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"Berlin. In Deutschland sind im vergangenen Jahr deutlich mehr neue Autobahnen oder Bundesstraßen gebaut oder
erweitert worden als Bahnstrecken. Das geht aus Antworten der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion
hervor. Der Grünen-Verkehrspolitiker Matthias Gastel sagte der Nachrichtenagentur dpa, das Missverhältnis von
Ankündigungen und Taten in der Verkehrspolitik werde immer größer..."

Hier der komplette Artikel vom Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) (ohne Bezahlschranke)

Gruß vom vierachser
Guten Morgen,

wieder einmal nur Schaumschlägerei der Grünen!
Wie lange sind die Neubauten der Bundesstraßen und Autobahnen schon in Planung?
Wie lange wird daran schon gebaut? Wie lange dauern Genehmigungsverfahren?
Manche dieser Planungen sind noch aus Kohls Zeiten!

Sicherlich wäre ein deutlicher Ausbau des Schienennetzes wünschenswert!
Aber nach wie vor gibt es viel Verkehr (den man eben nicht auf die Schiene bringen kann!), der über Bundesautobahnen
und Bundesstraßen an den Ortskernen vorbei gebracht werden muss.
Daß man nicht jeden LKW auf die Schiene umlegen kann, dürfte klar sein (Nahversorgung, Regionalverkehr, Einzeltransporte).

Aber unterm Strich ist es schon arm, daß man als "Grüne" so auf die aktuelle Regierung eindrescht, es aber letztlich
sehr langfristige Bauvorhaben sind.
Es wäre wünschenswerter, wenn man bei den Grünen mal auf die Idee käme, daß Bauvorhaben im Schienenverkehr deutlich
schneller verwirktlicht werden könnten und wesentlich weniger Hürden zu meistern wären. Denn vielfach ist auch die deutsche
Gesetzgebung Schuld an der Ausbaumisere im deutschen Schienenverkehr. Denn letztlich ist es offenbar immer noch einfacher eine
BAB von 4 auf 8 Spuren zu erweitern, als ein zusätzliches Gleis zu bauen, um mehr Züge fahren zu lassen.

Gruß

-OR
Nein die Grünen treffen den Nagel auf den Kopf. Auch die Planung einer Eisenbahnstrecke hätte aus der Zeit der Planung einer BAB-Erweiterung kommen können. Haben wir aber eine solche Planung? Nein. Da ist zwar nicht direkt der Andi dran Schuld, aber der Saftladen an CSU insgesamt.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.05.20 08:40.
Den einzigen Schaum, den ich erkennen kann, ist der vorm Mund beim Floristen.
Was ist denn nur verwerflich daran, eine Anfrage an die Bundesregierung zu stellen?
Zudem gibt es BAB-Planungen, die seit Ende der20er/Anfang der 30er Jahre in den Schubladen der RAB-Ämter schlummern und wieder und wieder in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden. Die Straßenbaufraktion hat eben reichlich Zeit und Personal, diese Pläne aus der Tasche zu ziehen, wenn der Minister Mal wieder etwas braucht, um von Untersuchungsausschüssen abzulenken.
Im übrigen darf mit einigen Bemühungen zur Beschleunigung Planverfahren von Verkehrsprojekten künftig etwas mehr Schwung auch bei der Eisenbahn gerechnet werden. Da ist auch Hofreiter mit an Bord.
Bei der Bahn würde es vielfach schon helfen, weitere umsteigefreie Tangentialverbindungen einzuführen. Es kann nicht sein, dass man mit dem Zug von Würzburg nach Ulm genauso lange braucht wie von Würzburg nach Hamburg ...
Es war auch schon mal eine IC-Verbindung Stuttgart – Donauwörth – Ingolstadt im Gespräch.
Ähnlich beim Güterverkehr: Da würde eine durchgehende Elektrifizierung und abschnittsweise Zweigleisigkeit von Alternativstrecken schon viel bringen, beispielsweise die Hohenlohebahn Heilbronn – Nürnberg wäre eigentlich prädestiniert für Güterverkehr.
Tw15 schrieb:
.Im übrigen darf mit einigen Bemühungen zur Beschleunigung Planverfahren von Verkehrsprojekten künftig etwas mehr Schwung auch bei der Eisenbahn gerechnet werden. Da ist auch Hofreiter mit an Bord.
Spätestens wenn es zur Bürgerbeteiligung kommt, sind die Grünen wieder mit an erster Front dabei, bei der Bildung von Bürgerinitiativen und Verhinderung bzw. Bremsung des Projektes.
Alpha E lässt grüßen.
Du bist also der Ansicht die ganzen Ausbauvorhaben aus Kohls Zeiten müssen auch zu Ende umgesetzt werden.

Na dann Herzlichen Glückwunsch für diese Einstellung.

Für die Region Köln bedeutet das eine zusätzliche Rheinquerung im Norden für die A 542 damit endlich ein zweiter Autobahnring kommt da der erste ja schon voll ist.

Die Vollendung der A 1 in der Eifel kostet auch nur 400 Millionen €. Dafür werden auch ganze Schneisen in den blöden Wald geschlagen während die Eifelstrecke weiterhin sich schön kurvig durchs Kylltal schlängelt wo ohne Neigetechnik meist nicht mehr als 80 km/h drin sind.

Man stelle sich einfach mal vor man würde die 400 Millionen € in die Eifelstrecke investieren. Da könnte man komplett elektrifizieren und manche Abschnitte auch neu trassieren.

Die A 44 in Hessen ist ein weiteres Beispiel.
Nico99991 schrieb:
Spätestens wenn es zur Bürgerbeteiligung kommt, sind die Grünen wieder mit an erster Front dabei, bei der Bildung von Bürgerinitiativen und Verhinderung bzw. Bremsung des Projektes.
Alpha E lässt grüßen.
Auch wenn man das auf lokaler Ebene nie komplett ausschließen kann, dass es da Überscheidungen gibt, hat bei Alpha E eher eine SPD Bundestagsabgeordnete aus Niedersachsen, die sich in den Verkehrsausschüssen tümmelt, offenbar deutlich mitgemischt. Da waren die Grünen nicht an der vordersten Front der Verhinderer. Da blinkte eher die Mischung aus VW und Kirchturmpolitik durch.
Guten Morgen nach Ober-Roden und ins Forum,

mal abgesehen davon, dass es die Aufgabe einer Oppositionspartei ist, die Regierung zu kritisieren, die Versäumnisse und Fehlhandlungen derselben unermüdlich anzuprangern, müssen sich die Eisenbahnfreunde hier auf DSO nicht zu große Sorgen machen, dass ihnen die bösen, bösen Grünen den SUV "wegnehmen" könnten, mit dem sie zu ihren Fotostellen fahren. Im Gegenteil: jetzt, wo sich so viele Politiker quer durchs Land so viel Mühe gegeben haben, dem Volk beizubringen, dass man ÖPNV doch als viel zu gefährlich unbedingt meiden soll (selbst Institutionen wie z.B. die Unfallversicherung hat man da mit einbezogen), dürften die '20er als erneute Epoche des Stillstands, wenn nicht Niedergangs in die Geschichte der Eisenbahn in Deutschland eingehen.

Denn - man merkt es an den Worten des Vorschreibers, der brav dressiert davon ausgeht, dass es fast unmöglich ist, in größerem Umfang Verkehre auf die Schiene zu verlagern - in Deutschland werden die nächsten Jahre andere Prioritäten als Investitionen in die Schiene gesetzt werden. Die Bundesregierung, durch die CoVid19-Pandemie mal brutalst mit dem Versagen sämtlicher Gesundheitsreformen der letzten Jahrzehnte konfrontiert, wusste sich ja nicht mehr anders zu helfen als per Verordnung die Wirtschaft im Lande unüberlegt in eine vom Umfang her noch immer nicht vollständig abzuschätzende Krise zu stürzen. Das kostet Geld, Geld und nochmals Geld! Die unbequemen Demonstrationen gegen die im selben panischen Anfall verordneten Schändungen der Grundrechte kann man noch als Extremisten und Verschwörungstheoretiker schmähen und brandmarken, es ausnutzen, dass tatsächlich unter all denen, die ihren Unmut frecherweise äußern auch ein paar durchgeknallte Spinner mitmischen. Bei der Wirtschaft wird das nichts helfen: wenn im weiteren Jahresverlauf die Insolvenzen und Arbeitslosenzahlen deutlich ansteigen, wird es nichts helfen, Unternehmen und Unternehmer als was auch immer zu schmähen. Einzelne Aktionen wie zum Beispiel die "Rettung" der Lufthansa (statt dass man die Krise endlich als Chance nutzt, den Flugverkehr auf ein halbwegs klimaverträgliches Mindestmass zurecht zu stutzen!) werden nicht überdecken können, dass zigtausende Existenzen durch staatliche Panik vielleicht nicht absichtlich, aber gründlich ruiniert wurden. Als Folge davon werden die Kassen von Bund und Ländern leer sein und leer bleiben.

Was ist wohl die Folge leerer Kassen? In den kommenden Jahren werden - wenn man sich dann seitens der Regierung wieder notgedrungen wieder mit so lästigen Dingen wie dem Parlament beschäftigt, weil der Bundeshaushalt blöderweise eben nicht mal eben per Verordnung beschlossen werden kann, "Sparzwänge" das Wort der Stunde sein. Und nein, das wird nicht heißen, dass man dran geht, die aufgeblasene Bürokratie zu reduzieren und hier strukturell Kosten zu sparen, die zwar Jahr für Jahr entstehen, aber null realen Gegenwert haben. Nein, das wird bedeuten, das man dem Land weiter massiven Schaden zufügt, weil man jegliche Investitionen, zum Beispiel eben auch in Infrastruktur, bis zur Unkenntlichkeit zusammenstreicht. Nach wirtschaftlichen und sozialen Schäden in immenser Höhe wird so das Land nachhaltig in der Entwicklung behindert. Und es bedarf keiner Glaskugel, dass insbesondere all jene Investitionen am längsten unterbleiben werden, welche in Deutschland gemeinhin als völlig unwichtig angesehen werden. Da man Ausbauten der Eisenbahn-Infrastruktur ohnehin nicht durchführen kann, ohne mit langwierigen lokalen Protesten rechnen zu müssen, "spart" man sich diese Mühe. Deutschland-Takt? Starke Schiene? Diese Worthülsen werden die nächsten Jahre nicht die Bits wert sein, aus denen sie geschrieben werden. All die hierzuforum hin und wieder zu lesenden Träumereien von neuen Renntrassen für den Fernverkehr und Reaktivierungen und/oder Taktverdichtungen im SPNV werden Träume bleiben, und diejenigen unter uns, die Züge tatsächlich von innen kennen und vielleicht auch noch regelmäßig als Fahrgast nutzen, können dankbar sein, wenn die nächsten Jahre keine blutige Streichorgie im SPNV-Angebot werden. Natürlich alles nur im Namen der Verantwortung, dass man ja kein Geld für "leere" Züge ausgeben kann, versteht sich. Doch dem gemeinen DSO-Fuzzy ist es egal, denn er sieht es ohnehin nicht so gerne, wenn an seiner (per SUV aufgesuchten) Fotostelle zuviele "Plastik-Straßenbahnen" vorbeikommen. Ist ja keine "richtige Eisenbahn", kann also weg.

Es ist ein Wahnsinn und eine fortgesetzte irrsinnige brutale Vergewaltigung der Zukunft Deutschlands, was sich hier ankündigt, aber vorerst scheint das bis auf gescholtene Einzelakteure in der Politik noch niemanden zu stören. Im Gegenteil, diejenigen die das Unheil anrichten, erfreuen sich solider Umfragewerte. Dabei sollte uns heute schon eines klar sein: wenn wegen einer pandemischen Atemwegserkrankung schon in planloser Panik Schäden im Umfang von (mindestens) Billionen € angerichtet werden, und dabei kaum einer der politischen Akteure mal in Demut innehalten kann, um sich zu fragen, wo man möglicherweise Fehler gemacht hat, dann wird die Reaktion auf den fortschreitenden Klimawandel ein noch ungleich größeres Desaster und ein noch folgenschwereres Versagen sein. Die hier angerichteten Schäden kann man dann vermutlich in Billiarden beziffern. Aber wen juckt das schon heute, wenn man sich deswegen unbequeme Fragen gefallen lassen müsste, ja die bisher praktizierten Gewohnheiten hinterfragen? Nein, nein - lieber die gewohnten, ausgetretenen Pfade so lange weiter beschreiten, bis der Abgrund nicht nur nahe ist, sondern sich bereits klaffend unter einem auftut.

Massive Investitionen in eine moderne Eisenbahn, die den europäischen Völkern und deren wirtschaftlichen Anstrengungen nützt, wären das Gebot und die Antwort der Stunde. Es ist auch gar nicht so unwahrscheinlich, dass man das hier und da in Europa in dieser Richtung tätig wird, aber das wird überall sein - aber nicht in Deutschland. Engpässe im Schienennetz werden Engpässe bleiben - warum in einen Knoten wie z.B. Köln Geld für dessen Ausbau investieren, wenn man denselben Effekt auch durch das "Einsparen" von "leeren" Zügen erreichen könnte? Warum denn endlich mal die zahllosen Elektrifizierungslücken auf der Schiene mit einem Kraftakt angehen und bis 2025 abarbeiten, wenn man medial viel wirksamer alle paar Jahre irgendwo 3 km neuen "E-Highway" vorstellen kann? Das wird genau so geschehen, und es wird wesentlich auch an den Antworten, welche Deutschland regelmäßig bei Wahlen findet, liegen ob wir es alle gemeinsam zulassen, dass die Probleme von morgen durch Politik von vorgestern verschlafen werden. Leider sieht es momentan so aus, dass wir es zulassen werden. Und uns die nächsten Jahre noch wünschen, es wäre wenigstens irgendwas bei der Eisenbahn passiert.

Freundliche Grüße
Tobias

But I ain't never crossed a man that didn't deserve it | Me be treated like a punk: you know, that's unheard of!
You better watch out your talkin' and where you walking | Or you and your homies might be lined in chalk...

aus: Coolio, "Gangsta's Paradise" (1995)
Ober-Rodener schrieb:
wieder einmal nur Schaumschlägerei der Grünen!
Wie lange sind die Neubauten der Bundesstraßen und Autobahnen schon in Planung?
Wie lange wird daran schon gebaut? Wie lange dauern Genehmigungsverfahren?
Manche dieser Planungen sind noch aus Kohls Zeiten!
Alles technisch richtig.
Trotzdem ist es gut, den Finger mal in die Wunde zu legen.
Alleine, damit mal genauer darauf geachtet wird.
Zumindest für die Zukunft kann man da ja umpriorisieren. Ich bin mir aber nicht so sicher dass der wirkliche Wille dafür in der Politik vorhanden ist. Für die Schiene sprechen und für die Straße handeln ist ein alt bewährtes Konzept. Vor dem Hintergrund ist es hochgradig legitim, dass den Handelnden offen widerzuspiegeln.
Ober-Rodener schrieb:
Daß man nicht jeden LKW auf die Schiene umlegen kann, dürfte klar sein (Nahversorgung, Regionalverkehr, Einzeltransporte).
Und wieso brauche ich dafür zu einem der dichtesten Autobahnnetze weltweit noch weitere neue Autobahnen und Fernstraßen?
Wir reden ja gar nicht davon, dass man bestehende unterpflügt. Wir reden auch nicht von ein paar Dorfumgehungen um die Anwohner vom LKW Terror zu entlasten.
Wenn wegen dem LKW Irrsinn der weitere Ausbau des Autobahnnetzes gerechtfertigt wird, geht mir echt der Hut hoch.
Wenn es nach mir ginge wäre die LKW Maut stark Strecken- Progressiv. Ab 300km Transportentfernung 1€/km. Dann würde die Nahverteilung auf der Straße laufen und der Fernverkehr auf der Bahn. Davor müsste aber das Schienennetz massiv ausgebaut werden, damit es nicht total kollabiert. Muss man ja auch nicht auf einen Schlag machen, man kann ja ganz sachte die Daumenschrauben fester ziehen. Jedes Jahr ein bisschen progressiver. Bis 50km bleibt alles beim Alten, darüber zieht man langsam aber stetig an.
Dann bräuchten wir auch keine großen Autobahnausbauten mehr. Der PKW Verkehr stagniert seit Jahren weitgehend. Nur das Aufkommen an Polen-, Litauen- und Rumänienbomber explodiert weiterhin.
Moin,

da gab es schon Versuche die Elektrifizierung der Eifel und die Erweiterung der Streckenkapazotät durchzudrücken.

Das Ptmroblem ist die örtliche Politik, die keine Erweiterung der Güterzug Kapazität will. Da sei es ja mit der Fihe vorbei und schon kommen die Grünen wieder anmarschiert zum Protest.

Eigentlich ist die Eifel geradezu prädestiniert die Rheinstrecke zu entlasten, denn ein nicht geringer Teil der Güterzüge fährt ab Koblenz Richtung Trier - Dillingen/Frankreich/Luxemburg.

Da der Bereich Bonn (RB nach Ahrbrück soll(te) für Fernzüge geopfert werden) ja als überlasteten Schienenweg gilt, wäre die Eifel, auch wenn in Teilen nicht für 100 km/h, eine Entlastung für die Rheinstrecke. Zudem ist sie von der Kilometerentfernung kürzer.

Das Problem, wie gesagt, die Politik.

mfg
Strizie schrieb:
Du bist also der Ansicht die ganzen Ausbauvorhaben aus Kohls Zeiten müssen auch zu Ende umgesetzt werden.

Na dann Herzlichen Glückwunsch für diese Einstellung.

Für die Region Köln bedeutet das eine zusätzliche Rheinquerung im Norden für die A 542 damit endlich ein zweiter Autobahnring kommt da der erste ja schon voll ist.

Die Vollendung der A 1 in der Eifel kostet auch nur 400 Millionen €. Dafür werden auch ganze Schneisen in den blöden Wald geschlagen während die Eifelstrecke weiterhin sich schön kurvig durchs Kylltal schlängelt wo ohne Neigetechnik meist nicht mehr als 80 km/h drin sind.

Man stelle sich einfach mal vor man würde die 400 Millionen € in die Eifelstrecke investieren. Da könnte man komplett elektrifizieren und manche Abschnitte auch neu trassieren.

Die A 44 in Hessen ist ein weiteres Beispiel.
Ober-Rodener schrieb:
Guten Morgen,

wieder einmal nur Schaumschlägerei der Grünen!
Wie lange sind die Neubauten der Bundesstraßen und Autobahnen schon in Planung?
Wie lange wird daran schon gebaut? Wie lange dauern Genehmigungsverfahren?
Manche dieser Planungen sind noch aus Kohls Zeiten!

Sicherlich wäre ein deutlicher Ausbau des Schienennetzes wünschenswert!
Aber nach wie vor gibt es viel Verkehr (den man eben nicht auf die Schiene bringen kann!), der über Bundesautobahnen
und Bundesstraßen an den Ortskernen vorbei gebracht werden muss.
Daß man nicht jeden LKW auf die Schiene umlegen kann, dürfte klar sein (Nahversorgung, Regionalverkehr, Einzeltransporte).

Aber unterm Strich ist es schon arm, daß man als "Grüne" so auf die aktuelle Regierung eindrescht, es aber letztlich
sehr langfristige Bauvorhaben sind.
Es wäre wünschenswerter, wenn man bei den Grünen mal auf die Idee käme, daß Bauvorhaben im Schienenverkehr deutlich
schneller verwirktlicht werden könnten und wesentlich weniger Hürden zu meistern wären. Denn vielfach ist auch die deutsche
Gesetzgebung Schuld an der Ausbaumisere im deutschen Schienenverkehr. Denn letztlich ist es offenbar immer noch einfacher eine
BAB von 4 auf 8 Spuren zu erweitern, als ein zusätzliches Gleis zu bauen, um mehr Züge fahren zu lassen.
Wieso "Schaumschlägerei" und "eindreschen"? Das ist ganz normale Oppositionsarbeit. Eine Demokratie lebt auch vom Druck der Opposition.

Zudem halte ich es für eine falsche Verkürzung, die Probleme des Schienenausbaus lediglich an zu langer Planungs-, Genehmigungs- und Bauzeit festzumachen. Das ist ein wesentlicher, aber bei weitem nicht der einzig Knackpunkt. Kernproblematik ist und bleibt die im Artikel angesprochene Unterfinanzierung der Schiene, die zugunsten des Straßenausbaubudgets geht. Scheuer spricht von Verkehrswende und Verlagerung auf die Schiene, was sich indes nicht in der Aufteilung des Verkehrsetats auf die Verkehrsträger wiederspiegelt. Die Straße erhält immer noch deutlich mehr Zuwendungen als die Schiene. Das ist ein krasser Widerspruch, den nicht nur die Grünen völlig zurecht kritisieren.

+ Pro Reisekultur und intelligente Netzausbauten

- Contra grell ausgeleuchtete Großräume und Prestigebauten ohne Zielfahrplan
Henra schrieb:
Auch wenn man das auf lokaler Ebene nie komplett ausschließen kann, dass es da Überscheidungen gibt, hat bei Alpha E eher eine SPD Bundestagsabgeordnete aus Niedersachsen, die sich in den Verkehrsausschüssen tümmelt, offenbar deutlich mitgemischt. Da waren die Grünen nicht an der vordersten Front der Verhinderer. Da blinkte eher die Mischung aus VW und Kirchturmpolitik durch.
Und man schaue mal nach Bayern zum Brennerzulauf, da bremst die CSU nicht nur auf Lokalebene.
Abteil schrieb:

Wieso "Schaumschlägerei" und "eindreschen"? Das ist ganz normale Oppositionsarbeit. Eine Demokratie lebt auch vom Druck der Opposition.

Zudem halte ich es für eine falsche Verkürzung, die Probleme des Schienenausbaus lediglich an zu langer Planungs-, Genehmigungs- und Bauzeit festzumachen. Das ist ein wesentlicher, aber bei weitem nicht der einzig Knackpunkt. Kernproblematik ist und bleibt die im Artikel angesprochene Unterfinanzierung der Schiene, die zugunsten des Straßenausbaubudgets geht. Scheuer spricht von Verkehrswende und Verlagerung auf die Schiene, was sich indes nicht in der Aufteilung des Verkehrsetats auf die Verkehrsträger wiederspiegelt. Die Straße erhält immer noch deutlich mehr Zuwendungen als die Schiene. Das ist ein krasser Widerspruch, den nicht nur die Grünen völlig zurecht kritisieren.
Das war aber unter Rot-Grün nicht anders.

Für den Bereich Köln-Steinstr gab es bereits Mitte der 90iger eine fertige Planfeststellung.
Passiert ist dann in der Zeit von Rot-Grün im Bund ( 98-05 ) nichts, obwohl gleichzeitig auch Rot-Grün in NRW regiert hat.

Ende vom Lied...neue Planfeststellung von Nöten und erst jetzt...tut sich in der Ecke endlich was!
Ober-Rodener schrieb:
Guten Morgen,

wieder einmal nur Schaumschlägerei der Grünen!
Wie lange sind die Neubauten der Bundesstraßen und Autobahnen schon in Planung?
Wie lange wird daran schon gebaut? Wie lange dauern Genehmigungsverfahren?
Manche dieser Planungen sind noch aus Kohls Zeiten!

Sicherlich wäre ein deutlicher Ausbau des Schienennetzes wünschenswert!
Aber nach wie vor gibt es viel Verkehr (den man eben nicht auf die Schiene bringen kann!), der über Bundesautobahnen
und Bundesstraßen an den Ortskernen vorbei gebracht werden muss.
Daß man nicht jeden LKW auf die Schiene umlegen kann, dürfte klar sein (Nahversorgung, Regionalverkehr, Einzeltransporte).

Aber unterm Strich ist es schon arm, daß man als "Grüne" so auf die aktuelle Regierung eindrescht, es aber letztlich
sehr langfristige Bauvorhaben sind.
Es wäre wünschenswerter, wenn man bei den Grünen mal auf die Idee käme, daß Bauvorhaben im Schienenverkehr deutlich
schneller verwirktlicht werden könnten und wesentlich weniger Hürden zu meistern wären. Denn vielfach ist auch die deutsche
Gesetzgebung Schuld an der Ausbaumisere im deutschen Schienenverkehr. Denn letztlich ist es offenbar immer noch einfacher eine
BAB von 4 auf 8 Spuren zu erweitern, als ein zusätzliches Gleis zu bauen, um mehr Züge fahren zu lassen.
Was für ein Geschwätz! Ich glaube man macht nicht viel falsch, wenn man das Bundesverkehrsministerium kritisiert. Zumindest in unserer Gegend gehen Aus- und Neubauten von Straßen deutlich schneller als die der Schiene. Während man bei Bahnens bis zu zehn Jahre für einen lumpigen Haltepunkt braucht, ist so eine Abbiegespur von der Idee bis zur Realisierung innerhalb eines Jahres erledigt. Von so Ausbauten wie die Rheintalbahn, der auch schon vor Kohls Zeiten Thema war, mal ganz zu schweigen.
Wenn du schon Veränderungen in der Gesetzgebung anmahnt, solltest du vielleicht auch mal nachschauen, wer derzeit dafür zuständig ist und bei den Mehrheiten im Parlament für eine Umsetzung sorgen kann (Tipp: Es sind nicht die Grünen).

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."
Richtig. Und wie schnell waren Masten und Fahrdraht für die Lkw-Oberleitung auf der Autobahn bei Mannheim aufgestellt. Ratz fatz war alles fertig.

Wie lange dauert es hingegen auf Leipzig - Chemnitz und Weimar - Gößnitz. Da ist immer alles sehr schwierig und problembehaftet, alles muß vor- und nachbegutachtet und dann durch 25 Instanzen genehmigt werden.

Gruß, Olaf

(,“)
< />
_/\_

Neue Bahnfahrzeuge? System Bananenreife: Ware reift beim Kunden!
Ober-Rodener schrieb:
vielfach ist auch die deutsche Gesetzgebung Schuld an der Ausbaumisere im deutschen Schienenverkehr. Denn letztlich ist es offenbar immer noch einfacher eine BAB von 4 auf 8 Spuren zu erweitern, als ein zusätzliches Gleis zu bauen, um mehr Züge fahren zu lassen.
Das ist ein veralteter Stand. An manchen Verzweigungen rund um Frankfurt und Köln gibt es schon zehnspurige Abschnitte.

Eigentlich erstaunlich, wo es doch für die Lösung aller Verkehrsprobleme mittlerweile die Flugtaxen gibt und bei dieser Innovation Deutschland ausnahmsweise mal führend in der Welt ist.
Henra schrieb:
Nico99991 schrieb:
Spätestens wenn es zur Bürgerbeteiligung kommt, sind die Grünen wieder mit an erster Front dabei, bei der Bildung von Bürgerinitiativen und Verhinderung bzw. Bremsung des Projektes.
Alpha E lässt grüßen.
Auch wenn man das auf lokaler Ebene nie komplett ausschließen kann, dass es da Überscheidungen gibt, hat bei Alpha E eher eine SPD Bundestagsabgeordnete aus Niedersachsen, die sich in den Verkehrsausschüssen tümmelt, offenbar deutlich mitgemischt. Da waren die Grünen nicht an der vordersten Front der Verhinderer. Da blinkte eher die Mischung aus VW und Kirchturmpolitik durch.
Es stimmt zwar, dass die SPD in Niedersachsen aus den genannten Gründen größter Verhinderer von Bahnausbau ist.

Allerdings zeigen sich die Grünen hier kaum bahnfreundlicher. Auch sie haben jeglichen Fortschritt beim Projekt Hamburg/Bremen-Hannover torpediert.

Auch die andere geplante NBS in Niedersachsen, Hannover-Bielefeld, wird von den Grünen abgelehnt.
[xn--grne-milk-r9a.de]

Andernorts, beispielsweise in Sachsen, ist es nicht anders:
[www.gruene-fraktion-sachsen.de]

Auch im Schwabenland sind sie dagegen:
Keine weiteren 20 – 30 Jahre Diskussion über eine mögliche Neubaustrecke. Die Grünen sind unangenehm überrascht, dass das Thema einer Neubaustrecke entlang der Autobahn u.a. von der IHK wieder hervorgeholt und aufgewärmt wird obwohl sich die Region eindeutig dagegen positioniert hatte. Die Grünen Kreistagsfraktion wendet sich deshalb energisch gegen derartige Diskussionen.
[gruene-kreistag-augsburg.de]


Auch den Ausbau der S4-Ost zwischen Hamburg und Bad Oldesloe haben die Grünen untergraben. Dort ausnahmsweise mal zugunsten einer völlig unrealistischen NBS auf Grundlage eines unprofessionellen Gutachtens Vieregg-Rösslers. Nach dem der Druck zu groß wurde, mussten die Grünen zurückrudern.
[www.landtag.ltsh.de]

Den Bau derNBS Erfurt - Ebensfeld haben die Grünen sogar gestoppt.

Ohnehin waren und sind die Grünen fast immer gegen Neubaustrecken. Dieser Artikel fasst die allgemeine Haltung der Grünen zu NBS ganz gut zusammen:
Diener aller Bürgerinitiativen
Die Grünen waren im Einklang mit protestierenden Bürgern schon immer gegen ICE-Bahnstrecken. Ihre Argumentation gegen die Projekte war im Großen und Ganzen immer dieselbe. Mittlerweile wird dieser Bürgerinitiativen-Klientelismus sogar für die eigene grüne Politik hinderlich. Wie verquer die Haltung der Grünen zum Bau von neuen Schnellbahnlinien ist und immer war, zeigt ein Blick zurück in die achtziger Jahre: Damals wurde in Deutschland über den Bau eines ICE-Schnellbahnnetzes diskutiert. Hannover-Würzburg, Mannheim-Stuttgart, Nürnberg-Ingolstadt, Frankfurt-Köln sowie Stuttgart-Wendlingen-Ulm. Fast immer waren die Grünen dagegen. Die Strecke Wendlingen-Ulm befürworteten die Grünen zunächst, lehnten sie später wegen Kostensteigerung aber doch ab. Die Gründe gegen die neuen Strecken blieben im Laufe der Jahre immer gleich: 1989, als der Bundestag über die heute erfolgreiche Strecke Frankfurt-Köln entschied, erklärten die Grünen, Neubaustrecken seien zwar notwendig, aber die Geschwindigkeitsvorgabe von 250 Stundenkilometern sei falsch. Auf den Einwand der Bahnbefürworter, wie dann ein ICE konkurrenzfähig zum Auto oder zum Flugzeug werden solle, antworteten die Grünen: Man müsse eben auf Autobahnen und Bundesstraßen ein Tempolimit erlassen, dann würde der Autoverkehr schon weniger. Sonderlich realistisch war das nicht.
[www.faz.net]

Mit Parteipolitik kann ich wenig anfangen und mir legt es fern, explizit gegen die Grünen zu schießen. Vielmehr kritisiere ich alle Parteien des Bundestags für ihre mangelhafte Schienenverkehrspolitik. Im Schnitt zeigen sich die Grünen vielleicht sogar noch am wenigsten bahnfeindlich, aber insbesondere ihre Haltung zu NBS ist sehr skeptisch zu sehen. Es fehlt im Bundestag noch jeder Partei an einer klaren Pro-Haltung zum Bau neuer Eisenbahnstrecken.

+ Pro Reisekultur und intelligente Netzausbauten

- Contra grell ausgeleuchtete Großräume und Prestigebauten ohne Zielfahrplan




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.05.20 11:35.
Da wäre ich doch einmal neugierig. Kann mich nicht erinnern, letztes Jahr Bilder gesehen zu haben, wo freudestrahlende Politiker irgendwo bunte Bändchen durch geschnitten haben.


MfG Bw Nysa
Der größte Teil des LKW-Verkehrs auf deutschen Autobahnen ist nur Transit von Ost nach West und Nord nach Süd.
Das ist kein Lokalverkehr der die Autobahnen verstopft. Das ist Langstrecke!

Gruß

-OR
Bw Nysa schrieb:
Da wäre ich doch einmal neugierig. Kann mich nicht erinnern, letztes Jahr Bilder gesehen zu haben, wo freudestrahlende Politiker irgendwo bunte Bändchen durch geschnitten haben.


MfG Bw Nysa
Ich schon:
Verkehrsfreigabe BAB 33 Bielefeld - Borgholzhausen im November 2019:
[www.strassen.nrw.de]
[www.westfalen-blatt.de]

Verkehrsfreigabe BAB 94 München - Mühldorf im September 2019:
[www.ovb-online.de]

Verkehrsfreigabe BAB 46 Velmede - Olsberg im November 2019:
[www.sauerlandkurier.de]

+ Pro Reisekultur und intelligente Netzausbauten

- Contra grell ausgeleuchtete Großräume und Prestigebauten ohne Zielfahrplan
Ich kann mich noch gut an die große Stillegungswelle von 1981 erinnern. Damals war ich noch so dumm, dieser Partei zu glauben, dass sie es besser machen wird, wenn sie nur endlich an die Macht kommt. Heute sitzen sie in Schulen, Universitäten, der Justiz, den Kirchen, der Verwaltung und den Medien an fast allen meinungsbildenden Schaltstellen und hätten schon seit Jahren die Möglichkeit gehabt, statt ihrer Genderideologie und der multikulturellen Gesellschaft den Umweltschutz, und zwar speziell einen flächendeckenden Schienenverkehr durchzusetzen. Aber andere Dinge waren und sind ihnen ungleich wichtiger. Daran wird sich auch in den nächsten Jahren nichts ändern.
Speziell hier in Hessen, wo die Grünen den Wirtschaftsminister stellen, sind übrigens zur Zeit zwei Autobahnen im Bau, während weitere Bahnstrecken abgerissen werden sollen. Bei der dort wohnenden Landbevölkerung erntet man mit dem Thema Verkehrspolitik nur noch Spott, weil es restlos diskreditiert ist und als "grüne Spinnerei" gilt.

http://www.bilder-hochladen.net/files/5eof-67-63dc.jpg
So,

nun wissen wir, dass die CSU nur Lobbypolitik betreibt, dass die SPD nicht mehr als ein willfähiger Abnicker ihres Kanzlers war und die Grünen in Wirklichkeit lieber Autobahnen für SUV bauen als sich für die Eisenbahn einzusetzen (das ist in meiner südwestdeutschen Wahlheimat allerdings völlig anders, aber das nur am Rande).
Sprich: alles Parteien, die ihr nicht mögt.
Nichts neues also.

Nun sind nächstes Jahr Bundestagswahlen. Etwas neues wäre daher einmal die Aussage, welche Partei ihr denn stattdessen in der Verkehrspolitik haben möchtet!

Jetzt sagt bitte nicht "keine" oder meckert weiter herum, denn das bringt uns und die Eisenbahn keinen Jota weiter. Oder, als weiterführende Frage: was habt ihr persönlich dafür getan, dass mehr für die Eisenbahn oder den ÖV gemacht wird? "Polit-Bashing bei DS Online betrieben" gilt als Antwort übriges nicht.

Ich befürchte allerdings, dass hier nicht wirklich viele begründete Wahlempfehlungen kommen werden. Das wäre ja mit Arbeit oder konstruktivem Nachdenken verbunden, und damit sammelt man am Stammtisch nun einmal keine Punkte.

Gruß

Heiko





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.05.20 12:02.
Ober-Rodener schrieb:
Der größte Teil des LKW-Verkehrs auf deutschen Autobahnen ist nur Transit von Ost nach West und Nord nach Süd.
Das ist kein Lokalverkehr der die Autobahnen verstopft. Das ist Langstrecke!
Geeenau!
Und genau diesen Irrsinn gilt es einzubremsen, statt ihm immer neue Autobahnen zu schenken!
Der Zeuge Desiros schrieb:
Ich befürchte allerdings, dass hier nicht wirklich viele begründete Wahlempfehlungen kommen werden. Das wäre ja mit Arbeit oder konstruktivem Nachdenken verbunden, und damit sammelt man am Stammtisch nun einmal keine Punkte.
Das Problem ist, dass man bei jeder Partei Fälle finden wird, die in das eigene Weltbild passen.
Sei es aus Kirchturmsicht, sei es weil der Wahlkreis eines Politikers (oder einer Politikerin, wie in dem Fall Alpha E) hauptsächlich Nachteile durch einen Bahnausbau hat (und man sich als Politiker 'zu Hause' massiv unbeliebt machen würde, wenn man hier aktiv die NBS durch den Wahlkreis befürworten würde), sei es weil man gleichzeitig im AR eines Konzernes sitzt, der sein Geld mit PKW und LKW verdient. Gründe gibt es im Einzelfall immer. Und man wird in allen Parteien Leute finden, die irgendwo gegen eine konkrete Ausbaumaßname sind. Die Frage ist eher: Zeichnet sich ein generelles Bild ab?
Um im Klischee zu bleiben: Die FDP ist die Partei der Autofahrer und des ungebremsten LKW Irrsinn. Da wird man aber auch sicher mal einen Bahnbefürworter finden. Unter Brüderle ging in RLP der Trend zu Bahnreaktivierungen los. Würde ich daraus ableiten wollen, was für eine Bahnpolitik Lindner&Co heute im Bund machen würden? Lieber nicht.
fdlkkbf schrieb:
Moin,

da gab es schon Versuche die Elektrifizierung der Eifel und die Erweiterung der Streckenkapazotät durchzudrücken.

Das Ptmroblem ist die örtliche Politik, die keine Erweiterung der Güterzug Kapazität will. Da sei es ja mit der Fihe vorbei und schon kommen die Grünen wieder anmarschiert zum Protest.

Eigentlich ist die Eifel geradezu prädestiniert die Rheinstrecke zu entlasten, denn ein nicht geringer Teil der Güterzüge fährt ab Koblenz Richtung Trier - Dillingen/Frankreich/Luxemburg.

Da der Bereich Bonn (RB nach Ahrbrück soll(te) für Fernzüge geopfert werden) ja als überlasteten Schienenweg gilt, wäre die Eifel, auch wenn in Teilen nicht für 100 km/h, eine Entlastung für die Rheinstrecke. Zudem ist sie von der Kilometerentfernung kürzer.

Das Problem, wie gesagt, die Politik.
Die Eifelstrecke dürfte nur in Teilen für den Güterverkehr geeignet sein.

Die Steigung von Hürth-Kalscheuren bis Brühl-Kierberg ist nicht ohne.

Dazu kommt noch, dass die Eifelstrecke im Abschnitt Hürth-Kalscheuren - Euskirchen eine relativ niedrige Blockdichte hat. OK das kann man ändern aber in Zukunft sollen dort 4-5 Nahverkehrszüge (3 X S-Bahn + 2 X RE) fahren. Da passen dann nur vereinzelt noch Güterzüge rein.

Von der Vmax. kommt man ja von Köln bis Gerolstein relativ gut voran. Südlich von Gerolstein wäre aber eigentlich eine Neutrassierung mit direkter Anbindung von Bitburg wünschenswert. Da mag man jetzt nur mit dem Kopf schütteln und das als völlig unrealistisch abtun. Fakt ist aber wäre es eine Straße hätte man schon längst gehandelt.

Gerolstein - Trier lässt sich durchaus gut mit einer Landstraße vergleichen. Man stelle sich vor die Südeifel wäre nur über Landstraßen mit Städten wie Trier verbunden.

Güterverkehr im Kylltal ist halt so eine Sache. Der Lärm kann dort nicht entweichen ähnlich dem Rheintal nur ist das Kylltal halt sehr viel enger.
Der Zeuge Desiros schrieb:
nun wissen wir, dass die CSU nur Lobbypolitik betreibt, dass die SPD nicht mehr als ein willfähiger Abnicker ihres Kanzlers war und die Grünen in Wirklichkeit lieber Autobahnen für SUV bauen als sich für die Eisenbahn einzusetzen (das ist in meiner südwestdeutschen Wahlheimat allerdings völlig anders, aber das nur am Rande).

Nun sind nächstes Jahr Bundestagswahlen. Etwas neues wäre daher einmal die Aussage, welche Partei ihr denn stattdessen in der Verkehrspolitik haben möchtet!
Von den SFaM(*)-Parteien kann mich keine reizen. Habe gerade überschlagen, daß ich an den 11 Mrd. für die Lufthansa statistisch mit etwa 140 EUR beteiligt bin. Noch nicht eingerechnet die anschließend alternativlos systemnotwendig werdenden Maßnahmen für die Bekämpfung von CO2 und Klimawandel.

Die Rechnung für TESLA und Rohstoff-Bürgerkriege in Afrika ist noch in Gang.

Ich würde die AGP(**) wählen. Leider gibts die nicht.

(*) Systemnotwendige Front für alternativlose Maßnahmen
(**)Anti-Geld-Partei.
3-Löwen-Takt schrieb:
Bei der Bahn würde es vielfach schon helfen, weitere umsteigefreie Tangentialverbindungen einzuführen. Es kann nicht sein, dass man mit dem Zug von Würzburg nach Ulm genauso lange braucht wie von Würzburg nach Hamburg ...
Es war auch schon mal eine IC-Verbindung Stuttgart – Donauwörth – Ingolstadt im Gespräch.
Ähnlich beim Güterverkehr: Da würde eine durchgehende Elektrifizierung und abschnittsweise Zweigleisigkeit von Alternativstrecken schon viel bringen, beispielsweise die Hohenlohebahn Heilbronn – Nürnberg wäre eigentlich prädestiniert für Güterverkehr.
Umsteigefrei ist ein gutes Stichwort, besonders wichtig natürlich für ältere Personen. Das scheitert aber zumeist an den Bundeslandgrenzen und den ständigen Ausschreibungen und der Suche nach dem nächsten billigen Jakob. Die böse Behördenbahn bot zahlreiche bequeme Kurswagenverbindungen in Kur- und Urlaubsorte.

Und, man braucht halt mehr Autobahnen wenn man es nicht vorhat, den Lkw-Verkehr nicht nur nicht einzuschränken sondern auch noch ausbauen möchte. In der sog. grünen Verkehrswende kommt das Thema Güterverkehr auch nicht vor !!!

Gruß

Rübezahl
Liebe Mitforisten,

The same procedure as last year?
The same procedure as every year!

Es grüßt
Trenhotel Talgo

Für Fensterplätze ohne Sichthindernisse!

Re: Wie lange gibt es jetzt die Grünen?

geschrieben von: PotsdamerEiche

Datum: 22.05.20 12:39

ßänkjuhforträvvelingwißdeutschebahn schrieb:
Speziell hier in Hessen, wo die Grünen den Wirtschaftsminister stellen, sind übrigens zur Zeit zwei Autobahnen im Bau, während weitere Bahnstrecken abgerissen werden sollen. Bei der dort wohnenden Landbevölkerung erntet man mit dem Thema Verkehrspolitik nur noch Spott, weil es restlos diskreditiert ist und als "grüne Spinnerei" gilt.
Und Ausbau des Knoten Frankfurt zählt nicht? :-)

Ist halt eine Grundsatzfrage wofür man das Geld ausgibt.
Die großen Knoten oder auf dem Land.

Mit den großen Knoten bekommst auf jeden Fall mehr für das investierte Geld im Sinne von mehr Leute von der Straße in den Zug.
vierachser schrieb:
"Berlin. In Deutschland sind im vergangenen Jahr deutlich mehr neue Autobahnen oder Bundesstraßen gebaut oder
erweitert worden als Bahnstrecken. Das geht aus Antworten der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion
hervor. Der Grünen-Verkehrspolitiker Matthias Gastel sagte der Nachrichtenagentur dpa, das Missverhältnis von
Ankündigungen und Taten in der Verkehrspolitik werde immer größer..."
Dafür wurden mindestens 10x mehr neue Bahnstrecken gebaut als Start- und Landebahnen an Flughäfen, hurra. Relevanter als absolute Zahlen sind eher die relativen Steigerungsraten, d.h. z.B. im Jahr 2019 wurden 20% mehr Strassen gebaut als im Durchschnitt der letzten 10 Jahre, während bei Bahnstrecken dieser Wert nur bei +10% lag. Oder, das Strassennetz wurde um 3% erweitert, das Schienennetz aber nur 1%.
Rübezahl schrieb:
Umsteigefrei ist ein gutes Stichwort, besonders wichtig natürlich für ältere Personen. Das scheitert aber zumeist an den Bundeslandgrenzen und den ständigen Ausschreibungen und der Suche nach dem nächsten billigen Jakob. Die böse Behördenbahn bot zahlreiche bequeme Kurswagenverbindungen in Kur- und Urlaubsorte.
Und wieviel Prozent des Fernverkehrs ist Urlaubsverkehr? Oder noch genauer, wieviel Prozent des Fernverkehrs war Kurswagenverkehr?

Re: Wie lange gibt es jetzt die Grünen?

geschrieben von: kmueller

Datum: 22.05.20 13:05

PotsdamerEiche schrieb:
ßänkjuhforträvvelingwißdeutschebahn schrieb:
Speziell hier in Hessen, wo die Grünen den Wirtschaftsminister stellen, sind übrigens zur Zeit zwei Autobahnen im Bau, während weitere Bahnstrecken abgerissen werden sollen. Bei der dort wohnenden Landbevölkerung erntet man mit dem Thema Verkehrspolitik nur noch Spott, weil es restlos diskreditiert ist und als "grüne Spinnerei" gilt.
Und Ausbau des Knoten Frankfurt zählt nicht? :-)

Ist halt eine Grundsatzfrage wofür man das Geld ausgibt.
Die großen Knoten oder auf dem Land.

Mit den großen Knoten bekommst auf jeden Fall mehr für das investierte Geld im Sinne von mehr Leute von der Straße in den Zug.
Nö, die bekommst eine ausgewählte Klientel. Nämlich die, welche alternativ fliegen würde, gerade praktisch vorführt, daß sie es genausogut auch lassen kann, der man jetzt aber Milliarden an Lufthansa-Rettung spendiert, damit sie in Zukunft doch wieder fliegt. Welche Pläne hat eigentlich der grüne hessische Verkersminister für eine umweltfreundliche Verkleinerung des Frankfurter Flughafens vorgelegt?

Ansonsten kauft sich jeder erstmal ein Auto, weil man das ohnehin braucht. Bei gelegentlichen Fernfahrten wägt man dann Super-Sparpreis gegen Spritkosten ab und ist - selbstverständlich - genauso gegen eine ICE-Trasse am Heimatort vorbei wie gegen mehr LKW-Verkehr. Denn beides 'rast hier nur durch und nützt uns nichts'.

Selbst unter DB-Bedingungen ist im Nahverkehr täglich noch das Zehnfache (oder mehr) an Personen unterwegs wie im Fernverkehr. Zumindest hier an Rhein und Ruhr jeden zweiten Tag mit Verspätung, für die man sich anschließend entschuldigen muß. Das allein reicht schon für die vom VP beschriebene Bewußtseinsentwicklung.
Manu Chao schrieb:
Rübezahl schrieb:
Umsteigefrei ist ein gutes Stichwort, besonders wichtig natürlich für ältere Personen. Das scheitert aber zumeist an den Bundeslandgrenzen und den ständigen Ausschreibungen und der Suche nach dem nächsten billigen Jakob. Die böse Behördenbahn bot zahlreiche bequeme Kurswagenverbindungen in Kur- und Urlaubsorte.
Und wieviel Prozent des Fernverkehrs ist Urlaubsverkehr?
Wenn man sich ansieht, wann sich flächendeckend die Autobahnen verstopfen, muß er erheblich sein. Höchstens bei der Bahn spielt er keine Rolle.

Zitat:
Oder noch genauer, wieviel Prozent des Fernverkehrs war Kurswagenverkehr?
Der dürfte selbst heute noch beträchtlich sein. Der Kurswagen nennt sich jetzt nur 'Reisebus' (im Charterverkehr).
Da anders als vor 30 oder 40 Jahren heute keine Initiative von unten mehr gefragt ist, sondern Parteien oder Stiftungen mit allumfassenden Erziehungansprüchen und gesellschaftlichen Umwälzungsvorstellungen (Beispiele habe ich oben genannt) offensiv und unaufgefordert den Bürgern entgegentreten, wird von dieser Seite in der Tat nicht mehr viel kommen. Im Gegenteil werden die meisten Bürger von der Erziehungsinstanz erwarten, dass sie im Gegenzug für ihren Gefolgschaftsanspruch auch alles andere von oben regelt. An diese Kehrseite hatte wohl keiner vorher gedacht.

http://www.bilder-hochladen.net/files/5eof-67-63dc.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.05.20 13:29.

