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ingo st. schrieb:
Wenn die Bäderbahn bliebe wird in Timmendorfer Strand kein Bahnhof an der NBS benötigt.
Wenn wir eine Verkehrswende wollen, kann man die Bäderbahn nicht stillegen. Busse sind kein Ersatz, nur Ergänzung.
Wobei der Bahnhof an der NBS für die Orte Ratekau, Techau, Hemmelsdorf und teilweise Sereetz eine schnelle Anbindung in Richtung Lübeck und Hamburg bietet.

Grüße aus dem Nordwesten
Sebastian

Re: Grüne in SH

geschrieben von: Sebastian Berlin

Datum: 01.08.20 17:46

JoergAtDSO schrieb:
Hallo NBStrecke,
Die DB ist verpflichtet, die Strecke beidseitig an die NBS anzuschließen, wenn sich ein neuer Betreiber findet. Dieser könnte dann mit niedrigen Trassenpreisen Güter-EVUs zum Wechsel von der NBS auf die Bäderbahn bewegen. Das Problem ist nur die fehlende Elektrifizierung.

Gruß Jörg
Genau das wollten die Gemeinden auf keinen Fall. Güterverkehr auf der alten Strecke. Deshalb war der zweigleisige Ausbau der alten Bäderbahn schnell vom Tisch und die Gemeinden haben nach einer NBS an der Autobahn gerufen.

Ein Ausbau auf zwei Gleise mit teilweise neuer Trasse ab Neustadt wäre meiner Meinung nach die ideale Lösung gewesen, ggf. mit weiteren Ausweichgleisen in den bestehenden Bahnhöfen, um den Nahverkehr an die Seite zu nehmen.

Grüße aus dem Nordwesten
Sebastian

Re: Grüne in SH

geschrieben von: Henra

Datum: 02.08.20 12:24

Sebastian Berlin schrieb:
Genau das wollten die Gemeinden auf keinen Fall. Güterverkehr auf der alten Strecke.
Wobei das doch auch komplett gaga wäre. Für 12km juckelt doch keiner parallel über die Dörfer (zumal seit TPS2018 die NBS eh nicht mehr mehr kosten als Altstrecken). Auch als Ausweichstrecke macht das doch NULL Sinn. Na gut, wenn genau auf den 10km schnurgerade Flachland NBS ohne BÜ was passiert. Wahrscheinlichkeit 1:unendlich.

Die Strecke macht genau für einen Zweck Sinn: Anreise von Touristen/Badegästen nach Timmendorf + Scharbeutz. Reicht das für einen halbwegs vertretbaren Nutzen/Kostenfaktor? Müsste man halt mal kalkulieren. Wenn nicht, sieht es halt schlecht aus. Wäre schon schade drum aber jetzt auch keine komplette verkehrspolitische Totalkatastrophe. Da gab es andere Klopper.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.08.20 12:26.

Re: Grüne in SH

geschrieben von: Sebastian Berlin

Datum: 02.08.20 12:59

Henra schrieb:
Sebastian Berlin schrieb:
Genau das wollten die Gemeinden auf keinen Fall. Güterverkehr auf der alten Strecke.
Wobei das doch auch komplett gaga wäre. Für 12km juckelt doch keiner parallel über die Dörfer (zumal seit TPS2018 die NBS eh nicht mehr mehr kosten als Altstrecken). Auch als Ausweichstrecke macht das doch NULL Sinn. Na gut, wenn genau auf den 10km schnurgerade Flachland NBS ohne BÜ was passiert. Wahrscheinlichkeit 1:unendlich.

Die Strecke macht genau für einen Zweck Sinn: Anreise von Touristen/Badegästen nach Timmendorf + Scharbeutz. Reicht das für einen halbwegs vertretbaren Nutzen/Kostenfaktor? Müsste man halt mal kalkulieren. Wenn nicht, sieht es halt schlecht aus. Wäre schon schade drum aber jetzt auch keine komplette verkehrspolitische Totalkatastrophe. Da gab es andere Klopper.
Nein,
wenn es eine NBS gibt fährt natürlich keiner über die alte eingleisige Strecke mit Güterzügen. Jedoch war die erste Variante, die alte Strecke mit einem zweiten Gleis auszubauen und zu elektrifizieren. Nördlich von Neustadt hätte es dann die auch jetzt geplanten Neutrassierungen gegeben.

Dagegen sind die Gemeinden Sturm gelaufen und haben eine NBS an der Autobahn gefordert, die nun auch kommt.

Angeblich - hier kenne ich aber nicht die Quelle - rechnet sich die NBS aber erst, wenn südlich auch der Nahverkehr dort fährt. Das wurde durch das Land dann ja auch bestellt, wodurch sich für Scharbeutz und Timmendorf die verlegten Bahnhöfe ergeben.

Grüße aus dem Nordwesten
Sebastian

Re: Grüne in SH

geschrieben von: Henra

Datum: 02.08.20 13:19

Sebastian Berlin schrieb:
Nein,
wenn es eine NBS gibt fährt natürlich keiner über die alte eingleisige Strecke mit Güterzügen. Jedoch war die erste Variante, die alte Strecke mit einem zweiten Gleis auszubauen und zu elektrifizieren. Nördlich von Neustadt hätte es dann die auch jetzt geplanten Neutrassierungen gegeben.
Meine Aussage bezog sich auf:

Hauptstrecke schrieb:
Zitat:
M.E. gibt es für die Bäderbahn nur einen einzigen vernünftigen Weg: Elektrifizieren und planmäßigen Nahverkehr anbieten; zudem die Strecke als Ausweichstrecke für den Fern- und Güterverkehr bereit halten, falls es auf der Neubaustrecke mal zu Zwischenfällen kommt.

Re: Grüne in SH

geschrieben von: 103612

Datum: 02.08.20 23:54

Sebastian Berlin schrieb:
Zitat:
Angeblich - hier kenne ich aber nicht die Quelle - rechnet sich die NBS aber erst, wenn südlich auch der Nahverkehr dort fährt. Das wurde durch das Land dann ja auch bestellt, wodurch sich für Scharbeutz und Timmendorf die verlegten Bahnhöfe ergeben.
Das ist eine Aussage der DB und relativ zu nehmen. Natürlich macht eine vollausgelastet Strecke wirtschaftlich mehr Sinn, ob deswegen die NBS mit ausschließlich Fern- und Güterverkehr gleich unwirtschaftlich gewesen wäre, bezweifle ich allerdings.

Re: Grüne in SH

geschrieben von: Gumminase

Datum: 03.08.20 14:41

Henra schrieb:
Die Strecke macht genau für einen Zweck Sinn: Anreise von Touristen/Badegästen nach Timmendorf + Scharbeutz.
Die Bahnhöfe Timmendorfer Strand und Scharbeutz haben deutlich mehr Pendler unter den Ein- und Aussteigern als Touristen. Und genau diese Pendler werden sich durch die außerhalb der Orte geplanten neuen Haltepunkte nach alternativen Arbeitswegen umsehen.

Die Touristen, die heute noch mit der Bahn in diese Orte kommen, nehmen andere Urlaubsorte. Das ist nicht schlimm. Um Scharbeutz und Timmendorfer Strand vollzubekommen, reichen auch die Autotouristen aus.
Käfermicha schrieb:
Sinnvoll wäre es die alte Trasse als Radschnellweg wie die Nordbahntrasse auszubauen. Die bisherige Radinfrastruktur in Schleswig-Holstein ist grausam bis komplett unzumutbar und für mich ein Grund gleich nach Holland zu fahren.
also dafür dass die Radwegeinfrastruktur so dermaßen unzumutbar sein solle, waren hier an der Bucht dieses Wochenende gewaltig viele mit dem Fahrrad unterwegs.
Riesen große Reportage über den Fahrradverleiher in Scharbeutz in den Nachrichten im TV. Der kann sich kaum retten, der is über Wochen ausgebucht. Wieso bloß?
Weißt Du überhaupt worüber Du redest?

Kann ja gut sein, dass ein Radweg draus wird. Unten am Wasser wird dann aber erheblich mehr los sein.
Es wird kaum jemand vom Timmendorfer Strand hoch fahren zur Trasse und dann in Scharbeutz oder Haffkrug wieder runter.
Henrik schrieb:
Käfermicha schrieb:
Sinnvoll wäre es die alte Trasse als Radschnellweg wie die Nordbahntrasse auszubauen. Die bisherige Radinfrastruktur in Schleswig-Holstein ist grausam bis komplett unzumutbar und für mich ein Grund gleich nach Holland zu fahren.
also dafür dass die Radwegeinfrastruktur so dermaßen unzumutbar sein solle, waren hier an der Bucht dieses Wochenende gewaltig viele mit dem Fahrrad unterwegs.
Riesen große Reportage über den Fahrradverleiher in Scharbeutz in den Nachrichten im TV. Der kann sich kaum retten, der is über Wochen ausgebucht. Wieso bloß?
Weißt Du überhaupt worüber Du redest?

Kann ja gut sein, dass ein Radweg draus wird. Unten am Wasser wird dann aber erheblich mehr los sein.
Es wird kaum jemand vom Timmendorfer Strand hoch fahren zur Trasse und dann in Scharbeutz oder Haffkrug wieder runter.
Ja ich weiß wovon ich rede. Ich war erst vor 2 Wochen in Leiden und Katwijk/Nordwijk und habe von 2011 bis 2016 in Hamburg gewohnt und war damals regelmäßig am Timmendorfer Strand, Scharbeutz und kenne daher sogar diese Bäderbahn als Bahnnutzer.

Kurzum: Was Schleswig Holstein seinen Bürgern an Infrastruktur zumutet ist eine absolute Zumutung, egal ob man von Auto, Fahrrad (ich sage nur Pinneberg, aber auch die rechtswidrigen Z240 beschilderten Pseudo Rad/Gehwege in Städten) oder gar von der Bahn spricht.

Und zwar flächendeckend, auch wenn es in Sylt zumindest teilweise annehmbare Ansätze gibt. Das ist Lichtjahre entfernt von dem, was man in den Niederlanden geboten bekommt, und dort im Übrigen gleich ganz ohne Kurtaxe. Auch Dänemark ist deutlich voraus.

Und ja, ich denke schon dass ein Radschnellweg auf der alten Trasse touristisches aber auch verkehrliches Potenzial hätte.

Edit: Es ist ja kein Widerspruch wenn am Wasser mehr los ist. Da muss man ja auch investieren. Umso mehr gute Wege es gibt, umso besser. Der Status Quo ist mist. Aber er muss ja nicht so bleiben. Man sehe nur was Wuppertal in 5 Jahren geschafft hat, und auch Hamburg ist auf einem guten Weg. Schleswig-Holstein kann das auch.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.08.20 17:22.
Käfermicha schrieb:
Henrik schrieb:
Käfermicha schrieb:
Sinnvoll wäre es die alte Trasse als Radschnellweg wie die Nordbahntrasse auszubauen. Die bisherige Radinfrastruktur in Schleswig-Holstein ist grausam bis komplett unzumutbar und für mich ein Grund gleich nach Holland zu fahren.
also dafür dass die Radwegeinfrastruktur so dermaßen unzumutbar sein solle, waren hier an der Bucht dieses Wochenende gewaltig viele mit dem Fahrrad unterwegs.
Riesen große Reportage über den Fahrradverleiher in Scharbeutz in den Nachrichten im TV. Der kann sich kaum retten, der is über Wochen ausgebucht. Wieso bloß?
Weißt Du überhaupt worüber Du redest?

Kann ja gut sein, dass ein Radweg draus wird. Unten am Wasser wird dann aber erheblich mehr los sein.
Es wird kaum jemand vom Timmendorfer Strand hoch fahren zur Trasse und dann in Scharbeutz oder Haffkrug wieder runter.
Ja ich weiß wovon ich rede. Ich war erst vor 2 Wochen in Leiden und Katwijk/Nordwijk und habe von 2011 bis 2016 in Hamburg gewohnt und war damals regelmäßig am Timmendorfer Strand, Scharbeutz und kenne daher sogar diese Bäderbahn als Bahnnutzer.

Kurzum: Was Schleswig Holstein seinen Bürgern an Infrastruktur zumutet ist eine absolute Zumutung, egal ob man von Auto, Fahrrad (ich sage nur Pinneberg, aber auch die rechtswidrigen Z240 beschilderten Pseudo Rad/Gehwege in Städten) oder gar von der Bahn spricht.

Und zwar flächendeckend, auch wenn es in Sylt zumindest teilweise annehmbare Ansätze gibt. Das ist Lichtjahre entfernt von dem, was man in den Niederlanden geboten bekommt, und dort im Übrigen gleich ganz ohne Kurtaxe. Auch Dänemark ist deutlich voraus.

Und ja, ich denke schon dass ein Radschnellweg auf der alten Trasse touristisches aber auch verkehrliches Potenzial hätte.

Edit: Es ist ja kein Widerspruch wenn am Wasser mehr los ist. Da muss man ja auch investieren. Umso mehr gute Wege es gibt, umso besser. Der Status Quo ist mist. Aber er muss ja nicht so bleiben. Man sehe nur was Wuppertal in 5 Jahren geschafft hat, und auch Hamburg ist auf einem guten Weg. Schleswig-Holstein kann das auch.
Es geht nicht um die Bürger - da wohnt keiner und die da wohnen, fahren nicht einfach so 40 km mit dem Fahrrad.
Es geht um die Millionen von Touristen.
und diese benutzen seit je an.. seit Jahrzehnten den hervorragenden Radweg (das ist so sogar bei Wikipedia zu lesen).
Unter diesen Millionen von Touristen ist nicht ein einziger, der rummäkelt, der Radweg sei in einem "grausam bis komplett unzumutbar" Zustand. kein einziger. Niemand bezeichnet den Zustand als "Mist".
Das ist echt albern. was Du da rumfabulierst.

Wuppertal? Wuppertal als holdes Top Vorbild in Sachen Fahrrad?
huch. geil. :D
Das ist also doch alles gar nicht ernst gemeint gewesen, sondern so ne Totalsatire.
Dann ist ok.
In dem hässlichen Wuppertal kann man gewiss vieles, aber nicht Radfahren. ;)

Re: Grüne in SH

geschrieben von: Henra

Datum: 03.08.20 22:00

Gumminase schrieb:
Die Bahnhöfe Timmendorfer Strand und Scharbeutz haben deutlich mehr Pendler unter den Ein- und Aussteigern als Touristen.
Oha. Wenn ich mir Größe, Struktur und Lage von Timmendorfer Strand und Scharbeutz anschaue, lässt das nix gutes vermuten. Über wieviele Pendler wohin reden wir dann? Wieviele von denen die das gleiche Ziel haben, würden potenziell die Bahn nutzen? Ich fürchte, dann reden wir wohl von <100 Leuten pro Tag. Damit dürfte der Dropps wohl gelutscht sein.

Re: Grüne in SH

geschrieben von: Käfermicha

Datum: 04.08.20 00:02

Dann warst Du noch nicht in Wuppertal. Der Horizont muss nicht in Harburg enden.

Wuppertal hat sich in den letzten 10 Jahren entwickelt. Schleswig-Holstein nicht (genug).

Re: Grüne in SH

geschrieben von: 103612

Datum: 04.08.20 00:11

Auch wenn es sich entwickelt hat, so schön wie SH wird es nie werden.....;)

Re: Grüne in SH

geschrieben von: Henrik

Datum: 04.08.20 00:22

geil.. :D :D :D

Du versuchst immer noch einen drauf zu setzen..

der ging noch, aber irgendwann wirds fad.

Re: Grüne in SH

geschrieben von: Gumminase

Datum: 04.08.20 08:09

Henra schrieb:
Über wieviele Pendler wohin reden wir dann?
So genau verrät das keiner. Aber einen Anhaltspunkt bietet ja das tägliche Vor-Corona-Bild vor Ort.

[drehscheibe-online.de]

Re: Grüne in SH

geschrieben von: Käfermicha

Datum: 04.08.20 11:37

103612 schrieb:
Auch wenn es sich entwickelt hat, so schön wie SH wird es nie werden.....;)
Es geht nicht um Schönheit sondern um Vergleich mit anderen Urlaubsregionen. Natürlich kann man die Methode Mosel auch in Schleswig-Holstein verwenden "ist schön hier, Leute kommen eh, also reicht Standard aus dem Jahr 1960 aus". Nur muss man sich dann nicht wundern wenn andere vorbeiziehen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.08.20 11:38.

