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Re: Den RE 5 fährt cantus

geschrieben von: Dieter Römhild

Datum: 16.05.20 13:36

Zitat
Für einen Stundentakt zwischen Bad Hersfeld und Kassel braucht es nicht "viel", bei einer zu erwartenden Fahrzeit von etwa 45 bis maximal 50 Minuten reichen zwei Fahrzeuge rechnerisch für den Umlauf.
Damit wirst du nicht hinkommen. Der Takt müsste zur Minute 35 in Kassel abfahren (wenn der RT Takt so bestehen bleibt).
Die RB 7 aus Göttingen würde zur Minute 24 in Bebra ankommen, 4 Minuten Umsteigezeit, könnte der RE 5 erst 28 abfahren, und wäre 36 in Bad Hersfeld.
Der ICE nach Dresden fährt zur Minute 40. Somit hast du allein Fahrzeit RE 5 Kassel-Bad Hersfeld 61 Minuten.

In der Gegenrichtung kommt der Dresdener ICE Minute 15 in Hersfeld an, Abfahrt RE 5 also Minute 19. Ankunft Bebra 28. Anschluß nach Göttingen ab 33.
Ankunft des RE 5 in Kassel wäre etwa Min. 18 (RT 5 Takt an Kassel Minute 10). Somit auch in der Gegenrichtung 59 Minuten Fahrzeit.

Also braucht es schon im Regelbetrieb 3 Fahrzeuge, wahrscheinlich eine Reserve. Und dann geht noch die 2.HU Welle der CAN Flirt los, sodaß da auch schon 1 Fahrzeuge ausfällt.

Dieter und Die V 100 der Deutschen Reichsbahn

http://www.v100-online.de/Werbung.jpg

Re: Den RE 5 fährt cantus

geschrieben von: Patrick Rehn

Datum: 16.05.20 13:42

Hallo zusammen.

Dieter Römhild schrieb:
Zitat
Für einen Stundentakt zwischen Bad Hersfeld und Kassel braucht es nicht "viel", bei einer zu erwartenden Fahrzeit von etwa 45 bis maximal 50 Minuten reichen zwei Fahrzeuge rechnerisch für den Umlauf.
Damit wirst du nicht hinkommen. Der Takt müsste zur Minute 35 in Kassel abfahren (wenn der RT Takt so bestehen bleibt).
Die RB 7 aus Göttingen würde zur Minute 24 in Bebra ankommen, 4 Minuten Umsteigezeit, könnte der RE 5 erst 28 abfahren, und wäre 36 in Bad Hersfeld.
Der ICE nach Dresden fährt zur Minute 40. Somit hast du allein Fahrzeit RE 5 Kassel-Bad Hersfeld 61 Minuten.

In der Gegenrichtung kommt der Dresdener ICE Minute 15 in Hersfeld an, Abfahrt RE 5 also Minute 19. Ankunft Bebra 28. Anschluß nach Göttingen ab 33.
Ankunft des RE 5 in Kassel wäre etwa Min. 18 (RT 5 Takt an Kassel Minute 10). Somit auch in der Gegenrichtung 59 Minuten Fahrzeit.

Also braucht es schon im Regelbetrieb 3 Fahrzeuge, wahrscheinlich eine Reserve. Und dann geht noch die 2.HU Welle der CAN Flirt los, sodaß da auch schon 1 Fahrzeuge ausfällt.

Gut durchkonstruiert, die Mühe hatte ich mir bislang noch nicht machen können. In meinem Ausgangsposting, welches du leider nur mit dem einen Satz zitiert hast, bin ich allerdings im Folgesatz auch wegen "überschlagener Wende" bereits von drei Fahrzeugen ausgegangen. ;-)

MfG

Einen Teil meiner Fotos rund um Eisenbahn & Co findet man
HIER

Re: Den RE 5 fährt cantus, aber mit was?

geschrieben von: Siggis Malz

Datum: 16.05.20 14:58

Dieter Römhild schrieb:
Also braucht es schon im Regelbetrieb 3 Fahrzeuge, wahrscheinlich eine Reserve. Und dann geht noch die 2.HU Welle der CAN Flirt los, sodaß da auch schon 1 Fahrzeuge ausfällt.
Fragt sich nur woher mit den Fahrzeugen?
Ein Triebzug wurde ja schon nachbestellt, das wird man aber aufgrund der Vertragslaufzeit und der Auslastung bei Stadler so wohl nicht hinbekommen, baut Stadler überhaupt noch die alte Variante? Wahrscheinlich auch das nicht.
Die (fast) arbeitslosen Br 429 aus Rostock würden sich ja sonst dringend anbieten, aber da war doch mal was mit der Einstiegshöhe, will DB Regio dort vielleicht auch die Flotte für die Zeit nach dem Übergangsvertrag "vorrätig" halten?

Sonst weiß ich nicht was es sinnvolles auf dem Gebrauchtmarkt gibt, was wird man hier den Fahrgästen und dem Betreiber anmuten?
Eine weitere fremde Baureihe einzuführen würde es Cantus nicht unbedingt einfacher machen in der Umlaufplanung.
Die RBs Kassel - Fulda alle einteilig statt in DoTra zu fahren wird ja auch kaum reichen und ist auch noch Fahrgastunfreundlich, zumal ja mit Anstieg der Passagiere trotz Corona spätestens ab dem zweiten Jahr zu rechnen ist.

Möchte auf 2 mögliche Lösungen hinweisen, die im "ICE - Treff" diskutiert wurden:

Leihgaben der Konzernmütter HLB oder Benex, oder man spart durch die RB 7 Kürzung auf Bebra genug ein (halte ich für unwahrscheinlich, das spart 1 (oder 2?) Umlauf.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.05.20 15:06.

Re: Den RE 5 fährt cantus, aber mit was?

geschrieben von: Nicolas08062002

Datum: 16.05.20 18:31

Hlb 1440 wird auch Schweig weil Fahrzeuge nicht in Unmengen Da Sind 3 Fahrzeuge zu viel und Flirt haben die auch nicht zu viel . im Süden werden doch 650er frei die Könnte mann noch dafür anmieten und einsetzen 8 Stück Also 2 Mal 3 Und 2 Stück als Reserve Bzw Werkstadt.

Re: Der wirkliche Hintergrund

geschrieben von: National Rail

Datum: 16.05.20 21:04

DerBahnfan schrieb:
Liebe Grüße
Paul (der hier keine Diskussion über verlängerte REs und so weiter lostreten wollte, sondern sich nur fragt, warum am Wochenende auf der RB 6 kein Stundentakt gefahren wird ;-))
Eine gute Frage, ich vermute im Rahmen der Offensive wird das noch ausgeweitet werden. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die RB6 überhaupt das geeignete Angebot ist. Ich kenne sie nur als ziemlich leer. Einen Regionalexpress im Stundentakt (HVZ ggf. sogar 30 Minuten Takt) mit Halt in Gerstungen und Herleshausen (ggf. noch Obersuhl) plus vielleicht Fahrten im Zweistundentakt auf der RB6 würde glaube ich dem Bedarf näher kommen. Die Region ist recht dünn besiedelt, mit schnellen Verbindungen zwischen den Mittelzentren kann man da sicher mehr erreichen, als mit Anbindung der kleinen Gemeinden.

MFG
National Rail

Re: Der wirkliche Hintergrund

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 18.05.20 11:03

Ich vermute da kannste mit dem einen 612 dann nicht mehr auf steigende Reisendenzahlen oder den Berufsverkehr reagieren. Denn ich meine es sind auf Gotha - Gera maximal 3x 612 möglich und zwei von denen kommen schon aus Göttingen.

Gruß, Olaf

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Re: Den RE 5 fährt cantus, aber mit was?

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 18.05.20 11:12

Sonst weiß ich nicht was es sinnvolles auf dem Gebrauchtmarkt gibt, was wird man hier den Fahrgästen und dem Betreiber anmuten?

Darf ich mal näckisch fragen: Sind nicht inzwischen 110 mit n-Wagen wieder en vogue? ;)

Gruß, Olaf

(,“)
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Re: Der wirkliche Hintergrund

geschrieben von: Oberhesse

Datum: 18.05.20 11:38

Alibizugpaar schrieb:
Ich vermute da kannste mit dem einen 612 dann nicht mehr auf steigende Reisendenzahlen oder den Berufsverkehr reagieren. Denn ich meine es sind auf Gotha - Gera maximal 3x 612 möglich und zwei von denen kommen schon aus Göttingen.
Das wäre wenn auch nur eine "schnelle" Lösung, mit der man m. E. mit wenig Aufwand recht zeitnah eine Verbindung nach Kassel schaffen könnte mit dem Effekt, von Kassel umsteigefrei nach Weimar, Jena, Gera, Glauchau zu gelangen (wenn man von den IC mal absieht).
Vom Fahrplan her dürfte es passen, den Nullknoten in Kassel-W. zu erreichen (kritisch ist halt immer der stark ausgelastete Abschnitt Melsungen - Gunterhausen - Kassel), wenn man in Gotha unmittelbar nach der ICE-Linie 50 abfährt, Umstieg in Eisenach könnte am selben Bahnsteig erfolgen. In umgekehrter Richtung dann gleiche, nur das der RE bis Gotha vorfährt und dort vom ICE überholt wird.

Man könnte auch den RE1 nach Kassel-W. umlegen und stattdessen den Ast Gotha - Göttingen separat bedienen. Ob das Fahrgastpotential nach Kassel oder Göttingen höher ist (gibt es viele Durchreisende aus Richtung Erfurt in Richtung Leinefelde / Göttingen?), müssen die Fachleute beurteilen.

Soweit mir bekannt, dürfen vier 612 miteinander gekuppelt werden. Ob das allerdings für alle 612 gilt oder nur für bestimmte Serien (ich meine im Nahetal wäre man mit vier 612 planmäßig gefahren?!), ist mir nicht bekannt.

Re: Der wirkliche Hintergrund

geschrieben von: Sören Heise

Datum: 18.05.20 11:45

Oberhesse schrieb:
[...] (gibt es viele Durchreisende aus Richtung Erfurt in Richtung Leinefelde / Göttingen?)

Ja, die gibt es. Fernverkehrsanschluss in Göttingen, dann thüringer Binnenverkehr.

Re: Der wirkliche Hintergrund

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 18.05.20 14:55

Bei 3x/4x 612 dachte ich an die knapp bemessenen Thüringer Bahnsteige. Der IC nach Gera ist ja so kurz, weil unterwegs für mehr kein Platz ist.

Aber technisch geht 4x 612, ja.

Gruß, Olaf

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Re: Der wirkliche Hintergrund

geschrieben von: Amzfriend

Datum: 18.05.20 16:17

Alibizugpaar schrieb:
Bei 3x/4x 612 dachte ich an die knapp bemessenen Thüringer Bahnsteige. Der IC nach Gera ist ja so kurz, weil unterwegs für mehr kein Platz ist.

Aber technisch geht 4x 612, ja.

Der ist doch meiner Erinnerung nach nur wegen dem Bahnsteig in Gotha so kurz, oder? Die thüringische RE-Linie 1 hält aber an einem anderen Bahnsteig in Gotha als die Intercitys.

Zumindest sind (vereinzelte) planmäßige Leistungen aus 4x 612 im Abschnitt Gotha-Gera bekannt.

Gruß, Amzfriend

Re: Der wirkliche Hintergrund

geschrieben von: Siggis Malz

Datum: 18.05.20 18:21

Amzfriend schrieb:
Der ist doch meiner Erinnerung nach nur wegen dem Bahnsteig in Gotha so kurz, oder? Die thüringische RE-Linie 1 hält aber an einem anderen Bahnsteig in Gotha als die Intercitys.

Zumindest sind (vereinzelte) planmäßige Leistungen aus 4x 612 im Abschnitt Gotha-Gera bekannt.

