelegt). Im übrigen ist die Tat mittlerweile verjährt...
Bei Interesse such ich Dir noch ein paar Links dazu raus.

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller
Hallo HPNuller,

die Links würden mich allerdings interessieren, würde die Thematik Schienenklau gerne nochmal im Detail anschauen.
Hätte jetzt nicht gedacht, dass das schon so lang her ist um bereits verjährt zu sein. Aber gut, Zeit vergeht.
Wäre definitiv interessant dort nochmal Regelverkehr Marburg-Herborn anzubieten, aber wird wohl sicherlich Utopie bleiben.

Grüße aus der Abenddämmerung

Re: Schienenklau in Lohra 2006

geschrieben von: HPNuller

Datum: 12.10.20 19:10

Nordwesthesse schrieb:
HPNuller schrieb:
Hallo Nordwesthesse:

das "Enddatum" für Breitenstein ist sicherlich keine echte Deadline, sondern eher eine Schätzung, wie lange sich der Holzumschlag dort noch lohnt.
Angeischts der Platzprobleme in Allendorf, wäre ein Holzumschlag in Frankenberg oder Battenberg m.E. sinnvoller. Und Umwege sind das auch nicht wirklich, die Straßen nach Somplar sind "gut" ausgebaut, da ist es egal ob über die L3073 oder die B236 angeliefert wird. Über die L3073 hat den Charme direkt anliefern zu können und nicht durch Bromskirchen und Somplar fahren zu müssen.

Zum "Schienenklau": Das waren doch keine Schrotthaie, das war die DB selber. Jedenfalls fanden sich in den Briefkästen entsprechende Flyer mit Anwohnerinformationen wegen Lärm usw. - Das haben die Diebe clever gemacht, gefasst hat man sie auch nie, wahrscheinlich hatte die DB kein Interesse und die Staatsanwaltschaft auch nicht (olle Schienen, Strecke ist doch eh still gelegt). Im übrigen ist die Tat mittlerweile verjährt...
Bei Interesse such ich Dir noch ein paar Links dazu raus.

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller
Hallo HPNuller,

die Links würden mich allerdings interessieren, würde die Thematik Schienenklau gerne nochmal im Detail anschauen.
Hätte jetzt nicht gedacht, dass das schon so lang her ist um bereits ve[www.drehscheibe-online.de] zu sein. Aber gut, Zeit vergeht.
Wäre definitiv interessant dort nochmal Regelverkehr Marburg-Herborn anzubieten, aber wird wohl sicherlich Utopie bleiben.

Grüße aus der Abenddämmerung
Hallo Nordwesthesse,

der Schienenklau war in 2006, Verjährungsfrist fünf Jahre. Man hat zwar die Mittelsmänner gefunden, aber nicht die Auftraggeber...

Ein paar Links, DSO first ;-) :
[www.drehscheibe-online.de]
[www.drehscheibe-online.de]
[www.finanso.de]
[www.ksta.de]
[www.op-marburg.de]

Nachtrag:
Marburg - Herborn ist tot, da kommt nichts mehr (jedenfalls nicht zu vertretbaren Kosten). Es fängt doch schon in Lohra an, da ist die Strecke längst überbaut. Und weiter Richtung Gladenbach sieht es auf Google maps mit der Sichtbarkeit der Strecke auch bescheiden aus...
Ich habe mir im September den "Spaß" gemacht mal von Marburg bis Lohra zu fahren (zurück nur bis Fronhausen, der Güterbahnhof war zu verlockend). Der Versuch dicht entlang der Bahnlinie zu fahren hat nicht wirklich funktioniert, ich musste doch ein paar mal auf die Straße ausweichen. Ob ich nächstes Jahr die Tour bis Gladenbach fortsetze weiß ich noch nicht, ohne E-Bike ist der Weg aus dem Lahntal nach Lohra doch ziemlich beschwerlich. Und wenn ich von Lohra nach Gladenbach gefahren bin, werde ich mir den Rückweg nicht auch noch antun. Aber Fahrradmitnahme im Bus ist riskant...

