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Re: Sieht aus wie eine Straßenbahn

geschrieben von: numi

Datum: 27.06.20 13:35

Henra schrieb:
- 73t für einen Einsystem- Leichttriebwagen unter 40m länge ist irgendwie Murks. Ein normaler elektrischer GTW 2/6 war 10t leichter
Ein "normaler elektrischer GTW" lag in der aktuellsten Ausführung bei 68 t (siehe [www.stadlerrail.com] ). Es sind also doch "nur" 5t Unterschied gegenüber den 72,7 t des LRET. Dabei hat der GTW jedoch deutlich weniger Platz im Innenraum, da der Mittelteil einiges an Platz wegnimmt. Mit dem GTW Konzept bräuchte man also eigentlich ein etwas längeres Fahrzeug, was mit dem GTW Konzept dann aber wieder schwierig wird (und dann muss man natürlich auch die Kosten für längere Bahnsteige noch mitrechnen). Ein Fahrzeug "von der Stange" würde im Bereich von 90 t liegen, das ist dann schon ein merklicher Unterschied.

Henra schrieb:
- Zwei Übergangsbereiche die Platz kosten sind unglücklich.
Dafür sorgen sie für eine sehr schön gleichmäßige Türverteilung bei gleichzeitig geringem Abstand zwischen Zug und Bahnsteigkante, was einen schnellen Fahrgastwechsel bedeutet. Durch die geringen Höhenunterschiede im Fahrzeug verteilen sich die Fahrgäste dann auch schneller im Zug. Auch erlaubt die Bauart natürlich ein breiteres Fahrzeug und damit wieder mehr Platz im Innenraum. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Züge 15 cm breiter sind als die Lint 41. Beides führt letztendlich auch dazu, dass der LRET keine Schiebetritte braucht, was deutlich kürzere Haltezeiten ermöglicht.

Henra schrieb:
- 5,6 Mio € dafür ist ganz schön teuer.
Das kommt jetzt wieder auf den Anspruch an. Wenn man sich anschaut, was in der Schweiz für maßgenschneiderte Fahrzeuge ausgegeben wird, dann sind die 5,6 Mio € richtig günstig. Man muss das eben über einen langen Zeitraum sehen, dann ist das Fahrzeug gar nicht mehr so teuer.

Henra schrieb:
So wird das nix.
Warum? Das Fahrzeug scheint perfekt zu den Anforderungen der Strecke zu passen. Ich freue mich, dass sich endlich mal ein Auftraggeber darauf einlässt, Infrastruktur und Betrieb gemeinsam zu betrachten und aufeinander abzustimmen. So macht Eisenbahn Spaß!

Warum hat sich Stadler denn nicht beworben?

geschrieben von: 1.Bauserie

Datum: 27.06.20 13:44

Hallole!

Henra schrieb:
> - 73t für einen Einsystem- Leichttriebwagen unter 40m länge ist irgendwie Murks.
> Ein normaler elektrischer GTW 2/6 war 10t leichter 
> - Zwei Übergangsbereiche die Platz kosten sind unglücklich. 
> - 5,6 Mio € dafür ist ganz schön teuer. 

Warum hat sich Stadler denn dann nicht auf die Ausschreibung beworben? Sie hatten zwei Chancen dazu! Und der Gtw verschenkt mehr Platz als die zwei Übergänge im CAF.

> So wird das nix. 

Doch die Fahrzeuge sind bestellt und der erste geliefert. Scheint sowohl für die Schönbuchbahn als auch für CAF zu klappen.

> Nochmal: Die Idee an sich hat was. Nur die Umsetzung sieht irgendwie nicht so arg doll nach dem durchschlagenden Erfolg aus.

Warum hat sich denn dann keiner der einschlägigen Hersteller auf die Ausschreibung beworben? Und die versammelte DSO-Gemeinde, die es wohl besser könnte, hat sich auch nicht beworben. Dafür aber über ein Fahrzeug, das noch keiner kennt, herziehen...

Und ob sich das Fahrzeug weiter verkaufen wird, wird man sehen. Wenn es die Anforderungen der Schönbuchbahn erfüllt und zuverlässig läuft kann der bei ähnlichen Strecken durchaus zur Anwendung kommen.

Und wo habt ihr die 73 Tonnen her? CAF hat zumindest auf der Homepage nur sehr spärlich technische Daten angegeben.

Gruß
1.Bauserie


Fahr lieber mit der BUNDESBAHN

Re: Sieht aus wie eine Straßenbahn

geschrieben von: Henra

Datum: 27.06.20 13:45

numi schrieb:
Henra schrieb:
- 73t für einen Einsystem- Leichttriebwagen unter 40m länge ist irgendwie Murks. Ein normaler elektrischer GTW 2/6 war 10t leichter
Ein "normaler elektrischer GTW" lag in der aktuellsten Ausführung bei 68 t (siehe [www.stadlerrail.com] ). Es sind also doch "nur" 5t Unterschied gegenüber den 72,7 t des LRET.
Die Thurbo RABe 526 wogen nur 63t. Die hatten 106 Sitzplätze (90 in der 2. Klasse und 16 in der 1.) und waren 140 km/h schnell.
[www.ub.unibas.ch]

Richtiger Fortschritt sollte sich eigentlich anders anfühlen....

Re: Sieht aus wie eine Straßenbahn

geschrieben von: De David

Datum: 27.06.20 13:45

Ich verstehe das gemeckere irgendwie nicht, das ist doch kein Liechttriebwagen oder sonst was für ein Bullshit, sondern so wie ich es verstanden habe voll TSI erfüllend und damit prinzipiell uneingeschränkt zugelassen. Also mit Verzehrelementen und stabil und alles.
Und da erscheinen mir 73 t auf 40 m doch nicht übermäßig viel, zumal es beim ET doch sowieso keine so rolle spielt, was er an Mehrgewicht beschleunigen muss, hat er mehr an kinetischer Energie die wieder zum Zurückspeißen verwendet werden kann. Und da es an Nebenbahnen gerne mal mehr Bü wie Streckenkilometer hat, und immer mal wieder was vor die Karre fährt, ist ein eher schweres und vorallem stabiles Fahrzeug immer besser als irgend eine Dünnblechbüchse...

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Re: Sieht aus wie eine Straßenbahn

geschrieben von: Henra

Datum: 27.06.20 13:47

numi schrieb:
Henra schrieb:Zitat:
- 5,6 Mio € dafür ist ganz schön teuer.
Das kommt jetzt wieder auf den Anspruch an. Wenn man sich anschaut, was in der Schweiz für maßgenschneiderte Fahrzeuge ausgegeben wird, dann sind die 5,6 Mio € richtig günstig. Man muss das eben über einen langen Zeitraum sehen, dann ist das Fahrzeug gar nicht mehr so teuer.
Alles schön und gut. Aber maßgeschneidert ist doch kein Selbstzweck!? Wenn ich mit einem Standard Produkt klar komme, habe ich doch nur Vorteile. Außer für die Eisenbahn Freaks. Da ist natürlich toll, wenn jede Bimmelbahn ihre eigene Baureihe hat.

Re: Sieht aus wie eine Straßenbahn

geschrieben von: Henra

Datum: 27.06.20 13:47

De David schrieb:
Ich verstehe das gemeckere irgendwie nicht, das ist doch kein Liechttriebwagen oder sonst was für ein Bullshit, sondern so wie ich es verstanden habe voll TSI erfüllend und damit prinzipiell uneingeschränkt zugelassen. Also mit Verzehrelementen und stabil und alles.
Neee, eben nicht. Der erfüllt die TSI nur mittels kurzem Bremsweg.

Re: Sieht aus wie eine Straßenbahn

geschrieben von: De David

Datum: 27.06.20 13:53

Das ist aber eine alte Büchse (2002), erfüllt keinerlei TSI und andere aktuelle Vorschrfiten, daher mit einem Neufahrzeug von 2020 überhaupt nicht vergleichbar...

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Re: Sieht aus wie eine Straßenbahn

geschrieben von: numi

Datum: 27.06.20 13:57

Henra
Die Thurbo RABe 526 wogen nur 63t. Die hatten 106 Sitzplätze (90 in der 2. Klasse und 16 in der 1.) und waren 140 km/h schnell.
[www.ub.unibas.ch]
Ist halt wieder die Frage, ob die fehlende Crashfestigkeit jetzt als Vorteil- oder Nachteil verkauft werden soll. Klar, Vorteil ist das geringe Gewicht, Nachteil ist die geringere Sicherheit für Tf und Fahrgäste. Man hat sich EU weit auf die jetzige Abwägung geeinigt. Dass man da jedoch auch eine andere Meinung vertreten kann, finde ich nachvollziehbar. Das wäre jedoch eine Debatte die wir europaweit führen müssten und auf die man im Schönbuch keinen Einfluss hat.

Eine 2+3 Bestuhlung und den Verzicht auf eine dritte Tür wie bei Thurbo halte ich für die Schönbuchbahn für ungeeignet. Das Problem ist, dass es auf der Schönbuchbahn eine sehr starke Schülerspitze gibt, die man nur mit Stehplätzen bewältigen kann. Konkret geht es dabei auch nur um eine Station, morgens vom Bahnhof Böblingen zum Gymnasium. Dazu sollten natürlich die Gänge möglichst breit sein und der Zug sollte über viele Mehrzweckbereiche verfügen sowie im Türbereich auch etwas "Drängelraum" bieten. Das macht der LRET in der bestellten Konfiguration alles ziemlich gut und hier zeigt sich wieder einmal deutlich der Vorteil der Eisenbahn als Verkehrsmittel, die enorme Spitzenkapazitäten bereitstellen kann.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.06.20 13:58.

Re: Sieht aus wie eine Straßenbahn

geschrieben von: De David

Datum: 27.06.20 14:01

Ach dann war das wohl nur Planungsstand und wurde jezt doch anders umgesetzt...

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Unkenntnis von der Schönbuchbahn

geschrieben von: Honigbiene

Datum: 27.06.20 14:07

Henra schrieb:
In dem konkreten Fall sieht das nicht besonders vielversprechend aus. - 73t für einen Einsystem- Leichttriebwagen unter 40m länge ist irgendwie Murks. Ein normaler elektrischer GTW 2/6 war 10t leichter
- Zwei Übergangsbereiche die Platz kosten sind unglücklich.
- 5,6 Mio € dafür ist ganz schön teuer.
So wird das nix.
Guten Tag Henra,

zunächst wäre es sinnvoll, sich mit den Besonderheiten der Schönbuchbahn und mit dem vorgesehenen Betriebskonzept zu beschäftigen, bevor man sich ein solches Urteil erlaubt. Der Einsatz von Triebzügen des Typs Bombardier Talent 2 auf der Münstertalbahn hat gezeigt, dass die aktuell am Markt erhältlichen Fahrzeugplattfomen, die zumeist auf Jakobsdrehgestelle setzen, nur bedingt für Nebenbahnen geeignet sind. Schienenstegdämpfer, ortsfeste Schmieranlagen oder gar Schienenkopf-Konditionierungsanlagen, wie sie hier vorgeschlagen wurden, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich Drehgestellachsstände von über 2.500 mm nicht für Bogenhalbmesser von weniger als 200 m eignen.
Es verwundert mich auch, dass du die zwei vorhandenen Wagenübergänge kritisierst und gleichzeitig den Stadler GTW als Vergleich heranziehst. Zum einen kostet das Antriebsmodul des Stadler GTW signifikant mehr Raum, zum anderen stehen im Bereich der Wagenübergänge im Gegensatz zum Stadler GTW Stehplätze zur Verfügung. Ich möchte noch einmal daran erinnern, dass die Fahrtzeit von Böblingen nach Dettenhausen 23 Minuten dauert. Aufgrund des Betriebskonzeptes hat das Fahrzeug nicht nur eine sehr hohe Anfahrverzögerung, sondern weist auch eine hohe Bremsverzögerung auf, die sich nicht alleine durch den Einsatz der elektrodynamischen Bremse erbringen lässt. Dementsprechend muss die Druckluftbremsanlage thermisch für einen Dauerbetrieb dimensioniert werden, was bei klassischen Vollbahn-Triebzügen unüblich ist. Eine entsprechend dimensionierte Bremsanlage lässt sich bei vier Drehgestellen einfacher realisieren als bei drei Drehgestellen.

