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Hallo,

> Ein blick in den Fahrplan verrät einem das zwischen 0 und 3 Uhr auf der SFS keine Züge unterwegs sind. Und mit einem
> Akku Tangentialschrauber sollten die Schrauben relativ schnell zu entfernen sein.

schon mal Gleisbau gemacht? Bei der Menge an Schrauben wird das aber schon sportlich in drei Stunden das zu schrauben, wenn man nur einen Akku-Schlagschrauber hat und alleine arbeitet. Die Kleineisen wegzuraeumen braucht auch seine Zeit. Das sollte man nicht unterschaetzen. Daher glaube ich eher, dass der das in mehreren Naechsten schrittweise gemacht hat oder es gab Helfer.

Den Typen hatten wir uns mal einladen sollen, als wir fuer den Museumsbahnverein Gleise zur Materialgewinnung abgebaut haben :-)
Wir haben seinerzeit mit einer Schraubmaschine gearbeitet und das zog sich ganz schoen hin.


Armin

[www.muehlenroda.de] (Muehl privat)
[www.museumsstellwerk.de] (Museumsstellwerk Rheine e.V.)

Re: Überwachungsmaßnahmen gäbe es ...

geschrieben von: Lok35

Datum: 22.03.20 04:11

Guten Morgen, die Überwachung sollte schnell eingerichtet werden. Es wird nicht der letzte Anschlag sein, Gründe werden Leute immer finden, aber die Konsequenzen werden wieder andere tragen. Gut, dass niemand zu Schaden kam...
Anschlussbahn schrieb:
Den Typen hatten wir uns mal einladen sollen, als wir fuer den Museumsbahnverein Gleise zur Materialgewinnung abgebaut haben :-)
Wir haben seinerzeit mit einer Schraubmaschine gearbeitet und das zog sich ganz schoen hin.
In der JVA wird er sicher wieder arbeiten müssen. Reich doch mal bei den zuständigen Behörden den Vorschlag ein, ihn zu euch zu schicken.

Re: Überwachungsmaßnahmen gäbe es ...

geschrieben von: Der Ungläubige Thomas

Datum: 22.03.20 11:46

Danke für das Bild, Dein Nick sagt alles ...
Idee: Die LZB-Kabel auf Störsignale während der Betriebsruhe ausrichten. Jeder Metalleintrag in ein HF-Feld sollte einen räumlich identifizierbaren Alarm auslösen, vgl. I-Schleife an LSA des Strassenverkehrs. Die Beschädigung des Kabels würde ebenfalls registriert. Nicht "zeitnah", sondern SOFORT.
Diese Art des Anschlages gabs in den 1970er Jahren auch mal mit einem "Mister X"-Erpresser (rund um Karlsruhe?). Waren damals iirc aber keine entfernten Federclips, sondern klassischer K-Oberbau; ist für mich aber zu lange her.
Wachsam bleiben!
Und ich meine, sogar in Japan und China wird vor der morgendlichen BEtriebsaufnahme ein Prüffahrzeug über die Strecke(nabschnitte) geschickt. Hier waren lt. Zeitungsmeldungen (dpa) bereits "mehrere ICE-Züge" über die Schadstelle gefahren, bevor das Ganze bemerkt wurde.
Sparmassnahme, Schlamperei, oder "laut Vorschriftenwerk nicht vorgesehen" (d.h. die Neue Deutsche Ausrede für "3 Affen machen")?

Der Unglaeubige Thomas
Hallo,

ich habe schon öfter auf unserer Strecke gleis-gebaut und kann dazu sagen:

Mit einem (gestohlenen?) Gleisschrauber sind die 270 Schrauben in 70-90 Minuten gelöst, da bleibt genug Zeit alles sauber aufzuräumen.
Wegen des Gewichts so einer Maschine deutet dann vieles auf einen Mittäter hin; und solange der nicht gefasst ist, wird das die Öffentlichkeit sicher nicht erfahren.