Viele Grüße

HPNuller

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.10.20 19:21.

Re: Schienenklau in Lohra 2006

geschrieben von: Henra

Datum: 13.10.20 00:00

HPNuller schrieb:
Nachtrag:
Marburg - Herborn ist tot, da kommt nichts mehr (jedenfalls nicht zu vertretbaren Kosten). Es fängt doch schon in Lohra an, da ist die Strecke längst überbaut.
Naja, für den Nordöstlichen Abschnitt sehe ich das nicht ganz so finster wie Du. Da sind wenig Fakten geschaffen worden, die sich nicht mit kleinen Gleisverschwenkungen gegenüber der ursprünglichen Trasse lösen ließen.
Finster sieht es dagegen für den Abschnitt südwestlich Bischoffen aus. Da wurden mal amtliche Fakten geschaffen. Der Abschnitt wird wohl wirklich nie wieder einen Zug sehen.
HPNuller schrieb:
Siggis Malz schrieb:
Sehr interessant, da die Artikel aus 2019 sind, gehe ich mal davon aus, dass die Prüfung erfolgreich war und man jetzt tatsächlich seitens KHB Fakten schaffen will. Solch kleinen Terminals sind ja meistens gar nicht sooo schwer zu betreiben und erhalten sicherlich Fördermittel.
Hat die DB noch eine 294 in Marburg (oder Kichhain/Stadtallendorf?)rumstehen? Ich gehe fast von Nein aus, hoffentlich lassen sich mit anderen Synergien noch Vorteile erzielen. Bspw. wenn man eben in Allendorf auch etwas ähnliches aufbaut (Dort gibt es ja auch andere Gewerke als Viessmann mit immerhin akzeptabler Tonnage).
Hallo Siggi,

in FSTA gibt es noch eine 294 für die MHI und Andere. In Kirchhain steht noch ein großes Getreidesilo am Bahnhof...

Zu FALD:
Ich weiß jetzt nicht wen Du meinst. Balzer bekommt das Flüsiggas seit Jahren per LKW (die 294 mit zwei Wagen war DBC zu teuer. Und ansonsten kenne ich keinen, der noch ausreichend nicht zeitkritische Tonnage hätte.
ALDI, LIDl und REWE fallen da raus. Und die Klamotten von Kik und der Plunder von Action machen auch keinen Container/Wechselbehälter voll. Was geht ist Holz. Ante in Somplar ist ein "nicht ganz kleiner" Abhehmer. Nur die Rückladung fehlt... In Allendorf ist mir jetzt auch kein geeigneter Platz für einen Railport bekannt. Battenberg hat Platz (ohne Ende). Aber egal ob Allendorf oder Battenberg, ohne Streckenertüchtigung geht nichts...
Da wäre Frankenberg besser geeignet, immerhin hat die KHB beim Bahnhofsumbau entsprechende Ladegleise geschaffen.

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller
Na immerhin, ist da noch eine Lok in der Region, das ist ja schon mal ein guter Startpunkt. Mit Allendorf meine ich auch generell alle möglichen Standpunkte entlang der Strecke nach Battenberg. Die Ertüchtigung ist auch voll mit eingerechnet, die soll ruhig kommen. Mal hoffen, dass es da mal bald attraktive Förderprogramme gibt, weil mir fallen da eigentlich einige Adressaten an der Strecke ein, die zumindest theoretisch angeliefert werden könnten.
Solch eine Strecke darf einfach im jetzigen Zeitalter nicht mehr dem Verfall preisgegeben werden! Weil, viel einfacher wirds nicht im ländlichen Raum eine Strecke mit potenziellen Kunden zu finden.