Grüße
die Honigbiene

TSI

geschrieben von: Baleine rouge

Datum: 27.06.20 14:07

Henra
Neee, eben nicht. Der erfüllt die TSI nur mittels kurzem Bremsweg.
Der CAF erfüllt natürlich die TSI und auch die für seine Einstufung erforderlichen Crashanforderungen.

Re: Sieht aus wie eine Straßenbahn

geschrieben von: numi

Datum: 27.06.20 14:08

Die LRET Fahrzeuge erfüllen die TSI Crash Normen nach P-III bzw. C-III bzw. deutscher LNT-Richtlinie. Also als Light-Rail Fahrzeuge bis 100 km/h. Diese dürfen aber durchaus auch auf Hauptstrecken mit Gegenverkehr bis 160 km/h eingesetzt werden, Problem sind Tunnel, dort dann nur bis 120 km/h. Es gibt da auch noch weitere Anforderungen an die signaltechnischen Sicherungen, die sind in Deutschland aber inzwischen sowieso überall erfüllt. Die Crashfestigkeit ist also nicht vergleichbar mit neuen Vollbahnfahrzeugen, aber eben auch nicht mit den alten Fahrzeugen vor der Richtlinie. Es ist eben so ein Mittelweg.

Re: Sieht aus wie eine Straßenbahn

geschrieben von: De David

Datum: 27.06.20 14:12

Die neuen Vorschriften haben doch aber schon bewiesen daß sie wirklich was taugen: [www.wa.de]

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Re: Sieht aus wie...

geschrieben von: ThomasR

Datum: 27.06.20 14:16

westerwald/lahn/taunus-tf schrieb:
ICE 4 schrieb:
westerwald/lahn/taunus-tf schrieb:
Das Ding sieht eher aus wie eine Straßenbahn, als eine Eisenbahn. Sind die sicher das die das richtige Fahrzeug geliefert haben? Nicht das versehentlich eine Straßenbahn geliefert wurde. Ich meine, das kann ja mal passieren. Daneben sind die RegioShuttle Baureihe 650, richtige Eisenbahnzüge.
"Sieht aus wie..." - man kann es doch nicht mehr lesen!

Leute: Da wird ein Drittel, ein erstes Drittel eines neuen, so real noch nie gesehenen Fahrzeugs angeliefert und es gibt ein einziges Frontbild, auf dem das Fahrzeug mit seinem hinteren Ende noch auf dem Tieflader steht.

Und hier bei DSO prasseln sogleich die Kommentare hernieder: Sieht aus wie. Plastikzug. Straßenbahn. Keine richtige Eisenbahn.

Was bitte ist eine richtige Eisenbahn?

(Macht Tuff-Tuff, hat vorne einen Schornstein und eine schwarze Lok mit roten Rädern und hinten eine Schlange grüner Wagen, genau.)

Wenn nun selbst der RS 1 als dagegen "richtiger Eisenbahnzug" herangezogen wird, das ist schon kurios, wurde gerade über den anfänglich doch vielfach ähnliches geschrieben, mal davon abgesehen, dass es davon ja sogar für BOStrab zugelassene Versionen gibt. ;-)

Und man bekommt mal wieder den Eindruck, dass einige Eisenbahnfreunde irgendeine unterschwellige Aversion gegen Straßenbahnen und deren Eigenheiten haben müssen, die halt zwar auf Schienen fahren, aber "nicht richtig" sind. Ah ja.

Ich wünsche den neuen Fahrzeugen der Schönbuchbahn einen baldigen guten Start (endlich!) und bin sicher, auch sie werden in 30 Jahren vermisst werden, wenn es mit ihnen zu Ende geht und die mit diesem Fahrzeug und diesem Design aufgewachsene Generation beginnt, ihrer Kindheit und Jugend hinterherzutrauern, jener Zeit um 2020, als noch richtige Eisenbahnen gebaut wurden.

