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News und aktuelles Betriebsgeschehen - Fragen sind keine News, können aber in den anderen Foren gerne gestellt werden. Für Updatemeldungen von Websites bitte das Forum Bahn und Medien verwenden.
Hallo,

hier der Link dazu: [bnn.de]

MfG TH

[...]
Das Unternehmen will sein Betriebsgelände vergrößern. Das Vorhaben ist umstritten: Die Nachbargemeinden Bischweier und Kuppenheim lehnen es ab. Anwohner befürchten eine deutlich erhöhte Lärmbelastung.
[...]
Das neue Areal soll über den Hühnergraben hinweg in Richtung Bischweier entstehen.
[...]
Vorgesehen sind eine Halle für Lkw, ein Abstellplatz für Container und eine Verladehalle mit zwei Bahngleisen.
[...]
„Wenn morgens die Schrottschere das Metall in die Eisenbahnwaggons fallen lässt, stehst du in Bischweier senkrecht im Bett”, sagt Bürgermeister Robert Wein.
[...]
Hallo!

Das ist das Dilemma allerorten: Wir wollen Arbeitsplaetze, wir wollen (Geweerbe-)Steuerzahler und wir wollen "Gueter auf die Bahn", doch wenn es in der eigenen Nachbarschaft ist, fuerchtet man (nicht zu Unrecht!) Laerm und Lieferverkehr.

Ich wohne selbst einige hundert Meter Luftlinie von einem grossen Schrottbetrieb im Nachbarort entfernt.
Normalerweise ist er kaum zu hoeren, doch bei bestimmten Wetterlagen (Windstille oder gar Wind zu uns) herrscht Krach, auch samstags morgens um 06:00h.

Geht man ueber Wanderwege, ist von den grossen Verkehrswegen kaum etwas zu hoeren - doch der Krach von der Schrottverladung hallt dumpf und weit durch die Waelder.

Ich kann beide Standpunkte verstehen - die Anwohner, die ein Ruhebeduerfnis haben ebenso wie das Unternehmen und die Gemeinde, die erweitern und den Stadnort sichern wollen.

Und: "Bei uns" hat die Erweiterung tatsaechlich etwas Linderung gebracht, denn waehrend die Altanlage Bestandsschutz geniesst, musste fuer das neue Gelaende nie neueste Laermschutz-VO eingehalten werden und die (hohen) Gebaeude schirmen tatsaechlich den Krach etwas ab.

Es gruesst

Peter

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.
(Merke: Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer)

Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind: Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen - und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Seit einiger Zeit biete ich sogar (gegen einen kleinen Obolus) auch Patenschaften fuer meine Fehler an.
Hallo zusammen

Es sieht bei Google Earth nicht direkt nach Wohnbebauung in der Umgebung aus oder täusche ich mich?

Jochen




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.07.20 11:24.
....grob gemessen sind es von der Ausengrenze des jetzigen Standort ca. 500m bis Bischweier und ca. 700m bis Oberndorf.
MfG
ET
TorbenHoffman schrieb:
Hallo,

hier der Link dazu: [bnn.de]

MfG TH

[...]
Das Unternehmen will sein Betriebsgelände vergrößern. Das Vorhaben ist umstritten: Die Nachbargemeinden Bischweier und Kuppenheim lehnen es ab. Anwohner befürchten eine deutlich erhöhte Lärmbelastung.
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Das neue Areal soll über den Hühnergraben hinweg in Richtung Bischweier entstehen.
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Vorgesehen sind eine Halle für Lkw, ein Abstellplatz für Container und eine Verladehalle mit zwei Bahngleisen.
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„Wenn morgens die Schrottschere das Metall in die Eisenbahnwaggons fallen lässt, stehst du in Bischweier senkrecht im Bett”, sagt Bürgermeister Robert Wein.
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Hi,

dieses Land ist echt verloren, wer sich bei der Entfernung noch über Lärm beschwert, dem ist nicht mehr zu helfen:

Gelbe Linie: Aktuelle Betriebshofgrenze der Lang Recycling
Rote Linie: Beginn der Wohnbebauung in Bischweier
Blaue Linie: Wohnbebauung Kuppenheim
https://s12.directupload.net/images/200728/f4kaunv9.jpg

Ich denke es geht darum das die Stadt Gaggenau finanziell vom Ausbau profitiert und die beiden anderen Gemeinden nicht.

Gruß Marc

https://live.staticflickr.com/65535/48978975778_c5495bddc4.jpg
Peter schrieb:
Das ist das Dilemma allerorten: Wir wollen Arbeitsplaetze, wir wollen (Geweerbe-)Steuerzahler und wir wollen "Gueter auf die Bahn", doch wenn es in der eigenen Nachbarschaft ist, fuerchtet man (nicht zu Unrecht!) Laerm und Lieferverkehr.

Ich wohne selbst einige hundert Meter Luftlinie von einem grossen Schrottbetrieb im Nachbarort entfernt.
Normalerweise ist er kaum zu hoeren, doch bei bestimmten Wetterlagen (Windstille oder gar Wind zu uns) herrscht Krach, auch samstags morgens um 06:00h.

Was ich halt nicht verstehe: Warum macht man dann nicht zur Auflage, dass die Verladung in ner Halle passieren muss? Solche Standard-Industriehallen sind ja schnell gebaut und dämmen den Lärm mehr als ohne Halle.
Genau das hat man ja laut Deinen Ausgangsbeitrag jetzt vor
Ich bezog das auf den Vorredner und seinen Fall.
Ich finde, solche lärmverursachende Tätigkeiten sollten grundsätzlich (in Form einer Auflage) in Hallen stattfinden.
Dass die Halle im Murgtal bereits so in Planung ist befürworte ich - weswegen mir auch nicht klar ist, warum man sich dort bereits jetzt über Lärm beschwert.