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Die Unterfahrung mit der Weströhren-TBM der Rheintalbahn soll jetzt wegen der Streckensperrung Mannheim - Stuttgart erst ab November(2020) stattfinden. Bis dahin arbeitet man an den Querschlägen. 2021 soll dann der Innenausbau parallel zur Bergung der havarierten Oströhren-TBM erfolgen.
Details siehe
[www.karlsruhe-basel.de]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.02.20 21:55.
Tunnel36 schrieb:
Die Unterfahrung mit der Wesröhren-TBM der Rheintalbahn soll jetzt wegen der Streckensperrung Mannheim - Stuttgart erst ab November(2020) stattfinden. Bis dahin arbeitet man an den Querschlägen. 2021 soll dann der Innenausbau parallel zur Bergung der havarierten Oströhren-TBM erfolgen.
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Fragt sich nur, wie um alles in der Welt Karlsruhe-Basel eine Ausweichroute von Mannheim-Stuttgart ist? Ich halte das für mehr als weit hergeholt und daher für eine Ausrede, um von ungelösten Problemen abzulenken.
bollisee schrieb:
Tunnel36 schrieb:
Die Unterfahrung mit der Wesröhren-TBM der Rheintalbahn soll jetzt wegen der Streckensperrung Mannheim - Stuttgart erst ab November(2020) stattfinden. Bis dahin arbeitet man an den Querschlägen. 2021 soll dann der Innenausbau parallel zur Bergung der havarierten Oströhren-TBM erfolgen.
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Fragt sich nur, wie um alles in der Welt Karlsruhe-Basel eine Ausweichroute von Mannheim-Stuttgart ist? Ich halte das für mehr als weit hergeholt und daher für eine Ausrede, um von ungelösten Problemen abzulenken.
Vielleicht hat es damit zu tun, das wenn die Rheintalbahn zwischen Rastatt und Baden-Baden gesperrt werden muss, das es ausreichende Ersatzkapazität in Richtung Stuttgart vorhanden ist, um Züge über die Gäubahn umleiten zu können.

Gruß

Nahne Johannsen
Nahne Johannsen schrieb:
bollisee schrieb:
Tunnel36 schrieb:
Die Unterfahrung mit der Wesröhren-TBM der Rheintalbahn soll jetzt wegen der Streckensperrung Mannheim - Stuttgart erst ab November(2020) stattfinden. Bis dahin arbeitet man an den Querschlägen. 2021 soll dann der Innenausbau parallel zur Bergung der havarierten Oströhren-TBM erfolgen.
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Fragt sich nur, wie um alles in der Welt Karlsruhe-Basel eine Ausweichroute von Mannheim-Stuttgart ist? Ich halte das für mehr als weit hergeholt und daher für eine Ausrede, um von ungelösten Problemen abzulenken.
Vielleicht hat es damit zu tun, das wenn die Rheintalbahn zwischen Rastatt und Baden-Baden gesperrt werden muss, das es ausreichende Ersatzkapazität in Richtung Stuttgart vorhanden ist, um Züge über die Gäubahn umleiten zu können.

Gruß

Nahne Johannsen
Dafür tut aber DB Netz verdammt wenig um die genehmigten Maßnahmen an der Gäubahn umzusetzen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.02.20 22:05.
Nahne Johannsen schrieb:
bollisee schrieb:
Tunnel36 schrieb:
Die Unterfahrung mit der Wesröhren-TBM der Rheintalbahn soll jetzt wegen der Streckensperrung Mannheim - Stuttgart erst ab November(2020) stattfinden. Bis dahin arbeitet man an den Querschlägen. 2021 soll dann der Innenausbau parallel zur Bergung der havarierten Oströhren-TBM erfolgen.
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Fragt sich nur, wie um alles in der Welt Karlsruhe-Basel eine Ausweichroute von Mannheim-Stuttgart ist? Ich halte das für mehr als weit hergeholt und daher für eine Ausrede, um von ungelösten Problemen abzulenken.
Vielleicht hat es damit zu tun, das wenn die Rheintalbahn zwischen Rastatt und Baden-Baden gesperrt werden muss, das es ausreichende Ersatzkapazität in Richtung Stuttgart vorhanden ist, um Züge über die Gäubahn umleiten zu können.

Gruß

Nahne Johannsen
Die Erfahrung hatte gezeigt, dass die Gäubahn kaum genutzt wurde, um Züge umzuleiten. Nennenswerter Mehrverkehr war dort nicht und von einer Vollauslastung war die Strecke weit entfernt, sogar als über die obere Neckartalbahn umgeleitet werden musste, war nur die Hälfte der Zeit überhaupt Verkehr. Man hätte schon erwartet, dass angesichts des aufgelaufenen Staus eine Vollauslastung der geringen vorhandenen Kapazität der Gäubahn (als auch Gürtelbahn) zu erwarten gewesen wäre. Die paar wenigen Züge könnte man auch über Heilbronn durchschleusen. So gesehen ist das Argument nur minder wichtig. Daher mein Verdacht mit Scheinargument...
Blöde Frage, aber was hat Heilbronn mit der Gäubahn zu tun?
bollisee schrieb:
Fragt sich nur, wie um alles in der Welt Karlsruhe-Basel eine Ausweichroute von Mannheim-Stuttgart ist? Ich halte das für mehr als weit hergeholt und daher für eine Ausrede, um von ungelösten Problemen abzulenken.
Die Ausweichstrecken von Stuttgart ins Rheintal sind entsprechen ausgelastet so dass dort Züge gestrichen werden. Frankreich steht als Ausweichroute sicher noch nicht wesentlich besser da als 2017 - von daher passt das Argument nicht den gleichen Fehler wiederholen zu wollen. Die Bahn nimmt es sicher gerne mit sich als lernfähig darstellen zu können, aber als Ablenkung würde ich es nicht sehen. Sie verschafft sich ein bisschen mehr Zeit wenn es mit der Planänderungsgenehmigung für den havarierten Abschnitt etwas länger dauern sollte. Sie nutzt aber die Zeit um den Innenausbau vorzuziehen. Dieser hätte bisher erst beginnen sollen nach dem der komplette Tunnelrohbau abgeschlossen ist. Von daher kann man der Bahn hier erstmal keine neuen Vorwürfe machen - sieht soweit alles plausibel aus und verhindert vermutlich auch weitere Mehrkosten wenn man den längst bestellten (meine Annahme) Innenausbau nicht noch länger hinauszögern muss. Eine unabhängige Inbetriebnahme der Weströhre würde ich auch nicht mehr völlig ausschließen
MrEnglish schrieb:
Blöde Frage, aber was hat Heilbronn mit der Gäubahn zu tun?
Ist wohl die Idee die Umleiter über die Gäubahn zu fahren ohne die Strecke Stuttgart-Mannheim zu belasten. Funktioniert aber vermutlich nicht da man hier schon die anderen Güterzüge Stuttgart-Mannheim umleiten wird insofern es Sinn macht (vorhandene Kapazität etc.) um den Personenverkehr nicht zu sehr einzuschränken.
ThomasR schrieb:
Nahne Johannsen schrieb:
bollisee schrieb:
Tunnel36 schrieb:
Die Unterfahrung mit der Wesröhren-TBM der Rheintalbahn soll jetzt wegen der Streckensperrung Mannheim - Stuttgart erst ab November(2020) stattfinden. Bis dahin arbeitet man an den Querschlägen. 2021 soll dann der Innenausbau parallel zur Bergung der havarierten Oströhren-TBM erfolgen.
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Fragt sich nur, wie um alles in der Welt Karlsruhe-Basel eine Ausweichroute von Mannheim-Stuttgart ist? Ich halte das für mehr als weit hergeholt und daher für eine Ausrede, um von ungelösten Problemen abzulenken.
Vielleicht hat es damit zu tun, das wenn die Rheintalbahn zwischen Rastatt und Baden-Baden gesperrt werden muss, das es ausreichende Ersatzkapazität in Richtung Stuttgart vorhanden ist, um Züge über die Gäubahn umleiten zu können.

Gruß

Nahne Johannsen
Dafür tut aber DB Netz verdammt wenig um die genehmigten Maßnahmen an der Gäubahn umzusetzen.
Sind die kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen dafür geeignet die Kapazität spürbar zu verbessern oder nur um Verspätungen zu reduzieren? Letzteres wäre kaum ein Gewinn im Sinne einer Ausweichstrecke.
Was würde passieren, wenn im Bereich der Rastatter Baustelle eine LA eingerichtet werden müsste ?
Ich vermute mal, da würden dann in Basel die FV-Anschlüsse in die Schweiz platzen, da die Fahrzeitreserven MA-Basel wegen Sperrung MA-S schon ausgeschöpft sind.
kossmann schrieb:
Was würde passieren, wenn im Bereich der Rastatter Baustelle eine LA eingerichtet werden müsste ?
Ich vermute mal, da würden dann in Basel die FV-Anschlüsse in die Schweiz platzen, da die Fahrzeitreserven MA-Basel wegen Sperrung MA-S schon ausgeschöpft sind.
Macht sich im Gesamtlauf nicht bemerkbar. Die Vmax an dieser Stelle liegt bei 110 km/h, im Bereich der Baustelle waren es zeitweise Vmax 60 km/h für ca 300 m.

