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Moin zusammen,

das steht gerade auf Videotext Seite 144 (ZDF und phoenix). Bahn-Güterverkehrschefin Nikutta wird dort zitiert. Auch die Lkw-Staus an der deutsch-polnischen Grenze sind Thema.
Wie realistisch schätzt Ihr den Transport von "Lebensmitteln, Hygieneprodukten und Arzneimitteln" per Bahn ein?

Danke!
Kommt gut durch die Zeit!

Mit nicht nur klimafreundlichen Grüßen aus L.....

Stefan

Solange die ESTW und BZ besetzt werden können...

geschrieben von: La-Stelle

Datum: 19.03.20 15:45

Stefan Höfel schrieb:
Re: Transport von Alltagsprodukten: Bahn bietet ihre Unterstützung an

das steht gerade auf Videotext Seite 144 (ZDF und phoenix). Bahn-Güterverkehrschefin Nikutta wird dort zitiert. Auch die Lkw-Staus an der deutsch-polnischen Grenze sind Thema.
Wie realistisch schätzt Ihr den Transport von "Lebensmitteln, Hygieneprodukten und Arzneimitteln" per Bahn ein?
Das Angebot ist nicht wirklich neu:
schon am Montag hat Frau Nikutta dieses Angebot gemacht (siehe [www.deutschebahn.com] ), welches heute im DB Presse-Blog wiederholt wurde (siehe [www.deutschebahn.com] )

Es wäre zu schön, wenn diese Krise zu einer Zunahme des Schienengüterverkehrs führen würde...!

Ich mache mir dagegen Sorgen, dass die empfindliche ESTW-/ BZ-Struktur bei den nächsten Covid-19-Fällen zu etlichen Streckenstilllegungen führt...

Das Beispiel vom ESTW Oberhausen-Osterfeld, wo wegen eines Covid-19-Falls und der deswegen notwendigen Quarantänen der Betrieb auf mehreren Strecken für mehrere Tage brach liegt (siehe versteckt im Betriebsstörungsforum: [www.drehscheibe-online.de] ), sollte Warnung genug sein vor dem, was da kommen könnte...!!

Zentralisierung vs. Dislozierung

geschrieben von: NWK

Datum: 19.03.20 16:04

La-Stelle schrieb:

Zitat:
...
Ich mache mir dagegen Sorgen, dass die empfindliche ESTW-/ BZ-Struktur bei den nächsten Covid-19-Fällen zu etlichen Streckenstilllegungen führt...
Das Beispiel vom ESTW Oberhausen-Osterfeld, wo wegen eines Covid-19-Falls und der deswegen notwendigen Quarantänen der Betrieb auf mehreren Strecken für mehrere Tage brach liegt (siehe versteckt im Betriebsstörungsforum: [www.drehscheibe-online.de] ), sollte Warnung genug sein vor dem, was da kommen könnte...!!
Wenn die Krise etwas positives hat, dann eventuell die Erkenntnis, dass Zentralisierung nicht nur Vorteile bringt.

Im Fall der ESTW hat man das aber (wenngleich aus anderen Gründen) schon vor einiger Zeit erkannt.

Gruß

NWK

Da sehen sie mal...

geschrieben von: Georgi

Datum: 19.03.20 16:20

Die Frau Nikutta ist inteligenter wie sie. :-))

Re: Solange die ESTW und BZ besetzt werden können...

geschrieben von: hsimpson

Datum: 19.03.20 16:54

La-Stelle schrieb:
Ich mache mir dagegen Sorgen, dass die empfindliche ESTW-/ BZ-Struktur bei den nächsten Covid-19-Fällen zu etlichen Streckenstilllegungen führt...

Das Beispiel vom ESTW Oberhausen-Osterfeld, wo wegen eines Covid-19-Falls und der deswegen notwendigen Quarantänen der Betrieb auf mehreren Strecken für mehrere Tage brach liegt (siehe versteckt im Betriebsstörungsforum: [www.drehscheibe-online.de] ), sollte Warnung genug sein vor dem, was da kommen könnte...!!
Naja, prinzipiell ist die ESTW-Struktur schon robuster gegen solche ausfälle, da man dank Fernsteuerung Ausfälle vergleichsweise einfach kompensieren kann. Fällt hingegen ein RSTW oder ein MSTW deswegen aus, musst dur erstmal überhaupt neues Personal vor Ort bekommen.

