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Re: IC2 hat doch schon genug Probleme... (o.w.T)

geschrieben von: Tz 4683

Datum: 29.07.20 09:57

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Gruß
Tz 4683
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Re: Mal bitte Begriffserklärung, ohne daß ich extra.....

geschrieben von: VT605

Datum: 29.07.20 10:36

Trebor schrieb:
Regiotaurus schrieb:
Früher(R), als man hierzulande noch deutsch sprach, hieß das "Elektropneumatische Ergänzungsbremse". So steht es bis heute in derBedienungsanleitung der BR 112/143.

Gruß RT
Die EP-Bremse ist jetzt deine Antwort auf?
ED: Elektrodynamische Bremse
Blending: überblenden zwischen ED und EP-Bremse

Die ED-Bremse hatte man früher einfach und schlicht nur E-Bremse genannt.

Der Begriff "EP-Bremse" trifft es nicht, denn es hat weniger mit elektropneumatisch zu tun, die Betonung liegt hier eher auf Ergänzungsbremse. In dem Maße wie die E-Bremskraft sinkt wird als Ausgleich die Druckluftbremse angesteuert.

Re: Lieber Oberdeichgraf

geschrieben von: kmueller

Datum: 29.07.20 10:47

Schi-Stra Bus schrieb:
der Starfighter hatte, so wie der Eurofighter auch heute noch, als allerletzte Chance einen Fanghaken der (im Notfall) in ein quer über der Start-/Landebahn verlaufendes Seil eingehakt hat und so in der Verbundwirkung den Flieger zum stehen bringen konnte. Auf Flugzeugträgern ist das übrigens die Standardlandung.

Vielleicht wäre das ja was ;-) Könnte man an den Bahnhöfen nachrüsten und ist schnell wieder Einsatzbereit.
Dann dürfen aber von den mit Fanghaken ausgerüsteten Wagen nicht alle fehlen ;-)

Re: Twindexx ohne ED-Bremse - ?Frage Ausnahmen?

geschrieben von: 1.Klasse

Datum: 29.07.20 11:10

Kamikaze-Tf schrieb:
Kurzes Update zur Sache: Die 24 Stunden-Regel wurde aufgehoben, und eine Begrenzung auf 10.000 km Laufleistung gesetzt. Das gibt erstmal ein wenig Luft, verschiebt das Problem aber nur nach hinten.
Kann es sein, dass die 446 zum Teil doch noch elektrisch bremsen bzw es eine Ausnahme gibt? Während der eine Zug in Bickenbach gerade ohne hörbare E-Bremse zum Stillstand gekommen ist, hat der andere hörbar elektrisch gebremst.

Re: Früher sprachen wir nur von "E-Bremse" ...

geschrieben von: diesel-fan

Datum: 29.07.20 11:12

Teckel schrieb:
... und jede(r) wusste, was gemeint war.

Es grüßt der Teckel
Servus !

Vielen Dank für die diversen Erklärungen der User. Ja, E-Bremse ist mir besser bekannt. Da ich in einer Gegend aufgewachsen bin, wo lange Zeit die 218 fuhr, kenne ich den Begriff H-Bremse (Hydraulische Bremse oder "Motorbremse" im Lokführerjargon) und Bremsen "mit der Luft", also pneumatische Bremse. Und natürliich als alter 218 Freund nicht vergessen, die "Zusatzbremse" die meist beim Rangieren ohne Wagen (also nur mit der Lok einige Loklängen vom Zug weg fahren oder mit Rangiergeschwindigkeit die Lok in ein Abstellgleis umstellen) hergenommen wurde.
Und die H-Bremse konnte beim Fahren mit dem Langsamgang sogar bis ganz knapp zum Stillstand hergenommen werden, ansonsten fiel sie bei 25 km "raus" (oder schon etwas höher, je nachdem wie die Lok "eingestellt" war.

