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Umleiterleistungen

geschrieben von: Der 103er

Datum: 10.09.20 21:43

Moin,


Wechselschildsammler schrieb:
Gibt es auch eine Übersicht welche Züge an welchen Tagen (ich vermute HVZ bedeutet nur Mo bis Fr) über die Bördebahn umgeleitet werden? das würde mich brennend interessieren.
Das wären laut VRS folgende Leistungen: "Um 06:10 Uhr, 07:10 Uhr und 8:10 Uhr verkehren drei Fahrten ab Gerolstein und in Gegenrichtung um 16:21 Uhr, 17:21 Uhr und 18:21 Uhr ab Köln."

Toll, wie vorzeitig informiert wird und vor allem zentral bei einer Stelle alle Infos zu bekommen sind.


Grüße

Der 103er

Die Bahn muss nicht rentabel sein!
Moin,

umgeleitet über die Bördebahn werden die Züge 92501 bis 92506.
Abfahrt in Euskirchen Richtung Düren / Köln um 6:10 Uhr, 7:10 Uhr und 8:10 Uhr.
Abfahrt in Köln Hbf Richtung Düren / Euskirchen um 16:21 Uhr, 17:21 Uhr und 18:21 Uhr.
Die Züge sind bereits in den Auskunftsmedien enthalten.

Die Umleitung dient neben der alternativen Fahrmöglichkeit hauptsächlich dazu, die Werkstattanbindung der Vareo-Fahrzeuge an die Werkstatt Deutzerfeld sicherzustellen.
Aufgrund der Brückenarbeiten in Deutz (welche noch bis Dezember 2021 andauern) waren auch keine anderen Lösungen zur Werkstattanbindung möglich.
Daher werden auf den Umleitungszügen sowohl 620, 622 und 644 zu sehen sein.

Auf der Bördebahn wird nach Zugleitbetrieb ohne technische Sicherung gefahren, daher darf dort maximal ein Zug auf der Strecke sein, was zum Ausfall der RB 28 morgens und abends führt.

Ein Halt der Umleitungszüge an den Zwischenstationen wurde intensiv geprüft, aufgrund der Zuglänge von bis zu 162 Metern (2*620) ist ein Halt an den Bahnsteigen der Zwischenstationen mit den vorhandenen Nutzlängen von 30 bis 85 Metern aber nicht machbar.

VG,
KBS 110

Re: Kreuzung Zülpich

geschrieben von: KBS 110

Datum: 10.09.20 21:48

Moin,

aufgrund der fehlenden Signalisierung und der fehlenden PZB-Absicherung ist es nicht erlaubt, dass zwei Züge aufeinander zufahren.
Somit scheidet die Variante leider aus.
Der NVR hat entschieden, dass die Umleitung der Eifelzüge eine höhere Priorität als die Beibehaltung der RB 28 Leistungen hat.

Am Wochende fährt die RB 28 in ihrem Regelfahrplan.

VG,
KBS 110

Re: Umleiterleistungen

geschrieben von: Wechselschildsammler

Datum: 10.09.20 21:52

Vielen Dank für die Infos.
Da möchte ich unbedingt mal als Streckensammler mitfahren.

Grüße aus dem Südwesten,
Janis

BÜ Posten Elsig während der Umleitungen wieder besetzt

geschrieben von: KBS 110

Datum: 10.09.20 22:34

Moin,

die Umleitungszüge sind nicht mit BÜPs besetzt, der LINT besitzt nämlich keine Möglichkeit zur selektiven Türfreigabe, sodass beim erforderlichen Ausstieg des BÜPs die Türfreigabe für alle Türen auf der gesamten Zuglänge gegeben worden wäre.
Stattdessen wird der BÜ Posten in Elsig, welcher die beiden BÜs in Elsig bedient, für die Umleitungszüge wieder mit Personal besetzt.
Wer also den BÜ Posten in Elsig in Betrieb erleben möchte, hat in den Herbstferien die Möglichkeit dazu.

VG,
KBS 110
Aha!
Nun ja, nicht wirklich.
Als in Düren (bereits mit ESTW) einst ein Güterzug erfolglos versuchte weiter zu fahren, leider war das ein Prellbock im Wege, wurden auch einige Züge über die Bördebahn gefahren (ich glaube sogar für zwei Tage). Der Zug dürfte meiner Erinnerung nach sogar von der DKB gewesen sein.
Das kam gelegentlich schon mal vor, war aber meist so kurzfristig das nur selten Bilder davon gemacht wurden. Immerhin war die Bördebahn mal die Umleiterstrecke bei einer Großstörung im Raume Köln.

MfG a.d.Eifel




TBOAR (bt) schrieb:
Umleiter auffer

Bördebahn

wie letztmalig 1983, als der Braunkohlenbagger die 2600 kreuzte und etwas längere Räumzeiten hatte ...

Das eine am hoffnungsvollen Beginn meiner Karriere, das Neue am Ende.

D-Züge durch die Börde ...
Einerseits zeigt sich hier wieder der hohe Wert der Bördebahn als Umleitungs- und Verbindungsstrecke, andererseits finde ich dieses Vorgehen schon fast skandalös. Diese Aktion hat das Potential, das "zarte Pflänzchen" Bördebahn tot zu treten, noch bevor es richtig Wurzeln schlagen kann. Völlig neue Bahnlinien haben es oft schwer und müssen sich bei den potentiellen Kunden, die sich oft schon viele Jahrzehnte mit dem fehlenden ÖPNV errangiert haben, erst etablieren. Das gilt insbesondere zu Corona-Zeiten. Vertrauen ist mühsam zu erarbeiten aber schnell zu verspielen. Gerade zu Corona-Zeiten habe ich es erlebt, wie schlecht die Menschen es aufnehmen, wenn ihnen das Mobilitätsangebot einfach wieder weggenommen wird. Das nehmen die Menschen vielfach nicht hin, wenn sie eine Wahl haben. Wollen wir wirklich gerade die wertvollen Early Adopters und Multiplikatoren hier derart vergraulen?
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