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Eine frei lesbare Zeitungsmeldungen dazu [www.sueddeutsche.de] und ein Link zum NDR, den wir ja alle bereits bezahlt haben: [www.ndr.de]
Im Schleswig-Holsten-Magazin ist der Beitrag dazu ab Minute 12:50.
Ab 2024 sollen die Züge elektrisch rollen und dann zeitnah mit Talgo Kurswagen nach Dagebüll.
Was da dann an Loks und Triebwagen eingesetzt wird ist mir leider nicht bekannt.
Gibt es elektrische Schlepptriebwagen von der Stange oder müssten das Einzelanfertigungen werden?
Denkbar wären natürlich auch Loks mit Steuerwagen am anderen Ende, man wird sehen.

Edit: In der gedruckten shz steht die Umsetzung: E-Lok und zwei Zugteile spätestens ab Itzehoe per Diesel geschleppt.
Ab Niebüll schleppt dann die DB E-Eok den einen Zugteil bis Dagebüll (40% der Fahrgäste im Schnitt).
Der andere Zugteil fährt per Diesellok nach Westerland.
Dann bräuchte man (vorerst) nur noch funktionierende saubere Dieselloks.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.20 07:20.
Oberdeichgraf schrieb:
Was da dann an Loks und Triebwagen eingesetzt wird ist mir leider nicht bekannt.
Gibt es elektrische Schlepptriebwagen von der Stange oder müssten das Einzelanfertigungen werden?
Denkbar wären natürlich auch Loks mit Steuerwagen am anderen Ende, man wird sehen.

Hallo,

das erinnert mich an den, der eine Weltreise machen möchte, und das einzige, was ihn interessiert, ist die Farbe der Sitzbezüge im brasilianischen Linienbus.

Viel wichtiger wären doch erst einmal Fragen wie
- wo kommt der Strom her (gut, den gibt da reichlich)?
- wird mit Bahnstrom elektrifiziert oder nimmt man einfach den Strom aus dem Landesnetz? Bis die DB in Naibel der Schlag trifft, dürften ja noch Jahr(zehnt)e ins Land gehen.
- ist die Beschaffung Kurswagen-kompatibler Talgos inzwischen zu 100% sicher?

Und dann... dann kann man schauen, was man vor die Züge hängt.

Gruß

Heiko





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.07.20 22:54.

Strom aus Windkraft !

geschrieben von: gastronomie1916

Datum: 31.07.20 23:06

Der Zeuge Desiros schrieb:
Viel wichtiger wären doch erst einmal Fragen wie
- wo kommt der Strom her (gut, den gibt da reichlich)?
- wird mit Bahnstrom elektrifiziert oder nimmt man einfach den Strom aus dem Landesnetz? Bis die DB in Naibel der Schlag trifft, dürften ja noch Jahr(zehnt)e ins Land gehen.
Moin,

dazu hatte ich kürzlich die Machbarkeitsstudie verlinkt.

Daraus
Zitat
Dabei soll die Energie für den Fahrstrom durch ein eigenes Umspannwerk aus Windkraft gewonnen werden.

Das Unterwerk soll in Niebüll platziert werden und von da aus in die Strecken einspeisen.
Demnach wird der Strom direkt aus einem Windpark auf dem Land oder aus der Nordsee kommen.

Talgo Kurswagen?

geschrieben von: hessenbahner

Datum: 31.07.20 23:09

Sind Talgo-Züge überhaupt betrieblich trennbar? Stichwort Portalfahrwerk. Ich vermute eher, es werden 2 Züge verkehren und ein Zug wird in Niebüll abgekoppelt oder es wird (leider) zu einem klassischen Umstieg DB-IC > NEG kommen.

Spannend wird die Elektrifizierung von Dagebüll Mole wegen Flut und Sturm. Im Zweifel wird dann der Hafenabschnitt bei Flut stromlos geschaltet.

Dann ist Niebüll-Dagebüll Mole eine elektrifizierte Insel an der Marschbahn.

Dagebüll Mole

geschrieben von: gastronomie1916

Datum: 31.07.20 23:12

hessenbahner schrieb:
Zitat:
Spannend wird die Elektrifizierung von Dagebüll Mole wegen Flut und Sturm. Im Zweifel wird dann der Hafenabschnitt bei Flut stromlos geschaltet.
Aus der Machbarkeitsstudie dazu:

Zitat
Für den Fall der Schließung des Fluttores aufgrund einer Sturmflut sowie einer Überflutung des
Haltebereiches, muss der Teil Dagebüll Mole elektrisch vom Rest der Strecke getrennt werden.
Dazu ist ein Masttrennschalter auf einem Mast vor dem Fluttor zu montieren, welcher im Falle
der Überflutung geöffnet wird und den nicht mehr befahrbaren Teil erdet.

Zur Prüfung und Überwachung der Erdung kann eine Oberleitungsspannungsprüfeinrichtung
(OLSP) verwendet werden. Ein Bedienpult wird in eine Unterstation integriert, welche die
Ansteuerung des Stellwerkes zum Abschalten des Schalters und Erden des Teilstücks Dagebüll
Mole übernimmt. Bei erfolgter und erfolgreicher Abschaltung wird ein grünes Signal auf dem
Bedienpult angezeigt, wodurch die Erdung und somit der Aufenthalt im Bereich Dagebüll Mole
als sicher signalisiert wird.
Der Zeuge Desiros schrieb:
- wird mit Bahnstrom elektrifiziert oder nimmt man einfach den Strom aus dem Landesnetz? Bis die DB in Naibel der Schlag trifft, dürften ja noch Jahr(zehnt)e ins Land gehen.
Ich wäre ja für 25kV/50Hz aus der Fortsetzung der Elektrifizierung Tinglev - Tønder - Niebüll ;-)

Und tschüs!
Torsten aus Stuttgart

"Money ain't got no owners - only spenders." (Omar Little, The Wire)
Bis 2024 fertig,
wenn man mit Planungen, Wirtschaftlichkeitsprüfung und Genehmigungen noch garnicht angefangen hat.
Sehr ambitioniert, und wohl auch unrealistisch.

Re: [SH] NEG Niebüll-Dagebüll wird bis 2024 elektifiziert

geschrieben von: agw

Datum: 01.08.20 09:28

junglok13 schrieb:
Bis 2024 fertig,
wenn man mit Planungen, Wirtschaftlichkeitsprüfung und Genehmigungen noch garnicht angefangen hat.
Sehr ambitioniert, und wohl auch unrealistisch.
Und wir wissen, ja, dass sich die Firmen darum reißen kurze Strecken zu elektrifizieren. :-)

Keine Maskenpflicht? Dann fahr ich nicht!

Re: elektrifizierte Insel

geschrieben von: mittelholstein

Datum: 01.08.20 09:44

Eine elektrische Insel mit Oberleitung würde die AKN Eidelstedt-Kaltenkirchen nach meinem Infostand ja auch werden, wenn die S-bahn kommt, weil die Systemwechselstelle ja erst zwischen Eidelstedt-Mitte und Eidelstedt-S-Bahn errichtet werden soll, es gibt ja keinen Übergang etwa zur Güterumgehungsbahn oder Pinneberg-Hamburg, der müsste ja erstmal gewollt sein, machbar wäre das, die eingleisige Einfädelung in die S-Bahn wurde ja erst vor ein paar Jahren errichtet, nicht gerade vorausschauend, weil dann wäre sie 2 gleisig geworden, wie Holstenstraße früher war.
.
Für die Marschbahn wäre die NEG Insel vielleicht ein erster Schritt um später bis Husum und Jübek vorzudringen, später bis Wilster, und von Süden her Itzehoe Brunsbüttel. Das würde neue Möglichkeiten schaffen.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.20 15:21.

Nicht vergessen: Hier baut die neg!

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 01.08.20 09:48

agw schrieb:
junglok13 schrieb:
Bis 2024 fertig,
wenn man mit Planungen, Wirtschaftlichkeitsprüfung und Genehmigungen noch garnicht angefangen hat.
Sehr ambitioniert, und wohl auch unrealistisch.
Und wir wissen, ja, dass sich die Firmen darum reißen kurze Strecken zu elektrifizieren. :-)

Hallo,

wie ich die neg kenne, so wird sie diesen Zeitplan nicht völlig aus der Luft gegriffen haben. Die Prozesse bei jener Eisenbahn laufen doch erfreulich schlanker als anderswo, Entscheidungen werden schnell getroffen. Oder es wird das neue Haltewunsch-Anforderungssystem eben von einem örtlichen Handwerksbetrieb installiert, während man sich anderswo noch darum streitet, wer zuständig ist und ob die Farbe der Anforderungstaste dem CI des Konzerns entspricht.

Heiko

1. April?????

geschrieben von: lostforwords

Datum: 01.08.20 10:13

Elektrischer Inselbetrieb einer Stichstrecke mit täglich 10 Zugpaaren???
Ich habe soeben nach draußen geschaut, der 1. April ist schon lange vorbei!
Wenn die Marschbahn elektrifiziert wäre, so würde es vielleicht Sinn machen, aber so?
Es gibt dringendere Probleme im Netzt die behoben werden müssen!

Re: 1. April?????

geschrieben von: gastronomie1916

Datum: 01.08.20 10:17

lostforwords schrieb:
Zitat:
Es gibt dringendere Probleme im Netzt die behoben werden müssen!
Welche denn?
Die Strecke gehört nicht der DB Netz!

Re: 1. April?????

geschrieben von: ingo st.

Datum: 01.08.20 10:51

Dringende Probleme, als die Marschbahn zu verstromen.

Re: 1. April?????

geschrieben von: gastronomie1916

Datum: 01.08.20 10:57

ingo st. schrieb:
Dringende Probleme, als die Marschbahn zu verstromen.
Konkret welche? Wer redet hier von der Marschbahn? Erstmal geht es nur um Niebüll - Dagebüll.

Re: Nicht vergessen: Hier baut die neg!

geschrieben von: Christoph Zimmermann

Datum: 01.08.20 11:05

Der Zeuge Desiros schrieb:
wie ich die neg kenne, so wird sie diesen Zeitplan nicht völlig aus der Luft gegriffen haben. Die Prozesse bei jener Eisenbahn laufen doch erfreulich schlanker als anderswo, Entscheidungen werden schnell getroffen. Oder es wird das neue Haltewunsch-Anforderungssystem eben von einem örtlichen Handwerksbetrieb installiert, während man sich anderswo noch darum streitet, wer zuständig ist und ob die Farbe der Anforderungstaste dem CI des Konzerns entspricht.
Heiko, du willst doch jetzt nicht wirklich davon ausgehen, das der örtliche Elektromeister (nein, nicht Meister Röhrich, der macht G-W-S) da mal eben die Wäscheleine hindengelt?

Ich verweise auf die bislang weiter gescheiterten Bemühungen der Regio-Bahn zumindest von Mettmann bis zur Prinz-Wilhelm-Bahn Wäsche trocknen zu können. Und die sind auch eher keine Wasserkopfbahn. Aber Geld wächst weder im Neanderland noch an der Westküste auf Bäumen.

Grüße

-chriz

--
Rückfragen ersparst du dir oft viel, nennst du sofort dein Reiseziel.
Muß ja etwas Kurzes (mit zwei kuppelbaren Endwagen) sein, damit es noch auf die Mole passt. Ich frage mich, ob und wie man zwei Talgo-Zugteile dann auf dem Hauptlaufweg südlich Niebüll quer durch die Republik durchgehend begehbar machen kann (zum Restaurant) oder ob die Leute voneinander hermetisch abgetrennt reisen werden.

So eine vollbahnige E-Insel kenne ich bislang nur von der Harzer Rübelandbahn. Gibt es weitere Kandidaten?

Gruß, Olaf

(,“)
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_/\_

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Re: 1. April?????

geschrieben von: ingo st.

Datum: 01.08.20 11:45

gastronomie1916 schrieb:
ingo st. schrieb:
Dringende Probleme, als die Marschbahn zu verstromen.
Konkret welche? Wer redet hier von der Marschbahn? Erstmal geht es nur um Niebüll - Dagebüll.
Die E-Insel Dagebüll macht nur Sinn wenn die Marschbahn verstromtwird.
Statt derer hat DB Netz immerwichtegeres zu tun. Sie schafft noch nicht mal die Zwei Spuren zwischen Niebüll und Klanxbüll um EIN Nadelöhr zu beseitigen, von einer E-Vorbereitung will ich gar nicht träumen.
(E-Insel Dagebüll - Niebüll - Westerland...Eurodual??)

Re: 1. April?????

geschrieben von: 103612

Datum: 01.08.20 12:05

Der Bericht schreibt doch, dass ab 2024 das bisherige Modell (Schleppen von Einzelwagen mit VT 628) nicht mehr funktioniert weil Talgo kommt und 628 zu alt.

Also müsste man sich Dieselloks hinstellen um Talgos zu ziehen oder 15km elektrifizieren und die Talgos elektrisch ziehen.

So völlig unsinnig erscheint mir letzteres da nicht.

Den politischen Showeffekt gegenüber der Bundes-DB sollte man aber auch nicht übersehen:
"Guckt mal wie einfach und schnell das geht..."

p.s.: So lange die DB nicht sagt, dass sie auch kürzere Talgo Einheiten kauft, was völlig problemlos wäre, sehe ich die Talgo Kurswagen allerdings in der Praxis noch nicht bis Westerland fahren.
Aber auch für den Königsee / Nebelhorn wären kürzere Einheiten sehr wichtig, denn bislang existiert im Gegensatz zu den Marschbahn IC's für diesen Zug keine langfristige Perspektive.

Immer die Gesamtstrecke der neg betrachten

geschrieben von: ThomasR

Datum: 01.08.20 12:26

Der Zeuge Desiros schrieb:
agw schrieb:
junglok13 schrieb:
Bis 2024 fertig,
wenn man mit Planungen, Wirtschaftlichkeitsprüfung und Genehmigungen noch garnicht angefangen hat.
Sehr ambitioniert, und wohl auch unrealistisch.
Und wir wissen, ja, dass sich die Firmen darum reißen kurze Strecken zu elektrifizieren. :-)
Hallo,

wie ich die neg kenne, so wird sie diesen Zeitplan nicht völlig aus der Luft gegriffen haben. Die Prozesse bei jener Eisenbahn laufen doch erfreulich schlanker als anderswo, Entscheidungen werden schnell getroffen. Oder es wird das neue Haltewunsch-Anforderungssystem eben von einem örtlichen Handwerksbetrieb installiert, während man sich anderswo noch darum streitet, wer zuständig ist und ob die Farbe der Anforderungstaste dem CI des Konzerns entspricht.

Heiko
Was ist, wenn Esbjerg -Niebüll zum gleichen Termin elektrisch wird? Dann hätte die DB ein Problem. Und Lokomotiven mit 25KV/50Hz könnte nan von der Mutter bekommen



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.20 12:29.
Alibizugpaar schrieb:
Muß ja etwas Kurzes (mit zwei kuppelbaren Endwagen) sein, damit es noch auf die Mole passt. Ich frage mich, ob und wie man zwei Talgo-Zugteile dann auf dem Hauptlaufweg südlich Niebüll quer durch die Republik durchgehend begehbar machen kann (zum Restaurant) oder ob die Leute voneinander hermetisch abgetrennt reisen werden.
Gibt und gabs im bestehenden Kurswagenverkehr doch immer wieder mal, selbst erlebt, geradezu 'erfahren': Steuerwagen mitten im Wagenzug – kein Übergang möglich.
Sollte sowas wirklich kommen, also 'Talgo-Kurzzüge' als 'Kurswagen', wird es interessant wie und was man mit den Endwagen anstellt. Auch wenn der DB Talgo sicher kein 'Talgo Pendular' mehr werden wird, sind die Endwagen bei Talgo immer ein Problem, weil sie mit der Fahrdynamik der Mittelwagen nicht mitgehen und bestenfalls durch komplizierte Hebelage unterflur dazu gezwungen werden müssen (Radialeinstellung der Radsätze). Beim IntercityNight gabs in den Endwagen einen Hilfsführerstand und jede Menge Platz für Gebäck. Diese Raumverschwendung wird man sich beim Neuen nicht geben wollen. Immerhin dürften die Endwagenfronten aber aerodynamisch hässlich genug ausfallen, um tatsächlich einen Faltenbalgübergang zu schaffen – wenn man denn will.

Zitat:
So eine vollbahnige E-Insel kenne ich bislang nur von der Harzer Rübelandbahn. Gibt es weitere Kandidaten?
Vollbahn wohl nicht, eher 'Trambahn': Trossinger Eisenbahn.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.20 12:29.
Steuerwagen mitten im Wagenzug – kein Übergang möglich

Ist natürlich kein Idealzustand, nur eine Verlegenheitslösung. Einzelne Ausnahmefälle, die die Bahn hoffentlich nicht zur Alltagserscheinung macht. Vor allem wenn bei einem handelsüblichen 2min IC-Halt zu viele Leute ohne Reservierung (z.B. aus Anschlussverlust) in so einen kurzen, abgeschotteten Zugteil einsteigen und sich bis zum nächsten Halt nicht weiter verteilen können.

Immerhin dürften die Endwagenfronten aber aerodynamisch hässlich genug ausfallen, um tatsächlich einen Faltenbalgübergang zu schaffen

Einen Steuerwagen bräuchte eigentlich nur der Sylter Hauptzugteil, das Dagebüller Anhängsel müsste man dann direkt vor/hinter die Lok setzen. Da wären Faltenbalge dann möglich. Wie auch immer: Hoffentlich konstruiert man die Talgos so, daß man im Werk je nach vorübergehendem Einsatzgebiet und prognostizierter Nachfrage Einzelwagenkomponenten stärken/schwächen/umsetzen kann. Ohne so einen elektronisch hochkomplexen Zirkus-Firlefanzus wie beim IC 2.

Gruß, Olaf

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Geil!

Solche Fürsprecher braucht die Eisenbahn!

"Elektrischer Inselbetrieb einer Stichstrecke mit täglich 10 Zugpaaren???"
...und Strom im Überfluss, der direkt neben der Strecke angebaut wird. Sprich: Energie quasi für lau! Hey, wir sind in Nordfriesland!

"Wenn die Marschbahn elektrifiziert wäre, so würde es vielleicht Sinn machen, aber so?"
Ähem... du hast es doch selbst geschrieben: es ist betrieblich eine Inselbahn. Da ist es völlig egal, wie das Netz drumherum betrieben wird. Ob da ein 629 oder ein 42x fährt... egal! Vor ein paar Jahren fuhr man da sogar mal mit Dampf. Ging auch.


"Es gibt dringendere Probleme im Netzt die behoben werden müssen!"
Ach, und deshalb soll man alle anderen Dinge liegen lassen, bis der Weltfrieden hergestellt (und die Marschbahn elektrifiziert) ist? Was ist denn das für eine Denke?
Anstatt sich zu freuen, dass die kleine neg hier einmal vorangeht und aktiv Nägel mit Köpfen macht, was die milliardenschwere Bundes-Bahn seit Jahrzehnten nicht hinbekommt, wird sofort wieder dagegen geschossen. Geht nicht, sinnlos, anderes ist wichtiger...

Eisenbahnfreunde? Nein!

Viele Grüße und der neg das nötige Durchhaltevermögen. Auch gegen Kleingeister.