Gruß
diesel-fan

Re: Twindexx-Flotte mal wieder ohne ED-Bremse

geschrieben von: Ulf Kutzner

Datum: 29.07.20 11:22

219 027-0 schrieb:
Heizlokführer schrieb:
219 027-0 schrieb:
PL schrieb:
Gestern fuhr mal eine Garnitur aus 1*425 und 2*426 auf dem Main-Spessart-Expreß. Die läßt man wenigstens mit 160 auf die Strecke, wenn auch nur im trockenen Sommer.

Nur daß die keine 160 fahren ....

LZB geführt schon wenn im Buchfahrplankopf 160 steht



Beim MSX (RE 54/55) gibt es keine LZB-geführten Strecken, also ist da auch nix mit 160 ;)

Dürfte man die beschleunigten Wochenendzüge zwischen Lohr und Waigoldshausen
bei Sperrung der Werntalbahn mit Fahrgästen besetzt über Bbf Rohrbach umleiten?

In Gemünden käme er dann allerdings nicht vorbei. Man stelle sich aber ggf. eine
Sperrung bei Langenprozelten vor.


Also Twindexx (haben die dort fahrenden passende Ausstattung LZB/CIR_ELKE
oder wie die Version die Woche auch heißen möge) und 42x mit passender NBÜ?

Von einem IC2 über Nantenbacher Kurve ward schon berichtet.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.07.20 12:08.

Re: Twindexx-Flotte mal wieder ohne ED-Bremse

geschrieben von: 1.Klasse

Datum: 29.07.20 12:16

De David schrieb:
Naja ist doch normal, daß wenn die Dauerbremse wegfällt man Einschränkungen hat und nicht permanent wie ein Hornochse auf der Luft herum bremsen kann bis die Scheiben knistern und die Klötze rauchen. Halten tun die das schonmal, auch bei 160 km/h voll ran zu gehen, auch mehrmals, aber andauernd? Bei jedem Halt, den ganzen Tag lang von früh bsi spät, die ganze Woche, da ist alles bald "durch" oder geht irgendwann in Rauch auf.
Vor allem Auf Strecken mit vielen Halten, wie zB südlich von Darmstadt. Die Fahrpläne hat man nach Wechsel auf die 446 gut gestrafft (die bremsen und beschleunigen offensichtlich besser als 111 + 5 Desto) , was den Bremsen jetzt mit Sicherheit einiges abverlangt.

Re: Twindexx ohne ED-Bremse - ?Frage Ausnahmen?

geschrieben von: 145039

Datum: 29.07.20 19:26

1.Klasse schrieb:
Kamikaze-Tf schrieb:
Kurzes Update zur Sache: Die 24 Stunden-Regel wurde aufgehoben, und eine Begrenzung auf 10.000 km Laufleistung gesetzt. Das gibt erstmal ein wenig Luft, verschiebt das Problem aber nur nach hinten.
Kann es sein, dass die 446 zum Teil doch noch elektrisch bremsen bzw es eine Ausnahme gibt? Während der eine Zug in Bickenbach gerade ohne hörbare E-Bremse zum Stillstand gekommen ist, hat der andere hörbar elektrisch gebremst.
Die E-Bremse ist ja nicht defekt, das Blending funktioniert nicht richtig. Sofern man das Blending separat abschalten kann, kann man die E-Bremse ja weiter benutzen.

Re: Früher sprachen wir nur von "E-Bremse" ...

geschrieben von: MAVPOS

Datum: 29.07.20 20:28

diesel-fan schrieb:
Teckel schrieb:
... und jede(r) wusste, was gemeint war.

Es grüßt der Teckel
Servus !

Vielen Dank für die diversen Erklärungen der User. Ja, E-Bremse ist mir besser bekannt. Da ich in einer Gegend aufgewachsen bin, wo lange Zeit die 218 fuhr, kenne ich den Begriff H-Bremse (Hydraulische Bremse oder "Motorbremse" im Lokführerjargon) und Bremsen "mit der Luft", also pneumatische Bremse. Und natürliich als alter 218 Freund nicht vergessen, die "Zusatzbremse" die meist beim Rangieren ohne Wagen (also nur mit der Lok einige Loklängen vom Zug weg fahren oder mit Rangiergeschwindigkeit die Lok in ein Abstellgleis umstellen) hergenommen wurde.
Und die H-Bremse konnte beim Fahren mit dem Langsamgang sogar bis ganz knapp zum Stillstand hergenommen werden, ansonsten fiel sie bei 25 km "raus" (oder schon etwas höher, je nachdem wie die Lok "eingestellt" war.

