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Re: Von der Wand bis zur Tapete...

geschrieben von: kmueller

Datum: 22.03.20 11:35

TGV4402 schrieb:
kmueller schrieb:
SvenT schrieb:
TGV4402 schrieb:
Warum isoliert man nicht nur die Risikogruppe und hält alles andere am laufen?
Der Staat hat eine Fürsorgepflicht, welche sich hier auf jeden lebenden Menschen bezieht. Daher auch die Beschränkungen für alle!
Praktisch wird die Frage nach dem 'warum' gerade in Italien beantwortet. Falls die jetzt eingeführten Maßnahmen nicht greifen, haben wir binnen zwei Wochen dieselben Verhältnisse.
Jetzt muss ich mich doch noch mal äußern, da immer wieder der Eindruck erweckt wird, als sei das deutsche Vorgehen "alternativlos".

Abwarten. Z. B. in den Niederland und in Schweden geht man andere Wege.

Welcher Weg der bessere ist, wird sich dann zeigen, sofern die genannten Länder "durchhalten":

[taz.de]
Ich sehe öfter mal das dortige Fernsehen (haben wir hier im Kabel). Danach haben die teils angeordneten und teils nur empfohlenen geringfügigen Einschränkungen so gut wie keine Wirkung. Lt. Teletext von gerade stemmen sich die Bürgermeister von drei Sommerbädern (Zandvoort, Bloemendaal und Noordwijk aan Zee) mit Aufrufen(!) gegen einen aufkommenden Massen-Tagestourismus dorthin.

Die Vorstellung, man könne mit passend 'dosierten' Maßnahmen kontrolliert(!) durch die Seuche kommen, ist eine Illusion. Diese Strategie wird gegenüber völlig freiem Durchlaufenlassen nur eine geringfügige (wahrscheinlich gar nicht meßbare) Verzögerung bewirken.

Was am Ende bei beiden Strategien rauskommen wird (und ob sich eine überhaupt durchhalten läßt), weiß man jetzt noch nicht. So wenig, wie man weiß, ob es nicht sowieso schon für alle Optionen zu spät ist. Sicher ist nur, daß das Eindämmen funktionieren kann, wenn man so früh damit anfängt wie einige asiatische Länder (und wie derzeit China an den verstreut übers Land entstehenden sekundären Herden).

Zu spät

geschrieben von: elixir

Datum: 22.03.20 11:36

Der Zeuge Desiros schrieb:
Heiko, immer noch pikiert über das, was da am 19. März 2020 mitten in Europa passiert.


Was war denn am 19. März 2020, was dich (lt. Duden, ein wenig beleidigt, gekränkt, verstimmt) hat?

Vielleicht wissen wir in zwei Wochen, dass es da dafür schon zu spät war?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.03.20 13:44.

Re: Zu spät

geschrieben von: Ich verstehe nur Bahnhof

Datum: 22.03.20 12:04

kmueller schrieb:
Sicher ist nur, daß das Eindämmen funktionieren kann, wenn man so früh damit anfängt wie einige asiatische Länder (und wie derzeit China an den verstreut übers Land entstehenden sekundären Herden).
Du meinst, die Existenz des Virus möglichst lang leugnen?
elixir schrieb:
Vielleicht wissen wir in zwei Wochen, dass es da dafür schon zu spät war?
Eigentlich wissen wir schon in ein paar Tagen, wenn wir auf Italien schauen. Wenn da bald keine Besserung in Sicht ist, waren diese ganzen Massnahmen wie Hausarrest etc. nutzlos. Denn wenn das Land gute zwei Wochen stillsteht und die Ansteckungen immer noch hochschnellen, bedeutet dies, dass die bisherigen Theorien (Inkubationszeit 14 Tage) nicht stimmen.

Re: Zu spät

geschrieben von: kmueller

Datum: 22.03.20 12:29

Ich verstehe nur Bahnhof schrieb:
kmueller schrieb:
Sicher ist nur, daß das Eindämmen funktionieren kann, wenn man so früh damit anfängt wie einige asiatische Länder (und wie derzeit China an den verstreut übers Land entstehenden sekundären Herden).
Du meinst, die Existenz des Virus möglichst lang leugnen?
Dies wurde anfangs in Wuhan versucht, aber gerade noch rechtzeitig gestoppt.

Mit China eng verbundene Nachbarländer wie Taiwan, Südkorea, Hongkong und Singapur begannen mit konsequentem Eindämmen, bevor dort überhaupt nennenswerte Fallzahlen auftraten. Nämlich in dem Moment, als die ersten belastbaren Nachrichten aus China kamen (plus vermutlich einige Minuten Nachdenken über den Reiseverkehr mit China). Genau das wurde in Europa versäumt. Man kann jetzt lang über die Motive hiesiger und chinesischer Politiker spekulieren, aber Fakt ist, daß die Handlungen beider beim Vergleich mit den genannten Drittländern schlecht abschneiden.

Was war am 19. März 2020?

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 22.03.20 12:36

Hallo erstmal!

-> "Was war denn am 19. März 2020, was dich (ein wenig beleidigt, gekränkt, verstimmt) hat?"

Der Umstand, dass mitten in Europa eine Grenze geschlossen wird!
Eine Grenze, die in der gelebten Realität und auch in den Köpfen der Menschen vor Ort überhaupt nicht mehr existierte. Zumal in ein Land, in dem (zumindest teilweise) die gleiche Sprache gesprochen wird und mit dem die Verflechtungen enger sind als mit den meisten anderen unserer Nachbarländer. Wo Züge auf ihrem Laufweg mitunter mehrmals diese Grenze queren. Wo gemeinsam der Nahverkehr organisiert und gefahren wird. Wo Züge des einen Landes den Binnenverkehr des anderen bedienen. Wo es - allen Sticheleien zum Trotz - doch so viel mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede gibt.

Zu!

Von jetzt auf gleich. Zack!

Daher der Gedanke an den August 1961, dem Tag des Mauerbaus. Auch zu. Von jetzt auf gleich. Zack! O.k., da war ich noch flüssiges Erbgut, aber man weiß ja, was damals passiert ist. Und nun passiert so etwas mitten in Europa. Vor meiner Haustür. Bei einer Grenze, die ich sicher auch schon Tausende Male überquert habe.

Beleidigt oder gekränkt hat mich das deshalb eher nicht. Aber doch ein Stückweit geschockt.

Viele Grüße

Heiko

http://www.desiro.net/Signatur-Corona.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.03.20 12:38.

Re: Zu spät

geschrieben von: Manu Chao

Datum: 22.03.20 12:43

Ich verstehe nur Bahnhof schrieb:
Eigentlich wissen wir schon in ein paar Tagen, wenn wir auf Italien schauen. Wenn da bald keine Besserung in Sicht ist, waren diese ganzen Massnahmen wie Hausarrest etc. nutzlos. Denn wenn das Land gute zwei Wochen stillsteht und die Ansteckungen immer noch hochschnellen, bedeutet dies, dass die bisherigen Theorien (Inkubationszeit 14 Tage) nicht stimmen.
Die 14 Tage sind eine Schätzung (basierend auf einer inzwischen ziemlich grossen wenn natürlich noch immer imperfekten Datenbasis) und nicht eine Theorie. Die grossen Unbekannten sind die Dunkelziffer und welcher Grad von Schutzmassnahmen nötig sind um R0 unter 1 zu drücken. Darüberhinaus gibt es selbstverständlich zahlreiche andere Aspekte wo Unsicherheiten bestehen.

Dass strikter Hausarrest und aggressive Isolierung von Verdachts- und bestätigten Fällen funktionieren hat China klar gezeigt. Auch in einzelnen Gemeinden in Italien die als erstes isoliert wurden sieht man den Effekt. Einen so strikten Hausarrest wie in Wuhan hat man in Europa aber noch nirgendwo umgesetzt (vielleicht in ein paar einzelnen Gemeinden) und bei der Isolierung ist man noch weiter hinter China zurück.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.03.20 12:54.
Hallo,

es war wirklich der Donnerstag. Basis war die (tief Luft holen!) "Polizeiverfügung zur Anordnung von Durchfahrten auf schweizerischem Hoheitsgebiet, hier: Polizeiverfügung zur Aussetzung von Bahnhalten auf dem Hoheitsgebiet der Schweizer Eidgenossenschaft auf den Bahnstrecken 4000 sowie 4400 der DB AG" von ebendiesem 19. März 2020, herausgegeben von der Bundespolizei Weil am Rhein in Efringen-Kirchen.

Und das wurde dann ja am gleichen Abend auch sofort vollzogen.

Gruß

Heiko

http://www.desiro.net/Signatur-Corona.jpg

Re: Was war am 19. März 2020?

geschrieben von: Manu Chao

Datum: 22.03.20 12:54

Der Zeuge Desiros schrieb:
Hallo erstmal!

-> "Was war denn am 19. März 2020, was dich (ein wenig beleidigt, gekränkt, verstimmt) hat?"

Der Umstand, dass mitten in Europa eine Grenze geschlossen wird!
China ist da viel weiter gegangen und hat interne Grenzen geschlossen. Auch Italien hatte ja einige Gemeinden in Norditalien vollkommen isoliert. Wenn ich mich recht erinnere wurden damals ja auch um Tschernobyl Gebiete abgeriegelt, ditto um Fukushima. Bei Waldbränden werden ebenfalls Brandschneisen geschaffen.

Was einem bei Tschernobyl ‘verstimmen’ sollte ist dass der Reaktor explodiert ist, nicht dass man dass Gebiet darum abgesperrt hat.
Die Grenzen wurden am Dienstag geschlossen. Oder evtl. noch früher. Das war in allen deutschen und schweizerischen Medien präsent.
Es kann sein, dass es für den Bahnbetrieb da noch keine Regelung gab und dies am Donnerstag nachgeholt wurde.
Das ist der Zeitpunkt, ab dem der IC4 getrennt wurde, das ist laut 166.ch bereits am 15. geschehen.
Zu diesem Zeitpunkt hielt der IRE noch in SH und alles andere lief noch normal, ebenso dass der IR75 bis nach KN fuhr.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.03.20 12:56.
Ich verstehe nur Bahnhof schrieb:
Die Grenzen wurden am Dienstag geschlossen. Oder evtl. noch früher. Das war in allen deutschen und schweizerischen Medien präsent.
Es kann sein, dass es für den Bahnbetrieb da noch keine Regelung gab und dies am Donnerstag nachgeholt wurde.
Die "Grenzschließung" zu Frankreich, Österreich, der Schweiz und Luxemburg war am Montag, 16.03.2020, um 8 Uhr morgens und so auch von der Bundesregierung angekündigt. Ab diesem Zeitpunkt wurde an den Grenzen kontrolliert, und Reisende ohne zulässigen Reisegrund wurden zurückgewiesen. Gleichzeitig wurde ein Teil der Grenzübergänge ganz geschlossen.

Hier ein paar Presseartikel als Beleg:
[www.bo.de]
[www.bo.de]

In Kehl wurde die Maßnahme auch ab 8 Uhr morgens vollumfänglich vollzogen. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es gerade an der Grenze D-CH nicht überall so schnell ging.

Damit wurde der grenzüberschreitende Verkehr auf der Straße und auf der Schiene aber ja nicht komplett unterbrochen. Berufspendler, aus dem Ausland zurückkehrende deutsche Staatsbürger, Warentransporte u.ä. dürfen weiter die Grenze queren.

So fährt z.B. auch die OSB nach wie vor von Straßburg nach Offenburg und zurück, wenn auch mittlerweile mit einem ausgedünnten Fahrplan. "Kehl-Eisenbahnbrücke" ist ein auch aktuell zugelassener Grenzübergang.

Gruß
X73900
Die offizielle Verlautbarung der "Grenzschließung" fand am 16.3. statt, dennoch fand insbesondere im Bahnverkehr keine lückenlose Kontrolle statt und die meisten Züge fuhren weiter.

Die IC4-Züge fahren bereits seit letztem Sonntag nicht mehr zwischen Schaffhausen und Singen (Htw), dem Vernehmen nach (weiß nicht, ob dies der tatsächliche Grund war) weil DB-Personal nicht mehr in die Schweiz fahren sollte und die SBB kurzfristig kein Ersatz-Zugpersonal stellen konnte.

Der große Brocken für den Bahnverkehr über die Grenze D/CH kam aber - wie schon erwähnt - erst am Donnerstag Abend, als Deutschland sämtlichen (!) Eisenbahn-Personenverkehr über die Schweizer Grenze (mit Ausnahme jenem via Basel Bad Bf) per sofort einstellen ließ, unabhängig jeder Sinnhaftigkeit oder Folgen für die lokale Bevölkerung, insbesondere im verkehrstopografisch komplexen Grenzgürtel rund um den Kanton Schaffhausen. Wie ich heute weiß, ist es lediglich der vehementen Intervention seitens der Schweiz zu verdanken, dass diese Weisung in den beiden Folgetagen wieder weitestgehend aufgelöst wurde.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.03.20 16:26.
Weisst du zufälligerweise inwiefern der Einstieg von (Einkaufs)touristen an den Halteorten Riehe Dorf und Riehen Niederholz unterbunden wird? Evtl. Kontrolle durch Bpol in Lörrach-Stetten?

Heutige Beobachtung in Basel SBB: Bei der ankommenden S6 aus D findet durch das Grenzwachtkorps eine Einreisekontrolle auf dem Perron statt. Eine Ausreisekontrolle/Einreisekontrolle D findet dort aber nicht statt.

DIe Halte auf CH-Gebiet sind mE rechtlich grenzwertig (ohne Basel Badischer Bahnhof), sind doch Ein-und Ausreisen nach/von D nur noch über von der Bpol definierten Übergängen gestattet. Die Bahnhöfe in Riehen und auch Lörrach-Stetten gehört mW nicht dazu.

Liebe Grüsse

Alex

PS: Ab morgen wird seitens der CH offenbar die grüne Grenze massiv stärker überwacht



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.03.20 17:35.

Re: Jestetter Zipfel: sofort, unverzüglich + Lockerung

geschrieben von: X73900

Datum: 22.03.20 18:18

Ironfreak schrieb:
Weisst du zufälligerweise inwiefern der Einstieg von (Einkaufs)touristen an den Halteorten Riehe Dorf und Riehen Niederholz unterbunden wird? Evtl. Kontrolle durch Bpol in Lörrach-Stetten?

Heutige Beobachtung in Basel SBB: Bei der ankommenden S6 aus D findet durch das Grenzwachtkorps eine Einreisekontrolle auf dem Perron statt. Eine Ausreisekontrolle/Einreisekontrolle D findet dort aber nicht statt.

DIe Halte auf CH-Gebiet sind mE rechtlich grenzwertig (ohne Basel Badischer Bahnhof), sind doch Ein-und Ausreisen nach/von D nur noch über von der Bpol definierten Übergängen gestattet. Die Bahnhöfe in Riehen und auch Lörrach-Stetten gehört mW nicht dazu.
Unabhängig von deutschen Regelungen darf man auf jeden Fall weiterhin von Riehen via Basel Badischer Bahnhof nach Basel und in die Schweiz fahren. Das ist ja formal Schweizer Binnenverkehr und unterliegt in Basel Badischer Bahnhof auch keiner Grenzkontrolle. Insofern hat ein Halt in Riehen noch seinen Sinn.

Nicht zulässig ist vermutlich derzeit, von Riehen nach Lörrach zu fahren.

Gruß
X73900
X73900 schrieb:
Zitat:
DIe Halte auf CH-Gebiet sind mE rechtlich grenzwertig (ohne Basel Badischer Bahnhof), sind doch Ein-und Ausreisen nach/von D nur noch über von der Bpol definierten Übergängen gestattet. Die Bahnhöfe in Riehen und auch Lörrach-Stetten gehört mW nicht dazu.
Unabhängig von deutschen Regelungen darf man auf jeden Fall weiterhin von Riehen via Basel Badischer Bahnhof nach Basel und in die Schweiz fahren. Das ist ja formal Schweizer Binnenverkehr und unterliegt in Basel Badischer Bahnhof auch keiner Grenzkontrolle. Insofern hat ein Halt in Riehen noch seinen Sinn.

Nicht zulässig ist vermutlich derzeit, von Riehen nach Lörrach zu fahren.
Nur wie will man das kontrollieren? Zug fährt A-B-C-D, Reisen A-C ist erlaubt, B-D ist erlaubt, aber C-D nicht. B-C sitzen beide Fahrgastgruppen im gleichen Zug. In C müssen alle Fahrgäste raus, die in A eingestiegen sind, die dürfen nicht weiter. Fahrgäste aus B dürfen hingegen in C nicht aussteigen und müssen bis D weiter... (A=Basel SBB, B=Basel Bad Bf, C=Riehen, D=Löörach).
Da sehe ich nur zwei Möglichkeiten: man vertraut darauf, dass jeder Fahgast an der richtigen Station aussteigt. Oder man lässt den Einstieg nur in unterschiedlichen Zugteilen/Türen zu, was aber bei einem FLIRT nicht ganz so einfach ist.

Gruss
Florian



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.03.20 18:56.
Hoi zamma,

neue Nachricht von den SBB:
---------------------------------------------------------
S 9 (Jestetten) Reisehinweis: Jestetten + Lotstetten. Die Haltestelle Jestetten + Lotstetten wird nicht bedient.
Die Haltestelle Jestetten + Lotstetten wird nicht bedient.
Die Züge S + S9 halten nicht in Jestetten + Lotstetten.

Zur Zeit besteht keine Möglichkeit, nach Deutschland zu reisen.

Grund: Massnahmen Coronavirus

Dauer der Einschränkung: bis voraussichtlich 19.04.2020 23:59
---------------------------------------------------------

Solange die S9 in Lottstetten (mit 5 "t") hält, wäre es mir ja Recht....

Wer hat diesmal die neuerliche Verschärfung veranlasst?

Viele Grüße
Norbert



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.03.20 12:08.
Mittlerweile ist es zu "Lottstetten" mit 5 T geworden. ;-)

Offenbar war es das BAV, das sich nun doch dazu entschieden hat, bis auf die Strecken Kreuzlingen - Konstanz sowie Basel SBB - Basel Bad Bf und den von dort abgehenden Linien, sämtlichen Personenverkehr zu kappen. Gültig ist das Ganze ab Montag bis vorerst 19. April 2020 (aktuell kommuniziertes Enddatum der vom Schweizer Bundesrat kommunizierten "ausserordentlichen Lage").

Dürfte ein Heidenspaß für Pendlerinnen und Pendler aus dem Raum Jestetten werden, die nun bis auf einige SüdbadenBus-Verbindungen nach Erzingen praktisch vollkommen vom ÖPNV abgeschnitten werden. Was man sich dabei wohl gedacht hat?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.03.20 14:27.

Re: S9 fährt wieder ohne Halt durch den Jestetter Zipfel

geschrieben von: VT

Datum: 28.03.20 15:37

Etwas OT. Aber ihr seid ja anscheinend auch öfter dort unterwegs.
Ich habe heute Mittag in Waldshut einen Schweizer Pendelzug mit offenen Türen gesehen. Fahren die noch über die Brücke? Kann ich es mir eben wegen des Aufwands mit Lottstetten nicht vorstellen.
Koblenz - Waldshut wird Sa und So noch bedient.
Ab Montag 30.03. wird auch Waldshut nicht mehr bedient.

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