"I love it when plan comes together!"

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Christian Snizek schrieb:
kossmann schrieb:
Was würde passieren, wenn im Bereich der Rastatter Baustelle eine LA eingerichtet werden müsste ?
Ich vermute mal, da würden dann in Basel die FV-Anschlüsse in die Schweiz platzen, da die Fahrzeitreserven MA-Basel wegen Sperrung MA-S schon ausgeschöpft sind.
Macht sich im Gesamtlauf nicht bemerkbar. Die Vmax an dieser Stelle liegt bei 110 km/h, im Bereich der Baustelle waren es zeitweise Vmax 60 km/h für ca 300 m.
Dürfen die da echt 110 fahren? Kam mir langsamer vor.
ThomasR schrieb:
Christian Snizek schrieb:
kossmann schrieb:
Was würde passieren, wenn im Bereich der Rastatter Baustelle eine LA eingerichtet werden müsste ?
Ich vermute mal, da würden dann in Basel die FV-Anschlüsse in die Schweiz platzen, da die Fahrzeitreserven MA-Basel wegen Sperrung MA-S schon ausgeschöpft sind.
Macht sich im Gesamtlauf nicht bemerkbar. Die Vmax an dieser Stelle liegt bei 110 km/h, im Bereich der Baustelle waren es zeitweise Vmax 60 km/h für ca 300 m.
Dürfen die da echt 110 fahren? Kam mir langsamer vor.
Laut openrailwaymap.org gilt an besagter Stelle derzeit 80, davor und dahinter 160. Die 110km/h gelten nur vom Bahnhof Rastatt bis zur Murgbrücke, von wo es aber nicht einmal einen Kilometer zu der Baustelle ist.

grüße
Christian Snizek schrieb:
kossmann schrieb:
Was würde passieren, wenn im Bereich der Rastatter Baustelle eine LA eingerichtet werden müsste ?
Ich vermute mal, da würden dann in Basel die FV-Anschlüsse in die Schweiz platzen, da die Fahrzeitreserven MA-Basel wegen Sperrung MA-S schon ausgeschöpft sind.
Macht sich im Gesamtlauf nicht bemerkbar. Die Vmax an dieser Stelle liegt bei 110 km/h, im Bereich der Baustelle waren es zeitweise Vmax 60 km/h für ca 300 m.
Die Kreuzungspunkte der Tunnelröhren mit der Rheintalbahn liegen rund anderthalb bis zwei Kilometer südlich von der Betriebsstellenkilometrierung Bahnhof Rastatt. Das ist im "regulären Infrastrukturzustand" im 160 km/h-Bereich. Der 110 km/h-Bereich wegen der "Bahnhofskurve" in Rastatt fängt eigentlich erst am südlichen Einfahrsignal Rastatt an.
Wobei "regulär" dank der Gründe und Auswirkungen von diversen Oberstrombegrenzungen, Baustellen-Langsamfahrstellen etc. in den letzten Jahren natürlich ein relativer Begriff ist (aber eben auch schon Fahrzeitzuschlag frisst)...
Also mein Senf dazu, ich muss hierbei auch eher die Bahn loben.
Ich habe dass Gefühl, seit dem Rastatt Desaster, dass man sich da seitens der Bahn schon Gedanken darüber gemacht hat, Baustellen besser zu koordinieren und eben auch einen Plan B nun stets in der Schublade hat. Anders kann man es eigentlich nicht erklären, dass nun die Bauarbeiten im Süden nun immer im Wechsel sind, und fast nie mehr gemeinsam gebaut wird, oder wenn, dann nur auf eine Woche beschränkt gemeinsam.

Dieses Jahr ist weiterhin Südbahn und NBS Großbaustelle im Land, mit Totalsperren, nächstes Jahr dann wohl hauptsächlich Rheintalbahn und wohl erst übernächstes Jahr will man sich an die Gäubahn ranwagen, mit wohl ebenfalls eher Jahresbaustelle, Totalsperre.
Sprich man hat immer genug Ausweichsrouten, auch wenn diese meist nicht genutzt werden, aber man kann dann eben den schwarzen Peter nicht auf die Bahn schieben, falls doch etwas passiert.

Mag auf der einen Seite frustrierend sein, wenn eben nicht gleichzeitig gebaut wird, und daher die vielen Bauprojeke länger zum Abschluss brauchen. Anderseits hat dies eben den Vortei man hat Ausweichsrouten und die Bauarbeiter können quasie von einer Baustelle zur nächsten wandern, denn allzu viele gibt es ja von Ihnen auch nicht mehr wirklich.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.02.20 11:57.
Jupp, genau. Sry, war mein Fehler. Bin eben von der Durchfahrt in Rastatt ausgegangen. Bitte um Entschuldigung; Danke Thomas, für den Hinweis.

