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Der Flixtrain fährt zwar noch nicht wieder, aber bei AldiSüd wird es schon Tickets für eine beliebige Fährt mit dem Zug für 9,99€ geben:

Zitat:
Bei Aldi Süd bekommt ihr vom 02.07. bis zum 11.07.2020 das [..] FlixTrain-Ticket für nur 9,99€.

- Gültig [..] deutschlandweit für eine Direktfahrt mit FlixTrain [..] vom 13.07.2020 bis 12.07.2021
- Der Einlösezeitraum ist vom 02.07.2020 bis 12.07.2021 (Ausgenommen sind Fahrten vom 20.12. bis 03.01.2021)
Die Tickets sind auch für europaweite, umsteigefreie Fahrten mit dem Flixbus gültig.

IMG_0658.JPG

Quelle:
[www.mydealz.de]
Jetzt muss Flix nur noch fahren...

Gruß
Tz 4683
___________________

Mein Youtube-Kanal: [www.youtube.com]

Mein Beitragsverzeichnis: [www.drehscheibe-online.de]
Tz 4683 schrieb:
Jetzt muss Flix nur noch fahren...
Solange dauert es nicht mehr... Vorbereitungen laufen im Hintergrund bereits.
Thomas_Lammpe schrieb:
Die Tickets sind auch für europaweite, umsteigefreie Fahrten mit dem Flixbus gültig.
"Auch" oder "nur"?
Aktuell ist es ja so, dass Flixtrain-Buchungen standardmäßig vom Anbieter wegen Nichtdurchführens der Zugfahrt auf eine Flixbusfahrt umgebucht werden. Wer dann eine alternative Bahnverbindung gemäß Fahrgastrechteverordnung nutzen möchte, muss schon ganz schön viel Energie und Nerven haben...

Gruß
Fabian
Heute konnte ich eine Flix-Ganitur mit Vectron bespannt in Hamburg fahren sehen. Müsste aus südlicher Richtung gewesen sein. Scheinbar tut sich also was.

Mfg
TimHL

Danke für den Hinweis! (o.w.T)

geschrieben von: Alexander Zöller

Datum: 26.06.20 20:52

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

Direktquelle Karl Albrecht

geschrieben von: gastronomie1916

Datum: 26.06.20 21:24

Moin,

vollständigkeitshalber noch die direkte Quelle des Karl Albrecht Diskont: [www.aldi-sued.de]

Re: Direktquelle Karl Albrecht

geschrieben von: Peter Illertr

Datum: 27.06.20 00:04

Solche Billigtickets gehören verboten. Das ist unlauterer Wettbewerb, Fahrten so weit unter den Entstehungskosten anzubieten. Hier wird eine überflüssige Mobilität angeheizt - auch Bahnfahren belastet Umwelt und Anwohnerschaft, gerade auf den hochbelasteten Routen, auf denen Flix fährt. Würde Flixtrain ein flächendeckendes Netz betreiben, sähe das etwas anders aus. Neben dem Mindestpreis für Flugtickets brauchen wir offenbar auch einen für Fernzugtickets. Ich erinnere mich gut daran, wie das sogenannte "15 Mark Ticket" an Wochenenden einst den Interregio-Zügen die Kundschaft abgejagt hat.

Viele Grüsse
Peter

Re: Direktquelle Karl Albrecht

geschrieben von: Strizie

Datum: 27.06.20 00:31

Bevor man anfängt in jeder Branche Mindestpreise einzuführen sollte man erst mal Löhne einführen von denen die Leute vernünftig leben können und zwar ohne zusätzlich noch 1-2 Minijobs.

Des Weiteren sollte man die Mieten auch deckeln. Früher galt mal der Grundsatz 1/3 des Gehalts für die Miete. Mittlerweile sieht es in vielen deutschen Städten aber so aus, dass ein ganzes Gehalt für die Miete drauf geht.

Problem sind eher die Airlines

geschrieben von: gastronomie1916

Datum: 27.06.20 08:17

Peter Illertr schrieb:
Solche Billigtickets gehören verboten. Das ist unlauterer Wettbewerb, Fahrten so weit unter den Entstehungskosten anzubieten.
Da sind eher die Airlines Ryanair / Laudamotion das Problem. Derzeit werden dort Tickets für zB. Köln - Wien oder Dortmund - Wien für nur 8,99€ angeboten, obwohl allein beim Einsteigen eine Luftverkehrsabgabe von 12,90€ fällig wird oder auch schon für die Sicherheitskontrolle in Dortmund 5,43€ bzw. in Köln 6,01€ fällig wird.

Billigtickets und Umweltschutz

geschrieben von: Thomas_Lammpe

Datum: 27.06.20 09:35

Peter Illertr schrieb:
Solche Billigtickets gehören verboten. [..] Hier wird eine überflüssige Mobilität angeheizt - auch Bahnfahren belastet Umwelt und Anwohnerschaft, gerade auf den hochbelasteten Routen, auf denen Flix fährt.
Ich bin auch nicht gerade ein Freund von derartigen Billigtickets, insbesondere, wenn sie nicht nur in weniger gut ausgelasteten Zügen gelten. Aber so einfach ist die Sache nicht und darüber, ob, die induzierte Mobilität 'überflüssig' ist, lässt sich durchaus streiten. Was ist denn dann eine 'nicht überflüssige' Mobilität?

Natürlich gibt es durch die Billigtickets einen Anreiz zu mehr Fahrten, aber eben auch einen zum Umstieg auf den die Umwelt weniger belastenden Zug. Gerade der Flixtrain hat hier durch eine enge Bestuhlung und eine im Vergleich zum ICE niedrigere Geschwindigkeit noch größere Vorteile gegenüber dem Flugzeug und dem Auto. Auch die 'Billigtickets' der Fernbusse haben nicht nur Mehrverkehr induziert, sondern auch Autofahrer zum Umstieg gebracht, so dass ihre Klimabilanz in Summe positiv ausfällt.

Re: Billigtickets und Umweltschutz

geschrieben von: Falk12

Datum: 27.06.20 09:55

Thomas_Lammpe schrieb:
Peter Illertr schrieb:
Solche Billigtickets gehören verboten. [..] Hier wird eine überflüssige Mobilität angeheizt - auch Bahnfahren belastet Umwelt und Anwohnerschaft, gerade auf den hochbelasteten Routen, auf denen Flix fährt.
Ich bin auch nicht gerade ein Freund von derartigen Billigtickets, insbesondere, wenn sie nicht nur in weniger gut ausgelasteten Zügen gelten. Aber so einfach ist die Sache nicht und darüber, ob, die induzierte Mobilität 'überflüssig' ist, lässt sich durchaus streiten. Was ist denn dann eine 'nicht überflüssige' Mobilität?

Natürlich gibt es durch die Billigtickets einen Anreiz zu mehr Fahrten, aber eben auch einen zum Umstieg auf den die Umwelt weniger belastenden Zug. Gerade der Flixtrain hat hier durch eine enge Bestuhlung und eine im Vergleich zum ICE niedrigere Geschwindigkeit noch größere Vorteile gegenüber dem Flugzeug und dem Auto. Auch die 'Billigtickets' der Fernbusse haben nicht nur Mehrverkehr induziert, sondern auch Autofahrer zum Umstieg gebracht, so dass ihre Klimabilanz in Summe positiv ausfällt.
Hallo Thomas,

gut geschrieben. So muss man die Sache sehen. Wichtig ist, das die Leute ordentlich bezahlt werden. Wie das Unternehmen solche Aktionstickets finanzieren, ist am Ende Aufgabe des dortigen Finanzchefs. Am Ende machen das alle so um Anreize zu setzen. Im Übrigen zu den Billigpreisen der Fluggesellschaften, die genannten Steuern und Gebühren kommen stets zu dem genannten Flugpreis von 8,99 Euro dazu, denn die müssen erhoben und abgeführt werden, da wie die Mehrwertsteuer eine staatliche Abgabe. Dazu ist der Preis nur ein Preis für einen einfachen Flug und nicht Hin-und Rückflug. Aber die Werbung suggeriert das man für 8,99 Euro fliegen kann, obwohl Werbung eigentlich auf diese Weise verboten, da eigentlich nur die Angabe von Gesamtpreisen erlaubt ist.
Falk12 schrieb:
Im Übrigen zu den Billigpreisen der Fluggesellschaften, die genannten Steuern und Gebühren kommen stets zu dem genannten Flugpreis von 8,99 Euro dazu, denn die müssen erhoben und abgeführt werden, da wie die Mehrwertsteuer eine staatliche Abgabe. Dazu ist der Preis nur ein Preis für einen einfachen Flug und nicht Hin-und Rückflug. Aber die Werbung suggeriert das man für 8,99 Euro fliegen kann, obwohl Werbung eigentlich auf diese Weise verboten, da eigentlich nur die Angabe von Gesamtpreisen erlaubt ist.
Der Preis von 8,99€ ist schon der Endpreis für den Kunden, wenn du nur ein kleines Handgepäck mitnimmst, welches unter den Sitz passt und du auf weitere Dinge wie Sitzplatzreservierung, Prio-Bording verzichtest. Ryanair bringt dich wirklich für 8,99€ von Köln nach Wien, wenn du dich an die Gepäckbeschränkung und an den Online-Check-in hälst.

PS: Nur innerdeutsche Flüge unterliegen der Mehrwertsteuer, alle anderen Flüge ins Ausland sind mehrwertsteuerfrei.

Screenshot_2020-06-27 Ryanair.png
Quelle: Ryanair.com



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.06.20 10:12.

Re: Billigtickets und Umweltschutz

geschrieben von: Strizie

Datum: 27.06.20 10:40

Thomas_Lammpe schrieb:
Natürlich gibt es durch die Billigtickets einen Anreiz zu mehr Fahrten, aber eben auch einen zum Umstieg auf den die Umwelt weniger belastenden Zug. Gerade der Flixtrain hat hier durch eine enge Bestuhlung und eine im Vergleich zum ICE niedrigere Geschwindigkeit noch größere Vorteile gegenüber dem Flugzeug und dem Auto. Auch die 'Billigtickets' der Fernbusse haben nicht nur Mehrverkehr induziert, sondern auch Autofahrer zum Umstieg gebracht, so dass ihre Klimabilanz in Summe positiv ausfällt.
Die Geschwindigkeit sagt verhältnismäßig wenig aus. Entscheidend ist eher die Trasse und man merkt halt sehr deutlich, dass auf Kurzstrecken von unter 100 km der Fahrzeitunterschied zwischen 200 km/h und 250 km/h kaum vorhanden ist.

Deshalb konnte Flixtrain auch mit alten und klapprigen Bimz für 200 km/h recht gut mit den ICE mithalten.

Das man demnächst mit dem umgebauten Bimz und engerer Bestuhlung noch mal besser kalkulieren bzw. die Wirtschaftlichkeit verbessern kann sollte einleuchten.

Dieser immer wiederkehrende Vorwurf Flixtrain konzentriert sich nur auf die Rosinenstrecken finde ich bemerkenswert, denn die DB AG macht genau das gleiche und ohne Flix gäbe es sicherlich keine IC 2-Linien.

Davon mal abgesehen, wenn man sich anschaut wie stiefmütterlich Routen wie Köln-Hamburg die letzten Jahrzehnte behandelt wurden ist es kein Wunder, dass Konkurrenz hier gut ankommt.

Das die DB AG mit ihren teuren HGV-Zügen preislich höher ansetzen muss sollte auch mal klar gestellt werden. Zwischen Köln und Berlin ist der ICE effektiv nur zwischen Wolfsburg und Berlin 5-10 Minuten schneller. Warum soll man für so was gleich 20-30 € (oder noch) mehr bezahlen?

Re: Problem sind eher die Airlines

geschrieben von: PotsdamerEiche

Datum: 27.06.20 20:56

gastronomie1916 schrieb:
Peter Illertr schrieb:
Solche Billigtickets gehören verboten. Das ist unlauterer Wettbewerb, Fahrten so weit unter den Entstehungskosten anzubieten.
Da sind eher die Airlines Ryanair / Laudamotion das Problem. Derzeit werden dort Tickets für zB. Köln - Wien oder Dortmund - Wien für nur 8,99€ angeboten, obwohl allein beim Einsteigen eine Luftverkehrsabgabe von 12,90€ fällig wird oder auch schon für die Sicherheitskontrolle in Dortmund 5,43€ bzw. in Köln 6,01€ fällig wird.
Wobei es bis zur Aufnahme der Route Köln-Wien noch 2 Monate hin sind.
Kurz vorher wirst Du von diesen Preisen nix mehr sehen.

Das sind halt Angebotspreise wie bei DB FV die Tickets für 17,90 Euro.

Re: Problem sind eher die Airlines

geschrieben von: kmueller

Datum: 28.06.20 12:03

PotsdamerEiche schrieb:
Wobei es bis zur Aufnahme der Route Köln-Wien noch 2 Monate hin sind.
Kurz vorher wirst Du von diesen Preisen nix mehr sehen.

Das sind halt Angebotspreise wie bei DB FV die Tickets für 17,90 Euro.
Die interessante Frage wird sein, wie sich 7 oder 3 Tage vor Abfahrt/flug der Ryanair-Preis fürdie Strecke Köln-Wien zu demjenigen der DB verhält.

Re: Problem sind eher die Airlines

geschrieben von: PotsdamerEiche

Datum: 28.06.20 12:42

Ja wobei die Bahn sowohl für Geschäftsleute als auch Wochenendtouris bei 8 bis 9h Fahrtzeit nicht wirklich eine Alternative ist.

Autofahrer auf den Bus umgestiegen?

geschrieben von: PeterK

Datum: 28.06.20 12:56

Hallo Thomas,

gibt es tatsächlich einen Nachweis dafür, dass Autofahrer auf den Flixbus umgestiegen sind? Ich bezweifle diese Behauptung.
Ich glaube eher an einen Umstieg von Mitfahrern (z.B. von Mitfahrerzentralen) auf den Fernbus.

Gruß

Peter
PeterK schrieb:
Hallo Thomas,

gibt es tatsächlich einen Nachweis dafür, dass Autofahrer auf den Flixbus umgestiegen sind? Ich bezweifle diese Behauptung.
Ich glaube eher an einen Umstieg von Mitfahrern (z.B. von Mitfahrerzentralen) auf den Fernbus.
Hier sind die Ergebnisse von drei Studien zur Herkunft der Fernbusfahrgäste, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten durchgeführt wurden. Die erste datiert etwa auf Anfang 2014, die zweite Ende 2015, die dritte Anfang 2016:

Fernzug: 30%/38%/33%
Nahverkehrszug: 14%/12%/14%
Eigener PKW/Mietwagen: 15%/23%/33%
Mitfahrgelegenheit: 23%/14%/6%
Flugzeug: 4%/7%/6%
Neukunde: 10%/5%/6%
Bus (ÖPNV): --/--/6%
Taxi: --/--/1%

Es sind nur noch zwei Quellen verfügbar:
[www.stuttgarter-zeitung.de]
[www.pressebox.de]

Die Studien liegen einwenig zurück, aber ich würde davon ausgehen, dass im Rahmen der Sparpreisoffensive der DB eher wieder Kunden zuu DB-Fernverkehr zurückgekehrt sind und sich so der Anteil der übrigen Quellen für die Herkunft der Fernbusreisenden eher noch erhöht hat.

Re: Direktquelle Karl Albrecht

geschrieben von: ifra

Datum: 28.06.20 15:19

Strizie schrieb:
Bevor man anfängt in jeder Branche Mindestpreise einzuführen sollte man erst mal Löhne einführen von denen die Leute vernünftig leben können und zwar ohne zusätzlich noch 1-2 Minijobs.


Wenigstens für Dienstleister der Bahn sollte das gelten ....

Re: (Ältere) Studien zur Herkunft der Fernbusfahrgäste

geschrieben von: ifra

Datum: 28.06.20 15:31

Thomas_Lammpe schrieb:
PeterK schrieb:
Hallo Thomas,

gibt es tatsächlich einen Nachweis dafür, dass Autofahrer auf den Flixbus umgestiegen sind? Ich bezweifle diese Behauptung.
Ich glaube eher an einen Umstieg von Mitfahrern (z.B. von Mitfahrerzentralen) auf den Fernbus.
Hier sind die Ergebnisse von drei Studien zur Herkunft der Fernbusfahrgäste, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten durchgeführt wurden. Die erste datiert etwa auf Anfang 2014, die zweite Ende 2015, die dritte Anfang 2016:

Fernzug: 30%/38%/33%
Nahverkehrszug: 14%/12%/14%
Eigener PKW/Mietwagen: 15%/23%/33%
Mitfahrgelegenheit: 23%/14%/6%
Flugzeug: 4%/7%/6%
Neukunde: 10%/5%/6%
Bus (ÖPNV): --/--/6%
Taxi: --/--/1%

Es sind nur noch zwei Quellen verfügbar:
[www.stuttgarter-zeitung.de]
[www.pressebox.de]

Die Studien liegen einwenig zurück, aber ich würde davon ausgehen, dass im Rahmen der Sparpreisoffensive der DB eher wieder Kunden zuu DB-Fernverkehr zurückgekehrt sind und sich so der Anteil der übrigen Quellen für die Herkunft der Fernbusreisenden eher noch erhöht hat.
Schade, dass die Studien nicht für 2017, 2018 und 2019 fortgeführt worden sind.

Was kan uns das jetzt sagen?
Sind die Aussagen über die "Herkunft der Fernbusreisenden" in den Folgejahren schon veraltet?
Hat da in den Folgejahren eine Trendwende stattgefunden?
Oder haben sie für Fernbusunternehmen keinen Marketing-Wert mehr?

Re: Autofahrer auf den Bus umgestiegen?

geschrieben von: ThomasR

Datum: 28.06.20 21:50

PeterK schrieb:
Hallo Thomas,

gibt es tatsächlich einen Nachweis dafür, dass Autofahrer auf den Flixbus umgestiegen sind? Ich bezweifle diese Behauptung.
Ich glaube eher an einen Umstieg von Mitfahrern (z.B. von Mitfahrerzentralen) auf den Fernbus.
Ich bezweifle das auch. Und mal ganz ehrlich, wenn ich z.B. ein paar Tage nach Berlin gehe, nehme ich das Auto mit. Ich will mir ja auch anderes ansehen. Berlin und Potsdam kriege ich mit ÖV, aber wenn ich anderswo hinwill, wird es schwierig und aufwändig. Also Auto ggf am Hotel stehen lassen, wenn man es nicht braucht. Freie Plätze gehen zu Blablacar.

Re: Billigtickets und Umweltschutz

geschrieben von: Murmeltier

Datum: 29.06.20 00:23

Strizie schrieb:Zitat:
Die Geschwindigkeit sagt verhältnismäßig wenig aus. Entscheidend ist eher die Trasse und man merkt halt sehr deutlich, dass auf Kurzstrecken von unter 100 km der Fahrzeitunterschied zwischen 200 km/h und 250 km/h kaum vorhanden ist.

Deshalb konnte Flixtrain auch mit alten und klapprigen Bimz für 200 km/h recht gut mit den ICE mithalten.

Das man demnächst mit dem umgebauten Bimz und engerer Bestuhlung noch mal besser kalkulieren bzw. die Wirtschaftlichkeit verbessern kann sollte einleuchten.

Dieser immer wiederkehrende Vorwurf Flixtrain konzentriert sich nur auf die Rosinenstrecken finde ich bemerkenswert, denn die DB AG macht genau das gleiche und ohne Flix gäbe es sicherlich keine IC 2-Linien.

Davon mal abgesehen, wenn man sich anschaut wie stiefmütterlich Routen wie Köln-Hamburg die letzten Jahrzehnte behandelt wurden ist es kein Wunder, dass Konkurrenz hier gut ankommt.




Welche Konkurrenz ist denn hier gut angekommen? Ernsthafte Konkurrenz zum jeweiligen Platzhirsch in Europa gibt es bisher nur in Österreich, in Tschechien und in Italien. Das was bisher zwischen Köln und Hamburg (und anderswo in DE) angeboten worden ist, ist dagegen einfach nur ein Rumgemurkse, das niemals zu einer ernsthaften Konkurrenz für den Platzhirsch DB Fernverkehr AG werden konnte.

Köln - Hamburg hätte durchaus das Potenzial gehabt, ein Konkurrenzprodukt wie bei der österreichischen Westbahn aufzubauen, eben gerade weil DB Fernverkehr diese Route bisher sehr stiefmütterlich behandelt hat. Nur hat sich dazu bisher niemand gefunden, der bereit, ist auch so viel Kapital in die Hand zu nehmen, wie dies in Österreich in Tschechien oder Italien gemacht wurde.

Ganz nebenbei: Ein systematisches, vertaktetes Angebot, wie das der Westbahn zwischen Wien und Salzburg, kann auch vernünftig in das Gesamtsystem eingebunden werden und führt nicht zu den Folgen für den Nahverkehr, die wir in Deutschland infolge der unsystematischen Einzelagen kennen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.06.20 00:26.
Hallo zusammen,

heute bekam ich per E-Mail die Meldung, dass Flixtrain ab 23.07. wieder zwischen Berlin und Köln fahren wird. Kann evtl. jemand seine Glaskugel befragen, ob/wann auch Berlin-Stuttgart wieder angeboten wird?
Wenn der wieder fahren würde, wären die GS für mich interessant.
Danke und Gruß!

dnalor33

Noch 6.8.mehrmals täglich , ab 11.8. 1x täglich, ausser Dienstag & Mittwoch. Zuvor hieß es auch 23.7. & davor & davor...



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.20 17:59.