Gruß
diesel-fan
Hallo,
die von dir beschriebene "hydraulische Bremse" (durchaus gefährlich weil man bei Straßenbahnen darunter durchaus hydraulisch betriebene Bremszylinder analog zum Straßenverkehr versteht), bzw. von dir auch "Motorbremse" genannt, nennt sich auch einfach "Retarder".

Re: Twindexx ohne ED-Bremse - ?Frage Ausnahmen?

geschrieben von: Kamikaze-Tf

Datum: 29.07.20 23:28

Die E-Bremse hängt fest mit dem Blending zusammen, d.h. wenn Blending abgeschaltet wird, ist zwangsläufig auch die E-Bremse aus. Ein 446 mit E-Bremse dürfte eigentlich gar nicht unterwegs sein. Eine entsprechende Weisung ist seit vorgestern verpflichtend gültig.
Naja muss das? Ein Summer der für 1-2 Sekunde summt wenn der Punkt erreicht ist wo die E-Bremse mangels Wirkung raus fliegt, würde es doch auch tun. Als Erinnerung für den Tf, daß er jezt langsam mit der Luft anlegen muss, sonst rolltes one Bremswikung auch wenn der Hebel in Vollbremsstellung ist.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif
De David schrieb:
Naja muss das? Ein Summer der für 1-2 Sekunde summt wenn der Punkt erreicht ist wo die E-Bremse mangels Wirkung raus fliegt, würde es doch auch tun. Als Erinnerung für den Tf, daß er jezt langsam mit der Luft anlegen muss, sonst rolltes one Bremswikung auch wenn der Hebel in Vollbremsstellung ist.
Nanu? Wozu denn sowas? Das braucht es gar nicht.
Zum einen ist es bei eigentlich so gut wie jeder Lok so, das, wenn man die E-Bremse alleine benutzt diese nicht bis zum Stillstand wirkt, und der Zug ohne Betätigung der Druckluftbremse dann munter weiterrollen würde. Der 445/446 als Zwitter zwischen Lok und Triebwagen (mehr aber noch Lok) verhält sich da wie eine Lok.
Zum anderen gibt es Druckluft Ergängzungsbremsen schon sehr lange, mit jeweils mehr oder weniger "präziser" Wirkungsweise. Z.b. wirkt schon bei der Baureihe 110 bei einer Schnell-Not- oder Zwangsbremsung die E-Bremse kombiniert mit der Druckluftbremse.
Das Blendingmodul das beim 445 nun wieder Probleme bereitet ist mehr oder weniger eine art Elektronisches Steuerventil. Echtes Blending im unteren Geschwindigkeitsbereich kann es trotz des namens aber überhaupt nicht. Da fällt bei ca. 10km/h Schlagartig der letzte Rest der E-Bremse weg und wird kurz darauf von der Druckluftbremse (sofern die Indirekte Bremse angelegt ist) abgelöst. Ein sauberes Blending war das beim 445 aber noch nie. Eine 146 kann das um Welten besser.
Weils ja eben nicht gescheit funktioniert...
Aber vieleicht kommt man irgendwann noch drauf, wenn die Ausschreibungen in die nächste Runde gehen und es noch billiger werden muss, daß man dan wieder ganz einfache Fahrzeuge macht, und alles was nicht unbedingt notwendig ist und was das EBA noch durchgehen lässt weg lässt, denn was nicht dran ist kostet erstmal nichts, erzeugt keine Instandhaltungskosten und kann nicht kaputt gehen.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif
De David schrieb:
Weils ja eben nicht gescheit funktioniert...
Aber vieleicht kommt man irgendwann noch drauf, wenn die Ausschreibungen in die nächste Runde gehen und es noch billiger werden muss, daß man dan wieder ganz einfache Fahrzeuge macht, und alles was nicht unbedingt notwendig ist und was das EBA noch durchgehen lässt weg lässt, denn was nicht dran ist kostet erstmal nichts, erzeugt keine Instandhaltungskosten und kann nicht kaputt gehen.

