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Hallo zusammen,


die Bundestags-FDP hatte von der Bundesregierung wissen wollen, wie es mit dem Fernverkehr nach der Elektrifizierung der württembergischen Südbahn weitergeht. Die Antworten fallen denkbar dünn aus.

[dipbt.bundestag.de]

Re: Südbahn: Nicht-Antwort zur Frage nach Fernverkehr

geschrieben von: bahamas

Datum: 14.09.20 17:06

ChrisM schrieb:
die Bundestags-FDP hatte von der Bundesregierung wissen wollen, wie es mit dem Fernverkehr nach der Elektrifizierung der württembergischen Südbahn weitergeht. Die Antworten fallen denkbar dünn aus.

Wird denn die Kurve Friedrichshafen überhaupt gleich mit elektrifiziert? Ansonsten wird es mit einer Direktverbindung Ulm - Lindau und Fernverkehr wohl so schnell nichts werden.

Re: Südbahn: Nicht-Antwort zur Frage nach Fernverkehr

geschrieben von: netcurli

Datum: 14.09.20 17:11

bahamas schrieb:Zitat:
Wird denn die Kurve Friedrichshafen überhaupt gleich mit elektrifiziert? Ansonsten wird es mit einer Direktverbindung Ulm - Lindau und Fernverkehr wohl so schnell nichts werden.
Falls du die Mussolini-Kurve meinst, die gibt es seit 1957 nicht mehr.

Re: Südbahn: Nicht-Antwort zur Frage nach Fernverkehr

geschrieben von: 146 227

Datum: 14.09.20 17:13

bahamas schrieb:
ChrisM schrieb:
die Bundestags-FDP hatte von der Bundesregierung wissen wollen, wie es mit dem Fernverkehr nach der Elektrifizierung der württembergischen Südbahn weitergeht. Die Antworten fallen denkbar dünn aus.
Wird denn die Kurve Friedrichshafen überhaupt gleich mit elektrifiziert? Ansonsten wird es mit einer Direktverbindung Ulm - Lindau und Fernverkehr wohl so schnell nichts werden.
Welche Kurve? Die Güterzugkurve gibt es nicht abgebaut und nicht wieder aufgebaut. Selbst wenn dann fährst du an der wichtigsten Stadt dran vorbei..


Gruß

Next Stop Frankfurt Airport Long distance Trains

Re: Südbahn: Nicht-Antwort zur Frage nach Fernverkehr

geschrieben von: bahamas

Datum: 14.09.20 17:22

146 227 schrieb:
Welche Kurve? Die Güterzugkurve gibt es nicht abgebaut und nicht wieder aufgebaut. Selbst wenn dann fährst du an der wichtigsten Stadt dran vorbei..

Die Trasse ist da. Die wichtigste Stadt in der Gegend ist Lindau, jedenfalls aus bayerischer Sicht - und die ist im Verkehrsministerium maßgeblich.
bahamas schrieb:
ChrisM schrieb:
die Bundestags-FDP hatte von der Bundesregierung wissen wollen, wie es mit dem Fernverkehr nach der Elektrifizierung der württembergischen Südbahn weitergeht. Die Antworten fallen denkbar dünn aus.
Wird denn die Kurve Friedrichshafen überhaupt gleich mit elektrifiziert? Ansonsten wird es mit einer Direktverbindung Ulm - Lindau und Fernverkehr wohl so schnell nichts werden.
Abgesehen davon, dass es eine Direktverbindung bereits gibt (IC118/119) stelle ich die Frage: Warum sollte ein Fahrtrichtungswechsel hinderlich sein? Bei den ICE Hamburg-Stuttgart nimmt man das sogar gleich zwei Mal innert kurzer Zeit in Kauf. Die IC Stuttgart-Zürich werden so betrieben, ebenso sämtliche ICE Erfurt-Leipzig-Berlin, obwohl man diese auch bequem ohne Fahrtrichtungswechsel via Halle führen könnte.

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."
Gleich mal eine der Optionen der ECx ziehen und die bald teilweise (auf den SFS) überfälligen aber quasi abgeschriebenen ICE-T für den Tourismus umbauen und ab dafür in die deutschen Tourismusregionen.
Zusammen mit IC 2 hat man dann brauchbares (lyncht mich bitte nicht für diese Aussage) Rollmaterial für die Nebenfernstrecken.
Ich halte es auch in Zeiten von ITF und Knotenanschlüssen für angebracht, zusätzlich Einzelleistungen anzubieten, wenn diese sonst nichts zerschießen.
Viele Einzelleistungen haben es immerhin jetzt schon Jahrzehnte überlebt, andere neue Verbindungen scheinen auch außerhalb des sonstigen Taktes gut angenommen zu sein.

Oha!

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 14.09.20 17:46

bahamas schrieb:
Die Trasse ist da.

Wo denn?

Herr Merkle und Frau Kächele werden dir was husten, wenn du ihr Eigenheim abreißen willst.

Heiko

http://www.desiro.net/Signatur-Oberhausen.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.09.20 17:47.

Re: Südbahn: Nicht-Antwort zur Frage nach Fernverkehr

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 14.09.20 18:05

Murrtalbahner schrieb:
Abgesehen davon, dass es eine Direktverbindung bereits gibt (IC118/119) stelle ich die Frage: Warum sollte ein Fahrtrichtungswechsel hinderlich sein? Bei den ICE Hamburg-Stuttgart nimmt man das sogar gleich zwei Mal innert kurzer Zeit in Kauf. Die IC Stuttgart-Zürich werden so betrieben, ebenso sämtliche ICE Erfurt-Leipzig-Berlin, obwohl man diese auch bequem ohne Fahrtrichtungswechsel via Halle führen könnte.
Dann muss man die Züge aber endlich mal wieder auf Wendezüge oder Triebzüge umstellen. Mit den heutigen ÖBB Garnituren könnte man weiterhin die Lok umlaufen lassen.

Re: Südbahn: Nicht-Antwort zur Frage nach Fernverkehr

geschrieben von: bollisee

Datum: 14.09.20 19:45

bahamas schrieb:
146 227 schrieb:
Welche Kurve? Die Güterzugkurve gibt es nicht abgebaut und nicht wieder aufgebaut. Selbst wenn dann fährst du an der wichtigsten Stadt dran vorbei..
Die Trasse ist da. Die wichtigste Stadt in der Gegend ist Lindau, jedenfalls aus bayerischer Sicht - und die ist im Verkehrsministerium maßgeblich.
Oha, da hat aber jemand ein bayrisches Abitur gemacht. Dort könnte die Aussage gültig sein, so im Dunstkreis um die Bavaria. Aber guggst Du mal Wikipedia... Lindau 25000 EW, Friedrichshafen 60000 EW. Wahrscheinlich kann man in Lindau froh sein, dass man a) Bahnknoten ist und b) Langenargen + Kressbronn noch in BW liegen. Sonst würde wahrscheinlich der RE in Friedrichshafen mal eben eine Kurzwende nach Stuttgart machen... und die Regionalbahn wäre das Maß der Dinge...
Siggis Malz schrieb:
Gleich mal eine der Optionen der ECx ziehen und die bald teilweise (auf den SFS) überfälligen aber quasi abgeschriebenen ICE-T für den Tourismus umbauen und ab dafür in die deutschen Tourismusregionen.
Zusammen mit IC 2 hat man dann brauchbares (lyncht mich bitte nicht für diese Aussage) Rollmaterial für die Nebenfernstrecken.
Ich halte es auch in Zeiten von ITF und Knotenanschlüssen für angebracht, zusätzlich Einzelleistungen anzubieten, wenn diese sonst nichts zerschießen.
Viele Einzelleistungen haben es immerhin jetzt schon Jahrzehnte überlebt, andere neue Verbindungen scheinen auch außerhalb des sonstigen Taktes gut angenommen zu sein.
Auf der Südbahn hatte der IC aber den Fahrplan zerschossen. De facto ein Fahrplanlücke mit vorher und nachher vollen Zügen. Nur im Schwarzwald wurden die Lücken gestopft und auf der Gäubahn elegant gelöst. Die Südbahnfahrgäste mussten aber bis zum Schluss völlig unzeitgemäß unter dem Fernverkehr leiden... Also eigentlich besser, wenn die Südbahn vom Fernverkehr verschont bleibt, es sei denn es gibt ein vernünftiges anderes Konzept.