Und ja, ich weiß, dass man natürlich für die betreffenden Stellbereiche geschult sein muss, aber auch da bekommt man per Fernsteuerung mit rotierenden Schichten ein viel breiteres Spektrum agbedeckt, wenn man denn möchte.

Grüße
steht auch auf der Webseite der Bahn..



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.03.20 17:09.
Bin mir nicht sicher wie man das halbwegs sinnvoll besprechen kann, wenn kaum jemand einen Überblick haben dürfte zu möglichen Umschlagplätzen Schiene/Straße. Haben größere Lebensmittel-Verteilerzentren irgendwo noch Gleisanschlüsse?

Gruß, Olaf

(,“)
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Neue Bahnfahrzeuge? System Bananenreife: Ware reift beim Kunden!
Hallo zusammen,
soweit mir bekannt, sind die neueren Verteilzentren des LEH alle nur gut an das Straßennetz angebunden; Bahnanschlüsse-
Fehlanzeige. Ich habe ein schönes Beispiel aus der Umgebung von Donaueschingen: Das Lidl-Verteilzentrum liegt in
Sichtweite der Strecke Donaueschingen-Neustadt. Aber es gibt keine Gleise in dieses Verteilzentrum. In unserem Nachbarland Schweiz hat zumindest die Migros dafür gesorgt, daß deren Zentren per Gleis erreichbar und auch regelmäßig
bedient werden.
Es bleibt zu hoffen, daß Corona hier ein paar Denkanstöße liefert; ein Gleisanschluß böte Alternativen.
Gruß vom See

Re: Solange die ESTW und BZ besetzt werden können...

geschrieben von: Leser

Datum: 19.03.20 17:40

hsimpson schrieb:
Naja, prinzipiell ist die ESTW-Struktur schon robuster gegen solche ausfälle...
Nützt aber alles nichts wenn es kaum noch Be- und Entladestellen gibt. Wo sind denn die Zentrallager von Aldi, Rewe, Lidl usw.? Teilweise schon in Sichtweite der Bahn. Nützt aber nichts ohne Bahnanschluss. Ebenso, wenn die Lieferanten gar nicht mehr per Bahn erreichbar sind.
Leser schrieb:
hsimpson schrieb:
Naja, prinzipiell ist die ESTW-Struktur schon robuster gegen solche ausfälle...
Nützt aber alles nichts wenn es kaum noch Be- und Entladestellen gibt. Wo sind denn die Zentrallager von Aldi, Rewe, Lidl usw.? Teilweise schon in Sichtweite der Bahn. Nützt aber nichts ohne Bahnanschluss. Ebenso, wenn die Lieferanten gar nicht mehr per Bahn erreichbar sind.
Achtung, da gehts evt. auch um die Verteilung von Fördergeld aus dem Kriesenmodus: dieses mal die Bahn, letztes mal war es das Auto!

Als Unternehmen darf man sich da durchaus in Stellung bringen.

keiner hat die Absicht die Grenzen zu Schließen...
Keiner hat die Absicht eine Ausgangssperre zu verhängen...
Walter Ulbricht: „Ich verstehe Ihre Frage so, dass es Menschen in Westdeutschland gibt, die wünschen, dass wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR mobilisieren, um eine Mauer aufzurichten, ja? Ääh, mir ist nicht bekannt, dass solche Absicht besteht, da sich die Bauarbeiter in der Hauptstadt hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen, und ihre Arbeitskraft dafür voll ausgenutzt wird, voll eingesetzt wird. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“

Corona-Transporte: erste Erfolge (Link)

geschrieben von: Dieselpower

Datum: 19.03.20 18:04

Der ersten Erfolge dieser Aktion scheinen sich einzustellen: DB Cargos Nudel-Express aus Italien

http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSmvawToASUUxiPnqTrVOw_BVaNPFdDQjBpGaPZTyBB7ejY_LqzPyL8HJA
Nur echt mit einem Hang zu sarkastischen und zynischen Kommentaren!

Re: Solange die ESTW und BZ besetzt werden können...

geschrieben von: Pio

Datum: 19.03.20 18:11

Das große Zentrallager in Mittenwalde hat Jahrelang um einen Anschluß gebettelt, Die Strecke (B)KW- Zossen geht direkt am Grundstückszaun lang.
Nein wollte man nicht. Erstaunlich finde ich nur, bei dem Neubau der Umgehung der B179 in (um) KW eine neue Brücke gebaut wurde.
Aber die Hoffnu g stirbt zum Schluß. Aber die A 13 ist auch nur 800 m weg

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!

Wie wer?

