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Wie das Land NRW mitteilt, übernimmt der Bund die Kosten zum Ausbau der RB39 zur S-Bahn.
Damit soll die Strecke von Düsseldorf bis Bedburg zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert werden.
Als nächstes folgt dann der übliche "Rattenschwanz" an nötigen Gutachten etc.
Der VRR und NVR werden eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben.
[www.land.nrw]
Interessant ist das eine neue Strecke zwischen Bedburg und Jülich gebaut werden soll.

Meine Fotos findet ihr auf flickr oder auf Instagram

Bedburg – Jülich

geschrieben von: U-Bahnfreund

Datum: 25.06.20 10:17

Theoretisch gibt es hier ja eine reaktivierbare Bahntrasse, wobei die allerdings recht „umwegig“ ist (Bedburg - Niederembt - Kirchherten - Ameln - Welldorf - Jülich). Wenn man von Bedburg kommend ab Niederembt einfach „geradeaus“ eine Trasse nördlich an Oberembt und Rödingen vorbei neubaut und dann vor Welldorf wieder auf die alte Trasse einschwenkt, könnte es gehen (gut, die Häuser Theodor-Heuss-Str. 40a und Amelner Weg 25 und 26 in Bedburg müssten dranglauben und zwischen Welldorf und dem Lichtenberger Wald liegt die L 213 auf der Trasse).

Allerdings dennoch interessant, dass man zumindest vermutet, hier ein größeres Verkehrsbedürfnis mit dem ÖPNV abdecken zu können. Heutzutage gibt es die Verbindung im ÖPNV gar nicht wirklich: laut bahn.de soll man über Horrem und Düren fahren (Fahrzeit 1:26h), oder sonst ginge es noch mit der RB38 bis Bergheim und dann mit den Bussen 284 und 950 mit Umstieg in Rödingen (ebenfalls ca. 1:20h). Zum Vergleich: mit dem Auto ca. 25 Minuten und selbst mit dem Fahrrad nur etwa 1 Stunde.

Edit: Tippfehler korrigert

Es grüßt der U-Bahnfuchs :)




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.06.20 10:24.

Re: Bedburg – Jülich

geschrieben von: 103612

Datum: 25.06.20 10:29

Man könnte die NBS ganz gut neben der B55 bauen.
Jetzt bleibt nur noch die Frage, ob man in Bedburg von der einen in die andere S-Bahn umsteigen muss (um wenigstens Düsseldorf - Bedburg stufenlosen Einstieg zu haben).
Und vielleicht noch, in welchen Takt bzw. Takten gefahren wird, z.B. ähnlich der S1?

Keine Maskenpflicht? Dann fahr ich nicht!

Das sind alles Fragen, die die Machbarkeitsstudie beantworten wird.
Extra für dich:

Düsseldorf-Bedburg mit 76cm Fahrzeugen an 96cm Bahnsteigen.
Köln-Bedburg mit 96cm Fahrzeugdn an 76cm Bahnsteigen.

Düsseldorf-Bedburg im 15'/30' Takt.
Köln-Bedburg im 10'/20' Takt.

;-))))))))))
412 001 schrieb:
Extra für dich:

Düsseldorf-Bedburg mit 76cm Fahrzeugen an 96cm Bahnsteigen.
Köln-Bedburg mit 96cm Fahrzeugdn an 76cm Bahnsteigen.

Düsseldorf-Bedburg im 15'/30' Takt.
Köln-Bedburg im 10'/20' Takt.

;-))))))))))
Bedburg/Erft - Grevenbroich im 15'-Takt ist Individualverkehr :-D
Ist denen auch bewusst, dass man mit ner S-Bahn dann 8 Min. länger bis Düsseldorf braucht? Hauptsache S-Bahn, S-Bahn, S-Bahn...

Re: Bedburg – Jülich

geschrieben von: Florian Schulz

Datum: 25.06.20 16:43

U-Bahnfreund schrieb:
Allerdings dennoch interessant, dass man zumindest vermutet, hier ein größeres Verkehrsbedürfnis mit dem ÖPNV abdecken zu können. Heutzutage gibt es die Verbindung im ÖPNV gar nicht wirklich: laut bahn.de soll man über Horrem und Düren fahren (Fahrzeit 1:26h), oder sonst ginge es noch mit der RB38 bis Bergheim und dann mit den Bussen 284 und 950 mit Umstieg in Rödingen (ebenfalls ca. 1:20h). Zum Vergleich: mit dem Auto ca. 25 Minuten und selbst mit dem Fahrrad nur etwa 1 Stunde.
Deswegen geht man in der Planung auch nicht vom gegenwärtigen Zustand aus sondern überlegt sich Prognosen wo die Reise hingehen soll. Die Nachfrage kann nämlich auch deswegen so niedrig sein, weil das Auto hier konkurrenzlos ist. Da muss und wird man schauen, was die Einflussgrößen sind und welche man verändern kann. Die Einführung einer S-Bahn ist ein schweres Argument um die Schiene wieder attraktiver zu machen. S-Bahnen erzeugen wegen ihrer Taktung und Frequenz generell eine hohe Akzeptanz in Städten und Kommunen.

Viele Grüße
Florian Schulz

Re: Bedburg – Jülich

geschrieben von: U-Bahnfreund

Datum: 25.06.20 17:04

Florian Schulz schrieb:
Deswegen geht man in der Planung auch nicht vom gegenwärtigen Zustand aus sondern überlegt sich Prognosen wo die Reise hingehen soll. Die Nachfrage kann nämlich auch deswegen so niedrig sein, weil das Auto hier konkurrenzlos ist. Da muss und wird man schauen, was die Einflussgrößen sind und welche man verändern kann. Die Einführung einer S-Bahn ist ein schweres Argument um die Schiene wieder attraktiver zu machen. S-Bahnen erzeugen wegen ihrer Taktung und Frequenz generell eine hohe Akzeptanz in Städten und Kommunen.

Viele Grüße
Florian Schulz
Das ist mir alles schon bewusst, ich fand es nur interessant, dass eben eine bisher so gar nicht öpnv-mäßige Verbindung ausgewählt wurde :) gibt im Rheinland sicherlich auch andere schienenlose Korridore, wo man Busse durch S-Bahnen ergänzen könnte.

Es grüßt der U-Bahnfuchs :)

Abwarten

geschrieben von: Strizie

Datum: 25.06.20 17:06

agw schrieb:
Jetzt bleibt nur noch die Frage, ob man in Bedburg von der einen in die andere S-Bahn umsteigen muss (um wenigstens Düsseldorf - Bedburg stufenlosen Einstieg zu haben).
Und vielleicht noch, in welchen Takt bzw. Takten gefahren wird, z.B. ähnlich der S1?
Ich halte persönlich gar nichts von noch einer S-Bahn welche von Köln über Bedburg nach Düsseldorf fährt. Mit S 6 und S 11 gibt es bereits zwei S-Bahnen.

Interessant wäre aber die S-Bahn Düsseldorf-Bedburg bei einem Streckenneubau Bedburg-Jülich nach Düren durchzubinden.

Re: Bedburg – Jülich

geschrieben von: Strizie

Datum: 25.06.20 17:08

U-Bahnfreund schrieb:
Allerdings dennoch interessant, dass man zumindest vermutet, hier ein größeres Verkehrsbedürfnis mit dem ÖPNV abdecken zu können. Heutzutage gibt es die Verbindung im ÖPNV gar nicht wirklich: laut bahn.de soll man über Horrem und Düren fahren (Fahrzeit 1:26h), oder sonst ginge es noch mit der RB38 bis Bergheim und dann mit den Bussen 284 und 950 mit Umstieg in Rödingen (ebenfalls ca. 1:20h). Zum Vergleich: mit dem Auto ca. 25 Minuten und selbst mit dem Fahrrad nur etwa 1 Stunde.

Edit: Tippfehler korrigert
Das ist halt leider Realität, dass der ÖPNV auf dem Land nicht mal mit einem Fahrrad mithalten kann.
agw schrieb:
Jetzt bleibt nur noch die Frage, ob man in Bedburg von der einen in die andere S-Bahn umsteigen muss (um wenigstens Düsseldorf - Bedburg stufenlosen Einstieg zu haben).
Und vielleicht noch, in welchen Takt bzw. Takten gefahren wird, z.B. ähnlich der S1?
Der Takt ist zwischen Düsseldorf und Köln mo–fr tagsüber gleich, nur abends und am Wochenende entsteht ein Problem.
Vielleicht macht man ja sowieso zwei Linien daraus, so wie heute bei den RB?
Plutone schrieb:
412 001 schrieb:
Extra für dich:

Düsseldorf-Bedburg mit 76cm Fahrzeugen an 96cm Bahnsteigen.
Köln-Bedburg mit 96cm Fahrzeugdn an 76cm Bahnsteigen.

Düsseldorf-Bedburg im 15'/30' Takt.
Köln-Bedburg im 10'/20' Takt.

;-))))))))))
Bedburg/Erft - Grevenbroich im 15'-Takt ist Individualverkehr :-D
Vielleicht wäre hier eine Verlegung auf die Altstrecke (also insbesondere im Bereich Kaster) nicht verkehrt - würder den menschenleeren Abschnitt einbisschen verkürzen. :D

Re: Abwarten

geschrieben von: cloubim

Datum: 25.06.20 18:27

Strizie schrieb:
agw schrieb:
Jetzt bleibt nur noch die Frage, ob man in Bedburg von der einen in die andere S-Bahn umsteigen muss (um wenigstens Düsseldorf - Bedburg stufenlosen Einstieg zu haben).
Und vielleicht noch, in welchen Takt bzw. Takten gefahren wird, z.B. ähnlich der S1?
Ich halte persönlich gar nichts von noch einer S-Bahn welche von Köln über Bedburg nach Düsseldorf fährt. Mit S 6 und S 11 gibt es bereits zwei S-Bahnen.

Interessant wäre aber die S-Bahn Düsseldorf-Bedburg bei einem Streckenneubau Bedburg-Jülich nach Düren durchzubinden.
Lieber auf einen etwaigen Lückenschluss Jülich - Alsdorf ( - Aachen), sonst hat man zwischen Jülich und Düren die Doppelung mit der RB21. Auch wenn eine Anbindung des Forschungszentrums natürlich was hätte.
cinéma schrieb:
agw schrieb:
Jetzt bleibt nur noch die Frage, ob man in Bedburg von der einen in die andere S-Bahn umsteigen muss (um wenigstens Düsseldorf - Bedburg stufenlosen Einstieg zu haben).
Und vielleicht noch, in welchen Takt bzw. Takten gefahren wird, z.B. ähnlich der S1?
Der Takt ist zwischen Düsseldorf und Köln mo–fr tagsüber gleich, nur abends und am Wochenende entsteht ein Problem.
Vielleicht macht man ja sowieso zwei Linien daraus, so wie heute bei den RB?
Verstehe ich nicht ganz. Richtung Köln wird es die S12 im 20-Minuten-Takt. Den Takt der neuen S-Bahn Richtung Düsseldorf kenne ich nicht.

Keine Maskenpflicht? Dann fahr ich nicht!

Hallo,

agw schrieb:
cinéma schrieb:
agw schrieb:
Jetzt bleibt nur noch die Frage, ob man in Bedburg von der einen in die andere S-Bahn umsteigen muss (um wenigstens Düsseldorf - Bedburg stufenlosen Einstieg zu haben).
Und vielleicht noch, in welchen Takt bzw. Takten gefahren wird, z.B. ähnlich der S1?
Der Takt ist zwischen Düsseldorf und Köln mo–fr tagsüber gleich, nur abends und am Wochenende entsteht ein Problem.
Vielleicht macht man ja sowieso zwei Linien daraus, so wie heute bei den RB?
Verstehe ich nicht ganz. Richtung Köln wird es die S12 im 20-Minuten-Takt. Den Takt der neuen S-Bahn Richtung Düsseldorf kenne ich nicht.
Naja, bekanntlich hat sich der VRR für den Raum Düsseldorf für einen an den VRS angepassten S-Bahn-Takt entschieden.

Gruß
Thomas