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Re: Sowas macht doch keinen Spaß

geschrieben von: Lok35

Datum: 30.06.20 08:23

Da muss man aber nachdenken...die Busse sind wirklich besser in diesem Fall..

Re: Fahrradmitnahme nach Winterberg (m. B.)

geschrieben von: Ober-Rodener

Datum: 30.06.20 08:30

der Letmather schrieb:

Die eingesetzten Fahrzeuge sind für diesen Zweck einfach nicht geeignet. Am Mittwoch, den 10. Juli 2019, die letzte Woche vor den
großen Sommerferien in NRW sind wir zu weit mit dem Zug nach Winterberg gefahren, um anschließend mit dem Rad den RuhrtalRadweg
zurück nach Hause zu fahren. Man beachte, wie vollgestellt mit Rädern der Zug schon an solchen Außerferientagen ist. Irgendwann
so ab Meschede hat der Zugführer dann keine Personen mit Fahrrad zusteigen lassen.

https://www.drehscheibe-online.de/foren/file.php?002,file=300497



Es wird halt gefahren, was bestellt wurde.

Nur, wer hat denn diese Planung gemacht?



Gruß aus Letmathe

Guten Morgen,

dieses Bild zeigt mir den mangelnden Verstand einiger Zweiradler! Lieber sitzen und die Gänge verstopfen, als den offensichtlich freien Mehrzweckraum
auch als solchen zu nutzen. Denn das geht so gar nicht. Ich habe bei sowas schon ZuB oder Tf erlebt, die erstmal aufgeräumt haben und dann mit Verspätung
weiter zu fahren. Dies aber nicht ohne deftige Ansage an die Radfahrer über Lautsprecher.

Es ist leider so, daß sehr viele Radler Null informiert sind oder gar kein Interesse an Mehrzweckbereichen oder Fahrradstellplätzen zeigen und
beim Hinweis darauf auch noch pampig werden.

Da nutzt auch die beste Bestellung oder Planung nix, wenn die Radler alle nur eine Tür benutzen und diese nicht am Mehrzweckbereich liegt!

Gruß

-OR




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.20 08:31.

Re: Sowas macht doch keinen Spaß

geschrieben von: Kolbenfresser

Datum: 30.06.20 09:48

In Deutschland wird schon mit zweierlei Maß gemessen. Wenn sowas bei Go Ahead passieren würde wäre das Geschrei wieder groß.
So wird halt mehr oder weniger mit den Schultern gezuckt, ist halt "die Bahn".

Re: Sowas macht doch keinen Spaß

geschrieben von: DB Regio NRW

Datum: 30.06.20 10:20

Kolbenfresser schrieb:
In Deutschland wird schon mit zweierlei Maß gemessen. Wenn sowas bei Go Ahead passieren würde wäre das Geschrei wieder groß.
So wird halt mehr oder weniger mit den Schultern gezuckt, ist halt "die Bahn".
Das könnte man meinen, aber nur wenn man das System Nahverkehr nicht verstanden hat. ;-)

Die Aufgabenträger bestellen Kapazitäten, wenn diese nicht ausreichen, können die Eisenbahnverkehrsunternehmen nur bedingt etwas dafür. Das gilt für GoAhead, genau so wie für jedes andere EVU. Und diese Fahrradbusse sind nicht neu, diese gibt es seit Jahren und ganz ehrlich ich verstehe nicht, warum diese Ergänzung zum Zug so schlimm ist?!

Gruß Christian

http://www.sloganizer.net/style1,DB-spc-Regio-spc-NRW.png

*Lieber die Züge benutzen, als Bahn-Bashing betreiben*

Re: Sowas macht doch keinen Spaß

geschrieben von: Kolbenfresser

Datum: 30.06.20 10:30

DB Regio NRW schrieb:
Kolbenfresser schrieb:
In Deutschland wird schon mit zweierlei Maß gemessen. Wenn sowas bei Go Ahead passieren würde wäre das Geschrei wieder groß.
So wird halt mehr oder weniger mit den Schultern gezuckt, ist halt "die Bahn".
Das könnte man meinen, aber nur wenn man das System Nahverkehr nicht verstanden hat. ;-)

Die Aufgabenträger bestellen Kapazitäten, wenn diese nicht ausreichen, können die Eisenbahnverkehrsunternehmen nur bedingt etwas dafür. Das gilt für GoAhead, genau so wie für jedes andere EVU. Und diese Fahrradbusse sind nicht neu, diese gibt es seit Jahren und ganz ehrlich ich verstehe nicht, warum diese Ergänzung zum Zug so schlimm ist?!
Auch solche Entschuldigungen werden nur zu Gunsten der DB formuliert.

Das Land Baden-Württemberg hätte sich nicht wundern dürfen, dass es nicht funktioniert mit wenigen Jahren Vorlauf das EVU bei einem Großteil des SPNV auszutauschen, dazu (!) gleichzeitig neues Angebot und Neufahrzeuge, alles auf einen Schlag. Im englischen Sprachgebrauch gibt's dazu die Phrase "setting someone up for failure". Kein EVU der Welt kann binnen weniger Jahre einen fertigen, stabilen Betrieb dieser Größe zuverlässig aus dem Boden stampfen.
Weil das Land erklärtermaßen aber vor allem Geld sparen wollte hat man nicht mit mehr Vorlauf besser finanziert, wenn man schon meint jetzt jedes Jahrzehnt riesige Netze neu vergeben zu müssen.

Es konnte nicht anders kommen. Trotzdem werden GABW und Abellio gegrillt und nicht die Verkehrspolitik dieses Bundeslandes, das gar kein anderes Ergebnis zuließ (angesichts des Hoppla Hopp verlief der Betriebsübergang sogar ziemlich stabil).

Ich finde das echt absurd wie einseitig sich alle übertrieben auf nichtbundeseigene Bahnen einschießen und wie noch jedes Versagen der DB (v)erklärt wird.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.20 10:32.

Versagen

geschrieben von: Railchris

Datum: 30.06.20 11:41

Kolbenfresser schrieb:
Ich finde das echt absurd wie einseitig sich alle übertrieben auf nichtbundeseigene Bahnen einschießen und wie noch jedes Versagen der DB (v)erklärt wird.
Inwieweit versagt hier "die DB" ?



Für mehr Niveau auf DSO!


[www.bahn-fuer-alle.de]


Alle von mir verfassten Beiträge geben ausschließlich meine persönliche Meinung wieder. Diese muss nicht identisch sein mit der des Unternehmens DB AG.

Re: Versagen

geschrieben von: Ruhrthaler

Datum: 30.06.20 12:47

Railchris schrieb:
Kolbenfresser schrieb:
Ich finde das echt absurd wie einseitig sich alle übertrieben auf nichtbundeseigene Bahnen einschießen und wie noch jedes Versagen der DB (v)erklärt wird.
Inwieweit versagt hier "die DB" ?
hallo zusammen,

aus der Ferne wird hier mal wieder ziemlich viel Unfug verbreitet. Hier versagt weder der Aufgabenträger NWL noch das zuständige VU. Richtig ist allein, der Ruhrtal-Radweg brummt dermaßen, dass es schlichtweg nicht sinnvoll ist, für die sechs Wochen der Sommerferien 52 Wochen im Jahr die nötigen Kapazitäten bereit zu halten, die erforderlich wären, damit alle Radler samt Fahrrad mit dem Zug transportiert werden können. Das ist Punkt 1, Punkt 2 ist die leider mittlerweile zu knappe Infrastruktur zwischen Bestwig und Winterberg bzw. im Bf. Winterberg.

Von daher ist der Weg des NWL für diese Spitzenlasten zusätzliche Busse mit Fahrradanhänger im Direktverkehr von Dortmund bis nach Winterberg fahren zu lassen völlig in Ordnung. Ich selber wohne in Schwerte. An manchen Tagen ist der Bahnsteig schwarz vor Menschen, die alle mit ihrem Rad dann in den RE17 steigen wollen (zusammen mit den Partygästen nach Willingen), da kann die Abfahrt sich auch schon mal um bis zu 10min verzögern - mit den entsprechenden Fernwirkungen auf den Abschnitt östlich von Brilon-Wald.

Also bitte alle mal ein wenig runterkommen, die Buslösung hat ganz eindeutig ihre Vorteile, am Ende wollen doch alle nur ihr Ziel erreichen, ob mit Bus oder Zug ist doch wirklich zweitrangig.

LG Ruhrthaler

Re: Versagen

geschrieben von: Bjorn 218 190-7

Datum: 30.06.20 13:17

Am Besten 218 und 5 wagen.
Oder 3fach VT628.
Am besten und am liebsten wieder 612er als 644 ersatz.... Dann die 644er auf der Willingen Pendel...

Mfg Bjorn

Re: Sauerland: Fahrradbusse wegen Fahrzeugmangel

geschrieben von: Ladehilfe

Datum: 30.06.20 14:30

Woher nehmen wenn der Fuhrpark schon jetzt auf Kante genäht ist?

Liebe Leute,

Bleibt gesund und wenn es geht daheim!
Ober-Rodener schrieb:
Es ist leider so, daß sehr viele Radler Null informiert sind oder gar kein Interesse an Mehrzweckbereichen oder Fahrradstellplätzen zeigen und
beim Hinweis darauf auch noch pampig werden.

Da nutzt auch die beste Bestellung oder Planung nix, wenn die Radler alle nur eine Tür benutzen und diese nicht am Mehrzweckbereich liegt!
So ein Ärger auch, dass sich die dummen Beförderungsfälle nicht für die betrieblichen Belange interessieren. Das sollte man schon am Bahnsteig mit strengen Testfragen überprüfen und alle, die nicht fehlerfrei antworten, gleich wieder nach Hause schicken. Ohne Rückerstattung eventuell bereits gezahlter Ticketpreise natürlich. Wo kämen wir denn da hin, wenn die Züge so gestaltet wären, dass man sie als Einmal-im-Jahr-das-Fahrrad-in-der-Bahn-mitnehmen-Woller auch ohne vorheriges Studium des Eisenbahnbetriebs nutzen könnte...

So, genug der Ironie. Niemand will "Mehrzweckbereiche" aufsuchen. Jeder will sein Gepäck und seine Räder im Zug mitnehmen und am liebsten direkt neben seinem Platz abstellen, mindestens aber in Sichtweite.
Also, liebe Fahrzeugindustrie und liebe Aufgabenträger und liebe EVU: Baut und fordert und kauft bitte Züge, die zu den Bedürfnissen der Reisenden passen!
Oh, die Infrastruktur ist auf das Minimum kastriert. Da kann die Bahn ja nichts für.
Oh, die Bduu sind alle kaputt. Da kann die Bahn ja nichts für.
Kunde droht mit Auftrag. Zum Glück war Corona, da waren die Kunden wenigstens nicht da.

Der größte Feind eines modernen Systems Bahn sind die Eisenbahner selbst. Nicht alle, aber leider genug.

Re: Versagen

geschrieben von: Signalschruber

Datum: 30.06.20 15:17

Zitat
aus der Ferne wird hier mal wieder ziemlich viel Unfug verbreitet. Hier versagt weder der Aufgabenträger NWL noch das zuständige VU. Richtig ist allein, der Ruhrtal-Radweg brummt dermaßen, dass es schlichtweg nicht sinnvoll ist, für die sechs Wochen der Sommerferien 52 Wochen im Jahr die nötigen Kapazitäten bereit zu halten, die erforderlich wären, damit alle Radler samt Fahrrad mit dem Zug transportiert werden können. Das ist Punkt 1, Punkt 2 ist die leider mittlerweile zu knappe Infrastruktur zwischen Bestwig und Winterberg bzw. im Bf. Winterberg.
Es geht nicht nur um sechs Wochen in den Sommerferien. Im Mai geht es los und dann bis September. An Happy Kadaver und den ganzen anderen langen Wochenenden wurden in den letzten Jahren auch häufig Busse eingesetzt. Diese Sonderzüge kann man auch für Fußball, Weihnachtsmarkt und Wintersport einsetzen. Und welche knappe Infrastruktur? Nach Winterberg können zwei Züge pro Stunde fahren. Man hat zwei Bahnsteige. Kann Umfahren und Abstellen. Was will man mehr?
Allberto schrieb:
... Niemand will "Mehrzweckbereiche" aufsuchen. Jeder will sein Gepäck und seine Räder im Zug mitnehmen und am liebsten direkt neben seinem Platz abstellen, mindestens aber in Sichtweite.
Also, liebe Fahrzeugindustrie und liebe Aufgabenträger und liebe EVU: Baut und fordert und kauft bitte Züge, die zu den Bedürfnissen der Reisenden passen!