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 19.03.20 18:34

Georgi schrieb:
Die Frau Nikutta ist inteligenter wie sie. :-))

Intelligenter wie wer? Helft mir mal...

Oder sollte es heißen "...intelligenter als Sie?".

Gruß mit dummen Gesicht

Heiko

http://www.desiro.net/Signatur-Corona.jpg

Re: Da sehen sie mal...

geschrieben von: Technisch unterstützter Zugleitbetrieb

Datum: 19.03.20 18:52

Und grundsätzlich intelligenter als Leute, die "wie" anstatt "als" schreiben bzw. sagen!
Hallo,

das hört sich ja toll an, wird aber an den verfügbaren Ressourcen scheitern. Heute auch Gf hin, Zug da aber leider kein Tfz (auch die nächsten vier Stunden nicht) also unverrichteter Dinge Gf nach Hause zum Feierabend. Leider!

Haltet durch!

Die Intelligenz!

geschrieben von: Georgi

Datum: 19.03.20 19:44

Tja mit der Intelligenz ist das so eine Sache.Ist sie anstatt als,oder als anstatt da? Bei Frau Nikutta bestimmt mehr als bei ihnen. :-)) Schönen Abend.

Re: Solange die ESTW und BZ besetzt werden können...

geschrieben von: skl25

Datum: 20.03.20 03:13

Hallo,

um konkret zu bleiben, von Mittenwalde nach Großbeeren ist es nicht weit, das dortige GVZ hat bestimmt genügend Kapazitäten und auch genug Platz sowie vor allen die Infrastruktur für zusätzliche Züge. Andere Standorte der von der DUSS betriebenen Infrastruktur in Deutschland haben da bestimmt auch noch Kapazitäten..

MfG

skl25

Re: Solange die ESTW und BZ besetzt werden können...

geschrieben von: Nachtzug

Datum: 20.03.20 10:55

Leser schrieb:
hsimpson schrieb:
Naja, prinzipiell ist die ESTW-Struktur schon robuster gegen solche ausfälle...
Nützt aber alles nichts wenn es kaum noch Be- und Entladestellen gibt. Wo sind denn die Zentrallager von Aldi, Rewe, Lidl usw.? Teilweise schon in Sichtweite der Bahn. Nützt aber nichts ohne Bahnanschluss. Ebenso, wenn die Lieferanten gar nicht mehr per Bahn erreichbar sind.
Also der Lidl Westerland hat noch einen Gleisanschluß
A219584C-2CC4-4B50-9CBF-D01A8F186EA6.jpeg
Moin,

auch wenn es nicht so aussieht, denke ich, dass es den Gleisanschluss dort schon vor Lidl gab. Oder?
Danke!
MfG aus L.....

Stefan

Re: Solange die ESTW und BZ besetzt werden können...

geschrieben von: Leser

Datum: 20.03.20 14:15

Nachtzug schrieb:
Also der Lidl Westerland hat noch einen Gleisanschluß
Geil! Aber so nah wie der schmale Anbau ans Gleis geht ist kann das Gleis nicht mehr gewidmet sein.

Re: Solange die ESTW und BZ besetzt werden können...

geschrieben von: Traumflug

Datum: 20.03.20 14:30

Leser schrieb:
Nachtzug schrieb:
Also der Lidl Westerland hat noch einen Gleisanschluß
Geil! Aber so nah wie der schmale Anbau ans Gleis geht ist kann das Gleis nicht mehr gewidmet sein.
Eine Laderampe ist immer ganz nah am Gleis, auch an gewidmeten Gleisen :-) Das schmale Dach dürfte ein Vordach sein, damit man trocken entladen kann.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker
Für alle die, die es nicht verstehen: Der Kollege ist im Auftrag seines zuständigen Disponenten als Fahrgast zu seiner vorgeplanten Zugleistung gefahren, sein Zug war vorbereitet und bespannbar, aber es war kein Tfz verfügbar. Also ist er im Auftrag seines immer noch zuständigen Disponenten erneut als Fahrgast in die Heimat gefahren. So viel zur Produktivität von DB Cargo AG. Und nein, ein Tf arbeitet nicht selbst disponierend und im Selbstauftrag. Das sind die direkten Folgen vom Programm "Zukunft Bahn".

Wie relevant sind Schweizer Meinungen?