Da kommt was vom Grünen-, CSU- oder SPD-"Basher"

geschrieben von: Abteil

Datum: 22.05.20 13:57

Der Zeuge Desiros schrieb:
So,

nun wissen wir, dass die CSU nur Lobbypolitik betreibt, dass die SPD nicht mehr als ein willfähiger Abnicker ihres Kanzlers war und die Grünen in Wirklichkeit lieber Autobahnen für SUV bauen als sich für die Eisenbahn einzusetzen (das ist in meiner südwestdeutschen Wahlheimat allerdings völlig anders, aber das nur am Rande).
Sprich: alles Parteien, die ihr nicht mögt.
Nichts neues also.

Nun sind nächstes Jahr Bundestagswahlen. Etwas neues wäre daher einmal die Aussage, welche Partei ihr denn stattdessen in der Verkehrspolitik haben möchtet!

Jetzt sagt bitte nicht "keine" oder meckert weiter herum, denn das bringt uns und die Eisenbahn keinen Jota weiter. Oder, als weiterführende Frage: was habt ihr persönlich dafür getan, dass mehr für die Eisenbahn oder den ÖV gemacht wird? "Polit-Bashing bei DS Online betrieben" gilt als Antwort übriges nicht.

Ich befürchte allerdings, dass hier nicht wirklich viele begründete Wahlempfehlungen kommen werden. Das wäre ja mit Arbeit oder konstruktivem Nachdenken verbunden, und damit sammelt man am Stammtisch nun einmal keine Punkte.

Gruß

Heiko
Moin Heiko,

doch, ich "meckere" weiter herum, und zwar solange, bis die Politik die Verkehrswende endlich ernst nimmt. Das mache ich hier, genauso wie auf politischer Ebene.

In meinem Heimatland Niedersachsen bin ich in der Verkehrspolitik gut vernetzt. Je näher ich die Verantwortlichen kennen gelernt habe, desto größer wurde meine Skepsis in Bezug auf ihre Verkehrspolitik. Gleichwohl beißt man dort mit scharfer Kritik auf Granit. Daher ist "meckern" der falsche Begriff. Ich nenne es lieber konstruktive Kritik, die bei ständigem Bohren auch eher bahnunaffine Politiker dazu bewegt, das ein oder andere Projekt doch ein wenig anzuschiebem.

Völlig unabhängig davon, welche Partei ich wähle - und die Wahl fällt mir aus verkehrspolitischer Sicht schwer genug, da sich alle zwischen mangelhaft und ungenügend bewegen - erreicht man mit nachhaltiger konstruktiver Kritik über die richtigen Kanäle einiges. Unabhängig davon, wie ich zur SPD (oder zur CDU oder den Oppositionspolitikern) stehe, bin ich im engen Dialog mit ihren Politikern, weil sie nun mal die Regierung stellen und anders in der Bahnpolitik noch weniger voran käme. Ich versichere Dir, dass es ohne unser Engagement (mit "unser" sind verkehrliche, ökologische, wirtschaftliche und touristische Verbände, IHK, Bahnvertreter, eingespannte Lokalpolitiker wie Landräte usw. gemeint; um meine Anonymität im Netz zu wahren, möchte ich nicht weiter ins Detail gehen) viele Erfolge der Eisenbahn in den letzten Jahrzehnten gar nicht gegeben hätte und zukünftige auch nicht geben würde.

Ich kann Dir auch ganz konkrete Beispiele nennen. Die Wunderlinie galt vor ein paar Jahren seitens Bundes- und Landespolitik als tot, die Zerstörung der Friesenbrücke war nur der Sargnagel on top. Dass das Projekt nach zähem Kampf nun doch so viel Fahrt aufgenommen hat, ist ausschließlich dem regionalen Engagement zu verdanken. Der Ausbau Oldenburg - Wilhelmshaven erfolgte auch zum großen Teil erst auf Druck unserer Lobbyarbeit. Die Verlängerung der Bahnstrecke Roodeschool-Eemshaven zur Anbindung Borkums an Groningen wäre ohne unseren Einsatz und deutscher Gelder in Mio-Höhe nie gekommen. Und der IC aus Deiner Signatur wäre wohl auch schon längst Geschichte. Und wenn wir schon in Emden sind, ist die über Jahre erarbeitete und kürzlich erfolgt Zusage zur zweiten Klappbrücke ein weiterer Erfolg (treibende Kraft sogar, man glaubt es kaum, die FDP in Person von MdL Frau Eilers). Der lange Kampf gegen Windmühlen in der Lüneburger Heide wird schließlich hoffentlich doch Früchte tragen. In Verbindung mit unseren Hamburger Mitstreitern wirkt sich unser Druck auch schon aus, gibt es endlich Lösungsansätze für den Hbf und die Verbindungsbahn, während Verbesserungen beim Projekt Altona nun zumindest geprüft werden. Einen kleinen Anteil daran, dass der Deutschland-Takt politisches Ziel wurde, räume ich uns auch ein. Um nur mal ein paar Beispiel zu nennen. So konkret und durchschlagend kann Bürgerbeteiligung über die richtigen Kanäle sein.

Für mich persönlich habe ich allerdings festgestellt, dass persönlicher Einsatz über die richtigen Kanäle mehr bringt als das Kreuz. Wenngleich ich überzeugter Demokrat bin und mich über jeden freue, der wählen geht - tue es auch selbst immer, obwohl mir die Wahl sehr schwer fällt. Übrigens macht es die Tatsache, dass es noch mehr als Verkehrspolitik gibt, noch komplizierter.

Das alles heißt aber nicht, dass man nicht trotzdem durch die Bank weg alle politischen Parteien für ihre Verkehrspolitik scharf kritisieren darf ohne eine verkehrspolitische Wahlempfehlung auszusprechen und sie stattdessen mit einer konstruktiven Note weiter antreibt, diese von einem unterirdischen Niveau immerhin ein bisschen zu verbessern.

Viele Grüße
Abteil

+ Pro Reisekultur und intelligente Netzausbauten

- Contra grell ausgeleuchtete Großräume und Prestigebauten ohne Zielfahrplan




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.05.20 14:29.
Ober-Rodener schrieb:
Sicherlich wäre ein deutlicher Ausbau des Schienennetzes wünschenswert!
Aber nach wie vor gibt es viel Verkehr (den man eben nicht auf die Schiene bringen kann!), der über Bundesautobahnen
und Bundesstraßen an den Ortskernen vorbei gebracht werden muss.
Daß man nicht jeden LKW auf die Schiene umlegen kann, dürfte klar sein (Nahversorgung, Regionalverkehr, Einzeltransporte).
Wobei ich davon ausgehe, dass man - wenn man politisch wollte - deutlich mehr Verkehr auf die Schiene verlegen könnte, als dies heute der Fall ist. Allein schon die vielen stillgelegten Gleisanschlüsse oder Industriebetriebe in neuen Lagen ohne Gleisanschlüsse. Da liegt einiges an Potential brach. Der Bahngüterverkehr muss natürlich auch schneller gemacht werden. Rangiervorgänge, automatisches Kuppeln, etc. Auch Punkte die selbstfahrende Fahrzeuge sehe ich - wenn überhaupt - bei der Schiene und lange nicht beim LKW-Verkehr. Allein schon wegen der Sicherungssysteme und der eigenen Infrastruktur.

Post- und Stückgutverkehr gehören wieder auf die Schiene. LKW nur für die Feinverteilung. Das ist zwar ein langer Weg aber man sollte ihn einschlagen.

Transitverkehr, der ganze Länder durchquert, hat eigentlich gar nichts auf der Straße verloren (z.B. Polen - Niederlande): entweder Güterzüge oder eben rollende Landstraßen.

Man muss die Bahnstrecken (gerade auch Nebenstrecken) eben auch als Infrastruktur ansehen, die umso (volks-)wirtschaftlicher sind, je mehr man sie nutzt. Eine Trasse, die Platz kostet, soll auch der Bevölkerung einen Nutzen bieten. Regionalverkehr im Takt ist gut, die Schiene aber zusätzlich zur Beförderung von Gütern zu nutzen noch besser. Das entlastet wieder die Straßen und vermeidet damit: Lärm, Dreck, Abgase, Gefahr, Ortsdurchfahrten usw. Dafür müssen natürlich Kapazitäten geschaffen werden (Weichen, Überholstellen ,Gleise etc.). Nicht alles verscherbeln was gerade aktuell nicht nötig ist. Der ganze Mehdornismus war ein einziger Fehler.

Diese Fixiertheit auf das Auto/den LKW/die Straße in diesem Land bzw. angebliche Abhängigkeit davon ist einfach widerlich. Ich wünsche mir, dass dies auf ein gesundes Maß herunterschrumpft und das Land dann sich dann auch mal modern und zeitgemäß weiterentwickelt. Warum bauen wir in Deutschland statt (angeblich fast) nur Autos nicht auch oder dann wieder mehr:

-Fahrräder
-Züge
-Gleise
-Computer
-Handys
-Unterhaltungselektronik
oder einfach nur Stahl (statt ihn aus China zu holen und jetzt Probleme an den Rheinbrücken zu kriegen),

Vieles davon gab es hier mal. Wir wollen doch ein technisch hochentwickeltes Land sein. Dann sollten wir endlich den Fehler korrigieren uns nur auf die Automolbilbranche zu fixieren. Das wird noch krachend zusammenstürzen wenn China den Markt mit günstigen E-Autos flutet. Dann aber zu Recht!

Es gab eine Freigabe und einen Lückenschluß

geschrieben von: Ost-Lok-Fan

Datum: 22.05.20 14:43

Hallo

das letzte Teilstück der A33 Osanbrück - Kreuz Wünnenberg wurde zw Osnabrück und Bielefeld fertiggestellt und freigegeben und ein 33km langes Stück der A94 München - Passau wurde dem Verkehr übergeben.

[www.adac.de]

Gruß
Uwe
Hallo,

solange weiterhin die Wirtschaft der Meinung ist, daß man Lagerhaltung nur auf Rädern hat und keine echten Warenlager
oder kaum noch Umschlagplätze existieren, solange wird man auch den LKW-Verkehr nicht reduzieren können.
Während meiner Ausbildung bekamen wir 1-2 mal die Woche 3-4 gedeckte Güterwagen angeliefert, die dann auch ins Lager
ausgeladen wurden. Das war Anlieferung aus der Produktion oder Rohmaterialien.
Heute wird nur angeliefert was innerhalb kürzester Zeit wegproduziert oder verkauft wird.
Früher gab es unheimlich viele Speditionen, die nicht nur Fahrzeuge, sondern auch Lager- oder Umschlagfläche hatten.
Das ist alles massiv weniger geworden. Eben Lagerhaltung auf der Straße, leider.

Da aber die Firmen heute eher in verkehrsgünstigen Lagen zu BAB oder Bundesstraße liegen müssen, statt einen eigenen
Gleisanschluß haben zu können, wird das wohl auch nicht mehr so einfach wieder kommen.

