DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 01 - News 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Testforum aufsuchen!
News und aktuelles Betriebsgeschehen - Fragen sind keine News, können aber in den anderen Foren gerne gestellt werden. Für Updatemeldungen von Websites bitte das Forum Bahn und Medien verwenden.
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -
Bayerischer Rundfunk vom 19.2.2020


Damit bald wieder Güterzüge zwischen Dombühl und Nördlingen rollen können, werden ab heute die Gleise erneuert. In vier Wochen soll die Strecke wieder befahrbar sein. Die Stilllegung der Bahnstrecke hatte vor allem ein Holzwerk getroffen. ...

>>> Weiterlesen

Es geht um die Wiederaufnahme des Güterverkehrs zum Holzwerk Rettenmeier in Wilburgstetten. Potientieller Kunde ist auch die Baywa in Feuchtwangen.


Gruß,
Marko
Schön, aber wie immer zu spät. Über ein Jahr kein Güterverkehr, das lassen sich Bahnkunden nur einmal bieten. Da ist alles so armselige Bahnpolitik die dann auch noch als Erfolg verkauft wird. Nebendran (Dietfurt Mfr) will man einen hohe zweistelligen Mio € Betrag für eine sinnlose Ortsumgehung verbraten. Da ist Geld da ohne Ende



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.02.20 19:47.
War nicht eigentlich die BayernBahn bzw. das BEM zuletzt Betreiber der Strecke und hätte demzufolge für den Unterhalt aufkommen müssen bzw. hat nichts investiert?
245 002



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.02.20 21:22.
Die hatten die Strecke doch zur Übernahme ausgeschrieben, weil die bayrische Politik eh BEG zwar Züge bestellen würde, die Sanierung aber der Infrastrukturbetreiber selbst leisten müsste - und das nicht gestemmt hätte werden können?

Luchs.
Ist hier nicht die Aufnahme von Krediten der übliche Weg? Die SWU hatte für die Erneuerung der Strecke Senden -Weißenhorn vor einigen Jahren doch sicherlich auch nicht ihr Festgeldkonto geplündert.
Hallo zusammen!

Die Recherche-Qualität des BR lässt auch nach: Das Teilstück Nördlingen - Wilburgstetten gehört dem Zweckverband Romantische Schiene. Den nördlichen Abschnitt hatte die BayernBahn von der DB Netz gepachtet. Nach erfolgreichem Stilllegungsverfahren wurde der Pachtvertrag gekündigt. Der stillgelegte Abschnitt ist somit eine Eisenbahn des Bundes.
Die MEBG betreibt hierherzieht noch gar nichts. Man darf allerdings guter Hoffnung sein, dass die Novelle des GVFG bald zu einer Änderung dieses Zustandes führt.

Wie man auf einer stillgelegten Strecke Güterverkehr betreiben will, will mir noch nicht ganz eingehen, es bräuchte wohl mindestens eine Betriebsgenehmigung durch das EBA, um die Stilllegung formal rückgängig zu machen.

Allerdings denke ich schon, dass die Firma Rettenmeier ein starkes Interesse daran hat, bald wieder Güterverkehr zu betreiben. Man hatte in den 0er Jahren sogar eine Verlegung der Bahnstrecke bezahlt, um das Werksgelände erweitern zu können.

Viele Grüße,

Guybrush Threepwood
"Aus technischen Gründen war die Strecke von der Bayernbahn GmbH, als bisherigem EIU, gesperrt und die Stilllegung der Strecke beantragt worden."
(http://www.woernitz-franken.de/MEBG1.htm)

Wurde die Strecke tatsächlich stillgelegt oder blieb es beim Antrag?
Nach meinen Informationen ist die Strecke tatsächlich formal stillgelegt worden, auch wenn mir die genauen Hintergründe ebenfalls schleierhaft sind - war doch diese Strecke lange das Aushängeschild der Bayernbahn und aktiven Güterverkehr gab es ja ebenfalls bis zum Schluss.
Andreas schrieb:
Nach meinen Informationen ist die Strecke tatsächlich formal stillgelegt worden, auch wenn mir die genauen Hintergründe ebenfalls schleierhaft sind - war doch diese Strecke lange das Aushängeschild der Bayernbahn und aktiven Güterverkehr gab es ja ebenfalls bis zum Schluss.
Was willst Du machen, wenn die anstehenden Reparaturen absehbar nicht wieder reingeholt werden können? Jetzt wird das Ganze (bzw. fast das Ganze) eben vom Bund bezahlt. Zu Rettenmeier funktioniert immer noch der südliche Abschnitt.
NBStrecke schrieb:
Andreas schrieb:
Nach meinen Informationen ist die Strecke tatsächlich formal stillgelegt worden, auch wenn mir die genauen Hintergründe ebenfalls schleierhaft sind - war doch diese Strecke lange das Aushängeschild der Bayernbahn und aktiven Güterverkehr gab es ja ebenfalls bis zum Schluss.
Was willst Du machen, wenn die anstehenden Reparaturen absehbar nicht wieder reingeholt werden können? Jetzt wird das Ganze (bzw. fast das Ganze) eben vom Bund bezahlt. Zu Rettenmeier funktioniert immer noch der südliche Abschnitt.
War da nicht das Problem, dass die BEG nicht Trassenkosten in tatsächlich anfallender Höhe, sondern nur Durchschnittswerte bezahlen wollte, was dann zu dem Antrag führte. Aber da das Bayern ist bzw. Franken, kommt das Geld aus Berlin sicher. Da wird der Ministerpräsident seinen Parteifreund dazu abweisen.

Folgen für die Bahnübergange?

geschrieben von: VT

Datum: 24.02.20 09:25

Hat die Aktion jetzt nicht ziemlich teuere Folgen wenn man die Bahnübergange beseitigen muss? Das ist ja dann praktisch ein Neubau auf einer Fläche auf der früher schonmal zufällig Schienen gelegen haben.
Oder wird die Strecke von der Landeseisenbahnaufsicht genehmigt?
truestepper schrieb:
Ist hier nicht die Aufnahme von Krediten der übliche Weg? Die SWU hatte für die Erneuerung der Strecke Senden -Weißenhorn vor einigen Jahren doch sicherlich auch nicht ihr Festgeldkonto geplündert.
Im Prinzip schon. Nur kriegt man Kredite nicht so ganz automatisch sondern normalerweise nur dann, wenn man der Bank auch überzeugend darlegen kann, dass man danach Einnahmen erzielt die eine angemessene Tilgung ermöglichen. Das war hier offensichtlich so überhaupt nicht der Fall... also wenn die Einnahmen aus den Trassengebühren das nicht hergeben dann kriegt halt auch keiner dafür einen Kredit!

Re: Folgen für die Bahnübergange?

geschrieben von: NBStrecke

Datum: 24.02.20 15:10

VT schrieb:
Hat die Aktion jetzt nicht ziemlich teuere Folgen wenn man die Bahnübergange beseitigen muss? Das ist ja dann praktisch ein Neubau auf einer Fläche auf der früher schonmal zufällig Schienen gelegen haben.
Nein, die Strecke ist nur stillgelegt, da ist das Wiedereröffnen kein Problem. Ein Neubau wäre es nur, wenn die Strecke entwidmet wäre.
Laut Augenzeugenberichten und Lokalpresse werden derzeit die Bahnübergänge instand gesetzt und auf der Wörnitzbrücke bei Wilburgstetten die Gleise erneuert. Auch ein Stopfzug soll wohl gesichtet worden sein...

Grüße von der Nebenbahn

Danke

geschrieben von: VT

Datum: 25.03.20 19:31

Dir fürs verlinken und dem Fotografen fürs Fotografieren und veröffentlichen.
Wie kommt es denn, dass die Strecke hier so abgerutscht ist. Normalerweise kennt man so etwas doch nur von Bahnlinien, die durch's Moor laufen. :(

http://www.woernitz-franken.de/wall28-2b.jpg

Danke für die schöne Dokumentation (o.w.T)

geschrieben von: ThomasR

Datum: 19.04.20 08:23

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Hallo,

mein großes Lob für diese Dokumentation!

Herzliche Grüße

Karl Heinz
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -