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Angemeldet: -

[www.frankenpost.de]

<<Die Beschäftigten der Deutschen Bahn müssen keine betriebsbedingten Kündigungen aus Anlass der Corona-Krise fürchten. Der Konzern und die Gewerkschaften haben dies jetzt in einer Vereinbarung ausgeschlossen, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.>>

<<So können Bahn-Mitarbeiter bis Ostern bis zu 15 Tage von der Arbeit befreit werden, wenn die Betreuung ihrer Kinder bis zwölf Jahren weggefallen ist und sie ihre Tätigkeit nicht zu Hause verrichten können. Das Gehalt wird dabei weitergezahlt. Beschäftigte können flexibel ihre Arbeitszeitkonten nutzen, um zu Hause zu bleiben. In besonderen Härtefällen soll ein Verzicht darauf möglich sein, dass Stunden nachgearbeitet werden.>>

[sz-magazin.sueddeutsche.de]

<<»Unsere« Bahn ist dabei wörtlich zu nehmen, denn sie gehört ja zu 100 Prozent dem Bund, also uns Steuerzahlern. Zum Glück hat die oft geplante Privatisierung nie statt gefunden! Denn ein nur an Profit orientiertes Mobilitäts-Unternehmen – wie eben Flix Train oder Flix Bus – hätte wohl den Betrieb einstellen müssen angesichts drastisch eingebrochener Fahrgastzahlen. Als Staatsunternehmen dagegen kann die Bahn weiter fahren. Das gleiche gilt auch für all die privaten Bahnunternehmen, die im Auftrag der Bundesländer (und damit auch von diesen, also wiederum vom Steuerzahler, bezahlt) den Regionalverkehr aufrecht erhalten.>>
Nicht nur für die Bahn , sondern für alle ( Firmen ) , steht doch die Frage im Raum , wie es nach Ostern / Pfingsten weitergeht , bis zum Jahresende und darüber hinaus ?! Das Leben wird weiter gehen , aber eben , wie ?
Bei FlixBus Partnern schickt man die Leute schon in Kurzarbeit. Sehr schade sowas.
Marvin K schrieb:
Bei FlixBus Partnern schickt man die Leute schon in Kurzarbeit. Sehr schade sowas.
Wie sollen die Unternehmen das denn anders regeln, wenn sie durch den Billigbusbetrieb keine wirklichen Reserven aufbauen können? Geld kommt nicht aus dem Automaten... Ohne das großartige deutsche Kurzarbeitergeld würden die Fahrer jetzt einfach betriebsbedingt entlassen, wie in so manchen anderen Ländern. 🤷‍♂️
Achsstellkeil schrieb:
Nicht nur für die Bahn , sondern für alle ( Firmen ) , steht doch die Frage im Raum , wie es nach Ostern / Pfingsten weitergeht , bis zum Jahresende und darüber hinaus ?! Das Leben wird weiter gehen , aber eben , wie ?
Die Bahn ist am Ende immerhin noch ein Staatskonzern, da geht das Geld nicht aus. Immerhin: die großen Sperrungen an der Nord-Süd-SFS und der SFS Mannheim - Stuttgart hätten eigentlich nicht zu einem günstigeren Zeitpunkt kommen können.
Marvin K schrieb:
Bei FlixBus Partnern schickt man die Leute schon in Kurzarbeit. Sehr schade sowas.
Kurzarbeit ist auch bei der DB nicht ausgeschlossen:

[www.welt.de]

<<Sie regelt auch zusätzliche Arbeitsbefreiungen für Beschäftigte mit Kindern, Entgeltfortzahlungen, flexiblen Ausgleich versäumter Arbeitszeiten und sichert die Mitsprache der Betriebsräte bei Kurzarbeit. >>

Es geht ja in erster Linie um den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen. Im übrigen gilt die Vereinbarung bis Ende Juli 2020.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.03.20 14:05.
Hallo!

cloubim schrieb:
Die Bahn ist am Ende immerhin noch ein Staatskonzern, da geht das Geld nicht aus.

Genau das ist die Bahn eben nicht! Einzig die Deutsche Bahn AG ist ein Staatskonzern. Aber alle anderen Bahnunternehmen sind es nicht. Und da kann es - gerade im Bereich jenseits des bestellten Nahverkehrs - sehr wohl zu bösen Verwerfungen kommen. Da wäre der Flixzug noch das kleinste Problem. Aber wenn auf einmal die ganzen im Bauzugdienst tätigen Bahnen oder private Güterbahnen wegbrechen, dann leidet die gesamte Bahn darunter.

Gruß

Heiko

http://www.desiro.net/Signatur-Corona.jpg




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.03.20 14:17.
TGV4402 schrieb:
Marvin K schrieb:
Bei FlixBus Partnern schickt man die Leute schon in Kurzarbeit. Sehr schade sowas.
Kurzarbeit ist auch bei der DB nicht ausgeschlossen:

[www.welt.de]

<>

Es geht ja in erster Linie um den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen. Im übrigen gilt die Vereinbarung bis Ende Juli 2020.
Sollte es bei der DB zu Kurzarbeit kommen, soll laut EVG Aushang vom 23.03.2020 für betroffene Personen eine Aufstockung kommen.

Nennt sich Marktbereinigung

geschrieben von: BR146106

Datum: 24.03.20 14:30

Moin,

und gehört dazu. Jetzt wird sich zeigen, wer in den letzten Jahren gut gearbeitet hat und diese Kriese überleben wird. Die Staatsbahnen haben da sicherlich die wenigsten Probleme. Aber auch Flixmobility ist wohl fein raus, weil das Risiko auf andere abgewälzt wird, den SUB Unternehmen, die nun am schwitzen sind.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

Re: Das ja eben nicht - und genau das ist das Problem!

geschrieben von: TGV4402

Datum: 24.03.20 14:38

cloubim schrieb:
cloubim schrieb:
Die Bahn ist am Ende immerhin noch ein Staatskonzern, da geht das Geld nicht aus.
Auch einem Staatskonzern kann das Geld ausgehen, z. B.

- dem Staat geht das Geld aus
- der Staat ist nicht bereit, Geld in unbegrenzter Höhe zuzuschießen

Wenn (fast) niemand mehr etwas arbeitet, dann hat der Staat auch (fast) keine Einnahmen mehr. Das sollten u. a. auch Rentner und Beamte bedenken.
D. h. unendlich lässt sich die jetzige Situation nur dann fortsetzen, wenn das eine denkbare Variante ist.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.03.20 14:45.

Staatspleiten

geschrieben von: BR146106

Datum: 24.03.20 14:48

Moin,

wird man tunlichst vermeiden, das ganze würde dann noch deutlich schlimmer werden, ich glaube das willst du nicht erleben, und wenn doch dann wären in Europa Länder wie Frankreich oder Italien Kandidaten für dieses Modell, selbst Griechenland hat man nicht vor diese Wand fahren lassen.

Wenn man Eisenbahnen pleite gehen lassen will, dann gerne, nur wer soll all das auffangen? Alleine die Versorgung von Kraftwerken mit Kohle, würde das Transportwesen zusammenbrachen lassen, selbst Schiffe könnten das nicht auffangen.

gruß carsten

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Re: Staatspleiten

geschrieben von: TGV4402

Datum: 24.03.20 15:08

BR146106 schrieb:
Moin,

wird man tunlichst vermeiden, das ganze würde dann noch deutlich schlimmer werden, ich glaube das willst du nicht erleben, und wenn doch dann wären in Europa Länder wie Frankreich oder Italien Kandidaten für dieses Modell, selbst Griechenland hat man nicht vor diese Wand fahren lassen.

Wenn man Eisenbahnen pleite gehen lassen will, dann gerne, nur wer soll all das auffangen? Alleine die Versorgung von Kraftwerken mit Kohle, würde das Transportwesen zusammenbrachen lassen, selbst Schiffe könnten das nicht auffangen.

gruß carsten
Es geht nicht um Pleite, sondern um Maßnahmen, die den Beschäftigten sehr weh tun. In Griechenland wurden z. B. die Gehälter der Staatsbediensteten um 10% reduziert. Die Renten wurden auch gekürzt. Wo weniger ist, da kann auch nur weniger verteilt werden.

Der deutsche Staat hat Hilfspakete von hunderten Mrd geschnürt. Außerdem brechen die Einnahmen weg. Das Geld kommt leider nicht aus dem Automat, sondern es muss erwirtschaftet werden.



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.03.20 15:13.

Re: Nennt sich Marktbereinigung

geschrieben von: gastronomie1916

Datum: 24.03.20 15:13

BR146106 schrieb:
Aber auch Flixmobility ist wohl fein raus,
Du scheinst es ja zu wissen...

Re: Staatspleiten

geschrieben von: BR146106

Datum: 24.03.20 15:13

Moin,

du scheibt es doch selber, wenn das Geld ausgeht, dann ist man eigentlich Pleite, oder ist dir das nicht bekannt.? Und gewisse Dinge, wie die Rente kürzen macht man hierzulande schon seid Jahren, nur merkt das keiner. Ebenso, die Null Runden, bei Lohnerhöhungen im Öffentlichen Dienst, all das sind Dinge die genau das aufzeigen, was du gerade an die Wand malst, nur das man es hierzulande schon seid Jahren anwendet. Somit ist es nichts neues und man wird sehen was die kommenden Lohnrunden mit sich bringen werden, Metall hattest du ja schon hier verlinkt.

gruß carsten

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Dann kläre auf

geschrieben von: BR146106

Datum: 24.03.20 15:17

Moin,

nein, ich bin nicht die Allwissende Müllhalde, aber ich gehe stark davon aus, das dieses System genauso Funktioniert, wie bei den großen Fastfoodketten, sprich es ist ein Franchise System, wo der Besitzer weit aus mehr Risiko hat, als der Namensgeber.

gruß carsten

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Re: Das ja eben nicht - und genau das ist das Problem!

geschrieben von: D.

Datum: 24.03.20 15:29

Der Zeuge Desiros schrieb:Zitat:
Einzig die Deutsche Bahn AG ist ein Staatskonzern.
Netinera, Abellio, Keolis, SBB, HLB. Noch was vergessen auf die schnelle?
D. schrieb:
Der Zeuge Desiros schrieb:Zitat:
Einzig die Deutsche Bahn AG ist ein Staatskonzern.
Netinera, Abellio, Keolis, SBB, HLB. Noch was vergessen auf die schnelle?

Auf dem deutschen Markt treten diese trotz allem als private Anbieter auf, die zur Erfüllung und Aufrechterhaltung des Regionalverkehrs entsprechende staatliche Subventionen und Garantien erhalten. Ob es rechtlich überhaupt zulässig wäre, dass eine SBB vom Schweizer Bund erhaltene Unterstützungsgelder "einfach so" zur Quersubventionierung ihres Deutschland-Geschäfts verwendet?

Re: Staatspleiten

geschrieben von: De David

Datum: 24.03.20 15:49

BR146106 schrieb:
wird man tunlichst vermeiden, das ganze würde dann noch deutlich schlimmer werden, ich glaube das willst du nicht erleben, und wenn doch dann wären in Europa Länder wie Frankreich oder Italien Kandidaten für dieses Modell, selbst Griechenland hat man nicht vor diese Wand fahren lassen.

Wenn man Eisenbahnen pleite gehen lassen will, dann gerne, nur wer soll all das auffangen? Alleine die Versorgung von Kraftwerken mit Kohle, würde das Transportwesen zusammenbrachen lassen, selbst Schiffe könnten das nicht auffangen.
Die "Chicago, Rock Island & Pacific Railroad" kurz "Rock Island Line" ist dir bekannt? Spielte einstmals bei den Großen mit, mit einem Netz von Minesota im Norden, bis Texas und New Mexico im Süden der USA, und die ist auch bankrott gegangen und wurde dann vom Isolvenzverwalter liquidiert. Woraufhin das ganze Netz zerstückelt wurde, hier und da haben andere Große Bahngesellschaften ein Teil davon gekauft, anderswo haben sich neue kleine Bahnen gegründet die die Chance nutzten so zu einer Strecke bzw einem kleinen Netz zu kommen und da zu fahren, und wieder andere wurden stillgelegt.

Nicht viel anders könnte es hier laufen, wenn der Staat die DB pleite gehen lässt. Irgend jemand wird sich finden der hier und da ein Geschäft wittert, und Teile davon kauft um sie weiter zu betreiben. Und wenns nur um den Transport von der Kohle zum Kraftwerk geht, dafür braucht es keine besondere und teure Infrastruktur, da reicht eine Stecke wo 50 km/h gefahren wird, damit man sich die Indusi spart, und ohne Signaltechnik und Fdl, sondern nur mit Zugleitbetrieb.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Re: Das ja eben nicht - und genau das ist das Problem!

geschrieben von: De David

Datum: 24.03.20 15:52

Die SBB fährt aber auch Güterverkehr in Deutschland, und das eigenwirtschaftlich.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Re: Staatspleiten

geschrieben von: BR146106

Datum: 24.03.20 15:59

Moin,

denkbar schon, aber wohl sehr gering, weil es hierzulande doch einiges deutlich anderes ist. Wenn du schon über den Teich blickst, dann bedenke auch die Merger Mania, die ebenso viele Unternehmen verschwinden ließ und andere entsprechend neu entstanden, dazu die Verstaatlichung der Amtrak um den PV nicht zu verlieren. Wie gesagt, denkbar ist vieles, aber so etwas wird man nicht mal durchspielen wollen.

gruß carsten

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