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Cranzahl - Aue?
Soll die Erzgebirgsche Aussichtsbahn tatsächlich ins Chemnitzer Modell? Das wären doch aber niemals 118 km. Eher als Verbindung über Chemnitz. Wer da wohl so verrückt ist und durchfahren wird...
Warum denkt man nicht über Batteriezüge nach? Beim RE6 macht man solchen Schwachsinn doch auch. Hier wäre nur der Vorteil das es langfristig kein Schwachsinn ist.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.20 19:14.
DVB-Dresden schrieb:
Cranzahl - Aue?
Soll die Erzgebirgsche Aussichtsbahn tatsächlich ins Chemnitzer Modell? Das wären doch aber niemals 118 km. Eher als Verbindung über Chemnitz. Wer da wohl so verrückt ist und durchfahren wird...
Es geht doch nicht um das Durchfahren von Fahrgästen über die ganze Strecke sondern um den Fahrzeugeinsatz. Hinzu kommt noch, dass die schwerfälligen Citylinks für die Straßenbahnstrecken nicht wirklich gut geeignet sind. Wie man auf der C13-C15 gesehen hat, können sie nicht in einen Taktfahrplan mit Straßenbahnfahrzeugen integriert werden.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.20 19:20.
burovier schrieb:Black Eyed schrieb:
Black Eyed schrieb:
Die Hybridwagen werden auf die Linien C16 und C17 übergehen, die auch den Ast nach Aue beinhalten..
Cranzahl - Aue werden dann ca. 118 km, davon ca. 4 km Diesel unter Fahrdraht und nur ca. 8 km wirklich elektrisch
Das wird ein spannendes Thema, wenn die Hybridwagen ersetzt werden müssen.

Laut Deutschlandtakt-Entwurf haben wir übrigens folgende Linien:

gemeinsamer Halbstundentakt (Oelsnitz - Chemnitz Innenstadt)
S 2.1.SC/S 2.2 SC Oelsnitz Bahnhofstraße - Stollberg - Burgstädt (C11 / C13)
S 2.3 SC/S 3.1 SC Glauchau - Oelsnitz - Stollberg Chemnitz - Mittweida (C11 / C14)

gemeinsamer Hallbstundentakt (Thalheim - Chemnitz Hbf)
S 5.1 SC/S 5.2 SC Thalheim - Chemnitz - Olbernhau-Grünthal (C16 / C18)
S 6.1 SC/S 6.2 SC Aue - Thalheim - Chemnitz - Annaberg-Buchholz unterer Bahnhof (zweistündlich weiter nach Cranzahl) (C17/C18)

Stundentakt.
S 4 SC Chemnitz Innenstadt - Hainichen (C15)

Interessanterweise ist eine Führung über die Bahnstrecke und nicht über die Sachsen-Allee unterlegt. Das ist durchaus überraschend - auch in der Linienkombination.

Die RB 37 findet sich als N 132 SA Glauchau - Gößnitz im Zweistundentakt.
Die RB 95 als N 95 SA im Stundentakt Zwickau Hbf - Aue - Johanngeorgenstadt (zweistündlich weioter nach Karlovy Vary)


Die Reaktivierungen sind allesamt nicht enthalten. Damit bleibt auch weiterhin die Variantenfrage (Rochlitz aus Chemnitz über Narsdorf oder aus Leipzig über Geithain) offen. Die RB110 ist als S 11.a SL bis Döbeln Zentrum enthalten. Die Freiberger Bahn ist als N 131 SA im Stundentakt zwischen Freiberg und Holzhau enthalten.

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Lupe schrieb:
Wegen Rochlitz - Narsdorf, da müßten aber erst ab den Bahnübergang B175, in Richtung Bahnhof Narsdorf, erst einmal Gleise wieder gelegt und werden und an die D-C KC eingebunden werden.

Denn beim Umbau des Bahnhofs Narsdorf wurden ja bekanntlicher Weise die Gleise und Weichen, Richutng Rochlitz entfernt.

Ausserdem sollte man bedenken, das der Abschnitt Narsdorf - Rochlitz, gemäss Fahrdienstvorschrift, als Steilstrecke zählt, doppelte Sägelinie.
Ja, natürlich muss die Strecke dann in Narsdorf wieder eingebunden werden. Diese Einbindung taucht auch in den aktuellen Grafiken zum Streckenausbau Leipzig - Chemnitz mit auf, inklusive elektrischer Überspannung des Abzweiggleises. Narsdorf soll dann auch wieder ein Bahnhof werden. Wenn es hier zu einer Reaktivierung für den SPNV kommt, wird vermutlich sowieso das meiste ab mindestens Unterkante Schotterbett komplett neu gebaut. Insofern ist es egal, was dort noch an alten Gleisen rumliegt.
Und das mit der Steilstrecke ist Quatsch. Zwei Sägelinien heißt nur maßgebende Neigung ≥ 20 ‰. Das ist von einer Steilstrecke auf einer Nebenbahn noch ein ganzes Stück weit entfernt.

Gruß Thomas

Re: Holzhau - Moldova

geschrieben von: Mucke72

Datum: 30.06.20 22:43

Wenn es in Kürze auf Marienberg - Chomutov geht, inklusive gegenseitige Fahrkartenanerkennung, sollte es hier auch möglich sein.

Re: Holzhau - Moldova

geschrieben von: Black Eyed

Datum: 01.07.20 02:34

Mucke72 schrieb:Zitat:
Wenn es in Kürze auf Marienberg - Chomutov geht, inklusive gegenseitige Fahrkartenanerkennung, sollte es hier auch möglich sein.
Das Elbe-Labe-Ticket bietet auch die Möglichkeit - man müsste halt eine Variante inkl. Dampfbahn Freital-Kipsdorf mit einplanen oder einen spezifischen Zuschlag hierfür. Das wäre alles machbar.

Für das Erzgebirge im VMS-Land fehlt derzeit noch ein vergleichbares Ticket.

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Befuerworter schrieb:
Die Verbandsversammlung des Zweckverbands Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) stimmte in ihrer Sitzung am 26.06.2020 einem Grundsatzbeschluss zur Reaktivierung folgender vier Eisenbahnstrecken zu, wobei das noch unter einem Finanzierungsvorbehalt steht (Lok-Report):

• Pockau‐Lengefeld – Marienberg
• Narsdorf – Rochlitz – (Grimma)
• Döbeln – Meißen – (Dresden)
• Holzhau – Moldau (Moldava)

Wenn ich nichts verpasst habe, sind das alle Strecken im Verbandsgebiet, über deren Reaktivierung aktuell diskutiert wird. Ergebnisse von standardisierten Bewertungsverfahren dürften meines Wissens noch für keine der Strecken vorliegen, aber so ein klares Bekenntnis des Verkehrsverbundes ist zumindest mal eine Ansage. Es sollte zwar selbstverständlich sein, eine Strecke zu betreiben, die bestellt wird, aber in Sachsen hatte man lange einen anderen Eindruck.
Hallo,

ich hoffe, das auf allen angedachten Strecken es zu Verbesserungen kommt und man Sie auf die eine oder andere Weise reaktiviert.
Bei Pockau-Lengefeld-Marienberg ist sicher Potential vorhanden, hier liegt es an der Ausgestaltung.
Bei Narsdorf-Rochlitz-(Grimma) glaube ich eher an eine Verbindung Richtung Leipzig über Großbothen als über Narsdorf nach Chemnitz, denn die Orientierung liegt eher in Richtung Leipzig. Der Anschluss von Rochlitz an die S-Bahn macht Sinn. Sollte der VMS sich genug für den Anschluss von Rochlitz via Narsdorf an das Chemnitzer Modell einsetzen ist auch beides möglich, wäre aber einer Überraschung.
Bei Döbeln-Meißen-(Dresden) habe ich Hoffnung, das wenn investiert wird, wird hier ein vernünftiger Verkehr mit durchgehenden RE von Leipzig via Döbeln und Meißen nach Dresden und RB von Leipzig bis Meißen oder bis Nossen zu Stande kommen.
Bei Holzhau - Moldava bin ich nicht so skeptisch wie viele hier. Das es keinen grenzüberschreitenden Bedarf gibt, sehe ich nicht so, zumindest am Wochenende , wenn viele im Sommer dort wandern gehen oder im Winter , wenn man Skifahren geht, werden die Züge, noch dazu wenn es durchgehende Züge von Most nach Freiberg(Sachs) gibt oder aber die jetzt am Wochenende verkehrenden Züge von Decin und Usti nad Labem nach Moldava bis Freiberg verlängert werden, könnte ich mir vorstellen, das die gar nicht so schlecht gefüllt sind, denn es wären dann auch die kürzesten Verbindungen aus diesen Städten oder auch aus Teplice nach Freiberg(Sachs) und weiter nach Chemnitz, Leipzig und Zwickau(Sachs), denn nicht jeder will nach Dresden und Berlin von dort. Dazu gibt es mit den Sachsen-Böhmen-Ticket bereits jetzt eine preiswertes Ticket für diesen Bereich. Außerdem wird es sicher Pendler aus Tschechien in Richtung Deutschland geben. Als Vorgriff bis zum Wiederaufbau der 8 km Strecke, könnte man bereits jetzt einen Busverkehr im Anschluss an jeden Zug der in Moldava ankommt oder abfährt nach Holzhau organisieren und diesen mit Bahnfahrkarte nutzbar machen, sozusagen als Busersatzverkehr. Dann würde man schon im Vorfeld sehen, wie gut eine solche Lösung angenommen wird. Da es ab/bis Holzhau bereits einen Stundentakt gibt, sollte man sich an den Fahrplan von Moldava orientieren. Wenn man ganz clever wäre, würde man auch einen Busverkehr nach Altenberg organisieren von Moldava, statt diesen sinnlosen parallelen Bus von Dresden nach Teplice fahren zu lassen, dann würde sich die Strecke Most-Moldava auch in der Woche das ganze Jahr über wieder im oberen Teil rentieren und sich dort auch wieder ganzjährig täglicher Verkehr ergeben.

Re: Holzhau - Moldova

geschrieben von: Falk12

Datum: 01.07.20 09:48

Mucke72 schrieb:
Hallo

Man könnte ja mal die Lücke mit einem Bus überbrücken. Ein paar fahren da ja sogar am Wochenende jenseits der Grenze, diese bis Holzhau verlängern.
Muss ja nicht gleich was Großes sein.
Dann kann immer noch entschieden werden ob sich der Wiederaufbau lohnt.

Grüße René
Hallo,

sehe ich auch so.

Re: zu Narsdorf - Rochlitz - Colditz - Großbothen

geschrieben von: Falk12

Datum: 01.07.20 09:52

LoneStarr27 schrieb:
jelcz schrieb:
Hatte man von Rochlitz und Colditz nicht mal gehört, dass man einen Anschluß an die S Bahn, über Geithain, wollte?
Das wäre ja von Geithain her auch ein Neubau, plus Elektrifizierung, oder sind die Pläne wieder vom Tisch?
Da bringst Du wohl was durcheinander. Rochlitz wollte tasächlich mal die Anbindung über Geithain an die S-Bahn. Das war aber in der diskutierten Form eine totale Schnapsidee. Nicht nur, daß die Anbindung kurz vor Narsdorf mit einer kurzen Verbindungskurve erfolgen sollte, was einen Umweg von 6 km bedeutet hätte. Auch an die betriebliche Durchführung hat wohl keiner der Ideengeber einen Gedanken verschwendet. Mittlerweile wird der Wiederanschluss in Narsdorf in Richtung Chemnitz geplant. Colditz stieg in das Geschäft erst ein, als die S-Bahn- Idee schon vom Tisch war. Die wollen aber den Wiederanschluss in Richtung Leipzig und werben nun dafür, die Muldentalbahn von Großbothen bis Rochlitz zu reaktivieren. Und hier will ich mal den Satz von @Black Eyed aufgreifen.

Black Eyed schrieb:
Der nachdenkliche Stromrichter schrieb:
• Narsdorf – Rochlitz – (Grimma)
Diese Reaktivierung finde ich wiederum interessant, insbesondere da man mit einer TramTrain natürlich mehr Freiheitsgrade in der Planung und im Betrieb hat.
Ich würde hier getrennte Zugläufe (Chemnitz -) Narsdorf - Rochlitz und (Leipzig -) Großbothen - Rochlitz bevorzugen. Erstens nämlich müssen sich die Züge jeweils in Narsdorf und Großbothen in das dortige Taktschema einfügen. Ob das bei einem durchgehenden Zuglauf reibungslos und ohne unattraktive Bummelaufenthalte klappt, ist eher zweifelhaft. Stattdessen könnte man den genannten Freiheitsgrad der Tramtrains nutzen, um an der Einfahrt in den Rochlitzer Bahnhof mit einer straßenbahnmäßigen Kurve in Richtung Stadtzentrum abzubiegen. Und da das dort ein zweigleisiges Planum ist, könnten die Züge von Großbothen auf einem parallelen Gleis ebenfalls bis dorthin verlängert werden.

Gruß Thomas
Hallo Thomas,

gute Idee und macht Sinn. Frage ist nur, ist das Land bereit beides zu finanzieren?
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