Einfach mal ein unreflektierter Blick bei Maps:
- Viessmann ist klar, und wenn es nicht mehr die Tonnagen wie früher sind.
- Dann der von dir erwähnte Flüssiggasabnehmer
- Battenberg hat mehrere verarbeitende Betriebe für Kunststoffe (Cena und Braun)
- und nicht zu vergessen Hasenclever, wofür die große Logistikhalle südöstlich davon genutzt wird, weiß ich nicht.
- und dann vielleicht ante, wer weiß

Für die Betriebe in Frankenberg könnte man genauso einen "Railport" eröffnen, da gibt es richtig große Betriebe, die bei entsprechender Bedienung und nicht zu unterschätzendem Willen und Flexibilität gegenüber der Bahn (seien wir realistisch, es braucht das örtliche Entgegenkommen), Teile der Logistik auf die Bahn oder den kombinierten Verkehr mit LKW in der Endzulieferung umstellen könnten. Und wenn es der Schrotti direkt am Bahnhof ist, in anderen Teilen der Republik läuft sowas schon.

Es bräuchte halt nur von beiden Seiten den Willen, das umzusetzen. Das heißt halt aber auch 3-5 , statt 1 Mal die Woche Bedienung der beiden Stellen in der Region und am gleichen Tag noch nach Kassel oder Gießen. Hier wäre die neu bestellte Vectron ja prädestiniert für.

Egal, genug der Träumerei. Hoffentlich wird die Stelle in Breidenstein wenigstens gelegentlich genutzt und dann für mehr als nur immer Holz.
Siggis Malz schrieb:
Zitat:
HPNuller schrieb:
Zitat:
Hallo Siggi,

in FSTA gibt es noch eine 294 für die MHI und Andere. In Kirchhain steht noch ein großes Getreidesilo am Bahnhof...

Zu FALD:
Ich weiß jetzt nicht wen Du meinst. Balzer bekommt das Flüsiggas seit Jahren per LKW (die 294 mit zwei Wagen war DBC zu teuer. Und ansonsten kenne ich keinen, der noch ausreichend nicht zeitkritische Tonnage hätte.
ALDI, LIDl und REWE fallen da raus. Und die Klamotten von Kik und der Plunder von Action machen auch keinen Container/Wechselbehälter voll. Was geht ist Holz. Ante in Somplar ist ein "nicht ganz kleiner" Abhehmer. Nur die Rückladung fehlt... In Allendorf ist mir jetzt auch kein geeigneter Platz für einen Railport bekannt. Battenberg hat Platz (ohne Ende). Aber egal ob Allendorf oder Battenberg, ohne Streckenertüchtigung geht nichts...
Da wäre Frankenberg besser geeignet, immerhin hat die KHB beim Bahnhofsumbau entsprechende Ladegleise geschaffen.

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller
Na immerhin, ist da noch eine Lok in der Region, das ist ja schon mal ein guter Startpunkt. Mit Allendorf meine ich auch generell alle möglichen Standpunkte entlang der Strecke nach Battenberg. Die Ertüchtigung ist auch voll mit eingerechnet, die soll ruhig kommen. Mal hoffen, dass es da mal bald attraktive Förderprogramme gibt, weil mir fallen da eigentlich einige Adressaten an der Strecke ein, die zumindest theoretisch angeliefert werden könnten.
Solch eine Strecke darf einfach im jetzigen Zeitalter nicht mehr dem Verfall preisgegeben werden! Weil, viel einfacher wirds nicht im ländlichen Raum eine Strecke mit potenziellen Kunden zu finden.

Einfach mal ein unreflektierter Blick bei Maps:
- Viessmann ist klar, und wenn es nicht mehr die Tonnagen wie früher sind.
- Dann der von dir erwähnte Flüssiggasabnehmer
- Battenberg hat mehrere verarbeitende Betriebe für Kunststoffe (Cena und Braun)
- und nicht zu vergessen Hasenclever, wofür die große Logistikhalle südöstlich davon genutzt wird, weiß ich nicht.
- und dann vielleicht ante, wer weiß

Für die Betriebe in Frankenberg könnte man genauso einen "Railport" eröffnen, da gibt es richtig große Betriebe, die bei entsprechender Bedienung und nicht zu unterschätzendem Willen und Flexibilität gegenüber der Bahn (seien wir realistisch, es braucht das örtliche Entgegenkommen), Teile der Logistik auf die Bahn oder den kombinierten Verkehr mit LKW in der Endzulieferung umstellen könnten. Und wenn es der Schrotti direkt am Bahnhof ist, in anderen Teilen der Republik läuft sowas schon.

Es bräuchte halt nur von beiden Seiten den Willen, das umzusetzen. Das heißt halt aber auch 3-5 , statt 1 Mal die Woche Bedienung der beiden Stellen in der Region und am gleichen Tag noch nach Kassel oder Gießen. Hier wäre die neu bestellte Vectron ja prädestiniert für.

Egal, genug der Träumerei. Hoffentlich wird die Stelle in Breidenstein wenigstens gelegentlich genutzt und dann für mehr als nur immer Holz.
Hallo Siggi,

bei Cena sehe ich jetzt nicht viel Tonnage, bei Braun weiß ich es nicht. Hasenclever hat man verprellt, die kommen nicht wieder (ich weiß gar nicht, ob die Gleise auf dem Werksgelände noch liegen, oder mittlerweile im Kupolofen gelandet sind).
Der Auhammer (Hasenclever) bekam Schrott, Koks und Sand über die Schiene. Doch die Behältertragwagen (BTxxx mit Eos[a]krt), die der Auhammer direkt mit dem Kran entladen konnte, waren abgängig und sollten ersetzt werden. Nur die damit verbundenen Kosten waren dem Auhammer zu hoch, und so ging man getrennte Wege... Kurbelwellen und Turbolader sind aber dankbare/denkbare Güter für den Bahntransport.
Balzer und Viessmann sind "eins", ob man dort mit "Männchen machen" noch weiter kommt, weiß ich nicht.
Die "Logistikhalle" südöstlich vom Auhammer ist das ehem. Viessmann Werk Battenberg, mittlerweile Privatmuseum mit Gleisanschluß und HP, so wie Minirennstrecke für Autos. Dort steht u.a. auch die 01 118.

Zu Frankenberg: Der Schrotti dürfte vom Frachtaufkommen her uninteressant sein, ebenso der Autoverwerter und Thonet auch. Interessant wäre Hettich bzw. Castwerk, da liegt das Gleis auf der anderen Straßenseite und mengenmäßig könnte da auch was gehen.
Ansonsten sehe ich in Frankenberg kein Frachtaufkommen, Finger Haus wird die Fertighäuser sicherlich nicht mit der Bahn transportieren ;-).

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!
Guten Tag,

wie ich über ESTW denke, ist hinlänglich bekannt. Was aber gar nicht erwähnt wurde, sind die geplanten Investitionen zwischen Wabern und Bad Wildungen:
Hier soll bis 2022 leider ein ESTW in Fritzlar gebaut und gleichzeitig der Spurplan im Bahnhof Fritzlar verändert werden. Auch die dortige Raiffeisen Genossenschaft möchte gerne die derzeit noch stillgelegten Anschlußgleise nutzen und sogar noch weitere Weichen und Gleise dort errichten lassen. Hier sollen auch noch weitere große Getreidelager und Silos gebaut werden.
In Mandern, was alles mal als Bahnhof da war und sogar besetzt war, wird das Rad neu erfunden. Hier soll der seit 1985 errichtete Haltepunkt wieder aufgegeben und ein Kreuzungsbahnhof gebaut werden, da man in Wega keinen Zwischenbahnsteig bauen kann wegen der nebenan verlaufenden Bundesstraße.
Hätte man mal alles gelassen in Mandern und Zennern, hätte man flexibler reagieren können auf den schon lange geforderten Stundentakt. So muss alles wieder komplett neu geplant und umstrukturiert werden. Von diesen hohen Kosten, hätte man auch die Bahnhöfe besetzt lassen können.
Speelwark schrieb:
Guten Tag,

