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Ober-Rodener schrieb:
Da aber die Firmen heute eher in verkehrsgünstigen Lagen zu BAB oder Bundesstraße liegen müssen, statt einen eigenen
Gleisanschluß haben zu können, wird das wohl auch nicht mehr so einfach wieder kommen.
Dann muss man die Schiene günstiger und die Straße eben teurer machen. Irgendwann rechnet es sich dann wieder die Sachen auf der Schiene zu transportieren.
Mit dieser resignierten Grundhaltung ("Da kann man nix machen") wird die Verkehrswende nicht gelingen. Für CO2 Einsparung ist der Straßengüterverkehr mit Abstand der längste Hebel, da es einen sehr hohen Faktor im Primärenergieverbrauch zu Gunsten der Schiene (4-5:1) gibt und man mit einer Verdopplung des SGV (was bei ~7000 Zügen pro Tag auch kapazitiv nicht komplett jenseits von Afrika wäre -im PV würde eine Verdopplung täglich 35000 Züge mehr bedeuten und nur 8% Marktanteil vom MIV abknabbern, darüberhinaus ist der Primärenergieverbrauch im PV nur im Faktor ~1,5:1 zugunsten der Schiene) auch signifikante prozentuale Reduzierung des Straßengüterverkehrs (ca 30%) erreichen würde.
Ober-Rodener schrieb:
solange weiterhin die Wirtschaft der Meinung ist, daß man Lagerhaltung nur auf Rädern hat und keine echten Warenlager
oder kaum noch Umschlagplätze existieren, solange wird man auch den LKW-Verkehr nicht reduzieren können.
Und solange Skandinavier der Meinung sind dass man Lebensmittel isst die nicht in Skandinavien angebaut werden (können), wird man den LKW-Verkehr durch Deutschland Richtung Skandinavien nicht reduzieren können.

Nach dem Motto, wenn andere ihr Verhalten ändern würden, könnte man die Welt verbessern ohne dass ich etwas machen müsste.
Manu Chao schrieb:
Ober-Rodener schrieb:
solange weiterhin die Wirtschaft der Meinung ist, daß man Lagerhaltung nur auf Rädern hat und keine echten Warenlager
oder kaum noch Umschlagplätze existieren, solange wird man auch den LKW-Verkehr nicht reduzieren können.
Und solange Skandinavier der Meinung sind dass man Lebensmittel isst die nicht in Skandinavien angebaut werden (können), wird man den LKW-Verkehr durch Deutschland Richtung Skandinavien nicht reduzieren können.

Nach dem Motto, wenn andere ihr Verhalten ändern würden, könnte man die Welt verbessern ohne dass ich etwas machen müsste.
Die Verboteritis auf den Punkt gebracht:

- Die Nichtraucher nötigen die anderen dazu es ihnen gleich zu tun
- Die Fahrer von Kleinwagen oder begeisterte Langsamfahrer fordern von den anderen, dass sie ebenfalls langsam fahren
- Man baut an der Autobahn oder Schiene und fordert von anderen, nur ja keinen Lärm zu machen
- u.s.w.

Gruß

Rübezahl
Henra schrieb:
Dann muss man die Schiene günstiger und die Straße eben teurer machen. Irgendwann rechnet es sich dann wieder die Sachen auf der Schiene zu transportieren.
Mit dieser resignierten Grundhaltung ("Da kann man nix machen") wird die Verkehrswende nicht gelingen.
Man hat an der Mineralöl/Energiesteuer schon eine Weile nicht mehr geschraubt, aber es nicht ja nicht so dass man seit 1990 (Kyoto) nichts gemacht hätte: [www.bmu.de] Und ab 2021 kommt die CO₂-Abgabe von 25 Euro/Tonne hinzu was 7 bis 8 Cent/Liter entspricht und bis 2025 auf 55 Euro/Tonne bzw. 15-20 Cent/Liter steigt.

Dazu kommt dann noch die LKW-Maut. Die Einnahmen aus dieser sind z.B. im Jahr 2019 um 44% gegen über dem Vorjahr angestiegen (höhere Sätze plus Einbeziehung der Bundesstrassen).



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.05.20 16:30.
Manu Chao schrieb:
Dazu kommt dann noch die LKW-Maut. Die Einnahmen aus dieser sind z.B. im Jahr 2019 um 44% gegen über dem Vorjahr angestiegen (höhere Sätze plus Einbeziehung der Bundesstrassen).
Und wem kommen diese Einnahmen zugute? Der LKW-Industrie! Es werden davon noch mehr Straßen gebaut, für noch mehr LKW. Diese Maut ist ein Witz, das ist linke Tasche, rechte Tasche. Bis 2011 hatte die Maut noch einen Sinn, als auch noch ökologischere Verkehrsträger von ihr profitierten. Diese Umverteilung wurde dann von CSU-Verkehrsminister Ramsauer gestrichen. Das ist die Verkehrswende der Bundesregierung: Verlagerung von der Schiene auf die Straße.

Seit einem Beschluss der damaligen Bundesregierung im Jahr 2011 kommen hierzulande dagegen die Einnahmen aus der Lkw-Maut nicht mehr allen Verkehrsträgern zu Gute. Die Milliarden sind zwingend für die Straße und vor allem den Erhalt des Bundesfernstraßennetzes vorgesehen.
[www.verbaende.com]

Dabei gibt es eine breite Mehrheit für die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene:

UMFRAGE: LKW SOLLEN MIT MAUT SCHIENE FINANZIEREN
Der Verband Allianz pro Schiene hat das Meinungsforschungsinstituts Civey mit einer Umfrage zur Lkw-Maut beauftragt. Ein Ergebnis daraus ist, dass eine deutliche Mehrheit der Deutschen sich mit dem Geld der Maut einen stärkeren Ausbau der Eisenbahn wünscht.
[www.verkehrsrundschau.de]

Die Entwicklung mit den Gas-LKW geht ja auch in die völlig falsche Richtung. Reiht sich in die Fehlentwicklungen wie Lang-LKW, Oberleitungs-LKW et. schön ein. Unter dem Deckmantel von Corona werden weitere Beschränkungen des Straßengüterverkehrs gestrichen. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.

+ Pro Reisekultur und intelligente Netzausbauten

- Contra grell ausgeleuchtete Großräume und Prestigebauten ohne Zielfahrplan




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.05.20 16:34.
Abteil schrieb:
Manu Chao schrieb:
Dazu kommt dann noch die LKW-Maut. Die Einnahmen aus dieser sind z.B. im Jahr 2019 um 44% gegen über dem Vorjahr angestiegen (höhere Sätze plus Einbeziehung der Bundesstrassen).
Und wem kommen diese Einnahmen zugute? Der LKW-Industrie! Es werden davon noch mehr Straßen gebaut, für noch mehr LKW. Diese Maut ist ein Witz, das ist linke Tasche, rechte Tasche. Bis 2011 hatte die Maut noch einen Sinn, als auch noch ökologischere Verkehrsträger von ihr profitierten. Diese Umverteilung wurde dann von CSU-Verkehrsminister Ramsauer gestrichen. Das ist der Verkehrswende der Bundesregierung: Verlagerung von der Schiene auf die Straße.

Seit einem Beschluss der damaligen Bundesregierung im Jahr 2011 kommen hierzulande dagegen die Einnahmen aus der Lkw-Maut nicht mehr allen Verkehrsträgern zu Gute. Die Milliarden sind zwingend für die Straße und vor allem den Erhalt des Bundesfernstraßennetzes vorgesehen.
[www.verbaende.com]

Dabei gibt es eine breite Mehrheit für die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene:

UMFRAGE: LKW SOLLEN MIT MAUT SCHIENE FINANZIEREN
Der Verband Allianz pro Schiene hat das Meinungsforschungsinstituts Civey mit einer Umfrage zur Lkw-Maut beauftragt. Ein Ergebnis daraus ist, dass eine deutliche Mehrheit der Deutschen sich mit dem Geld der Maut einen stärkeren Ausbau der Eisenbahn wünscht.
[www.verkehrsrundschau.de]
Es geht hier erst einmal um die reinen Kosten die sich für den Strassentransport durch Mineralölsteuer, CO₂ Abgabe und Maut erhöhen, während für den Schienentransport erstere nur deutlich geringer auswirken und mit den Trassenpreisen die streckenbezogenen Kosten eher gesenkt wurden. Dies ist die direkt bezifferbare Kostenseite.

Nicht so genau bezifferbar ist die allgemeine Attraktivität die durch Investitionen in Infrastruktur verbessert wird. Mehr Autobahnen und Bundesstrassen bedeuten schnellere, z.T. auch kürzere Wege, und etwas indirekter schnellere und günstigere Transport durch weniger Staus. Man muss sich allerdings fragen ob die Umlenkung auf die Schiene durch mehr Staus der beste Weg ist, da Staus erst einmal auch die Effizienz (Spritverbrauch pro Kilometer) verringern. Wenn Staus 10% des Verkehrs auf die Schiene verlagern aber für die restlichen 90% den Kraftstoffverbrauch erhöhen, ist damit wirklich etwas gewonnen? Wenn jemand diesen Effekt einmal durchgerechnet hat würde mich dies durchaus interessieren.
Manu Chao schrieb:
Henra schrieb:
Dann muss man die Schiene günstiger und die Straße eben teurer machen. Irgendwann rechnet es sich dann wieder die Sachen auf der Schiene zu transportieren.
Mit dieser resignierten Grundhaltung ("Da kann man nix machen") wird die Verkehrswende nicht gelingen.
Man hat an der Mineralöl/Energiesteuer schon eine Weile nicht mehr geschraubt, aber es nicht ja nicht so dass man seit 1990 (Kyoto) nichts gemacht hätte: [www.bmu.de] Und ab 2021 kommt die CO₂-Abgabe von 25 Euro/Tonne hinzu was 7 bis 8 Cent/Liter entspricht und bis 2025 auf 55 Euro/Tonne bzw. 15-20 Cent/Liter steigt.

Dazu kommt dann noch die LKW-Maut. Die Einnahmen aus dieser sind z.B. im Jahr 2019 um 44% gegen über dem Vorjahr angestiegen (höhere Sätze plus Einbeziehung der Bundesstrassen).
Eine Lkw-Maut ist erst dann eine echte Maut, wenn man die Straßenabnutzung dieser Fahzeuge zugrundelegte. Das alleine würde schon die Güter wieder auf die Schiene bringen !!!

Gruß

Rübezahl
vierachser schrieb:
"Berlin. In Deutschland sind im vergangenen Jahr deutlich mehr neue Autobahnen oder Bundesstraßen gebaut oder
erweitert worden als Bahnstrecken. Das geht aus Antworten der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion
hervor. Der Grünen-Verkehrspolitiker Matthias Gastel sagte der Nachrichtenagentur dpa, das Missverhältnis von
Ankündigungen und Taten in der Verkehrspolitik werde immer größer..."

Hier der komplette Artikel vom Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) (ohne Bezahlschranke)

Gruß vom vierachser
Deutschland gibt allgemein zu wenig für Infrastruktur aus. Gestern noch in den Niederlanden gewesen, was die Bauen ist der Wahnsinn und der Grund, wieso die Niederlande uns wirtschaftlich überlegen sind!
Sowohl riesige neue Autobahnen, Bahnstrecken für 28 Züge/Stunde, 10min-Takt auf Strecken quer durchs Land und flächendeckendes Internet.

Deutschland gibt jedes Jahr für Verkehrsinfrastruktur 28 Milliarden aus, genauso viel wie für die Folgen der Flüchtlingskrise. Durch Steuerflucht von Konzernen entgeht uns eine Menge, Steuern werden teils verschwendet.
Der gesamte Verkehrssektor sollte doppelt soviel erhalten, Infrastruktur ist der Kern des Wohlstandes.

Wir brauchen einen 5spurigen Kölner Ring, staufreie Ruhrgebiets-Autobahnen, SFSs durchs Land und Nahverkehr flächendeckend im 30‘ Takt, auch auf dem Land.

Verkehrsinvestitionen sind Investitionen in die Zukunft.

Grüße,
Max, der hoffentlich mal in der Politik landen wird.
Hallo Max,

aber bitte nicht Berufspolitiker werden. Ich kann diesen Typen, die nie im Leben gearbeitet haben, einfach nicht vertrauen. Erst mal ein ordentlicher Beruf, dann die Politik, so muss es sein und so war auch die Vita der wichtigsten deutschen Politiker...

Grüße

Martin
maxbahn schrieb:
Wir brauchen einen 5spurigen Kölner Ring, staufreie Ruhrgebiets-Autobahnen, SFSs durchs Land und Nahverkehr flächendeckend im 30‘ Takt, auch auf dem Land.

Verkehrsinvestitionen sind Investitionen in die Zukunft.

Grüße,
Max, der hoffentlich mal in der Politik landen wird.
Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob wir das wirklich wollen sollten ;-)
Oder hier erlauben sich jemand kleine Scherz...
Ich glaube immer noch daran, dass Corona aus dem Reagenzglas eines deutschen, staatlich gesteuerten Chemielabors kommt. Die CSU hat zusammen mit den FDP beschlossen, dieses Virus nun frei zu lassen, damit man den ÖPNV endlich als gefährlich abstempeln kann. Nun braucht man auch nicht mehr Geld "sinnlos" in den ÖPNV investieren, den ja sowieso jetzt niemand mehr braucht.
QJ 7002 schrieb:
Hallo Max,

aber bitte nicht Berufspolitiker werden. Ich kann diesen Typen, die nie im Leben gearbeitet haben, einfach nicht vertrauen. Erst mal ein ordentlicher Beruf, dann die Politik, so muss es sein und so war auch die Vita der wichtigsten deutschen Politiker...

Grüße

Martin
Was ist denn für dich ein "ordentlicher" Beruf?

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero
traktionsumrichter schrieb:
Ich glaube immer noch daran, dass Corona aus dem Reagenzglas eines deutschen, staatlich gesteuerten Chemielabors kommt. Die CSU hat zusammen mit den FDP beschlossen, dieses Virus nun frei zu lassen, damit man den ÖPNV endlich als gefährlich abstempeln kann. Nun braucht man auch nicht mehr Geld "sinnlos" in den ÖPNV investieren, den ja sowieso jetzt niemand mehr braucht.
Kicher, Pruuusst, Brüüüüüülll!
Das ist meine persönliche Corona Theorie des Tages! :-D
Manu Chao schrieb:
Es geht hier erst einmal um die reinen Kosten die sich für den Strassentransport durch Mineralölsteuer, CO₂ Abgabe und Maut erhöhen, während für den Schienentransport erstere nur deutlich geringer auswirken und mit den Trassenpreisen die streckenbezogenen Kosten eher gesenkt wurden. Dies ist die direkt bezifferbare Kostenseite.

Nicht so genau bezifferbar ist die allgemeine Attraktivität die durch Investitionen in Infrastruktur verbessert wird. Mehr Autobahnen und Bundesstrassen bedeuten schnellere, z.T. auch kürzere Wege, und etwas indirekter schnellere und günstigere Transport durch weniger Staus. Man muss sich allerdings fragen ob die Umlenkung auf die Schiene durch mehr Staus der beste Weg ist, da Staus erst einmal auch die Effizienz (Spritverbrauch pro Kilometer) verringern. Wenn Staus 10% des Verkehrs auf die Schiene verlagern aber für die restlichen 90% den Kraftstoffverbrauch erhöhen, ist damit wirklich etwas gewonnen? Wenn jemand diesen Effekt einmal durchgerechnet hat würde mich dies durchaus interessieren.
Deine genannten Kosten decken aber bei weitem nicht die durch den LKW-Verkehr verursachten Gesamtkosten. Die große Differenz wälzt der LKW-Verkehr auf die Gesellschaft ab.

Laut einer Analyse des Zürcher Forschungsinstituts Infras entfallen 96 Prozent der externen Kosten auf den Straßenverkehr. Mindestens 40 Prozent der externen Kosten sind reine Umweltfolgeschäden, zu denen die Schäden durch Luftverschmutzung und Lärm, Klimafolgeschäden sowie Schäden an Natur und Landschaft zählen. Bei Fahrten mit dem Pkw entstehen nach Berechnungen des Umweltbundesamtes knapp 3 Cent pro Kilometer allein an Umweltkosten – bei einer Gesamtfahrleistung von 100.000 Kilometern sind das externe Kosten in Höhe von 3.000 Euro. Beim Lkw liegen die Kosten im Schnitt sogar bei mehr als 17 Cent.
[www.bpb.de]

Wer Straßen säht, wird Verkehr ernten. Der effektivste Weg, Staus zu verhindern, ist eine massive Verlagerung auf die Schiene, die entsprechend ausgebaut gehört. Ein Blick in die Schweiz mag an dieser Stelle aufschlussreich sein.

+ Pro Reisekultur und intelligente Netzausbauten

- Contra grell ausgeleuchtete Großräume und Prestigebauten ohne Zielfahrplan
Moin.

Sehr wahrscheinlich hast Du keine Kenntnisse von erlernten, echten Berufen, die an der Front richtig arbeiten.
So richtig mit "echtem malochen an der Front", bevor man an einen Posten in einer Partei kommt, und den "Aufstieg an den Honigtöpfen" durch lebt!
Wahrscheinlich ist Dir auch A. Nahles bekannt (mit Sicherheit!)!
Die hat ohne Ende studiert, nie was abgeschlossen / "auf die Reihe bekommen", von "Arbeit" nie null Ahnung gehabt.
Die ist einfach nur in der Partei auf gestiegen, durch ihre große Klappe!
Und sowas wurde in Deutschland "Arbeitsministerin"!!!
Außer dummen, kindischen Sprüchen ist von der doch nichts bekannt / über geblieben!
Erstaunlich ist für mich allerdings, das sie bisher noch nicht irgendwo auf dem "weichen Sofa", wo der Nektar nur so in Strömen fließt, einen Platz gefunden hat.
Aber "da geht bestimmt noch was", garantiert!
Wartet ab.
Sobald diese "Figur" im Gedächtnis verschwunden ist, fällt auch die "sehr weich"!
Bei G. Schröder fand sich ja auch noch was (bei einem "lupenreinen Demokraten"!).

Durchhalten!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.05.20 21:39.

Eine hat zumindest noch nichts falsch gemacht!

geschrieben von: D 2027

Datum: 22.05.20 22:01

Der Zeuge Desiros schrieb:Zitat:
Nun sind nächstes Jahr Bundestagswahlen. Etwas neues wäre daher einmal die Aussage, welche Partei ihr denn stattdessen in der Verkehrspolitik haben möchtet!

Jetzt sagt bitte nicht "keine" oder meckert weiter herum, denn das bringt uns und die Eisenbahn keinen Jota weiter. Oder, als weiterführende Frage: was habt ihr persönlich dafür getan, dass mehr für die Eisenbahn oder den ÖV gemacht wird? "Polit-Bashing bei DS Online betrieben" gilt als Antwort übriges nicht.

