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Bahnumfahrung Sande - Strecke Sande-Esens

geschrieben von: nordicocean

Datum: 19.05.20 10:34

Auch hier geht es weiter:

[bauprojekte.deutschebahn.com]

Der Damm ist jetzt sandfarben gut sichtbar und "trennt" derzeit das Gebiet Richtung Wilhelmshaven (Nord) gut ab.

Gruss nordic



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.05.20 10:34.

Re: Bahnumfahrung Sande - Strecke Sande-Esens

geschrieben von: T-72

Datum: 19.05.20 10:50

So ein Theater wegen ein paar Güterzügen! :-(

In der Steuerverschwender-Nation Deutschland kein Problem... in jedem anderen Land undenkbar. Es sei denn, die EU zahlt es (und damit der deutsche Steuerzahler).

Re: Bahnumfahrung Sande - Strecke Sande-Esens

geschrieben von: 8erberg

Datum: 19.05.20 11:07

Hallo,

auch da zahlt die EU mit...

Und "so eine Steuerverschwendung" - ähmmm.... es gibt teurere Baumaßnahmen der DB wo man eher über den volkswirtschaftlichen Nutzen streiten könnte.

Peter

Re: Bahnumfahrung Sande - Strecke Sande-Esens

geschrieben von: KHM

Datum: 19.05.20 11:11

T-72 schrieb:
So ein Theater wegen ein paar Güterzügen! :-(

In der Steuerverschwender-Nation Deutschland kein Problem... in jedem anderen Land undenkbar. Es sei denn, die EU zahlt es (und damit der deutsche Steuerzahler).
DSO ist schon lustig:
1) Es sollen ja ein paar mehr Güterzüge werden, und auch ein paar mehr Reisezüge.
2) Woanders wird auf DSO gebarmt, dass nur für den Straßenverkehr Geld da sei ("Autonation Deutschland"). Hier wird eine Güterstrecke gebaut, aber nein, das ist auch nicht recht.
3) Wenn jetzt die Strecke stillgelegt würde, na das gäb ein Theater auf DSO. "So gelingt die Verkehrswende nie", "man muss doch die Kapazitäten in die Zukunft denken", "wenn das eine Straße wäre...."
4) Sowohl was den Anteil am BIP als auch was den Pro-Kopf-Betrag angeht, liegt Dänemark als Nettozahler sogar vor Deutschland. Und es gibt noch zahlreiche weitere Nettozahler. Dass dabei Deutschland in absoluten Zahlen an erster Stelle steht, ist ja nun kein Wunder, sondern schlichte Größe. EU-Zahlung = deutscher Steuerzahler ist aber selbst in absoluten Zahlen und selbst dann, wenn man sinnverzerrend nur die Nettozahlungen, also nur die Salden, betrachtet, nicht mal zur Hälfte richtig.

Aber sorry, wollte niemanden mit Fakten verwirren.

Edith hat einen Fipptehler übernommen.



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.05.20 15:42.

Chapeau! - Der beste Kommentar überhaupt!

geschrieben von: nordicocean

Datum: 19.05.20 11:34

Er bringt es auf den Punkt und zeigt auch auf, wie beengt die Sichtweise einiger User ist!

Sehr eindimensional gedacht, werter T-72

geschrieben von: nordicocean

Datum: 19.05.20 13:00

T-72 schrieb:
So ein Theater wegen ein paar Güterzügen! :-(

In der Steuerverschwender-Nation Deutschland kein Problem... in jedem anderen Land undenkbar. Es sei denn, die EU zahlt es (und damit der deutsche Steuerzahler).
...., denn auch viele "deutsche" projekte werden durch EU-Fördermittel teilfinanziert!

Aber das ist ja wohl auch nicht in ihrem Sinn, etwas detaillierter zu betrachten, sondern, da hauen wir mal drauf! Übrigens wird auch diese Bahn-Umfahrung durch EU-Mittel teilfinanziert, wie
auch der Ausbaus der ABS Oldenburg-Wilhelmshaven und viele andere Bahn-Projekte in D!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.05.20 13:01.

+1! (o.w.T)

geschrieben von: Armenius

Datum: 19.05.20 15:36

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

+1 (o.w.T)

geschrieben von: Weststadt

Datum: 19.05.20 15:55

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

Re: Bahnumfahrung Sande - Strecke Sande-Esens

geschrieben von: Straktisie

Datum: 19.05.20 16:37

Was ich mich bei diesem Bauvorhaben bisher immer gefragt habe:
Verlieren die Sanderbuscher ihren Bahnhalt und wenn ja, warum sind sie ok damit?
Und warum wird keine Verbindungsspange zwischen Wilhelmshafen und Schortens-Heidmühle gebaut? Schortens, Jever und Wittmund erscheinen schon groß genug, um eine attraktive Bahnverbindung zwischen ihnen und Wilhelmshafen zu rechtfertigen.

Bahnumfahrung Sande gehört zum Wahlkreis von ...

geschrieben von: Georg h

Datum: 19.05.20 16:42

T-72 schrieb:
So ein Theater wegen ein paar Güterzügen! :-(

In der Steuerverschwender-Nation Deutschland kein Problem... in jedem anderen Land undenkbar. Es sei denn, die EU zahlt es (und damit der deutsche Steuerzahler).
Es ist der Wahlkreis von Olaf Lies, Landtagsabgeordenter der SPD,
-> Von Mai 2010 bis Januar 2012 war er Vorsitzender der SPD Niedersachsen
-> bis November 2017 Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
-> seit November 2017 Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz

Das verpflichtet und deshalb macht man so ein Theater wegen ein paar Güterzüge.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.05.20 16:43.

Auch +1 :) (o.w.T)

geschrieben von: Rugby Central

Datum: 19.05.20 17:26

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Wie hieß eigentlich Altrot als es neu war?

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.05.20 17:26.

Na ein Glück das wir das jetzt wissen!

geschrieben von: Georgi

Datum: 19.05.20 17:46

Ich dachte es liegt am Tiefwasserhafen Cuxhaven. :-))
Hallo »Straktisie«,

Deine Frage nach dem HP Sanderbusch lässt sich mit einem „Ja“ beantworten, siehe [www.oldenburg-wilhelmshaven.de] (und das soll jetzt kein Nachtreten sein, aber vielleicht ist ja das, über was da informiert wird, auch für den russischen Kampfpanzer nicht ganz unwichtig zu wissen):
»Die vorhandene Bahnstrecke Sande–Jever ist eine für maximal 80 Kilometer pro Stunde ausgelegte eingleisige Nebenbahn. Von Südosten kommend durchquert die Strecke die Gemeinde Sande parallel zur Kreisstraße K 294, dabei grenzt sie teilweise unmittelbar an die Wohnbebauung.

Dieser rund 4,7 Kilometer lange Abschnitt sollte für die künftigen Anforderungen ausgebaut werden — die vorhandene Strecke lässt sich aus technischer Sicht jedoch nicht anpassen. Ein weiterer Grund ist die angrenzende Wohnbebauung aufgrund derer eine Zweigleisigkeit nicht realisiert werden kann.

Eine neue zweigleisige Trasse östlich der Ortschaft Sande ersetzt aus diesen Gründen die bestehende innerörtliche Strecke. Die Bestandsstrecke wird anschließend vollständig zurückgebaut. Zukünftig entfällt damit der Haltepunkt Sanderbusch. […] Der Planfeststellungbeschluss wurde im Januar 2017 erteilt. Die vorbereitenden Arbeiten haben im Juli 2017 begonnen. Der eigentliche Baubeginn der Hauptbaumaßnahmen war am 10. August 2018.
Die Inbetriebnahme des neuen Streckenabschnitts ist für 2021 - und die Gesamtinbetriebnahme der Elektrifizierung für 2022 vorgesehen.«
Nicht nur in Sachen Wohn- und damit auch Lebensqualität also doch eigentlich nur zu begrüßen …?



