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Eine frei lesbare Zeitungsmeldungen dazu [www.sueddeutsche.de] und ein Link zum NDR, den wir ja alle bereits bezahlt haben: [www.ndr.de]
Im Schleswig-Holsten-Magazin ist der Beitrag dazu ab Minute 12:50.
Ab 2024 sollen die Züge elektrisch rollen und dann zeitnah mit Talgo Kurswagen nach Dagebüll.
Was da dann an Loks und Triebwagen eingesetzt wird ist mir leider nicht bekannt.
Gibt es elektrische Schlepptriebwagen von der Stange oder müssten das Einzelanfertigungen werden?
Denkbar wären natürlich auch Loks mit Steuerwagen am anderen Ende, man wird sehen.

Edit: In der gedruckten shz steht die Umsetzung: E-Lok und zwei Zugteile spätestens ab Itzehoe per Diesel geschleppt.
Ab Niebüll schleppt dann die DB E-Eok den einen Zugteil bis Dagebüll (40% der Fahrgäste im Schnitt).
Der andere Zugteil fährt per Diesellok nach Westerland.
Dann bräuchte man (vorerst) nur noch funktionierende saubere Dieselloks.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.20 07:20.
Oberdeichgraf schrieb:
Was da dann an Loks und Triebwagen eingesetzt wird ist mir leider nicht bekannt.
Gibt es elektrische Schlepptriebwagen von der Stange oder müssten das Einzelanfertigungen werden?
Denkbar wären natürlich auch Loks mit Steuerwagen am anderen Ende, man wird sehen.

Hallo,

das erinnert mich an den, der eine Weltreise machen möchte, und das einzige, was ihn interessiert, ist die Farbe der Sitzbezüge im brasilianischen Linienbus.

Viel wichtiger wären doch erst einmal Fragen wie
- wo kommt der Strom her (gut, den gibt da reichlich)?
- wird mit Bahnstrom elektrifiziert oder nimmt man einfach den Strom aus dem Landesnetz? Bis die DB in Naibel der Schlag trifft, dürften ja noch Jahr(zehnt)e ins Land gehen.
- ist die Beschaffung Kurswagen-kompatibler Talgos inzwischen zu 100% sicher?

Und dann... dann kann man schauen, was man vor die Züge hängt.

Gruß

Heiko

http://www.desiro.net/Wal.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.07.20 22:54.

Strom aus Windkraft !

geschrieben von: gastronomie1916

Datum: 31.07.20 23:06

Der Zeuge Desiros schrieb:
Viel wichtiger wären doch erst einmal Fragen wie
- wo kommt der Strom her (gut, den gibt da reichlich)?
- wird mit Bahnstrom elektrifiziert oder nimmt man einfach den Strom aus dem Landesnetz? Bis die DB in Naibel der Schlag trifft, dürften ja noch Jahr(zehnt)e ins Land gehen.
Moin,

dazu hatte ich kürzlich die Machbarkeitsstudie verlinkt.

Daraus
Zitat
Dabei soll die Energie für den Fahrstrom durch ein eigenes Umspannwerk aus Windkraft gewonnen werden.

Das Unterwerk soll in Niebüll platziert werden und von da aus in die Strecken einspeisen.
Demnach wird der Strom direkt aus einem Windpark auf dem Land oder aus der Nordsee kommen.

Talgo Kurswagen?

geschrieben von: hessenbahner

Datum: 31.07.20 23:09

Sind Talgo-Züge überhaupt betrieblich trennbar? Stichwort Portalfahrwerk. Ich vermute eher, es werden 2 Züge verkehren und ein Zug wird in Niebüll abgekoppelt oder es wird (leider) zu einem klassischen Umstieg DB-IC > NEG kommen.

Spannend wird die Elektrifizierung von Dagebüll Mole wegen Flut und Sturm. Im Zweifel wird dann der Hafenabschnitt bei Flut stromlos geschaltet.

Dann ist Niebüll-Dagebüll Mole eine elektrifizierte Insel an der Marschbahn.

Dagebüll Mole

geschrieben von: gastronomie1916

Datum: 31.07.20 23:12

hessenbahner schrieb:
Zitat:
Spannend wird die Elektrifizierung von Dagebüll Mole wegen Flut und Sturm. Im Zweifel wird dann der Hafenabschnitt bei Flut stromlos geschaltet.
Aus der Machbarkeitsstudie dazu:

Zitat
Für den Fall der Schließung des Fluttores aufgrund einer Sturmflut sowie einer Überflutung des
Haltebereiches, muss der Teil Dagebüll Mole elektrisch vom Rest der Strecke getrennt werden.
Dazu ist ein Masttrennschalter auf einem Mast vor dem Fluttor zu montieren, welcher im Falle
der Überflutung geöffnet wird und den nicht mehr befahrbaren Teil erdet.

Zur Prüfung und Überwachung der Erdung kann eine Oberleitungsspannungsprüfeinrichtung
(OLSP) verwendet werden. Ein Bedienpult wird in eine Unterstation integriert, welche die
Ansteuerung des Stellwerkes zum Abschalten des Schalters und Erden des Teilstücks Dagebüll
Mole übernimmt. Bei erfolgter und erfolgreicher Abschaltung wird ein grünes Signal auf dem
Bedienpult angezeigt, wodurch die Erdung und somit der Aufenthalt im Bereich Dagebüll Mole
als sicher signalisiert wird.
Der Zeuge Desiros schrieb:
- wird mit Bahnstrom elektrifiziert oder nimmt man einfach den Strom aus dem Landesnetz? Bis die DB in Naibel der Schlag trifft, dürften ja noch Jahr(zehnt)e ins Land gehen.
Ich wäre ja für 25kV/50Hz aus der Fortsetzung der Elektrifizierung Tinglev - Tønder - Niebüll ;-)

Und tschüs!
Torsten aus Stuttgart

"Money ain't got no owners - only spenders." (Omar Little, The Wire)
Bis 2024 fertig,
wenn man mit Planungen, Wirtschaftlichkeitsprüfung und Genehmigungen noch garnicht angefangen hat.
Sehr ambitioniert, und wohl auch unrealistisch.

Re: [SH] NEG Niebüll-Dagebüll wird bis 2024 elektifiziert

geschrieben von: agw

Datum: 01.08.20 09:28

junglok13 schrieb:
Bis 2024 fertig,
wenn man mit Planungen, Wirtschaftlichkeitsprüfung und Genehmigungen noch garnicht angefangen hat.
Sehr ambitioniert, und wohl auch unrealistisch.
Und wir wissen, ja, dass sich die Firmen darum reißen kurze Strecken zu elektrifizieren. :-)

Keine Maskenpflicht? Dann fahr ich nicht!

Re: elektrifizierte Insel

geschrieben von: mittelholstein

Datum: 01.08.20 09:44

Eine elektrische Insel mit Oberleitung würde die AKN Eidelstedt-Kaltenkirchen nach meinem Infostand ja auch werden, wenn die S-bahn kommt, weil die Systemwechselstelle ja erst zwischen Eidelstedt-Mitte und Eidelstedt-S-Bahn errichtet werden soll, es gibt ja keinen Übergang etwa zur Güterumgehungsbahn oder Pinneberg-Hamburg, der müsste ja erstmal gewollt sein, machbar wäre das, die eingleisige Einfädelung in die S-Bahn wurde ja erst vor ein paar Jahren errichtet, nicht gerade vorausschauend, weil dann wäre sie 2 gleisig geworden, wie Holstenstraße früher war.
.
Für die Marschbahn wäre die NEG Insel vielleicht ein erster Schritt um später bis Husum und Jübek vorzudringen, später bis Wilster, und von Süden her Itzehoe Brunsbüttel. Das würde neue Möglichkeiten schaffen.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.20 15:21.

Nicht vergessen: Hier baut die neg!

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 01.08.20 09:48

agw schrieb:
junglok13 schrieb:
Bis 2024 fertig,
wenn man mit Planungen, Wirtschaftlichkeitsprüfung und Genehmigungen noch garnicht angefangen hat.
Sehr ambitioniert, und wohl auch unrealistisch.
Und wir wissen, ja, dass sich die Firmen darum reißen kurze Strecken zu elektrifizieren. :-)

Hallo,

wie ich die neg kenne, so wird sie diesen Zeitplan nicht völlig aus der Luft gegriffen haben. Die Prozesse bei jener Eisenbahn laufen doch erfreulich schlanker als anderswo, Entscheidungen werden schnell getroffen. Oder es wird das neue Haltewunsch-Anforderungssystem eben von einem örtlichen Handwerksbetrieb installiert, während man sich anderswo noch darum streitet, wer zuständig ist und ob die Farbe der Anforderungstaste dem CI des Konzerns entspricht.