Gruß

-OR
Ober-Rodener schrieb:
Da aber die Firmen heute eher in verkehrsgünstigen Lagen zu BAB oder Bundesstraße liegen müssen, statt einen eigenen
Gleisanschluß haben zu können, wird das wohl auch nicht mehr so einfach wieder kommen.
Dann muss man die Schiene günstiger und die Straße eben teurer machen. Irgendwann rechnet es sich dann wieder die Sachen auf der Schiene zu transportieren.
Mit dieser resignierten Grundhaltung ("Da kann man nix machen") wird die Verkehrswende nicht gelingen. Für CO2 Einsparung ist der Straßengüterverkehr mit Abstand der längste Hebel, da es einen sehr hohen Faktor im Primärenergieverbrauch zu Gunsten der Schiene (4-5:1) gibt und man mit einer Verdopplung des SGV (was bei ~7000 Zügen pro Tag auch kapazitiv nicht komplett jenseits von Afrika wäre -im PV würde eine Verdopplung täglich 35000 Züge mehr bedeuten und nur 8% Marktanteil vom MIV abknabbern, darüberhinaus ist der Primärenergieverbrauch im PV nur im Faktor ~1,5:1 zugunsten der Schiene) auch signifikante prozentuale Reduzierung des Straßengüterverkehrs (ca 30%) erreichen würde.
Ober-Rodener schrieb:
solange weiterhin die Wirtschaft der Meinung ist, daß man Lagerhaltung nur auf Rädern hat und keine echten Warenlager
oder kaum noch Umschlagplätze existieren, solange wird man auch den LKW-Verkehr nicht reduzieren können.
Und solange Skandinavier der Meinung sind dass man Lebensmittel isst die nicht in Skandinavien angebaut werden (können), wird man den LKW-Verkehr durch Deutschland Richtung Skandinavien nicht reduzieren können.

Nach dem Motto, wenn andere ihr Verhalten ändern würden, könnte man die Welt verbessern ohne dass ich etwas machen müsste.
Manu Chao schrieb:
Ober-Rodener schrieb:
solange weiterhin die Wirtschaft der Meinung ist, daß man Lagerhaltung nur auf Rädern hat und keine echten Warenlager
oder kaum noch Umschlagplätze existieren, solange wird man auch den LKW-Verkehr nicht reduzieren können.
Und solange Skandinavier der Meinung sind dass man Lebensmittel isst die nicht in Skandinavien angebaut werden (können), wird man den LKW-Verkehr durch Deutschland Richtung Skandinavien nicht reduzieren können.

Nach dem Motto, wenn andere ihr Verhalten ändern würden, könnte man die Welt verbessern ohne dass ich etwas machen müsste.
Die Verboteritis auf den Punkt gebracht:

- Die Nichtraucher nötigen die anderen dazu es ihnen gleich zu tun
- Die Fahrer von Kleinwagen oder begeisterte Langsamfahrer fordern von den anderen, dass sie ebenfalls langsam fahren
- Man baut an der Autobahn oder Schiene und fordert von anderen, nur ja keinen Lärm zu machen
- u.s.w.

Gruß

Rübezahl
Henra schrieb:
Dann muss man die Schiene günstiger und die Straße eben teurer machen. Irgendwann rechnet es sich dann wieder die Sachen auf der Schiene zu transportieren.
Mit dieser resignierten Grundhaltung ("Da kann man nix machen") wird die Verkehrswende nicht gelingen.
Man hat an der Mineralöl/Energiesteuer schon eine Weile nicht mehr geschraubt, aber es nicht ja nicht so dass man seit 1990 (Kyoto) nichts gemacht hätte: [www.bmu.de] Und ab 2021 kommt die CO₂-Abgabe von 25 Euro/Tonne hinzu was 7 bis 8 Cent/Liter entspricht und bis 2025 auf 55 Euro/Tonne bzw. 15-20 Cent/Liter steigt.

Dazu kommt dann noch die LKW-Maut. Die Einnahmen aus dieser sind z.B. im Jahr 2019 um 44% gegen über dem Vorjahr angestiegen (höhere Sätze plus Einbeziehung der Bundesstrassen).



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.05.20 16:30.
Manu Chao schrieb:
Dazu kommt dann noch die LKW-Maut. Die Einnahmen aus dieser sind z.B. im Jahr 2019 um 44% gegen über dem Vorjahr angestiegen (höhere Sätze plus Einbeziehung der Bundesstrassen).
Und wem kommen diese Einnahmen zugute? Der LKW-Industrie! Es werden davon noch mehr Straßen gebaut, für noch mehr LKW. Diese Maut ist ein Witz, das ist linke Tasche, rechte Tasche. Bis 2011 hatte die Maut noch einen Sinn, als auch noch ökologischere Verkehrsträger von ihr profitierten. Diese Umverteilung wurde dann von CSU-Verkehrsminister Ramsauer gestrichen. Das ist die Verkehrswende der Bundesregierung: Verlagerung von der Schiene auf die Straße.

Seit einem Beschluss der damaligen Bundesregierung im Jahr 2011 kommen hierzulande dagegen die Einnahmen aus der Lkw-Maut nicht mehr allen Verkehrsträgern zu Gute. Die Milliarden sind zwingend für die Straße und vor allem den Erhalt des Bundesfernstraßennetzes vorgesehen.
[www.verbaende.com]

Dabei gibt es eine breite Mehrheit für die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene:

UMFRAGE: LKW SOLLEN MIT MAUT SCHIENE FINANZIEREN
Der Verband Allianz pro Schiene hat das Meinungsforschungsinstituts Civey mit einer Umfrage zur Lkw-Maut beauftragt. Ein Ergebnis daraus ist, dass eine deutliche Mehrheit der Deutschen sich mit dem Geld der Maut einen stärkeren Ausbau der Eisenbahn wünscht.
[www.verkehrsrundschau.de]

Die Entwicklung mit den Gas-LKW geht ja auch in die völlig falsche Richtung. Reiht sich in die Fehlentwicklungen wie Lang-LKW, Oberleitungs-LKW et. schön ein. Unter dem Deckmantel von Corona werden weitere Beschränkungen des Straßengüterverkehrs gestrichen. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.

+ Pro Reisekultur und intelligente Netzausbauten

- Contra grell ausgeleuchtete Großräume und Prestigebauten ohne Zielfahrplan




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.05.20 16:34.
Abteil schrieb:
Manu Chao schrieb:
Dazu kommt dann noch die LKW-Maut. Die Einnahmen aus dieser sind z.B. im Jahr 2019 um 44% gegen über dem Vorjahr angestiegen (höhere Sätze plus Einbeziehung der Bundesstrassen).
Und wem kommen diese Einnahmen zugute? Der LKW-Industrie! Es werden davon noch mehr Straßen gebaut, für noch mehr LKW. Diese Maut ist ein Witz, das ist linke Tasche, rechte Tasche. Bis 2011 hatte die Maut noch einen Sinn, als auch noch ökologischere Verkehrsträger von ihr profitierten. Diese Umverteilung wurde dann von CSU-Verkehrsminister Ramsauer gestrichen. Das ist der Verkehrswende der Bundesregierung: Verlagerung von der Schiene auf die Straße.

Seit einem Beschluss der damaligen Bundesregierung im Jahr 2011 kommen hierzulande dagegen die Einnahmen aus der Lkw-Maut nicht mehr allen Verkehrsträgern zu Gute. Die Milliarden sind zwingend für die Straße und vor allem den Erhalt des Bundesfernstraßennetzes vorgesehen.
[www.verbaende.com]

Dabei gibt es eine breite Mehrheit für die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene:

UMFRAGE: LKW SOLLEN MIT MAUT SCHIENE FINANZIEREN
Der Verband Allianz pro Schiene hat das Meinungsforschungsinstituts Civey mit einer Umfrage zur Lkw-Maut beauftragt. Ein Ergebnis daraus ist, dass eine deutliche Mehrheit der Deutschen sich mit dem Geld der Maut einen stärkeren Ausbau der Eisenbahn wünscht.
[www.verkehrsrundschau.de]
Es geht hier erst einmal um die reinen Kosten die sich für den Strassentransport durch Mineralölsteuer, CO₂ Abgabe und Maut erhöhen, während für den Schienentransport erstere nur deutlich geringer auswirken und mit den Trassenpreisen die streckenbezogenen Kosten eher gesenkt wurden. Dies ist die direkt bezifferbare Kostenseite.

Nicht so genau bezifferbar ist die allgemeine Attraktivität die durch Investitionen in Infrastruktur verbessert wird. Mehr Autobahnen und Bundesstrassen bedeuten schnellere, z.T. auch kürzere Wege, und etwas indirekter schnellere und günstigere Transport durch weniger Staus. Man muss sich allerdings fragen ob die Umlenkung auf die Schiene durch mehr Staus der beste Weg ist, da Staus erst einmal auch die Effizienz (Spritverbrauch pro Kilometer) verringern. Wenn Staus 10% des Verkehrs auf die Schiene verlagern aber für die restlichen 90% den Kraftstoffverbrauch erhöhen, ist damit wirklich etwas gewonnen? Wenn jemand diesen Effekt einmal durchgerechnet hat würde mich dies durchaus interessieren.
Manu Chao schrieb:
Henra schrieb:
Dann muss man die Schiene günstiger und die Straße eben teurer machen. Irgendwann rechnet es sich dann wieder die Sachen auf der Schiene zu transportieren.
Mit dieser resignierten Grundhaltung ("Da kann man nix machen") wird die Verkehrswende nicht gelingen.
Man hat an der Mineralöl/Energiesteuer schon eine Weile nicht mehr geschraubt, aber es nicht ja nicht so dass man seit 1990 (Kyoto) nichts gemacht hätte: [www.bmu.de] Und ab 2021 kommt die CO₂-Abgabe von 25 Euro/Tonne hinzu was 7 bis 8 Cent/Liter entspricht und bis 2025 auf 55 Euro/Tonne bzw. 15-20 Cent/Liter steigt.

Dazu kommt dann noch die LKW-Maut. Die Einnahmen aus dieser sind z.B. im Jahr 2019 um 44% gegen über dem Vorjahr angestiegen (höhere Sätze plus Einbeziehung der Bundesstrassen).
Eine Lkw-Maut ist erst dann eine echte Maut, wenn man die Straßenabnutzung dieser Fahzeuge zugrundelegte. Das alleine würde schon die Güter wieder auf die Schiene bringen !!!

Gruß

Rübezahl
vierachser schrieb:
"Berlin. In Deutschland sind im vergangenen Jahr deutlich mehr neue Autobahnen oder Bundesstraßen gebaut oder
erweitert worden als Bahnstrecken. Das geht aus Antworten der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion
hervor. Der Grünen-Verkehrspolitiker Matthias Gastel sagte der Nachrichtenagentur dpa, das Missverhältnis von
Ankündigungen und Taten in der Verkehrspolitik werde immer größer..."

Hier der komplette Artikel vom Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) (ohne Bezahlschranke)

Gruß vom vierachser
Deutschland gibt allgemein zu wenig für Infrastruktur aus. Gestern noch in den Niederlanden gewesen, was die Bauen ist der Wahnsinn und der Grund, wieso die Niederlande uns wirtschaftlich überlegen sind!
Sowohl riesige neue Autobahnen, Bahnstrecken für 28 Züge/Stunde, 10min-Takt auf Strecken quer durchs Land und flächendeckendes Internet.

Deutschland gibt jedes Jahr für Verkehrsinfrastruktur 28 Milliarden aus, genauso viel wie für die Folgen der Flüchtlingskrise. Durch Steuerflucht von Konzernen entgeht uns eine Menge, Steuern werden teils verschwendet.
Der gesamte Verkehrssektor sollte doppelt soviel erhalten, Infrastruktur ist der Kern des Wohlstandes.

Wir brauchen einen 5spurigen Kölner Ring, staufreie Ruhrgebiets-Autobahnen, SFSs durchs Land und Nahverkehr flächendeckend im 30‘ Takt, auch auf dem Land.

Verkehrsinvestitionen sind Investitionen in die Zukunft.

Grüße,
Max, der hoffentlich mal in der Politik landen wird.
Hallo Max,

aber bitte nicht Berufspolitiker werden. Ich kann diesen Typen, die nie im Leben gearbeitet haben, einfach nicht vertrauen. Erst mal ein ordentlicher Beruf, dann die Politik, so muss es sein und so war auch die Vita der wichtigsten deutschen Politiker...

Grüße

Martin
maxbahn schrieb:
Wir brauchen einen 5spurigen Kölner Ring, staufreie Ruhrgebiets-Autobahnen, SFSs durchs Land und Nahverkehr flächendeckend im 30‘ Takt, auch auf dem Land.

Verkehrsinvestitionen sind Investitionen in die Zukunft.

Grüße,
Max, der hoffentlich mal in der Politik landen wird.
Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob wir das wirklich wollen sollten ;-)
Oder hier erlauben sich jemand kleine Scherz...
Ich glaube immer noch daran, dass Corona aus dem Reagenzglas eines deutschen, staatlich gesteuerten Chemielabors kommt. Die CSU hat zusammen mit den FDP beschlossen, dieses Virus nun frei zu lassen, damit man den ÖPNV endlich als gefährlich abstempeln kann. Nun braucht man auch nicht mehr Geld "sinnlos" in den ÖPNV investieren, den ja sowieso jetzt niemand mehr braucht.
QJ 7002 schrieb:
Hallo Max,

aber bitte nicht Berufspolitiker werden. Ich kann diesen Typen, die nie im Leben gearbeitet haben, einfach nicht vertrauen. Erst mal ein ordentlicher Beruf, dann die Politik, so muss es sein und so war auch die Vita der wichtigsten deutschen Politiker...

Grüße

Martin
Was ist denn für dich ein "ordentlicher" Beruf?

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero
traktionsumrichter schrieb:
Ich glaube immer noch daran, dass Corona aus dem Reagenzglas eines deutschen, staatlich gesteuerten Chemielabors kommt. Die CSU hat zusammen mit den FDP beschlossen, dieses Virus nun frei zu lassen, damit man den ÖPNV endlich als gefährlich abstempeln kann. Nun braucht man auch nicht mehr Geld "sinnlos" in den ÖPNV investieren, den ja sowieso jetzt niemand mehr braucht.
Kicher, Pruuusst, Brüüüüüülll!
Das ist meine persönliche Corona Theorie des Tages! :-D
Manu Chao schrieb:
Es geht hier erst einmal um die reinen Kosten die sich für den Strassentransport durch Mineralölsteuer, CO₂ Abgabe und Maut erhöhen, während für den Schienentransport erstere nur deutlich geringer auswirken und mit den Trassenpreisen die streckenbezogenen Kosten eher gesenkt wurden. Dies ist die direkt bezifferbare Kostenseite.

Nicht so genau bezifferbar ist die allgemeine Attraktivität die durch Investitionen in Infrastruktur verbessert wird. Mehr Autobahnen und Bundesstrassen bedeuten schnellere, z.T. auch kürzere Wege, und etwas indirekter schnellere und günstigere Transport durch weniger Staus. Man muss sich allerdings fragen ob die Umlenkung auf die Schiene durch mehr Staus der beste Weg ist, da Staus erst einmal auch die Effizienz (Spritverbrauch pro Kilometer) verringern. Wenn Staus 10% des Verkehrs auf die Schiene verlagern aber für die restlichen 90% den Kraftstoffverbrauch erhöhen, ist damit wirklich etwas gewonnen? Wenn jemand diesen Effekt einmal durchgerechnet hat würde mich dies durchaus interessieren.
Deine genannten Kosten decken aber bei weitem nicht die durch den LKW-Verkehr verursachten Gesamtkosten. Die große Differenz wälzt der LKW-Verkehr auf die Gesellschaft ab.

Laut einer Analyse des Zürcher Forschungsinstituts Infras entfallen 96 Prozent der externen Kosten auf den Straßenverkehr. Mindestens 40 Prozent der externen Kosten sind reine Umweltfolgeschäden, zu denen die Schäden durch Luftverschmutzung und Lärm, Klimafolgeschäden sowie Schäden an Natur und Landschaft zählen. Bei Fahrten mit dem Pkw entstehen nach Berechnungen des Umweltbundesamtes knapp 3 Cent pro Kilometer allein an Umweltkosten – bei einer Gesamtfahrleistung von 100.000 Kilometern sind das externe Kosten in Höhe von 3.000 Euro. Beim Lkw liegen die Kosten im Schnitt sogar bei mehr als 17 Cent.
[www.bpb.de]

Wer Straßen säht, wird Verkehr ernten. Der effektivste Weg, Staus zu verhindern, ist eine massive Verlagerung auf die Schiene, die entsprechend ausgebaut gehört. Ein Blick in die Schweiz mag an dieser Stelle aufschlussreich sein.

+ Pro Reisekultur und intelligente Netzausbauten

- Contra grell ausgeleuchtete Großräume und Prestigebauten ohne Zielfahrplan
Moin.

Sehr wahrscheinlich hast Du keine Kenntnisse von erlernten, echten Berufen, die an der Front richtig arbeiten.
So richtig mit "echtem malochen an der Front", bevor man an einen Posten in einer Partei kommt, und den "Aufstieg an den Honigtöpfen" durch lebt!
Wahrscheinlich ist Dir auch A. Nahles bekannt (mit Sicherheit!)!
Die hat ohne Ende studiert, nie was abgeschlossen / "auf die Reihe bekommen", von "Arbeit" nie null Ahnung gehabt.
Die ist einfach nur in der Partei auf gestiegen, durch ihre große Klappe!
Und sowas wurde in Deutschland "Arbeitsministerin"!!!
Außer dummen, kindischen Sprüchen ist von der doch nichts bekannt / über geblieben!
Erstaunlich ist für mich allerdings, das sie bisher noch nicht irgendwo auf dem "weichen Sofa", wo der Nektar nur so in Strömen fließt, einen Platz gefunden hat.
Aber "da geht bestimmt noch was", garantiert!
Wartet ab.
Sobald diese "Figur" im Gedächtnis verschwunden ist, fällt auch die "sehr weich"!
Bei G. Schröder fand sich ja auch noch was (bei einem "lupenreinen Demokraten"!).

Durchhalten!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.05.20 21:39.

Eine hat zumindest noch nichts falsch gemacht!

geschrieben von: D 2027

Datum: 22.05.20 22:01

Der Zeuge Desiros schrieb:Zitat:
Nun sind nächstes Jahr Bundestagswahlen. Etwas neues wäre daher einmal die Aussage, welche Partei ihr denn stattdessen in der Verkehrspolitik haben möchtet!

Jetzt sagt bitte nicht "keine" oder meckert weiter herum, denn das bringt uns und die Eisenbahn keinen Jota weiter. Oder, als weiterführende Frage: was habt ihr persönlich dafür getan, dass mehr für die Eisenbahn oder den ÖV gemacht wird? "Polit-Bashing bei DS Online betrieben" gilt als Antwort übriges nicht.

Ich befürchte allerdings, dass hier nicht wirklich viele begründete Wahlempfehlungen kommen werden. Das wäre ja mit Arbeit oder konstruktivem Nachdenken verbunden, und damit sammelt man am Stammtisch nun einmal keine Punkte.
Geschätzter Heiko,

leider ist Deine Frage falsch gestellt. Niemand - mit Ausnahme derjenigen in diesem Forum, die keine vernünftige Welt mit Sex, Drugs & Rock n Roll, sondern nur die beschränkte Sicht durch die Eisenbahnbrille kennen - wählt eine Partei nur der Verkehrspolitik wegen, sondern da kommen erst einmal die harten Themen. Und wenn man in diesen mit einer übereinstimmt, muss man halt auch die meist miese Verkehrspolitik in Kauf nehmen. Beispiel: wenn Wähler ein inniger Verfechter der Law & Order Politik der CSU und Freund geschlossener Grenzen bin, muss er oder sie halt damit auch einen Andreas Scheuer ertragen, auch wenn der als Verkehrsminister unerträglich ist.

Und sollte man trotzdem der Verkehrspolitik die höchste Priorität bei der Wahlentscheidung einräumen und z.B. im Ländle eine grüne Verkehrspolitik wollen, bekommt man leider dafür einen zunehmend autoritären Ministerpräsidenten, der wenn man seinen "Empfehlungen" nicht folgt, zwei Tage darauf mit Verboten kommt und Autokaufprämien gut findet mit serviert. Eine Beilagenänderung wie im Restaurant gibt es in der Landes- und Bundespolitik - auch für einen Euro Aufpreis - halt leider nicht.

Was folgt daraus? Sehr viel mehr als selbst machen kann ich leider nicht anbieten um den persönlichen Spagat zwischen persönlich wichtigen prioritären harten Themen (wir steuern gerade auf eine Wirtschaftskrise allererster Sahne zu) und "weicher" Verkehrspolitik zu bewältigen und das Gewissen zu beruhigen. Im Extremfall ist das sogar bei einer Spasspartei wie der FDP möglich; das Beispiel Rainer Brüderles als Vater des RLP-Taktes - auch seine heroischen Verdienste um die Weinwirtschaft sollen an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben! - wurde in diesem Thread schon einmal angeführt.

Ach ja Spasspartei: die PARTEI ist bekanntlich keine solche, sondern eine Wahlmöglichkeit für intelligente Protestwähler. Mit seriösem Populismus, aber uneingeschränkt empfehlenswert! Sie ist nämlich sehr gut und hat in der Verkehrspolitik noch nie etwas falsch gemacht... von den Linienzeppelinen zwischen Singen und Konstanz [www.suedkurier.de] schwärmte nicht nur der Kreisseniorenrat! Auch kann man da relativ schnell (der am Weltfrauentag verfügte 100tägige Aufnahmestop für Männer - Frauen dürfte es ja in unserem Forum nicht geben - läuft demnächst aus) Karriere machen, die Prozentzahlen bei Wahlen steigen exzeptionell und ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass es nichts geileres gibt als z.B. bei einer BuTaWa in die Wahlkabine zu treten und jemand wählen zu können, an den man glaubt und dem man voll und ganz vertraut... nämlich sich selbst!

Du siehst Heiko, mit etwas konstruktivem Nachdenken kommt man schon auf eine Wahlempfehlung. Einfach sich selbst wählen... dann klappt es auch mit der Verkehrspolitik!

Erik

Maskenpflicht? Dann fahr ich nicht!




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.05.20 22:31.
Henra schrieb:
maxbahn schrieb:
Wir brauchen einen 5spurigen Kölner Ring, staufreie Ruhrgebiets-Autobahnen, SFSs durchs Land und Nahverkehr flächendeckend im 30‘ Takt, auch auf dem Land.

Verkehrsinvestitionen sind Investitionen in die Zukunft.

Grüße,
Max, der hoffentlich mal in der Politik landen wird.
Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob wir das wirklich wollen sollten ;-)
Oder hier erlauben sich jemand kleine Scherz...
Die Infrastruktur von Deutschland hängt einfach überall zu weit hinterher, durch verspätete LKW entsteht auch ein riesiger volkswirtschaftlicher Schaden. Städte gehören autofrei/autoarm, aber außerhalb muss frei Fahrt möglich sein. Staufreie, gut ausgebaute Autobahnen müssen nicht zwingend eine gute Eisenbahn unmöglich machen, wir brauchen beides im perfekten Zustand, wie es sich für eine Nation mit solchen Ansprüchen gehört.
41 052 schrieb:
Moin.

Sehr wahrscheinlich hast Du keine Kenntnisse von erlernten, echten Berufen, die an der Front richtig arbeiten.
So richtig mit "echtem malochen an der Front", bevor man an einen Posten in einer Partei kommt, und den "Aufstieg an den Honigtöpfen" durch lebt!
Wahrscheinlich ist Dir auch A. Nahles bekannt (mit Sicherheit!)!
Die hat ohne Ende studiert, nie was abgeschlossen / "auf die Reihe bekommen", von "Arbeit" nie null Ahnung gehabt.
Die ist einfach nur in der Partei auf gestiegen, durch ihre große Klappe!
Und sowas wurde in Deutschland "Arbeitsministerin"!!!
Außer dummen, kindischen Sprüchen ist von der doch nichts bekannt / über geblieben!
Erstaunlich ist für mich allerdings, das sie bisher noch nicht irgendwo auf dem "weichen Sofa", wo der Nektar nur so in Strömen fließt, einen Platz gefunden hat.
Aber "da geht bestimmt noch was", garantiert!
Wartet ab.
Sobald diese "Figur" im Gedächtnis verschwunden ist, fällt auch die "sehr weich"!
Bei G. Schröder fand sich ja auch noch was (bei einem "lupenreinen Demokraten"!).

Durchhalten!
Zumindest aus deinem "Beitrag" habe ich Folgendes erkannt:
Du bist ein gnadenloser Dummschwätzer der die gesamte braune Vorurteilsvielfalt von sich gibt.

Nochmal: Was ist für dich ein "ordentlicher" Beruf?

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero
Moin.

Das ist das einzige, was einem "Gutmenschen" einfällt, wenn er mal wieder nicht weiter weiß, und trotzdem was sagen muss!
Man steckt sein Gegenüber, der nur seine Meinung los lässt -was in diesem Land so weit mir bekannt, erlaubt ist-, gleich in die "braune Ecke" stellt, und als "Dummschwätzer" abtut.
Das erwidert eigentlich nur die grüne, linke Szene als tot schlag Argument.
Bei allem bin ich garantiert nicht für das braune Gesocks! Nicht mal ansatzweise!
Aber es passt wohl so schön in Dein Weltbild
Auch was "Arbeit / Beruf ist, erwähnte ich.
Aber wahrscheinlich kennst Du den Begriff auch nicht, weil man ja auch ohne Arbeit durch sein armseliges Leben kommen kann.
Siehe mein Beitrag noch einmal!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.05.20 09:50.

Neue Autos für neue Autobahnen (mL)

geschrieben von: kmueller

Datum: 23.05.20 10:44

Henra schrieb:
Ober-Rodener schrieb:
Da aber die Firmen heute eher in verkehrsgünstigen Lagen zu BAB oder Bundesstraße liegen müssen, statt einen eigenen
Gleisanschluß haben zu können, wird das wohl auch nicht mehr so einfach wieder kommen.
Dann muss man die Schiene günstiger und die Straße eben teurer machen. Irgendwann rechnet es sich dann wieder die Sachen auf der Schiene zu transportieren.
Mit dieser resignierten Grundhaltung ("Da kann man nix machen") wird die Verkehrswende nicht gelingen.
Gut, daß die Regierung hier endlich etwas tut.

Nachdem genug Autobahnen gebaut sind, kommen jetzt die ersten Pressemeldungen über eine Autokaufprämie:
[www.berliner-zeitung.de]
41 052 schrieb:
Moin.

Das ist das einzige, was einem "Gutmenschen" einfällt, wenn er mal wieder nicht weiter weiß, und trotzdem was sagen muss!
Man steckt sein Gegenüber, der nur seine Meinung los lässt -was in diesem Land so weit mir bekannt, erlaubt ist-, gleich in die "braune Ecke" stellt, und als "Dummschwätzer" abtut.
Das erwidert eigentlich nur die grüne, linke Szene als tot schlag Argument.
Bei allem bin ich garantiert nicht für das braune Gesocks! Nicht mal ansatzweise!
Aber es passt wohl so schön in Dein Weltbild
Auch was "Arbeit / Beruf ist, erwähnte ich.
Aber wahrscheinlich kennst Du den Begriff auch nicht, weil man ja auch ohne Arbeit durch sein armseliges Leben kommen kann.
Siehe mein Beitrag noch einmal!
Cool geschrieben! Du hast meine Hochachtung für den ahnungslosesten Beitrag dieses Jahr!

edit: Ich warte immer noch auf eine stichhaltige Erklärung was du unter "richtigen" Berufen verstehst!

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.05.20 11:12.
Abteil schrieb:
Manu Chao schrieb:
Es geht hier erst einmal um die reinen Kosten die sich für den Strassentransport durch Mineralölsteuer, CO₂ Abgabe und Maut erhöhen, während für den Schienentransport erstere nur deutlich geringer auswirken und mit den Trassenpreisen die streckenbezogenen Kosten eher gesenkt wurden. Dies ist die direkt bezifferbare Kostenseite.

Nicht so genau bezifferbar ist die allgemeine Attraktivität die durch Investitionen in Infrastruktur verbessert wird. Mehr Autobahnen und Bundesstrassen bedeuten schnellere, z.T. auch kürzere Wege, und etwas indirekter schnellere und günstigere Transport durch weniger Staus. Man muss sich allerdings fragen ob die Umlenkung auf die Schiene durch mehr Staus der beste Weg ist, da Staus erst einmal auch die Effizienz (Spritverbrauch pro Kilometer) verringern. Wenn Staus 10% des Verkehrs auf die Schiene verlagern aber für die restlichen 90% den Kraftstoffverbrauch erhöhen, ist damit wirklich etwas gewonnen? Wenn jemand diesen Effekt einmal durchgerechnet hat würde mich dies durchaus interessieren.
Deine genannten Kosten decken aber bei weitem nicht die durch den LKW-Verkehr verursachten Gesamtkosten. Die große Differenz wälzt der LKW-Verkehr auf die Gesellschaft ab.
Darum ging es mir ja garnicht, sondern nur darum dass die Politik die variablen Kosten für den Straßenverkehr über die letzten zwei bis drei Jahrzehnte immer wieder angehoben hat, während die Bahn weitgehend davon verschont geblieben ist bzw. in Einzelfällen (Trassengebühren) sogar gesenkt wurden.
Manu Chao schrieb:
Abteil schrieb:
Deine genannten Kosten decken aber bei weitem nicht die durch den LKW-Verkehr verursachten Gesamtkosten. Die große Differenz wälzt der LKW-Verkehr auf die Gesellschaft ab.
Darum ging es mir ja garnicht, sondern nur darum dass die Politik die variablen Kosten für den Straßenverkehr über die letzten zwei bis drei Jahrzehnte immer wieder angehoben hat, während die Bahn weitgehend davon verschont geblieben ist bzw. in Einzelfällen (Trassengebühren) sogar gesenkt wurden.
Dazu kann ich nur sagen: Thema verfehlt! Denn im Kern geht es nicht um die Anhebung der variablen Kosten, sondern ums Verursacherprinzip, das besagt, dass der Straßenverkehr seine Gesamtkosten selbst zu tragen hat. Und das tut er trotz Verteuerung bei weitem noch nicht.

edit: @Heiko Focken: Kommt nach Deinem Gepoltere und Eriks (User D 2027) und meiner anschließenden Replik eigentlich noch was von Dir?

+ Pro Reisekultur und intelligente Netzausbauten

- Contra grell ausgeleuchtete Großräume und Prestigebauten ohne Zielfahrplan




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.05.20 14:45.
Abteil schrieb:
Manu Chao schrieb:
Abteil schrieb:
Deine genannten Kosten decken aber bei weitem nicht die durch den LKW-Verkehr verursachten Gesamtkosten. Die große Differenz wälzt der LKW-Verkehr auf die Gesellschaft ab.
Darum ging es mir ja garnicht, sondern nur darum dass die Politik die variablen Kosten für den Straßenverkehr über die letzten zwei bis drei Jahrzehnte immer wieder angehoben hat, während die Bahn weitgehend davon verschont geblieben ist bzw. in Einzelfällen (Trassengebühren) sogar gesenkt wurden.
Dazu kann ich nur sagen: Thema verfehlt! Denn im Kern geht es nicht um die Anhebung der variablen Kosten, sondern ums Verursacherprinzip, das besagt, dass der Straßenverkehr seine Gesamtkosten selbst zu tragen hat. Und das tut er trotz Verteuerung bei weitem noch nicht.

Ich habe auf folgenden Satz von Henra geantwortet:
Dann muss man die Schiene günstiger und die Straße eben teurer machen.“

Es ging mir darum die Richtung zu beschreiben, ohne eine Wertung vorzunehmen wo genau das Ziel sein sollte.
Manu Chao schrieb:
Ich habe auf folgenden Satz von Henra geantwortet:
Dann muss man die Schiene günstiger und die Straße eben teurer machen.“

Es ging mir darum die Richtung zu beschreiben, ohne eine Wertung vorzunehmen wo genau das Ziel sein sollte.
Verstehe.

Für meine Begriffe sollte das bei der Straße mindestens das Verursacherprinzip greifen. Das wäre nur fair. Konsequenz wäre eine deutliche Verteuerung des Auto- und LKW-Verkehrs.

Wenn die Regierung weiterhin eine ökologische Verkehrswende verfolgt, dürfte man darüber hinaus eine Umverteilung vom umweltschädlichen Straßenverkehr auf die umweltfreundliche Schiene erwarten. Das würde den Straßenverkehr nochmals verteuern.

Auf der anderen Seite würden letztere Mittel der Schiene zufließen, womit diese ausgebaut und günstiger werden kann.

Henras Satz würde damit in beide Richtungen beantwortet werden. Sowohl Schiene günstiger als auch Straße teurer.

+ Pro Reisekultur und intelligente Netzausbauten

- Contra grell ausgeleuchtete Großräume und Prestigebauten ohne Zielfahrplan
Das ist vorsätzlich dümmlichstes Geschwätz aus dem braunen Sumpf!
Tatsachen tun linken Zecken bisweilen "etwas weh"!
Es ist schon etwas armselig, wenn man schon für eine anderen User hier antworten will / muss!
Eben: Linker "Gutmensch"!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.05.20 00:23.
41 052 schrieb:
Tatsachen tun linken Zecken bisweilen "etwas weh"!
Satzbildung ist nicht deins, gell?
Und sowas von einem aufrechten "Deutschen"... armseliges Würstchen.

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero
Dein Name ist eben Programm:
Null2 = "Null hoch 2 Ahnung".
Aber zu allem seinen Senf hier ablassen.
Sei er noch so ………..!



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.05.20 00:28.
41 052 schrieb:
Dein Name ist eben Programm:
Null2 = "Null hoch 2 Ahnung".
Aber zu allem seinen Senf hier ablassen.
Sei er noch so ………..!
Deine Nazikommentare laden direkt dazu ein.
Fällt dir eigentlich nicht mehr ein als meinen Nickname zu kommentieren?
Armselige kleine braune Wurst...

edit:
Im Übrigen nutzt es nichts wenn man seine Beleidigungen im Nachhinein editiert oder löscht. Screenshot ist schon lange gemacht.

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.05.20 18:33.

Unnützes Kindergartengezanke!

geschrieben von: Ober-Rodener

Datum: 27.05.20 18:36

Null2 schrieb:
41 052 schrieb:
Dein Name ist eben Programm:
Null2 = "Null hoch 2 Ahnung".
Aber zu allem seinen Senf hier ablassen.
Sei er noch so ………..!
Deine Nazikommentare laden direkt dazu ein.
Fällt dir eigentlich nicht mehr ein als meinen Nickname zu kommentieren?
Armselige kleine braune Wurst...

edit:
Im Übrigen nutzt es nichts wenn man seine Beleidigungen im Nachhinein editiert oder löscht. Screenshot ist schon lange gemacht.

Ist der Kindergarten hier nun endlich fertig und kommt wieder zum Thema zurück?

Schlimm hier.

Gruß

-OR
Vor ein paar Tagen noch die große Klappe wegen meiner Rechtschreibung, und selber?
Wie war das noch einmal mit dem: "Im Glashaus sitzen...…"?

Ich erinnere noch mal daran:

[www.drehscheibe-online.de]

Oder bist Du so in Rage, das Dir der "Ackermann" abpfeift?

Zitat: "Armselige kleine braune Wurst ….."

Noch einmal Rechtschreibung:
"Armselige, kleine, braune Wurst...…"!

Ich habe mir mal Deine Kommentare hier bei DSO mal rausgesucht.
Außer Pöbeln, motzen und labern über alles hast Du nichts weiter drauf.
Bahn bezogen ist da kaum was bei.
Du suchst Dir in allen Foren jemanden, und beschmeißt ihn mit Dreck.
Und wenn Du nicht weiter kommst, kommt die Nazikeule.

Dagegen habe ich allerdings in einigen Foren hier mit realen Bahn Infos, auch mit Bildern, gefüttert.
Und Du?

Kopfschüttelnd.....



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.05.20 19:36.
"Linke Zecke", "Gutmensch"...

Alles rechtes Gelaber von dir. Aber du bist ja kein Brauner, nene. Du bist zu feige um dazu zu stehen was du so von dir gibst sonst hättest du nicht deine Beiträge weiter oben korrigiert.
Du kannst dich gerne weiter rechtfertigen, deine Nazi-Kommentare sprechen für sich.

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero

Re: Unnützes Kindergartengezanke!

geschrieben von: Henra

Datum: 28.05.20 11:58

Ober-Rodener schrieb:
Ist der Kindergarten hier nun endlich fertig und kommt wieder zum Thema zurück?

Offenbar nicht.

Zitat
Schlimm hier.
Yup.