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Wenn Hamm - Paderborn alle 60 Minuten gefahren wird

geschrieben von: BR146106

Datum: 22.03.20 12:29

Moin,

dann sollte sich der 120 Minutentakt von alleine erklären oder nicht?

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]
In Abstimmung mit dem Land Baden-Württemberg findet
ab 30.03.2020
auf der Strecke zwischen
Ulm und Donaueschingen
eine Reduzierung des Verkehrs statt.
Weitere Informationen und Fahrpläne hierzu finden Sie unter bahn.de/aktuell.
Hallo,

die S7 kommt um xx:07 in Solingen Hbf. an.

Der RE7 fährt um xx:03 in Solingen Hbf. ab nach Köln.

Wer plant bitte so was? Ich muss Richtung Köln zur Arbeit. Danke an die Planer, dass
ich nun fast eine Stunde in Solingen warten darf bzw. viel früher los muss.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.03.20 13:55.

Kollateralschaden

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 22.03.20 13:58

TobiNRW schrieb:
Wer plant bitte so was? Ich muss Richtung Köln zur Arbeit. Danke an die Planer, dass
ich nun fast eine Stunde in Solingen warten darf bzw. viel früher los muss.

Hallo Tobias,

wenn Takte ausgelegt werden passiert so etwas. Das ist ärgerlich, aber aktuell unvermeidlich.
Wenn man einen anderen, für dich vielleicht besser passenden Takt gestrichen hätte, müssten andere Fahrgäste warten.
Böser Wille steckt da sicher nicht dahinter.

Blöd, keine Frage. Aber was tun? Im Moment bin ich jedenfalls froh, dass überhaupt noch Züge fahren und dies in (hoffentlich) verlässlichen Ersatzfahrplänen.

Gute Fahrt dennoch

Heiko

http://www.desiro.net/Signatur-Corona.jpg

Re: Kollateralschaden

geschrieben von: TobiNRW

Datum: 22.03.20 14:07

Der Zeuge Desiros schrieb:
TobiNRW schrieb:
Wer plant bitte so was? Ich muss Richtung Köln zur Arbeit. Danke an die Planer, dass
ich nun fast eine Stunde in Solingen warten darf bzw. viel früher los muss.
Hallo Tobias,

wenn Takte ausgelegt werden passiert so etwas. Das ist ärgerlich, aber aktuell unvermeidlich.
Wenn man einen anderen, für dich vielleicht besser passenden Takt gestrichen hätte, müssten andere Fahrgäste warten.
Böser Wille steckt da sicher nicht dahinter.

Blöd, keine Frage. Aber was tun? Im Moment bin ich jedenfalls froh, dass überhaupt noch Züge fahren und dies in (hoffentlich) verlässlichen Ersatzfahrplänen.

Gute Fahrt dennoch

Heiko
Ich habe für den Notfahrplan auch Verständnis. Es ist wichtig, dass überhaupt noch was fährt.

Nur finde ich, dass man den so planen sollte, so dass Anschlüsse in alle Richtungen gewährleistet sind.

Re: Details in NRW

geschrieben von: ifra

Datum: 22.03.20 14:26

BR146106 schrieb:
Moin,

ja, es ist teilweise extrem, aber in Anbetracht der Lage durchaus verständlich. Denn wenn man mal bei den Betriebsstörungen nachsieht bzw. auch bereits von mir veröffentlicht, sieht man das es in einigen Bereichen es bereits schon jetzt zu Zugausfällen kommt, weil das Personal fehlt wegen Krankheit. Und das könnte ja erst der Anfang sein, somit ist es wohl verständlich, wenn man diesen Weg geht.

gruß carsten
Wenn man mit einbezieht, dass verschiedenen EVU es ja schon vor der Corona-Krise schwer fiel, alle Fahrten überhaupt halbwegs entsprechend dem Fahrplan durchzuführen, wundert es nicht, dass es jetzt in der Krisenzeit nicht mehr zu schaffen ist. Wenigstens sind nicht mehr so viele Fahrgäsre betroffen.

