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Hallo zusammen,

am 13. März ist es offiziell geworden, dass die Stadt Flensburg nördlich des ZOB auf den Gleisen der ehemaligen Bahnanlagen an West- und Ostufer die Planungshoheit inne hat. Die NEG wollte ja einen touristisch reizvollen SPNV in die Flensburger Innnenstadt bis hin zur Schiffbrücke umsetzen - dies muss, wenn es denn den Radfans zum Trotz gelingen sollte, nach jetzigem Stand schon am ZOB enden.

Hier der Link, leider mit SHZ-Bezahlschranke.

Was waren das für Zeiten, als das Dampfrundum auch mit Schienenfahrzeugen bereichert wurde. Das ist nun wohl endgültig vorbei. Ein paar Bilder dazu gibts bei wikipedia.

Viele Grüße in den Norden

vaincare
Ein wichtiger Satz lässt sich dem schon noch entlocken:
"NEG-Chef Dewald ist von der Entwidmung der Gleise am Hafen enttäuscht."

Der Stadt sollte man im Gegenzug sofort sämtliche Städtebaufördermittel streichen!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.03.20 23:22.
Hallo,

inwiefern ist dieses Urteil angesichts der damaligen Entscheidung des Landes SH zu bewerten?

[lokalportal.de]

Demnach könnte die Stadt doch nicht ohne die Bahn planen?

Grüße
Moin, der Artikel der Flensburger Zeitung stammt von 2018.
Wie herauszulesen ist, bestünde in 5 Jahren (2023) die Möglichkeit der Stadt Flensburg darin, den nächsten Versuch zu unternehmen zwecks Antrag auf Umwandlung des Streckenteiles in einen Radweg, wenn bis dahin nicht konkrete Fakten zwecks einer Reaktivierung geschaffen werden.
Bei dem Thema Radweg auf alten Strecken sträuben sich mir die Nackenhaare.

Grüße
Kann die Stadt da schon verstehen. Was nützt denen eine Bimmelbahn mit paar Eisenbahnfreaks zur Saison, wenn man ganzjährig einen top ausgebauten Fahrradweg haben kann?

Wenn im Hafen keine Güter verladen werden ist die Strecke schlicht unnütz. Ich bin pro Fahrradweg.
maxbahn schrieb:
Wenn im Hafen keine Güter verladen werden ist die Strecke schlicht unnütz. Ich bin pro Fahrradweg.
Ich bin für Güterverladung.
Gumminase schrieb:
maxbahn schrieb:
Wenn im Hafen keine Güter verladen werden ist die Strecke schlicht unnütz. Ich bin pro Fahrradweg.
Ich bin für Güterverladung.
Okay. Welche konkret? Ich frage, weil es an Flüssen diverse funktionsfähige (!) Häfen mit in Betrieb befindlicher Hafenbahn gibt, in denen seit 15 Jahren kein einziges Gut auf ein Schiff oder von dort herunter verladen wurde - mangels Schiff.

auch eine Bimmelbahn erfüllt ein Verkehrsbedürfnis

geschrieben von: ThomasR

Datum: 18.03.20 14:36

Und deswegen steht einer solchen auch eine Betriebserlaubnis zu, siehe Wiehltalbahn.
maxbahn schrieb:
Kann die Stadt da schon verstehen. Was nützt denen eine Bimmelbahn mit paar Eisenbahnfreaks zur Saison, wenn man ganzjährig einen top ausgebauten Fahrradweg haben kann?

Wenn im Hafen keine Güter verladen werden ist die Strecke schlicht unnütz. Ich bin pro Fahrradweg.
Moinsens,

ich glaube, erst werden schon mehr Fahrgäste, als die paar Freaks. Touristen würde es schon locken, z. B. von Dageüll Mole bis zur Schiffbrücke, also vom Nordseedampfer bis zum Fördekutter, zu rollen. Zudem sollte die Bahn von FL-Weiche aus deutlich schneller am ZOB sein, als die aktuellen Buslinien. In Weiche wohnen auch ein paar Tausend Menschen.

Zum Fahrradweg: In Zeiten von E-Bikes sollten die Steigungen von Husumer Straße und Zur Exe auch bei Westwind kein Problem mehr darstelen. Stadteinwärts kommt man auch ohne E-Antrieb auf den recht gut ausgebauten Radwegen richtig in Fahrt. Einzige Pro-Rad-Argumente sind für mich an dieser Stelle die Entschärfung von Unfallschwerpunkten und das Vermeiden von Verkehrsampeln für die Radler.

Güter werden m. W. immer weniger verladen. Die Kohledampfer für die Stadtwerke werden wegen das Umstiegs auf Gas weniger und brauchen die Bahn eh nicht, am Ostufer wird der klägliche Rest mit LKWs transportiert, wie überall anders auf der letzten Meile.

Viele Grüße

vaincare
maxbahn schrieb:
Kann die Stadt da schon verstehen. Was nützt denen eine Bimmelbahn mit paar Eisenbahnfreaks zur Saison, wenn man ganzjährig einen top ausgebauten Fahrradweg haben kann?

Hallo,

den meisten Platz nimmt zumindest auf dem westlichen Fördeufer nicht dieses - ohnehin als Quasi-Fußweg und Busspur mitgenutzte - Hafenbahngleis weg. Den meisten Platz beanspruchen die unzähligen Autos, die auf dem als Parkfläche missbrauchten Raum zwischen Straße/Gleis und der eigentlichen Kaimauer (Museumshafen) alles mit Blech zupflastern.

Da würde ich eher einmal ein paar Meter abzwacken, wenn ich es mit dem Radverkehrs-Fördern ernst meine.

Gruß

Heiko

http://www.desiro.net/Signatur-Corona.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.03.20 16:06.
bahamas schrieb:
"NEG-Chef Dewald ist von der Entwidmung der Gleise am Hafen enttäuscht."
Wenn die NEG Verkehrsbedürfnis hat kann nicht freigestellt werden.





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.03.20 19:24.