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Re: Forum 999

geschrieben von: HPNuller

Datum: 16.09.20 19:49

wostei schrieb:
Hallo,
der Unfall wurde im Forum Betriebsstörungen gemeldet als das ganze Ausmaß noch nicht feststand. Da gab es naturgemäß dann auch die ersten Antworten zu und die Diskussion lief an.
Wenn es eine Kleinigkeit gewesen wäre (Fahrradkette) und das direkt in News gepostet worden wäre hätte man sich auch aufgeregt ... mimimi ... das reicht unter Betriebsstörungen.
Passenderweise sollte in einem solchen Fall wenn er sich zu etwas größerem entwickelt schon ein aussagekräftiger Eintrag unter News erfolgen und dann in Betriebsstörungen verlinkt werden.
Alternativ Verschiebung durch den Admin nach News mit Hinterlassung eines Hinweises bei Betriebsstörungen, das wäre wohl das passendste.
Wolfgang
Hallo Wolfgang,

auch auf die Gefahr hin, dass ich hier jetzt geteert und gefedert werde (bzw. mit Lösche überschüttet werde): In der Forenliste steht quasi als Definition des (gewünschten) Inhalts des Forums 'Betriebsstörungen':
"Hier landen bitte alle Meldungen zu schwerwiegenden (vor allem länger andauernden) Beeinträchtigungen des Bahnbetriebs."
Und (leider) passt der Unfall in Niederlahnstein wie die Faust aufs Auge auf diese Beschreibung:
- schwerwiegend: Entgleisung mehrerer Wagen, Zerstörung des Oberbaus, Austritt von Gefahrgut
- länger andauernd: Die Reparaturarbeiten sind auch noch nicht beendet, und das 17 Tage nach dem Unfall. Bis der Bf Niederlahnstein wieder vollständig "wiederhergestellt" ist, dauert es mindestens noch eine Woche...

Dem nach gehörten Streckensperrungen wegen PU oder OL-Störung, da ja nur kurzzeitig und i.d.R. nicht schwerwiegend für den Eisenbahnverkehr, ins Forum 'News'.

Es wäre nett, wenn sich die Moderation dazu äußerte, und die Betriebsvorschrift für das Forum 999 entsprechend präzisiert.

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!

Re: Hält das EVU das durch?

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 16.09.20 20:07

Marvin K schrieb:
Auf Facebook hat der betroffene Tf auch geschrieben das er nach einer Arbeit sucht wofür man keinen Triebfahrzeugführerschein benötigt.
Auch wenn ich diesen Text auch kenne - so was gehört hier nicht her! Du kennst weder den Hergang, noch Ursache oder ggf. persönliche Umstände!

MfG

"Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

Facebook-Fundstück...

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aus aktuellem Anlass :-(: [www.youtube.com]

Re: Hält das EVU das durch?

geschrieben von: Haribo1903

Datum: 16.09.20 21:59

Das geht ganz einfach, die Datenspeicherkasette wird ausgelesen, und wenn es nicht am FDL lag oder Fehler an der Gleisanlage.

Und se weisen Dir überhöhtes Tempo nach kannst deinen Lappen gleich abgeben.

Re: Hält das EVU das durch?

geschrieben von: Oberdeichgraf

Datum: 16.09.20 22:25

Hallo,
die Suche in der Presse ergibt Anhaltspunkte.
Auszug aus einem Bericht:
"Inzwischen bestätigte die Bahn allerdings nach anfänglichem Zögern, dass im Unfallbereich eine sogenannte “Langsamfahrstrecke” mit maximal Tempo 40 eingerichtet war"
Und ein weiterer Bericht:
"Der Güterzug-Unfall im Bahnhof Niederlahnstein vor etwa eineinhalb Wochen wurde nach Angaben der Deutschen Bahn nicht durch einen Defekt an Gleisen oder Weichen ausgelöst.
Zu diesem vorläufigen Ergebnis sei die Bundesstelle für Bahnunfalluntersuchung gekommen, sagte ein Sprecher der Bahn. Als Unfallursache komme nur noch ein Fehler des Zugführers oder ein Schaden am Güterzug selbst in Betracht."
Wie schnell der Zug fuhr, lässt sich wohl rekonstuieren.
Angenommen, der fuhr deutlich zu schnell: Greift da die PZB dann nicht ein?

Re: Forum 999

geschrieben von: wostei

Datum: 16.09.20 22:37

Hi HPNuller,
ist nur das Problem wer weiss schon sofort beim Beginn Störung 100%ig zu beurteilen wie schwerwiegendend diese ist und dementsprechend das Forum auswählen.
Gerade bei Niederlahnstein ist das ja innerhalb von Stunden eskaliert. Erster Tenor aus der Deckung von DB war ja Montags fahren wir wieder. Und dann ganz schnell wieder abgetaucht.
Mal ne ganz ehrliche Frage an dich, so wie es da aussieht glaubst du an "eine Woche", inzwischen kursiert schon "Dezember".
Gruss von der Sieg
Wolfgang

Re: Hält das EVU das durch?

geschrieben von: wostei

Datum: 16.09.20 22:51

Hallo,
ganz wertfrei:
Bei diesem Gleis- und Weichen-Gekröse in der betroffenen Fahrstraße kann ich mir keine "temporäre" Langsamfahrstrecke vorstellen, das müsste schon eine ständige sein.
Ich kenne die Örtlichkeiten nicht genau aber hingen da nicht noch Weichen zu stillgelegten Gleisen des Gbf und zum ungenutzen Gleis 6 drin? In welchem Zustand waren denn diese Weichen, vielleicht Grund für eine ständige Langsamfahrstelle?
Es wurde im Forum auch angesprochen dass das eine "ungewöhnliche" und selten genutzte Fahrstraße ist. Mangelhafte Ortskenntnis oder einfach Unaufmerksamkeit wäre da ja möglich wenn auch nicht entschuldbar.
Sollten da wirklich solche Fallstricke in der Fahrstraße drin gewesen sein stellt sich allerdings auch die Frage warum das nicht über xxx-Hz-Magnete im Zusammenhang mit der Signalisierung abgefangen wurde und keine Zwangsbremsung erfolgte. Da wäre dann wieder der Infrastrukturbetreiber mit im Boot und gefragt.
Also nicht gleich die Keule nur in eine Richtung rausholen.
Wolfgang



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.09.20 23:00.

Re: Forum 999

geschrieben von: HPNuller

Datum: 16.09.20 22:57

Hallo Wolfgang,

mir geht es mit meinem Beitrag genau um die Schwierigkeit dieser Beurteilung. Jede kurzzeitige OL-Störung und jeder PU wird in News gepostet, ohne das die Administration die Beiträge verschiebt.
Aber sobald etwas eskalieren könnte, wird nach Betriebsstörungen verschoben bzw. schon im vorauseilendem Gehorsam in 999 eingestellt.
Mir wäre es am liebsten solche Beiträge blieben in den News stehen, bis die Störung beseitigt ist, oder die Störung zum Normalfall (erklärt) wird. Auch gegen eine Referenzierung in beide Richtungen, ohne dass die Beiträge doppelt erstellt werden müssen, könnte ich mir vorstellen. Das bedeutet, dass ein Beitrag der in 999 steht auch in 01 zu lesen ist, ohne das Forum zu wechseln oder den Beitrag doppelt zu erstellen. Bleibt nur die Frage, wo im Beitragsbaum der Beitrag im referenzierenden Forum angehängt wird. Das ist sicherlich jede Menge Handarbeit... In gewisser Weise ist diese Aufteilung stark willkürlich und nicht logisch. Sollte man deswegen 999 wieder einstampfen?

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

wostei schrieb:
Hi HPNuller,
ist nur das Problem wer weiss schon sofort beim Beginn Störung 100%ig zu beurteilen wie schwerwiegendend diese ist und dementsprechend das Forum auswählen.
Gerade bei Niederlahnstein ist das ja innerhalb von Stunden eskaliert. Erster Tenor aus der Deckung von DB war ja Montags fahren wir wieder. Und dann ganz schnell wieder abgetaucht.
Mal ne ganz ehrliche Frage an dich, so wie es da aussieht glaubst du an "eine Woche", inzwischen kursiert schon "Dezember".
Gruss von der Sieg
Wolfgang

"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!

Re: Forum 999

geschrieben von: wostei

Datum: 16.09.20 23:04

Nein,
999 einstampfen halte ich nicht für sinnvoll, aber ein Verlinkung würde schon hier helfen. Verschiebung ist aufwändiger.
Wolfgang

Geschwindigkeitsüberwachung

geschrieben von: Zugsicherer

Datum: 17.09.20 05:27

Oberdeichgraf schrieb:
Angenommen, der fuhr deutlich zu schnell: Greift da die PZB dann nicht ein?
Wie denn? PZB kennt die Höchstgeschwindigkeit des Zuges und Beeinflussungen mit 500 Hz, 1000 Hz und 2000 Hz, woraus aber nicht direkt eine zulässige Geschwindigkeit abzuleiten ist. Daraus hat man behelfsweise Geschwindigkeitsprüfabschnitte gebastelt, aber diese sind nicht flächendeckend verbaut und wirken naturgemäß auch nur punktförmig. (Mathematiker würden sagen, dass sie die Durchschnittsgeschwindigkeit über eine kurze Strecke messen, aber das ändert am Prinzip nichts.)

Für kontinuierliche Überwachung gibt es in Deutschland LZB und ETCS. Allerdings muss man auch da Langsamfahrstellen einpflegen, bei L1/LS in der angedachten Form müsste man dazu wahrscheinlich unverlinkte Balisengruppen verlegen.

Gruß,
Sven

Re: Hält das EVU das durch?

geschrieben von: Kabelcontainer

Datum: 17.09.20 07:50

wostei schrieb:
.....
Sollten da wirklich solche Fallstricke in der Fahrstraße drin gewesen sein stellt sich allerdings auch die Frage warum das nicht über xxx-Hz-Magnete im Zusammenhang mit der Signalisierung abgefangen wurde und keine Zwangsbremsung erfolgte. Da wäre dann wieder der Infrastrukturbetreiber mit im Boot und gefragt.

Hallo,

die Fahrstraße, die er wohl genutzt hatte, ist mit 40 Km/h signalisiert ab Einfahrsignal, nämlich Hp2. Der "normale" weg führt mit Hp1 am Einfahrsignal und Vmax 60 Km/h. In den Buchfahrplänen ( je nach aufgeschlagener Seite ) und auch Ebula wird in der Regel 60 Km/h angezeigt. Die 60 Km/ ziehen sich ab der Ausfahrt Koblenz ( ab ca letzte Ausfahrweiche ) über die Hochheimer Brücke bis nach Niederlahnstein rein. Wenn allerdings ein Hp2 signalisiert wird, ohne Zs3 mit Kennziffer 6 und auch ohne zusätzlichen Eintrag im Fahrplan ( bspw. Esig 60 ), bedeutet Hp2 40 Km/h. Das ist kein Fallstrick, sondern Regelwerk. Wenn im Fahrplan Vmax 80 Km/h steht und ich bekomme außerplanmäßig Hp2 in einem Bahnhof, fahre ich keine 80, nur mal so als Beispiel. Und da der betreffende Tf mit ca 63 Km/h in betroffenen Abschnitt eingefahren ist bei Hp2 ohne Zusatzsignalisierung ( siehe Möglichkeiten oben ), ist es einfach nur fahrlässiges Handeln. Selbst wenn es ein Tf ist, der mal wieder "Streckenkunde" von Lübeck bis Basel hat, so bleibt Hp2 immer Hp2 und zumeist 40 Km/h, mit all seinen Außnahmefällen.

Gruss Kabelcontainer, Tf bei Cargo, Railion, Railion Logistics, Schenker, Schenker Rail, Cargo 2.0


Die Bahn hat einen Wert von 120 Mrd. und Mehdorn will sie für 7 Mrd unbedingt an den Russen verkaufen. Warum wohl? Schon mal was von streikenden russischen Lokführern gehört? Die werden vorher erschossen und Ruhe ist!

Urban Priol




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.09.20 07:51.

Re: Hält das EVU das durch?

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 17.09.20 10:33

Oberdeichgraf schrieb:
Angenommen, der fuhr deutlich zu schnell: Greift da die PZB dann nicht ein?
Wie lange textest du hier schon mit? Was heisst wohl das "P" in "PZB"? Und was an so einem 1000Hz-Magnet, je nach Zugart passiert, ist ja auch kein Geheimnis.

MfG

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Re: Hält das EVU das durch?

geschrieben von: Bk Isenach

Datum: 17.09.20 10:47

Hallo Kabelcontainer,

am Einfahrsignal könnte auch Hp 1 + Vr 2 signalisiert gewesen sein, wenn es durch Gl. 105 ging. Der Abstand vom Zielsignal bis zur Weiche sollte für einen Durchrutschweg bei 60 km/h ausreichen.
Damit wäre erst am Zwischensignal Hp 2 gewesen. Bis dorthin sind eigentlich 60 km/h erlaubt.
Da der Tf sicherlich mit Ebula gefahren ist, muss man diese Angaben kennen. Ebula bietet manchmal Überraschungen.

Gruß Bk Isenach

Re: Hält das EVU das durch?

geschrieben von: Kabelcontainer

Datum: 17.09.20 12:00

Überraschungen in dem Sinne, dass Geschwindigkeit des Soll-Laufweges abweichen vom Ist-Laufweg "draußen" auf der Strecke.

Ansonsten hast Du Recht damit, dass es beim Unfallzug auch ab dem Zwischensignal Hp2 gegeben haben kann. Am Einfahrsignal ja nur, sofern noch nutzbar und möglich ( was ich jetzt nicht weiß, weil noch nie genutzt ), das äußere rechte nichtdurchgehende Hauptgleis genutzt wird, was nachher ja dann aber über dieselbe Weichenverbindung führt, die der Zug definitiv gefahren ist. Da er allerdings mit "um die" 60 Km/h unterwegs war lässt dies vermuten, dass er erst ab dem Zwischensignal Hp2 bekam. Aber auch hier müssten dann die genannten Beispiele Zs3 mit Kz6, oder aber Eintrag "Zsig 60" im Fahrplan stehen, um die 40 Km/h überschreiten zu dürfen. Und beides ist dort nicht der Fall.

Gruss Kabelcontainer, Tf bei Cargo, Railion, Railion Logistics, Schenker, Schenker Rail, Cargo 2.0


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Urban Priol




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.09.20 12:01.

Re: Hält das EVU das durch?

geschrieben von: EK-Wagendienst

Datum: 17.09.20 12:31

Ich habe mal bei YouTube nach einer Führerstands Film geschaut, aber in die Richtung nichts gefunden

Re: Hält das EVU das durch?

geschrieben von: Kabelcontainer

Datum: 17.09.20 12:41

[youtu.be]

Gruss Kabelcontainer, Tf bei Cargo, Railion, Railion Logistics, Schenker, Schenker Rail, Cargo 2.0


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Urban Priol

Re: Hält das EVU das durch?

geschrieben von: EK-Wagendienst

Datum: 17.09.20 15:28

Danke,

hatte nach Führerstandsmitfahrt und Koblenz gesucht gehabt,
aber immer nur die andere Richtung was gefunden, und sehr viel linke Rheinseite.
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -