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Hallo zusammen,

die erste Stufe der Vorplanung zu München Daglfing-Johanneskirchen ist fertig. Das Projekt hat jetzt auch eine eigene Webseite:
Neue Webseite mit Ergebnissen

Wenig überraschend ist der Trog aus dem Spiel, die oberirdische Variante deutlich günstiger als der Tunnel. DIe Stadt München soll/will jetzt die Planung für den Tunnel bezahlen, um ggf. aus eigenen Mitteln den Tunnel zu bezuschussen.

Genausowenig überraschend ist die Reaktion in der Lokalpresse: Man will einen Tunnel. Ich glaube, dass man für die 1,5 Mrd. Mehrkosten in München sinnvolleres umsetzen kann, um die Lebensqualität in der Stadt zu fördern.

Sueddeutsche Zeitung zum Thema

Schöne Grüße
Der Mopsfreund

Gegen Tunnel - plötzlich für Tunnel...

geschrieben von: nozomi07

Datum: 30.06.20 11:00

Lustig finde ich, dass die Grünen, und offenbar auch die Presse, plötzlich für eine Tunnellösung sind.

Bei der 2. Stammstrecke war man noch gegen den Tunnel, und für eine oberirdische Lösung. Obwohl auch der Südring dicht mit Zügen befahren ist, und der Ausbau auf 4 Gleise einen gewaltigen Eingriff in die Stadt bedeutet hätte.

Ich habe das Gefühl, man ist immer gegen die "offizielle Planung" von DB und Regierung. Hätte die Politik eine zweite Stammstrecke am Südring geplant, wäre gleich das Geschrei "wir wollen einen Tunnel!" losgegangen. Und im Münchner Osten müsste die Politik jetzt nur den milliardenschweren Tunnel forcieren, schon würde Vieregg-Rößler eine oberirdische Alternative präsentieren, und alle würden die offizielle Planung als "Geldverschwendung" beschimpfen. Die Plitik müsste dann nur noch nachgeben...
Man müßte in Johanneskirchen quasi ein Gleiskreuz, ähnlich eines vollständigen Autobahnkleeblatt bauen, Nordring-Flughafen-Trudering-Mühldorfer Strecke; gleichzeitig bei der Einmündung in die S1 eine Gegenkurve; Damit könnte man z.B. den Isarexpress München-Hbf-Passau via Moosach-Nordring - "Kreuz Johanniskirchen" - "Dreieck Einmündung S1" - "Neufahrner Gegenkurve" nach Freising schicken & die S1 Trasse bis hinter Neufahrn entlasten.
Tunnel & Trog für den Güterverkehr finde ich zu gefährlich.

Wir sind alle Menschen & bleiben wir auch in dieser schwieriger Situation menschlich mit Anstand & Abstand.
arbor schrieb:
Man müßte in Johanneskirchen quasi ein Gleiskreuz, ähnlich eines vollständigen Autobahnkleeblatt bauen, Nordring-Flughafen-Trudering-Mühldorfer Strecke; gleichzeitig bei der Einmündung in die S1 eine Gegenkurve; Damit könnte man z.B. den Isarexpress München-Hbf-Passau via Moosach-Nordring - "Kreuz Johanniskirchen" - "Dreieck Einmündung S1" - "Neufahrner Gegenkurve" nach Freising schicken & die S1 Trasse bis hinter Neufahrn entlasten.
Tunnel & Trog für den Güterverkehr finde ich zu gefährlich.
Bevor du das baust, und die Züge „von hin durch die Brust ins Auge“ schickst, um die Trasse bis Neufahrn zu entlasten, baut man doch besser einfach diese Strecke nach Neufahrn aus.

Und was ist deiner Meinung nach am Güterverkehr im Tunnel gefährlich?