Heiko

http://www.desiro.net/Wal.jpg

1. April?????

geschrieben von: lostforwords

Datum: 01.08.20 10:13

Elektrischer Inselbetrieb einer Stichstrecke mit täglich 10 Zugpaaren???
Ich habe soeben nach draußen geschaut, der 1. April ist schon lange vorbei!
Wenn die Marschbahn elektrifiziert wäre, so würde es vielleicht Sinn machen, aber so?
Es gibt dringendere Probleme im Netzt die behoben werden müssen!

Re: 1. April?????

geschrieben von: gastronomie1916

Datum: 01.08.20 10:17

lostforwords schrieb:
Zitat:
Es gibt dringendere Probleme im Netzt die behoben werden müssen!
Welche denn?
Die Strecke gehört nicht der DB Netz!

Re: 1. April?????

geschrieben von: ingo st.

Datum: 01.08.20 10:51

Dringende Probleme, als die Marschbahn zu verstromen.

Re: 1. April?????

geschrieben von: gastronomie1916

Datum: 01.08.20 10:57

ingo st. schrieb:
Dringende Probleme, als die Marschbahn zu verstromen.
Konkret welche? Wer redet hier von der Marschbahn? Erstmal geht es nur um Niebüll - Dagebüll.

Re: Nicht vergessen: Hier baut die neg!

geschrieben von: Christoph Zimmermann

Datum: 01.08.20 11:05

Der Zeuge Desiros schrieb:
wie ich die neg kenne, so wird sie diesen Zeitplan nicht völlig aus der Luft gegriffen haben. Die Prozesse bei jener Eisenbahn laufen doch erfreulich schlanker als anderswo, Entscheidungen werden schnell getroffen. Oder es wird das neue Haltewunsch-Anforderungssystem eben von einem örtlichen Handwerksbetrieb installiert, während man sich anderswo noch darum streitet, wer zuständig ist und ob die Farbe der Anforderungstaste dem CI des Konzerns entspricht.
Heiko, du willst doch jetzt nicht wirklich davon ausgehen, das der örtliche Elektromeister (nein, nicht Meister Röhrich, der macht G-W-S) da mal eben die Wäscheleine hindengelt?

Ich verweise auf die bislang weiter gescheiterten Bemühungen der Regio-Bahn zumindest von Mettmann bis zur Prinz-Wilhelm-Bahn Wäsche trocknen zu können. Und die sind auch eher keine Wasserkopfbahn. Aber Geld wächst weder im Neanderland noch an der Westküste auf Bäumen.

Grüße

-chriz

--
Rückfragen ersparst du dir oft viel, nennst du sofort dein Reiseziel.
Muß ja etwas Kurzes (mit zwei kuppelbaren Endwagen) sein, damit es noch auf die Mole passt. Ich frage mich, ob und wie man zwei Talgo-Zugteile dann auf dem Hauptlaufweg südlich Niebüll quer durch die Republik durchgehend begehbar machen kann (zum Restaurant) oder ob die Leute voneinander hermetisch abgetrennt reisen werden.

So eine vollbahnige E-Insel kenne ich bislang nur von der Harzer Rübelandbahn. Gibt es weitere Kandidaten?

Gruß, Olaf

(,“)
< />
_/\_

Neue Bahnfahrzeuge? System Bananenreife: Ware reift beim Kunden!

Re: 1. April?????

geschrieben von: ingo st.

Datum: 01.08.20 11:45

gastronomie1916 schrieb:
ingo st. schrieb:
Dringende Probleme, als die Marschbahn zu verstromen.
Konkret welche? Wer redet hier von der Marschbahn? Erstmal geht es nur um Niebüll - Dagebüll.
Die E-Insel Dagebüll macht nur Sinn wenn die Marschbahn verstromtwird.
Statt derer hat DB Netz immerwichtegeres zu tun. Sie schafft noch nicht mal die Zwei Spuren zwischen Niebüll und Klanxbüll um EIN Nadelöhr zu beseitigen, von einer E-Vorbereitung will ich gar nicht träumen.
(E-Insel Dagebüll - Niebüll - Westerland...Eurodual??)

Re: 1. April?????

geschrieben von: 103612

Datum: 01.08.20 12:05

Der Bericht schreibt doch, dass ab 2024 das bisherige Modell (Schleppen von Einzelwagen mit VT 628) nicht mehr funktioniert weil Talgo kommt und 628 zu alt.

Also müsste man sich Dieselloks hinstellen um Talgos zu ziehen oder 15km elektrifizieren und die Talgos elektrisch ziehen.

So völlig unsinnig erscheint mir letzteres da nicht.

Den politischen Showeffekt gegenüber der Bundes-DB sollte man aber auch nicht übersehen:
"Guckt mal wie einfach und schnell das geht..."

p.s.: So lange die DB nicht sagt, dass sie auch kürzere Talgo Einheiten kauft, was völlig problemlos wäre, sehe ich die Talgo Kurswagen allerdings in der Praxis noch nicht bis Westerland fahren.
Aber auch für den Königsee / Nebelhorn wären kürzere Einheiten sehr wichtig, denn bislang existiert im Gegensatz zu den Marschbahn IC's für diesen Zug keine langfristige Perspektive.

Immer die Gesamtstrecke der neg betrachten

geschrieben von: ThomasR

Datum: 01.08.20 12:26

Der Zeuge Desiros schrieb:
agw schrieb:
junglok13 schrieb:
Bis 2024 fertig,
wenn man mit Planungen, Wirtschaftlichkeitsprüfung und Genehmigungen noch garnicht angefangen hat.
Sehr ambitioniert, und wohl auch unrealistisch.
Und wir wissen, ja, dass sich die Firmen darum reißen kurze Strecken zu elektrifizieren. :-)
Hallo,

wie ich die neg kenne, so wird sie diesen Zeitplan nicht völlig aus der Luft gegriffen haben. Die Prozesse bei jener Eisenbahn laufen doch erfreulich schlanker als anderswo, Entscheidungen werden schnell getroffen. Oder es wird das neue Haltewunsch-Anforderungssystem eben von einem örtlichen Handwerksbetrieb installiert, während man sich anderswo noch darum streitet, wer zuständig ist und ob die Farbe der Anforderungstaste dem CI des Konzerns entspricht.

Heiko
Was ist, wenn Esbjerg -Niebüll zum gleichen Termin elektrisch wird? Dann hätte die DB ein Problem. Und Lokomotiven mit 25KV/50Hz könnte nan von der Mutter bekommen



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.20 12:29.
Alibizugpaar schrieb:
Muß ja etwas Kurzes (mit zwei kuppelbaren Endwagen) sein, damit es noch auf die Mole passt. Ich frage mich, ob und wie man zwei Talgo-Zugteile dann auf dem Hauptlaufweg südlich Niebüll quer durch die Republik durchgehend begehbar machen kann (zum Restaurant) oder ob die Leute voneinander hermetisch abgetrennt reisen werden.
Gibt und gabs im bestehenden Kurswagenverkehr doch immer wieder mal, selbst erlebt, geradezu 'erfahren': Steuerwagen mitten im Wagenzug – kein Übergang möglich.
Sollte sowas wirklich kommen, also 'Talgo-Kurzzüge' als 'Kurswagen', wird es interessant wie und was man mit den Endwagen anstellt. Auch wenn der DB Talgo sicher kein 'Talgo Pendular' mehr werden wird, sind die Endwagen bei Talgo immer ein Problem, weil sie mit der Fahrdynamik der Mittelwagen nicht mitgehen und bestenfalls durch komplizierte Hebelage unterflur dazu gezwungen werden müssen (Radialeinstellung der Radsätze). Beim IntercityNight gabs in den Endwagen einen Hilfsführerstand und jede Menge Platz für Gebäck. Diese Raumverschwendung wird man sich beim Neuen nicht geben wollen. Immerhin dürften die Endwagenfronten aber aerodynamisch hässlich genug ausfallen, um tatsächlich einen Faltenbalgübergang zu schaffen – wenn man denn will.

Zitat:
So eine vollbahnige E-Insel kenne ich bislang nur von der Harzer Rübelandbahn. Gibt es weitere Kandidaten?
Vollbahn wohl nicht, eher 'Trambahn': Trossinger Eisenbahn.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.20 12:29.
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