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Sauerland: Fahrradbusse wegen Fahrzeugmangel

geschrieben von: bejo

Datum: 29.06.20 17:41

Auf dem RE57 von Dortmund nach Winterberg werden ab kommendem Wochenende zusätzliche Fahrradbusse eingesetzt, weil die Kapazitäten der Züge nicht ausreichen. Es wird sich vermutlich um Busse mit Fahrradanhänger handeln.
Fahrplan gibt es hier: https://www.nwl-info.de/

Jetzt ist natürlich die Frage, wie man das wieder geschafft hat, dass es zu sowas kommt bzw. warum man nicht größere Züge woanders hernimmt und Sonderzüge einsetzt?
In anderen Regionen hätte man einen Sonderzug mit Fahrradwagen und n-Wagen gebildet.
Teilweise fahren 2 Fahrradbusse pro Zug zusätzlich und trotzdem weist man jetzt schon darauf hin, dass es voll wird und Fahrräder möglichst platzsparend verladen werden sollen. ruhrtalradweg.de



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.06.20 17:42.

Re: Sauerland: Fahrradbusse wegen Fahrzeugmangel

geschrieben von: Heckeneilzugfan

Datum: 29.06.20 17:59

[www.mobil.nrw]
RE17 (Hagen - Kassel):
keine Einschränkungen;
die Zusatzzüge nach Willingen verkehren ab 03.07.

Bemerkung von Heckeneilzugfan:
Sieht man da etwa einen Zusammenhang?
Letztes Wochenende fuhr der Zug noch nach Winterberg; kommendes Wochenende wird er dann wohl auf dem RE17 von/nach Willingen benötigt.
Wie war das noch mit der Bettdecke, die zu kurz ist?



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.06.20 18:00.

Fahrradmitnahme nach Winterberg (m. B.)

geschrieben von: der Letmather

Datum: 29.06.20 18:27

bejo schrieb:
Auf dem RE57 von Dortmund nach Winterberg werden ab kommendem Wochenende zusätzliche Fahrradbusse eingesetzt, weil die Kapazitäten der Züge nicht ausreichen. Es wird sich vermutlich um Busse mit Fahrradanhänger handeln.
Fahrplan gibt es hier: https://www.nwl-info.de/

Jetzt ist natürlich die Frage, wie man das wieder geschafft hat, dass es zu sowas kommt bzw. warum man nicht größere Züge woanders hernimmt und Sonderzüge einsetzt?
In anderen Regionen hätte man einen Sonderzug mit Fahrradwagen und n-Wagen gebildet.
Teilweise fahren 2 Fahrradbusse pro Zug zusätzlich und trotzdem weist man jetzt schon darauf hin, dass es voll wird und Fahrräder möglichst platzsparend verladen werden sollen. ruhrtalradweg.de





Die eingesetzten Fahrzeuge sind für diesen Zweck einfach nicht geeignet. Am Mittwoch, den 10. Juli 2019, die letzte Woche vor den
großen Sommerferien in NRW sind wir zu weit mit dem Zug nach Winterberg gefahren, um anschließend mit dem Rad den RuhrtalRadweg
zurück nach Hause zu fahren. Man beachte, wie vollgestellt mit Rädern der Zug schon an solchen Außerferientagen ist. Irgendwann
so ab Meschede hat der Zugführer dann keine Personen mit Fahrrad zusteigen lassen.

Herunterladen (2).jpg



Es wird halt gefahren, was bestellt wurde.

Nur, wer hat denn diese Planung gemacht?



Gruß aus Letmathe

Re: Sauerland: Fahrradbusse wegen Fahrzeugmangel

geschrieben von: Signalschruber

Datum: 29.06.20 20:07

Zitat
Auf dem RE57 von Dortmund nach Winterberg werden ab kommendem Wochenende zusätzliche Fahrradbusse eingesetzt, weil die Kapazitäten der Züge nicht ausreichen. Es wird sich vermutlich um Busse mit Fahrradanhänger handeln.
Fahrplan gibt es hier: [www.nwl-info.de]
Sieht dann wieder so aus. Bus voll, Tag gelaufen.https://www.drehscheibe-online.de/foren/file.php?002,file=298001 Die LINK haben gerade, wie man hört, mit fehlerhaften Aufhängungen zu kämpfen. Dabei sollte durch die Fahrzeuge mit ihren großen Mehrzweckanteilen alles besser werden.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.06.20 20:15.

Re: Sauerland: Fahrradbusse wegen Fahrzeugmangel

geschrieben von: Hajü

Datum: 29.06.20 20:37

Was DB Regio im sonntags Murgtal hinbekommt, hat DB Regio in NRW nicht auf der Uhr. 218er sollte man sicher irgendwo her bekommen. Im Winter gab es doch auch den "Sonderzug" nach Winterberg mit 218 und zumindest teilweise n-Wagen.

Re: Sauerland: Fahrradbusse wegen Fahrzeugmangel

geschrieben von: Signalschruber

Datum: 29.06.20 20:50

Zitat
Was DB Regio im sonntags Murgtal hinbekommt, hat DB Regio in NRW nicht auf der Uhr. 218er sollte man sicher irgendwo her bekommen. Im Winter gab es doch auch den "Sonderzug" nach Winterberg mit 218 und zumindest teilweise n-Wagen.
Die ehemaligen Fahrrad-628 der Kurhessenbahn reichen als Sonderzüge völlig aus. Soviel Fahrradkapazität haben n-Wagen jetzt auch nicht. Das ist um einiges günstiger und man hat da auch nicht so viele Pufferküsser drin, die den Radfahrern die Plätze wegnehmen. 😉 Und dann wie der Wintersportzug direkt ab Oberhausen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.06.20 20:54.

Sowas macht doch keinen Spaß

geschrieben von: ulrich

Datum: 29.06.20 20:58

Ich verstehe nicht, warum die Leute sich das überhaupt antun. Erst die gequetschte Fahrt im Mehrzweckraum und dann als Massen-Almabtrieb den Radweg zurück Richtung Ruhrgebiet.
Dass dabei die Hinfahrt mit dem Bus tatsächlich um Längen bequemer ist als im 644 oder 633 (schauder) macht das Ganze noch trauriger. Die Fahrräder sind sicher verstaut, die Sitze sind verstellbar, es gibt Fußstützen und Klapptische, eine funktionierende Klimaanlage und es steigen nicht dauernd Leute ein und aus mit dem üblichen Türengepiepse.
Also: Radfahrer in die Fahrradbusse und alle anderen Fahrgäste in die Züge. Das nennt man WinWin.

Ulrich

Re: Sowas macht doch keinen Spaß

geschrieben von: Signalschruber

Datum: 29.06.20 21:27

Zitat
Ich verstehe nicht, warum die Leute sich das überhaupt antun. Erst die gequetschte Fahrt im Mehrzweckraum und dann als Massen-Almabtrieb den Radweg zurück Richtung Ruhrgebiet.
Das nennt sich Herdentrieb, weil es alle machen muss man es auch machen. Wer gegen den Strom schwimmen möchte und keine Lust auf so ein Glücksspiel hat, kann auch einfach die Ruhr rauffahren und im leeren Zug zurückfahren. Eine andere Strategie ist nach Brilon Stadt zu fahren und bis Neheim den Möhnetalradweg zu nutzen, ab dort kann man dann den Ruhrtalradweg weiterfahren. Den kennt keiner der nicht aus der Gegend kommt und man fährt noch an einem schönen See vorbei und teils auf einer alten Bahntrasse.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.06.20 21:34.

Re: Sauerland: Fahrradbusse wegen Fahrzeugmangel

geschrieben von: DB Regio NRW

Datum: 29.06.20 21:56

Heckeneilzugfan schrieb:
[www.mobil.nrw]
RE17 (Hagen - Kassel):
keine Einschränkungen;
die Zusatzzüge nach Willingen verkehren ab 03.07.

Bemerkung von Heckeneilzugfan:
Sieht man da etwa einen Zusammenhang?
Letztes Wochenende fuhr der Zug noch nach Winterberg; kommendes Wochenende wird er dann wohl auf dem RE17 von/nach Willingen benötigt.
Wie war das noch mit der Bettdecke, die zu kurz ist?
Nee, den Zusammenhang kann man nur sehen, wenn man die Überschrift zur Interpretation nimmt, aber sich sonst nicht mit dem Sauerlandnetz auskennt. Denn es liegt nicht am Fahrzeugmangel, wie hier dargestellt,sondern an den fehlenden Stellplatzkapazitäten in den vorhandenen Zügen.

Letztes Wochenende ist ein Zug mit 82!!!! Fahrrädern unterwegs gewesen.


Übrigens man könnte dieses Thema auch zusammenfassen unter: Jetzt geht dieses Drama hier bei DSO wieder los. Wie jedes Jahr die gleichen Diskussionen zur Sinnhaftigkeit. Denn seit Jahren werden zusätzliche Fahrradbusse gefahren.



Gruß Christian

http://www.sloganizer.net/style1,DB-spc-Regio-spc-NRW.png

*Lieber die Züge benutzen, als Bahn-Bashing betreiben*

Re: Sauerland: Fahrradbusse wegen Fahrzeugmangel

geschrieben von: Signalschruber

Datum: 29.06.20 22:18

Zitat
Letztes Wochenende ist ein Zug mit 82!!!! Fahrrädern unterwegs gewesen.

Übrigens man könnte dieses Thema auch zusammenfassen unter: Jetzt geht dieses Drama hier bei DSO wieder los. Wie jedes Jahr die gleichen Diskussionen zur Sinnhaftigkeit. Denn seit Jahren werden zusätzliche Fahrradbusse gefahren.
Wenn man von Seiten des NWL diesen Markt ernst nehmen würde, könnte man 628 wie die Kurhessenbahn umbauen und in Dreifachtraktion mit fast 200 Fahrradstellplätzen von Oberhausen nach Winterberg fahren. Den Zug bekäme man im Sommerhalbjahr gut ausgelastet. Im Winter könnte man die gleiche Garnitur als Wintersportzug nutzen.

Re: Sauerland: Fahrradbusse wegen Fahrzeugmangel

geschrieben von: wostei

Datum: 29.06.20 22:29

Hallo,
das wäre doch fast nen Fall für Flix-Train:
Direkt am Wochenende nix los auf auf anderen Trassen. Also Fv-Trasse Oberhausen - Winterberg bestellen und das Material dort einsetzen, sprengt ja wie SSP alle Nv-Trassen. Noch nen paar Güterwagen für die Fietsen drangehängt und als PmG-Fv (Zuggattung muss noch erfunden werden) gefahren.
Nur: Wie wenden wir in Winterberg bei der Infrastruktur, Sandwich oder Steuerwagen?
Diskussion eröffnet!
Wolfgang

Re: Sauerland: Fahrradbusse wegen Fahrzeugmangel

geschrieben von: Signalschruber

Datum: 29.06.20 22:42

Zitat
Hallo,
das wäre doch fast nen Fall für Flix-Train:
Direkt am Wochenende nix los auf auf anderen Trassen. Also Fv-Trasse Oberhausen - Winterberg bestellen und das Material dort einsetzen, sprengt ja wie SSP alle Nv-Trassen. Noch nen paar Güterwagen für die Fietsen drangehängt und als PmG-Fv (Zuggattung muss noch erfunden werden) gefahren.
Nur: Wie wenden wir in Winterberg bei der Infrastruktur, Sandwich oder Steuerwagen?
Im Winter hat man auch eine konfliktfreie Trasse Oberhausen - Winterberg gefunden und das Umsetzen der Lok hat mit der vorhandenen Infrastruktur problemlos funktioniert. [www.nwl-info.de]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.06.20 22:49.

Re: Fahrradmitnahme nach Winterberg (m. B.)

geschrieben von: Super Baureihe 103

Datum: 29.06.20 22:42

Wenn das EBA diese Fotos sieht, gibt's mit gewisser Wahrscheinlichkeit erhebliche Probleme:Fluchtwege sind vollgestellt.....

Re: Sauerland: Fahrradbusse wegen Fahrzeugmangel

geschrieben von: wostei

Datum: 29.06.20 22:49

Für die Idee hätt ich dann gerne ne Provision. Kontoverbindung bitte per PN anfragen, Rechnung mi USt-Ausweis möglich ...
Wolfgang

Re: Sauerland: Fahrradbusse wegen Fahrzeugmangel

geschrieben von: ingo st.

Datum: 29.06.20 22:50

Hallo,
für das Sauerlandnetz wurden zusätzlich zu den 648er (für den Regelbetrieb) auch mal 2x 640 zu Fahrradtriebwagen umgebaut und im Verband 2x 648 plus 640 gefahren. Vorher wurden auch schon Fahrradbusse eingesetzt.
Warum man in der nachfolgenden Ausschreibung nicht daraus gelernt hat weis nur der Aufgabenträger.
Gruß
Ingo
...mal anmieten. Oder einen G - Wagen preiswert von einer museumsbahn und irgendwie so und dann in die Zugmittel einstellen. Aber so schlaue Köpfe gibt's da offensichtlich nicht.

psst... (o.w.T)

geschrieben von: wostei

Datum: 29.06.20 23:04

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

Wer das Geld hat, bestimmt die Musik

geschrieben von: Railchris

Datum: 30.06.20 02:01

Hajü schrieb:
Was DB Regio im sonntags Murgtal hinbekommt, hat DB Regio in NRW nicht auf der Uhr. 218er sollte man sicher irgendwo her bekommen. Im Winter gab es doch auch den "Sonderzug" nach Winterberg mit 218 und zumindest teilweise n-Wagen.
Ist schlicht und ergreifend nicht bestellt, also wird es nicht gefahren. Das wird auch die nächsten Jahre so bleiben.

Ich hoffe ja, dass die in einigen Monaten überzählig werdenden 644 und 648.1 nicht verschwinden, sondern als Reserve für genau diesen Zweck, nämlich Zusatzleistungen für Touristen, vorgehalten werden. Aber auch da wieder: der Besteller entscheidet. Und ohne Vergütung und / oder Bestellzusage stellt sich kein EVU Reserven auf den Hof.



Für mehr Niveau auf DSO!


[www.bahn-fuer-alle.de]


Alle von mir verfassten Beiträge geben ausschließlich meine persönliche Meinung wieder. Diese muss nicht identisch sein mit der des Unternehmens DB AG.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.20 02:02.
TN-Fahrer schrieb:
...mal anmieten. Oder einen G - Wagen preiswert von einer museumsbahn und irgendwie so und dann in die Zugmittel einstellen. Aber so schlaue Köpfe gibt's da offensichtlich nicht.
Auch für dich nochmal zum Mitschreiben das Grundprinzip der allermeisten Verträge im SPNV: gefahren wird, was bestellt wird.

Und wie Du einen G-Wagen zwischen zwei 644 oder zwei 633 packen willst, das dann steuerungstechnisch funktionieren soll, und wie Du das zugelassen bekommen willst, würde sicherlich viele hier interessieren.



Für mehr Niveau auf DSO!


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Re: Sowas macht doch keinen Spaß

geschrieben von: sukram01

Datum: 30.06.20 06:28

Signalschruber schrieb:Zitat:
[...] Das nennt sich Herdentrieb, weil es alle machen muss man es auch machen. Wer gegen den Strom schwimmen möchte und keine Lust auf so ein Glücksspiel hat, kann auch einfach die Ruhr rauffahren und im leeren Zug zurückfahren. Eine andere Strategie ist nach Brilon Stadt zu fahren und bis Neheim den Möhnetalradweg zu nutzen, ab dort kann man dann den Ruhrtalradweg weiterfahren. Den kennt keiner der nicht aus der Gegend kommt und man fährt noch an einem schönen See vorbei und teils auf einer alten Bahntrasse.
Volle Zustimmung. Ich empfehle beim ADFC Bochum regelmäßig, den Ruhrtalradweg flussaufwärts zu befahren. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass im Ruhrtal Westwinde vorherrschen und ein Gefälle ist flussabwärts ab Olsberg kaum zu verspüren. Die ehemalige Möhnetalbahn von Brilon nach Soest fährt sich auf dem Rad gut, zwar verläßt man ab Wameln das Möhnetal Richtung Haarstrang, aber dort oben ist es auch richtig schön.

Der Ruhrtalradweg ist dagegen richtig Krampf und ich verstehe überhaupt nicht, wie man so etwas zum Premiumradweg erklären kann. Abschnittsweise ist der Radweg die reine Katastrophe wie beispielsweise der Abschnitt zwischen Wetter-Wengern und Witten. Dort hat man, um ein paar Lurche nicht in ihrem Liebesleben zu stören, eine Serpentinenstrecke mit 20% Gefälle und einer scharfen Rechtskurve angelegt, was genau das richtige für die dort radelnden Rücktrittbremser ist...

--
Markus

Museumsbahnhof Lette im Netz:
[www.bahnhof-lette.de]




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.20 12:15.

Re: Sowas macht doch keinen Spaß

geschrieben von: Lok35

Datum: 30.06.20 08:23

Da muss man aber nachdenken...die Busse sind wirklich besser in diesem Fall..

Re: Fahrradmitnahme nach Winterberg (m. B.)

geschrieben von: Ober-Rodener

Datum: 30.06.20 08:30

der Letmather schrieb:

Die eingesetzten Fahrzeuge sind für diesen Zweck einfach nicht geeignet. Am Mittwoch, den 10. Juli 2019, die letzte Woche vor den
großen Sommerferien in NRW sind wir zu weit mit dem Zug nach Winterberg gefahren, um anschließend mit dem Rad den RuhrtalRadweg
zurück nach Hause zu fahren. Man beachte, wie vollgestellt mit Rädern der Zug schon an solchen Außerferientagen ist. Irgendwann
so ab Meschede hat der Zugführer dann keine Personen mit Fahrrad zusteigen lassen.

https://www.drehscheibe-online.de/foren/file.php?002,file=300497



Es wird halt gefahren, was bestellt wurde.

Nur, wer hat denn diese Planung gemacht?



Gruß aus Letmathe

Guten Morgen,

dieses Bild zeigt mir den mangelnden Verstand einiger Zweiradler! Lieber sitzen und die Gänge verstopfen, als den offensichtlich freien Mehrzweckraum
auch als solchen zu nutzen. Denn das geht so gar nicht. Ich habe bei sowas schon ZuB oder Tf erlebt, die erstmal aufgeräumt haben und dann mit Verspätung
weiter zu fahren. Dies aber nicht ohne deftige Ansage an die Radfahrer über Lautsprecher.

Es ist leider so, daß sehr viele Radler Null informiert sind oder gar kein Interesse an Mehrzweckbereichen oder Fahrradstellplätzen zeigen und
beim Hinweis darauf auch noch pampig werden.

Da nutzt auch die beste Bestellung oder Planung nix, wenn die Radler alle nur eine Tür benutzen und diese nicht am Mehrzweckbereich liegt!

Gruß

-OR




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.20 08:31.

Re: Sowas macht doch keinen Spaß

geschrieben von: Kolbenfresser

Datum: 30.06.20 09:48

In Deutschland wird schon mit zweierlei Maß gemessen. Wenn sowas bei Go Ahead passieren würde wäre das Geschrei wieder groß.
So wird halt mehr oder weniger mit den Schultern gezuckt, ist halt "die Bahn".

Re: Sowas macht doch keinen Spaß

geschrieben von: DB Regio NRW

Datum: 30.06.20 10:20

Kolbenfresser schrieb:
In Deutschland wird schon mit zweierlei Maß gemessen. Wenn sowas bei Go Ahead passieren würde wäre das Geschrei wieder groß.
So wird halt mehr oder weniger mit den Schultern gezuckt, ist halt "die Bahn".
Das könnte man meinen, aber nur wenn man das System Nahverkehr nicht verstanden hat. ;-)

Die Aufgabenträger bestellen Kapazitäten, wenn diese nicht ausreichen, können die Eisenbahnverkehrsunternehmen nur bedingt etwas dafür. Das gilt für GoAhead, genau so wie für jedes andere EVU. Und diese Fahrradbusse sind nicht neu, diese gibt es seit Jahren und ganz ehrlich ich verstehe nicht, warum diese Ergänzung zum Zug so schlimm ist?!

Gruß Christian

http://www.sloganizer.net/style1,DB-spc-Regio-spc-NRW.png

*Lieber die Züge benutzen, als Bahn-Bashing betreiben*

Re: Sowas macht doch keinen Spaß

geschrieben von: Kolbenfresser

Datum: 30.06.20 10:30

DB Regio NRW schrieb:
Kolbenfresser schrieb:
In Deutschland wird schon mit zweierlei Maß gemessen. Wenn sowas bei Go Ahead passieren würde wäre das Geschrei wieder groß.
So wird halt mehr oder weniger mit den Schultern gezuckt, ist halt "die Bahn".
Das könnte man meinen, aber nur wenn man das System Nahverkehr nicht verstanden hat. ;-)

Die Aufgabenträger bestellen Kapazitäten, wenn diese nicht ausreichen, können die Eisenbahnverkehrsunternehmen nur bedingt etwas dafür. Das gilt für GoAhead, genau so wie für jedes andere EVU. Und diese Fahrradbusse sind nicht neu, diese gibt es seit Jahren und ganz ehrlich ich verstehe nicht, warum diese Ergänzung zum Zug so schlimm ist?!
Auch solche Entschuldigungen werden nur zu Gunsten der DB formuliert.

Das Land Baden-Württemberg hätte sich nicht wundern dürfen, dass es nicht funktioniert mit wenigen Jahren Vorlauf das EVU bei einem Großteil des SPNV auszutauschen, dazu (!) gleichzeitig neues Angebot und Neufahrzeuge, alles auf einen Schlag. Im englischen Sprachgebrauch gibt's dazu die Phrase "setting someone up for failure". Kein EVU der Welt kann binnen weniger Jahre einen fertigen, stabilen Betrieb dieser Größe zuverlässig aus dem Boden stampfen.
Weil das Land erklärtermaßen aber vor allem Geld sparen wollte hat man nicht mit mehr Vorlauf besser finanziert, wenn man schon meint jetzt jedes Jahrzehnt riesige Netze neu vergeben zu müssen.

Es konnte nicht anders kommen. Trotzdem werden GABW und Abellio gegrillt und nicht die Verkehrspolitik dieses Bundeslandes, das gar kein anderes Ergebnis zuließ (angesichts des Hoppla Hopp verlief der Betriebsübergang sogar ziemlich stabil).

Ich finde das echt absurd wie einseitig sich alle übertrieben auf nichtbundeseigene Bahnen einschießen und wie noch jedes Versagen der DB (v)erklärt wird.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.20 10:32.

Versagen

geschrieben von: Railchris

Datum: 30.06.20 11:41

Kolbenfresser schrieb:
Ich finde das echt absurd wie einseitig sich alle übertrieben auf nichtbundeseigene Bahnen einschießen und wie noch jedes Versagen der DB (v)erklärt wird.
Inwieweit versagt hier "die DB" ?



Für mehr Niveau auf DSO!


[www.bahn-fuer-alle.de]


Alle von mir verfassten Beiträge geben ausschließlich meine persönliche Meinung wieder. Diese muss nicht identisch sein mit der des Unternehmens DB AG.

Re: Versagen

geschrieben von: Ruhrthaler

Datum: 30.06.20 12:47

Railchris schrieb:
Kolbenfresser schrieb:
Ich finde das echt absurd wie einseitig sich alle übertrieben auf nichtbundeseigene Bahnen einschießen und wie noch jedes Versagen der DB (v)erklärt wird.
Inwieweit versagt hier "die DB" ?
hallo zusammen,

aus der Ferne wird hier mal wieder ziemlich viel Unfug verbreitet. Hier versagt weder der Aufgabenträger NWL noch das zuständige VU. Richtig ist allein, der Ruhrtal-Radweg brummt dermaßen, dass es schlichtweg nicht sinnvoll ist, für die sechs Wochen der Sommerferien 52 Wochen im Jahr die nötigen Kapazitäten bereit zu halten, die erforderlich wären, damit alle Radler samt Fahrrad mit dem Zug transportiert werden können. Das ist Punkt 1, Punkt 2 ist die leider mittlerweile zu knappe Infrastruktur zwischen Bestwig und Winterberg bzw. im Bf. Winterberg.

Von daher ist der Weg des NWL für diese Spitzenlasten zusätzliche Busse mit Fahrradanhänger im Direktverkehr von Dortmund bis nach Winterberg fahren zu lassen völlig in Ordnung. Ich selber wohne in Schwerte. An manchen Tagen ist der Bahnsteig schwarz vor Menschen, die alle mit ihrem Rad dann in den RE17 steigen wollen (zusammen mit den Partygästen nach Willingen), da kann die Abfahrt sich auch schon mal um bis zu 10min verzögern - mit den entsprechenden Fernwirkungen auf den Abschnitt östlich von Brilon-Wald.

Also bitte alle mal ein wenig runterkommen, die Buslösung hat ganz eindeutig ihre Vorteile, am Ende wollen doch alle nur ihr Ziel erreichen, ob mit Bus oder Zug ist doch wirklich zweitrangig.

LG Ruhrthaler

Re: Versagen

geschrieben von: Bjorn 218 190-7

Datum: 30.06.20 13:17

Am Besten 218 und 5 wagen.
Oder 3fach VT628.
Am besten und am liebsten wieder 612er als 644 ersatz.... Dann die 644er auf der Willingen Pendel...

Mfg Bjorn

Re: Sauerland: Fahrradbusse wegen Fahrzeugmangel

geschrieben von: Ladehilfe

Datum: 30.06.20 14:30

Woher nehmen wenn der Fuhrpark schon jetzt auf Kante genäht ist?

Liebe Leute,

Bleibt gesund und wenn es geht daheim!
Ober-Rodener schrieb:
Es ist leider so, daß sehr viele Radler Null informiert sind oder gar kein Interesse an Mehrzweckbereichen oder Fahrradstellplätzen zeigen und
beim Hinweis darauf auch noch pampig werden.

Da nutzt auch die beste Bestellung oder Planung nix, wenn die Radler alle nur eine Tür benutzen und diese nicht am Mehrzweckbereich liegt!
So ein Ärger auch, dass sich die dummen Beförderungsfälle nicht für die betrieblichen Belange interessieren. Das sollte man schon am Bahnsteig mit strengen Testfragen überprüfen und alle, die nicht fehlerfrei antworten, gleich wieder nach Hause schicken. Ohne Rückerstattung eventuell bereits gezahlter Ticketpreise natürlich. Wo kämen wir denn da hin, wenn die Züge so gestaltet wären, dass man sie als Einmal-im-Jahr-das-Fahrrad-in-der-Bahn-mitnehmen-Woller auch ohne vorheriges Studium des Eisenbahnbetriebs nutzen könnte...

So, genug der Ironie. Niemand will "Mehrzweckbereiche" aufsuchen. Jeder will sein Gepäck und seine Räder im Zug mitnehmen und am liebsten direkt neben seinem Platz abstellen, mindestens aber in Sichtweite.
Also, liebe Fahrzeugindustrie und liebe Aufgabenträger und liebe EVU: Baut und fordert und kauft bitte Züge, die zu den Bedürfnissen der Reisenden passen!
Oh, die Infrastruktur ist auf das Minimum kastriert. Da kann die Bahn ja nichts für.
Oh, die Bduu sind alle kaputt. Da kann die Bahn ja nichts für.
Kunde droht mit Auftrag. Zum Glück war Corona, da waren die Kunden wenigstens nicht da.

Der größte Feind eines modernen Systems Bahn sind die Eisenbahner selbst. Nicht alle, aber leider genug.

Re: Versagen

geschrieben von: Signalschruber

Datum: 30.06.20 15:17

Zitat
aus der Ferne wird hier mal wieder ziemlich viel Unfug verbreitet. Hier versagt weder der Aufgabenträger NWL noch das zuständige VU. Richtig ist allein, der Ruhrtal-Radweg brummt dermaßen, dass es schlichtweg nicht sinnvoll ist, für die sechs Wochen der Sommerferien 52 Wochen im Jahr die nötigen Kapazitäten bereit zu halten, die erforderlich wären, damit alle Radler samt Fahrrad mit dem Zug transportiert werden können. Das ist Punkt 1, Punkt 2 ist die leider mittlerweile zu knappe Infrastruktur zwischen Bestwig und Winterberg bzw. im Bf. Winterberg.
Es geht nicht nur um sechs Wochen in den Sommerferien. Im Mai geht es los und dann bis September. An Happy Kadaver und den ganzen anderen langen Wochenenden wurden in den letzten Jahren auch häufig Busse eingesetzt. Diese Sonderzüge kann man auch für Fußball, Weihnachtsmarkt und Wintersport einsetzen. Und welche knappe Infrastruktur? Nach Winterberg können zwei Züge pro Stunde fahren. Man hat zwei Bahnsteige. Kann Umfahren und Abstellen. Was will man mehr?
Allberto schrieb:
... Niemand will "Mehrzweckbereiche" aufsuchen. Jeder will sein Gepäck und seine Räder im Zug mitnehmen und am liebsten direkt neben seinem Platz abstellen, mindestens aber in Sichtweite.
Also, liebe Fahrzeugindustrie und liebe Aufgabenträger und liebe EVU: Baut und fordert und kauft bitte Züge, die zu den Bedürfnissen der Reisenden passen!

Tja und da die Fahrgastverbände aber erstmal aufs Geld schauen (siehe Fehlkonstruktion Pesa), wird dein Wunsch ein Traum bleiben.
Und bis dahin haben sich die Fahrgäste, die nur bei guter Wetterlage und vorzugsweise am Wochenende oder Feiertagen in Scharen
auftreten, einfach mal an die Fahrzeuge zu halten und die Mehrzweckbereiche zu benutzen. Vielleicht sollte das Personal um der
Sicherheit Willen einfach mal härter durchgreifen? Ach ne, dann könnten sie unbeliebt werden, weil sie betriebliche Belange und
die allgemeine Sicherheit in den Vordergrund stellen. Dann hätten einige User hier wieder was gegen die Mitarbeiter zu hetzen
und die Presse würde die EVU in der Luft zerreissen!

Warum müssen sich immer die EVU an alle Eventualitäten anpassen? 95% der Zeit fahren die Züge mit geringem Fahrradanteil rum und
es funktioniert recht gut. Nur bei schönstem Wetter, an Wochenenden und in den Ferien treten die "Radler" gehäuft auf und machen
Probleme. Das muss man nun den EVU oder Bestellern anlasten? Sollen die Radler doch Alternativen nutzen, wenn sie wissen es könnte
voll werden. Oder die Strecke mal andersrum fahren.
Die Bahn ist heute auf Grund der Rahmenbedingungen nicht mehr so flexibel wie früher. Wer das ändern will, muss den Hebel sehr weit
oben ansetzen, in NRW beim wüsten Minister, ähm Minister Wüst im NRW-Verkehrsministerium. Denn die haben die Oberhand über den durch
die regionalen Zweckverbände bestellten Verkehre. Aber das könnte dauern, da was zu erreichen, denn in Sachen Schienenverkehr ist
man dort nicht wirklich schnell und flexibel.

Gruß

-OR
Die Hauptlast des Sauerlandnetzes ist parallel zum Premiumradweg Ruhr oder Skifahren und Snowboarden in den Gebieten Winterberg und Willingen.
Es müßte Hauptschule 9. Klasse reichen um zu bemerken, das ich für diese Kunden Kapazitäten bereitstellen muß. Das muß der NWL entsprechend ausschreiben und bestellen - und nicht in Alibi-Angeboten.
Zitat
Wer das ändern will, muss den Hebel sehr weit
oben ansetzen, in NRW beim wüsten Minister, ähm Minister Wüst im NRW-Verkehrsministerium. Denn die haben die Oberhand über den durch
die regionalen Zweckverbände bestellten Verkehre. Aber das könnte dauern, da was zu erreichen, denn in Sachen Schienenverkehr ist
man dort nicht wirklich schnell und flexibel.
Dein Verkehrsminister bringt dir überhaupt nichts, bis auf die Mittelverteilung hat er bei den kommunalen Zweckverbänden keinerlei Einfluss.
Man muß sich nur mal bspw. in Mukran umschauen, was da alles an Kapazitäten schlummert - und immer wieder werden ja auch Fahrzeuge dort ab- und in den Einsatz zurückgeholt. Dort stehen auch jene Fahrzeuge, die sich sehr gut eignen würden zur Bedienung der Nachfragespitzen. Wobei ich mal davon ausgehe, daß abgestellte Waggons p.a. günstiger sind als abgestellte VT´s, oder ?
Als Besteller und als am Tourismus originär interessierter Part sollte bzw. sollten die Tourismusverbände und weitere Profiteure des Fahrradtourismus auftreten - nicht nur der Aufgabenträger alleine!
Überhaupt stellt sich die Frage, ob nicht auch die Landkreise sich engagieren sollten (ggf. über das heutige Maß hinaus).
Ich meine, daß da mit Freude am Dienst bestimmt noch "Luft nach oben" besteht....

Die Argumentation pro Fahrradbus ist natürlich auch stichhaltig, das muß man konzidieren....

Re: Fahrradmitnahme nach Winterberg (m. B.)

geschrieben von: Signal

Datum: 30.06.20 19:59

der Letmather schrieb:
Es wird halt gefahren, was bestellt wurde.

...oder auch nicht. Dein Foto zeigt einen 644 und der wurde nicht bestellt.
Gruß vom Signal

Re: Versagen

geschrieben von: Signal

Datum: 30.06.20 20:04

Signalschruber schrieb:
Zitat
aus der Ferne wird hier mal wieder ziemlich viel Unfug verbreitet. Hier versagt weder der Aufgabenträger NWL noch das zuständige VU. Richtig ist allein, der Ruhrtal-Radweg brummt dermaßen, dass es schlichtweg nicht sinnvoll ist, für die sechs Wochen der Sommerferien 52 Wochen im Jahr die nötigen Kapazitäten bereit zu halten, die erforderlich wären, damit alle Radler samt Fahrrad mit dem Zug transportiert werden können. Das ist Punkt 1, Punkt 2 ist die leider mittlerweile zu knappe Infrastruktur zwischen Bestwig und Winterberg bzw. im Bf. Winterberg.
Es geht nicht nur um sechs Wochen in den Sommerferien. Im Mai geht es los und dann bis September. An Happy Kadaver und den ganzen anderen langen Wochenenden wurden in den letzten Jahren auch häufig Busse eingesetzt. Diese Sonderzüge kann man auch für Fußball, Weihnachtsmarkt und Wintersport einsetzen. Und welche knappe Infrastruktur? Nach Winterberg können zwei Züge pro Stunde fahren. Man hat zwei Bahnsteige. Kann Umfahren und Abstellen. Was will man mehr?
So ist es. Ich habe mir keine Daten gemerkt, aber auch in den vergangenen Wochen mehrfach einen "DB-Fahrradbus" im Einsatz gesehen.

Zum "Entlastungsvorschlag" Brilon:
Gesternmorgen verkehrte der Zug ab Schwerte mit dem Hinweis, dass ein Zugteil bis Warburg und einer bis Brilon Wald fahre.
Der Zug bestand dabei aus einem Triebwagen.
Bestellt wurde folglich vermutlich mehr als einer.

Dabei sind im Sauerland die Leute froh, dass inzwischen sogar tatsächlich - deutlich später als andernorts - der Coronafahrplan zurückgenommen wurde und nicht mehr 2h-Takt bzw. Stundentakt mit Taktlücken gefahren wird.

Gruß vom Signal

Tipp: RuhrtalRadweg flussaufwärts fahren

geschrieben von: der Letmather

Datum: 30.06.20 21:26

sukram01 schrieb:
Volle Zustimmung. Ich empfehle beim ADFC Bochum regelmäßig, den Ruhrtalradweg flussaufwärts zu befahren. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass im Ruhrtal Westwinde vorherrschen und ein Gefälle ist flussabwärts ab Olsberg kaum zu verspüren. Die ehemalige Möhnetalbahn von Brilon nach Soest fährt sich auf dem Rad gut, zwar verläßt man ab Wameln das Möhnetal Richtung Haarstrang, aber dort oben ist es auch richtig schön.

Der Ruhrtalradweg ist dagegen richtig Krampf und ich verstehe überhaupt nicht, wie man so etwas zum Premiumradweg erklären kann. Abschnittsweise ist der Radweg die reine Katastrophe wie beispielsweise der Abschnitt zwischen Wetter-Wengern und Witten. Dort hat man, um ein paar Lurche nicht in ihrem Liebesleben zu stören, eine Serpentinenstrecke mit 20% Gefälle und einer scharfen Rechtskurve angelegt, was genau das richtige für die dort radelnden Rücktrittbremser ist...

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Markus


Stimmt, der RuhrtalRadweg lässt sich auch sehr gut flussaufwärts fahren. Lediglich hinter Olsberg ist jeweils 1 stärkerer Anstieg von 12% vor und kurz hinter dem Bahnübergang an der Straße nach Brunskappel, sowie ein etwas längerer mit 15% hinter Assinghausen. Für ungeübte Radler und Familien wird es da schon sehr schwierig und kann manchen schon zur Verzweiflung oder Aufgabe bringen, bevor er das Ziel Winterberg erreicht hat.





15%-Steigung hinter Assinghausen

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Gruß aus Letmathe
Ober-Rodener schrieb:
Nur bei schönstem Wetter, an Wochenenden und in den Ferien treten die "Radler" gehäuft auf und machen
Probleme. Das muss man nun den EVU oder Bestellern anlasten? Sollen die Radler doch Alternativen nutzen, wenn sie wissen es könnte
voll werden. Oder die Strecke mal andersrum fahren.
Gut, kaufe ich mir halt nen dicken Benz wo mein teures Rad reinpasst. Günstig ist die BC100F auch nicht, deren Abschaffung würde das Jahresbudget massiv entlasten.
Wenn man als Fahrgast nur Probleme macht...

Mangelde Information

geschrieben von: Jürgen Utecht

Datum: Gestern, 12:35:47

Hallo,

gestern von Dortmund nach Brilon Stadt gefahren, um dem Almeradweg bis Paderborn zu folgen - sehr schöne Strecke.

In Dortmund stand ein Doppel 644, erster Zugteil am Bahnsteig nach Brilon Stadt, vorderer nach Winterberg.
Lauf Fahrplanauskunft gibt es nur den Zug nach Winterberg, man soll in Bestwig umsteigen...

Der Anzeiger sagte "Zug wird in Bestwig geteilt". Die Zugbegleiteren fragte die Radler im Briloner Teil mehrfach, ob sie denn nach Winterberg wollen, dann sollen sie in den voderen Teil wechseln. Nirgends war ein Hinweis darauf, dass man aus dem Briloner Teil in Bestwig in den Bus wechseln kann, das könnte einiges entschärfen. Ein Hinweis im Aushangfahrplan auf die zwei Ziele hätte auch was, gab es früher bei den Kurswagen ja auch.

Fazit: Chaos teilweise hausgemacht und vermeidbar.
Auch der Winterberger Teil war übrigens relativ leer, lag vielleicht an den Wetteraussichten.

Gruß Jürgen

Ich bin gegen die ungewollte Umleitung!!!