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Also die Fahrzeiten Eisenach–Neuhaus sind so, dass selbst ein 628er diese halten könnte. Die meiste Zeit über wird gebummelt, weil man durch die Knotenstrukturen in Sonnberg, Grimmenthal und Wernshausen sowie die Zugkreuzungen in Themar/Hildburghausen und Marksuhl in einem so starren Fahrzeitkorsett gefangen ist, dass sich keine Beschleunigung der Linie lohnen würde. Gut, es gibt Teilstrecken wo die Fahrzeiten recht spitz sind, das liegt aber eher daran, dass die Fahrgeschwindigkeiten so gering sind. Würde man die Strecke von Eisenach bis Eisfeld von 60-100 km/h auf 80-120 km/h anheben, bräuchte man hier definitiv keine sprintstarken Fahrzeuge. Ideale Bedingungen, um hier mit alternativen Antriebsmodellen zu experimentieren.

Bis März bin ich ja zweimal die Woche zum Zählen und Befragen da hoch gefahren. Jedesmal 7 1/2 Stunden Fahrzeit (inklusive 20 min Pause in Neuhaus). Bei ca. 300 km Gesamtstrecke sind das also gerade mal 40 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit. Wenn man die Pause abzieht sind es auch nur etwa 45 km/h Schnitt. Das erreicht heutzutage jeder moderne Linienbus, wenn er nicht gerade an jeder Bedarfshaltestelle unterwegs anhalten muss.

MfG Markus aus Eisenach, Fahrgastzähler sowie VDE8- und MDV-Fan
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"Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung bestimmt, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteresse des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen." (Otto von Bismarck)




3-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.20 10:25.
ICE-T-Fan1 schrieb:
Wenn man die Pause abzieht sind es auch nur etwa 45 km/h Schnitt. Das erreicht heutzutage jeder moderne Linienbus, wenn er nicht gerade an jeder Bedarfshaltestelle unterwegs anhalten muss.
Hmmm, bei uns in der Gegend fahren die Linienbusse im Durchschnitt 20km/h. Überland. Im Stadtverkehr langsamer.
Auch wenn ich Dir Recht gebe, dass 45 km/h nicht super toll sind, aber soooo schlecht ist das für NV nicht. Mit dem PKW schaffst Du abseits der Autobahnen auch kaum 60 km/h echten Durchschnitt, meistens eher um die 50km/h. Man vertut sich da leicht.
Henra schrieb:
ICE-T-Fan1 schrieb:
Wenn man die Pause abzieht sind es auch nur etwa 45 km/h Schnitt. Das erreicht heutzutage jeder moderne Linienbus, wenn er nicht gerade an jeder Bedarfshaltestelle unterwegs anhalten muss.
Hmmm, bei uns in der Gegend fahren die Linienbusse im Durchschnitt 20km/h. Überland. Im Stadtverkehr langsamer.
Auch wenn ich Dir Recht gebe, dass 45 km/h nicht super toll sind, aber soooo schlecht ist das für NV nicht. Mit dem PKW schaffst Du abseits der Autobahnen auch kaum 60 km/h echten Durchschnitt, meistens eher um die 50km/h. Man vertut sich da leicht.
Du hast recht. Habs gerade mal anhand der Bäderlinie ( USZ-FBHF, 1,5 Stunden Fahrzeit auf 46 km) nachgerechnet. Ist ein Schnitt unter 30 km/h. Hab mich mit der Aussage wohl getäuscht.

MfG Markus aus Eisenach, Fahrgastzähler sowie VDE8- und MDV-Fan
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"Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung bestimmt, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteresse des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen." (Otto von Bismarck)
Der Dieselmotor muss nicht zwingend mit fossilem Diesel betrieben werden.
Neben "klassischem" Biodiesel sind auch BtL-Kraftstoffe, die EN590 (also die Norm für "normalen" Diesel) einhalten, bereits realisiert worden, allerdings ist das Ganze (noch) zu teuer.
Wenn der Diesel mit CO2-neutralem Kraftstoff betrieben wird, ist er gegenüber einem Wasserstoffantrieb unter Klimaverhältnissen nicht groß im Nachteil.
Dafür könnte er seine Vorteile der (beschränkt) besseren Regelbarkeit, besseren Lagerbarkeit des Kraftstoffs und des bereits entwickelten Gesamtkonzepts ausspielen.
Nachteilig bleibt das Schadstoffverhalten, das allerdings von der Wirkung auf Mensch und Umwelt gegenüber dem des innerstädtischen PKW-Verkehrs absolut lächerlich sein dürfte.

Bei der Klimadiskussion ist auch zu bedenken: Wir brauchen keine Vollständige Abschaffung der fossilen Energieträger (die brauchen wir nur längerfristig, weil sie erschöpfbar sind). Eine starke Reduktion der CO2-Emissionen bringt uns deutlich weiter als Ziele der Nullemission, die wir nicht erreichen.
Sehr richtig was du hier schreibst nur fürchte ich, daß das bei einigen von FFF&Co verblendeten überhaupt nicht ankommt.

Frank aus der Prignitz
Deine Wortwahl zeigt leider eher, dass du die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt hast und weiter in deiner fossilen Vergangenheit leben möchtest.

Frank Schönow schrieb:
Sehr richtig was du hier schreibst nur fürchte ich, daß das bei einigen von FFF&Co verblendeten überhaupt nicht ankommt.
103612 schrieb:
Deine Wortwahl zeigt leider eher, dass du die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt hast und weiter in deiner fossilen Vergangenheit leben möchtest.

Frank Schönow schrieb:
Sehr richtig was du hier schreibst nur fürchte ich, daß das bei einigen von FFF&Co verblendeten überhaupt nicht ankommt.
Genau, wer nicht blind mitstürmt klammert sich ans gestern. Solche Sprüche gab vor 1989 auch im Ostteil unseres Landes.

Frank aus der Prignitz

Verblendung? In den Rasierspiegel schauen!

geschrieben von: Pinne46

Datum: 01.08.20 13:49

Frank Schönow schrieb:
103612 schrieb:
Deine Wortwahl zeigt leider eher, dass du die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt hast und weiter in deiner fossilen Vergangenheit leben möchtest.

Frank Schönow schrieb:
Sehr richtig was du hier schreibst nur fürchte ich, daß das bei einigen von FFF&Co verblendeten überhaupt nicht ankommt.
Genau, wer nicht blind mitstürmt klammert sich ans gestern. Solche Sprüche gab vor 1989 auch im Ostteil unseres Landes.
Guten Tag!

In "guter" Tradition bestimmter Vollhorste mir Berliner Großschnauze wird, einmal wieder, vom Kernthema abgelenkt.

Das Kernthema lautet:
Wir als Menschheit jagen in wenigen Generationen das durch den Schornstein bzw. in die Nichtrückholbarkeit von Müllverbrennung oder Mülldeponie, für dessen Extraktion die Natur weit längere Zeiträume benötigt hatte, um es in konzentrierter(!) Form mundgerecht abzulagern. Das betrifft Materie ("Rohstoffe") wie auch an Materie gebundene "Energiervorräte".

Leider präsentieren Figuren wie du nie wirkliche LÖSUNGSstrategien, sondern machen nur immer einen auf "stur weiter so, nach mir die Sintflut". Das nenne ich verantwortungslos!

Umso besser, wenn jüngere (und übrigens auch nicht mehr ganz so junge wie ich) diese hochsenbibel-rückgekoppelte Welt eben nicht dem Bodensatz alter, wachstumsverwöhnter, zukunfstblinder Säcke überlassen wollen, deren Fehlentscheidungen uns doch weltweit erst in die heute zunehmen erkennbaren Zwänge und Abwägungsnöte gebracht haben.

Der ÖV ist hierbei übrigens ganz überwiegend Teil der Lösung, weniger Teil des Problems. Aber selbst gegen dessen Ausbau polemisieren die "weiter-so-Schmierfinken"...

Grüße
Pinne
Frank Schönow schrieb:
Markus Ermert schrieb:
Frank Schönow schrieb:
Vielleicht setzt sich nach dem Batterie Hype mal wieder gesunder Menschenverstand durch und stellt fest, daß der Diesel bei der Bahn mehr Lösung als Problem ist!
In welcher Welt lebst Du? Diesel hat keine Zukunft, weder fürs Auto noch für Züge. Der Ausstieg ist unvermeidlich. Dem Klima ist es egal, ob da auf Schienen oder Straßen gefahren wird.
Dem Klima ist es auch völlig egal ob wir hier mit Diesel fahren oder nicht.
Kommt drauf an. Solange der Diesel aus Erdöl gewonnen wird, ist es klimaschädlich. Denn wir verbrennen dann Kohlenstoff zu CO2, welcher vorher nicht in der Atmosphäre enthalten war. Somit erhöhen wird die CO2-Gesamtbilanz.
Wenn der Diesel aus Biomasse gewonnen wird, welche zuvor das CO2 aus der Atmosphäre durch Photosynthese in organische Stoffe gebunden hat, ist es klimaneutral.

Diese Frage ist, wie wirtschaftlich sind Dieselmotoren, wenn wir ausschließlich nur noch Biodiesel benutzen.

MfG Markus aus Eisenach, Fahrgastzähler sowie VDE8- und MDV-Fan
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"Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung bestimmt, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteresse des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen." (Otto von Bismarck)
Vielleicht setzt sich ja nicht der Diesel-Motor sondern der Otto-Motor im Eisenbahnwesen durch. Denn Otto-Motoren können mit Methan betrieben werden und Methan lässt sich über Power-to-Gas aus elektrischer Energie herstellen, wenn auch derzeit nur mit schlechtem Wirkungsgrad von unter 30%.

MfG Markus aus Eisenach, Fahrgastzähler sowie VDE8- und MDV-Fan
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Re: Verblendung? In den Rasierspiegel schauen!

geschrieben von: Frank Schönow

Datum: 01.08.20 19:20

Danke für denn Vollhorst mit Berliner Großschnauze, da weiß ich doch gleich was für ein Kaliber DU bist! Ich muss auch keine Lösungsstrategien bieten, dafür sind Fachleute zuständig, zu denen Du und so manch anderer hier garantiert nicht gehört.
Ich muss allerdings auch nicht mit der Meute mit heulen, nur weil sie sich für Meinungsbildend hält. Den Dieselantrieb, auch in Bio oder Kunstsprit, und auch den Wasserstoff pauschal zu verdammen und das Heil einzig in der Batterie zu sehen wenn sich die Elektrifizierung nicht lohnt, ist engstirnig und rückständig.
Eine moderner Dieselantrieb in einem Eisenbahnfahrzeug was lokal in Deutschland fährt belastet das Klima weit weniger als die endlose Karavane die Plunder aus China für Kik, Primark und anderen Billigschrott ankarrt!

Frank aus der Prignitz

Potenzielle Fahrzeuge

geschrieben von: Pesa Link

Datum: 01.08.20 19:28

Hallo zusammen,

das dürfte, sofern dieses Netz kommt, auf iLint hinauslaufen oder hat noch ein anderer Hersteller ein Wasserstoffzug im Programm?

Viele Grüße aus EMRS
Moritz

Lieber Herr Schönow!

geschrieben von: Georgi

Datum: 01.08.20 21:54

Ich staune! Und ich gebe ihnen hier für diesen Beitrag 100% recht!