Re: Oha!

geschrieben von: 99 637

Datum: 14.09.20 20:11

Der Zeuge Desiros schrieb:
bahamas schrieb:
Die Trasse ist da.
Wo denn?

Herr Merkle und Frau Kächele werden dir was husten, wenn du ihr Eigenheim abreißen willst.

Heiko
Häuser abreißen wäre nicht nötig, die Trasse verläuft deutlich außerhalb des für Wohnbebauung genutzten Gebietes durch den Wald und ist weitgegend unbebaut. Lediglich einzelne Tennisplätze und Kleingärtenanlagen müsste man verlegen (und für die kreuzenden Straßen evtl. Über- oder Unterführungen erwägen).

Ich würde aber dennoch nicht davon ausgehenden, dass Fernverkehr auf einer allfällig wiederaufgebauten Kurve Friedrichshafen umfährt. Nur wenn sich auf der Südbahn jemals wieder ein nennenswertes Aufkommen im Güterverkehr entwickeln sollte, wird die Sache vielleicht wieder interessant.

Ivo



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.09.20 20:27.

Re: Südbahn: Nicht-Antwort zur Frage nach Fernverkehr

geschrieben von: Meini92

Datum: 14.09.20 20:22

Murrtalbahner schrieb:
bahamas schrieb:
ChrisM schrieb:
die Bundestags-FDP hatte von der Bundesregierung wissen wollen, wie es mit dem Fernverkehr nach der Elektrifizierung der württembergischen Südbahn weitergeht. Die Antworten fallen denkbar dünn aus.
Wird denn die Kurve Friedrichshafen überhaupt gleich mit elektrifiziert? Ansonsten wird es mit einer Direktverbindung Ulm - Lindau und Fernverkehr wohl so schnell nichts werden.
Abgesehen davon, dass es eine Direktverbindung bereits gibt (IC118/119) stelle ich die Frage: Warum sollte ein Fahrtrichtungswechsel hinderlich sein? Bei den ICE Hamburg-Stuttgart nimmt man das sogar gleich zwei Mal innert kurzer Zeit in Kauf. Die IC Stuttgart-Zürich werden so betrieben, ebenso sämtliche ICE Erfurt-Leipzig-Berlin, obwohl man diese auch bequem ohne Fahrtrichtungswechsel via Halle führen könnte.
Hallo,

Ein doppelter Richtungswechsel ist denke ich das Problem. Die ÖBB Garnituren haben ja kein Steuerwagen. Während in Stuttgart beim Richtungswechsel gleichzeitig die Lok getauscht wird, ist in Friedrichshafen das nicht der Fall. Die Lok muss umfahren werden, was Zeit in Anspruch nimmt. Wenn was anderes eingesetzt wird (IC+Steuerwagen oder Sandwich), entfällt das umfahren in Friedrichshafen. Das Zugpaar 118/119 stand aber bisher nie zur Diskussion, ob das abgeschafft werden soll...


Viele Grüße
Meini92
ChrisM schrieb:
Hallo zusammen,


die Bundestags-FDP hatte von der Bundesregierung wissen wollen, wie es mit dem Fernverkehr nach der Elektrifizierung der württembergischen Südbahn weitergeht. Die Antworten fallen denkbar dünn aus.

[dipbt.bundestag.de]
Zitat
Nach Auskunft der DB AG wird das Fernverkehrsangebot auf der Südbahn in bestehende Linien eingebunden sein.
Oder anders gesagt: Die angekündigte IC2-Linie Saarbrücken-Lindau wird nicht kommen.

Gruß
38815 schrieb:
ChrisM schrieb:
Hallo zusammen,


die Bundestags-FDP hatte von der Bundesregierung wissen wollen, wie es mit dem Fernverkehr nach der Elektrifizierung der württembergischen Südbahn weitergeht. Die Antworten fallen denkbar dünn aus.

[dipbt.bundestag.de]
Zitat
Nach Auskunft der DB AG wird das Fernverkehrsangebot auf der Südbahn in bestehende Linien eingebunden sein.
Oder anders gesagt: Die angekündigte IC2-Linie Saarbrücken-Lindau wird nicht kommen.