Heiko

Ich würde dabei eher von einem zweiten Zugteil mit eigener Lok und steuerwagen ausgehen. Alles andere erscheint mir sehr kompliziert.

42 Windkraftanlagen werden gebaut

geschrieben von: stellwerk_wf

Datum: 01.08.20 13:35

Lustigerweise hält der Kölner Stadtanzeiger den Artikel im Netz dafür parat :)

[www.ksta.de]

Zitat
Der benötigte Strom soll von 42 Windkraftanlagen kommen. Das Land unterstützt die Elektrifizierung und wird zunächst die Planungen finanzieren. Für eine 90-prozentige Bezuschussung des Projekts durch den Bund auf Grundlage des Klimapakets müssen eine Entwurfsplanung und eine positive Nutzen-Kosten-Untersuchung vorgelegt werden. Laut Minister Buchholz können Urlauber auf dem Weg nach Föhr und Amrum damit auch weiterhin mit Fernzügen aus vielen Teilen des Bundesgebiets umsteigefrei den Fährhafen in Dagebüll erreichen.

Re: Nicht vergessen: Hier baut die neg!

geschrieben von: stellwerk_wf

Datum: 01.08.20 13:39

Christoph Zimmermann schrieb:
Der Zeuge Desiros schrieb:
wie ich die neg kenne, so wird sie diesen Zeitplan nicht völlig aus der Luft gegriffen haben. Die Prozesse bei jener Eisenbahn laufen doch erfreulich schlanker als anderswo, Entscheidungen werden schnell getroffen. Oder es wird das neue Haltewunsch-Anforderungssystem eben von einem örtlichen Handwerksbetrieb installiert, während man sich anderswo noch darum streitet, wer zuständig ist und ob die Farbe der Anforderungstaste dem CI des Konzerns entspricht.
Heiko, du willst doch jetzt nicht wirklich davon ausgehen, das der örtliche Elektromeister (nein, nicht Meister Röhrich, der macht G-W-S) da mal eben die Wäscheleine hindengelt?

Ich verweise auf die bislang weiter gescheiterten Bemühungen der Regio-Bahn zumindest von Mettmann bis zur Prinz-Wilhelm-Bahn Wäsche trocknen zu können. Und die sind auch eher keine Wasserkopfbahn. Aber Geld wächst weder im Neanderland noch an der Westküste auf Bäumen.
So isses. Und hinzu kommt einfach, dass die fachkundigen Firmen rar gesäht sind und entsprechend - selbst in Corona-Zeiten - üppige Auftragsbücher haben. Seien der neg einfach die Daumen gedrückt, dass man mehr Glück hat als die Regio-Bahn im Niederbergischen!

Grüße
stellwerk_wf

Re: 42 Windkraftanlagen werden gebaut

geschrieben von: JoergAtDSO

Datum: 01.08.20 13:53

Hallo,

wenn man mal grob mit überschlägt haben 3 WKA die Leistung einer schweren Elektrolokomotive. Bei 42 WKA müssen die großes mit der Strecke vor haben...

Gruß Jörg

Re: 42 Windkraftanlagen werden gebaut

geschrieben von: 103612

Datum: 01.08.20 13:58

Vielleicht sind die 42 so bemessen, dass es auch bei Flaute immer noch garantiert reicht.
Zahlenmeisterei schrieb:Zitat:
Beim IntercityNight gabs in den Endwagen einen Hilfsführerstand und jede Menge Platz für Gebäck.
Kommst Du aus Sachsen, oder war das ein Tippfehler?
Er meint vielleicht, daß wenn eines fernen Tages der Fahrdraht aus Itzehoe in Niebüll ankommt, dann sollte es am liebsten schon irgendwie mit der Dagebüller Insel-Technik zusammen passen. Wenigstens ohne sehr große Umstände auf passend gemacht werden können.

Gruß, Olaf

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.20 14:12.

Latürnich

geschrieben von: Zahlenmeisterei

Datum: 01.08.20 14:17

Lassen Sie ihr Geb&auml;ck nicht unbeaufsichtigt!.jpg
(war übrigens Stuttgart wenn ich nicht irre)

In fünf Monaten ists wieder soweit!

Re: +1 (o.w.T)

geschrieben von: Sebastian Berlin

Datum: 01.08.20 14:46

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Grüße aus dem Nordwesten
Sebastian

Vollbahnige E-Insel

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 01.08.20 14:48

S-Bahn Hamburg?
Oberweißbacher Bergbahn?
Gibt schon welche.

Heiko

Re: Neptun bewahre uns vor solchen "Eisenbahnfreunden"

geschrieben von: ThomasR

Datum: 01.08.20 15:10

Der Zeuge Desiros schrieb:
"Es gibt dringendere Probleme im Netzt die behoben werden müssen!"
Ach, und deshalb soll man alle anderen Dinge liegen lassen, bis der Weltfrieden hergestellt (und die Marschbahn elektrifiziert) ist? Was ist denn das für eine Denke?
Anstatt sich zu freuen, dass die kleine neg hier einmal vorangeht und aktiv Nägel mit Köpfen macht, was die milliardenschwere Bundes-Bahn seit Jahrzehnten nicht hinbekommt, wird sofort wieder dagegen geschossen. Geht nicht, sinnlos, anderes ist wichtiger...

Eisenbahnfreunde? Nein!

Viele Grüße und der neg das nötige Durchhaltevermögen. Auch gegen Kleingeister.

Heiko
Es ist nicht die gute DB, die das macht. Das hast du nicht berücksichtigt. Denn alle abderen bringen überhaupt nicht hin oder wenn dann vielleicht nur irgendwann und zu unabsehbaren Kosten.

Re: Nicht vergessen: Hier baut die neg!

geschrieben von: ThomasR

Datum: 01.08.20 15:12

stellwerk_wf schrieb:
Christoph Zimmermann schrieb:
Der Zeuge Desiros schrieb:
wie ich die neg kenne, so wird sie diesen Zeitplan nicht völlig aus der Luft gegriffen haben. Die Prozesse bei jener Eisenbahn laufen doch erfreulich schlanker als anderswo, Entscheidungen werden schnell getroffen. Oder es wird das neue Haltewunsch-Anforderungssystem eben von einem örtlichen Handwerksbetrieb installiert, während man sich anderswo noch darum streitet, wer zuständig ist und ob die Farbe der Anforderungstaste dem CI des Konzerns entspricht.
Heiko, du willst doch jetzt nicht wirklich davon ausgehen, das der örtliche Elektromeister (nein, nicht Meister Röhrich, der macht G-W-S) da mal eben die Wäscheleine hindengelt?

Ich verweise auf die bislang weiter gescheiterten Bemühungen der Regio-Bahn zumindest von Mettmann bis zur Prinz-Wilhelm-Bahn Wäsche trocknen zu können. Und die sind auch eher keine Wasserkopfbahn. Aber Geld wächst weder im Neanderland noch an der Westküste auf Bäumen.
So isses. Und hinzu kommt einfach, dass die fachkundigen Firmen rar gesäht sind und entsprechend - selbst in Corona-Zeiten - üppige Auftragsbücher haben. Seien der neg einfach die Daumen gedrückt, dass man mehr Glück hat als die Regio-Bahn im Niederbergischen!

Grüße
stellwerk_wf
Es werden wihl rubd 35km ausgeschrieben werden. Die haben ja noch eine zweite Strecke in Niebüll

Re: 42 Windkraftanlagen werden gebaut

geschrieben von: ThomasR

Datum: 01.08.20 15:13

103612 schrieb:
Vielleicht sind die 42 so bemessen, dass es auch bei Flaute immer noch garantiert reicht.
Die könnten auch die Muttergesellschaft versorgen
Alibizugpaar schrieb:
Ohne so einen elektronisch hochkomplexen Zirkus-Firlefanzus wie beim IC 2.
Die DB hat, glaube ich, mittlerweile eingesehen, dass es Unsinn, wenn nicht sogar, große @#$%& war, den IC2 als Triebzug zuzulassen.

Zitat [www.drehscheibe-online.de]

Viele Grüße aus EMRS
Moritz




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.20 15:19.

E-Inseln

geschrieben von: Pesa Link

Datum: 01.08.20 15:22

Hallo zusammen,

da man ja von E-Inseln schrieb, habe ich dazu mal eine Frage.

Warum fährt man auf der Rübelandbahn und auf der Trossingen Eisenbahn nicht mit elektrischen Zügen?

Das würde sich doch anbieten, oder?

Viele Grüße aus EMRS
Moritz

Re: E-Inseln

geschrieben von: DerBahnfan

Datum: 01.08.20 15:47

Pesa Link schrieb:
Hallo zusammen,

da man ja von E-Inseln schrieb, habe ich dazu mal eine Frage.

Warum fährt man auf der Rübelandbahn und auf der Trossingen Eisenbahn nicht mit elektrischen Zügen?

Das würde sich doch anbieten, oder?
Hallo,
das macht man doch.

Liebe Grüße
Paul

Da gibt's (bzw. gabs) schon ein paar...

geschrieben von: 1.Bauserie

Datum: 01.08.20 17:51

Hallole!

Alibizugpaar schrieb:
> So eine vollbahnige E-Insel kenne ich bislang nur von der Harzer Rübelandbahn. Gibt es weitere Kandidaten?

Trossinger Eisenbahn
Müncheberg-Buckow
Lichtenhain-Cursdorf
Extertalbahn

Und früher waren es noch viel mehr (wenn auch teilweise nur mit abweichendem Stromsystem), z.B.:
Isartalbahn
BSM
Höllentalbahn
Bad Aibling–Feilnbach
Meckenbeuren–Tettnang
Strausberger Eisenbahn

Und die Trossinger Eisenbahn ist auch nicht, wie weiter oben geschrieben, eine Straßenbahn oder hat schon mal jemand eine Straßenbahn mit Güterzug hinten dran gesehen?