wie ich über ESTW denke, ist hinlänglich bekannt. Was aber gar nicht erwähnt wurde, sind die geplanten Investitionen zwischen Wabern und Bad Wildungen:
Hier soll bis 2022 leider ein ESTW in Fritzlar gebaut und gleichzeitig der Spurplan im Bahnhof Fritzlar verändert werden. Auch die dortige Raiffeisen Genossenschaft möchte gerne die derzeit noch stillgelegten Anschlußgleise nutzen und sogar noch weitere Weichen und Gleise dort errichten lassen. Hier sollen auch noch weitere große Getreidelager und Silos gebaut werden.
In Mandern, was alles mal als Bahnhof da war und sogar besetzt war, wird das Rad neu erfunden. Hier soll der seit 1985 errichtete Haltepunkt wieder aufgegeben und ein Kreuzungsbahnhof gebaut werden, da man in Wega keinen Zwischenbahnsteig bauen kann wegen der nebenan verlaufenden Bundesstraße.
Hätte man mal alles gelassen in Mandern und Zennern, hätte man flexibler reagieren können auf den schon lange geforderten Stundentakt. So muss alles wieder komplett neu geplant und umstrukturiert werden. Von diesen hohen Kosten, hätte man auch die Bahnhöfe besetzt lassen können.
Was für dich so schrecklich klingt, klingt für mich wie Musik in den Ohren. Endlich passt man die Infrastruktur dort zeitgemäß an und hat auch noch den Güterverkehr im Hinterkopf. Hoffentlich behält man aber das Ausweichgleis in Wega, schaden kann es ja nicht.
Und wenn man jetzt der Bundeswehr erzählt, dass sie gerne wieder den ein oder anderen Transport per Bahn durchführen soll, dann wäre noch mehr gewonnen.
Da kann man sich fast nur noch einen Haltepunkt an der Kasseler Straße in Wabern wünschen und das Ding wäre ne runde Nummer.
Für die ganzen Alttechnik-Spezis bleiben ja immerhin noch 2 Jahre für Bilder an den Flügelsignalen.

Re: Fritzlar, Mandern, Wega und Zennern

geschrieben von: HPNuller

Datum: 13.10.20 12:34

Siggis Malz schrieb:
Speelwark schrieb:
Guten Tag,

wie ich über ESTW denke, ist hinlänglich bekannt. Was aber gar nicht erwähnt wurde, sind die geplanten Investitionen zwischen Wabern und Bad Wildungen:
Hier soll bis 2022 leider ein ESTW in Fritzlar gebaut und gleichzeitig der Spurplan im Bahnhof Fritzlar verändert werden. Auch die dortige Raiffeisen Genossenschaft möchte gerne die derzeit noch stillgelegten Anschlußgleise nutzen und sogar noch weitere Weichen und Gleise dort errichten lassen. Hier sollen auch noch weitere große Getreidelager und Silos gebaut werden.
In Mandern, was alles mal als Bahnhof da war und sogar besetzt war, wird das Rad neu erfunden. Hier soll der seit 1985 errichtete Haltepunkt wieder aufgegeben und ein Kreuzungsbahnhof gebaut werden, da man in Wega keinen Zwischenbahnsteig bauen kann wegen der nebenan verlaufenden Bundesstraße.
Hätte man mal alles gelassen in Mandern und Zennern, hätte man flexibler reagieren können auf den schon lange geforderten Stundentakt. So muss alles wieder komplett neu geplant und umstrukturiert werden. Von diesen hohen Kosten, hätte man auch die Bahnhöfe besetzt lassen können.
Was für dich so schrecklich klingt, klingt für mich wie Musik in den Ohren. Endlich passt man die Infrastruktur dort zeitgemäß an und hat auch noch den Güterverkehr im Hinterkopf. Hoffentlich behält man aber das Ausweichgleis in Wega, schaden kann es ja nicht.
Und wenn man jetzt der Bundeswehr erzählt, dass sie gerne wieder den ein oder anderen Transport per Bahn durchführen soll, dann wäre noch mehr gewonnen.
Da kann man sich fast nur noch einen Haltepunkt an der Kasseler Straße in Wabern wünschen und das Ding wäre ne runde Nummer.
Für die ganzen Alttechnik-Spezis bleiben ja immerhin noch 2 Jahre für Bilder an den Flügelsignalen.
Hallo Siggi,

