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kiel/berlin | Angesichts massiver Einnahmeausfälle im Öffentlichen Personen-Nahverkehr durch die Corona-Krise hat Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) dazu aufgerufen, einen Rettungsschirm für regionale Bus- und Bahnunternehmen zu unterstützen.
„Hier muss die ganze Bundesregierung Farbe bekennen“, forderte Buchholz nach einer Telefonschalt-Konferenz mit seinen 16 Ressortkollegen aus den Ländern und dem Bund. Grund: Die Fahrgastzahlen sind seit Mitte März um 70 bis 90 Prozent zurückgegangen. Kurzarbeit, Arbeiten im Homeoffice oder schlicht Angst vor Ansteckung waren die Auslöser.
Verluste von mindestens fünf Milliarden....

Bis Jahresende sei mit Verlusten von mindestens fünf Milliarden Euro zu rechnen. Davon wird die Unternehmen im ÖPNV Schleswig-Holsteins nach Prognosen der Landesregierung ein Loch in einer Größenordnung von 100 bis 140 Millionen Euro treffen. „Das muss ausgeglichen werden“, betonte Buchholz....

Besonders regt sich Buchholz darüber auf, dass der Bundesfinanzminister Hilfen für den ÖPNV bisher zwar abgeblockt habe, zugleich aber die Deutsche Bahn im Fernverkehr wegen ähnlicher Probleme mit Milliarden stützen wolle. Das kommt laut Bucholz indirekt auch der Tochter DB Regio zugute „und damit nur einem Spieler. Das wäre wettbewerbsverzerrend“.....

Unterstützung unter den anderen Verkehrsministern.
Sowie von dem Kieler gefordert, verlangte die gesamte Verkehrsministerkonferenz einen Rettungsschirm des Bundes. Dieser Beschluss soll in die nächste Konferenz der Ministerpräsidenten getragen werden.
– Quelle: [www.shz.de] ©2020
Sollten dicke Einkommen und sonstigen Zulagen bei den Schlipsträgern einsparen und schon stimmt die Kasse.
Nur in solchen Zeiten werden Opfer bei den Normalen verlangt...
Hallo


[www.weser-kurier.de] vom 25.04.2020

Zitat
Alle Busse auf dem Hof, keine Urlauber in Sicht: Für viele Reisebusbetreiber wird die Corona-Flaute bedrohlich. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) plant nun Nothilfen für die schwer gebeutelte Busbranche. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr, soll damit eine Pleitewelle verhindert werden.

Gruß Uwe
Hallo, warum immer dieser Hass auf die Schlipsträger? Schon einmal überlegt, dass es ohne diese auch nicht geht?

Eine Mischung aus Sozialneid und Feindbild

geschrieben von: Packwagen1980

Datum: 17.05.20 18:39

Besonders dann, wenn die Entscheidungsträger womöglich auch noch jüngeren Jahrgangs sind.
Mit vernünftiger Aufbau- und Ablauforganisation kannst dir Hälfte von Schlipsträgern einsparen.
Siehe VRR,warum muss in jeder Stadt und Kreis ein dicker teuerer Wasserkopf sitzen?
Und was entscheiden diese generell?
Gehen zur Aktionärsversammlung und entscheiden über mehr Dividenden.
Und wenn die Entscheidungsträger voll fett die Karre in Dreck setzen,sind diese aus der Verantwortung heraus und u.a. der Steuerzahler ist der Verantwortliche.
Siehe auch Einführung der Maut in Deutschland.
MHowi schrieb:
Hallo, warum immer dieser Hass auf die Schlipsträger? Schon einmal überlegt, dass es ohne diese auch nicht geht?
Der "Hass" auf die Schlipsträger kommt schlicht daher dass die Einkommensschere zwischen ebenjenen und normalen Angestellten derartig drastisch ist, dass sich dafür schlecht logische Erklärungen finden lassen. Von Abfindungen in lächerlicher Höhe mal abgesehen.

Und ohne wen es nicht geht das sieht man ja gerade jetzt sehr gut - fürstlich bezahlt werden die meistens aber trotzdem nicht.
MMN sehr viel einfacher: alle die auf Kredit von die DE Industrie gekaufte BUSse/Zuege usw. sind wohl im ´leasing´ und mann zahlt bloss ein x Zahl an MOnaten den Miete nicht-Schwarzpeter an die richtig gut verdienende DE Grossindustrie (so etwa wie Merc-Bz usw.) verlagert.
genau wie die ´Rettung ´ Ihrer Kranigflieger namens LH wohl eher an die Irische leasingfirmen durch(ab?)geschoben werden kann. oder die zu ueberhohte Preise im Vergangenheit bezahlte Oel/Kerosinquoten der Oelfirmen storniert mann-Macht der GrossKunde.
Genau wie das Restaurant/Kneipenwesen bloss ein paar Monate die allerdings von den Brauereien (haben ja auch geld satt mit den typisch DE Alkosucht) usw. gemietete Haeuser nicht zahlt. Eine ALternative dort haben die ja auch nicht.
Natuerlich waere alles im Auge hieroben sehr viel einfacher wenn ja Otto Normalverbraucher/Busfahrer alles selber in eigener Hand mit Eigenvernunft ordnen wurde-bedenke bloss welch einer Mist dann entstehen wurde..........
dvis schrieb:
MMN sehr viel einfacher: alle die auf Kredit von die DE Industrie gekaufte BUSse/Zuege usw. sind wohl im ´leasing´ und mann zahlt bloss ein x Zahl an MOnaten den Miete nicht-Schwarzpeter an die richtig gut verdienende DE Grossindustrie (so etwa wie Merc-Bz usw.) verlagert.
genau wie die ´Rettung ´ Ihrer Kranigflieger namens LH wohl eher an die Irische leasingfirmen durch(ab?)geschoben werden kann. oder die zu ueberhohte Preise im Vergangenheit bezahlte Oel/Kerosinquoten der Oelfirmen storniert mann-Macht der GrossKunde.
Genau wie das Restaurant/Kneipenwesen bloss ein paar Monate die allerdings von den Brauereien (haben ja auch geld satt mit den typisch DE Alkosucht) usw. gemietete Haeuser nicht zahlt. Eine ALternative dort haben die ja auch nicht.
Natuerlich waere alles im Auge hieroben sehr viel einfacher wenn ja Otto Normalverbraucher/Busfahrer alles selber in eigener Hand mit Eigenvernunft ordnen wurde-bedenke bloss welch einer Mist dann entstehen wurde..........
Vielleicht bin ich nicht ganz auf der Hoehe, aber ich habe nicht verstanden, was Du (vor allem in Bezug auf das Thema) eigentlich aussagen willst.

Re: [SH] Bernd Buchholz

geschrieben von: Dadu

Datum: 18.05.20 15:12

Darf ich mich da anschließen?
Warum fragt denn der Herr Buchholz nicht in Italien,Frankreich oder den Niederlande nach. Diese Länder könnten doch auch einfach ihre Tochtergesellschaften wie Abellio und Co unterstützen.
Das Geld der deutschen Steuerzahler nehmen sie auch gern. Oder habt ihr gehört das die britische Regierung Arriva und somit die DB unterstützt.
Der weitaus groesste Teil des regionalen Busverkehrs in SH wird von der Autokraft abgedeckt. Die Autokraft ist ein Tochterunternehmen der DBAG. Somit wird die Autokraft doch zumindest indirekt unterstuetzt.
Zudem gibt es in SH bis auf den Kreis Steinburg, Kreis Rendsburg-Eckernfoerde (bis Ende 2020) und den Inselbusverkehr auf Amrum, Pellworm. Foehr und Sylt keine eigenwirtschaftlichen OPNV-Verkehre. Das Einnahmeverluste sind also schwerpunktmaessig bei den Aufgabentraegern zu tragen. Daher sollten eher die Aufgabentraeger finanziell unterstuetzt werden. Diese koennten die Gelder dann bedarfsweise an die VUs weiterreichen.

Warum machst du den Job eigentlich nicht?

geschrieben von: Nietenreko

Datum: 18.05.20 22:01

Deinen Ausführungen nach zu urteilen scheinst du überaus kompetent und befähigt zu sein, so ein Unternehmen auch in schwierige Zeiten zu führen, und da du außerdem auch noch mit wenig Gehalt zufrieden zu sein scheinst, wärst du doch die Ideal-Besetzung für die Leitung welchen Verkehrsunternehmens auch immer! Hast du dich schon mal irgendwo beworben?

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Du hast da glaube ich ein etwas weltfremd nationalistisches Bild der deutschen und europäischen SPNV Landschaft.



schecki72 schrieb:
Warum fragt denn der Herr Buchholz nicht in Italien,Frankreich oder den Niederlande nach. Diese Länder könnten doch auch einfach ihre Tochtergesellschaften wie Abellio und Co unterstützen.
Das Geld der deutschen Steuerzahler nehmen sie auch gern. Oder habt ihr gehört das die britische Regierung Arriva und somit die DB unterstützt.
103612 schrieb:
Du hast da glaube ich ein etwas weltfremd nationalistisches Bild der deutschen und europäischen SPNV Landschaft.



schecki72 schrieb:
Warum fragt denn der Herr Buchholz nicht in Italien,Frankreich oder den Niederlande nach. Diese Länder könnten doch auch einfach ihre Tochtergesellschaften wie Abellio und Co unterstützen.
Das Geld der deutschen Steuerzahler nehmen sie auch gern. Oder habt ihr gehört das die britische Regierung Arriva und somit die DB unterstützt.
Anstatt so einen Dünnschiss zu schreiben und mir eine Nazi Mentalität vorzuwerfen,solltes du lieber mal nachschauen wer hinter deiner so schönen ÖPNV Welt wirklich steht.Und es ging hier nicht um irgendwelches deutsch Gehabe sondern rein um eine angebliche Bevorzugung von DB Regio.
Aber so ist das wenn Mann nur denkt und nicht nachdenkt.
schecki72 schrieb:
Warum fragt denn der Herr Buchholz nicht in Italien,Frankreich oder den Niederlande nach. Diese Länder könnten doch auch einfach ihre Tochtergesellschaften wie Abellio und Co unterstützen.
Das Geld der deutschen Steuerzahler nehmen sie auch gern. Oder habt ihr gehört das die britische Regierung Arriva und somit die DB unterstützt.
Habe ich jetzt nicht verstanden: was soll Herr Buchholz im Ausland nachfragen?
Laender (Staaten) haben keine Tochtergesellschaften.

Irgendwer nimmt immer "das Geld der Steuerzahler". Dafuer werden Steuern doch erhoben, oder was wuerdest Du damit machen? Auf's Sparkonto oder unter Angela Merkels Kopfkissen legen?

Staatliche Unterstuetzung der Bahngesellschaften in UK: habe ich zwar nicht gehoert, aber gelesen. Siehe u.a. hier: [dataportal.orr.gov.uk]

Vielleicht koenntest Du mal erklaeren, wie Deine Aussagen eigentlich mit dem Thema OEPNV/SPNV in SH zusammenhaengen.

Naz... isch

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 19.05.20 10:16

"...ein etwas weltfremd nationalistisches Bild der deutschen und europäischen SPNV Landschaft".
-> "...und mir eine Nazi Mentalität vorzuwerfen"

Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Bitte mal den Begriffs-Definator neu kalibrieren. Nicht alles, was "nationalistisch ist", ist automatisch nazistisch.
Außerdem geht es ja, wie 103612 auch schrieb, um die europäische SPNV-Landschaft, da hat dieser Begriff erst recht eine andere Bedeutung - Stichwort Nationalstaaten und ihre Eisenbahnen, insbes. die im Ausland.

"Aber so ist das wenn Mann nur denkt und nicht nachdenkt."
Eben!

Heiko





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.05.20 10:16.
schecki72 schrieb:
Das Geld der deutschen Steuerzahler nehmen sie auch gern. Oder habt ihr gehört das die britische Regierung Arriva und somit die DB unterstützt.
Ja, das tut sie. Saemtliche britischen Betreiber, incl. der Arriva zugehoerigen, fahren im Augenblick bei vollem Finanzausgleich durch die Regierung. Saemliche Ausgaben werden vom Staat getragen und saemtliche Einnahmen fliessen an selbigen.

Personenverkehr in Großbritannien ist z.Zt. verstaatlicht

geschrieben von: TWA

Datum: 19.05.20 18:45

>>> Staatliche Unterstuetzung der Bahngesellschaften in UK: habe ich zwar nicht gehoert, aber gelesen.

Genau genommen ist es keine staatliche Unterstützung der Bahngesellschaften: [www.ft.com] (ggf. eine Frage beantworten)

Am 23.03.2020 hat das Department of Transport das Franchisesystem für mindestens 6 Monate ausgesetzt.
Das bedeutet, daß die Vereinbarungen im Franchisevertrag (Subvention bzw. Rückzahlung) für mindestens 6 Monate ausgesetzt sind und DfT alle Einnahmen erhält und alle Ausgaben trägt. Die Betreiber führen den Betrieb entsprechend der Notfallvereinbarung weiter (= erheblich weniger Züge) und erhalten dafür ein leistungsabhängiges Entgelt von bis zu 2 % der Kostenbasis. Dies ist weniger als die sonst erzielten Gewinne.
deruerdingerbus schrieb:
Sollten dicke Einkommen und sonstigen Zulagen bei den Schlipsträgern einsparen und schon stimmt die Kasse.
Nur in solchen Zeiten werden Opfer bei den Normalen verlangt...
Abgesehen davon dass eine Neiddebatte hier nichts bringt würde es mich bei dieser Rechnung durchaus interessieren, ob man da nicht gleich zu einem steuerfinanzierten ÖPNV kommen könnte, d.h. Nulltarif. Es würde manches erheblich vereinfachen.
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -