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Re: Aus BOB wird BRB "Oberland"

geschrieben von: kbs956

Datum: 24.03.20 19:42

Eibacher schrieb:
Ich denke, dass die Mehrleistungen Mo-Fr vor allem in der Verstärkung von Zügen liegen werden,das erfordert kein zusätzliches Personal. Taktverdichtungen sind wegen der Struktur des Netzes (wenige Kreuzungsmöglichkeiten) nur eingeschränkt möglich.

Am Wochenende ist eine Ausweitung des 30-Minuten-Taktes denkbar.
Nicht nur am Wochenende ist eine Ausweitung der beiden 60-Min.-Takte möglich (astreiner 30-Min-Takt ists nämlich nicht überall).

In der PM heißt es hierzu:

"Darüber hinaus wird das Angebot ab Dezember 2020 ausgebaut: Im Berufs­verkehr an Werktagen wird der Halbstun­dentakt am frühen Vormittag und am Abend erweitert."

Ich verstehe das so, dass die HVZ ausgedehnt werden soll. An den Wochenenden aber sollen die Züge wohl verstärkt werden.

Leider wird auch hier mal wieder "an Werktagen" geschrieben, wenn vermutlich "werktags außer samstags" gemeint ist ;)



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.03.20 19:43.

Re: Aus BOB wird BRB "Oberland"

geschrieben von: nozomi07

Datum: 24.03.20 20:19

kbs956 schrieb:
Nicht nur am Wochenende ist eine Ausweitung der beiden 60-Min.-Takte möglich (astreiner 30-Min-Takt ists nämlich nicht überall).

In der PM heißt es hierzu:

"Darüber hinaus wird das Angebot ab Dezember 2020 ausgebaut: Im Berufs­verkehr an Werktagen wird der Halbstun­dentakt am frühen Vormittag und am Abend erweitert."

Ich verstehe das so, dass die HVZ ausgedehnt werden soll. An den Wochenenden aber sollen die Züge wohl verstärkt werden.
Einen generellen Halbstundentakt fände ich schon sehr wünschenswert. Das gibt der Bahn einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. Wer mit dem Auto in 45 Min nach Miesbach kommt, wartet keine Stunde auf den Zug (Fahrzeitmäßig ist die Bahn ja attraktiv!).

Welche Abschnitte lassen derzeit keinen Halbstundentakt zu?

Re: Aus BOB wird BRB "Oberland"

geschrieben von: AK1

Datum: 24.03.20 20:28

nozomi07 schrieb:
kbs956 schrieb:
Nicht nur am Wochenende ist eine Ausweitung der beiden 60-Min.-Takte möglich (astreiner 30-Min-Takt ists nämlich nicht überall).

In der PM heißt es hierzu:

"Darüber hinaus wird das Angebot ab Dezember 2020 ausgebaut: Im Berufs­verkehr an Werktagen wird der Halbstun­dentakt am frühen Vormittag und am Abend erweitert."

Ich verstehe das so, dass die HVZ ausgedehnt werden soll. An den Wochenenden aber sollen die Züge wohl verstärkt werden.
Einen generellen Halbstundentakt fände ich schon sehr wünschenswert. Das gibt der Bahn einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. Wer mit dem Auto in 45 Min nach Miesbach kommt, wartet keine Stunde auf den Zug (Fahrzeitmäßig ist die Bahn ja attraktiv!).

Welche Abschnitte lassen derzeit keinen Halbstundentakt zu?
Unmöglich ist der Halbstundentakt nur zwischen Schliersee und Bayrischzell, da es in dem Bereich keine Kreuzungsmöglichkeit (mehr) gibt. Den Rest des Netzes könnte man natürlich prinzipiell den ganzen Tag jede halbe Stunde befahren. Es wäre dann nur kaum mehr möglich, Verspätungen im Tagesverlauf wieder aufzuholen.

Re: Aus BOB wird BRB "Oberland"

geschrieben von: nozomi07

Datum: 24.03.20 20:41

AK1 schrieb:
Unmöglich ist der Halbstundentakt nur zwischen Schliersee und Bayrischzell, da es in dem Bereich keine Kreuzungsmöglichkeit (mehr) gibt. Den Rest des Netzes könnte man natürlich prinzipiell den ganzen Tag jede halbe Stunde befahren. Es wäre dann nur kaum mehr möglich, Verspätungen im Tagesverlauf wieder aufzuholen.
Danke für die Info. Nach meinem Wissen ist die schlechte Beschleunigung der Talente das Problem, mit den Lint sollte der Fahrplan stabiler sein?

Letztlich braucht das ganze Oberlandnetz eine S-Bahnmäßigen Ausbau. Da könnte man ziemlich viel Autoverkehr auf die Schiene holen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.03.20 20:41.

Re: Aus BOB wird BRB "Oberland"

geschrieben von: AK1

Datum: 24.03.20 21:07

nozomi07 schrieb:
AK1 schrieb:
Unmöglich ist der Halbstundentakt nur zwischen Schliersee und Bayrischzell, da es in dem Bereich keine Kreuzungsmöglichkeit (mehr) gibt. Den Rest des Netzes könnte man natürlich prinzipiell den ganzen Tag jede halbe Stunde befahren. Es wäre dann nur kaum mehr möglich, Verspätungen im Tagesverlauf wieder aufzuholen.
Danke für die Info. Nach meinem Wissen ist die schlechte Beschleunigung der Talente das Problem, mit den Lint sollte der Fahrplan stabiler sein?

Letztlich braucht das ganze Oberlandnetz eine S-Bahnmäßigen Ausbau. Da könnte man ziemlich viel Autoverkehr auf die Schiene holen.
Stabiler möglicherweise, stabil genug wohl nicht, denn wenn ich mich recht erinnere hat die BEG so begründet, dass es auch mit den LINT keinen durchgehenden Halbstundentakt gibt.
S-Bahn-mäßiger Ausbau wäre gut, keine Frage! Man kann schon auch mit der Geschwindigkeit einiges machen, südlich Schliersee ist ja m.W. das höchste 60 km/h, aber es gibt noch jede Menge ungesicherte Bahnübergänge, wo langsamer gefahren werden muss. Am besten wäre wahrscheinlich ab kurz vor Geitau ne Neubaustrecke an der B307. Da wäre man viel näher an Geitau und direkt an der Wendelsteinseilbahn, die Strecke wäre wohl auch noch zuverlässiger zu befahren, die bestehende wird ja auch schon mal wegen Lawinengefahr gesperrt.

Re: Lint 54

geschrieben von: corsa636

Datum: 24.03.20 21:29

Die Elektrifizierung der Stichstrecken ohne (nennenswerten) Güterverkehr finde ich also „nicht dringend“, Leiber andere „Verbindungsstrecken“ Elektrifizierung.

Für die Oberlandstrecken bieten sich Akku/Elektrotriebzüge an!

Re: Aus BOB wird BRB "Oberland"

geschrieben von: nozomi07

Datum: 24.03.20 23:37

AK1 schrieb:
Stabiler möglicherweise, stabil genug wohl nicht, denn wenn ich mich recht erinnere hat die BEG so begründet, dass es auch mit den LINT keinen durchgehenden Halbstundentakt gibt.
S-Bahn-mäßiger Ausbau wäre gut, keine Frage! Man kann schon auch mit der Geschwindigkeit einiges machen, südlich Schliersee ist ja m.W. das höchste 60 km/h, aber es gibt noch jede Menge ungesicherte Bahnübergänge, wo langsamer gefahren werden muss. Am besten wäre wahrscheinlich ab kurz vor Geitau ne Neubaustrecke an der B307. Da wäre man viel näher an Geitau und direkt an der Wendelsteinseilbahn, die Strecke wäre wohl auch noch zuverlässiger zu befahren, die bestehende wird ja auch schon mal wegen Lawinengefahr gesperrt.
Viel Ausbau sollte doch nicht nötig sein, um den Halbstundentakt stabil durchgehend zu fahren. Hoffentlich packt man das mal an.

Für eine Neubaustrecke sehe ich keinen Anlass. Zur Seilbahn sind es keine 400 Meter, würde man einfach nur einen direkten Fußweg bauen.

Re: Lint 54

geschrieben von: cloubim

Datum: 25.03.20 00:43

corsa636 schrieb:
Die Elektrifizierung der Stichstrecken ohne (nennenswerten) Güterverkehr finde ich also „nicht dringend“, Leiber andere „Verbindungsstrecken“ Elektrifizierung.

Für die Oberlandstrecken bieten sich Akku/Elektrotriebzüge an!
Die Sache ist halt, dass bis Holzkirchen der Fahrdraht schon hängt. Und nach Abschluss der ABS38 wäre das Oberlandnetz abgesehen von der eh überfälligen Nebenstrecke Weilheim - Schongau das einzige Streckenbündel im Münchner Raum, wo der Fahrdraht noch fehlt. (Ebersberg - Wasserburg soll ja iirc im Rahmen der Stamm 2-Nebenprojekte elektrifiziert werden).

Die fehlende Spurtstärke reiner ETs macht sich vor allem zwischen Donnersbergerbrücke und Solln bemerkbar, wo man sich die Gleise mit der S7 aus dem Isartal und im Berufsverkehr mit den Meridian-Durchläufern aus Rosenheim teilen muss. Auch zwischen Holzkirchen und Deisenhofen ist vergleichbarer Mischverkehr. Die Integrale stehen den 423ern der S-Bahn dabei gerne mal im Weg herum - wenns blöd läuft, fängt sich eine S7 hinter ner verspäteten BOB (die Wendezeiten in München Hbf sind recht kurz) bis Solln schnell mal +5, manchmal auch +10 ein, was dann wieder großen Spaß auf der Isartalbahn bedeutet. Die ist eingleisig und die Fahrpläne ziemlich auf Kante genäht, dass sich die S-Bahnen grade so in den Kreuzungsbahnhöfen erwischen.

Im Sinn der Betriebsstabilität wäre eine Elektifizierung im Oberlandnetz schon wünschenswert, ohne dass ineffizient groß Akkus durch die Gegend gefahren werden müssen. Schon in den 1930ern war das ja geplant. Große Priorität hatten diese Zweigstrecken verständlicherweise nie - anders als im benachbarten Werdenfelsnetz, wo schon seit der Weimarer Republik der Fahrdraht hängt oder der 1971 als Umleiter für die Strecke über Grafing elektrifizierten Mangfallbahn.


nozomi07 schrieb:
Zitat:
Viel Ausbau sollte doch nicht nötig sein, um den Halbstundentakt stabil durchgehend zu fahren. Hoffentlich packt man das mal an.

Für eine Neubaustrecke sehe ich keinen Anlass. Zur Seilbahn sind es keine 400 Meter, würde man einfach nur einen direkten Fußweg bauen.
Ein bisschen Rücknahme des DB-Netz-Kahlschlages bei der letzten Modernisierung würde schon viel helfen. Im Sommer und zur Skisaison sind die Züge brechenst voll, und Verdichter können nicht gefahren werden.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.03.20 00:49.

Re: [PM] BEG: leistungsstarke Klimaanlage

geschrieben von: Bahnfrosch

Datum: 25.03.20 07:41

Hallo zusammen,

damit ist wohl das Gebläse an den Fensterplätzen gemeint, die dadurch je nach Zugempfindlichkeit unnutzbar werden. Aber wie hieß es schon im Beatles-Film: „Ein Zug ohne Zug ist kein Zug“.

Gruß Bahnfrosch

Re: Lint 54

geschrieben von: nozomi07

Datum: 25.03.20 13:42

cloubim schrieb:
Die Sache ist halt, dass bis Holzkirchen der Fahrdraht schon hängt. Und nach Abschluss der ABS38 wäre das Oberlandnetz abgesehen von der eh überfälligen Nebenstrecke Weilheim - Schongau das einzige Streckenbündel im Münchner Raum, wo der Fahrdraht noch fehlt. (Ebersberg - Wasserburg soll ja iirc im Rahmen der Stamm 2-Nebenprojekte elektrifiziert werden).
Die fehlende Spurtstärke reiner ETs macht sich vor allem zwischen Donnersbergerbrücke und Solln bemerkbar, wo man sich die Gleise mit der S7 aus dem Isartal und im Berufsverkehr mit den Meridian-Durchläufern aus Rosenheim teilen muss.
Ein BEMU wäre unter Oberleitung doch ähnlich spurtstark wie ein reines Elektro-Fahrzeug. Man müsste nur an den Endbahnhöfen etwas Oberleitung zum Nachladen spannen. Eine komplette Elektrifizierung wäre halt teuer und langwierig, und da im Oberland nur ein bestimmter Fahrzeugtyp fährt scheint mir das auch weniger notwendig.

Re: Aus BOB wird BRB "Oberland"

geschrieben von: kbs956

Datum: 25.03.20 13:46

AK1 schrieb:
nozomi07 schrieb:
kbs956 schrieb:
Nicht nur am Wochenende ist eine Ausweitung der beiden 60-Min.-Takte möglich (astreiner 30-Min-Takt ists nämlich nicht überall).

In der PM heißt es hierzu:

"Darüber hinaus wird das Angebot ab Dezember 2020 ausgebaut: Im Berufs­verkehr an Werktagen wird der Halbstun­dentakt am frühen Vormittag und am Abend erweitert."

Ich verstehe das so, dass die HVZ ausgedehnt werden soll. An den Wochenenden aber sollen die Züge wohl verstärkt werden.
Einen generellen Halbstundentakt fände ich schon sehr wünschenswert. Das gibt der Bahn einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. Wer mit dem Auto in 45 Min nach Miesbach kommt, wartet keine Stunde auf den Zug (Fahrzeitmäßig ist die Bahn ja attraktiv!).

Welche Abschnitte lassen derzeit keinen Halbstundentakt zu?
Unmöglich ist der Halbstundentakt nur zwischen Schliersee und Bayrischzell, da es in dem Bereich keine Kreuzungsmöglichkeit (mehr) gibt. Den Rest des Netzes könnte man natürlich prinzipiell den ganzen Tag jede halbe Stunde befahren. Es wäre dann nur kaum mehr möglich, Verspätungen im Tagesverlauf wieder aufzuholen.
Man beachte die Abstände/Fahrzeiten zwischen den Bahnhöfen:

[955] HOLZKIRCHEN -(17 km/13')- MIESBACH -(7 km/9-11')- SCHLIERSEE -(17 km/23-24')- BAYRISCHZELL

[956] HOLZKIRCHEN -(11 km/9-10')- SCHAFTLACH -(10 km/9-10')- BAD TÖLZ -(10 km/10-11')- LENGGRIES

[957] SCHAFTLACH -(8 km/12')- GMUND -(5 km/7')- TEGERNSEE

Während die v.a. die Lenggrieser und auch die Tegernseer Strecke noch eher ein bisschen Verspätung vertragen, führt eine solche auf der Bayrischzeller Strecke zu großen Verzögerungen. Insbesondere der 17 km-Abschnitt Holzkirchen - Miesbach ist hier problematisch.

Beispiel:

1. Zug von München (9.24) hat ca. 10' Verspätung. Er kommt also erst um 10.19 in Miesbach an.
2. Der Gegenzug nach München fährt in Miesbach dann erst um 10.20 (statt 10.10) ab.
3. Dieser erreicht Holzkirchen erst um 10.33 (statt 10.23), wo um 10.32 ein Gegenzug schon abfahren sollte.
3. Der (u.U. pünktliche) Zug von Lenggries steht derweil kurz vor der Streckeneinmündung in Holzkirchen und wartet auf den Zug von Bayrischzell. (Der Zug von Lenggries kann daher einigermaßen pünktlich sein, da der Gegenzug in Schaftlach plm. um 10.08 ankommt und der Zug nach München dort um 10.16 abfährt; er wäre bei 10' Verspätung nur 2-3' später dran)
4. Die Lenggrieser Strecke ist somit blockiert. Hat ein Streckenast hier Doppeltraktion ist auch der vielbefahrene BÜ in Holzkirchen blockiert.
5. Um 10.34 fährt dann dieser zum Bf. Holzkirchen weiter, wo er ca. 10.35/36 ankommt.
6. Sofort fährt der Gegen und eigentlich auch Anschlusszug nach Bayrischzell ab. Mit Anschluss kann nicht gerechnet werden.
7. Zum Meridian (ab 10.35) nach Rosenheim wird es knapp.
8. S-Bahn-Lotterie: Die S 3 (ab 10.36) wartet entweder und erhält eine Verspätung (auch nicht toll) oder fährt vor der BOB Ri. München und verspätet die BOB weiter, sodass auch ab München-Solln die (eigentlich knapp dahinter verkehrende) S 7 v. Wolfratshausen vor der BOB fährt, welche mind. bis um 11.04 die Strecke belegt.
9. Die Ankunft in München Hbf (ursprünglich 10.54) vsl. ca. 11.07/08

Daher wäre es durchaus sinnvoll in Darching (955), Fischhausen-Neuhaus/Fischbachau (955) sowie auch in Warngau (956) das 2. Gleis wiederherzustellen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.03.20 14:03.

Re: Aus BOB wird BRB "Oberland"

geschrieben von: AK1

Datum: 25.03.20 20:31

Zitat:
[955] HOLZKIRCHEN -(17 km/13')- MIESBACH -(7 km/9-11')- SCHLIERSEE -(17 km/23-24')- BAYRISCHZELL


17 km sind das nur von Schliersee nach Bayrischzell. Na dann sollte man mal die Strecke vernünftig ausbauen, dass das auch in 13 Minuten geht... Okay, zwischen Holzkirchen ind Miesbach gibt's nur einen Halt, zwischen Schliersee und Bayrischzell sind es vier. Und die Neubaustrecke, die ich gern hätte, hätte sinnvollerweise noch einen Halt an der Wendelsteinbahn. Also gut, ohne Kreuzung unterwegs wird's nix.

Re: Aus BOB wird BRB "Oberland"

geschrieben von: AK1

Datum: 25.03.20 20:48

nozomi07 schrieb:
AK1 schrieb:
Stabiler möglicherweise, stabil genug wohl nicht, denn wenn ich mich recht erinnere hat die BEG so begründet, dass es auch mit den LINT keinen durchgehenden Halbstundentakt gibt.
S-Bahn-mäßiger Ausbau wäre gut, keine Frage! Man kann schon auch mit der Geschwindigkeit einiges machen, südlich Schliersee ist ja m.W. das höchste 60 km/h, aber es gibt noch jede Menge ungesicherte Bahnübergänge, wo langsamer gefahren werden muss. Am besten wäre wahrscheinlich ab kurz vor Geitau ne Neubaustrecke an der B307. Da wäre man viel näher an Geitau und direkt an der Wendelsteinseilbahn, die Strecke wäre wohl auch noch zuverlässiger zu befahren, die bestehende wird ja auch schon mal wegen Lawinengefahr gesperrt.
Viel Ausbau sollte doch nicht nötig sein, um den Halbstundentakt stabil durchgehend zu fahren. Hoffentlich packt man das mal an.

Für eine Neubaustrecke sehe ich keinen Anlass. Zur Seilbahn sind es keine 400 Meter, würde man einfach nur einen direkten Fußweg bauen.
Wäre mal ein Anfang... Aber wenn man mit dem Auto direkt zur Talstation kommt, macht der Fußweg natürlich trotzdem noch die Bahnanreise im Vergleich unattraktiver. Und runter kalkuliert man dann lieber großzügig, wenn man nicht genau weiß, wie lang der Fußweg dauert. Direkt mit der Seilbahn zum Bahnhof hat da sicher Vorteile...
Aber ich habe ja noch ein paar andere Argumente für die Trasse genannt. Ich weiß nicht, welche Fahrzeiten mit einer Neubaustrecke möglich sind, ich habe keine Ahnung, was es kosten würde...

Re: Aus BOB wird BRB "Oberland"

geschrieben von: nozomi07

Datum: 26.03.20 09:06

AK1 schrieb:
Wäre mal ein Anfang... Aber wenn man mit dem Auto direkt zur Talstation kommt, macht der Fußweg natürlich trotzdem noch die Bahnanreise im Vergleich unattraktiver. Und runter kalkuliert man dann lieber großzügig, wenn man nicht genau weiß, wie lang der Fußweg dauert. Direkt mit der Seilbahn zum Bahnhof hat da sicher Vorteile...
Aber ich habe ja noch ein paar andere Argumente für die Trasse genannt. Ich weiß nicht, welche Fahrzeiten mit einer Neubaustrecke möglich sind, ich habe keine Ahnung, was es kosten würde...
Eine Neubaustrecke ist hier völlig übertrieben und weltfremd.

Die Bahn führt praktisch an der Seilbahnstation vorbei. Das Problem ist, dass es heute keinen direkten Fußweg gibt. Den könnte man schaffen (Bahnsteig auf die südliche Seite verlegen). 400 Meter gut gestalteten Fußweg stört keinen (so weit läuft man auch durchaus mal zum Parkplatz). Und du willst doch nicht ernsthaft zwei Haltepunkte in Osterhofen betreiben?

Lint 54 - mit nur zwei Türen je Seite?

geschrieben von: Bm235

Datum: 26.03.20 17:46

Beim Lok-Report gibt es eine Bildmontage. Haben die wirklich Lint 54 mit nur zwei Außentüren bestellt? Normalerweise hat der Lint 54 doch vier Außentüren je Seite. Mit nur zwei Türen dauert der Fahrgastwechsel ja ewig.

Re: Lint 54 - mit nur zwei Türen je Seite?

geschrieben von: Signalschruber

Datum: 26.03.20 19:49

Zitat
Beim Lok-Report gibt es eine Bildmontage. Haben die wirklich Lint 54 mit nur zwei Außentüren bestellt?
Das ist ein LINT 41.

Re: Aus BOB wird BRB "Oberland"

geschrieben von: AK1

Datum: 26.03.20 20:23

Ich sehe, Du willst nicht ernsthaft diskutieren, dann lasse ich das auch.

Re: Lint 54 - mit nur zwei Türen je Seite?

geschrieben von: Pesa Link

Datum: 29.03.20 18:45

Signalschruber schrieb:
Das ist ein LINT 41
Das sind Lint 54.

Siehe [www.drehscheibe-online.de] und [www.drehscheibe-online.de]

Zitat: [www.drehscheibe-online.de]

Viele Grüße
Moritz

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