Tja und da die Fahrgastverbände aber erstmal aufs Geld schauen (siehe Fehlkonstruktion Pesa), wird dein Wunsch ein Traum bleiben.
Und bis dahin haben sich die Fahrgäste, die nur bei guter Wetterlage und vorzugsweise am Wochenende oder Feiertagen in Scharen
auftreten, einfach mal an die Fahrzeuge zu halten und die Mehrzweckbereiche zu benutzen. Vielleicht sollte das Personal um der
Sicherheit Willen einfach mal härter durchgreifen? Ach ne, dann könnten sie unbeliebt werden, weil sie betriebliche Belange und
die allgemeine Sicherheit in den Vordergrund stellen. Dann hätten einige User hier wieder was gegen die Mitarbeiter zu hetzen
und die Presse würde die EVU in der Luft zerreissen!

Warum müssen sich immer die EVU an alle Eventualitäten anpassen? 95% der Zeit fahren die Züge mit geringem Fahrradanteil rum und
es funktioniert recht gut. Nur bei schönstem Wetter, an Wochenenden und in den Ferien treten die "Radler" gehäuft auf und machen
Probleme. Das muss man nun den EVU oder Bestellern anlasten? Sollen die Radler doch Alternativen nutzen, wenn sie wissen es könnte
voll werden. Oder die Strecke mal andersrum fahren.
Die Bahn ist heute auf Grund der Rahmenbedingungen nicht mehr so flexibel wie früher. Wer das ändern will, muss den Hebel sehr weit
oben ansetzen, in NRW beim wüsten Minister, ähm Minister Wüst im NRW-Verkehrsministerium. Denn die haben die Oberhand über den durch
die regionalen Zweckverbände bestellten Verkehre. Aber das könnte dauern, da was zu erreichen, denn in Sachen Schienenverkehr ist
man dort nicht wirklich schnell und flexibel.

Gruß

-OR
Die Hauptlast des Sauerlandnetzes ist parallel zum Premiumradweg Ruhr oder Skifahren und Snowboarden in den Gebieten Winterberg und Willingen.
Es müßte Hauptschule 9. Klasse reichen um zu bemerken, das ich für diese Kunden Kapazitäten bereitstellen muß. Das muß der NWL entsprechend ausschreiben und bestellen - und nicht in Alibi-Angeboten.
Zitat
Wer das ändern will, muss den Hebel sehr weit
oben ansetzen, in NRW beim wüsten Minister, ähm Minister Wüst im NRW-Verkehrsministerium. Denn die haben die Oberhand über den durch
die regionalen Zweckverbände bestellten Verkehre. Aber das könnte dauern, da was zu erreichen, denn in Sachen Schienenverkehr ist
man dort nicht wirklich schnell und flexibel.
Dein Verkehrsminister bringt dir überhaupt nichts, bis auf die Mittelverteilung hat er bei den kommunalen Zweckverbänden keinerlei Einfluss.
Man muß sich nur mal bspw. in Mukran umschauen, was da alles an Kapazitäten schlummert - und immer wieder werden ja auch Fahrzeuge dort ab- und in den Einsatz zurückgeholt. Dort stehen auch jene Fahrzeuge, die sich sehr gut eignen würden zur Bedienung der Nachfragespitzen. Wobei ich mal davon ausgehe, daß abgestellte Waggons p.a. günstiger sind als abgestellte VT´s, oder ?
Als Besteller und als am Tourismus originär interessierter Part sollte bzw. sollten die Tourismusverbände und weitere Profiteure des Fahrradtourismus auftreten - nicht nur der Aufgabenträger alleine!
Überhaupt stellt sich die Frage, ob nicht auch die Landkreise sich engagieren sollten (ggf. über das heutige Maß hinaus).
Ich meine, daß da mit Freude am Dienst bestimmt noch "Luft nach oben" besteht....

Die Argumentation pro Fahrradbus ist natürlich auch stichhaltig, das muß man konzidieren....

Re: Fahrradmitnahme nach Winterberg (m. B.)

geschrieben von: Signal

Datum: 30.06.20 19:59

der Letmather schrieb:
Es wird halt gefahren, was bestellt wurde.

...oder auch nicht. Dein Foto zeigt einen 644 und der wurde nicht bestellt.
Gruß vom Signal

Re: Versagen

geschrieben von: Signal

Datum: 30.06.20 20:04

Signalschruber schrieb:
Zitat
aus der Ferne wird hier mal wieder ziemlich viel Unfug verbreitet. Hier versagt weder der Aufgabenträger NWL noch das zuständige VU. Richtig ist allein, der Ruhrtal-Radweg brummt dermaßen, dass es schlichtweg nicht sinnvoll ist, für die sechs Wochen der Sommerferien 52 Wochen im Jahr die nötigen Kapazitäten bereit zu halten, die erforderlich wären, damit alle Radler samt Fahrrad mit dem Zug transportiert werden können. Das ist Punkt 1, Punkt 2 ist die leider mittlerweile zu knappe Infrastruktur zwischen Bestwig und Winterberg bzw. im Bf. Winterberg.
Es geht nicht nur um sechs Wochen in den Sommerferien. Im Mai geht es los und dann bis September. An Happy Kadaver und den ganzen anderen langen Wochenenden wurden in den letzten Jahren auch häufig Busse eingesetzt. Diese Sonderzüge kann man auch für Fußball, Weihnachtsmarkt und Wintersport einsetzen. Und welche knappe Infrastruktur? Nach Winterberg können zwei Züge pro Stunde fahren. Man hat zwei Bahnsteige. Kann Umfahren und Abstellen. Was will man mehr?
So ist es. Ich habe mir keine Daten gemerkt, aber auch in den vergangenen Wochen mehrfach einen "DB-Fahrradbus" im Einsatz gesehen.

Zum "Entlastungsvorschlag" Brilon:
Gesternmorgen verkehrte der Zug ab Schwerte mit dem Hinweis, dass ein Zugteil bis Warburg und einer bis Brilon Wald fahre.
Der Zug bestand dabei aus einem Triebwagen.
Bestellt wurde folglich vermutlich mehr als einer.

Dabei sind im Sauerland die Leute froh, dass inzwischen sogar tatsächlich - deutlich später als andernorts - der Coronafahrplan zurückgenommen wurde und nicht mehr 2h-Takt bzw. Stundentakt mit Taktlücken gefahren wird.

Gruß vom Signal

Tipp: RuhrtalRadweg flussaufwärts fahren

geschrieben von: der Letmather

Datum: 30.06.20 21:26

sukram01 schrieb:
Volle Zustimmung. Ich empfehle beim ADFC Bochum regelmäßig, den Ruhrtalradweg flussaufwärts zu befahren. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass im Ruhrtal Westwinde vorherrschen und ein Gefälle ist flussabwärts ab Olsberg kaum zu verspüren. Die ehemalige Möhnetalbahn von Brilon nach Soest fährt sich auf dem Rad gut, zwar verläßt man ab Wameln das Möhnetal Richtung Haarstrang, aber dort oben ist es auch richtig schön.

Der Ruhrtalradweg ist dagegen richtig Krampf und ich verstehe überhaupt nicht, wie man so etwas zum Premiumradweg erklären kann. Abschnittsweise ist der Radweg die reine Katastrophe wie beispielsweise der Abschnitt zwischen Wetter-Wengern und Witten. Dort hat man, um ein paar Lurche nicht in ihrem Liebesleben zu stören, eine Serpentinenstrecke mit 20% Gefälle und einer scharfen Rechtskurve angelegt, was genau das richtige für die dort radelnden Rücktrittbremser ist...

--
Markus


Stimmt, der RuhrtalRadweg lässt sich auch sehr gut flussaufwärts fahren. Lediglich hinter Olsberg ist jeweils 1 stärkerer Anstieg von 12% vor und kurz hinter dem Bahnübergang an der Straße nach Brunskappel, sowie ein etwas längerer mit 15% hinter Assinghausen. Für ungeübte Radler und Familien wird es da schon sehr schwierig und kann manchen schon zur Verzweiflung oder Aufgabe bringen, bevor er das Ziel Winterberg erreicht hat.





15%-Steigung hinter Assinghausen

P1130370.JPG

P1130371.JPG




Gruß aus Letmathe
Ober-Rodener schrieb:
Nur bei schönstem Wetter, an Wochenenden und in den Ferien treten die "Radler" gehäuft auf und machen
Probleme. Das muss man nun den EVU oder Bestellern anlasten? Sollen die Radler doch Alternativen nutzen, wenn sie wissen es könnte
voll werden. Oder die Strecke mal andersrum fahren.
Gut, kaufe ich mir halt nen dicken Benz wo mein teures Rad reinpasst. Günstig ist die BC100F auch nicht, deren Abschaffung würde das Jahresbudget massiv entlasten.
Wenn man als Fahrgast nur Probleme macht...
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