Gruß
1.Bauserie


Fahr lieber mit der BUNDESBAHN

Re: E-Inseln

geschrieben von: Pesa Link

Datum: 01.08.20 19:12

DerBahnfan schrieb:
Hallo,
das macht man doch.

Liebe Grüße
Paul
Hallo Paul,

wenn man [www.bahn.de] glauben darf, wird die Trossinger Reisenbahn von der HzL mit RS 1 und die Rübelandbahn von Abellio Rail mit 1648 befahren.

Oder habe ich gerade bei der Rübelandbahn einen Denkfehler (Bahnstrecke Halberstadt Blankenburg)?

Viele Grüße aus EMRS
Moritz

Rübelandbahn

geschrieben von: MD 612

Datum: 01.08.20 19:36

Pesa Link schrieb:
Oder habe ich gerade bei der Rübelandbahn einen Denkfehler (Bahnstrecke Halberstadt Blankenburg)?
Hast Du, weil nur der Abschnitt Blankenburg - Königshütte unter Draht ist. Da fährt aber kein Nahverkehr, da fährt meist die HVLE mit Güterzügen. Die fahren da mit Zweisystem-Loks (185?) und spannen in Blankenburg Nord auf Diesel um. Neuerdings fahren sie wohl auch durchgängig ohne Umspannen mit der EuroDual. Halberstadt - Blankenburg ist ohne Draht.

Gruß Peter

Das Leben verlangt von den Menschen sehr oft, dass sie Dinge wegstecken, für die sie gar keine Taschen haben.
Hanna Berheide




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.20 19:39.

Re: Rübelandbahn

geschrieben von: Pesa Link

Datum: 01.08.20 19:56

Danke :).

Ich verstehe nicht, warum man nicht auch den Rest nach Halberstadt elektrifiziert. Dann könnte man dort auch schon elektrisch fahren.

Viele Grüße aus EMRS
Moritz

Re: Da gibt's (bzw. gabs) schon ein paar...

geschrieben von: laufz

Datum: 01.08.20 20:30

Und nicht zu vergessen: Bad Eilsener Kleinbahn

Gruß,
laufz

Re: Rübelandbahn

geschrieben von: HPNuller

Datum: 01.08.20 20:32

Pesa Link schrieb:
Danke :).

Ich verstehe nicht, warum man nicht auch den Rest nach Halberstadt elektrifiziert. Dann könnte man dort auch schon elektrisch fahren.
Hallo Moritz,

die Rübelandbahn ist zwischen Blankenburg und Königshütte mit 25KV 50Hz elektrifiziert, also minimal anders als der Rest Deutschlands :-). Da kannst Du Dir überlegen, ob Du mit einer 185er (andere E-Loks finde ich auf der Site der HVLE nicht) oder mit der EuroDual fährst.
Viel mehr Möglichkeiten hast Du dort nicht... (ok. die Dampftraktion geht noch). Und Neuelektrifizieren mit 16KV 16,7Hz ist nicht, die OLA steht unter Denkmalschutz...
Die Trossinger Eisenbahn fährt mit 600V DC.

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!

Re: Rübelandbahn

geschrieben von: MD 612

Datum: 01.08.20 21:02

Pesa Link schrieb:
Ich verstehe nicht, warum man nicht auch den Rest nach Halberstadt elektrifiziert. Dann könnte man dort auch schon elektrisch fahren.
Und dann in Halberstadt umspannen?? Das bringt auch keine Punkte.

Die Rübelandbahn wurde in den 60ern wegen ihrer Steilstreckenabschnitte elektrifiziert, weil man die Dampfloks der BR95.0 ersetzen musste, aber keine wirklich leistungsfähigen und steilstreckentauglichen Dieselloks hatte, mit denen man den damals stark ansteigenden Kalk-Ganzzug-Verkehr auf den Steilstreckenabschnitten bewältigen konnte. Im flacheren Abschnitt Blankenburg - Halberstadt war das kein Problem, der gehört übrigens auch nicht zur Rübelandbahn. Ein Anschluss an das übrige Fahrleitungsnetz war damals nicht geplant, weswegen man ja auch abweichend vom übrigen Netz auf 25kV 50Hz setzte. Zudem bot sich so für den DDR-Lokomotivbau eine passable Teststrecke für Loks an, die man exportieren wollte. Pläne die Strippe von Halle aus über Halberstadt nach Blankenburg zu ziehen gab es erst in den 80ern, wurden aber mit der politischen Wende nicht mehr realisiert. Dann wäre wahrscheinlich auch die Rübelandbahn auf 15kV 162/3Hz umgestellt worden und auch kein elektrischer Inselbetrieb mehr.

HPNuller schrieb:
Und Neuelektrifizieren mit 16KV 16,7Hz ist nicht, die OLA steht unter Denkmalschutz...
Die könnte aber trotz Denkmalschutz auch mit 15kV 162/3Hz betrieben werden. Von der Bauart her gibt es da keinen Unterschied.

Gruß Peter

Das Leben verlangt von den Menschen sehr oft, dass sie Dinge wegstecken, für die sie gar keine Taschen haben.
Hanna Berheide

Re: Nicht vergessen: Hier baut die neg!

geschrieben von: ulrich

Datum: 01.08.20 22:14

Ein Durchlauf von Dagebüll nach Tønder ist gleistechnisch nicht möglich da von letzterer Strecke ja sogar nur Gleis 4 im Staatsbahnhof erreichen kann. Obwohl so eine Naibel-S-Bahn auch was hätte.😇

Ulrich

Re: 1. April?????

geschrieben von: Frank St.

Datum: 01.08.20 22:19

Moin,

dem muss nicht so sein. Es gibt immer noch die Querspange von Lindholm über Leck nach Weiche. Die Wiederinbetriebnahme dort wurde auch schon mal diskutiert. Das sind relativ wenige Kilometer bis zum Strom.

Grüße Frank

Zu meinen Beiträgen:
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Zahlenmeisterei schrieb:
Vollbahn wohl nicht, eher 'Trambahn': Trossinger Eisenbahn.
Steile These mit der Trambahn, begründet durch was?

Re: Strom aus Windkraft !

geschrieben von: Leinetalbahner2006

Datum: 01.08.20 22:21

Die NEG baut auf Sylt einige Windmühlen zur Stromerzeugung, Rantum,List und Hörnum wurden als Standorte schon geprüft.

Dieser Beitrag wurde aus Corona freien, digital abbaubaren bzw wieder verwertbaren Buchstaben geschrieben,

Re: Rübelandbahn

geschrieben von: ThomasR

Datum: 01.08.20 22:26

MD 612 schrieb:
Pesa Link schrieb:
Ich verstehe nicht, warum man nicht auch den Rest nach Halberstadt elektrifiziert. Dann könnte man dort auch schon elektrisch fahren.
Und dann in Halberstadt umspannen?? Das bringt auch keine Punkte.

Die Rübelandbahn wurde in den 60ern wegen ihrer Steilstreckenabschnitte elektrifiziert, weil man die Dampfloks der BR95.0 ersetzen musste, aber keine wirklich leistungsfähigen und steilstreckentauglichen Dieselloks hatte, mit denen man den damals stark ansteigenden Kalk-Ganzzug-Verkehr auf den Steilstreckenabschnitten bewältigen konnte. Im flacheren Abschnitt Blankenburg - Halberstadt war das kein Problem, der gehört übrigens auch nicht zur Rübelandbahn. Ein Anschluss an das übrige Fahrleitungsnetz war damals nicht geplant, weswegen man ja auch abweichend vom übrigen Netz auf 25kV 50Hz setzte. Zudem bot sich so für den DDR-Lokomotivbau eine passable Teststrecke für Loks an, die man exportieren wollte. Pläne die Strippe von Halle aus über Halberstadt nach Blankenburg zu ziehen gab es erst in den 80ern, wurden aber mit der politischen Wende nicht mehr realisiert. Dann wäre wahrscheinlich auch die Rübelandbahn auf 15kV 162/3Hz umgestellt worden und auch kein elektrischer Inselbetrieb mehr.

HPNuller schrieb:
Und Neuelektrifizieren mit 16KV 16,7Hz ist nicht, die OLA steht unter Denkmalschutz...
Die könnte aber trotz Denkmalschutz auch mit 15kV 162/3Hz betrieben werden. Von der Bauart her gibt es da keinen Unterschied.

Gruß Peter
Das Unterwerk wäre anders und das steht auchvunter Denkmalschutz, hier wird ja einphasig gearbeitet und im Moment wird das aus dem Landesnetz einphasig ausgekoppelt, was Schieflasten erzeugt.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.20 22:26.

Re: Neptun bewahre uns vor solchen "Eisenbahnfreunden"

geschrieben von: Frank St.

Datum: 01.08.20 22:27

Moin,

was muss denn dann zusammenpassen? Die Spurweite bleibt dieselbe und die Fahrdrahtspannung auch. Der Übergang würde mit Strom genau wie mit Diesel funktionieren.
Ich kann Heiko nur beipflichten: Statt zu sehen, wie man es hinbekommt, werden erst einmal Probleme konstruiert, die bisher überhaupt nicht existiert haben. Nicht können, heißt fast immer: Nicht wollen!