So. Nur-Reibungsbremsen erzeugen durch höhere Abnutzung also
keine Instandhaltungskosten...



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.07.20 14:42.

Re: Mal bitte Begriffserklärung, ohne daß ich extra.....

geschrieben von: VT605

Datum: 30.07.20 15:28

Ulf Kutzner schrieb:
De David schrieb:
Weils ja eben nicht gescheit funktioniert...
Aber vieleicht kommt man irgendwann noch drauf, wenn die Ausschreibungen in die nächste Runde gehen und es noch billiger werden muss, daß man dan wieder ganz einfache Fahrzeuge macht, und alles was nicht unbedingt notwendig ist und was das EBA noch durchgehen lässt weg lässt, denn was nicht dran ist kostet erstmal nichts, erzeugt keine Instandhaltungskosten und kann nicht kaputt gehen.

So. Nur-Reibungsbremsen erzeugen durch höhere Abnutzung also
keine Instandhaltungskosten...

Das Problem ist doch wieder mal die Zuverlässigkeit der Elektronik und Software. Ich kann mich nicht erinnern das es bei den Altbauloks oder bei der BR 143 mal ein Problem mit der Ergänzungsbremse gab. Einzig bei der BR 120 kann ich mich daran mal erinnern. Bei den modernen Fahrzeugen mit ihrer Software dagegen schon, auch bei den ICE gabs schön öfter Ausfälle des Blending, nur betrifft das dort nur einzelne Wagen wo dann u.U. die Bremse des Wagens ausgeschaltet wird.
Wir kommen letztlich immer wieder auf das Thema Software und ihre Fehler und Unzuverlässigkeit zurück.
VT605 schrieb:
Zitat:
Ich kann mich nicht erinnern das es bei den Altbauloks oder bei der BR 143 mal ein Problem mit der Ergänzungsbremse gab.
Ich (aus Werkstattsicht) schon, aber kein Flottenproblem sondern ausfall einzelner Bauteile auf einzelnen Fahrzeugen.


Gruß

Blending 146

geschrieben von: Railchris

Datum: 30.07.20 19:21

Bw-Ansbach schrieb:
Echtes Blending im unteren Geschwindigkeitsbereich kann es trotz des namens aber überhaupt nicht. Da fällt bei ca. 10km/h Schlagartig der letzte Rest der E-Bremse weg und wird kurz darauf von der Druckluftbremse (sofern die Indirekte Bremse angelegt ist) abgelöst. Ein sauberes Blending war das beim 445 aber noch nie. Eine 146 kann das um Welten besser.
Noch schlechter als die 146? Gut, es fällt durch die ab der üppige Wirksamkeit der E-Bremse bis ganz kurz vor dem Stillstand und ab der 146.1 auch im oberen Geschwindigkeitsbereich nicht so auf, aber mit Blending hat das, was die 146 bietet, herzlich wenig zu tun. Ein echtes Blending findet man eigentlich nur bei Fahrzeugen wie 420, 112/114/143, 64x, 63x, Flirt und wohl auch 403 (alt). 42x schon nur mit Einschränkungen. (1)440, 442 & Co kenne ich nicht.



Für mehr Niveau auf DSO!


[www.bahn-fuer-alle.de]


Alle von mir verfassten Beiträge geben ausschließlich meine persönliche Meinung wieder. Diese muss nicht identisch sein mit der des Unternehmens DB AG.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.07.20 19:21.

Profis

geschrieben von: Railchris

Datum: 30.07.20 19:28

MAVPOS schrieb:
...höchstprofessionelle Firmen wie bspw. GSP ...
Der war gut 😁😁😁



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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.07.20 19:29.
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