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Hat man eigentlich mal die Moeglichkeit untersucht, eine NBS aufgestaendert ueber der Bestandsstrecke zu bauen?
pbeste schrieb:
Hat man eigentlich mal die Moeglichkeit untersucht, eine NBS aufgestaendert ueber der Bestandsstrecke zu bauen?
Ja. Zusammen mit der Option, zwecks Einsparung des Streckenausbaus einen Kanal zu bauen und den Hamburger Hafen nach Uelzen zu verlegen.
pbeste schrieb:
Hat man eigentlich mal die Moeglichkeit untersucht, eine NBS aufgestaendert ueber der Bestandsstrecke zu bauen?
Ja, aber dagegen protestierten Nimbys, die grundsätzlich gegen jeden Fortschritt bei der Optimierung von Schallausbreitung waren.
So abwegig, wie ihr das darstellt, faende ich das nicht. Gibt ja schliesslich genuegend Beispiele weltweit (Shinkansen als ein Beispiel).
Laermschutz sollte technisch kein Problem darstellen.

Zum HH Hafen: dann lieber den ganzen Hafen nach Neuwerk verlegen.
pbeste schrieb:Zitat:
So abwegig, wie ihr das darstellt, faende ich das nicht. Gibt ja schliesslich genuegend Beispiele weltweit (Shinkansen als ein Beispiel).
Laermschutz sollte technisch kein Problem darstellen.

Zum HH Hafen: dann lieber den ganzen Hafen nach Neuwerk verlegen.
Welchen Sinn sollte das haben? Aufgeständert kostet deutlich mehr als einfach den Bestand ebenerdig zu erweitern. Bringt aber ebenfalls kaum Fahrzeitgewinn, da die Trassierung inklusive des elend langen Umwegs über Uelzen-Lüneburg erhalten bleibt. Vom Thema Städtebau (die betroffenen Kommunen würden Sturm laufen) ganz zu schweigen. Damit verknüpfst du von allen möglichen Varianten nur die Nachteile, und hast keinerlei Vorteile.
G36K schrieb:
Welchen Sinn sollte das haben? Aufgeständert kostet deutlich mehr als einfach den Bestand ebenerdig zu erweitern. Bringt aber ebenfalls kaum Fahrzeitgewinn, da die Trassierung inklusive des elend langen Umwegs über Uelzen-Lüneburg erhalten bleibt. Vom Thema Städtebau (die betroffenen Kommunen würden Sturm laufen) ganz zu schweigen. Damit verknüpfst du von allen möglichen Varianten nur die Nachteile, und hast keinerlei Vorteile.
Aufgeständerte Bahnen haben geringen Landverbrauch und kaum Zerschneidungswirkung. So etwas kann durchaus sinnvoll sein.

In diesem Fall erscheint es mir allerdings über der Bestandsstrecke wenig sinnvoll. Aber möglicherweise für Abschnitte bei einer Autobahnnahen Trasse (interessant wäre auch zu wissen, welche nichttechnischen Hürden es für über einer Autobahn aufgeständerte Bahnen gäbe).
Elztalbahn schrieb:
G36K schrieb:
Welchen Sinn sollte das haben? Aufgeständert kostet deutlich mehr als einfach den Bestand ebenerdig zu erweitern. Bringt aber ebenfalls kaum Fahrzeitgewinn, da die Trassierung inklusive des elend langen Umwegs über Uelzen-Lüneburg erhalten bleibt. Vom Thema Städtebau (die betroffenen Kommunen würden Sturm laufen) ganz zu schweigen. Damit verknüpfst du von allen möglichen Varianten nur die Nachteile, und hast keinerlei Vorteile.
Aufgeständerte Bahnen haben geringen Landverbrauch und kaum Zerschneidungswirkung. So etwas kann durchaus sinnvoll sein.
Die Instandhaltungskosten sind für ein solches Bauwerk auf so einer langen Strecke schlicht nicht bezahlbar. Die Instandhaltungskosten fliessen in die Wirtschaftlichkeitsberechnung (NKV) mit ein. Aussichtsloses Unterfangen.
Elztalbahn schrieb:
G36K schrieb:
Welchen Sinn sollte das haben? Aufgeständert kostet deutlich mehr als einfach den Bestand ebenerdig zu erweitern. Bringt aber ebenfalls kaum Fahrzeitgewinn, da die Trassierung inklusive des elend langen Umwegs über Uelzen-Lüneburg erhalten bleibt. Vom Thema Städtebau (die betroffenen Kommunen würden Sturm laufen) ganz zu schweigen. Damit verknüpfst du von allen möglichen Varianten nur die Nachteile, und hast keinerlei Vorteile.
Aufgeständerte Bahnen haben geringen Landverbrauch und kaum Zerschneidungswirkung. So etwas kann durchaus sinnvoll sein.

In diesem Fall erscheint es mir allerdings über der Bestandsstrecke wenig sinnvoll. Aber möglicherweise für Abschnitte bei einer Autobahnnahen Trasse (interessant wäre auch zu wissen, welche nichttechnischen Hürden es für über einer Autobahn aufgeständerte Bahnen gäbe).
da gibt es dann aber in der Tat Untersuchungen zu. hab grade keine Lust, die Expertise rauszuholen,
einige Punkte liegen aber ja auch auf der Hand.
Havarie-Fall, oben wie unten. Sanierung.. Konstruktive Ausgestalt.

Für Brücken durchaus denkbar.. vgl. Öresundquerung
Henrik schrieb:
Für Brücken durchaus denkbar.. vgl. Öresundquerung

Exakt. Ist statisch das selbe Prinzip wie eine Hohlkastenbrücke, bloss dass der normalerweise geschlossene Hohlkasten hier seitlich offen ist (mit voluminösem Stahlfachwerk zur Versteifung und Tragfähigkeit des Hohlkastens), und die Schienen auf der verstärkten Bodenplatte des Hohlkastens liegen.
Elztalbahn schrieb:
G36K schrieb:
Welchen Sinn sollte das haben? Aufgeständert kostet deutlich mehr als einfach den Bestand ebenerdig zu erweitern. Bringt aber ebenfalls kaum Fahrzeitgewinn, da die Trassierung inklusive des elend langen Umwegs über Uelzen-Lüneburg erhalten bleibt. Vom Thema Städtebau (die betroffenen Kommunen würden Sturm laufen) ganz zu schweigen. Damit verknüpfst du von allen möglichen Varianten nur die Nachteile, und hast keinerlei Vorteile.
Aufgeständerte Bahnen haben geringen Landverbrauch und kaum Zerschneidungswirkung. So etwas kann durchaus sinnvoll sein.

In diesem Fall erscheint es mir allerdings über der Bestandsstrecke wenig sinnvoll. Aber möglicherweise für Abschnitte bei einer Autobahnnahen Trasse (interessant wäre auch zu wissen, welche nichttechnischen Hürden es für über einer Autobahn aufgeständerte Bahnen gäbe).
Hinzu kommt eine Höherlegung von Lärmquellen mit entsprechend besserer Verbreitung.
Node schrieb:
Hinzu kommt eine Höherlegung von Lärmquellen mit entsprechend besserer Verbreitung.

Das hat kmueller bereits mit “Optimierung von Schallausbreitung” sehr treffend beschrieben. Der Vergleich mit dem Shinkansen hinkt aber sowieso: dort macht man das nur wenn am Boden kein Platz ist (also hauptsächlich beim Annähern an die entsprechenden Innenstadtbahnhöfe in Städten wie Tokyo, Kyoto oder Osaka)...



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.06.20 01:03.
pbeste schrieb:
So abwegig, wie ihr das darstellt, faende ich das nicht. Gibt ja schliesslich genuegend Beispiele weltweit (Shinkansen als ein Beispiel).
Laermschutz sollte technisch kein Problem darstellen.

Zum HH Hafen: dann lieber den ganzen Hafen nach Neuwerk verlegen.
Wäre dann aufgeständert über der A7 nicht irgendwie sinnvoller?
Montrealer schrieb:
Node schrieb:
Hinzu kommt eine Höherlegung von Lärmquellen mit entsprechend besserer Verbreitung.

Das hat kmueller bereits mit “Optimierung von Schallausbreitung” sehr treffend beschrieben. Der Vergleich mit dem Shinkansen hinkt aber sowieso: dort macht man das nur wenn am Boden kein Platz ist (also hauptsächlich beim Annähern an die entsprechenden Innenstadtbahnhöfe in Städten wie Tokyo, Kyoto oder Osaka)...
Die Chinesen allerdings machen das auch abseits der Stadtzentren zum Teil über mehr als 100km am Stück.
Thomas I schrieb:
Montrealer schrieb:
Node schrieb:
Hinzu kommt eine Höherlegung von Lärmquellen mit entsprechend besserer Verbreitung.
Das hat kmueller bereits mit “Optimierung von Schallausbreitung” sehr treffend beschrieben. Der Vergleich mit dem Shinkansen hinkt aber sowieso: dort macht man das nur wenn am Boden kein Platz ist (also hauptsächlich beim Annähern an die entsprechenden Innenstadtbahnhöfe in Städten wie Tokyo, Kyoto oder Osaka)...
Die Chinesen allerdings machen das auch abseits der Stadtzentren zum Teil über mehr als 100 km am Stück.
aufgeständert. Da liegt aber keine andere Verkehrstrasse direkt da drunter.
Das kann ja durchaus bodentechnische Gründe haben, haben wir hier bei uns ja auch.. im Leinetal oder Saale-Elster.
Wenn ich mir ansehe, wie erfolgreich die Heide Nimby Initiativen in der Vergangenheit waren, dann glaube ich nach wie vor, dass die einzige realistische Möglichkeit, überhaupt etwas zu bauen, was verkehrlichen Nuzen hat, ein Heide Basistunnel wäre oder etwas was dem sehr nahe kommt...
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