Gruß
Ab Eröffnung von Wendlingen - Ulm laufen die Stuttgart um :12 verlassenen ICE theoretisch bei Fahrt über die SFS auf die Stuttgart gegen :55 verlassenen IC/EC durchs Filstal auf. Das ist sicher abhängig von der Trassenbelegung im eingleisigen Abschnitt, aber dennoch wäre so vermutlich das Umbiegen des ein oder anderen IC ohne weitere Einschränkungen sogar gut möglich.

Mit dem IC2 hat ja hoffentlich niemand mehr ernsthaft gerechnet?

Was ich mir persönlich auch gut vorstellen könnte wäre ein Tourizug Lindau - Ulm - Nürnberg - Berlin.
Herr Nagel hat hier im Forum ja Andeutungen gemacht, bzgl. NBS, Südbahn und neuen Möglichkeiten, da er ja von der ÖBB kommt, könnte ich mir vorstellen, dass man da vielleicht im Auge hat 2-3 RJx von Bregenz nach Stuttgart zurück zu verlängern. Unter 2 Stunden Fahrzeit Bregenz - Stuttgart sollte eigentlich problemlos über Südbahn und NBS möglich sein, wenn man eben nur an den wichtigsten Bahnhöfen hält. Wobei der Flughafen Stuttgart auch ein wichtiger Bahnhof für die Vorarlberger und die Tiroler sein könnte.
Aber vermutlich eben auch erst wenn S21 in Betrieb geht, und eben nicht wenn nur die NBS und elektrische Südbahn in Betrieb geht.
Von deutscher Seite erwarte ich ehrlich gesagt nicht wirklich viel, Möglichkeiten gäbe es viele, aber ich sehe da leider sehr wenig Interresse diesbzgl. aus der Plüschetage der DB, wenn der Bund da nicht mehr Druck macht, bzw die Eigenwirtschaftlichkeit des Fernverkehrs abschafft.
Was mich aber schon etwas irritiert, dass die Anfrage ausgerechnet von der FDP kommt, welche ja eigentlich eher auf Eigenwirtschaftlichkeit des Fernverkehrs setzt, bzw. neu dass man auch grüne Themen endeckt, man merkt man will grüner werden bzw. vielleicht sogar dass nächste mal grüngelb im Land haben, statt grünschwarz.
Meini92 schrieb:
Hallo,

Ein doppelter Richtungswechsel ist denke ich das Problem. Die ÖBB Garnituren haben ja kein Steuerwagen. Während in Stuttgart beim Richtungswechsel gleichzeitig die Lok getauscht wird, ist in Friedrichshafen das nicht der Fall. Die Lok muss umfahren werden, was Zeit in Anspruch nimmt. Wenn was anderes eingesetzt wird (IC+Steuerwagen oder Sandwich), entfällt das umfahren in Friedrichshafen. Das Zugpaar 118/119 stand aber bisher nie zur Diskussion, ob das abgeschafft werden soll...


Viele Grüße
Meini92
Hallo auch, doch, es sind Wendezüge möglich.
Auch aktuell (und wieder) fährt das nun ab Lindau
gekappte (jetzt) Binnen-IC-Paar in Österreich mit
der üblichen Garnitur, zusätzlich mit einem Cityschutt-
Steuerwagen versehen.
Ich weiß aber nicht, ob diese Kombi in Deutschland
frei zugelassen ist (also nicht nur für den Grenzübertritt). Meines Wissens schafft der Steuerwagen aber nur maximal 160km pro h.
Ein Railjet wäre perfekt, wenns denn genug davon frei hat.

Die Frage nach der Garnitur ist m.E. nichtmal so fraglich, es könnte weiterhin ein ÖBB-Wagenpark sein.
Ich finde die Wahl des Triebfahrzeuges schon interessanter!
Im ab Dezember als Durchgangsbahnhof Lindau-Reutin
genutzten Halt einen Lokwechsel durchzuführen, erscheint mir absurd.

Mal sehen, wie das umlauftechnisch gelöst wird,
wenn man nicht auf eine ganz andere Lösung setzt
(DB Garnitur mit 101, IC2 (Zulassung in A?), Triebzug DB).

