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Moin,

bekanntlich baut derzeit der US-Konzern Tesla derzeit seine erste Fabrik in Europa, die "Gigafactory 4 Berlin" in Grünheide bei Berlin.
(Aktueller Stand der Bauarbeiten auf dem Teslagelände: [www.youtube.com] Bei Minute 10:38 sieht man im Hintergrund auch einen Kieszug, der dort durch einen Bagger entladen wird - Dort wird auch später Max Bögl die in Hamminkeln gefertigten Betonelemente entladen.)

Nach derzeitigem Stand sind die Bauarbeiten im Zeitplan und die Fertigstellung wird für Juni 2021 erwartet.

Da zukünftig etwa 12.000 Menschen in der Gigafactory selbst arbeiten werden rechnet man in der Gemeinde Grünheide mit dem Zuzug von etwa 10.000 Menschen.
Da man neben den Pendlern mit 1300 LKWs / Tag und mit 24 Zugbewegungen / Tag rechnet muss die Infrastruktur erheblich ausgebaut werden.

Dazu wurde nun ein Strategiepapier entwickelt, welches die nötigen Infrastrukturausbauten (Wohnungen, ÖPNV, Radwege, etc.) beschreibt: [daten.verwaltungsportal.de]

Natürlich soll in erster Linie die Straße (Autobahnen, Brücken, Landstraßen, ...) ausgebaut werden, aber auch im Bereich ÖPNV sind viele Maßnahmen vorgesehen, wie die folgende Karte zeigt: [daten.verwaltungsportal.de]

Auszug:
- Verlängerung RB35 von Fürstenwalde über Fangschleuse nach Erkner
- Erkner Verlängerung Bahnsteig
- L 23 Brücke über die Bahn am Bahnhof Fangschleuse
- Fürstenwalde/Spree Verlängerung Bahnsteig
- Fangschleuse Verlängerung Bahnsteig / Verlegung Bahnhof
- Grünheide (Mark)Bahnhof Fangschleuse Halt alle 20 Min
- Prüfung: Verlängerung S-Bahn (aus Erkner) bis Fangschleuse

Gruß

PS: Selbst die Politik erwartet nun eine schnelle Umsetzung der notwenigen Projekte, da bereits in einem Jahr dort produziert werden soll... und in der Endausbaustufe ist dort die Produktion von 500.000 Elektroautos/Jahr geplant.
Ich finde es äußerst beschämend wie schnell Investitionen in noch mehr Autoverkehr umsetzbar sind und für den Schienenverkehr dauert alles ewig.
gastronomie1916 schrieb:
Moin,

Dort wird auch später Max Bögl die in Hamminkeln gefertigten Betonelemente entladen

Moin, na so viel später auch nicht:-)
Der erste Zug ist nach Berlin Nord-Ost unterwegs und wird morgen in der Früh bei Tesla zugestellt.
Punkt 3.12 der Infrastrukturplanung mit hoher Priorität

LOS, zweigleisiger Ausbau und Elektrifizierung der Ostbahn, finde ich sehr bemerkenswert, aber auch logisch. Mit 3 RE + (1800 Pax/h) möglicher S-Bahn (1530 Pax/h) + FV bleibt für den Güterverkehr nicht mehr viel Trassenkapazität übrig. Wobei ich der Meinung bin das bei einer S-Bahverlängerung bis Fürstenwalde die Kapazität von 2 Zügen je Richtung und h ausreichend währe (RE 1200 Pax/h, S-Bahn 1020 Pax/h). Da die PL Seite ja auch auf der Ostbahn einiges unternehmen möchte, ist dieser Trassenwiederaufbau/ausbau sicherlich unumgänglich. Auch den Ausbau Oderbrücke-Frankfurt-"Kreuz Werbig" sollte man im Auge haben, da sich in den Reisezugverkehrhochzeiten sicherlich einiges über diesen Weg in Richtung Berlin/Eberswalde/Cottbus, von der Oderbrücke aus ableiten ließe. Alternativ Wiederaufbau Boßen-Kietz-Westkurve, was aber wegen des Umweges nicht logisch ist. Auch der direktere Weg nach Dreistadt und weiter Richtung Rail Baltica ist ja ein zusätzliches Argument zum Ausbau dieser Verbindung. Da könnte sich auf dieser Relation ja perspektivisch auch so einiges an FV ergeben. Alle 4 h Dreistadt, versetzt dazu, alle 4 h weiter ins Baltikum ?

S-Bahnverlängerung-Prüfung wurde hier ebenfalls schon oft besprochen.
Bahnsteigverlängerung (der Bahnsteig an sich) und die Ausfahrmöglichkeiten aus den S-Bahngleisen konterkarieren sich gegenseitig.
Früher konnte von Gl. 32/33/34/35 Richtung Ost gefahren werden. Gl.35 wendeten die P-Züge. Gl.34 wurde sowohl von S-Bahn als auch Regionalbahn benutzt. Gl.33 wurde hauptsächlich zum Umsetzen der Zugloks benutzt.
Mit der S 3 Fürstenwalde-Erkner (~15 kV), Erkner -Spandau (=750 V) ,Spandau-Nauen (~15 kV), eine Linie mit 2 Systemfahrzeugen, nach Hamburger Vorbild möglich.
Es bleibt spannend. Mal sehen was verwirklicht wird und was Träume und Schäume bleiben.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!




8-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.06.20 18:52.

Erster Bögl-Zug

geschrieben von: gastronomie1916

Datum: 26.06.20 10:42

Rbd Berlin schrieb:
Moin, na so viel später auch nicht:-)
Der erste Zug ist nach Berlin Nord-Ost unterwegs und wird morgen in der Früh bei Tesla zugestellt.
In der Tat ist heute der erste Zug dort angekommen, wird allerdings noch nicht direkt auf dem Gelände entladen, da die Fläche dafür noch nicht hergestellt ist ;-)
Bild: [pbs.twimg.com]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.06.20 10:42.

Weitere Bilder

geschrieben von: gastronomie1916

Datum: 26.06.20 11:06

Moin,

weitere Bilder:
[pbs.twimg.com]
[pbs.twimg.com]
(alle von Twitter @gigafactory_4)
Pio schrieb:
Mit der S 3 Fürstenwalde-Erkner (~15 kV), Erkner -Spandau (=750 V) ,Spandau-Nauen (~15 kV), eine Linie mit 2 Systemfahrzeugen, nach Hamburger Vorbild möglich.
Es bleibt spannend. Mal sehen was verwirklicht wird und was Träume und Schäume bleiben.


Wenn wir schon beim Träumen sind:
Statt Zweisystem Akkufahrzeuge. Akkubetrieb Fürstenwalde-Erkner und Verlängerung mit Gleichstrom-Elektrifizierung entweder nach Fürstenwalde-Waldfrieden mit P+R am Kaufland (Ökostrom gibt es dort auch) oder nach Bad Saarow.

Re: Erster Bögl-Zug

geschrieben von: Rbd Berlin

Datum: 26.06.20 11:44

gastronomie1916 schrieb:
Rbd Berlin schrieb:
Moin, na so viel später auch nicht:-)
Der erste Zug ist nach Berlin Nord-Ost unterwegs und wird morgen in der Früh bei Tesla zugestellt.
In der Tat ist heute der erste Zug dort angekommen, wird allerdings noch nicht direkt auf dem Gelände entladen, da die Fläche dafür noch nicht hergestellt ist ;-)
Bild: [pbs.twimg.com]
Die Betonteile werden sicher immer dort entladen werden, da der Kran dort auf befestigter Straße steht

Re: Erster Bögl-Zug

geschrieben von: 298 329-4

Datum: 26.06.20 11:53

Rbd Berlin schrieb:
Die Betonteile werden sicher immer dort entladen werden, da der Kran dort auf befestigter Straße steht
So ist es! Das war auch schon bei der "Trinkhalm"-Aktion" (Gasrohre) so ...

98 80 3298 329-4 D-DB

Re: Erster Bögl-Zug

geschrieben von: gastronomie1916

Datum: 26.06.20 13:10

298 329-4 schrieb:
Rbd Berlin schrieb:
Die Betonteile werden sicher immer dort entladen werden, da der Kran dort auf befestigter Straße steht
So ist es! Das war auch schon bei der "Trinkhalm"-Aktion" (Gasrohre) so ...
Okay...
Ich kann mich geirrt haben, es sollte nur dort auf dem Gelände ein Umschlagsplatz für Bögl entstehen, aber wahrscheinlich ist damit dann wohl eher der Umschlag von Kies etc. gemeint.

Antwort: Kaufland/Fürstenwalde/Saarow Süd/ u.a.

geschrieben von: Pio

Datum: 27.06.20 17:36

Das Kaufland/Saarow Projekt von dir ist nicht schlecht gedacht. Aber eine S-Bahn dahin wird sich nicht lohnen. Es war ein Fehler beim Rückbau in Fürstenwalde so radikal vorzugehen. Der Vorortbahnsteig (S-Bahnsteig Gl.4) zum Wenden der S-Bahnen ist ja auf der Südseit des Bahnhofs vorhanden. Dort war früher auch noch ein Umfahrungsgleis vorhanden. Bei Errichtung eines zusätzlichen Gleises südlich dieser Bahnsteigkante, könnte hier sogar Bahnsteiggleich umgestiegen werden, dabei das Hauptgleis sogar kurzzeitig für eine evtl. schnellere Trasse frei gemacht werden. Für Saarow-Fürstenwalde-Kaufland-?(Müncheberg), währe aber eine Art Stadtbahnsystem (?Chemnitz/Kassel?) vorteilhafter. Auf alle Fälle müßte man aber am Bf.Fürstenwalde (dann wohl Hbf😉) wenden und kreuzen. Da währe jetzt der alte Kleinbahnhof von Nutzen. mit seinen zwei Bahnsteigkanten, sowie der damals mehr oder weniger getrennten Betriebsführung von der Hauptbahn. Da der LK LOS in seine Gigafactoryerwägungen auch Beeskow mit einbezieht, sollte da auch noch einmal tiefgründig nachgedacht werden. Ich betrachta da öfter die EBÜT 80 Anlage nördlich von Beeskow, welche sofort nach Errichtung in Rente geschickt wurde.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!




5-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.06.20 18:42.