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Hallo zusammen.

Nach einem Gutachten wurden die Verblendungssteine nicht richtig eingebaut und sollen nun mit Netze gesichtert werden.
https://abload.de/img/2019-09-1111-53-467ijfo.jpg
Ein Teil der Mauer


Pm-Link: [www.wz.de]

Bild des Monats -Juni: 216 045 am 31.05.1980 in Gladbeck-Zweckel

http://abload.de/img/logo_unten13is2u.gif [www.herberts-eisenbahnbilder.de]
Bautagebuch Umbau Wuppertaler Hbf + Vorplatz + B7 von 2009 bis 2020

Wer oder was ist W.-Hbf?

geschrieben von: bollisee

Datum: 19.05.20 12:44

Bitte aussagekräftig formulieren.

Re: Wer oder was ist W.-Hbf?

geschrieben von: Stefan3872

Datum: 19.05.20 12:58

bollisee schrieb:
Bitte aussagekräftig formulieren.
Wuppertal Hauptbahnhof ehemals Wuppertal-Elberfeld ehemals Elberfeld Hauptbahnhof ehemals Elberfeld-Döppersberg ehemals Elberfeld! Zufrieden?

Meine Fotos findet ihr auf flickr oder auf Instagram

Re: Wer oder was ist W.-Hbf?

geschrieben von: 1208

Datum: 19.05.20 14:13

Stefan3872 schrieb:
bollisee schrieb:
Bitte aussagekräftig formulieren.
Wuppertal Hauptbahnhof ehemals Wuppertal-Elberfeld ehemals Elberfeld Hauptbahnhof ehemals Elberfeld-Döppersberg ehemals Elberfeld! Zufrieden?
Der Hinweis "Bautagebuch Umbau Wuppertaler HBF" ist sogar in der Signatur des TO zu finden ...
Guten Tag,

gibt es eigentlich in Deutschland keine Bauwerke oder Baustellen mehr, wo so gearbeitet wird, wie es geplant war?
Sind da nur noch Pfeiffen am Werk oder liegt es an der Ausschreiberei, durch die an sehr vielen Stellen nur noch
mit Sub-Subunternehmern gearbeitet werden kann, da sonst die Preis nicht zu halten wären?

Und Netze werden die Optik zerstören, da hätte man es gleich lassen können!

Gruß

-OR
Das liegt zum Teil an der Tatsache das man durch die Ausschreiberei den billigsten Anbieter nehmen muss und der dann noch Subsubsubunternehmer dazu holt. Zum anderen Teil fehlt in den Verwaltungen in Deutschland massiv Personal, das hat zur Folge das Bauüberwachung ect. schon mal zu kurz kommen. Und das mit dem Personal wird in den Nächsten Jahren noch schlimmer, dann geht die Generation Babyboomer in Rente und Pension.

Das einzige was uns jetzt bei den Verwaltungen Hoffnung macht ist die Coronakrise. Den nach bzw. während der Krise steigt die Bewerberzahl im öffentlichen Dienst.

Meine Fotos findet ihr auf flickr oder auf Instagram
Ober-Rodener schrieb:
gibt es eigentlich in Deutschland keine Bauwerke oder Baustellen mehr, wo so gearbeitet wird, wie es geplant war?
Die gibt es sehr zahlreich. Sie finden nur nicht bzw. sehr selten den Weg in die Öffentlichkeit. Kann man hier auch sehr schön sehen, dass man sich an dem kratzt, was nicht funktioniert statt zu reflektieren, dass das komplexe Bauprojekt im Wesentlichen erfolgreich abgeschlossen ist.

Zitat
Und Netze werden die Optik zerstören, da hätte man es gleich lassen können!
Wer sagt, dass die Netze zum Dauerzustand werden sollen? Und nicht, um die Mauer nur so lange zu sichern bis Regressanforderungen klar sind und die Nachbesserungen geklärt sind.

Viele Grüße
Florian Schulz





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.05.20 16:12.
Florian Schulz schrieb:
Wer sagt, dass die Netze zum Dauerzustand werden sollen? Und nicht, um die Mauer nur so lange zu sichern bis Regressanforderungen klar sind und die Nachbesserungen geklärt sind.
Viele Grüße
Florian Schulz

Tja, so wie man das in Deutschland kennt, wird das Jahre dauern und dann ggfls. nicht mehr reversibel.
Denn die Behörden und Gerichte sind eh überlastet und gerade Regressverfahren dauern oftmals so lange,
daß der Verursacher nicht mehr greifbar ist, weil pleite gegangen oder aufgelöst worden ist.

Gruß

-OR
Ober-Rodener schrieb:
Tja, so wie man das in Deutschland kennt, wird das Jahre dauern und dann ggfls. nicht mehr reversibel.
Denn die Behörden und Gerichte sind eh überlastet und gerade Regressverfahren dauern oftmals so lange,
daß der Verursacher nicht mehr greifbar ist, weil pleite gegangen oder aufgelöst worden ist.
Und weil das überall so ist, muss das in Wuppertal qua Naturgesetz auch so eintreten? Ist denn schon bekannt ob es sich um ein so unbeherrschbares Problem handelt, dass die Szenarien plausibel sind?

Viele Grüße
Florian Schulz

Stefan3872 schrieb:
Das liegt zum Teil an der Tatsache das man durch die Ausschreiberei den billigsten Anbieter nehmen muss und der dann noch Subsubsubunternehmer dazu holt. Zum anderen Teil fehlt in den Verwaltungen in Deutschland massiv Personal, das hat zur Folge das Bauüberwachung ect. schon mal zu kurz kommen. Und das mit dem Personal wird in den Nächsten Jahren noch schlimmer, dann geht die Generation Babyboomer in Rente und Pension.

Das einzige was uns jetzt bei den Verwaltungen Hoffnung macht ist die Coronakrise. Den nach bzw. während der Krise steigt die Bewerberzahl im öffentlichen Dienst.
Hast du Insiderwissen oder nur allgemeine Vorurteile?

Ich lese immer nur "den wirtschaftlichsten Anbieter". Und früher war alles besser....
Hallo

gibt es nicht immer zwei Seiten bei solchen Sachen? Einmal der Unternehmer, der hier nicht korrekte Arbeit abliefert und zum anderen die Leute, die die Arbeit schlussendlich abnehmen.
Die tragen meines Erachtens nach auch eine Mitschuld. Da müsste man doch Fachleute haben, die das beurteilen und wenn nötig Nachbesserung einfordern können.

Gruß
Uwe
Das erst gelinkte Artikel ist Opinion, aber man kann ein bisschen weiter durch. Dann ist das Problem anscheinend das die gewählte Steinsorte nicht 'frostfest' ist, könnte Teile abbrechen. Also möglicherweise ein Fehler im Entwurf?

mfG aus Asd (AMS), Robert
ingo st. schrieb:
Hast du Insiderwissen oder nur allgemeine Vorurteile?

Ich lese immer nur "den wirtschaftlichsten Anbieter". Und früher war alles besser....
Ja, ich hab Insiderwissen. Ich arbeite seit fast 20 Jahren bei einer städtischen Immobilienwirtschaft und habe imes oft genug live mitbekommen das irgendwelche Krauterfirmen im günstigen Fall nur aus einem komplett anderen teils Deutschlands eine Ausschreibung gewinnen und dann nur Müll abliefern. Wenn ein Altgeselle bei einer Elekromontage als Vorarbeiter weniger als 15€/Stunde verdient und noch selbst für Kosten und Logie aufkommen muss. Kann man sich vorstellen was da für eine Arbeit abgeliefert wird. Dann gehen solche Firmen gerne direkt nach Fertigstellung pleite oder Gerichtsverfahren ziehen sich wegen Überlastung über Jahre.
Bitte berücksichtigen: die mutmaßlichen Schäden an der Mauer haben absolut keinen Einfluss auf den Betrieb der Bahn, M.E. hat auch der Busbahnhof "nichts zu befürchten".
Ober-Rodener schrieb:
Tja, so wie man das in Deutschland kennt, wird das Jahre dauern und dann ggfls. nicht mehr reversibel.
Denn die Behörden und Gerichte sind eh überlastet und gerade Regressverfahren dauern oftmals so lange,
daß der Verursacher nicht mehr greifbar ist, weil pleite gegangen oder aufgelöst worden ist.
Gut dass wir in Deutschland so viele Theoretiker haben, die allen Experten genau sagen können dass Fehler falsch sind. Ohne die wären wir völlig aufgeschmissen.
nozomi07 schrieb:
Ober-Rodener schrieb:
Tja, so wie man das in Deutschland kennt, wird das Jahre dauern und dann ggfls. nicht mehr reversibel.
Denn die Behörden und Gerichte sind eh überlastet und gerade Regressverfahren dauern oftmals so lange,
daß der Verursacher nicht mehr greifbar ist, weil pleite gegangen oder aufgelöst worden ist.
Gut dass wir in Deutschland so viele Theoretiker haben, die allen Experten genau sagen können dass Fehler falsch sind. Ohne die wären wir völlig aufgeschmissen.

Und du bist nun besser?
Ich bin auch schon geschädigt worden, weil ein Unternehmer mit Subsubsubunternehmern meinte zu arbeiten müssen.
Die Arbeit die da gemacht wurde, war so mies, daß Gutachter eine Nutzung untersagten, ein Rechtsstreit folgte und
es insgesamt 3 1/2 Jahre dauerte, bis die "Arbeit" ordnungsgemäß war und behördlich freigegeben wurde.
Am längsten dauerten die zahlreichn Gutachten und Gegengutachten und der reine Rechtsstreit. Nach Urteilssprechung
dauerte es gerade mal 8 Wochen und alles war erledigt!

Also erzähl mir bitte nichts von "Theoretikern" oder ähnlichem Geschwafel, wenn du sonst nix dazu beizutragen hast.
Übrigens, der Schaden betrug rund 30.000€ (ohne Prozesskosten) und ist dank Richter nicht an mir hängen geblieben!

Gruß

-OR
Das wäre in der DDR nicht passiert. Da war die neue Mauer von Anfang an gesichert... ;-)

Duck und wech
Erik

Maskenpflicht? Dann fahr ich nicht!
Ober-Rodener schrieb:
Also erzähl mir bitte nichts von "Theoretikern" oder ähnlichem Geschwafel, wenn du sonst nix dazu beizutragen hast.
Übrigens, der Schaden betrug rund 30.000€ (ohne Prozesskosten) und ist dank Richter nicht an mir hängen geblieben!
Dann trage doch bitte was zum konkreten Fall in Wuppertal bei! Deine Anekdoten lassen sich unter jeden Beitrag setzen, wo irgendwas baulich nicht geklappt hat. Deine Erlebnisse sind richtig im Allgemeinen, aber beliebig für den konkreten Fall.

Viele Grüße
Florian Schulz

Ober-Rodener schrieb:
Denn die Behörden und Gerichte sind eh überlastet und gerade Regressverfahren dauern oftmals so lange,
daß der Verursacher nicht mehr greifbar ist, weil pleite gegangen oder aufgelöst worden ist.
Als Vorsorge für diesen Fall wird der mitdenkende bzw. gut beratene Bauherrn vom Auftragnehmer bereits zum Vertragsabschluss Vertragserfüllungsbürgschaften und Gewährleistungsbürgschaften verlangen. Ist bei etlichen Branchen seit Jahren Standard...

Spekulativ...

geschrieben von: 798610

Datum: 31.05.20 12:50

...sind meine Gedanke dazu...derjenige, der das ganze Gutachterverfahren ins Rollen gebracht hat, ist selbst Steinbruchbetreiber und hat bei der Ausschreibung den Zuschlag nicht erhalten. Man möge da etwas vermuten. Nichtsdestotrotz sind Fehler bei der Wahl/Bearbeitung des Baustoffes nicht auszuschließen.

interessierte Grüße

Herr U.
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