Eine Frage: Wenn das EVU jetzt weniger Fahrten durchführt, dann gibt es ja eigentlich auch weniger vom Land. Oder sehe ich das falsch?

Re: Kollateralschaden

geschrieben von: Cityrunner

Datum: 22.03.20 14:28

TobiNRW schrieb:
Der Zeuge Desiros schrieb:
TobiNRW schrieb:
Wer plant bitte so was? Ich muss Richtung Köln zur Arbeit. Danke an die Planer, dass
ich nun fast eine Stunde in Solingen warten darf bzw. viel früher los muss.
Hallo Tobias,

wenn Takte ausgelegt werden passiert so etwas. Das ist ärgerlich, aber aktuell unvermeidlich.
Wenn man einen anderen, für dich vielleicht besser passenden Takt gestrichen hätte, müssten andere Fahrgäste warten.
Böser Wille steckt da sicher nicht dahinter.

Blöd, keine Frage. Aber was tun? Im Moment bin ich jedenfalls froh, dass überhaupt noch Züge fahren und dies in (hoffentlich) verlässlichen Ersatzfahrplänen.

Gute Fahrt dennoch

Heiko
Ich habe für den Notfahrplan auch Verständnis. Es ist wichtig, dass überhaupt noch was fährt.

Nur finde ich, dass man den so planen sollte, so dass Anschlüsse in alle Richtungen gewährleistet sind.
Sowas passiert. Ich arbeite in Dortmund. Ich fahre normalerweise mit der RE4. Aktuell nehme ich die S5. Bin da durch ne halbe Stunde länger unterwegs.

Wenn du nicht warten willst, kannst du auch den Bus, Linie 260 nehmen, sofern du ne Stunde überland fahren möchtest.

Re: Details in NRW

geschrieben von: BR146106

Datum: 22.03.20 14:57

Moin,

ist von auszugehen, aber wie man das ganze geregelt hat, müssen andere Beantworten.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

Re: Kollateralschaden

geschrieben von: jaegerfernverkehr

Datum: 22.03.20 15:02

Ich verstehe das Ärgernis für Berufspendler. Bei vielen, nicht in den so bezeichneten systemkritischen Berufen tätigen Menschen, frage ich mich allerdings, warum diese überhaupt noch zur Arbeit fahren müssen. Wenn man sich die Zustände in Spanien, Italien und Teilen Frankreichs anschaut, so ist es nur eine Frage der Zeit bis auch hier niemand mehr pendelt. Um genau diesem Szenario Einhalt zu gebieten, plädiere ich dringlichst dafür, dass Arbeitgeber unbedingt ihre Mitarbeiter daheim lassen! Mitarbeiter sollten sich - zumindest virtuell;) - zusammenschließen, um ihre Arbeitgeber nachdrücklich dazu aufzufordern.
Und so lange es keine klaren Regeln zum Einhalten des zwischenemenschlichen Abstands in öffentlichen Verkehrsmitteln gibt (temporäre Reservierungspflicht im Fernverkehr von nur noch 1/3 der Plätze, Sperrung von Sitzplätzen im Nahverkehr und in Trams und Bussen mit klar definitiver Zutrittsregelung) ist es eh einer der zur Zeit gefährlichsten Infektionsherde. Überall anders versucht man besten Gewissens, die Abstandsregeln durch Markierungen etc einzuhalten - nur im öffentlichen Verkehr hinkt man Meilenweit hinterher.

http://www.immeranbord.com
Reiseabenteuer und mehr...

Re: Kollateralschaden

geschrieben von: ifra

Datum: 22.03.20 16:12

jaegerfernverkehr schrieb:
Ich verstehe das Ärgernis für Berufspendler. Bei vielen, nicht in den so bezeichneten systemkritischen Berufen tätigen Menschen, frage ich mich allerdings, warum diese überhaupt noch zur Arbeit fahren müssen. Wenn man sich die Zustände in Spanien, Italien und Teilen Frankreichs anschaut, so ist es nur eine Frage der Zeit bis auch hier niemand mehr pendelt. Um genau diesem Szenario Einhalt zu gebieten, plädiere ich dringlichst dafür, dass Arbeitgeber unbedingt ihre Mitarbeiter daheim lassen! Mitarbeiter sollten sich - zumindest virtuell;) - zusammenschließen, um ihre Arbeitgeber nachdrücklich dazu aufzufordern.
.....

Super Vorschlag für Altenpfleger und Lebensmittelverkäufer, um mal so en paar berufe zu nennen, duie immer noch zur Arbeit unterwegs sind, nicht in HomeOffice arbeiten können und aufgrund des Einkommens auch gerne dien ÖPNV nutzen.

Könnte man sich angesichts der Lage solche Beiträge, die den Geruch von Elfenbeinturm haben, sparen?

Re: Kollateralschaden

geschrieben von: DB Regio NRW

Datum: 22.03.20 17:17

ifra schrieb:
jaegerfernverkehr schrieb:
Ich verstehe das Ärgernis für Berufspendler. Bei vielen, nicht in den so bezeichneten systemkritischen Berufen tätigen Menschen, frage ich mich allerdings, warum diese überhaupt noch zur Arbeit fahren müssen. Wenn man sich die Zustände in Spanien, Italien und Teilen Frankreichs anschaut, so ist es nur eine Frage der Zeit bis auch hier niemand mehr pendelt. Um genau diesem Szenario Einhalt zu gebieten, plädiere ich dringlichst dafür, dass Arbeitgeber unbedingt ihre Mitarbeiter daheim lassen! Mitarbeiter sollten sich - zumindest virtuell;) - zusammenschließen, um ihre Arbeitgeber nachdrücklich dazu aufzufordern.
.....

Super Vorschlag für Altenpfleger und Lebensmittelverkäufer, um mal so en paar berufe zu nennen, duie immer noch zur Arbeit unterwegs sind, nicht in HomeOffice arbeiten können und aufgrund des Einkommens auch gerne dien ÖPNV nutzen.

Könnte man sich angesichts der Lage solche Beiträge, die den Geruch von Elfenbeinturm haben, sparen?
Kann es sein das Du den Beitrag gar nicht verstanden hast? Lies ihn dir doch bitte nochmal durch...

Gruß Christian

http://www.sloganizer.net/style1,DB-spc-Regio-spc-NRW.png

*Lieber die Züge benutzen, als Bahn-Bashing betreiben*

Re: Kollateralschaden

geschrieben von: jaegerfernverkehr

Datum: 22.03.20 18:31

DB Regio NRW schrieb:
ifra schrieb:
jaegerfernverkehr schrieb:
Ich verstehe das Ärgernis für Berufspendler. Bei vielen, nicht in den so bezeichneten systemkritischen Berufen tätigen Menschen, frage ich mich allerdings, warum diese überhaupt noch zur Arbeit fahren müssen. Wenn man sich die Zustände in Spanien, Italien und Teilen Frankreichs anschaut, so ist es nur eine Frage der Zeit bis auch hier niemand mehr pendelt. Um genau diesem Szenario Einhalt zu gebieten, plädiere ich dringlichst dafür, dass Arbeitgeber unbedingt ihre Mitarbeiter daheim lassen! Mitarbeiter sollten sich - zumindest virtuell;) - zusammenschließen, um ihre Arbeitgeber nachdrücklich dazu aufzufordern.
.....

Super Vorschlag für Altenpfleger und Lebensmittelverkäufer, um mal so en paar berufe zu nennen, duie immer noch zur Arbeit unterwegs sind, nicht in HomeOffice arbeiten können und aufgrund des Einkommens auch gerne dien ÖPNV nutzen.

Könnte man sich angesichts der Lage solche Beiträge, die den Geruch von Elfenbeinturm haben, sparen?
Kann es sein das Du den Beitrag gar nicht verstanden hast? Lies ihn dir doch bitte nochmal durch...

Danke @DBRegioNRW.
Genau die von @ifra zitieren Gruppen meinte ich eben nicht. Deswegen verstehe ich auch nur zu gut, dass ein Mindestmaß an öffentlichem Verkehr aufrecht erhalten werden muss. Nur wie man diesen Verkehr dann gestaltet ist eben die Frage aller Fragen. Da gibt es durchaus Regelungen in anderen Ländern (vergl. Renfe/TI vor der fast kompletten Einstellung), die auch bei uns übernommen werden sollten. Hierbei geht es auch um den Mitarbeiterschutt, um zukünftig überhaupt weiter einen Betrieb anbieten zu können. Ich selber würde gerne arbeiten, darf es aber aktuell nicht und bleibe deswegen daheim. Wir können uns glücklich schätzen, im Jahr 2020 mit all seinen digitalen Möglichkeiten zu leben und somit unser Leben in den eigenen 4 Wänden erträglich zu gestalten.
VG David

http://www.immeranbord.com
Reiseabenteuer und mehr...
BR146106 schrieb:
Moin,

dann sollte sich der 120 Minutentakt von alleine erklären oder nicht?

gruß carsten
Eben nicht! Aber der Fahrplan hat mich jetzt aufgeklärt, nur die Fahrten nach Kassel werden über Hamm hinaus verkehren und auch Paderborn ansteuern. Ist aber nachwievor noch nie ein 120 Minuten-Takt gewesen, oder was fährt sonst tags z.B. zwischen 9.50 und 13.50 Uhr von PB nach KS? Eben.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.03.20 19:14.

Re: Wenn Hamm - Paderborn alle 60 Minuten gefahren wird

geschrieben von: BR146106

Datum: 22.03.20 19:19

Moin,

war da nicht noch etwas mit der eurobahn nach Warburg und den entsprechenden Anschluss gen Kassel?

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]
Nee, die RB 89 endet in Paderborn. Paderborn-Kassel hat wohl nicht so eine große Relevanz, dass man da noch viele Verbindungen braucht.

Re: Wenn Hamm - Paderborn alle 60 Minuten gefahren wird

geschrieben von: ifra

Datum: 22.03.20 21:52

Bahnfahrer-PB83 schrieb:
Nee, die RB 89 endet in Paderborn. Paderborn-Kassel hat wohl nicht so eine große Relevanz, dass man da noch viele Verbindungen braucht
Ob von den Eurobahn-Zügen Paderborn - Altenbeken - Warburg mit Anschluss nach Kassel noch etwas zusammen gestrichen wird, mag ich nicht zu beurteilen.
Gestrichen sind wohl die Eurobahnen von Paderborn über Altenbeken nach Herford.

Da gibt es auch noch die Züge des Fernverkehrs, und zwar den ICE 1223 um 10.49 ab Paderborn Richtung Kassel und den IC 2155 um 11.49 ab Paderborn Richtung Kassel mit Halt in Altenbeken und Warburg. (Mal sehen, wie lange die noch verkehren. )
Außerden fährt von Paderborn bis Altenbeken auch noch stündlich die S5 nach Hannover Flughafen, an der m. W. jetzt auch nichts zusammen gestrichen scheint. Und dann gibt es da noch Regionalzüge der Nordwestbahn von Paderborn über Altenbeken Richtung Holzminden.

Mit Verlaub, für einen ausgedünnten Grundtakt eigentlich nicht wenig für die Bewohnerdichte und den Fahrgastzahlen montags bis freitags zu normalen Zeiten.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.03.20 22:24.

Re: Kollateralschaden

geschrieben von: ifra

Datum: 22.03.20 22:07

jaegerfernverkehr schrieb:
DB Regio NRW schrieb:
ifra schrieb:
jaegerfernverkehr schrieb:
Ich verstehe das Ärgernis für Berufspendler. Bei vielen, nicht in den so bezeichneten systemkritischen Berufen tätigen Menschen, frage ich mich allerdings, warum diese überhaupt noch zur Arbeit fahren müssen. Wenn man sich die Zustände in Spanien, Italien und Teilen Frankreichs anschaut, so ist es nur eine Frage der Zeit bis auch hier niemand mehr pendelt. Um genau diesem Szenario Einhalt zu gebieten, plädiere ich dringlichst dafür, dass Arbeitgeber unbedingt ihre Mitarbeiter daheim lassen! Mitarbeiter sollten sich - zumindest virtuell;) - zusammenschließen, um ihre Arbeitgeber nachdrücklich dazu aufzufordern.
.....

Super Vorschlag für Altenpfleger und Lebensmittelverkäufer, um mal so en paar berufe zu nennen, duie immer noch zur Arbeit unterwegs sind, nicht in HomeOffice arbeiten können und aufgrund des Einkommens auch gerne dien ÖPNV nutzen.

Könnte man sich angesichts der Lage solche Beiträge, die den Geruch von Elfenbeinturm haben, sparen?
Kann es sein das Du den Beitrag gar nicht verstanden hast? Lies ihn dir doch bitte nochmal durch...

Danke @DBRegioNRW.
Genau die von @ifra zitieren Gruppen meinte ich eben nicht. Deswegen verstehe ich auch nur zu gut, dass ein Mindestmaß an öffentlichem Verkehr aufrecht erhalten werden muss. Nur wie man diesen Verkehr dann gestaltet ist eben die Frage aller Fragen. Da gibt es durchaus Regelungen in anderen Ländern (vergl. Renfe/TI vor der fast kompletten Einstellung), die auch bei uns übernommen werden sollten. Hierbei geht es auch um den Mitarbeiterschutt, um zukünftig überhaupt weiter einen Betrieb anbieten zu können. Ich selber würde gerne arbeiten, darf es aber aktuell nicht und bleibe deswegen daheim. Wir können uns glücklich schätzen, im Jahr 2020 mit all seinen digitalen Möglichkeiten zu leben und somit unser Leben in den eigenen 4 Wänden erträglich zu gestalten.
VG David
Ich habe mir den Beitrag noch mehrmals durchgelesen und mein Kopfschütteln ist nicht weniger geworden. Die systemkritischen Berufe sind allzuoft auch die, die nicht in HomeOffice von zuhause aus arbeiten können. Man kann den Leuten höchstens "vorhalten", dass sie schon mal täglich 30, 50, 100 km zur Arbeit fahren, dafür die Bahn benutzen und dann noch unübliche Arbeitszeiten, unregelmäßige Überstunden und gar am Wochenende zur Arbeitsstelle hinfahren und zurück zur Wohnung fahren.

Bei den unterschiedlichen Schichtzeiten, Schichtwechselzeiten, Überstunden, verschiedenen Standorten, verschiedenen Wegen u. ä. sehe ich für die wenigen Fahrgäste keine allzu großen Alternativen als die Bahn im Stundentakt mit kurzen Umsteigewartezeiten.

Wenn dir das keine Selbstverständlichkeit sein sollte, so scheinst du die vielfältige Realität im Berufspendlertum nicht ansatzweise zu kennen. Eben ein Phänomen vom Elfenbeinturm.

Und sicher sind die Mitarbeiter der Bahnen bei uns in Deutschland nicht schlechter geschützt gegen Infektionen als eben die anderen oben genannten Berufstätige, vorausgesetzt strenge Regeln werden eingehalten wie: Nur noch Triebfahrzeugfürer im Führerstand, keine Zugbegleiter, Wachpersonal, Rangierer, Mitfahrer oder betriebsfremde Personen gleichzeitig im Führerstand. Mindestabstand halten von mind. 1,5 m zu Kollegen, Vorgesetzten und andere Personen, (Tücke bei Einweisungsfahrten!), keine Fahrkartenkontrollen, keinen Körperkontakt, Handschuhe etc., reichlich Sitzplätze zur Verteilung der wenigen Fahrgäste.