Ich befürchte allerdings, dass hier nicht wirklich viele begründete Wahlempfehlungen kommen werden. Das wäre ja mit Arbeit oder konstruktivem Nachdenken verbunden, und damit sammelt man am Stammtisch nun einmal keine Punkte.
Geschätzter Heiko,

leider ist Deine Frage falsch gestellt. Niemand - mit Ausnahme derjenigen in diesem Forum, die keine vernünftige Welt mit Sex, Drugs & Rock n Roll, sondern nur die beschränkte Sicht durch die Eisenbahnbrille kennen - wählt eine Partei nur der Verkehrspolitik wegen, sondern da kommen erst einmal die harten Themen. Und wenn man in diesen mit einer übereinstimmt, muss man halt auch die meist miese Verkehrspolitik in Kauf nehmen. Beispiel: wenn Wähler ein inniger Verfechter der Law & Order Politik der CSU und Freund geschlossener Grenzen bin, muss er oder sie halt damit auch einen Andreas Scheuer ertragen, auch wenn der als Verkehrsminister unerträglich ist.

Und sollte man trotzdem der Verkehrspolitik die höchste Priorität bei der Wahlentscheidung einräumen und z.B. im Ländle eine grüne Verkehrspolitik wollen, bekommt man leider dafür einen zunehmend autoritären Ministerpräsidenten, der wenn man seinen "Empfehlungen" nicht folgt, zwei Tage darauf mit Verboten kommt und Autokaufprämien gut findet mit serviert. Eine Beilagenänderung wie im Restaurant gibt es in der Landes- und Bundespolitik - auch für einen Euro Aufpreis - halt leider nicht.

Was folgt daraus? Sehr viel mehr als selbst machen kann ich leider nicht anbieten um den persönlichen Spagat zwischen persönlich wichtigen prioritären harten Themen (wir steuern gerade auf eine Wirtschaftskrise allererster Sahne zu) und "weicher" Verkehrspolitik zu bewältigen und das Gewissen zu beruhigen. Im Extremfall ist das sogar bei einer Spasspartei wie der FDP möglich; das Beispiel Rainer Brüderles als Vater des RLP-Taktes - auch seine heroischen Verdienste um die Weinwirtschaft sollen an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben! - wurde in diesem Thread schon einmal angeführt.

Ach ja Spasspartei: die PARTEI ist bekanntlich keine solche, sondern eine Wahlmöglichkeit für intelligente Protestwähler. Mit seriösem Populismus, aber uneingeschränkt empfehlenswert! Sie ist nämlich sehr gut und hat in der Verkehrspolitik noch nie etwas falsch gemacht... von den Linienzeppelinen zwischen Singen und Konstanz [www.suedkurier.de] schwärmte nicht nur der Kreisseniorenrat! Auch kann man da relativ schnell (der am Weltfrauentag verfügte 100tägige Aufnahmestop für Männer - Frauen dürfte es ja in unserem Forum nicht geben - läuft demnächst aus) Karriere machen, die Prozentzahlen bei Wahlen steigen exzeptionell und ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass es nichts geileres gibt als z.B. bei einer BuTaWa in die Wahlkabine zu treten und jemand wählen zu können, an den man glaubt und dem man voll und ganz vertraut... nämlich sich selbst!

Du siehst Heiko, mit etwas konstruktivem Nachdenken kommt man schon auf eine Wahlempfehlung. Einfach sich selbst wählen... dann klappt es auch mit der Verkehrspolitik!

Erik

Maskenpflicht? Dann fahr ich nicht!




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.05.20 22:31.
Henra schrieb:
maxbahn schrieb:
Wir brauchen einen 5spurigen Kölner Ring, staufreie Ruhrgebiets-Autobahnen, SFSs durchs Land und Nahverkehr flächendeckend im 30‘ Takt, auch auf dem Land.

Verkehrsinvestitionen sind Investitionen in die Zukunft.

Grüße,
Max, der hoffentlich mal in der Politik landen wird.
Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob wir das wirklich wollen sollten ;-)
Oder hier erlauben sich jemand kleine Scherz...
Die Infrastruktur von Deutschland hängt einfach überall zu weit hinterher, durch verspätete LKW entsteht auch ein riesiger volkswirtschaftlicher Schaden. Städte gehören autofrei/autoarm, aber außerhalb muss frei Fahrt möglich sein. Staufreie, gut ausgebaute Autobahnen müssen nicht zwingend eine gute Eisenbahn unmöglich machen, wir brauchen beides im perfekten Zustand, wie es sich für eine Nation mit solchen Ansprüchen gehört.
41 052 schrieb:
Moin.

Sehr wahrscheinlich hast Du keine Kenntnisse von erlernten, echten Berufen, die an der Front richtig arbeiten.
So richtig mit "echtem malochen an der Front", bevor man an einen Posten in einer Partei kommt, und den "Aufstieg an den Honigtöpfen" durch lebt!
Wahrscheinlich ist Dir auch A. Nahles bekannt (mit Sicherheit!)!
Die hat ohne Ende studiert, nie was abgeschlossen / "auf die Reihe bekommen", von "Arbeit" nie null Ahnung gehabt.
Die ist einfach nur in der Partei auf gestiegen, durch ihre große Klappe!
Und sowas wurde in Deutschland "Arbeitsministerin"!!!
Außer dummen, kindischen Sprüchen ist von der doch nichts bekannt / über geblieben!
Erstaunlich ist für mich allerdings, das sie bisher noch nicht irgendwo auf dem "weichen Sofa", wo der Nektar nur so in Strömen fließt, einen Platz gefunden hat.
Aber "da geht bestimmt noch was", garantiert!
Wartet ab.
Sobald diese "Figur" im Gedächtnis verschwunden ist, fällt auch die "sehr weich"!
Bei G. Schröder fand sich ja auch noch was (bei einem "lupenreinen Demokraten"!).

Durchhalten!
Zumindest aus deinem "Beitrag" habe ich Folgendes erkannt:
Du bist ein gnadenloser Dummschwätzer der die gesamte braune Vorurteilsvielfalt von sich gibt.

Nochmal: Was ist für dich ein "ordentlicher" Beruf?

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero
Moin.

Das ist das einzige, was einem "Gutmenschen" einfällt, wenn er mal wieder nicht weiter weiß, und trotzdem was sagen muss!
Man steckt sein Gegenüber, der nur seine Meinung los lässt -was in diesem Land so weit mir bekannt, erlaubt ist-, gleich in die "braune Ecke" stellt, und als "Dummschwätzer" abtut.
Das erwidert eigentlich nur die grüne, linke Szene als tot schlag Argument.
Bei allem bin ich garantiert nicht für das braune Gesocks! Nicht mal ansatzweise!
Aber es passt wohl so schön in Dein Weltbild
Auch was "Arbeit / Beruf ist, erwähnte ich.
Aber wahrscheinlich kennst Du den Begriff auch nicht, weil man ja auch ohne Arbeit durch sein armseliges Leben kommen kann.
Siehe mein Beitrag noch einmal!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.05.20 09:50.

Neue Autos für neue Autobahnen (mL)

geschrieben von: kmueller

Datum: 23.05.20 10:44

Henra schrieb:
Ober-Rodener schrieb:
Da aber die Firmen heute eher in verkehrsgünstigen Lagen zu BAB oder Bundesstraße liegen müssen, statt einen eigenen
Gleisanschluß haben zu können, wird das wohl auch nicht mehr so einfach wieder kommen.
Dann muss man die Schiene günstiger und die Straße eben teurer machen. Irgendwann rechnet es sich dann wieder die Sachen auf der Schiene zu transportieren.
Mit dieser resignierten Grundhaltung ("Da kann man nix machen") wird die Verkehrswende nicht gelingen.
Gut, daß die Regierung hier endlich etwas tut.

Nachdem genug Autobahnen gebaut sind, kommen jetzt die ersten Pressemeldungen über eine Autokaufprämie:
[www.berliner-zeitung.de]
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