Freundliche Grüße,

Christoph

Re: Überwachungsmaßnahmen gäbe es ...

geschrieben von: Rodscha

Datum: 22.03.20 14:53

Der Ungläubige Thomas schrieb:
Danke für das Bild, Dein Nick sagt alles ...
Idee: Die LZB-Kabel auf Störsignale während der Betriebsruhe ausrichten. Jeder Metalleintrag in ein HF-Feld sollte einen räumlich identifizierbaren Alarm auslösen, vgl. I-Schleife an LSA des Strassenverkehrs. Die Beschädigung des Kabels würde ebenfalls registriert. Nicht "zeitnah", sondern SOFORT.
Beschädigungen am LZB-Kabel werden ja bereits sofort registriert, da sollte man nichts ändern müssen. Oder irre ich da?
Hallo,

> Wegen des Gewichts so einer Maschine deutet dann vieles auf einen Mittäter hin; und solange der nicht gefasst ist, wird
> das die Öffentlichkeit sicher nicht erfahren.

so ist es. Das Ding traegt man nicht alleine ans Gleis. Zumindest dafuer muss man einen Helfer haben. Selbst dann laeuft man zu zweit mit so einer Maschine nicht irgendwo quer durch die Landschaft, eine Boeschung runter, sondern versucht so nahe wie moeglich mit dem Auto, bzw. Anhaenger ans Gleis zu fahren.

Alles schon merkwuerdig.

Armin

[www.muehlenroda.de] (Muehl privat)
[www.museumsstellwerk.de] (Museumsstellwerk Rheine e.V.)
Dampfbahn-Zf schrieb:
Hallo,

ich habe schon öfter auf unserer Strecke gleis-gebaut und kann dazu sagen:

Mit einem (gestohlenen?) Gleisschrauber sind die 270 Schrauben in 70-90 Minuten gelöst, da bleibt genug Zeit alles sauber aufzuräumen.
Wegen des Gewichts so einer Maschine deutet dann vieles auf einen Mittäter hin; und solange der nicht gefasst ist, wird das die Öffentlichkeit sicher nicht erfahren.

Freundliche Grüße,

Christoph
Bist du dir sicher? Einschließlich Umsetzen des Gleisschraubers sind das 20 Sekunden pro Schraube...

Jochen

Schwellenhalter?

geschrieben von: märchenerzähler

Datum: 23.03.20 18:32

Lt. Spiegel wurden 127 Schwellenhalter gelockert.
Könnte dies bitte mal jemand genauer beschreiben was dies heißt?

Solltest du das wirklich nicht wissen?

geschrieben von: Nietenreko

Datum: 23.03.20 19:02

Schwer vorzustellen, daß jemand, der bei DSO schreibt, nicht weiß, wie ein Oberbau aufgebaut ist! Zumindest solltest du wissen, wo du nachschauen kannst. Oder wolltest du dich nur darüber mokieren, daß ein fachlich völlig unbeleckter Feld-, Wald- und Wiesen-Journalist den korrekten Fachbegriff nicht weiß?

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Re: Solltest du das wirklich nicht wissen?

geschrieben von: Jochen-1958

Datum: 23.03.20 19:13

Nietenreko schrieb:
Schwer vorzustellen, daß jemand, der bei DSO schreibt, nicht weiß, wie ein Oberbau aufgebaut ist! Zumindest solltest du wissen, wo du nachschauen kannst. Oder wolltest du dich nur darüber mokieren, daß ein fachlich völlig unbeleckter Feld-, Wald- und Wiesen-Journalist den korrekten Fachbegriff nicht weiß?
Solche arroganten Antworten brauchen wir hier nicht!!! Hast Du vielleicht mal darüber nachgedacht, dass die Frage von märchenerzähler über diese Begrifflichkeit "Schwellenhalter", was natürlich Unsinn ist, hinausgeht? Könnte sich die Frage vielleicht auch darauf beziehen, wie der notwendige Arbeitsaufwand für diesen Sabotageakt einzuschätzen ist? Kann dies einer alleine bewerkstelligen mit An- und Abtransport des Geräts?

Oder bist Du der Meinung, dass auch eine solche Frage unzulässig ist und man dies wissen MUSS, wenn man bei DSO schreibt???

Einfach mal Ball ein bisschen flach halten, denn dumme Fragen gibt es nicht...

Jochen

Re: Überwachungsmaßnahmen gäbe es ...

geschrieben von: Carsten Frank

Datum: 23.03.20 22:51

Die Schiene wird sich aber erst im Rahmen mehrerer Überfahrten so weit verschoben haben.
Morgendliche Lz-Lokfahrten auf der KRM gibt oder gab es durchaus, vor allem auch zum Enteisen der Oberleitung vor den schnellen ICE.

Re: Überwachungsmaßnahmen gäbe es ...

geschrieben von: Kölnbahner

Datum: 24.03.20 13:02

Dank und Kompliment an Lukas, den Lokomotivführer, der es gemerkt und gemeldet hat. 80m sind so winzig auf einer Schnellfahrstrecke...

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