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Beschlussvorlage für die Verbandsversammlung des NWL am 4.6.2020


Entwicklung eines S-Bahn-Angebotszielkonzeptes für OWL
... Um das SPNV-Angebot in OWL zu verstetigen, zu vereinheitlichen und den künftigen Anforderungen gerecht zu werden, plant der NWL ein weitreichendes Angebotskon-zept mit Planungshorizont bis 2030/2040 zu entwickeln. ... Der Untersuchungsraum OWL umfasst die Zulaufstrecken der Oberzentren Bielefeld und Paderborn und wird räumlich wie folgt abgegrenzt: Hamm, Warendorf, Osnab-rück, Rahden, Minden, Hameln, Kreiensen, Bodenfelde, Warburg, Soest. ...

>>> Sitzungsunterlage (PDF)


Gruß,
Marko

Re: Die Liebe zur S-Bahn...

geschrieben von: Tz 4683

Datum: 23.05.20 16:16

Hej,

das geplante Netz wird nur leider wieder wenig mit einer echten S-Bahn zu tun haben.

Aber der Begriff "S-Bahn" ist eben cool...

Gruß
Tz 4683
___________________

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Moin,

was bedeutet die Abgrenzung Minden dann für die RE78 auf der Nato-Bahn?

Bzw. was macht man überhaupt mit der Nienburger Gegend, die ja irgendwie den Anschluss verloren hat, was (vernünftige) Verkehrsverbünde anbelangt. Inzwischen sind auch die einstigen Busanbindungen nach MI oder Wunstorf praktisch abgeschafft oder auf abenteuerliche Streckenführung verlegt worden, da ja vordergründig der Re78 exisitiert, der nur die halbe Zeit ncht verkehrt.
Was gäb's da ggf. an Alternativen? Wäre sowas denkbar, wie RE/RB-Kombis zwischen H und HB, die ab NI oder VER den Status wechseln und somit zugleich einerseits das Nahfeld gut abdecken, aber auch brauchbare Verbindungen zum anderen Ende bieten? (Wer dann wirklch flott unterwegs sein will zwischen den Städten nimmt halt den Fernverkehr, dafür gibt's den ja schließlich. Oder muss ggf. in der Mitte umsteigen).

Re: Die Liebe zur S-Bahn...

geschrieben von: Signalschruber

Datum: 23.05.20 16:43

Zitat
das geplante Netz wird nur leider wieder wenig mit einer echten S-Bahn zu tun haben.

Aber der Begriff "S-Bahn" ist eben cool...
S-Bahn ist nur ein Produktname ohne explizite Vorgabe einer Bedienungshäufigkeit. Auf vielen der in Frage kommenden Strecken gibt es schon einen Halbstundentakt oder er ist in Planung. Was spricht da gegen die Verwendung des Produktes S-Bahn. Selbst bei den klassischen Großstadt S-Bahnen gibt es Linienabschnitte die im Stundentakt bedient werden und als S-Bahn bezeichnet werden. Das Ergebnis aus dem Münsterland ist doch ganz gut geworden: [www.wn.de]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.05.20 17:41.

Re: Die Liebe zur S-Bahn...

geschrieben von: DavMa83

Datum: 23.05.20 18:21

Signalschruber schrieb:
Zitat
das geplante Netz wird nur leider wieder wenig mit einer echten S-Bahn zu tun haben.

Aber der Begriff "S-Bahn" ist eben cool...
S-Bahn ist nur ein Produktname ohne explizite Vorgabe einer Bedienungshäufigkeit. Auf vielen der in Frage kommenden Strecken gibt es schon einen Halbstundentakt oder er ist in Planung. Was spricht da gegen die Verwendung des Produktes S-Bahn. Selbst bei den klassischen Großstadt S-Bahnen gibt es Linienabschnitte die im Stundentakt bedient werden und als S-Bahn bezeichnet werden. Das Ergebnis aus dem Münsterland ist doch ganz gut geworden: [www.wn.de]
Gibt es bei der S-Bahn Rhein/Ruhr ja auch, dass Linienabschnitte im Stundentakt bedient werden, heißt trotzdem S-Bahn.
Ich denke das S-Bahnnetz in Bielefeld dürfte sich an den Taktchema von Hannover, Bremen und Rhein-Neckar orientieren, sprich Mo-Fr ggf. noch samstags alle 30min, sonst stündlich.