Und wenn man die neuen Züge erstmal vielfach durch die Landschaft hat gleiten sehen, nicht nur dieses eine Frontbild vom Tieflader, dann wird sich auch die Bewertung der optischen Erscheinung bei dem einen oder anderen vermutlich wieder ändern, von "Sieht aus wie..." hin zu: "Ah, die Schönbuchbahn!"
Sorry, aber schon als die ersten Fotos aus dem Herstellerwerk gezeigt wurden und auch der Fahrgastraum gezeigt wurde, erinnert das Fahrzeug mehr an eine Straßenbahn, bzw. Stadtbahn, als an eine Eisenbahn. Das wird man ja wohl mal sagen dürfen.
Und das ist ja wohl für den genannten Einsatzzweck mit ca 20 Minuten Fahrzeit maximal genau richtig.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.06.20 14:17.

Crashanforderungen.

geschrieben von: Baleine rouge

Datum: 27.06.20 14:19

C-III sieht genauso wie C-I ("Vollbahncrashanforderungen") den Zusammenstoß mit einem Güterwagen vor. Die Kollisionsgeschwindigkeit liegt bei 25 km/h statt 36 km/h (Loks mit Mittelpufferkupplung 20 km/h).

Re: Sieht aus wie eine Straßenbahn

geschrieben von: ThomasR

Datum: 27.06.20 14:37

Henra schrieb:
numi schrieb:
Henra schrieb:Zitat:
- 5,6 Mio € dafür ist ganz schön teuer.
Das kommt jetzt wieder auf den Anspruch an. Wenn man sich anschaut, was in der Schweiz für maßgenschneiderte Fahrzeuge ausgegeben wird, dann sind die 5,6 Mio € richtig günstig. Man muss das eben über einen langen Zeitraum sehen, dann ist das Fahrzeug gar nicht mehr so teuer.
Alles schön und gut. Aber maßgeschneidert ist doch kein Selbstzweck!? Wenn ich mit einem Standard Produkt klar komme, habe ich doch nur Vorteile. Außer für die Eisenbahn Freaks. Da ist natürlich toll, wenn jede Bimmelbahn ihre eigene Baureihe hat.
Hast du vor 26 Jahren bei der Beschaffung der RS1 die gleiche Meinung vertreten? Danach wurden weitere 493 dieser Fahrzeuge verkauft.

Re: Erster Testzug der Schönbuchbahn angekommen!

geschrieben von: Traumflug

Datum: 27.06.20 15:41

Gabriel schrieb:
Und hier das Abladen im Video: [youtu.be]
Besten Dank! ... und da sind es schon zwei Teile von dem Dreiteiler. Das kleine orangene Fahrgestell des ersten Teils war auch wirklich ein bisschen mickrig für Probefahrten.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: Erster Testzug der Schönbuchbahn angekommen!

geschrieben von: Gabriel

Datum: 27.06.20 15:44

... Der dritte Teil vom Dreiteiler wurde morgens abgeladen. Der Zug ist also komplett da. (die Drehgestelle sind auf einem separaten LKW mitgereist, zumindest war da noch ein Schwerlastlkw mit Plane)

Gruß Gabriel


http://www.eisenbahn-foto.de/bannereisenbahntv.jpg





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.06.20 15:45.

Re: Erster Testzug der Schönbuchbahn angekommen!

geschrieben von: JoergAtDSO

Datum: 27.06.20 15:53

Hallo Gabriel,

Zitat:
... Der dritte Teil vom Dreiteiler wurde morgens abgeladen. Der Zug ist also komplett da. (die Drehgestelle sind auf einem separaten LKW mitgereist, zumindest war da noch ein Schwerlastlkw mit Plane)
Da muss etwas anderes darunter gewesen sein, denn nur der Mittelteil hat zwei Drehgestelle, die Endwagen jeweils nur eines.

Gruß Jörg

Re: Crashanforderungen.

geschrieben von: Henra

Datum: 27.06.20 18:20

Baleine rouge schrieb:
C-III sieht genauso wie C-I ("Vollbahncrashanforderungen") den Zusammenstoß mit einem Güterwagen vor. Die Kollisionsgeschwindigkeit liegt bei 25 km/h statt 36 km/h (Loks mit Mittelpufferkupplung 20 km/h).
Und da die Energie mit dem Quadrat der Geschwindigkeiten steigt, liegen da Welten dazwischen.
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