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KHM schrieb:
Die DB linksextremistisch, ja ne, is klar - die bieten den linken Gewerkschaften immer noch mehr Geld, als diese haben wollen, weil sie ja noch linker sind!
Immerhin hat die DB nicht die Löhne so stark erhöht und die erwartete Arbeitsleistung nicht so stark abgesenkt, wie es die wahren Linken vor dem 17.Juni 1953 taten.

Ganz so links kann die DB also nicht sein.
kmueller schrieb:
Immerhin hat die DB nicht die Löhne so stark erhöht und die erwartete Arbeitsleistung nicht so stark abgesenkt, wie es die wahren Linken vor dem 17.Juni 1953 taten.

Der Sarkasmus war zwar gut. Aber auch wenn die damaligen Machthaber 1953 propagierten, "links" zu sein, hatte das mit den hehren, aber leider noch weitgehend utopischen Idealen des Kommunismus, Sozialismus etc. nicht das Geringste zu tun.

Ebensowenig, wie das Gebaren der Mächtigen im Mittelalter etwas mit wahrem christlichem Glauben zu tun hatte.

Und ebensowenig, wie das heutige Verhalten mancher Mächtigen etwas mit sozialer Marktwirtschaft zu tun hat.

All die genannten Strukturen ihrer Zeit waren stets nur eines: Mit dem jeweiligen Zeitgeist ummäntelte und getarnte, bei Bedarf auch sehr brutale Machterhaltungsmechanismen.

Zu keiner Zeit - also im Mittelalter (und davor), in der DDR 1953 und auch im Turbokapitalismus heutiger Prägung - hatten die Mächtigen ein Interesse daran, daß das gemeine Volk die wahre Absichten erkennt.
Leute, die doch was merkten und hinterfragten, wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt, kamen als Dissident in den Knast, oder werden heute ganz schnell in eine der politischen Ecken (wahlweise gerne ganz rechts oder ganz links) gestellt und damit diffamiert.

Und all diese genannten Ideologien haben nur eines geschafft: Positive Ansätze der jeweiligen Systeme durch Mißbrauch und Pervertierung gleich mit in den Dreck zu treten.

Somit bleibt in den Köpfen der Menschen das Christentum leider auf ewig mit der Hexenverbrennung und mit der brutalen Zwangschristianisierung verbunden; der Sozialismus/Kommunismus auf ewig mit Stacheldraht, Stasi, Schießbefehl und "Platz des himmlischen Friedens"; und die heutige Zeit des Kapitalismus mit solchen kranken Auswüchsen wie Hitler, Trump, Erdogan, Börsenwahn und Bildungsniveau auf Arbeits- und Konsumsklaven-Niveau.

Zuckerbrot und Peitsche, Teile und herrsche - schon immer die probaten Mittel, das Volk in Schach zu halten. Denn; Ein dummes (oder künstlich dumm und orientierungslos gehaltenes) Volk regiert sich leichter.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.07.20 15:39.
Heizer Jupp schrieb:
Zitat:
Leute, die doch was merkten und hinterfragten, wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt, kamen als Dissident in den Knast, oder werden heute ganz schnell in eine der politischen Ecken (wahlweise gerne ganz rechts oder ganz links) gestellt und damit diffamiert.

Denn; Ein dummes (oder künstlich dumm und orientierungslos gehaltenes) Volk regiert sich leichter.
Jaja, dumm sind immer nur die anderen (das Volk) während man selber natürlich alles durchschaut.

In gefühlt jeder Talk-Show treten z. B. Sarah Wagenknecht, Gregor Gysi oder Oskar Lafontaine auf und kritisierten und hinterfragen das heutige System.
Und die kapitalismuskritischen Bücher eines Thomas Piketty erzielen weltweit Millionenauflagen.
Hexenverbrennung oder nur Diffarmierung sieht für mich anders aus...

Noch nicht mal den Bernie Sanders hat man in den hardcore-kapitalistischen USA verbrannt.



Schwarzwälder
Ach, schnitze doch weiter Kirschtorte oder Kuckucksuhren...
Ich bemühte mich in meinem Beitrag ausdrücklich um Wahrung der Parität. Daß mir dabei sowohl religiöse, ideologische wie auch egoistische Extrema aller Couleur in die Nase gefahren sind, ist Dir wohl entgangen?
Ich könnte aber noch mehr nennen: Gesinnungs- und Ökofaschisten, die unter dem Deckmäntelchen der political correctness alles und jeden verdammen, der nicht ihrer Meinung ist, oder dessen Meinung sie nicht verstehen (wollen).
Jetzt kannst'e dir was raussuchen...



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.07.20 18:23.
Schwarzwaelder schrieb:
Heizer Jupp schrieb:
Zitat:
Leute, die doch was merkten und hinterfragten, wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt, kamen als Dissident in den Knast, oder werden heute ganz schnell in eine der politischen Ecken (wahlweise gerne ganz rechts oder ganz links) gestellt und damit diffamiert.

Denn; Ein dummes (oder künstlich dumm und orientierungslos gehaltenes) Volk regiert sich leichter.
Jaja, dumm sind immer nur die anderen (das Volk) während man selber natürlich alles durchschaut.

In gefühlt jeder Talk-Show treten z. B. Sarah Wagenknecht, Gregor Gysi oder Oskar Lafontaine auf und kritisierten und hinterfragen das heutige System.
[...]
Die Kritik Wagenknechts am "heutigen System" geht in etwa genau so weit wie das Wahlprogramm der SPD von 1998, und das schockierende daran ist dass diese Kritik heute als extremistisch gilt. In den 90ern musste man die kapitalistische Produktionsweise hinterfragen um als "radikal" zu gelten, heute reicht das vertreten klassischer ordoliberaler Positionen (Wagenknecht) dafür schon aus.

Heizer Jupp hat mir seiner Analyse für mein Empfinden nicht Unrecht.

Hadufuns

347685-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.05.20 18:53.
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -