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News und aktuelles Betriebsgeschehen - Fragen sind keine News, können aber in den anderen Foren gerne gestellt werden. Für Updatemeldungen von Websites bitte das Forum Bahn und Medien verwenden.
- Spatenstich für die erste Wasserstofftankstelle für Schienenfahrzeuge in Bremervörde ist erfolgt
- die Fertigstellung ist für 2021 geplant
- Erweiterungsflächen ermöglichen spätere Wasserstofferzeugung vor Ort mittels Elektrolyse und regenerativ erzeugtem Strom
- Mit einer Kapazität von rund 1.600 kg Wasserstoff pro Tag eine der größten Wasserstofftankstellen weltweit
- Linde baut und betreibt die Tankstelle im Auftrag der LNVG
- EVB erhält ab Anfang 2022 14 iLint54 RB33 Buxtehude-Harsefeld-Bremervörde-Bremerhaven-Cuxhaven (aktuell 15 Lint41 mit frischem Redesign)

Zur vollständigen Pressemitteilung der LNVG (sowie der Partner Alstom, Linde und EVB)
Foto vom Spatenstich (Quelle LNVG)

Standort des Bauschildes der Wasserstofftankstelle (vermutlich aber nur die Zufahrt zum Bauort)

IMG_9397.jpg



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.07.20 23:01.
Herzlichen Glückwunsch. Es gibt Dinge, die man nicht mal geschenkt haben möchte.
Prima. Wie gut das funktioniert kann man nur heraus finden, indem man es ausprobiert.

Die Alternative wäre ja, den Strom an einem anderen Ort zu speichern (Wasserstoff oder Akku) und ihn von dort zuzuführen (Oberleitung oder Fahrakku). Dann natürlich zu einem guten Teil als Strom direkt aus den Solar-/Windanlagen. Dass man Strom in Zukunft wird speichern müssen gilt als unbestritten.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker
Sehr schön!

Wasserstoff fordert hohe Kosten für die Leistung, aber die Speicherkapazität ist (fast) umsonst; bei Batterien kostet die Speicherkapazität ordentlich, da ist dann aber auch die Leistung gleich mit bei. H2 ist damit dort sinnvoll, wo längere Strecken ohne Möglichkeit zur Zwischenladung zurück gelegt werden müssen. Es wäre zwar zu wünschen, dass die zumindest in Deutschland immer seltener werden, aber ich fürchte, für ein bis drei Generationen H2-Triebwagen ist auch in Mitteleuropa noch gut Bedarf.

Bleibt natürlich die Frage, wo der Wasserstoff herkommt. Der "Goldstandard" wäre flexible Elektrolyse aus überschüssigen Ökostrom - und Altmaier sorgt sehr wirksam dafür, dass Ökostrom knapp bleibt :-(.
Wenn der Wasserstoff hingegen aus Erdgas reformiert wird (derzeit preisgünstigstes Verfahren), wird der CO2-Ausstoß nur vom Fahrzeug in die Fabrik verlagert.

Grüße

Martin