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Hallo,

vorweg: ganz so schlicht und "gut & böse", wie es beim Lesen des kurzen Betreffs vielleicht zu vermuten ist, ist es natürlich nicht. Eigentlich sind hier mal alle die Guten...

Die DB RAB in Ulm hat wegen der langen Südbahn-Sperrung einen erhöhten Personalaufwand. Von wegen, Sperrungen spart Lokführer: durch die aufgebrochenen Umläufe und Schichtpläne braucht man mehr Tf als vorher, und außerdem müssen die hinter der Baustelle eingeschlossenen Fahrzeuge ja auch mal ins Werk kommen. Vor diesem Hintergrund könnte die DB bis Mitte Juli 2020 nicht immer Fahrpersonal für die Ausflugsfahrten auf der "Räuberbahn" (Aulendorf - Pfullendorf) stellen. Betroffen wären die neuen Verkehrstage am Samstag.

Um die Fahrten aber dennoch stattfinden zu lassen, werden sie an den kommenden drei Samstagen, beginnend morgen am 27. Juni 2020, von der Schwäbischen Alb-Bahn GmbH übernommen. Dies konnte sehr (!) kurzfristig zwischen allen Beteiligten in den letzten Tagen abgestimmt werden. Zum Einsatz kommt ein NE-81-Gespann, welches morgens auch schon von Münsingen kommt. Die Fahrzeiten (für die drei SAB-Samstage weiter unten):
[www.bwegt.de]

Da die Nachfrage im Jahre 2020 entscheidet, ob die (eigentlich als Zubringer zur Landesgartenschau in Überlingen vorgesehenen) Samstags-Fahrten ein Dauerangebot bleiben, seien auch die automobilen Zunftgenossen herzlich ersucht, wenigstens eine Runde mitzufahren - gerne natürlich auch nach dem Juli.

Viele Grüße

Heiko

Nahverkehr ist machbar,Herr Nachbar ! GUT gemacht !
Der Zeuge Desiros schrieb:
vorweg: ganz so schlicht und "gut & böse", wie es beim Lesen des kurzen Betreffs vielleicht zu vermuten ist, ist es natürlich nicht. Eigentlich sind hier mal alle die Guten...

Die DB RAB in Ulm hat wegen der langen Südbahn-Sperrung einen erhöhten Personalaufwand. Von wegen, Sperrungen spart Lokführer: durch die aufgebrochenen Umläufe und Schichtpläne braucht man mehr Tf als vorher, und außerdem müssen die hinter der Baustelle eingeschlossenen Fahrzeuge ja auch mal ins Werk kommen. Vor diesem Hintergrund könnte die DB bis Mitte Juli 2020 nicht immer Fahrpersonal für die Ausflugsfahrten auf der "Räuberbahn" (Aulendorf - Pfullendorf) stellen. Betroffen wären die neuen Verkehrstage am Samstag.
Vielleicht wirklich gut, dass die wieder mal völlig überforderte RAB sich auch ihr Kerngeschäft konzentriert. Am Hochrhein hat man immer ein sofortiges Abbild des Zustandes des Unternehmens. Es häufen sich die Dauerverspätungen und die 612 bringen bei Vorbeifahrt wieder die Gläser in Wallung... Dabei hatte man seit letztem Herbst einen so guten Lauf... aber nun mal wieder back to the roots, Kerngeschäft Verspätungen durch dauergestörte Züge.
Hallo Heiko,
hallo zusammen,

diese kurzfristige Bestellung (nachts um 0:00 Uhr), Planung und Umsetzung der zusätzlichen Samstags-Züge durchs Land bei der SAB ist in meiner nun auch 20-jährigen Berufstätigkeit auch ein Novum und kleiner Höhepunkt. Vielen Dank an alle Beteiligten!

Es ist mir eine Freude, daran mitwirken zu könnnen - sei es bei PR und Marketing (siehe unten), sei es ab Samstag-Nachmittag bei der Durchführung der Zugfahrten. Schön, endlich wieder einmal selber auf "meinem" Eisenbahn-Infrastrukturunternehmen fahren zu können.

Stichwort PR und Marketing: Zum Start der Samstags-Verkehre haben wir ein besonderes Samstags-Angebot aufgelegt: In Pfullendorf kommen Bahnfahrer gegen Vorlage ihrer tagesaktuellen Fahrkarte deutlich vergünstigt in den Deutschlandweit einmaligen Seepark-Minigolf.

Viele Grüße und bis hoffentlich Samstag (in den Zügen!),
Frank v. Meißner


Foto: Da war es nur eine Inspektionsfahrt mit der Landeseisenbahnaufsicht: SAB-NE 81 auf der Pfullendorfer Nebenbahn, 15.01.2015:
SAM_1435_TOR_2015015_korr2.jpg
Und den mit Abstand aller besten Spruch, den ich von der RAB gehört habe, als die SWEG den Betrieb des Ulmer Sterns aufnahm, war bisher; "Die nehmen uns die Arbeit weg!" LOL....
Da achte ich nur, seid doch froh daß ihr die RB und RE auf den 2 Strecken bald los seid, jezt habt ihr vielleicht endlich mal genügend Personal um beim verbliebenen Rest der Leistungen eine ordentliche Qualität ab zu liefern.
Und ein Bekannter sagte genau das gleiche, jezt hat die RAB erstmals in ihrer 30 Jährigen Geschichte mal einen ausgeglichenen Personalstand.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif
bollisee schrieb:
Der Zeuge Desiros schrieb:
vorweg: ganz so schlicht und "gut & böse", wie es beim Lesen des kurzen Betreffs vielleicht zu vermuten ist, ist es natürlich nicht. Eigentlich sind hier mal alle die Guten...

Die DB RAB in Ulm hat wegen der langen Südbahn-Sperrung einen erhöhten Personalaufwand. Von wegen, Sperrungen spart Lokführer: durch die aufgebrochenen Umläufe und Schichtpläne braucht man mehr Tf als vorher, und außerdem müssen die hinter der Baustelle eingeschlossenen Fahrzeuge ja auch mal ins Werk kommen. Vor diesem Hintergrund könnte die DB bis Mitte Juli 2020 nicht immer Fahrpersonal für die Ausflugsfahrten auf der "Räuberbahn" (Aulendorf - Pfullendorf) stellen. Betroffen wären die neuen Verkehrstage am Samstag.
Vielleicht wirklich gut, dass die wieder mal völlig überforderte RAB sich auch ihr Kerngeschäft konzentriert. Am Hochrhein hat man immer ein sofortiges Abbild des Zustandes des Unternehmens. Es häufen sich die Dauerverspätungen und die 612 bringen bei Vorbeifahrt wieder die Gläser in Wallung... Dabei hatte man seit letztem Herbst einen so guten Lauf... aber nun mal wieder back to the roots, Kerngeschäft Verspätungen durch dauergestörte Züge.
Hallo,

da muss man doch Einiges richtigstellen:

1.:
Das Kerngeschäft der RAB ist das Fahren von Bussen und Zügen und da gehört die Räuberbahn genauso dazu, wie jede andere Strecke auch.

2.:
Die RAB hat die Samstagsverkehre während der Südbahnsperrung nach gründlicher Prüfung von vorneherein abgelehnt. Von "die bekommen das mal wieder nicht hin" kann hier also keine Rede sein. Es wurde seitens der RAB klar kommuniziert, dass sie diese Verkehre während der Südbahnsperrung wegen oben genannter Gründe nicht bedienen kann.

3.:
Die Verantwortlichen haben sich dann zusammengesetzt, nach Lösungen gesucht, eine gefunden und in Rekordzeit umgesetzt. Dafür gilt mein großer Dank.

4.:
Ab 18.07.2020 übernimmt die RAB dann auch die Samstage mit 628/629. Und wenn Anna und Maria nicht wie dieser Tage beide in der Werkstatt stehen durchaus auch mal in mintgrün statt verkehrsrot.


Grüße,

diezge
diezge schrieb:
Von "die bekommen das mal wieder nicht hin" kann hier also keine Rede sein. Es wurde seitens der RAB klar kommuniziert, dass sie diese Verkehre während der Südbahnsperrung wegen oben genannter Gründe nicht bedienen kann.
Ob nun "die bekommen das mal wieder nicht hin" oder "dass sie diese Verkehre wegen oben genannter Gründe nicht bedienen kann" ist aber schon irgendwie das gleiche...
Benedikt_Hone schrieb:
diezge schrieb:
Von "die bekommen das mal wieder nicht hin" kann hier also keine Rede sein. Es wurde seitens der RAB klar kommuniziert, dass sie diese Verkehre während der Südbahnsperrung wegen oben genannter Gründe nicht bedienen kann.
Ob nun "die bekommen das mal wieder nicht hin" oder "dass sie diese Verkehre wegen oben genannter Gründe nicht bedienen kann" ist aber schon irgendwie das gleiche...
Hallo,

nein, denn es gibt einen Unterschied zwischen

"Ja, wir schaffen das." und dann wegen Personalmangel Züge ausfallen zu lassen.

und

"Wir haben das geprüft und können aus folgenden Gründen, die Leistungen erst ab 18.07.2020 anbieten."

Bei ersterer Version würden außerdem Pönalzahlungen anfallen, bei zweiterer nicht.


Grüße,

diezge