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In der DDR war das Sperrgebiet in MV deutlich kleiner.
Die Rechtsgrundlage für solche Absperrungen erschließt sich mir nicht.
Man sollte vielleicht auch beim nächsten Urlaub MV auf die schwarze Liste setzen.

"Busreisegruppen dürfen ab 10. Juli Tagesausflüge nach MV machen
Außerdem dürfen Busreisegruppen ab dem 10. Juli wieder Tagesausflüge in den Nordosten machen. Die Abstandsgebote in Bussen entfallen, allerdings muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen und die Fahrgäste registriert werden. Individueller Tagestourismus mit der Bahn oder dem Auto bleibt aber weiterhin untersagt. Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) rechtfertigte das Festhalten am Tagestourismus-Verbot mit Corona-Ausbrüchen in anderen Regionen Deutschlands wie etwa Nordrhein-Westfalen. Glawe rechnet durch die Teil-Öffnung für Busreisegruppen mit 10.000 bis 15.000 mehr touristischen Gästen."
[www.ndr.de]
Bemerkenswert ist, dass der VBB bei DB Regio zusätzliche Ausflugszüge von Berlin nach Stralsund bestellt hat.
Diese verkehren Fr, Sa, So während der Ferien.

Gruß RT
Regiotaurus schrieb:
Bemerkenswert ist, dass der VBB bei DB Regio zusätzliche Ausflugszüge von Berlin nach Stralsund bestellt hat.
Diese verkehren Fr, Sa, So während der Ferien.

Gruß RT
Hallo,

das ist ja nicht widersprüchlich: Ich kann ja am Freitag hoch und am Samstag oder Sonntag zurück fahren.
Damit bin ich kein Tagestourist mehr, sondern ein "2-Tagestourist". Mit einer Übernachtung umgeht man dieses Verbot ja ganz einfach.

Gruß
Knut
Oberdeichgraf schrieb:
Die Rechtsgrundlage für solche Absperrungen erschließt sich mir nicht.
Hallo,

Weniger die Rechtsgrundlage als viel mehr der logische Zusammenhang erschließt sich mir nicht: Wenn ich mehr als einen Tag dort bleibe, habe ich
meist in der Konsequenz mit viel mehr Personen Kontakt in Restaurants, auf Märkten, in Zügen etc., als wenn ich nur einen Tag dort bleibe.

Gruß
Knut
Hallo,
in MV soll es 200 Campingplätze geben.
Mit Leichtzelt, Schlafsack und Campingführer im Gepäck hätte man die passende Ausrüstung als Kurzurlauber.
Ansonsten ist niemand verpflichtet, mehr als seine Personalien vorzuweisen, wenn es Kontrollen gibt.
Der Amtsschimmel muss dann nachweisen, dass man trotzdem als Tagestourist unterwegs ist.
Irgendwie scheint mir da die alte DDR etc. bei manchen Leuten noch im Kopf zu stecken.
Wenn man angibt, Egon Krenz besuchen zu wollen: ????
Wäre ich ein paar Jahre jünger, würde ich mir den Spaß mit MV mal gönnen.
Aber jetzt ist mir meine Zeit dafür zu schade.
Knut Rosenthal schrieb:
Oberdeichgraf schrieb:
Die Rechtsgrundlage für solche Absperrungen erschließt sich mir nicht.
Hallo,

Weniger die Rechtsgrundlage als viel mehr der logische Zusammenhang erschließt sich mir nicht: Wenn ich mehr als einen Tag dort bleibe, habe ich
meist in der Konsequenz mit viel mehr Personen Kontakt in Restaurants, auf Märkten, in Zügen etc., als wenn ich nur einen Tag dort bleibe.

Gruß
Knut
Mit Übernachtung bist du aber besser "überwacht", denn du bist schließlich namentlich erfasst und kannst so im Fall des Falles "nachverfolgt" oder sogar gleich wieder nach Hause geschickt werden. Aber selbst diese "Logik" ist nicht nachvollziehbar, denn als 2-Tages-Tourist kannst du dich in MV frei bewegen. Keiner kann nachvollziehen wer sich z.B. von den Rügen-Urlaubern bei unschönem Wetter durch die Gassen von Stralsund gequetscht hat. Achso ich vergaß, die halten ja alle 1,5 m Abstand ein....

Es wird denen um die Kontaktdaten gehen

geschrieben von: 642 642-3

Datum: 30.06.20 17:11

Nicht mehr und nicht weniger, wie überall: Du bist/wirst verpflichtet bei jedem Mist, den du machst, deine Daten anzugeben. Bei Tagestouristen geht das natürlich nicht, weswegen man diese Übernachtungsverpflichtungen einführt. Jeder muss eben wissen, ob er zu diesen gestellten Bedingungen seine Zeit an diesen Orten verbringen möchte.

Wichtiger als die Rechtsgrundlage dürfte für die Menschen sein, dass diese Maßnahmen ordentlich begründet werden. Gestern hat Herr Laschet die Aufhebung der Maßnahmen in einem Kreis wegen der sehr guten Entwicklung angekündigt - es gelten dort wieder die Regeln, die überall in NRW gelten, während der Nachbarkeis weiterhin Probleme macht. Eine gute und nachvollziehbare Begründung. Die generelle Schutzverordnung jedoch, welches landesweit gilt, hat man verlängert mit der Begründung, dass diese ja sonst um Mitternacht ablaufen würde. Und sowas ist für mich keine Begründung.

Diese weniger guten Begründungen sind ja auch der Grund, weshalb etliche Maßnahmen in der Kritik stehen, wie beispielsweise die Maskenpflicht. Wochenlang wird einem eingeredet, dass das nichts bringt, und nun wird man diesen Lappen vor der Fresse beim Einkaufen und Betreten zahlreicher Gebäude nicht mehr los.
Knut Rosenthal schrieb:
Oberdeichgraf schrieb:
Die Rechtsgrundlage für solche Absperrungen erschließt sich mir nicht.
Hallo,

Weniger die Rechtsgrundlage als viel mehr der logische Zusammenhang erschließt sich mir nicht: Wenn ich mehr als einen Tag dort bleibe, habe ich
meist in der Konsequenz mit viel mehr Personen Kontakt in Restaurants, auf Märkten, in Zügen etc., als wenn ich nur einen Tag dort bleibe.

Gruß
Knut

Und genau dieses "übernachten" haben einige Spezialisten für Tagestouren ausgenutzt und rechtzeitig die Hotelbuchung
storniert und sind einfach nur als Tagestouris nach MV gefahren. Hatten aber angeblich ein Hotel gebucht. Anfangs klappte
das noch, mittlerweile wird bei Kontrollen aber im Hotel nachgefragt.
Darf ich eigentlich als Fahrrad- oder Motorradtourist für einen Tag rein? :):)

Mir solls egal sein, wenn MV keinen Besuch möchte, es gibt auch andere schöne Ecken in Deutschland.

Gruß

-OR

Lassen aber mehr Geld liegen

geschrieben von: ThomasR

Datum: 30.06.20 17:18

Knut Rosenthal schrieb:
Oberdeichgraf schrieb:
Die Rechtsgrundlage für solche Absperrungen erschließt sich mir nicht.
Hallo,

Weniger die Rechtsgrundlage als viel mehr der logische Zusammenhang erschließt sich mir nicht: Wenn ich mehr als einen Tag dort bleibe, habe ich
meist in der Konsequenz mit viel mehr Personen Kontakt in Restaurants, auf Märkten, in Zügen etc., als wenn ich nur einen Tag dort bleibe.

Gruß
Knut
Die Mehrtagesgäste lassen mehr Geld liegen, wie Tagedtouris mit ihrem Essen im Rucksack.

Trotzdem, ich bin nicht verpflichtet in MeckPomm rum zu fahren. Und der Transit ist ja möglich, als nach Lübeck über Bad Kleinen z.B.
Oberdeichgraf schrieb:
Hallo,
in MV soll es 200 Campingplätze geben.
Mit Leichtzelt, Schlafsack und Campingführer im Gepäck hätte man die passende Ausrüstung als Kurzurlauber.
Ansonsten ist niemand verpflichtet, mehr als seine Personalien vorzuweisen, wenn es Kontrollen gibt.
Der Amtsschimmel muss dann nachweisen, dass man trotzdem als Tagestourist unterwegs ist.
Irgendwie scheint mir da die alte DDR etc. bei manchen Leuten noch im Kopf zu stecken.
Wenn man angibt, Egon Krenz besuchen zu wollen: ????
Wäre ich ein paar Jahre jünger, würde ich mir den Spaß mit MV mal gönnen.
Aber jetzt ist mir meine Zeit dafür zu schade.
Da denkst du falsch. Im Falle einer Kontrolle musst du die Übernachtung glaubhaft nachweisen. Und auch als Camper musst du das vorher tun. Aber wer soll die ganzen Zufahrtswege und Züge denn kontrollieren…

Zitat
1. Aus allen deutschen Bundesländern darf nach Mecklenburg-Vorpommern angereist werden, sofern die Anreise nicht aus einem Landkreis mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten 7 Tage (Basis RKI) vor der geplanten Anreise erfolgt. Tagesaktuelle Infos welche Landkreise betroffen sind finden Sie hier. Voraussetzung für touristische Reisen nach Mecklenburg-Vorpommern ist der Nachweis mindestens einer gebuchten Übernachtung. Tagesausflüge aus anderen Bundesländern und dem Ausland ohne Übernachtung sind momentan noch nicht möglich.
https://www.auf-nach-mv.de/informationen-coronavirus
bitti schrieb:
Mit Übernachtung bist du aber besser "überwacht", denn du bist schließlich namentlich erfasst und kannst so im Fall des Falles "nachverfolgt" oder sogar gleich wieder nach Hause geschickt werden. Aber selbst diese "Logik" ist nicht nachvollziehbar, denn als 2-Tages-Tourist kannst du dich in MV frei bewegen. Keiner kann nachvollziehen wer sich z.B. von den Rügen-Urlaubern bei unschönem Wetter durch die Gassen von Stralsund gequetscht hat. Achso ich vergaß, die halten ja alle 1,5 m Abstand ein....
Naja, das mit dem "überwacht" kann man aber wirklich in Anführungszeichen setzen: Ich bin wirklich nur beim Check-In und zur Übernachtung in Hotels.
Die andere Zeit wird mit Touren im Freien verbracht. Und wie du schon schreibst: Ich kann ja tagsüber durch ganz MV reisen und abends gegen 22.00 Uhr liege
ich dann wieder im Hotel in Stralsund beispielsweise.

Ok, ich kann kontaktiert werden über meine Meldedaten. Das wäre wohl der Hauptgrund. Und in Hotels wird meist per Ausweis geprüft, ob die Daten stimmen.

Und für Leute, die diese Meldung in Hotels für Überwachung halten: Das gab es ja aber auch schon vor Corona. Man muss sich in Hotels immer über einen solchen
Meldeschein registrieren und seine Daten angeben.

Mit freundlichen Grüßen
Knut Rosenthal

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.20 17:23.
hallo...ich weiss ja nicht,warum man nicht auf den recht einfachen Sinn dieser Regelung kommt...Tagestouristen können schnell für eine Überfüllung beispielweise der Strände führen,deshalb ist das eine Massnahme zur Mengenreduzierung.Soweit ich mich erinnere,gab es das auch im Frühjahr an einigen tagen auf Sylt.Es geht dabei nicht um Urlaub in MV,sondern den Andrang der Berliner in ihrer "Badewanne"....gruss,Bruno
Dasselbe gilt für Sylt und manch andere Nordsee-Destination.
Hallo,
die Regelung gilt aber für das ganze dünn besiedelte Bundesland.
Bestimmte Ostseebäderorte könnte ich noch verstehen, aber nicht den Rest.
30 Jahre lang haben sie gerne unsere Steuergelder genommen..
Ich weiß noch, wie erschüttert ich war, nach der Einreisemöglichkeit in Schwerin und anderswo das Erbe der DDR zu sehen: Teilweise völlig abgewirtschaftet.
Jetzt dürfen wir beim Kauf des SH-Tickets MV mitbezahlen, damit aber dort nicht hinfahren.
Ich bin gerade im Urlaub in MV. In Warnemünde werden z.B die IC aus Dresden nicht kontrolliert. Dann müsste ja die Bundespolizei jeden Fahhrgast prüfen.
Aber auch die Einheimischen halten sich nicht an aktuelle Bestimmungen.
Ober-Rodener schrieb:
(...)

Mir solls egal sein, wenn MV keinen Besuch möchte, es gibt auch andere schöne Ecken in Deutschland.
Streiche "andere", dann passt es.
M 262 schrieb:
Streiche "andere", dann passt es.
Das Westpolen unter momentaner Scheswig'scher Verwaltung sollte der Enterrich aus Warschau endlich übernehmen :-)

Aber es gibt noch genug andere Bundesländet, die einen Boycott lohnen. Sowohl ganz im Norden als auch im tiefsten Süden!

Für die Balkanisierung Deutschlands

Erik

Maskenpflicht? Dann fahr ich nicht!

Definition Tagestourist?

geschrieben von: Anschlussbahn

Datum: 30.06.20 22:36

Hallo,

> In der DDR war das Sperrgebiet in MV deutlich kleiner.
> Die Rechtsgrundlage für solche Absperrungen erschließt sich mir nicht.

wie definieren die einen Tagestouristen? Das steht da nicht. Was ist, wenn ich dort Bekannte, Verwandte besuche oder z.B. irgendetwas abhole, was man nicht versenden kann? Letzteres haben wir fuer MV nicht vor, aber eine Abholtour nach Thueringen steht an. Faellt das schon unter Tourismus? Da ergeben sich mehr Fragen, als Antworten...


> Man sollte vielleicht auch beim nächsten Urlaub MV auf die schwarze Liste setzen.

Sollte man machen. Unser Steuergeld wollte man fuer den Aufbau Ost haben. Da war man willkommen. Irgendetwas hat man dort nicht verstanden.

Den Zugang zu Straende in ueberlaufenen Ostseebadeorten zu reglementieren kann ich nachvollziehen, aber MV ist nicht nur Strand.


Armin

[www.muehlenroda.de] (Muehl privat)
[www.museumsstellwerk.de] (Museumsstellwerk Rheine e.V.)

Leute, macht Euch doch nicht so heiß darum.

geschrieben von: Bw Nysa

Datum: 30.06.20 22:48

Anschlussbahn schrieb:
Hallo,

> In der DDR war das Sperrgebiet in MV deutlich kleiner.
> Die Rechtsgrundlage für solche Absperrungen erschließt sich mir nicht.

wie definieren die einen Tagestouristen? Das steht da nicht. Was ist, wenn ich dort Bekannte, Verwandte besuche oder z.B. irgendetwas abhole, was man nicht versenden kann? Letzteres haben wir fuer MV nicht vor, aber eine Abholtour nach Thueringen steht an. Faellt das schon unter Tourismus? Da ergeben sich mehr Fragen, als Antworten...


> Man sollte vielleicht auch beim nächsten Urlaub MV auf die schwarze Liste setzen.

Sollte man machen. Unser Steuergeld wollte man fuer den Aufbau Ost haben. Da war man willkommen. Irgendetwas hat man dort nicht verstanden.

Den Zugang zu Straende in ueberlaufenen Ostseebadeorten zu reglementieren kann ich nachvollziehen, aber MV ist nicht nur Strand.


Armin

Das kontrolliert doch sowieso keiner, wie denn auch. Lasst die Schwesig im Schweriner Schloss doch reden, wenn sie wollen, dann sollen sie mal beim Trump nachfragen, ob der ihnen eine Mauer baut, der hat ja da nun auch schon etwas Erfahrung mit. Auf der anderen Seite kann ich da nur immer wieder sagen, konsequent meiden, nur leider ist der Deutsche da ziemlich vergesslich, was das ständige rauswerfen von Touristen da oben anbelangt. Immerhin wurden da oben schon wieder Leute aus den Kreisen Gütersloh und Warendorf kurzer Hand aus den Hotels gejagd.


MfG Bw Nysa
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