[www.spiegel.de]

Re: Solange die ESTW und BZ besetzt werden können...

geschrieben von: VT

Datum: 20.03.20 16:05

Mit etwas googlen habe ich sogar Bilder von der Bedienung des Gleisanschluss gefunden

[www.bahnbilder.de]


Allerdings keines neuer als 2009.
Wird das noch so gehandhabt? Ich kann mir das eher nicht vorstellen. Das dürfte per LKW weniger umständlich sein, weil der auf der Tour mehr Filialen mitnehmen kann.

Re: Solange die ESTW und BZ besetzt werden können...

geschrieben von: ThomasR

Datum: 20.03.20 18:02

Leser schrieb:
hsimpson schrieb:
Naja, prinzipiell ist die ESTW-Struktur schon robuster gegen solche ausfälle...
Nützt aber alles nichts wenn es kaum noch Be- und Entladestellen gibt. Wo sind denn die Zentrallager von Aldi, Rewe, Lidl usw.? Teilweise schon in Sichtweite der Bahn. Nützt aber nichts ohne Bahnanschluss. Ebenso, wenn die Lieferanten gar nicht mehr per Bahn erreichbar sind.
Der Lidl in Westerlsnd hat sogar einen Bahnanschluss. Da wird aber nichts drüber geliefert
Das nennt man wohl 'Business as usual'.

Gruß, Olaf

(,“)
< />
_/\_

Neue Bahnfahrzeuge? System Bananenreife: Ware reift beim Kunden!

Re: Da sehen sie mal...

geschrieben von: De David

Datum: 20.03.20 18:44

Liegt aber auch an der Gegend. Hier gibts z.B. eigentlich nur WO und WIE, da kommt dann sowas raus wie, "mir sin die wo gwinne wellet" ;)
Und dieganzen anderen hochdeutschen Formen gibts schlicht nicht, deswegen sagen die Leute sie auch nicht. Als heißt z.B. schon "ab und zu", da kann mans nicht auch noch für wie verwenden.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif
Genau das ist auch meine Befürchtung, Nikutta meint zwar was, aber in der Praxis verheddert sich der Laden mal wieder in seiner üblichen Unfähigkeit aus nicht können, nicht wollen und nicht dürfen....

Vielleicht sollte man Regio die ganzen durch den derzeitigen reduzierten Fahrplan nicht benötigten 146er aus den Rippen leiern, um wenigstens diesbezüglich etwas Spielraum zu bekommen.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Unterschied zwischen Sprechen und Schreiben

geschrieben von: PeterK

Datum: 20.03.20 19:04

Hallo David,

wenn man schon einen solchen Dialekt spricht, dann sollte man aber zumindest wissen wie es schriftlich korrekt formuliert wird.

Gruß

Peter




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.03.20 19:06.

Re: Corona-Transporte: erste Erfolge (Link)

geschrieben von: Frank Schönow

Datum: 20.03.20 19:15

Dieselpower schrieb:
Der ersten Erfolge dieser Aktion scheinen sich einzustellen: DB Cargos Nudel-Express aus Italien

Dachte Riesaer Nudeln kommen aus Riesa/Sachsen und Birkel aus Mannheim ...

Frank aus der Prignitz
N'abend,

ich frag mich von was Cargo Lokmangel hat. Unzureichende Werkstattkapazitäten? Jedes mal wenn ich in Maschen bin, steht dort der Hof voll und auch 151er sind in letzter Zeit wieder mehr aktiv.
Wenn man wirklich Lokmangel hat: In Engelsdorf stehen noch 155er mit gültigen Fristen, die (fast) sofort betriebsbereit wären.


Gruß von Roman aus BSW

Cargo - Chaos Aber Richtig Gut Organisiert

"Ein einheitliches und gepflegtes Erscheinungsbild signalisiert Servicebereitschaft und Kompetenz.
Das sind wichtige Faktoren für ein Unternehmen."(aus DS/DV 110)
Ne, die im Homoffice sitzenden Verwaltungsabrechnungbedenkenträger können doch nicht so einfach Mitverträge für Tfz. eines anderen EVU ohne aufwändige Beratungen und Abstimmungen anmieten. Da muß doch erst einmal aufwändig der Bedarf und, und, und ermittelt und abgestimmt werden. Das geht doch nicht so einfach.
Da könnten auch noch Bedenkenträger kommen, welche eine Wetbewerbsverzerrung sehen, wenn DB C mit geförderten Tfz, Leistungen erbringt. Gibt halt aus gewissen Gründen keinen GB Traktion mehr, der seine Fahrzeuge/Personal nach Bedarf disponieren konnte.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!

Re: Corona-Transporte: erste Erfolge (Link)

geschrieben von: Nietenreko

Datum: 20.03.20 20:31

Norditalien ist das Nudelzentrum Europas, alle großen Hersteller lassen da produzieren. Wir haben oft Komplettladungen Eier aus dem Oldenburgischen zu den verschiedenen Fabriken im Raum Mailand gekarrt. Aber wenn du mal gesehen hast, was die da alles in die Masse reinkippen, aus denen später der Nudelteig gewalzt wird, dann isst du nur noch Kartoffeln.

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Genau das meine ich, Sauhaufen...
Aber das artet heutzutage ja überall immer mehr aus... Daran krankt es an vielen Stellen, keiner scheint mehr eine Entscheidung fällen zu können oder zu wollen, alle eiern immer nur herum und schwallern mit viel Worten und wenig Inhalt, aber wirklich effektiv passieren tut kaum was.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif
Stefan Höfel schrieb:
Moin zusammen,

das steht gerade auf Videotext Seite 144 (ZDF und phoenix). Bahn-Güterverkehrschefin Nikutta wird dort zitiert. Auch die Lkw-Staus an der deutsch-polnischen Grenze sind Thema.
Wie realistisch schätzt Ihr den Transport von "Lebensmitteln, Hygieneprodukten und Arzneimitteln" per Bahn ein?

Wozu das Ganze?! Stückgut-Transportkapzität dürfte mit Zusammenbruch der Automobilproduktion doch in Hülle und Fülle vorhanden sein?!
Oder fällt da jetzt wem auf, dass der rumnische Fahrer im Zweifel zu Zeit lieber in Rumänien bleibt?
Lebensmittel wird die Bahn eher nicht transportieren, denn dazu ist die Logistik zu feingliedrig. Was ich mir aber vorstellen könnte, wären Transporte im Vorlauf der Lebensmittelindustrie, zum Beispiel Verpackungen wie Gläser und leere Joghurtbecher. Auch Massengüter als Rohstoffe für Großunternehmen wie Zucker und Mehl ließen sich eventuell auf die Bahn verlagern. Dass jetzt aber Eier und Milch mit der Bahn verschickt werden, halte ich für sehr unwahrscheinlich.
Das ändert trotzdem nichts daran, dass es derzeit an den Grenzen zu immensen Zeitverlusten kommt und viele Güter zu spät ankommen. Wenn bei der Molkerei die Produktion steht, weil keine Joghurtbecher mehr da sind, hat niemand was gewonnen. Und Transporte dieser Art könnte man durchaus auf die Bahn verlagern.
Becher im Produktionsland in einen Container stopfen, mit dem Zug nach Deutschland, Blechkiste aufn LKW und ab zur Molkerei. Geht bestimmt schneller als den LKW unter den momentanen Bedingungen quer durch Europa zu schicken.


Teletrabi schrieb:
Stefan Höfel schrieb:
Moin zusammen,

das steht gerade auf Videotext Seite 144 (ZDF und phoenix). Bahn-Güterverkehrschefin Nikutta wird dort zitiert. Auch die Lkw-Staus an der deutsch-polnischen Grenze sind Thema.
Wie realistisch schätzt Ihr den Transport von "Lebensmitteln, Hygieneprodukten und Arzneimitteln" per Bahn ein?
Wozu das Ganze?! Stückgut-Transportkapzität dürfte mit Zusammenbruch der Automobilproduktion doch in Hülle und Fülle vorhanden sein?!
Oder fällt da jetzt wem auf, dass der rumnische Fahrer im Zweifel zu Zeit lieber in Rumänien bleibt?

besser mit Flaschenzügen planen und arbeiten

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 21.03.20 12:01

sein Zug war vorbereitet und bespannbar, aber es war kein Tfz verfügbar

Vielleicht wird auch ein zu übersteigerter Wert auf Lokomotiven gelegt? Könnte man einem Lokführer nicht ersatzweise einen Flaschenzug aushändigen, damit die Waggons den Empfängern dann mit händischer Manneskraft zugestellt werden? Einfach den Flaschenzug am nächsten Oberleitungsmast und Wagenkupplung einhängen und dann los: Hauuuuu ruck! Ziiiiiehen! Müüüüühen! Und dann weiter zum nächsten Mast, immer voran. Auf nicht elektrifizierten Strecken setzt der ziehende Tf (neu Ff = Flaschenzugführer) einen kleinen Schwellenanker. Man könnte erwarten, daß ein geübter Tf zwei beladene zweiachsige Schiebewandwagen schafft, er muß nur wollen. Halle - Köln dauert dann zwar 8 Monate, aber immerhin kann DB Cargo auf Nachfrage wahrheitsgemäß antworten "Ihre Ware ist bereits zu ihnen unterwegs."

Ich meine es heißt ja nicht Flaschenauto sondern zufällig Flaschenzug. Und viele hundert Millionen Euro könnte die DB für teure Loks einsparen...

Gruß, Olaf

(,“)
< />
_/\_

Neue Bahnfahrzeuge? System Bananenreife: Ware reift beim Kunden!
Das Problem in der Logistik aktuell ist doch dass viele LKW Fahrer aus Osteuropa kommen, welche gerade in der Krise eben bei ihren Familien sein wollen und eben nicht irgendwo durch Europa fahren wollen. Dazu kommt, dass sehr viele Angst haben wenn sie nun in die Risikogebiete nach Italien und Spanien fahren um dort Nudeln oder Gemüse abzuholen, sich dadurch selbst in Gefahr bringen sich anzustecken und dann gegenfalls nicht mehr nach Hause kommen, geschweige denn evtl. ihre Familien nicht mehr lebend wieder sehen. Auch die LKW Fahrer sind vielfach überaltert man schätzt dass in den nächsten 5 Jahren, 50.000 LKW Fahrer in den Ruhestand gehen. Diese Angst wird sich in den nächsten Wochen eher noch verstärken, was ich auch verstehen kann, gerade wenn man eben zu einer Risikogruppe gehört, ich selbst gehöre auch dazu, wie ich diese Woche erfahren habe. Bei den Lokführern wird es am Ende auch nicht viel besser gehen, viele werden sich weigern in den Süden zu fahren.
In Östereich hilft mittlerweile gerade hierbei das Militär, dort fährt das Militär vielfach die Lebensmittel LKWs und räumt auch Supermarktregale ein.

Noch zu den Nudeln:
Die größten Hersteller der Welt von Eiernudeln sind in Süddeutschland, hauptsächlich in BW zuhause.
Die italienischen Nudeln, zeichnen sich dadurch aus, dass sie zu 90 % ohne Eier produziert werden, nur mit Wasser und Gries.
junglok13 schrieb:
Bei den Lokführern wird es am Ende auch nicht viel besser gehen, viele werden sich weigern in den Süden zu fahren.

Muss ich dich enttäuschen. Wie in diesem Beitrag zu erkennen und zu entnehmen ist, läuft der Güterverkehr mehr oder weniger bislang ungebrochen. Es gibt wohl an den EU-/Landesgrenzen für jeden Überquerer Kontrollen bei der Ein- und Ausreise mit dem PKW, die kann dazu führen, dass es zu weilen auch zu Zeitverzögerungen und dadurch zu Verspätungen kommt wenn es zu lange dauert, aber dies muss derzeit auf dem Weg von/zur Arbeit mit eingeplant werden. Anosnsten sind wir im internationalen Güterverkehr nahezu voll up to Date.

"I love it when plan comes together!"

George Peppard / Hannibal Smith - A-Team

Schaut doch mal vorbei:
[www.mec-loerrach.de]
Mein Kanal: [www.youtube.com]

Toilettenpapierexpress mit Regioschüttlern.

geschrieben von: 146 116-9

Datum: 21.03.20 13:08

Hallo
Sehr geehrte Kundendes des Xyz Marktes Klopapier und Nudeln gibts heute am Bahnsteig von Xyzhausen.
Klopapier gibts Planmäßig ab 11.23
und Nudeln vorraussichtlich ab 12.23.

Die Marktleitung.

Grüße und bleibt Gesund Uwe.
P.S Spass beiseite, Mein besonderer Dank gilt an alle die das System noch
am Laufen halten.

Re: Wie wer?

geschrieben von: bollisee

Datum: 22.03.20 13:12

Der Zeuge Desiros schrieb:
Georgi schrieb:
Die Frau Nikutta ist inteligenter wie sie. :-))
Intelligenter wie wer? Helft mir mal...

Oder sollte es heißen "...intelligenter als Sie?".

Gruß mit dummen Gesicht

Heiko
oder intelligenter wie die Stückgüter... Hätte ich jetzt ganz unbedarft aus dem Kontext gelesen... Duck und weg...

Re: Da sehen sie mal...

geschrieben von: Nethobl

Datum: 25.03.20 09:22

Auf Hallesch heißt das "als wie wenn" Beispiel: Als wie wenn du husten tust!

Ironie aus! ;-)

Gruß Holger