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.03.20 22:22.

Re: Notfahrplan wg. Corona-Virus in NRW ab 21.03.2020

geschrieben von: Timodore

Datum: 23.03.20 08:25

Hallo,

Th.D. (Mod) schrieb:
Der NRW-Verkehrsminister hat gerade folgende Einschränkungen im SPNV in NRW bekanntgegeben:

Dies ist der Sachstand vom 20.03.2020; 12:30 Uhr

!!! Aktualisierungen werden laufend unter mobil.nrw vorgenommen. !!!

  • S 6 (Essen - Köln-Worringen): Ausdünnung auf 60-Minuten-Takt, gültig ab: 21.03.20



  • die S 6 hat man zusätzlich offenbar ganztägig auf Essen - Köln Hansaring eingekürzt. Man spart damit offenbar einen zusätzlichen Kurs, wenn man nicht mehr bis Köln-Nippes fährt.

    mobil.nrw weiß davon noch nichts...

    Edit: Bestätigt hier: [www.bahn.de]

    Gruß
    Thomas



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.03.20 08:50.
    ifra schrieb:
    Bahnfahrer-PB83 schrieb:
    Nee, die RB 89 endet in Paderborn. Paderborn-Kassel hat wohl nicht so eine große Relevanz, dass man da noch viele Verbindungen braucht
    Ob von den Eurobahn-Zügen Paderborn - Altenbeken - Warburg mit Anschluss nach Kassel noch etwas zusammen gestrichen wird, mag ich nicht zu beurteilen.
    Gestrichen sind wohl die Eurobahnen von Paderborn über Altenbeken nach Herford.

    Da gibt es auch noch die Züge des Fernverkehrs, und zwar den ICE 1223 um 10.49 ab Paderborn Richtung Kassel und den IC 2155 um 11.49 ab Paderborn Richtung Kassel mit Halt in Altenbeken und Warburg. (Mal sehen, wie lange die noch verkehren. )
    Außerden fährt von Paderborn bis Altenbeken auch noch stündlich die S5 nach Hannover Flughafen, an der m. W. jetzt auch nichts zusammen gestrichen scheint. Und dann gibt es da noch Regionalzüge der Nordwestbahn von Paderborn über Altenbeken Richtung Holzminden.

    Mit Verlaub, für einen ausgedünnten Grundtakt eigentlich nicht wenig für die Bewohnerdichte und den Fahrgastzahlen montags bis freitags zu normalen Zeiten.
    RB 89 (Münster - Warburg): Ausdünnung auf 60-Minuten-Takt auf Teilabschnitt Münster - Paderborn, Ausfall auf Teilabschnitt Paderborn - Warburg, Ersatz durch RE 11, gültig ab: 25.03.20
    Und die RB 72 entfällt lediglich zwischen Paderborn und Altenbeken mit dem naheliegenden "Gewinn", dass man in Altenbeken wenden und Umläufe einsparen kann.

    Änderungen Rb 48

    geschrieben von: dudu

    Datum: 23.03.20 15:09

    Laut DB Navigator fällt die RB 48 komplett aus.

    Die RE 7 fährt von Krefeld bis Wuppertal-Oberbarmen und bedient die Halte der RB 48 ab Köln Hbf mit.
    Von Münster komment endet die RE 7 in W.-Oberbarmen und fährt nach Münster dann zurück.

    Bild des Monats - April: 141 248 Mai 1987 in Duisburg Hbf



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    Bautagebuch Umbau Wuppertaler Hbf + Vorplatz + B7 von 2009 bis 2020

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