was Speelwark kritisiert ist, dass man erst alles abgerissen hat und jetzt meint die gerupfte Infrastruktur wieder aufbauen zu müssen. Ob das Geld, dass man für Rückbau und Wiederaufbau ausgibt ausreicht, um die ganzen Dienstposten von 1985 bis jetzt (und darüber hinaus) zu finanzieren, weiß ich nicht. Da ich weder die alten noch die neuen Gleispläne kenne, kann ich auch nicht beurteilen, ob die alte Infrastruktur den neuen Erfordernissen genügt, oder nicht trotzdem umgebaut werden müsste.
Dass Raiffeisen in Fritzlar mehr Gleise haben möchte ist ein gutes Zeichen! Ob die Heeresflieger so viel zu verladen haben, weiß ich nicht. Das sah in Neustadt und Stadtallendorf mit den Panzern doch ganz anders aus!
Zu den Flügelsignalen: Es gibt mittlerweile auch Formsignale für ETSTW, war vor Kurzem hier erst Thema...

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Ja, ist ja auch nicht dein Arbeitsplatz, der dort weg fällt und die Mitarbeiter zu längeren Anfahrwegen nötigt. Die Anlagen sind zeitgemäß, erst dieses Jahr wurden die Gruppenablenkungen und Signalfüße erneuert, sowie ein Schrankenspannwerk neu in Betrieb genommen.
HPNuller schrieb:
Siggis Malz schrieb:
Zitat:
HPNuller schrieb:
Zitat:
Hallo Siggi,

in FSTA gibt es noch eine 294 für die MHI und Andere. In Kirchhain steht noch ein großes Getreidesilo am Bahnhof...

Zu FALD:
Ich weiß jetzt nicht wen Du meinst. Balzer bekommt das Flüsiggas seit Jahren per LKW (die 294 mit zwei Wagen war DBC zu teuer. Und ansonsten kenne ich keinen, der noch ausreichend nicht zeitkritische Tonnage hätte.
ALDI, LIDl und REWE fallen da raus. Und die Klamotten von Kik und der Plunder von Action machen auch keinen Container/Wechselbehälter voll. Was geht ist Holz. Ante in Somplar ist ein "nicht ganz kleiner" Abhehmer. Nur die Rückladung fehlt... In Allendorf ist mir jetzt auch kein geeigneter Platz für einen Railport bekannt. Battenberg hat Platz (ohne Ende). Aber egal ob Allendorf oder Battenberg, ohne Streckenertüchtigung geht nichts...
Da wäre Frankenberg besser geeignet, immerhin hat die KHB beim Bahnhofsumbau entsprechende Ladegleise geschaffen.

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller
Na immerhin, ist da noch eine Lok in der Region, das ist ja schon mal ein guter Startpunkt. Mit Allendorf meine ich auch generell alle möglichen Standpunkte entlang der Strecke nach Battenberg. Die Ertüchtigung ist auch voll mit eingerechnet, die soll ruhig kommen. Mal hoffen, dass es da mal bald attraktive Förderprogramme gibt, weil mir fallen da eigentlich einige Adressaten an der Strecke ein, die zumindest theoretisch angeliefert werden könnten.
Solch eine Strecke darf einfach im jetzigen Zeitalter nicht mehr dem Verfall preisgegeben werden! Weil, viel einfacher wirds nicht im ländlichen Raum eine Strecke mit potenziellen Kunden zu finden.

Einfach mal ein unreflektierter Blick bei Maps:
- Viessmann ist klar, und wenn es nicht mehr die Tonnagen wie früher sind.
- Dann der von dir erwähnte Flüssiggasabnehmer
- Battenberg hat mehrere verarbeitende Betriebe für Kunststoffe (Cena und Braun)
- und nicht zu vergessen Hasenclever, wofür die große Logistikhalle südöstlich davon genutzt wird, weiß ich nicht.
- und dann vielleicht ante, wer weiß

Für die Betriebe in Frankenberg könnte man genauso einen "Railport" eröffnen, da gibt es richtig große Betriebe, die bei entsprechender Bedienung und nicht zu unterschätzendem Willen und Flexibilität gegenüber der Bahn (seien wir realistisch, es braucht das örtliche Entgegenkommen), Teile der Logistik auf die Bahn oder den kombinierten Verkehr mit LKW in der Endzulieferung umstellen könnten. Und wenn es der Schrotti direkt am Bahnhof ist, in anderen Teilen der Republik läuft sowas schon.

Es bräuchte halt nur von beiden Seiten den Willen, das umzusetzen. Das heißt halt aber auch 3-5 , statt 1 Mal die Woche Bedienung der beiden Stellen in der Region und am gleichen Tag noch nach Kassel oder Gießen. Hier wäre die neu bestellte Vectron ja prädestiniert für.

Egal, genug der Träumerei. Hoffentlich wird die Stelle in Breidenstein wenigstens gelegentlich genutzt und dann für mehr als nur immer Holz.
Hallo Siggi,

bei Cena sehe ich jetzt nicht viel Tonnage, bei Braun weiß ich es nicht. Hasenclever hat man verprellt, die kommen nicht wieder (ich weiß gar nicht, ob die Gleise auf dem Werksgelände noch liegen, oder mittlerweile im Kupolofen gelandet sind).
Der Auhammer (Hasenclever) bekam Schrott, Koks und Sand über die Schiene. Doch die Behältertragwagen (BTxxx mit Eos[a]krt), die der Auhammer direkt mit dem Kran entladen konnte, waren abgängig und sollten ersetzt werden. Nur die damit verbundenen Kosten waren dem Auhammer zu hoch, und so ging man getrennte Wege... Kurbelwellen und Turbolader sind aber dankbare/denkbare Güter für den Bahntransport.
Balzer und Viessmann sind "eins", ob man dort mit "Männchen machen" noch weiter kommt, weiß ich nicht.
Die "Logistikhalle" südöstlich vom Auhammer ist das ehem. Viessmann Werk Battenberg, mittlerweile Privatmuseum mit Gleisanschluß und HP, so wie Minirennstrecke für Autos. Dort steht u.a. auch die 01 118.

Zu Frankenberg: Der Schrotti dürfte vom Frachtaufkommen her uninteressant sein, ebenso der Autoverwerter und Thonet auch. Interessant wäre Hettich bzw. Castwerk, da liegt das Gleis auf der anderen Straßenseite und mengenmäßig könnte da auch was gehen.
Ansonsten sehe ich in Frankenberg kein Frachtaufkommen, Finger Haus wird die Fertighäuser sicherlich nicht mit der Bahn transportieren ;-).

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller
Hallo zusammen,

Rückfrachten ab Frankenberg dürfte tatsächlich ein schwieriges Terrain werden.
Das oben angesprochene Castwerk der Fa. Hettich produziert auch in der Hauptsache Komponenten für den Automobilbereich. Dort ist es derzeit durch die Corona-bedingten Einbrüche nach wie vor deutlich ruhiger als noch vor einem Jahr. Aber theoretisch käme für Rückfrachten auch wieder Ante in Frage. Dort produziert man im Werk Somplar neben Brettsperrhölzern auch sehr viel Holzpeletts die europaweit per LKW versendet werden.
Und hier noch ein kleiner Exkurs: in den vergangenen Wochen wurden aus den Wäldern rund um Frankenberg in großem Umfang vom Borkenkäfer zerstörte Bäume in Containern abgefahren, die Verladung vom Langholzgespann in Container war eine ordentliche Sauerei, da viel Rinde abfiel und einfach überall liegengelassen wurde... Ich hab einen der Trucker mal befragen können, was mit den Containern eigentlich genau passiert. Sie gingen per LKW nach Duisburg, dort dann Umladung und Weitertransport mittels Schiff nach Antwerpen. Dort sollte das Holz mittels Gas behandelt werden, um "todsicher" jeden Borkenkäfer zu eliminieren. Zu guter letzt sollte dieses Holz dann nach China zur weiteren Verarbeitung verschifft werden...
Lange Rede, kurzer Sinn: für den Weg nach Antwerpen sind der Bahn hier einige Ganzzüge an Tonnage verloren gegangen und die LKW-Lobby reibt sich einmal mehr die Hände.

Nachdenkliche Grüße aus der Mittagspause
Nordwesthesse schrieb:
Zitat:
Hallo zusammen,

Rückfrachten ab Frankenberg dürfte tatsächlich ein schwieriges Terrain werden.
Das oben angesprochene Castwerk der Fa. Hettich produziert auch in der Hauptsache Komponenten für den Automobilbereich. Dort ist es derzeit durch die Corona-bedingten Einbrüche nach wie vor deutlich ruhiger als noch vor einem Jahr. Aber theoretisch käme für Rückfrachten auch wieder Ante in Frage. Dort produziert man im Werk Somplar neben Brettsperrhölzern auch sehr viel Holzpeletts die europaweit per LKW versendet werden.
Und hier noch ein kleiner Exkurs: in den vergangenen Wochen wurden aus den Wäldern rund um Frankenberg in großem Umfang vom Borkenkäfer zerstörte Bäume in Containern abgefahren, die Verladung vom Langholzgespann in Container war eine ordentliche Sauerei, da viel Rinde abfiel und einfach überall liegengelassen wurde... Ich hab einen der Trucker mal befragen können, was mit den Containern eigentlich genau passiert. Sie gingen per LKW nach Duisburg, dort dann Umladung und Weitertransport mittels Schiff nach Antwerpen. Dort sollte das Holz mittels Gas behandelt werden, um "todsicher" jeden Borkenkäfer zu eliminieren. Zu guter letzt sollte dieses Holz dann nach China zur weiteren Verarbeitung verschifft werden...
Lange Rede, kurzer Sinn: für den Weg nach Antwerpen sind der Bahn hier einige Ganzzüge an Tonnage verloren gegangen und die LKW-Lobby reibt sich einmal mehr die Hände.

Nachdenkliche Grüße aus der Mittagspause
Hallo Nordwesthesse,

bei der Verladung des Käferholzesist der Vorteil der Straße wieder einmal deutlich zu spüren:
Ich bestelle mir einen Container und einen LKW mit Fahrer und die Fuhre fährt ab sobald der Contaier voll ist.
Eisenbahn:
Güterwagen mit reichlich Vorlauf in BimBam oder Duisburg (oder sonst wo) bestellen, EVU suchen, dass die Fuhre fährt und die Trasse bestellt. Ist schon reichlich kompliziert. Und zurück das Gleiche: EU muss die Trasse rechtzeitig bestellen, die Wagen müssen bis dahin voll und abfahrbereit sein, incl. Wagentechnische Untersuchung durch einen Wagenmeister. Wenn die Wagen nicht voll sind (z.B. wg. Hydraulikdefekt am LKW-Kran) ist die Trasse weg und Du kannst sehen wann Du eine neue bekommst...

Du merkst den kleinen Unterschied...

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!
Hallo.

In Breidenbach wird es vermutlich nicht nur um Holzverladung gehen, sondern vielmehr um einen Anschluss für die C + P Stahlbau
in Breidenbach. Die möchten schon seit längeren an das Schienenetz angebuden werden, allerdings hatte die DB kein Interersse bekundet und abgelehnt. Aufgeben wollte man seitens der C + P Stahlbau aber nicht. Es geht dabei um einen Gleisneubau von ein paar hundert Metern, sowie Weichen für die Umfahrung.
Vielleicht hat es ja ein Umdenken gegeben ...

Eine aktuelle Quelle dafür habe ich nicht, aber es gab vor ungefähr zwei Jahren einen Bericht im TV darüber.
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