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Ein prominenter Gutachter hat die Bedeutung einer Schienenanbindung für Teslas Bauprojekt bewertet.
Zugleich räumt er mit den Hoffnungen auf, die Marke Tesla würde für mehr Umwelt- oder Klimaschutz stehen.

[www.berliner-zeitung.de]





Gruß
Wolfram
Ich bin zerknirscht.
Da war der Morgen wirklich noch zu früh, der andere Thread an mir vorbei gelaufen. Unter "Allgemeines" hätte ich natürlich auch mal gucken können.

Gruß
Wolfram



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.03.20 08:53.
Wolfram D. schrieb:
Ein prominenter Gutachter hat die Bedeutung einer Schienenanbindung für Teslas Bauprojekt bewertet.
Zugleich räumt er mit den Hoffnungen auf, die Marke Tesla würde für mehr Umwelt- oder Klimaschutz stehen.

[www.berliner-zeitung.de]





Gruß
Wolfram

Hallo Gemeinde,
wer gedacht hat, daß E-Autos aus "grüner Gesinnung" produziert werden, muß nun sehr enttäuscht sein.
Mister Musk ist ein knallharter Kapitalist, der ist sowenig "grün" wie Frau Wagenknecht "schwarz" ist.
Offensichtlich hat man beim Durchwinken aller Genehmigungen nicht an eine umweltfreundliche Infra-
struktur gedacht; Hauptsache Arbeitsplätze sichern.
Ich kann nur spekulieren, ob entsprechende Auflagen das Projekt gefährdet hätten, aber bei anderen
Herstellern ist die bahngestützte Logistik ja vorhanden.
Chance vertan?

Gruß vom See

Wolfram D. schrieb:
Ein prominenter Gutachter hat die Bedeutung einer Schienenanbindung für Teslas Bauprojekt bewertet.
Zugleich räumt er mit den Hoffnungen auf, die Marke Tesla würde für mehr Umwelt- oder Klimaschutz stehen.

[www.berliner-zeitung.de]





Gruß
Wolfram
Man hätte das auch ohne Gutachten vorraussehen können.
Hallo,
ich finde die Diskussion ein wenig absurd.

Denn bei den Produktmengen wird man sowieso auf
Bahnverkehr setzen müssen, wie im anderen Thread
bereits bemerkt.

Andererseits ist die Auseinandersetzung mit dem Thema recht doppelzüngig: bei Tesla richtet man so großes Augenmerk auf die Schienenanwendung, was
bei anderen Industrieansiedlungen uninteressant ist.

Auch sollten wir alle wissen wieviel Güter die DB selbst,
bsp. durch MORA C, von der Schiene auf die Straße
geholt hat.

LG Torsten
Viel schlimmer finde ich die Tatsache, dass für die Fabrik ein völlig intakter Wald geopfert werden soll. Stichwort Klimawandel.

"Viel schlimmer finde ich die Tatsache, dass für die Fabrik ein völlig intakter Wald geopfert werden soll. Stichwort Klimawandel"

Das ist kein Wald. Das ist eine Plantage. Lustig, wie jetzt so viele zu Naturschützern werden. Das ist ungefähr so, wie bei Bürgerinitiativen und Bahnstrecken: Der Naturschutz ist hier nur Vorwand.
Laut der Umweltverträglichkeitsprüfung speichern die betreffenden Bäume 300000 Tonnen CO2. Teile des Waldes sind als Erholungsgebiet ausgewiesen. Telsa muss das alles wiederaufforsten. Das ist zwar gut für den Waldumbau, dauert aber Jahre.

Ob und wie sich der Eisenabahnverkehr entwickelt bleibt anzuwarten.

Markus Heesch schrieb:
Viel schlimmer finde ich die Tatsache, dass für die Fabrik ein völlig intakter Wald geopfert werden soll. Stichwort Klimawandel.
Auf deine Formulierung werden sich jetzt viele stürzen, denn intakter Wald war das wirklich nicht. Aber mit der Planierung selbst der Plantage (die ja auch ein Biotop, wenn auch kein sehr wertvolles, darstellt) und anschließenden Versiegelung wird dem klimaschädlichen Naturumbau Vorschub geleistet. Gerade in Brandenburg hätte man durch den Braunkohlenabbau devastierte Flächen für die Industrieansiedlung nutzen können, erstens zur sinnvollen Nachnutzung, zweitens um die Frage zu lösen, was die in der Kohleindustrie beschäftigten Leute nach dem Kohleausstieg machen.
Die Konzentration auf Berlin als Standort ist aus vielerlei Gründen falsch. Aber das passt ins Gesamtbild, zusammenhängende Politik findet nicht statt, alle werkeln (bestenfalls) nebeneinander her oder (schlimmstenfalls) gegeneinander; und mehr oder weniger bleibt alles dem Zufall überlassen.

Gruß
Wolfram
Die exBraunkohleflächen eignen sich nur bedingt zur Ansiedlung, denn große Gebiete sind ehemalige Kippenflächen, also nicht mit tragfähigem oder stabilen Untergrund versehen. Fabriken dieses Ausmaßes müssen absolut plan und ebenes Gelände vorfinden. Als BMW in Leipzig baute, wurde das Areal (größer als die dortige Innenstadt) gebnet und mit Zugabe von Kalk (? ) und scherem Gerät verdichtet.

Die verkehrliche Abgeschiedenheit ist für die Mitarbeiter Mist, denn nicht jeder WILL täglich mit einem Auto fahren. Im Berufsverkehr sind gut erschlossen 20 bis 30% modal split drin, allerdings nur, wenn es angenehm und bequem nutzbar ist. Pampa zählt nicht dazu.
Pilot22 schrieb:
Die exBraunkohleflächen eignen sich nur bedingt zur Ansiedlung, denn große Gebiete sind ehemalige Kippenflächen, also nicht mit tragfähigem oder stabilen Untergrund versehen. Fabriken dieses Ausmaßes müssen absolut plan und ebenes Gelände vorfinden. Als BMW in Leipzig baute, wurde das Areal (größer als die dortige Innenstadt) gebnet und mit Zugabe von Kalk (? ) und scherem Gerät verdichtet.

Die verkehrliche Abgeschiedenheit ist für die Mitarbeiter Mist, denn nicht jeder WILL täglich mit einem Auto fahren. Im Berufsverkehr sind gut erschlossen 20 bis 30% modal split drin, allerdings nur, wenn es angenehm und bequem nutzbar ist. Pampa zählt nicht dazu.
Die Einwände überzeugen nicht unbedingt.

Auch bisher stehen in diesen Arealen schon Großbauten, es gibt da also keine technischen Hindernisse. Die Bundesregierung will den Kohleausstieg mit Investitionen "versüßen", da kann dann auch etwas in den Untergrund gesteckt werden. Wenn nach jeder beendeten Industrieansiedlung die Flächen als "...nicht mehr nutzbar..." hinterlassen werden, haben wir bald überall Wüste.

Auch bisher arbeiten dort tausende Menschen. Zum Teil hoch qualifiziert, die Produktionsanlagen und Kraftwerke verlangen Know-How, über dessen Vorhandensein sich auch industrielle Investoren freuen würden. Die Leute haben Angst, nach dem Kohleausstieg einen vergleichbaren Arbeitsplatz zu finden, deswegen demonstrieren viele regelmäßig und/oder wählen Protest.

Im Vergleich zum Ballungsraum Berlin sind Wohnungen vorhanden (die z.T für diese Industrieansiedlungen errichtet wurden). Wer nicht zu Miete wohnen will, kann preisgünstig Bauland erwerben.

Du kannst natürlich fast alle anderen abgewickelten Industriestandorte im Nordosten heranziehen (Wittenberge, Eisenhüttenstadt, Brandenburg, Wismar, Frankfurt, Magdeburg,...), überall wäre das Ding sinnvoller gewesen, als im überhitzten Berlin noch eins draufzusetzen.
Aber vielleicht habens die Ostler selbst verkackt, und Elon will nach den AfD-Wahlerfolgen nicht seine schwarzen Vorarbeiter in die vorsibirische Steppe schicken...
Das überzeugt ebenso wenig!

Kippenflächen sind instabil, tragfähiger Untergrund erst in ca. 100 m Tiefe. Das baut niemand für kein Geld der Welt. Selbst Straßen oder Wege lassen sich nur schlecht bauen. In der Lausitz gibt es obendrein noch Setzungsfließen als Problem. Da helfen auch keine Gelder oder Parolen weiter. Und ja, Tagebaue hinterlassen Wüsten, welche sich nur teilweise und langsam wieder zu einer Landschaft entwickeln können.
Auch wenn Resourcen dort vorhanden sind, es ist auch eine politische "Wüste" geworden, in der nicht mehr jedermann freiwillig leben möchte.
Erstens ist das ein sowieso erntereifer Nutzwald (Kiefernplantage). Außerdem ist die Fläch seit der gescheiterten BMW Ansiedlung als Industriegebiet gewidmet.
Und da der CO2 schon gebunden ist, die Hauptwachstumsphase der Kiefern aber schon abgeschlossen ist, ist die Neuanpflanzung von Bäumen wesentlich besser zur CO2 Bindung, als der Fortbestand dieser Monokultur. Diese Neuanpflanzung wird auch nicht als Monokultur durchgeführt. Und ja das Wachstum braucht Jahre, bindet aber in dieser Zeit CO2.
Scheuklappen und Tunnelblick abstellen, komplex denken und handeln.
Und ich möchte wetten, würde dort eine der D.-Autofirmen bauen wollen, währe das Kontrageschrei wesentlich leiser.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!

Mladá Boleslav wäre die bessere Wahl gewesen

geschrieben von: Schwarzwaelder

Datum: 25.03.20 14:16

Wolfram D. schrieb:
Die Konzentration auf Berlin als Standort ist aus vielerlei Gründen falsch. Aber das passt ins Gesamtbild, zusammenhängende Politik findet nicht statt, alle werkeln (bestenfalls) nebeneinander her oder (schlimmstenfalls) gegeneinander; und mehr oder weniger bleibt alles dem Zufall überlassen.
Wo eine Firma baut und investiert, entscheidet die betreffende Firma und nicht die Politik.
Da ist es auch zweitrangig, ob und wieviel Zuschüsse es ggf. gibt, denn die gibt es überall.
Die rechnen sich mitttel- bis langfristig schliesslich immer.

Tesla hätte natürlich auch in die Nähe von London, Paris oder in Deutschland nach Stuttgart oder München gehen können.
Auch Mladá Boleslav bei Prag hätte sich doch geradezu angeboten. Ich bin überzeugt, man hätte ihn überall willkommen geheißen

Wahrscheinlich bereut Musk seine Entscheidung für Brandenburg längst...
Sollen die Brandenburger doch weiter Holzstämme verkaufen, davon lässt es sich doch auch gut leben.



Schwarzwälder

Re: Mladá Boleslav wäre die bessere Wahl gewesen

geschrieben von: Wolfram D.

Datum: 25.03.20 15:25

Schwarzwaelder schrieb:
Wo eine Firma baut und investiert, entscheidet die betreffende Firma und nicht die Politik.

Dank der diesbezüglichen Untätigkeit glauben das wirklich immer mehr.
[de.wikipedia.org]

Die Firmen haben natürlich die Wahl zwischen den zur Ansiedlung zur Verfügung stehenden Angeboten. Den Rahmen setzt die Politik.
Die Bundes- und Landesregierungen haben einen regionalen Strukturwandel zu bewältigen und das Angebot an die Betroffenen z.B. in der Lausitz heißt: "Fahrt zum Arbeiten an den Stadtrand von Berlin!"
Ab dieser Stelle wendete sich die Diskussion der Standortauswahl zu - wenig überzeugend, aber, weiter unten, im Kern ist die Motivation nachvollziehbar:

So heißt es zunächst "Die Konzentration auf Berlin als Standort ist aus vielerlei Gründen falsch."
und von anderer Seite: "Auch Mladá Boleslav bei Prag hätte sich doch geradezu angeboten."
Aha - Konzentration auf Berlin ist falsch, aber Mladá Boleslav bei Prag richtig. Ganz große Klasse diese Logik!

Und weiter: "das Angebot an die Betroffenen z.B. in der Lausitz heißt: 'Fahrt zum Arbeiten an den Stadtrand von Berlin!'"
Die Entscheidung von BASF vom 13.2.2020, in Schwarzheide eine neue Batterienfabrik aufzubauen, ist also schon vergessen...
Will sagen: Hat man als Lausitzer die Wahl hat zwischen Schwarzheide und Freienbrink bei Berlin - denn müssen wir wegen der bösen Politik natürlich alle sofort nach Berlin fahren (und kommen, Gott sei Dank, auch mal ein Stück rum!)...

Nein. Müsst Ihr nicht!
Es gibt viele Stellen in den Weiten Brandenburgs, in denen händeringend Fachkräfte gesucht werden. Da könnt Ihr gleich anfragen!
Eisenhüttenstadt z.B. sucht aufgrund des demographischen Wandels Arbeitskräfte im Hüttenwerk selbst.
In Cottbus oder Frankfurt(Oder) qualifiziertes Personal zu gewinnen ist ebenfalls kein Selbstläufer (*1).
(*1) Einschränkung: Stand Herbst 2019. Die Auswirkungen des derzeitigen wirtschaftlichen Fegefeuers kann das natürlich wieder ändern. Aber auch für das Tesla Investment selbst. Ooops...
Die Entscheidung, das Umweltbundesamt aus der Inselstadt Berlin nach Dessau abzuschieben war nicht nur für die Stellung in der Bundespolitik sondern auch für die Bewerbungen auf ausgeschriebene Stellen verheerend: Drei Stück statt Waschkörbe-weise... da hätte man jetzt eine echte Chance. Apropos: Wo war nochmal das Eisenbahnbundesamt?

Jetzt soll wegen des Strukturwandels in der Lausitz investiert werden und nicht schon wieder in Berlin.
Jein. Berlin hat seit 1990 mehr als 180'000 Industriearbeitsplätze verloren. Die Universitäten der Stadt bringen Jahr für Jahr Hunderte von MINT-Studenten zum Abschluss die ja allesamt so sehr gesucht werden, aber wohl oder übel, entweder nach den wenigen verbliebenen Stellen im technischen Bereich suchen oder eben nach Süddeutschland auswandern müssen. Das läuft im ganz großen Maßstab.
Und denn muss man hier lesen, München und Stuttgart wären ganz toll für das Tesla Investment gewesen. (... ...)

Zuerst muss es doch darum gehen, Telsa den Sprung über den großen Teich so schmackhaft wie möglich zu machen: große Stadt, viele neu qualifizierte Arbeitskräfte, Deutsche Automotive Standards, Tor zu mehreren preiswerten Arbeitsmärkten. Im zweiten Schritt kann man dem Investor vorschlagen, doch Zulieferketten über Brandenburg zu verteilen. China verdonnert ausländische Investoren auch nicht als Erstes in der westlichsten Wüsten-Region seinen Hauptsitz aufzuschlagen. Das erfolgt erst, wenn sie sich niedergelassen haben. Aber dabei auch wenn es um weitere Zweigstellen geht.

Bitte etwas mehr Umsicht, wenn hier der Standort auseinander genommen wird. Und: Vielleicht ist ja nach dem Corona-Fegefeuer doch nur eine weitere Brandenburger Investruine übrig...
Hoffentlich kommt es nicht ganz so schlimm!!!



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.03.20 20:47.
Hallo,

der ÖPNV ist jetzt in der COVID 19/Sars-Co V-2 nicht in der Lage, systemrelavante Personengruppen zu Ihren Arbeitsplätzen zu befördern.
Ja, Schüler fallen derzeit bis auf Abi Prüfungen weg, Selbständige auch, aber die sind eh mit dem Pkw zur Arbeit gefahren.

Der Standort von Tesla ist super, sogar die WK 2 Munition wurde nach 75 Jahren beseitigt!

Was will man mehr?

Ohne Pkw wird man in den nächsten Jahrzehnten nicht auskommen!
Fehlende Bus-, Straßenbahn-, U-Bahn-, S-Bahn und Regio- und Fernbahn Fahrzeugführer, ZUB, und Werkstattpersonal, wird die Vorhaltung von Pkw, Fahrräder, E-Scooter und Motorroller/Motorräder, auch weiterhin notwendig machen.

Die Einstellung des Regio Verkehrs über die Staatsgrenze der BRD für Berufspendler aus PL und CZ und die Aussperrung ab heute ist verantwortungslos!

Gruß

Helmut Voigt



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.03.20 03:46.

Re: Die Kritik an der Standortwahl überzeugt nicht!

geschrieben von: Pogg 3000

Datum: 26.03.20 09:35

Helmut Voigt schrieb:
Hallo,

Hallo zusammen,


Helmuts Beitrag kann ich nur Zustimmen,

der ÖPNV ist jetzt in der COVID 19/Sars-Co V-2 nicht in der Lage, systemrelavante Personengruppen zu Ihren Arbeitsplätzen zu befördern.
Ja, Schüler fallen derzeit bis auf Abi Prüfungen weg, Selbständige auch, aber die sind eh mit dem Pkw zur Arbeit gefahren.

Die "systemrelevanten Personengruppen" müssen oft, da Diese im Schichtdienst arbeiten zwangsläufig auf "den PKW" zurückgreifen.


Der Standort von Tesla ist super, sogar die WK 2 Munition wurde nach 75 Jahren beseitigt!

Was will man mehr?

Warum wurde nicht bei der ersten Beräumung die Munition beseitigt?
[OT: Thema intressiert mich, wenn jemand eine Info hat könnte Dieser mir gerne auch eine PN senden.]


Ohne Pkw wird man in den nächsten Jahrzehnten nicht auskommen!
Fehlende Bus-, Straßenbahn-, U-Bahn-, S-Bahn und Regio- und Fernbahn Fahrzeugführer, ZUB, und Werkstattpersonal, wird die Vorhaltung von Pkw, Fahrräder, E-Scooter und Motorroller/Motorräder, auch weiterhin notwendig machen.

Nicht zu Vergessen die fehlende Infrastruktur, unabhängig von der Tatsache das alle "nichtüberdachten" Verkehrsmittel, insbesondere die heute achso beliebte "Mikromobilität" beim ersten Regenguß "zusammenbricht"...

Unabhängig, das wird oft "Übersehen" funktioniert das Modell der Kollege Busfahrer fährt seine Kollegen zur Arbeit, arbeitet die komplette Schicht mit und Fährt die ganze Gruppe wieder nach Hause in "strukturschwachen Gebieten" seit Jahrzehnten.


Die Einstellung des Regio Verkehrs über die Staatsgrenze der BRD für Berufspendler aus PL und CZ und die Aussperrung ab heute ist verantwortungslos!

Das sehe ich Genauso, unabhängig von der Tatsache das Erntehelfer nicht, Pflegekräfte aber Einreisen dürfen ist offenbar ein Großteil der Logistik "östlich von Berlin" betroffen. Wie wird das für die Grenzpendler geregelt? [Antwort gerne auch als PN.]
[/i]
[i]Gruß

Helmut Voigt


In diesem Sinn, wenn die noch sehr klein geführte Diskussion über die Verödung des Landes abseits von Metropole(n) und Speckgürtel nicht nur eine leere Diskussion bleiben soll, muß endlich auch tatsächlich über eine Verbesserung der Arbeitsplatzstruktur mit der nachfolgenden Verbesserung der Infrastruktur ernsthaft "nachgedacht" werden.

Schöne Grüße, Thomas
Pogg 3000 schrieb
Zitat
In diesem Sinn, wenn die noch sehr klein geführte Diskussion über die Verödung des Landes abseits von Metropole(n) und Speckgürtel nicht nur eine leere Diskussion bleiben soll, muß endlich auch tatsächlich über eine Verbesserung der Arbeitsplatzstruktur mit der nachfolgenden Verbesserung der Infrastruktur ernsthaft "nachgedacht" werden.
Gab es dafür nicht die vielen Kohle-Konversions-Milliarden mit entsprechenden Planungen bei denen man am Ende die Sorge hatte, dass außer großen Investitionen für neue Straßen und auch ein paar Schienenwege nichts mehr für den eigentlichen Arbeitsplatz-Aufbau übrig bleibt?

Die Ausgestaltung neuer Industrie- und Wirtschaftsansiedlungen ist eine größere Aufgabe die, anders als Geld für Straßen und Schienen auszugeben, viel mehr Aufwand und Geschick erfordert. Wenn die beiden Standorte Tesla (Freienbrink) und BASF-Batterienfabrik (Schwarzheide) weitere Anschiedlungen dazwischen und in der Umgebung ermöglichen wäre dies ein allererster Schritt...


Bzgl. der Anmerkung
Zitat
Warum wurde nicht bei der ersten Beräumung die Munition beseitigt?
wäre der direkte Ansprechpartner hier zu finden:
[polizei.brandenburg.de]

Bin mir aber nicht sicher, ob man dort nur auf unsere Anfrage aus dem DSO-Forum wartet...
Neben einer allgemeinen Dokumentation sucht man diesbezügliche Berichte auf der Seiten leider vergebens.

MfG vom InterRailer26+



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.03.20 08:37.

Standortwahl

geschrieben von: Armenius

Datum: 26.03.20 12:57

In einem Zeitungsartikel letztes Jahr waren zwei Punkte angegeben, die für den Standort bei Berlin sprechen:

- Der Bau des Werkes sollte Anfang dieses Jahr beginnen. Produktionsbeginn ist für Ende 2021 geplant
- Elon Musk hat explizit die Nähe zum zukünftigen Flughafen BER erwähnt

Aufgrund des ersten Punktes ist eine Voraussetzung, dass das Areal bereits baureif ist. Große Erdarbeiten, die vermutlich in den Abbaugebieten vorab geleistet werden, sind da nicht möglich. Ein Abbruch eines Braunkohlekraftwerkes würde auch zu viel Zeit in Anspruch nehmen, zudem laufen diese bislang noch. Dazu müssen dort noch Bodenuntersuchungen bezüglich Altlasten durchgeführt werden.

Des weiteren wird das Werk vermutlich zum Großteil mit der Tesla-Belegschaft in deren Stammwerk geplant und in Betrieb genommen werden. Daher wird wohl die Nähe zum Flughafen gesucht (Reisezeiten, insbesondere wenn Herr Musk mal zur Visite kommt). Für die amerikanischen Kollegen wird darüber hinaus Berlin als temporärer Lebensmittelpunkt deutlich attraktiver sein als Cottbus.

In beiden Fällen verspricht daher der Standort Grünheide deutliche Vorteile gegenüber einem Standort in der Lausitz und letztendlich entscheidet das Unternehmen, wo investiert wird.


Gruß,
Armenius

Fangschleuse-Freienbrink führt direkt zum Standort

geschrieben von: Baron

Datum: 28.03.20 13:14

Warum haben wir nicht selber erstmal auf openrailwaymaps geschaut? Natürlich gibt es dort ein Gleis! Laut diesem Artikel ist eine Nutzung sogar gut möglich, die nötigen Umbauten minimal.

"Die Eisenbahn ist eine heilige Fackel, die ein Land mit dem Licht der Zivilisation und des Wohlstandes erleuchtet." Mustafa Kemal A., Flugverweigerer
Niemand hat behauptet, dass es dort kein Gleis gibt, es wurde lediglich angezweifelt ob Tesla das auch nutzen wird.