LG Torsten

Edit: Freibschehler+Ergänzung



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.09.20 07:10.
bollisee schrieb:
Auf der Südbahn hatte der IC aber den Fahrplan zerschossen. De facto ein Fahrplanlücke mit vorher und nachher vollen Zügen. Nur im Schwarzwald wurden die Lücken gestopft und auf der Gäubahn elegant gelöst. Die Südbahnfahrgäste mussten aber bis zum Schluss völlig unzeitgemäß unter dem Fernverkehr leiden... Also eigentlich besser, wenn die Südbahn vom Fernverkehr verschont bleibt, es sei denn es gibt ein vernünftiges anderes Konzept.
Sehe ich auch so, vorallem war/ist der IC u.a. auch wegen der lahmen Beschleunigung und der vielen Zwischenhalte halt vielfach auch unatraktiv, langsamer als der RE oder IRE, aber trotzdem meist teurer im Preis. Eben wirklich nur für Touris interressant welche nicht auf die Uhr schauen.
Es kann als Ziel beim Fernverkehr eigentlich nur sein auf der Südbahn eben wesentlich schneller zu fahren, indem man Halte auslässt. Eben zwischen Lindau und Ulm, nur in Friedrichshafen, Ravensburg und vielleicht noch im kleinen Biberach halten (wegen der Firmen dort(Geschäftsreisende)), mehr Zwischenhalte sollte ein Fernzug eben nicht haben, dann sollte die Fahrzeit Ulm - Friedrichshafen ca. 45 min auch passen, was eben 15 min schneller wäre, als der zukünftige RE welcher 5 mal mehr hällt.
Daher atraktiv ist Fernverkehr nur wenn er on Top, oben drauf zum regulären Nahverkehrstakt kommt und eben auch kürzere Fahrzeiten als der Nahverkehr bietet.
Trassen sollte auf der Südbahn eigentlich noch genügend geben, vielfach konnte man den aktuellen Verkehr ja auch über eine eingleisige Strecke bewältigen.
ec paganini schrieb:
Mal sehen, wie das umlauftechnisch gelöst wird,
wenn man nicht auf eine ganz andere Lösung setzt
(DB Garnitur mit 101, IC2 (Zulassung in A?), Triebzug DB).

LG Torsten

Edit: Freibschehler
Das wird wahrscheinlich denkbar unspektakulär.
Es wurden ja sogar RJ-Garnituren gemunkelt, das wäre dann aber bald in Ausbildung, wahrscheinlicher ist eher etwas ganz normales:
-ÖBB-Garnitur plus Taurus oder 101er Sandwich
-DB-Garnitur mit 101 und Steuerwagen

Du hattest den Zug ja schon bei Youtube verabschiedet, jetzt kommt zumindest dieser Zug halbwegs prominent wieder.
Grüße.
Was will denn ein Tiroler am Stuttgarter Flughafen? Von Innsbruck wären das ja noch immer 4:30 h, in exakt der halben Zeit ist man in München, an einem wesentlich größeren Flughafen. Natürlich muss man nach München umsteigen, aber bei dem Fahrzeitunterschied ist das auch kein Hindernis mehr. München wird übrigens perspektivisch nochmal 15 min schneller, nach Stuttgart wären die 4:30 realistisch betrachtet schon ziemlich das Ende der Fahnenstange.

Ob es so gut ist einen 8 h Zuglauf nochmal um 2 h zu verlängern sei auch mal dahingestellt. Fakt ist, dass Innsbruck eigentlich schon kein attraktives Ziel für den 119 und etwaige Nachfolger ist. Die perspektivische 4:30 h von Stuttgart sind heute mit Umstieg in München schon Realität. Wenn die 4:30 h über den Bodenseeraum möglich sind, dann sinkt die Fahrzeit über München aber auf 4 h. Weiteres Potential stickt in den Streckenausbauten Ulm - Augsburg und München - Wörgl, sowie im EC Sprinter der München - Innsbruck non stop fahren soll (Deutschlandtakt). Die Fahrzeit sollte also eher gegen 3:30 h streben und liegt dann eine Stunde unter der Bodenseeverbindung, dafür lohnt ein Umstieg.
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