Potenzielle "S-Bahn-Kandidaten" sehe ich in RB71, RB73, RB74 und RB75 und RB69 Abschnitt Hamm-Bielefeld. Ich bin gespannt wie die Soest und Warburg von Bielefeld aus anbinden wollen so auch Kreiensen und Bodenfelde. Das müsste das dann die aktuelle RB84 sein und RB85. So auch teile der RB89 sein.

Kann nur gut werden.

geschrieben von: Siggis Malz

Datum: 23.05.20 21:15

Hallo,

Ich freue mich ehrlich gesagt über diese Nachricht.
Mir ist das relativ egal, ob das jetzt eine S-Bahn oder RB wird, RB verbinden halt viele mit ländlich, 2-Stundentakt und Diesel.

Aber die Nachricht aufwärtskompatiblen "langsamen" Nahverkehr zu planen klingt wie Musik in meinen Ohren, besonders auf der Strecke nach Warburg.
Hat man bis vor 3-4 Jahren eine Hiobsbotschaft nach der anderen gehört, gehts da ja richtig steil bergauf was zumindest den Ton der Meldungen angeht.
Hoffentlich wirds ne RB/S-Bahn, die dann dem RE 11 und FV erlaubt dort mehr Tempo aufzubauen.
Nicht dass man Willebadessen als zweiten Bahnhof (sogar nur Haltepunkt?) in Deutschland nach Limburg Süd als "FV-only" etabliert.

Haltepunkte im Paderborner Osten, Neuenbeken, Buke und 1 oder 2 zwischen Willebadessen und Warburg sehen auf den ersten Blick vielversprechend aus.

Grüße.

Ich weiß nicht recht...

geschrieben von: D-Takter

Datum: 23.05.20 21:47

Hallo,

da scheint mir eine Ausgleichsmaßnahme gegenüber dem Münsterland unterwegs zu sein. Bekanntlich hat derNWL ein Konzept für eine S-Bahn im Münsterland auf den Weg gebracht. Die Verhältnisse sind dort vergleichsweise günstig, es bietet sich an, die bisherigen Regionalbahnen gescheit durchzubinden, um nicht den Hauptbahnhof Münster zu verstopfen.

In Bielefeld ist die Situation völlig anders. Aus dem Hauptbahnhof selbst geht nur eine einzige Nebenlinie ab, und die kann rein baulich nicht mit Überwerfungen irgendwohin anders durchgebunden werden. Die anderen laufen in Brackwede zusammen und knubbeln sich zusammen mit ICE und Güterzügen auf einem 4 Kilometer langen Abschnitt. Weiterfahren kann man da nur nach Herford. Potenziale für neue Stationen gibt es so gut wie nicht.

Aber schauen wir uns doch Hannover an. Da gibt es einen S-Bahn-Kopfbahnof auf der einen Seite des Hauptbahnhofs mit Zügen nach Lehrte, und auf der anderen Seite einen Durchgangsbahnhof mit gerade mal zwei Gleisen (Gleis 1 und 2), auf dem die S-Bahn im Kringel von Haste nach Haste fährt. Auch das nennt sich S-Bahn...

Nun, schauen wir mal...

Der D-Takter

Re: Ich weiß nicht recht...

geschrieben von: BR146106

Datum: 23.05.20 22:24

Moin,

in Münster kann man das Problem aber auch damit verlagern, wenn man es falsch macht. Wenn man es richtig macht, kann man natürlich viel gewinnen, aber man muss dann sehen, wie man es wirklich macht, denn um Sinnvoll durchzubinden braucht es noch ein wenig mehr Strom in der Region.

Wenn man die Linien so lässt, wie aktuell, dann wird sich nichts ändern und wenn man bis Hiltrup durch fährt, dann verlagert man das Problem nur auf einen anderen Bahnhof und Hiltrup im Süden der Stadt hätte zwar noch ne freie Kante, aber 2 weitere Züge in der Stunde auf dem Abschnitt, könnte eng werden.

Warten wir es ab.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

Re: Die Liebe zur S-Bahn...

geschrieben von: agw

Datum: 24.05.20 19:19

Tz 4683 schrieb:
das geplante Netz wird nur leider wieder wenig mit einer echten S-Bahn zu tun haben.

Aber der Begriff "S-Bahn" ist eben cool...
Es muss keinen 5-Minutentakt im gesamten Netz bis zur letzten Endhaltstelle geben, um eine S-Bahn zu haben.
Für die meisten reicht schon mal ein enger Takt auf der Stammstrecke. Ohne jetzt die letzten Infos noch mal gelesen zu haben, meine ich, dass es genau das geben soll.