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Die Deutsche Bahn wird für ihre Antwort auf einen Tweet des AfD-Abgeordneten Gunnar Lindemann von Usern des Kurznachrichtendienstes Twitter gefeiert. Lindemann hatte zuvor einen merkwürdigen Zusammenhang zwischen Diversität und Zugverspätungen herstellen wollen.


[www.focus.de]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.20 15:16.
Reines Virtue Signalling für seine rechtsfaschistischen blaunen Follower betreibt der Mann. "Irgendwas sagen, egal wie dämlich es klingen mag" gehört zum Standardrepertoire solcher Parteigänger.

So ist das eben

geschrieben von: Ost-Lok-Fan

Datum: 30.06.20 15:40

Hallo

jeder Jeck braucht seine Bühne.

Gruß
Uwe
Georgi schrieb:
Die Deutsche Bahn wird für ihre Antwort auf einen Tweet des AfD-Abgeordneten Gunnar Lindemann von Usern des Kurznachrichtendienstes Twitter gefeiert. Lindemann hatte zuvor einen merkwürdigen Zusammenhang zwischen Diversität und Zugverspätungen herstellen wollen.

Vielleicht wirft ihn sein Arbeitgeber ja auch mal richtig raus, derzeit ist er nur beurlaubt.

[www.parlament-berlin.de]
Zitat:
Vielleicht wirft ihn sein Arbeitgeber ja auch mal richtig raus, derzeit ist er nur beurlaubt.

[www.parlament-berlin.de]
Aber auch geil... seit 3 Jahren beurlaubt, heisst das er bekommt seit 3 Jahren sein Gehalt ohne etwas dafür zu tun ?
Global Fish schrieb:
Georgi schrieb:
Die Deutsche Bahn wird für ihre Antwort auf einen Tweet des AfD-Abgeordneten Gunnar Lindemann von Usern des Kurznachrichtendienstes Twitter gefeiert. Lindemann hatte zuvor einen merkwürdigen Zusammenhang zwischen Diversität und Zugverspätungen herstellen wollen.

Vielleicht wirft ihn sein Arbeitgeber ja auch mal richtig raus, derzeit ist er nur beurlaubt.

[www.parlament-berlin.de]
Warum soll die ODEG ihn rausschmeißen? Er ist dort beurlaubt, weil er Vollzeit-Abgeordneter im Bundestag ist - übrigens kein Listen-Nachrücker, sondern direkt gewählt in Berlin Marzahn. Aber als AfD-Abgeordneter ist er natürlich Nazi und Rassist...

Grüße

Martin
QJ 7002 schrieb:
Warum soll die ODEG ihn rausschmeißen? Er ist dort beurlaubt, weil er Vollzeit-Abgeordneter im Bundestag ist - übrigens kein Listen-Nachrücker, sondern direkt gewählt in Berlin Marzahn. Aber als AfD-Abgeordneter ist er natürlich Nazi und Rassist...

Grüße

Martin
Ja ist er, genau so wie der Rest der braunen Bande von der F**kAfD
QJ 7002 schrieb:
Warum soll die ODEG ihn rausschmeißen? Er ist dort beurlaubt, weil er Vollzeit-Abgeordneter im Bundestag ist - übrigens kein Listen-Nachrücker, sondern direkt gewählt in Berlin Marzahn. Aber als AfD-Abgeordneter ist er natürlich Nazi und Rassist...

Grüße

Martin
Nee, nicht weil er AfD-Abgeordneter ist. Sondern weil er Ansichten äußert, die eigentlich nur durch eine entsprechende Nazi-Gesinnung erklärbar sind - alternativ natürlich auch durch komplette Unterbelichtung, aber dann ist man ja für Jobs, wo man zumindest etwas Hirn braucht, auch nicht geeignet. Die DB linksextremistisch, ja ne, is klar - die bieten den linken Gewerkschaften immer noch mehr Geld, als diese haben wollen, weil sie ja noch linker sind!
QJ 7002 schrieb:
Er ist dort beurlaubt, weil er Vollzeit-Abgeordneter im Bundestag ist - übrigens kein Listen-Nachrücker, sondern direkt gewählt in Berlin Marzahn.
Tja, MdB ist er jedenfalls nicht. Also auch nicht direkt dorthin gewählt.

Grüße

-chriz

--
Rückfragen ersparst du dir oft viel, nennst du sofort dein Reiseziel.
QJ 7002 schrieb:
Aber als AfD-Abgeordneter ist er natürlich Nazi und Rassist...

Grüße

Martin
Hallo Martin,
genauso ist es. Wer selber weder Nazi noch Rassist ist, geht nicht zur Partei der Nazis und Rassisten.
Gruß
Hallo,

der Herr ist ja laut Website des Abgeordnetenhauses

Zitat
Fachpolitischer Sprecher für ÖPNV
Ahja...

BTW: wer Nazisprüche loslässt und in einer Partei ist die die Nähe zu Faschisten sucht und findet ist sehr selten ein liberaler Zeitgenosse. Der Herr war ja auch im Donez unterwegs. Schon merkwürdig was für Leute in Marzahn 30 % der Stimmen bekommen.

Peter
Leider dürfte das nicht so einfach sein: Wenn jemand Abgeordneter ist - zumindest in der öffentlichen Verwaltung - kann das Arbeitsverhältnis nach dem Ausscheiden aus dem Parlament wieder aufgenommen werden und ruht in der Zeit. (Also zumindest ein Vergleichbarer Job, der eigentliche Arbeitsplatz kann ja durchaus dann besetzt sein.) Gut möglich das Unternehmen ähnliche Regelungen treffen, wenn es nicht sogar gesetzliche Regelungen gibt, die eine Entlassung in dem Fall verhindern.
Im konkreten Fall spricht aber noch etwas dagegen: Der gute Mann würde das tun, was die AfD - neben Hetze gegen alles was nicht dem eigenen Weltbild entspricht - am besten kann: Er würde einen auf Mimimi machen. Und leider würde das bei seinen Anhängern verfangen. Ganz egal ob seine Arbeitsleistung womöglich auch auf dem Niveau der Tweets war und man ganz froh ist, dass er (für den Moment) Weg ist. Wäre ja noch schöner wenn die AfD für das eigene Unvermögen selbst verantwortlich wäre...
Georgi schrieb:
Die Deutsche Bahn wird für ihre Antwort auf einen Tweet des AfD-Abgeordneten Gunnar Lindemann von Usern des Kurznachrichtendienstes Twitter gefeiert. Lindemann hatte zuvor einen merkwürdigen Zusammenhang zwischen Diversität und Zugverspätungen herstellen wollen.


[www.focus.de]
Hallo,

Er sollte eigentlich doch genau wissen, wie Verspätungen entstehen, da er a) bei einem EVU noch angestellt ist, zur Zeit beurlaubt ist (die Vorredner haben es ja bereits erwähnt) , und vor allem b) selbst dort in der Personaleinteilung der Zugpersonale und in der Leitstelle auch mal Tätig war und genau weiß, wie Verspätungen entstehen.
Wenn bspw. auf der Berliner Stadtbahn dichte Zugfolge herrscht, liegt das sicherlich nicht an der Offenheit der Gesellschaft.
Wer also im Glashaus sitzt...

Viele Grüße
Meini
611 040 schrieb:
Zitat:
Vielleicht wirft ihn sein Arbeitgeber ja auch mal richtig raus, derzeit ist er nur beurlaubt.

[www.parlament-berlin.de]
Aber auch geil... seit 3 Jahren beurlaubt, heisst das er bekommt seit 3 Jahren sein Gehalt ohne etwas dafür zu tun ?
Natürlich wird während dieser Beurlaubung kein Gehalt ausbezahlt.

Im Übrigen ist das das übliche Geschwafel von Gurken-Günni, auf Twitter und im AGH. Gähn.
Lindemann und ein paar seiner Berliner Kollegen sind absolute möchtegern-rechte Witzfiguren und gehören nicht nur wegen dieser Bemerkungen und ihres intellektuell niedrigen Niveaus aus der Partei ausgeschlossen, wenn diese noch etwas reißen will. Wenn man diesen Buntheitswahn kritisieren will, der durch die allermeisten Unternehmen (nicht nur die DB) geht, muss man das schon geschickter und treffender tun.

INFRASTRUKTURAPOKALYPSE
Global Fish schrieb:
Vielleicht wirft ihn sein Arbeitgeber ja auch mal richtig raus, derzeit ist er nur beurlaubt.

[www.parlament-berlin.de]
Also eigentlich eigentlich könnte man da sogar einen Zusammenhang zwischen dem Tweet und seiner Tätigkeit herstellen. Wer der Meinung ist, dass die Diversität der Mitarbeiter für die Betriebsqualität verantwortlich ist, dem kann eigentlich nicht die Aufgabe übertragen werden Betriebspersonale zu disponieren. Da muss man nicht mal allgemeine Begründungen heranziehen.
QJ 7002 schrieb:
Warum soll die ODEG ihn rausschmeißen? Er ist dort beurlaubt, weil er Vollzeit-Abgeordneter im Bundestag ist - übrigens kein Listen-Nachrücker, sondern direkt gewählt in Berlin Marzahn. Aber als AfD-Abgeordneter ist er natürlich Nazi und Rassist...
Als AfD Abgeordneter ist zumindest die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass das zutrifft, aber als Rassist outet er sich selbst mit solchen Tweets.

Herr Lindemann ist kein Bundestags-Abgeordneter

geschrieben von: PeterK

Datum: 01.07.20 08:06

Hallo Martin,

Gunnar Lindemann gehört nicht dem Bundestag sondern dem Berliner Abgeordnetenhaus an, das ist ein großer Unterschied.

Aus Deinen Äußerungen und Kommentaren hier bei DSO ersehe ich eine eher rechte Gesinnung. Daher wundert es mich überhaupt nicht, dass Du die AfD oder deren Politiker verteidigst.

Gruß

Peter
Die Deutsche Bahn ist auf Twitter durchaus auch schlagfertig unterwegs, da wird auf Kommentare geantwortet, wo sonst keine Antwort mehr erwartet wird:

[twitter.com]

Es gibt jedenfalls viele Verspätungsgründe, der Lindemann hat jedoch keinen davon genannt. Aber das kennt man ja, manchmal will man nicht dem echten Grund nachgehen, sondern einfach nur eine tolle Story haben oder so 🤷

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.07.20 09:21.
KHM schrieb:
Die DB linksextremistisch, ja ne, is klar - die bieten den linken Gewerkschaften immer noch mehr Geld, als diese haben wollen, weil sie ja noch linker sind!
Immerhin hat die DB nicht die Löhne so stark erhöht und die erwartete Arbeitsleistung nicht so stark abgesenkt, wie es die wahren Linken vor dem 17.Juni 1953 taten.

Ganz so links kann die DB also nicht sein.
kmueller schrieb:
Immerhin hat die DB nicht die Löhne so stark erhöht und die erwartete Arbeitsleistung nicht so stark abgesenkt, wie es die wahren Linken vor dem 17.Juni 1953 taten.

Der Sarkasmus war zwar gut. Aber auch wenn die damaligen Machthaber 1953 propagierten, "links" zu sein, hatte das mit den hehren, aber leider noch weitgehend utopischen Idealen des Kommunismus, Sozialismus etc. nicht das Geringste zu tun.

Ebensowenig, wie das Gebaren der Mächtigen im Mittelalter etwas mit wahrem christlichem Glauben zu tun hatte.

Und ebensowenig, wie das heutige Verhalten mancher Mächtigen etwas mit sozialer Marktwirtschaft zu tun hat.

All die genannten Strukturen ihrer Zeit waren stets nur eines: Mit dem jeweiligen Zeitgeist ummäntelte und getarnte, bei Bedarf auch sehr brutale Machterhaltungsmechanismen.

Zu keiner Zeit - also im Mittelalter (und davor), in der DDR 1953 und auch im Turbokapitalismus heutiger Prägung - hatten die Mächtigen ein Interesse daran, daß das gemeine Volk die wahre Absichten erkennt.
Leute, die doch was merkten und hinterfragten, wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt, kamen als Dissident in den Knast, oder werden heute ganz schnell in eine der politischen Ecken (wahlweise gerne ganz rechts oder ganz links) gestellt und damit diffamiert.

Und all diese genannten Ideologien haben nur eines geschafft: Positive Ansätze der jeweiligen Systeme durch Mißbrauch und Pervertierung gleich mit in den Dreck zu treten.

Somit bleibt in den Köpfen der Menschen das Christentum leider auf ewig mit der Hexenverbrennung und mit der brutalen Zwangschristianisierung verbunden; der Sozialismus/Kommunismus auf ewig mit Stacheldraht, Stasi, Schießbefehl und "Platz des himmlischen Friedens"; und die heutige Zeit des Kapitalismus mit solchen kranken Auswüchsen wie Hitler, Trump, Erdogan, Börsenwahn und Bildungsniveau auf Arbeits- und Konsumsklaven-Niveau.

Zuckerbrot und Peitsche, Teile und herrsche - schon immer die probaten Mittel, das Volk in Schach zu halten. Denn; Ein dummes (oder künstlich dumm und orientierungslos gehaltenes) Volk regiert sich leichter.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.07.20 15:39.
Heizer Jupp schrieb:
Zitat:
Leute, die doch was merkten und hinterfragten, wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt, kamen als Dissident in den Knast, oder werden heute ganz schnell in eine der politischen Ecken (wahlweise gerne ganz rechts oder ganz links) gestellt und damit diffamiert.

Denn; Ein dummes (oder künstlich dumm und orientierungslos gehaltenes) Volk regiert sich leichter.
Jaja, dumm sind immer nur die anderen (das Volk) während man selber natürlich alles durchschaut.

In gefühlt jeder Talk-Show treten z. B. Sarah Wagenknecht, Gregor Gysi oder Oskar Lafontaine auf und kritisierten und hinterfragen das heutige System.
Und die kapitalismuskritischen Bücher eines Thomas Piketty erzielen weltweit Millionenauflagen.
Hexenverbrennung oder nur Diffarmierung sieht für mich anders aus...

Noch nicht mal den Bernie Sanders hat man in den hardcore-kapitalistischen USA verbrannt.



Schwarzwälder
Ach, schnitze doch weiter Kirschtorte oder Kuckucksuhren...
Ich bemühte mich in meinem Beitrag ausdrücklich um Wahrung der Parität. Daß mir dabei sowohl religiöse, ideologische wie auch egoistische Extrema aller Couleur in die Nase gefahren sind, ist Dir wohl entgangen?
Ich könnte aber noch mehr nennen: Gesinnungs- und Ökofaschisten, die unter dem Deckmäntelchen der political correctness alles und jeden verdammen, der nicht ihrer Meinung ist, oder dessen Meinung sie nicht verstehen (wollen).
Jetzt kannst'e dir was raussuchen...



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.07.20 18:23.
Schwarzwaelder schrieb:
Heizer Jupp schrieb:
Zitat:
Leute, die doch was merkten und hinterfragten, wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt, kamen als Dissident in den Knast, oder werden heute ganz schnell in eine der politischen Ecken (wahlweise gerne ganz rechts oder ganz links) gestellt und damit diffamiert.

Denn; Ein dummes (oder künstlich dumm und orientierungslos gehaltenes) Volk regiert sich leichter.
Jaja, dumm sind immer nur die anderen (das Volk) während man selber natürlich alles durchschaut.

In gefühlt jeder Talk-Show treten z. B. Sarah Wagenknecht, Gregor Gysi oder Oskar Lafontaine auf und kritisierten und hinterfragen das heutige System.
[...]
Die Kritik Wagenknechts am "heutigen System" geht in etwa genau so weit wie das Wahlprogramm der SPD von 1998, und das schockierende daran ist dass diese Kritik heute als extremistisch gilt. In den 90ern musste man die kapitalistische Produktionsweise hinterfragen um als "radikal" zu gelten, heute reicht das vertreten klassischer ordoliberaler Positionen (Wagenknecht) dafür schon aus.

Heizer Jupp hat mir seiner Analyse für mein Empfinden nicht Unrecht.

Hadufuns

347685-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.05.20 18:53.