Re: Potenzielle Fahrzeuge

geschrieben von: Signalschruber

Datum: 01.08.20 22:56

Zitat
das dürfte, sofern dieses Netz kommt, auf iLint hinauslaufen oder hat noch ein anderer Hersteller ein Wasserstoffzug im Programm?
In der Konzeptphase haben Siemens und Stadler auch solche Fahrzeuge.

Re: Coradia Polyvalent

geschrieben von: JoergAtDSO

Datum: 02.08.20 07:54

Hallo,

Alstom bietet auh den Coradia Polyvalent in einer H2-Ausführung an ( [railcolornews.com] ). Da diese Platform im Zuge der Fusion von Alstom und Bombardier Transportation abgegeben werden muss, könnte hier auch ein ganz anderer Mitbewerber zum Zuge kommen.

Gruß Jörg

Entfernungsangaben

geschrieben von: 219 006

Datum: 02.08.20 11:08

Hallo!

Ein paar Entfernungsangaben möchte ich mal beitragen, da teilweise falsche Zahlen geschrieben wurden.
Eisenach (km 0,0)- Eisfeld sind 108 km, Coburg wären (wenn die Strecke noch existieren würde) 130 km, Lichtenfels 150.
Eisenach- Sonneberg 140 km, bis Neuhaus am Rennweg sind es zusammen 168 km.
Die Fahrzeit Eisenach- Meiningen (61 km) beträgt 59 min, bis Eisfeld 120 min, Sonneberg 165 min, bis Neuhaus 213 min. Alles eingleisig, also geht Zeit für Kreuzungen drauf, Spitzkehren Rauenstein, Lauscha, Ernstthal.
Wer mal die komplette Strecke mit dem Pkw auf der Landstraße zurücklegen möchte wird feststellen, dass er das in dieser Zeit auch ohne Baustellen und Umleitungen nicht schafft.

Re: Entfernungsangaben (Danke!)

geschrieben von: ICE-T-Fan1

Datum: 02.08.20 11:19

Also muss man 330 km rechnen, womit der Schnitt von auf 44 km/h mit Pause in Neuhaus und 47 km/h ohne Pause in Neuhaus ansteigt.
Dürfte ein 628er trotzdem knapp schaffen.

Was so zeitfressend ist, sind die Standzeiten in Grimmenthal (teilweise bis zu 20 Minuten), um die Anschlüsse aus Erfurt und von Schweinfurt abzuwarten. Als Fahrgastzähler habe ich diese Pausen immer sehr genossen, aber einige Fahrgäste haben sich immer drüber beschwert, weil sie es eilig von Meiningen nach Themar, Hildburghausen und Eisfeld hatten.

Langfristig sollte Eisenach–Meiningen auf 120 km/h angehoben und teilweise wieder zweigleisig ausgebaut werden. Insbesondere zwischen Bad Salzungen und Eisenach lag ja schon mal ein zweites Gleis. Auch Wernshausen–Meiningen würde ich zweigleisig machen, dann könnte man sogar Direktzüge Meiningen–Schmalkalden–Zella-Mehlis fahren, natürlich mit Kopf machen in Wernshausen.

Und ich bin immer noch der Meinung, dass Eisenach–Meiningen–Schweinfurt elektrifiziert werden sollte, um eine Umleitungsmöglichkeit im Störungsfall für den Fernverkehr zu haben und die Werrabahn auch für Güterverkehr zu nutzen. Natürlich mit entsprechenden Lärmschutzmaßnahmen im Raum Bad Salzungen–Immelborn bei der Ortsdurchfahrt und auch in Meiningen.

Die Bahnhöfe/Haltepunkte Förtha, Marksuhl, Ettenhausen, Oberrohn, Breitungen, Schwallungen, Wasungen und Walldorf liegen ja nun etwas ab vom Ortskern.

MfG Markus aus Eisenach, Fahrgastzähler sowie VDE8- und MDV-Fan
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Re: Entfernungsangaben (Danke!)

geschrieben von: Lalu

Datum: 02.08.20 13:54

Hallo,

“Lärmschutzmaßnahmen“ in Meiningen sind vom Kosten-Nutzen-Verhältnis sehr fraglich. Wer die Örtlichkeiten kennt wird feststellen, dass wenige Wohnhäuser direkt an der „Strecke“ liegen. Die Regioshuttle sind zudem relativ leise. Und der Güterverkehr sehr übersichtlich. Der benachbarte Busbahnhof verursacht eindeutig mehr „Geräusche“. Die Hauptquelle des „Lärms“ wird im Bahnhof selbst erzeugt durch Rangier- und Werkstattfahrten. Hier ist ein Lärmschutz aufgrund der Breite relativ wirkungslos. Die benachbarten Häuser befinden sich auf einem Hang. Und dann gibt es fortschrittlich denkende Kommunalpolitiker, welche eine Zerschneidung ihres Ortes durch graffitibeschmierte Blechwände nicht möchten.

Eine „große“ Umleitungsstrecke für den Fernverkehr wird der Bereich Meiningen (ebenso wie die Strecke über Oberhof) mit der jetzigen Infrastruktur nie werden können. Dazu müsste der Spurplan merklich ausgeweitet werden. Und diese Kapazitäten sind anderweitig besser aufgehoben.

Grüße,
Lalu

Re: Entfernungsangaben (Danke!)

geschrieben von: ICE-T-Fan1

Datum: 02.08.20 14:02

Eine Elektrifizierung macht langfristig trotzdem Sinn, da die Strecken Eisenach–Neuhaus und Erfurt–Schweinfurt relativ lang sind und mit Akku-Triebwagen nicht überbrückt werden können. Wir können ruhigen Gewissens mal davon ausgehen, dass das Land Thüringen, zumal links regiert, wohl kaum neue Diesel-VT bestellen wird. Die Absicht ist ja klar zu erkennen, vom Diesel weg zu kommen. Ich finde die Oberleitung ist die kostengünstigere Alternative zum Wasserstoff oder Akku-Antrieb.

Allerdings müssten diese Strecken, um dann einen NK-Faktor von mehr als 1 zu haben, deutlich mehr Güterverkehr aufnehmen. Mindestens zweistündlich, besser stündlich sollte dann ein Güterzug zwischen Eisenach bzw. Erfurt und Grimmenthal rollen. Das Problem ist, dass die Menschen in Bad Salzungen, Meiningen oder Arnstadt in dem Fall mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Lärmschutz fordern werden, egal für wie sinnvoll man den halten mag oder nicht.

Man muss dann halt ein wenig weiter denken.

MfG Markus aus Eisenach, Fahrgastzähler sowie VDE8- und MDV-Fan
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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.08.20 14:03.

Re: Entfernungsangaben (Danke!)

geschrieben von: Signalschruber

Datum: 02.08.20 14:29

Zitat
Eine Elektrifizierung macht langfristig trotzdem Sinn, da die Strecken Eisenach–Neuhaus und Erfurt–Schweinfurt relativ lang sind und mit Akku-Triebwagen nicht überbrückt werden können.
Zumindest in Sonneberg sollte eine Zwischenladung relativ einfach einzurichten sein. Bevor man anfängt so Streckenabschnitte wie Eisfeld - Sonneberg zu elektrifizieren, wo alle zwei Stunden mal ein Regio-Shuttle fährt, haben wir in der Bundesrepublik ganz andere Strecke, die es erstmal nötiger haben.

Zitat
Ich finde die Oberleitung ist die kostengünstigere Alternative zum Wasserstoff oder Akku-Antrieb.
Das kommt auf die Zugfrequenz und Zuglänge an. Die BEG-Studie sieht einen Oberleitungsbetrieb erst ab einem Halbstundentakt immer für sinnvoll an. Die Einrichtung einer Oberleitung und der Versorgungseinrichtungen müssen in die Rechnung miteinkalkuliert werden.
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