Re: Grüne in SH

geschrieben von: VT

Datum: 04.08.20 11:58

Käfermicha schrieb:
Es geht nicht um Schönheit sondern um Vergleich mit anderen Urlaubsregionen. Natürlich kann man die Methode Mosel auch in Schleswig-Holstein verwenden "ist schön hier, Leute kommen eh, also reicht Standard aus dem Jahr 1960 aus". Nur muss man sich dann nicht wundern wenn andere vorbeiziehen.
Leider sieht man das nicht nur an der Mosel. Schwarzwald und Bodensee sind oft genau so. Den Schwarzwaldradweg würde ich mittlerweile nur noch mit nem MTB in Angriff nehmen.

Re: Grüne in SH

geschrieben von: Henrik

Datum: 04.08.20 18:48

Käfermicha schrieb:
103612 schrieb:
Auch wenn es sich entwickelt hat, so schön wie SH wird es nie werden.....;)
Es geht nicht um Schönheit sondern um Vergleich mit anderen Urlaubsregionen. Natürlich kann man die Methode Mosel auch in Schleswig-Holstein verwenden "ist schön hier, Leute kommen eh, also reicht Standard aus dem Jahr 1960 aus". Nur muss man sich dann nicht wundern wenn andere vorbeiziehen.
Es liegt an der Lübecker Bucht bei dem Radweg von Haffkrug nach Scharbeutz weiter bis Timmendorfer Strand der Standard 2020 vor.
Ein sehr breiter Radweg mit hervorragender Qualität der Oberfläche. Es ist ein Genuss für jeden dort Radzufahren.
Viele Touristen nehmen ihre eigenen Fahrräder mit. Die Fahrradverleiher vor Ort erfreuen sich über die sehr hohe Nachfrage.
Die Lübecker Bucht zählt nicht umsonst zu den Top Urlaubsregionen Deutschlands.. gar Europas und erfreut sich immer stärkerer Nachfrage.
Oberdeichgraf schrieb:
Nochmal die Geschichte in der Presse.
Die 12,5 km Strecke von Ratekau bis Haffkrug wäre für 360.000 Euro sicher ein Schnäppchen.
Das Land SH könnte das aus der Portokasse bezahlen, wenn man nicht so verblendet wäre: [www.ln-online.de] (Wie fast immer hier nicht umsonst lesbar).
Jährliche Kosten für die Vorhaltung der Strecke: ca. 413.900 EUR (2018)

Investitionen in den nächsten fünf Jahren (Standard DB Netz AG): rd. 24.261.000 EUR

--

Hinweis auf die Präsentation der DB beim 35. Dialogforum, 23.07.2020:
auf den Seiten 14-20 wird dieses thematisiert

[fehmarnbelt-dialogforum.de]

sowie zuvor bereits:
Präsentation der DB Netz AG zum Stilllegungsverfahren - 06.07.2020
[fehmarnbelt-dialogforum.de]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.08.20 18:57.
Der Zeuge Desiros schrieb:
"Wieso die Grünen hier in SH so passiv sind, ist mir schleierhaft."

wenn ich mir anschaue, wie die Grünen in Flensburg ihre Innenstadttrasse/Hafenbahn bekämpfen, wundert mich das leider auch nicht. Was ist da los? Die "Rettung" der Bäderbahn wäre doch oberste Bürgerpflicht der Partei des wahrscheinlichen Kanzlerkandidaten und ein Ur-Grünes Thema.
PETITION ZUM ERHALT DER SCHIENENGEBUNDENEN BÄDERBAHN NACH TIMMENDORFER STRAND UND SCHARBEUTZ

INES STREHLAU
ist Mitglied im Parlament Schleswig-Holsteinischer Landtag
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, zuletzt bearbeitet am 01.10.2019

Ich lehne ab. Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Begründung:
Wir Grünen haben die Feste Fehmarnbeltquerung (FFBQ) schon immer sehr kritisch gesehen und tun das weiterhin. Der Verlust der Bäderbahn ist eine unmittelbare Folge der Planungen zur Hinterlandanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung. Die neue Strecke an der A1, war der ausdrückliche Wunsch der Kommunen vor Ort und wurde durch das Raumordnungsverfahren (ROV) bestätigt. Dem ist der Bund trotz der hohen Mehrkosten gefolgt, forderte aber, dass sämtlicher Verkehr - auch der Nahverkehr - auf der neuen Strecke durchgeführt wird. Dieses hatte der Verkehrsminister Meyer (SPD) der Bahn auch in einem Letter of Intent zugesichert. [www.anbindung-fbq.de] . Dessen Aufkündigung ebenso wie Investitionen in die alte Strecke würden diese Entscheidung jedoch in Frage stellen und die prognostizierten Güterzüge würden durch die Orte rollen. Eine schienengebundene Bäderbahn und eine Neubaustrecke wird es nicht geben. Deshalb muss jetzt für ein attraktives ÖPNV-Angebot für die Region gekämpft werden.

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AMINATA TOURÉ
ist Mitglied im Parlament Schleswig-Holsteinischer Landtag
Wahlkreis: Neumünster
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, zuletzt bearbeitet am 25.09.2019

Ich lehne ab. Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Begründung:
Die Feste Fehmarnbeltquerung (FFBQ) zwingt uns, über die Verlegung der Bäderbahn zu diskutieren. Sollte die von uns Grünen schon immer kritisierte FFBQ abgesagt werden, unterstütze ich den Ausbau der Bäderbahn selbstverständlich ausdrücklich, denn natürlich ist ein "Ortsbahnhof" besser als ein "Feldbahnhof". Die neue Strecke an der A1, war aber ausdrücklicher Wunsch der Kommunen vor Ort und wurde durch das Raumordnungsverfahren (ROV) der vorherigen Landesregierung bestätigt. Dem ist der Bund trotz der hohen Mehrkosten gefolgt, forderte aber, dass sämtlicher Verkehr - auch der Nahverkehr - auf der neuen Strecke durchgeführt wird. Dieses hatte der Verkehrsminister Meyer (SPD) der Bahn auch in einem Letter of Intent zugesichert [www.anbindung-fbq.de]
Dessen Aufkündigung, ebenso wie Investitionen in die alte Strecke parallel zum Streckenneubau an der A1, jedoch stellen diese Neubaustrecke vom Bund wieder in Frage. Dann würden die Güterzüge doch durch die Orte fahren. Daher ist der Erhalt der Bäderbahn durch das Land schwierig und vom Bund nicht zu erwarten.

Solange aber an der FFBQ festgehalten wird, ist die Lage wie folgt:
An der A1 entsteht eine neue elektrifizierte Strecke, die die aus Hamburg kommenden Züge auch direkt und schnell nutzen können. Die alte Strecke hingegen ist äußerst unattraktiv (eingleisig, nicht elektrifiziert, zum Teil verkommene Bahnhöfe, niedrige Bahnsteige, Umsteigezwang in Lübeck mit Treppensteigen und 20 Minuten Zeitverlust). Gerade das Umsteigen in Lübeck ist nicht nur für mobilitätseingeschränkte Menschen äußerst problematisch. Es darf auch nicht nur der Weg von Bahnhof zu Bahnhof gesehen werden, sondern der von Tür zu Tür.

Fazit: Solange das Damokles-Schwert der FFBQ über der Bäderbahn schwebt, wird deren Erhalt durch Landes- und Bundesmittel ein unerfüllbarer Wunsch bleiben und wir müssen für die Region die bestmögliche Anbindung an die neue Strecke herausholen.

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MARLIES FRITZEN
ist Mitglied im Parlament Schleswig-Holsteinischer Landtag
Wahlkreis: Ostholstein-Süd
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, zuletzt bearbeitet am 19.09.2019

Ich lehne ab.

Begründung:

Der Verlust der Bäderbahn ist eine unmittelbare Folge der Planungen zur Hinterlandanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung. Die neue Strecke an der A1, war der ausdrückliche Wunsch der Kommunen vor Ort und wurde durch das Raumordnungsverfahren (ROV) bestätigt. Dem ist der Bund trotz der hohen Mehrkosten gefolgt, forderte aber, dass sämtlicher Verkehr - auch der Nahverkehr - auf der neuen Strecke durchgeführt wird. Dieses hatte der Verkehrsminister Meyer (SPD) der Bahn auch in einem Letter of Intent zugesichert.
[www.anbindung-fbq.de]
Dessen Aufkündigung ebenso wie Investitionen in die alte Strecke würden diese Entscheidung jedoch in Frage stellen und die prognostizierten Güterzüge würden durch die Orte rollen.

Eine schienengebundene Bäderbahn und eine Neubaustrecke wird es nicht geben. Deshalb muss jetzt für ein attraktives ÖPNV-Angebot für die Region gekämpft werden.

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[www.openpetition.de]
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