Gruß, Amzfriend
Gotha stellt nur ein Problem dar, da man "auf Seite" (Gleis 5(?)) muss, weil Weimar so kastriert ist und Erfurt zu voll.
Sonst stellt Gotha nicht den Engpass, sondern aktuell die NV-Ersatz Halte in Stadtroda und Klosterlausnitz.
Dieses Interimskonzept wird auch mit IC2 Zulassung in Kombination mit der BR 245 nicht besser.
Erst mit Elektrifizierung und eigenwirtschaftlichem Verkehr wirds von der Geschwindigkeit erträglich.
Dann sind Bahnsteiglimitierungen in Stadtroda eh egal, weil man mehr Züge fahren lassen kann und vor allem den IC da "durch".
Jena West kriegt ja aus Gründen auch 400 Meter Bahnsteige... Da kriegt man einen IC schon unter :D

Grüße zurück.

Re: Der wirkliche Hintergrund

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 18.05.20 21:38

Jena West kriegt ja aus Gründen auch 400 Meter Bahnsteige

Das ist für mich eines der größten Rätsel der 2020er Jahre, was die DB Fern da eines Tages gedenkt nach Jena rollern zu lassen.

Gruß, Olaf

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Re: Den RE 5 fährt cantus

geschrieben von: Node

Datum: 18.05.20 22:45

Dieter Römhild schrieb:
Zitat
Für einen Stundentakt zwischen Bad Hersfeld und Kassel braucht es nicht "viel", bei einer zu erwartenden Fahrzeit von etwa 45 bis maximal 50 Minuten reichen zwei Fahrzeuge rechnerisch für den Umlauf.
Damit wirst du nicht hinkommen. Der Takt müsste zur Minute 35 in Kassel abfahren (wenn der RT Takt so bestehen bleibt).
Die RB 7 aus Göttingen würde zur Minute 24 in Bebra ankommen, 4 Minuten Umsteigezeit, könnte der RE 5 erst 28 abfahren, und wäre 36 in Bad Hersfeld.
Der ICE nach Dresden fährt zur Minute 40. Somit hast du allein Fahrzeit RE 5 Kassel-Bad Hersfeld 61 Minuten.

In der Gegenrichtung kommt der Dresdener ICE Minute 15 in Hersfeld an, Abfahrt RE 5 also Minute 19. Ankunft Bebra 28. Anschluß nach Göttingen ab 33.
Ankunft des RE 5 in Kassel wäre etwa Min. 18 (RT 5 Takt an Kassel Minute 10). Somit auch in der Gegenrichtung 59 Minuten Fahrzeit.

Also braucht es schon im Regelbetrieb 3 Fahrzeuge, wahrscheinlich eine Reserve. Und dann geht noch die 2.HU Welle der CAN Flirt los, sodaß da auch schon 1 Fahrzeuge ausfällt.
Die normale RB braucht ja nur 55 Minuten für Wilhelmshöhe - Hersfeld. Da wären 61 für den RE schon dürftig. Eine Abfahrt um :50 würde bei ca. 38 Minuten bis Bebra genau mit den oben genannten Zeiten hinkommen, Fahrzeit RE dann 46 Minuten für die Gesamtstrecke.

Kassel-W 15:50 --> Hersfeld 16:36
Hersfeld 17:20 --> Kassel-W ca. 18:10

Ändert allerdings wegen der Wendezeiten nichts an den 3 Fahrzeugen. Fährt Cantus nicht z.B. um 16:40 HVZ-Verstärker Richtung Hersfeld? Diese könnten ja in den neuen Leistungen aufgehen.

Re: Den RE 5 fährt cantus

geschrieben von: Dieter Römhild

Datum: 18.05.20 23:40

Mit Sicherheit ist eine kürzere Fahrzeit möglich. Allerdings müssten dann die Takte anderer Linien geändert werden.
Ich bin bei meiner Planung von einer Trasse ausgegangen, ohne das andere Takte geändert werden müssen.

Da derzeit in Kassel Hbf um Minute 49 die RT5 nach Melsungen fährt, kannst du nicht um Min. 50 den RE5 hinterher schicken. In der umgerade Stunde fährt um 43 die RB 39. Die Trasse ist also auch belegt, bleibt nur eine Abfahrt um 35.

Problem sind halt die vielen Trassen, die durch andere Züge blockiert sind. Ob das sinnvoll ist, alles umzuschmeißen wegen des neuen RE?

Dieter und Die V 100 der Deutschen Reichsbahn

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Re: Den RE 5 fährt cantus

geschrieben von: Siggis Malz

Datum: 18.05.20 23:42

Node schrieb:
Die normale RB braucht ja nur 55 Minuten für Wilhelmshöhe - Hersfeld. Da wären 61 für den RE schon dürftig. Eine Abfahrt um :50 würde bei ca. 38 Minuten bis Bebra genau mit den oben genannten Zeiten hinkommen, Fahrzeit RE dann 46 Minuten für die Gesamtstrecke.

Kassel-W 15:50 --> Hersfeld 16:36
Hersfeld 17:20 --> Kassel-W ca. 18:10

Ändert allerdings wegen der Wendezeiten nichts an den 3 Fahrzeugen. Fährt Cantus nicht z.B. um 16:40 HVZ-Verstärker Richtung Hersfeld? Diese könnten ja in den neuen Leistungen aufgehen.
Danke für die Aufarbeitung, dass der RE länger als die RB brauchen soll kann ich mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, eher wird man am Taktkonstrukt hier und da einige Minuten rumschieben, mal schauen was die so angemeldet haben bei DB Netz, im Deutschlandtakt wurde ja schon alles an Taktzeiten auseinander gepflückt damit der nicht unbeachtliche Güterverkehr auch noch durchkommt, Stellen wo man die Güterzüge bei Seite nehmen kann sind rar gesät.

Generell ist die Strecke dann bald dicht, mit 2 RT, 1 RB, 1 RE und im Zweifel einem IC pro Stunde ohne Ausweichstellen für Güterzüge ist da Schicht im Schacht. Wenn man dann bald in der Mitte der 20er die MWB so stark ausbaut (1 ICE/HE, 1 RE und eine RB pro Stunde) gibt's zusätzlich zwischen Guntershausen und Wilhelmshöhe so viel Verkehr, dass da kein Blatt Papier zwischen passt.

Und ja, betrieblich gibt's seitens der Cantus 3 wahrscheinliche Optionen, die man umsetzen kann.

- RB 7 generell bis Bebra kürzen (oder spart man sich einen Umlauf, wenn man generell nach Eisenach durchbindet?)
- keine Verstärker Kassel - Bebra/Bad Hersfeld/Fulda (sind jetzt der andere Takt)
- keine DoTra zwischen Kassel - Fulda (und selten gesehen Kassel - Göttingen(Bsp. Flügelung nach Eichenberg fällt weg))

Das ist aber dann trotzdem so krass auf Kante genäht, dass man damit schnell mal "auf die Schnauze" fallen kann, das ist jedenfalls meine Befürchtung.
Und paradoxer Weise meinte man dann ja mit den gleichen Sitzkapazitäten auszukommen trotz mehr Angebot.

Re: Den RE 5 fährt cantus

geschrieben von: Node

Datum: 18.05.20 23:52

Dieter Römhild schrieb:
Mit Sicherheit ist eine kürzere Fahrzeit möglich. Allerdings müssten dann die Takte anderer Linien geändert werden.
Ich bin bei meiner Planung von einer Trasse ausgegangen, ohne das andere Takte geändert werden müssen.

Da derzeit in Kassel Hbf um Minute 49 die RT5 nach Melsungen fährt, kannst du nicht um Min. 50 den RE5 hinterher schicken. In der umgerade Stunde fährt um 43 die RB 39. Die Trasse ist also auch belegt, bleibt nur eine Abfahrt um 35.

Problem sind halt die vielen Trassen, die durch andere Züge blockiert sind. Ob das sinnvoll ist, alles umzuschmeißen wegen des neuen RE?
In der PM ist von einem Halbstundentakt die Rede. Nehmen wir das sehr wörtlich, dann wären wir bei Kassel Hbf Richtung Bebra ab bei 10/40, Wilhelmshöhe 15/45. Zumindest auf den ersten Blick sähe das doch in der Abfahrt machbar aus. Wenn die Zugfolgezeit zu kurz ist müsste der neue RE dann allerdings bis Wilhelmshöhe etwas vorverlegt werden.

Lassen wir uns überraschen.

Versuch einer Fahrzeitenrechnung Gotha - Kassel-W

geschrieben von: Oberhesse

Datum: 21.05.20 21:27

Oberhesse schrieb:
D-Takter schrieb:
Hallo,

der wirkliche Hintergrund ist folgender:

Wie hinreichend bekannt, gibt es eine Lücke zwischen dem RRX Düsseldorf - Kassel und dem ICE Eisenach - Dresden. Wir brauchen nicht viel Fantasie, um zu erkennen, dass das im integralen Takt aufgehen würde. Der IC schafft das ja auch.

Diese Lücke wollte der NVV durch einen RE Kassel - Eisenach schließen. Das sagten jedenfalls interne mündliche Informationen, die mir aus zuverlässiger Quelle zugegangen sind.

Offenbar ist der NVV entweder in Thüringen oder bei der DB (Trassen) auf Grundeis gegangen. Dann macht man das eben im eigenen Hause ohne die Nachbarn. Der politische Hintergrund dürfte sein, dass sich Nordhessen vom Osten abgehängt führt. Zweieinhalb Stunden über Nebenbahnen via Leinefelde, mit dem Bummelzug - Umsteigen inklusive - in zwei Stunden nach Eisenach, oder mit dem ICE erst nach Fulda und dort bis zu einer halben Stunde auf den Anschluss warten, das ist für die Region Kassel einfach keine Option. Nach meiner Rechnung wird man den Anschluss aus dem Ruhrgebiet nicht herstellen können. Aber wenigstens der eigenen Region ist erst mal geholfen. Kassel - Dresden wird so über eine halbe Stunde schneller, und zwar verlässlich und nicht nur dann, wenn es die großartige DB und das großartige Nachbarland Thüringen mit ihrem Doppelstock-IC es will.

Der D-Takter
Ich schätze, es liegt an Thüringen. Eigentlich gäbe es doch eine recht einfache Lösung mit wenig Aufwand: der Thüringer RE1 hat doch einen Zugteil, der in Gotha an- u. abgehängt wird. Dieser könnte doch nach Überholung des ICE weiter nach Kassel fahren und umgekehrt unmittelbar vor dem ICE Richtung Dresden. Würde von den Fahrzeiten her passen und in Kassel wäre so doch ein Anschluss an den RE11 möglich. Müsste man man weiter rechnen obs passt.
Nachteil, Diesel unter Fahrdraht, dafür schnell und Neigetechnik, welche glaube ich bis Kassel auch vorhanden ist....

Grüße
Auch wenn es nicht so kommen wird, habe ich mal versucht, das Ganze für den RE1-Ast durchzurechnen:

Gotha ab: gerade Std .37 (nach ICE-Linie 50)
Eisenach: .51 / .52
Bebra: .15 / .16
Melsungen (spaßeshalber): .31 / .32
Kassel-W: an ungerade Std .50

Kassel-W: gerade Std .06
Melsungen: .25 / .26
Bebra: .40 / .41
Eisenach: .04 / .05
Gotha an: ungerade Std .19 (vor ICE-Linie 50)

In Eisenach bestünde dann jeweils bahnsteiggleicher Übergang, In Kassel-W. passen die Anschlüsse zum Nullknoten (das alles macht allerdings nur Sinn, wenn der RE11 ins Ruhrgebiet um eine Stunde gedreht wird oder stündlich verkehrt, damit man die zweistündlichen Anschlüsse in Kassel-W. erzielen kann).

Zwischen Eisenach und Bebra habe ich mich an den Fahrzeiten des IC 1950 orientiert, als er noch via Bebra fuhr.
Bebra - Melsungen habe ich geschätzt, da habe ich leider keine Vergleichsfahrzeiten.

Da der Zugteil vom RE1 in Gotha eine Stunde verweilt, um auf die Rückleistung Richtung Glauchau zu wenden, benötigt man meiner Meinung nach lediglich einen 612 mehr, um das Konzept fahren zu können.

Kritik und Verbesserungen sind gern gesehen :)
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