Walter

Ahh, ja,

geschrieben von: nordicocean

Datum: 19.05.20 19:05

...hast Du dich mal bitte darüber informiert, wie die Minister Bund/Land und Abgegordnete im Freistaat Bayern verfahren und Gelder für Projekte in ihren Wahlkreisen abfordern?

Und das die alte Strecke durch Sande / Sanderbusch für den heutigen Bahnverkehr Pz/Gz nicht mehr zeitgemäß war, ist ein weiterer Punkt so zu verfahren.

Aber es ist immer wieder schön, so zu verfahren: "In die Tasten zu greifen, ohne sich detailliert mit dem Projekt befasst zu haben!

Moment!

geschrieben von: Georgi

Datum: 19.05.20 19:19

Ich habe nichts gegen das Projekt. Wie kommen sie auf den Gedanken?

Licht und Schatten

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 19.05.20 19:35

Moin!

Mikado-Freund schrieb:
Zukünftig entfällt damit der Haltepunkt Sanderbusch (...) Nicht nur in Sachen Wohn- und damit auch Lebensqualität also doch eigentlich nur zu begrüßen?
Allerdings liegt der Hp. Sanderbusch für die Ortschaft deutlich zentraler als der abseitige "Hauptbahnhof" hinter dem Gewerbegebiet. Ob dessen Aufhebung zumindest für die Bahnfahrer unbedingt ein Gewinn ist?

Gruß

Heiko

Georgi schrieb:
Ich habe nichts gegen das Projekt.
Wie kommen sie auf den Gedanken?

„Don’t judge too quickly!“ oder: „Der unübersehbare Vorteil der Baumansicht“ …! ▼

Antworten anhängen.JPG


_____________
(Edits: offensichtlich werden wohl die Batterien der Tastatur meines Rechners so langsam schwach!)

.







2-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.05.20 23:55.

Re: Bahnumfahrung Sande - Strecke Sande-Esens

geschrieben von: Manu Chao

Datum: 20.05.20 09:54

KHM schrieb:
DSO ist schon lustig:
1) Es sollen ja ein paar mehr Güterzüge werden, und auch ein paar mehr Reisezüge.
2) Woanders wird auf DSO gebarmt, dass nur für den Straßenverkehr Geld da sei ("Autonation Deutschland"). Hier wird eine Güterstrecke gebaut, aber nein, das ist auch nicht recht.
3) Wenn jetzt die Strecke stillgelegt würde, na das gäb ein Theater auf DSO. "So gelingt die Verkehrswende nie", "man muss doch die Kapazitäten in die Zukunft denken", "wenn das eine Straße wäre...."
4) Sowohl was den Anteil am BIP als auch was den Pro-Kopf-Betrag angeht, liegt Dänemark als Nettozahler sogar vor Deutschland. Und es gibt noch zahlreiche weitere Nettozahler. Dass dabei Deutschland in absoluten Zahlen an erster Stelle steht, ist ja nun kein Wunder, sondern schlichte Größe. EU-Zahlung = deutscher Steuerzahler ist aber selbst in absoluten Zahlen und selbst dann, wenn man sinnverzerrend nur die Nettozahlungen, also nur die Salden, betrachtet, nicht mal zur Hälfte richtig.
Eine wohlwollende Charakterisierung eines solchen Verhaltens wäre: 'Da ist jemand mit dem falschen Fuss aufgestanden'.

Re: Bahnumfahrung Sande - Strecke Sande-Esens

geschrieben von: Strizie

Datum: 20.05.20 10:56

Ganz ehrlich wer dort wohnt pendelt mit dem Auto.

Angesichts der baubedingten Vollsperrungen und damit massiven Fahrzeitverlängerungen so wie der grandiosen Zuverlässigkeit der NWB kann man das den Leuten dort auch nicht verübeln.

Meine Cousine und ihr Mann haben beide jeweils ein eigenes Auto. Mit SPNV und ÖPNV wäre der Alltag dort gar nicht zu bewältigen.