Grüße Frank

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Re: E-Inseln

geschrieben von: De David

Datum: 01.08.20 23:32

Die Trossinger Eisenbahn ist Teil vom Ringzug, deswegen wird dort mit Regio Shuttle gefahren. Irgend ein ET, könnte weil es ja eine Insel ist, naturgemäß nirgendwo hin fahren, und trotz Landeszuschuss muss sich das ganze ja leztendlich auch irgendwie lohnen.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif
Ich glaube bei ET spielt die Unterscheidung normaler Triebwagen und Schlepptriebwagen keine Rolle wie bei VT, bei welchen vorallem das Getriebe auf hohe Last ausgelegt sein muss. Bei ET dagegen, vorallem aktuellen mit Drehstromantrieb, sollte das generell recht problemlos sein, Hebel vor und die Elektronik machen lassen. Ist ja im Prinzip nichts anderes wie eine Drehstromlok in "light". Solange sie die Wärme vom Trafo und Fahrmotoren weg gelüftet bekommen, ziehen sie auch.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Vollbahn E-Inselbetriebe

geschrieben von: Schmalspurbahnfreund

Datum: 02.08.20 00:08

Müncheberg -Buckow war nur im Planbetrieb eine Vollbahn. Als Museumsbahn fährt sie nach BOStrab.
Die Strausberger Eisenbahn ist nach BOstrab umkonzessioniert und hat keine Gleisverbindung mehr zum Netz.

Als elektrische Vollbahn im Inselbetrieb fehlen noch die S Bahn Berlin, die EBO-Abschnitte der Albtalbahn, ebenso die Rheinufer- und Vorgebirgsbahn (ex Köln Bonner Eisenbahn)
Die letzten Beiden sind darüberhinaus die einzigen nichtbundeseigenen Hauptbahnen.
Historisch die Höllentalbahn, Murnau-Oberammergau.
In Österreich z.B. die Salzburger und Linzer Lokalbahn, Gleichenberger Bahn etc.

Übrigens schließen sich Güterverkehr und Straßenbahn keineswegs aus. Gab es z.B. bis 1962 bei der Reutlinger Straßenbahn mit Rollböcken oder in St. Pölten.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.08.20 00:14.

Re: Talgo Kurswagen?

geschrieben von: 103 215-0

Datum: 02.08.20 01:28

Kurswagen am Talgo? Ich lach mich tot. Das wird mit Sicherheit wieder so etwas, was am Ende eh nicht funktioniert. Die bekommen das im Nahverkehr noch nicht mal mit dem Flügeln vom zwei Triebwagen hin.

Ich frage mich nach wie vor, warum es ein derartiges Ding der Unmöglichkeit ist, normale Reisezugwagen zu bauen. Die haben über 175 Jahre lang gut funktioniert.

Re: Talgo Kurswagen?

geschrieben von: sylter

Datum: 02.08.20 12:27

103 215-0 schrieb:
Kurswagen am Talgo? Ich lach mich tot. Das wird mit Sicherheit wieder so etwas, was am Ende eh nicht funktioniert. Die bekommen das im Nahverkehr noch nicht mal mit dem Flügeln vom zwei Triebwagen hin.

Ich frage mich nach wie vor, warum es ein derartiges Ding der Unmöglichkeit ist, normale Reisezugwagen zu bauen. Die haben über 175 Jahre lang gut funktioniert.
Die neg wird ja auch die Bahnsteige und Infrastruktur so ausbauen das längere Züge verkehren können das ganze soll dann auch für den GV sein der Ausgebaut werden soll die neg hat großes Interesse daran die Inseln über die Schiene zu versorgen u.a. auch mit Lebensmitteln wo fasst alles aus dem Raum Neumünster kommt.

ein echter Sylter!
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Re: E-Inseln

geschrieben von: Stupor Mundi

Datum: 02.08.20 12:46

Auf dieser Strecke fahren an wenigen Betriebstagen im Jahr noch die alten historischen Fahrzeuge als Sonderfahrten unter Draht.

Re: 1. April?????

geschrieben von: De David

Datum: 02.08.20 14:06

Welche denn? So viel mehr Netz wie diese Strecke hat die neg ja nicht....

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.08.20 14:07.

Re: Rübelandbahn

geschrieben von: MD 612

Datum: 02.08.20 15:32

ThomasR schrieb:
Das Unterwerk wäre anders und das steht auchvunter Denkmalschutz,
Man wäre ja nicht zwingend auf das Unterwerk angewiesen. Das kann man auch ohne Funktion erhalten und den Fahrstrom (ggf. über eine Speiseleitung) von einem möglichen Unterwerk in Halberstadt einspeisen. Oder man nutzt das Unterwerk weiter, in dem man die Transformatoren austauscht und aus dem 110kV-Bahnstromnetz einspeist. Denkmalschutz heißt ja nicht, dass Veränderungen unmöglich wären, um eine Weiternutzung zu ermöglichen.

Gruß Peter

Das Leben verlangt von den Menschen sehr oft, dass sie Dinge wegstecken, für die sie gar keine Taschen haben.
Hanna Berheide
Der Zeuge Desiros schrieb:
Viel wichtiger wären doch erst einmal Fragen wie
- wo kommt der Strom her (gut, den gibt da reichlich)?
- wird mit Bahnstrom elektrifiziert oder nimmt man einfach den Strom aus dem Landesnetz? Bis die DB in Naibel der Schlag trifft, dürften ja noch Jahr(zehnt)e ins Land gehen.
- ist die Beschaffung Kurswagen-kompatibler Talgos inzwischen zu 100% sicher?
Plus noch die Frage: Wozu soll das gut sein, so lange die restliche Marschbahn fröhlich weiter bedieselt wird??!
Die im schweren Fernverkehr bediente Hauptstrecke wird mit Dieselloks z.T. in DoTra gefahren und die Bimmelbahn elektrifiziert. Skurril.

Re: 42 Windkraftanlagen werden gebaut

geschrieben von: Lok35

Datum: 02.08.20 16:45

Vielleicht auch mal einen anständigen energiespeicher errichten..notfall mit Batterien...
Henra schrieb:
Plus noch die Frage: Wozu soll das gut sein, so lange die restliche Marschbahn fröhlich weiter bedieselt wird??!
Die im schweren Fernverkehr bediente Hauptstrecke wird mit Dieselloks z.T. in DoTra gefahren und die Bimmelbahn elektrifiziert. Skurril.
So ist das, wenn DB Netz nicht in die Gänge kommt.

Elektro-Inselbetrieb ist kompletter Blödsinn

geschrieben von: cargofuzzy

Datum: 02.08.20 17:10

Hallo!

Ein derartiger Elektro-Inselbetrieb ist kompletter Blödsinn. Ich glaube nicht (und hoffe als Steuerzahler auch nicht), dass das Vorhaben jemals realisiert wird, bzw. erst dann, wenn die Strecke nach Westerland unter die Strippe kommt, also irgendwann in den nächsten 20 bis 50 Jahren. Es passt ins Bild, das dieser Unfug von einem FDP-Minister propagiert wird, der in der Bahn kein Verkehrsmittel sieht, sondern eine Spielwiese für Technologie-Experimente und eine Möglichkeit, der Industrie Aufträge zu besorgen, die auf einer 90-prozentigen Bezuschussung des Projekts durch den Bund auf Grundlage des Klimapakets basieren. Es spräche ja nichts dagegen, wenn das dem Fahrgast was bringen würde (z. B. signifikanter Fahrzeitgewinn durch Elektrifizierung einer längeren Eisenbahnstrecke).

Gruß
Paul



Oberdeichgraf schrieb:
Eine frei lesbare Zeitungsmeldungen dazu [www.sueddeutsche.de] und ein Link zum NDR, den wir ja alle bereits bezahlt haben: [www.ndr.de]
Im Schleswig-Holsten-Magazin ist der Beitrag dazu ab Minute 12:50.
Ab 2024 sollen die Züge elektrisch rollen und dann zeitnah mit Talgo Kurswagen nach Dagebüll.
Was da dann an Loks und Triebwagen eingesetzt wird ist mir leider nicht bekannt.
Gibt es elektrische Schlepptriebwagen von der Stange oder müssten das Einzelanfertigungen werden?
Denkbar wären natürlich auch Loks mit Steuerwagen am anderen Ende, man wird sehen.

Edit: In der gedruckten shz steht die Umsetzung: E-Lok und zwei Zugteile spätestens ab Itzehoe per Diesel geschleppt.
Ab Niebüll schleppt dann die DB E-Eok den einen Zugteil bis Dagebüll (40% der Fahrgäste im Schnitt).
Der andere Zugteil fährt per Diesellok nach Westerland.
Dann bräuchte man (vorerst) nur noch funktionierende saubere Dieselloks.

Kein Blödsinn!

geschrieben von: Frank St.

Datum: 02.08.20 17:28

Moin,

es ist eben kein Unfug, das sollte aus den meisten der 60 Beiträge hervorgegangen sein.
Man kann sich natürlich noch jahrelang gegenseitig ansehen und nicht bewegen, wie es die SH-Verkehrspolitik bzgl. der Bahnprobleme ganz oben im Norden seit Jahrzehnten praktiziert.
Oder einer fängt endlich mal an, für sich tragfähige und vor allem ausbaufähige Fakten zu schaffen. Das Ganze funktioniert schließlich auch, wenn die Marschbahn nie elektrifiziert würde. Seit ihrem Bestehen war die Dagebüller Bahn schließlich ein Inselbetrieb. Ob da irgenwann in den kommenden 30ern ein endlich abgenommener Talgozug läuft oder nicht, ist dafür erst einmal irrelevant.
Und irgendwie stehr über allem das Stichwort Energiewende, wofür wir jetzt schon keine Zeit zu verschenken haben. Jeder Mosaikstein zählt.

Grüße Frank

Zu meinen Beiträgen:
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Re: Talgo Kurswagen?

geschrieben von: NBStrecke

Datum: 02.08.20 18:16

sylter schrieb:
103 215-0 schrieb:
Kurswagen am Talgo? Ich lach mich tot. Das wird mit Sicherheit wieder so etwas, was am Ende eh nicht funktioniert. Die bekommen das im Nahverkehr noch nicht mal mit dem Flügeln vom zwei Triebwagen hin.

Ich frage mich nach wie vor, warum es ein derartiges Ding der Unmöglichkeit ist, normale Reisezugwagen zu bauen. Die haben über 175 Jahre lang gut funktioniert.
Die neg wird ja auch die Bahnsteige und Infrastruktur so ausbauen das längere Züge verkehren können
Gibts dazu irgendwo Infos? Bisher hat Dagbüll Mole 140m Steig auf 55cm, für nen kompletten Talgo müsste es 250m @76 sein.

Re: Wozu das gut sein sollte

geschrieben von: Sebastian Berlin

Datum: 02.08.20 18:32

Henra schrieb:
Der Zeuge Desiros schrieb:
Viel wichtiger wären doch erst einmal Fragen wie
- wo kommt der Strom her (gut, den gibt da reichlich)?
- wird mit Bahnstrom elektrifiziert oder nimmt man einfach den Strom aus dem Landesnetz? Bis die DB in Naibel der Schlag trifft, dürften ja noch Jahr(zehnt)e ins Land gehen.
- ist die Beschaffung Kurswagen-kompatibler Talgos inzwischen zu 100% sicher?
Plus noch die Frage: Wozu soll das gut sein, so lange die restliche Marschbahn fröhlich weiter bedieselt wird??!
Die im schweren Fernverkehr bediente Hauptstrecke wird mit Dieselloks z.T. in DoTra gefahren und die Bimmelbahn elektrifiziert. Skurril.
Moin,

ich könnte mir vorstellen, dass die elektrische Zuglok der neuen Talgo-Züge bis nach Westerland mitgeschleppt würde - in welcher Komposition auch immer. Sollte ein IC also aus zwei Zugteilen mit jeweils einer Lok bestehen, müsste der Zugteil nach Dagebüll lediglich von der führenden DB-Lok unter den neg-Draht gezogen werden und anschließend geht es elektrisch weiter nach Dagebüll.
Und der IC nach Westerland fährt weiter wie bisher.

Für ihre eigenen Züge benötigt die neg dann nur einen ET, den es mehr oder weniger von der Stange gibt.

Grüße aus dem Nordwesten
Sebastian

Re: Talgo Kurswagen?

geschrieben von: NBStrecke

Datum: 02.08.20 19:16

103 215-0 schrieb:
Kurswagen am Talgo? Ich lach mich tot. Das wird mit Sicherheit wieder so etwas, was am Ende eh nicht funktioniert. Die bekommen das im Nahverkehr noch nicht mal mit dem Flügeln vom zwei Triebwagen hin.

Ich frage mich nach wie vor, warum es ein derartiges Ding der Unmöglichkeit ist, normale Reisezugwagen zu bauen. Die haben über 175 Jahre lang gut funktioniert.
Genau, wieso gibts eigentlich keine Dampfloks mehr, die haben auch immer gut funktioniert.

Mal ernsthaft: Nachdem man nach Dagbüll mit mind. 2 Kurswagen fährt, in der Saison auch mit 4 ist das bei Talgo auch kein Problem. Anstatt "eines" Kurswagens, wäre das im Bestfall einfach einer kürzerer ECx, quasi ein kompletter Kurs-zug ;)
Dabei bieten die Talgowagen mit den 76er Einstiegen besonders für Urlauber mit viel Gepäck einen sehr deutlich Vorteil ggü. den klassischen Reisezugwagen.

Im SHZ-Artikel wird genannt, dass 60% der Passagiere nach Sylt führen, 40% nach Dagbüll. Da würden es gut passen, wenn nach Sylt ein normaler ECx mit 250m führe und nach Dagbüll die Kurzversion mit 150m. Der Bahnsteig in D Mohle hat 140m, passt also auch, denn bei den 150m sind ja 20m Lok dabei. Im Zulauf lässt man beide Zugteile gekuppelt mit 400m und 2 Eloks fahren.

Übrige Frage wäre vielleicht noch, ob die E-Lok des Sylter Zugteils ab Itzehoe auch noch dran bleibt oder nicht.

Nebenbei, den SHZ Artikel gibts bei der NEG auch für umsonst zu lesen:

[www.neg-niebuell.de]

bitte löschen

geschrieben von: sylter

Datum: 02.08.20 19:40

-



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.08.20 21:48.

Re: Wozu das gut sein sollte

geschrieben von: Nahne Johannsen

Datum: 02.08.20 19:55

Sebastian Berlin schrieb:
Moin,

ich könnte mir vorstellen, dass die elektrische Zuglok der neuen Talgo-Züge bis nach Westerland mitgeschleppt würde - in welcher Komposition auch immer. Sollte ein IC also aus zwei Zugteilen mit jeweils einer Lok bestehen, müsste der Zugteil nach Dagebüll lediglich von der führenden DB-Lok unter den neg-Draht gezogen werden und anschließend geht es elektrisch weiter nach Dagebüll.
Und der IC nach Westerland fährt weiter wie bisher.

Für ihre eigenen Züge benötigt die neg dann nur einen ET, den es mehr oder weniger von der Stange gibt.

Auch die Gleise 1-3 des Niebüller DB-Bahnhof sollen ebenfalls elektrifiziert werden, somit muss nur der Dagebüller Zugteil vom Sylter abgekoppelt werden, während der Zug nach Westerland weiterfährt, kann die Lok des Dagebüller Zugteils ausrüsten und danach auf die neg-Strecke rangieren, um nach Dagebüll zu kommen.

Gruß

Nahne Johannsen
Plus noch die Frage: Wozu soll das gut sein, so lange die restliche Marschbahn fröhlich weiter bedieselt wird??!
Die im schweren Fernverkehr bediente Hauptstrecke wird mit Dieselloks z.T. in DoTra gefahren und die Bimmelbahn elektrifiziert. Skurril.
[/quote]

Das ist doch der Witz dabei: Anstatt das die NEG Talgo-Kompatible Dieselloks kaufen muß, muß es DB Fernverkehr. Und während die nach Sylt dieselt, fährt die NEG mit der Talgo-E-Lok nach Dagebül anstatt dass die DB sie als überflüssige Last mit nach Sylt schleppt. Einfach mal den Artikel auf der NEG Homepage lesen.

Re: Talgo Kurswagen?

geschrieben von: sylter

Datum: 02.08.20 20:42

NBStrecke schrieb:
sylter schrieb:
103 215-0 schrieb:
Kurswagen am Talgo? Ich lach mich tot. Das wird mit Sicherheit wieder so etwas, was am Ende eh nicht funktioniert. Die bekommen das im Nahverkehr noch nicht mal mit dem Flügeln vom zwei Triebwagen hin.

Ich frage mich nach wie vor, warum es ein derartiges Ding der Unmöglichkeit ist, normale Reisezugwagen zu bauen. Die haben über 175 Jahre lang gut funktioniert.
Die neg wird ja auch die Bahnsteige und Infrastruktur so ausbauen das längere Züge verkehren können
Gibts dazu irgendwo Infos? Bisher hat Dagbüll Mole 140m Steig auf 55cm, für nen kompletten Talgo müsste es 250m @76 sein.
Ja gibt es und zwar hier: [www.neg-niebuell.de]

ebenso soll ja die Strecken Geschwindigkeit angehoben werden.

ein echter Sylter!
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Eigentlich ein genialer Plan der neg. Drücke die Daumen, dass das so aufgeht und DB Netz letztlich in Zugzwang gerät und ebenfalls die fehlende Strippe zieht.

Grüsse ins Forum, Frank
BB15014 schrieb:
Eigentlich ein genialer Plan der neg. Drücke die Daumen, dass das so aufgeht und DB Netz letztlich in Zugzwang gerät und ebenfalls die fehlende Strippe zieht.
eher die Politik kann auch gut passieren das die neg dann den Auftrag bekommt das zu planen die Vorplanung für das 2 Gleis machen die ja schon.

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Re: Talgo Kurswagen?

geschrieben von: gastronomie1916

Datum: 02.08.20 22:02

bzw. zur Bahnsteigerhöhung auch hier: [www.neg-niebuell.de]

Re: 42 Windkraftanlagen werden gebaut

geschrieben von: ThomasR

Datum: 02.08.20 22:18

Lok35 schrieb:
Vielleicht auch mal einen anständigen energiespeicher errichten..notfall mit Batterien...
Haben die schon in Vianden.

Re: Naibel-S-Bahn

geschrieben von: JoergAtDSO

Datum: 02.08.20 22:34

Hallo Ulrich,

ulrich schrieb:
Ein Durchlauf von Dagebüll nach Tønder ist gleistechnisch nicht möglich da von letzterer Strecke ja sogar nur Gleis 4 im Staatsbahnhof erreichen kann. Obwohl so eine Naibel-S-Bahn auch was hätte.😇
Dazu wäre wohl eine neue südliche Einbindung der Strecke aus Dagebül in den DB-Bahnhof Niebül notwendig.

Aber es hätte politisch den Charme, dass das Land die DB so zwingen könnte, die Autozüge schon mal oberleitungstauglich umzurüsten.

Gruß Jörg

Re: Vollbahnige E-Insel

geschrieben von: ifra

Datum: 03.08.20 02:33

Der Zeuge Desiros schrieb:
S-Bahn Hamburg?
Oberweißbacher Bergbahn?
Gibt schon welche.

Heiko
Nicht zu vergessen: S-Bahn in Berlin

Niebüll - Tønder?

geschrieben von: ThomasR

Datum: 03.08.20 07:20

De David schrieb:
Welche denn? So viel mehr Netz wie diese Strecke hat die neg ja nicht....
Seit wann gehört das denen nicht mehr?

Re: Elektro-Inselbetrieb ist kompletter Blödsinn

geschrieben von: Manu Chao

Datum: 03.08.20 12:39

cargofuzzy schrieb:
Ein derartiger Elektro-Inselbetrieb ist kompletter Blödsinn. Ich glaube nicht (und hoffe als Steuerzahler auch nicht), dass das Vorhaben jemals realisiert wird, bzw. erst dann, wenn die Strecke nach Westerland unter die Strippe kommt, also irgendwann in den nächsten 20 bis 50 Jahren.
Und wenn jemand eine Dieselbuslinie in eine O-Buslinie umstellen will ist dies auch kompletter Blödsinn?

Re: [SH] NEG Niebüll-Dagebüll wird bis 2024 elektifiziert

geschrieben von: lll

Datum: 03.08.20 12:50

Eine Elektrifizierung ist nur dann sinnvoll, wenn die Strecke von Itzehoe bis Westerland elektrifiziert wird. Es ist zwar beabsichtigt, aber wann sie kommen wird, steht in den Sternen.
lll schrieb:
Eine Elektrifizierung ist nur dann sinnvoll, wenn die Strecke von Itzehoe bis Westerland elektrifiziert wird. Es ist zwar beabsichtigt, aber wann sie kommen wird, steht in den Sternen.
Wenn man immer auf den langsamsten Tanker wartet, kommt man gar nicht voran....

So wie ich das Talgo Konzept verstanden habe, muss die E-Lok immer am Zug bleiben, da auf der Seite der Talgo gar keine passenden Zug- und Stoßvorrichtungen hat. Die Diesellok wird dann vor den ganzen Zug gehangen und schleppt die E-Lok-Wagen-Kombo. Deswegen gehe ich davon aus, dass bei einer Talgo-Kurswagen Variante 2 E-Loks mitgeschleppt werden müssten.
Das ist zwar erstmal ziemlich uneffektiv, bedeutet aber im Umkehrschluss auch, dass der Kurwagenzug in Niebüll dann schon seine eigene E-Lok dabei hat, mit der er aus eigener Kraft nach Dagebüll fahren kann.

Somit macht es schon Sinn, wenn man das Inselstück Niebüll - Dagebüll isoliert elektrifiziert.

Re: Talgo Kurswagen?

geschrieben von: NBStrecke

Datum: 03.08.20 15:32

gastronomie1916 schrieb:
bzw. zur Bahnsteigerhöhung auch hier: [www.neg-niebuell.de]
Dankeschön. Das passt dann ja gut mit 76cm. Verlängert wird anscheinend aber nichts, oder? Naja egal, der 2. Zugteil kann ja sowieso nur 150m lang sein.
hoffentlich gibt es wagenübergänge und steuerstand, in Großbritannien, insbesondere Schottland, und den niederlanden ja durch aus ein anzutreffenes bild, da die steuerstände ja nur von Westerland und dagebüll bis Niebüll gebraucht werden könnten die sicherlich relativ platzsparend mit eingeschränkter funktionalität und kompfort sein

Re: Elektro-Inselbetrieb ist kompletter Blödsinn

geschrieben von: cargofuzzy

Datum: 04.08.20 19:50

Manu Chao schrieb:
cargofuzzy schrieb:
Ein derartiger Elektro-Inselbetrieb ist kompletter Blödsinn. Ich glaube nicht (und hoffe als Steuerzahler auch nicht), dass das Vorhaben jemals realisiert wird, bzw. erst dann, wenn die Strecke nach Westerland unter die Strippe kommt, also irgendwann in den nächsten 20 bis 50 Jahren.
Und wenn jemand eine Dieselbuslinie in eine O-Buslinie umstellen will ist dies auch kompletter Blödsinn?
Hallo!

Deine Frage ist mit "ja" zu beantworten. Eine einzelne Dieselbuslinie auf O-Bus umzustellen ist kompletter Blödsinn. Es sei denn, dies ist ein erster Schritt, um das Busnetz (oder zumindest große Teile davon) einer ganzen Stadt auf O-Bus umzustellen.


Gruß
Paul

Re: Elektro-Inselbetrieb ist kompletter Blödsinn

geschrieben von: sonicus83

Datum: 05.08.20 16:31

cargofuzzy schrieb:
Manu Chao schrieb:
cargofuzzy schrieb:
Ein derartiger Elektro-Inselbetrieb ist kompletter Blödsinn. Ich glaube nicht (und hoffe als Steuerzahler auch nicht), dass das Vorhaben jemals realisiert wird, bzw. erst dann, wenn die Strecke nach Westerland unter die Strippe kommt, also irgendwann in den nächsten 20 bis 50 Jahren.
Und wenn jemand eine Dieselbuslinie in eine O-Buslinie umstellen will ist dies auch kompletter Blödsinn?
Hallo!

Deine Frage ist mit "ja" zu beantworten. Eine einzelne Dieselbuslinie auf O-Bus umzustellen ist kompletter Blödsinn. Es sei denn, dies ist ein erster Schritt, um das Busnetz (oder zumindest große Teile davon) einer ganzen Stadt auf O-Bus umzustellen.


Gruß
Paul
In diesem Fall ist es aber eher so, dass die betroffenen Busse grundsätzlich O-Busse sind, die aber (von "außerhalb" kommend) ab der Stadtgrenze mit einer Diesel-Zugmaschine geschleppt werden (Talgo-EC mit E-Lok, in SH ab Itzehoe mit Dieselvorspann, E-Lok bleibt am Zug). Daher: es ergibt sicherlich für die neg Sinn, anstelle einer neuen Diesellok eine Oberleitung anzuschaffen.

Ich kenne die Kosten für die Oberleitung nicht genau, in einer anderen Studie habe ich mal ~300.000 €/km gefunden, hier wären es also ~4,5 Mio € (+ natürlich die Grundversorgung mit Bahnstrom). Ich denke schon, dass die neg so schlau ist und sich das ausrechnet, ob man stattdessen lieber eine Diesellok kauft (schnelle Recherche über wikipedia: ein Diesel-Vectron kostet 3-5 Mio €, also in etwa so viel wie die Oberleitung..) oder mit der Oberleitung zukunftsfähig ist. Bei der E-Variante ist die Lok ja schon da...

Vorteile der Oberleitung:
- Wartungskosten niedriger als bei der Lok (?)
- die Ausfallwahrscheinlichkeit deutlich geringer (eine zweite Lok als Reserve ist von den Kosten undenkbar! Und bis Itzehoe muss die E-Lok ja eh gekommen sein bzw. muss den Zug ja auf dem Rückweg eh ziehen, wenn die in Niebüll defekt ist, hat der Gesamtzug eh ein Problem)
- SPNV Dagebüll-Niebüll kann in E-Traktion bestellt werden, das ist von den Folgekosten sicher geringer als wieder auf Diesel zu setzen
- Strom kann über Windenergie selbst erzeugt werden -> geringere Kosten für die Energie

Und wenn die Oberleitung Niebüll-Sylt kommt (auch ein von der neg propagiertes Projekt!) könnte der SPNV Niebüll-Westerland durch E-Triebwagen ergänzt werden, dann könnte die neg bei einer entsprechenden Ausschreibung mitbieten.

Re: Elektro-Inselbetrieb ist kompletter Blödsinn

geschrieben von: 103612

Datum: 05.08.20 17:04

Du hast das sehr schön beschrieben!

Und auf einmal wir die vermeintlich ziemlich wirre Idee der NEG zu einer ziemlich cleveren Idee der NEG.

Re: Elektro-Inselbetrieb ist kompletter Blödsinn

geschrieben von: NBStrecke

Datum: 05.08.20 17:43

sonicus83 schrieb:
Und wenn die Oberleitung Niebüll-Sylt kommt (auch ein von der neg propagiertes Projekt!) könnte der SPNV Niebüll-Westerland durch E-Triebwagen ergänzt werden, dann könnte die neg bei einer entsprechenden Ausschreibung mitbieten.
Ging das denn theoretisch überhaupt? Dachte da gäbs Probleme mit der Oberleitung auf dem Damm?

Re: Elektro-Inselbetrieb ist kompletter Blödsinn

geschrieben von: 103612

Datum: 05.08.20 18:02

NBStrecke schrieb:
sonicus83 schrieb:
Und wenn die Oberleitung Niebüll-Sylt kommt (auch ein von der neg propagiertes Projekt!) könnte der SPNV Niebüll-Westerland durch E-Triebwagen ergänzt werden, dann könnte die neg bei einer entsprechenden Ausschreibung mitbieten.
Ging das denn theoretisch überhaupt? Dachte da gäbs Probleme mit der Oberleitung auf dem Damm?
Warum sollte das nicht gehen?

Re: Talgo Kurswagen?

geschrieben von: tbk

Datum: 05.08.20 18:45

hessenbahner schrieb:
Sind Talgo-Züge überhaupt betrieblich trennbar? Stichwort Portalfahrwerk.
Betrieblich innerhalb einer einheit natürlich nicht (der aufwand dafür in der werkstatt ist vermutlich vergleichbar mit der teilung einer ICE-garnitur, mit der zusätzlichen notwendigkeit, das freie ende eines wagens abzustützen, wozu heute hilfsfahrwerke verwendet werden, der Talgo II hatte dazu noch herunterklappbare noträdchen), aber in Spanien gibt es dafür schon seit jahrzehnten eine lösung: Faltenbalgübergang (sogar farblich passend) zwischen zwei Talgo-Pendular-garnituren.

http://railfaneurope.net/pix/es/car/Talgo-Pendular/cream-blue/Talgo_gangway.jpg

Der ECx ist länger als 200 m und eignet sich damit nicht für doppelgarnituren, es sei denn es würden zusätzlich kürzere "erweiterungsmodule" beschafft und dann wohl nach schweizer vorbild ohne übergangsmöglichkeit an den zug gehängt. Auch bei all den doppelgarnituren der baureihen 403, 406, 407, 411 und 415 wird auf eine übergangsmöglichkeit verzichtet.


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Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.

Re: [SH] NEG Niebüll-Dagebüll wird bis 2024 elektifiziert

geschrieben von: tbk

Datum: 05.08.20 18:47

103612 schrieb:

So wie ich das Talgo Konzept verstanden habe, muss die E-Lok immer am Zug bleiben, da auf der Seite der Talgo gar keine passenden Zug- und Stoßvorrichtungen hat.

Die Talgo-loks sind keine triebköpfe mit sonderkupplung, sondern werden mit puffern und schraubenkupplungen an den zug gehängt.


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Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.
Schau dir dazu die Unterlagen auf der neg Hompage an, dazu gabs bereits intensive Überlegungen.

Re: clevere Idee der neg

geschrieben von: Sebastian Berlin

Datum: 06.08.20 08:31

103612 schrieb:
Du hast das sehr schön beschrieben!

Und auf einmal wir die vermeintlich ziemlich wirre Idee der NEG zu einer ziemlich cleveren Idee der NEG.
Moin,

und genau das ist in diesem Fall vermutlich ein großer Vorteil der kleinen neg mit ihrem überschaubaren Netz. Man kann auch solche - auf den ersten Blick komischen - Ideen durchspielen und -rechnen, um am Ende zu dieser Lösung zu kommen. Am Ende vermute ich, wird die neg damit deutlich besser fahren, als mit einer verdieselten Lösung.
Auch, wenn der für den Eisenbahnfreund reizvolle Schleppbetrieb dann nicht mehr stattfinden wird.

Grüße aus dem Nordwesten
Sebastian

Züge in zwei Teilen

geschrieben von: tbk

Datum: 06.08.20 09:34

[www.neg-niebuell.de]

"Die zukünftigen IC-Züge der DB Fernverkehr sollen mit zwei Zugteilen und jeweils einer E-Lok in Niebüll ankommen. Ab Itzehoe müssen die Züge b.a.w. mit Dieselloks gezogen werden. „Aufgrund der digitalen Zugsteuerung kann das herkömmliche neg-Fahrzeugmaterial nicht die Weiterbeförderung eines Zugteils von Niebüll nach Dagebüll übernehmen: Die so genannte Traktion muss entweder durch eine neu zu beschaffende Diesellok oder eben elektrisch mit der mitgeschleppten E-Lok erfolgen“, sagt Dewald."

Geht sich allerdings nicht aus; die bestellten züge sind für halbzüge (200 m) zu lang:

[www.deutschebahn.com]

"Länge: Wagenzug mit 17 Wagen 235 m, Lokomotive 19,5 m, insg. 255 m"

Von daher müsste für die Dagebüll/Westerland-züge umbestellt bzw. umkonfiguriert werden. Mehr endwagen/steuerwagen, weniger mittelwagen.


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Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.

Re: Elektro-Inselbetrieb ist kompletter Blödsinn

geschrieben von: Manu Chao

Datum: 06.08.20 13:25

cargofuzzy schrieb:
Manu Chao schrieb:
cargofuzzy schrieb:
Ein derartiger Elektro-Inselbetrieb ist kompletter Blödsinn. Ich glaube nicht (und hoffe als Steuerzahler auch nicht), dass das Vorhaben jemals realisiert wird, bzw. erst dann, wenn die Strecke nach Westerland unter die Strippe kommt, also irgendwann in den nächsten 20 bis 50 Jahren.
Und wenn jemand eine Dieselbuslinie in eine O-Buslinie umstellen will ist dies auch kompletter Blödsinn?
Deine Frage ist mit "ja" zu beantworten. Eine einzelne Dieselbuslinie auf O-Bus umzustellen ist kompletter Blödsinn. Es sei denn, dies ist ein erster Schritt, um das Busnetz (oder zumindest große Teile davon) einer ganzen Stadt auf O-Bus umzustellen.
Ok, vielleicht habe ich hier etwas falsch verstanden. Mein Eindruck war dass es im Moment keine durchgehenden Züge gibt. In meinem Vergleich ginge es dann um eine Stadt die nur eine Buslinie hat (bis auf einen Fernbushalt).



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.20 13:25.

Re: Züge in zwei Teilen

geschrieben von: NBStrecke

Datum: 08.08.20 19:04

tbk schrieb:
[www.neg-niebuell.de]

"Die zukünftigen IC-Züge der DB Fernverkehr sollen mit zwei Zugteilen und jeweils einer E-Lok in Niebüll ankommen. Ab Itzehoe müssen die Züge b.a.w. mit Dieselloks gezogen werden. „Aufgrund der digitalen Zugsteuerung kann das herkömmliche neg-Fahrzeugmaterial nicht die Weiterbeförderung eines Zugteils von Niebüll nach Dagebüll übernehmen: Die so genannte Traktion muss entweder durch eine neu zu beschaffende Diesellok oder eben elektrisch mit der mitgeschleppten E-Lok erfolgen“, sagt Dewald."

Geht sich allerdings nicht aus; die bestellten züge sind für halbzüge (200 m) zu lang:

[www.deutschebahn.com]

"Länge: Wagenzug mit 17 Wagen 235 m, Lokomotive 19,5 m, insg. 255 m"

Von daher müsste für die Dagebüll/Westerland-züge umbestellt bzw. umkonfiguriert werden. Mehr endwagen/steuerwagen, weniger mittelwagen.
Wie schon oben geschrieben, hätte man das sowieso machen müssen, da der Bahnsteig in Dagbüll nur 140m hat. Von daher passt ein kurzer 150m (mit Lok) Zugteil optimal - auch von der erwarteten Reisendenanzahl.

Re: 1. April?????

geschrieben von: bauigel

Datum: 10.08.20 10:27

103612 schrieb:
Den politischen Showeffekt gegenüber der Bundes-DB sollte man aber auch nicht übersehen:
"Guckt mal wie einfach und schnell das geht..."
Die Bundes-DB kennt diesen Show-Effekt - im Gegensatz zum Bundes-Andi, zum Ramses und zu diversen anderen Amtsvorgängern.

Die DB hat ihn schließlich auch schon selbst vorgeführt.
Stichwort: Ammertalbahn Herrenberg - Tübingen. Alle Planungen der DB Netz, die dort nach Ansicht des EBA schwierig bis für eine EdB (Eisenbahn des Bundes) nicht genehmigungsfähig waren, wurden nach Verkauf der Strecke an die beiden Anliegerlandkreise - im Zuge Stillegungsverfahren - in kürzester Zeit von der zuständigen Landeseisenbahnaufsicht (wahrgenommen vom EBA im Auftrag des Landes BW) genehmigt und von einem zugelassenen EIU (DB Netz im Auftrag des Zweckverbands der Landkreise, die die Gründung eines eigenen EIU Verzichtet haben) umgesetzt.

Stichwort: Stadtbahn Karlsruhe. Da hat DB Station und Service unter diesem Titel Verkehrsstationen an DB-Strecken an die AVG verpachtet, die dann anschließend die Bahnsteigmodernisierungen ausgeführt hat. Da hat die AVG hat schon Bahnsteige modernisiert, an denen sie noch nie gehalten hat und auf absehbare Zeit auch nicht halten wird...

Re: Immer die Gesamtstrecke der neg betrachten

geschrieben von: bauigel

Datum: 10.08.20 10:51

ThomasR schrieb:
Was ist, wenn Esbjerg -Niebüll zum gleichen Termin elektrisch wird? Dann hätte die DB ein Problem. Und Lokomotiven mit 25KV/50Hz könnte nan von der Mutter bekommen

Bevor das soweit wäre, hätte die neg ein Problem. Aus Richtung Esbjerg hat sie keine eigenen Gleise in Niebüll; und nicht nur, dass ihr die DB Gleise in Niebüll nicht gehören - die unterliegen auch noch der Bau- und Betriebsaufsicht durch das EBA - und nicht wie die neg-eigenen Strecken der Landeseisenbahnaufsicht beim Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr SH.
Damit steigt der Papierkrieg gegenüber den Arbeiten auf eigener NE-Strecke exponentiell. Und dass es innerhalb der Bahnhofsgrenze Niebüll überhaupt 25kV/50Hz geben wird, ist damit auch ziemlich utopisch. Und selbst wenn doch, dann auf keinen Fall alle Gleise - dann bräuchte man einen Hilfsdiesel, um in Niebüll vom Gleis "Esbjerg" ins Gleis "Dagebüll" umsetzen zu können.

Für das von dir genannte Szenario sehe ich viele Probleme, aber verdammt wenige davon bei der DB...

Re: Rübelandbahn

geschrieben von: bauigel

Datum: 10.08.20 10:54

MD 612 schrieb:
Denkmalschutz heißt ja nicht, dass Veränderungen unmöglich wären, um eine Weiternutzung zu ermöglichen.
Dein Wort in Gottes Ohr - oder zumindest das der beamteten Denkmalschützer... ;-)

Re: Immer die Gesamtstrecke der neg betrachten

geschrieben von: Lok35

Datum: 10.08.20 18:02

die traxxe der cfl können 25kv/50 hz und 15kv /16,66 hz ..wo ist dann das Problem..???



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.08.20 18:03.

Re: Immer die Gesamtstrecke der neg betrachten

geschrieben von: ThomasR

Datum: 10.08.20 18:21

Lok35 schrieb:
die traxxe der cfl können 25kv/50 hz und 15kv /16,66 hz ..wo ist dann das Problem..???
Die können aber kein ATB oder wie immer die skandinavische Zugsicherung heißt. Okay, es kommt ja ETCS.