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Hatte es oben schon angemerkt, ich ging von der Kurve in Rastatt aus. War mein Fehler - Pardon auch an dieser Stelle. Dennoch würde eine LA nicht sonderlich ins Gewicht fallen. Also keine Bange.

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bollisee schrieb:
Nahne Johannsen schrieb:
bollisee schrieb:
Tunnel36 schrieb:
Die Unterfahrung mit der Wesröhren-TBM der Rheintalbahn soll jetzt wegen der Streckensperrung Mannheim - Stuttgart erst ab November(2020) stattfinden. Bis dahin arbeitet man an den Querschlägen. 2021 soll dann der Innenausbau parallel zur Bergung der havarierten Oströhren-TBM erfolgen.
Details siehe
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Fragt sich nur, wie um alles in der Welt Karlsruhe-Basel eine Ausweichroute von Mannheim-Stuttgart ist? Ich halte das für mehr als weit hergeholt und daher für eine Ausrede, um von ungelösten Problemen abzulenken.
Vielleicht hat es damit zu tun, das wenn die Rheintalbahn zwischen Rastatt und Baden-Baden gesperrt werden muss, das es ausreichende Ersatzkapazität in Richtung Stuttgart vorhanden ist, um Züge über die Gäubahn umleiten zu können.

Gruß

Nahne Johannsen
Die Erfahrung hatte gezeigt, dass die Gäubahn kaum genutzt wurde, um Züge umzuleiten. Nennenswerter Mehrverkehr war dort nicht und von einer Vollauslastung war die Strecke weit entfernt, sogar als über die obere Neckartalbahn umgeleitet werden musste, war nur die Hälfte der Zeit überhaupt Verkehr. Man hätte schon erwartet, dass angesichts des aufgelaufenen Staus eine Vollauslastung der geringen vorhandenen Kapazität der Gäubahn (als auch Gürtelbahn) zu erwarten gewesen wäre. Die paar wenigen Züge könnte man auch über Heilbronn durchschleusen.

Sollte mich wundern, wenn da nicht ohnehin reichlich Güterzugumleiter
eingeplant sind.

Für den Fall der Fälle von Mannheim nach Singen eine Ersatzroute verfügbar zu haben, und zwar
für den Fall eines Problems auf der Gäubahn, klingt erst einmal nicht verkehrt.
Tunnel36 schrieb:
Frankreich steht als Ausweichroute sicher noch nicht wesentlich besser da als 2017 - von daher passt das Argument nicht den gleichen Fehler wiederholen zu wollen.
Ich denke schon, dass für den Güterverkehr die Frankreich-Seite durchaus eine dauerhafte Alternative ist - da ab Wörth südwärts ohnehin mit Diesel gefahren werden muss, ist durch den Fahrtrichtungswechsel dort (von Karlsruhe kommend) eh ein Lokwechsel notwendig.
TorbenHoffman schrieb:
Tunnel36 schrieb:
Frankreich steht als Ausweichroute sicher noch nicht wesentlich besser da als 2017 - von daher passt das Argument nicht den gleichen Fehler wiederholen zu wollen.
Ich denke schon, dass für den Güterverkehr die Frankreich-Seite durchaus eine dauerhafte Alternative ist - da ab Wörth südwärts ohnehin mit Diesel gefahren werden muss, ist durch den Fahrtrichtungswechsel dort (von Karlsruhe kommend) eh ein Lokwechsel notwendig.
Selbst wenn wir mal davon ausgehen, dass vorne ein für die SNCF ausgebildeter Lokführer auf einer Frankreich-tauglichen Lok sitzt, setzt das dummerweise voraus, dass die SNCF die Güterzüge auf ihre Gleise lässt. Und die sind da leider immer noch wesentlich restriktiver als die DB Netz, bei der man im Prinzip jederzeit eine Trasse bestellen kann.
Zudem ist die Strecke südlich von Straßburg eine Mischverkehrsstrecke mit hohen Tempo-Unterschieden (TGV fahren dort 220 km/h). Das macht der SNCF erst recht keine Lust, dort noch Verkehr von außen aufzunehmen.

Nein, es hat seinen Grund, wieso man Transitverkehr durch Frankreich so gut wie möglich vermeidet.

EDIT: Okay, wenn es nur um Umleitung von Rastatt geht, könnte der Güterverkehr in Straßburg wieder zurück über den Rhein wechseln. Ob das aber auf einer teilweise eingleisigen Strecke mit S-Bahn-Verkehr in großem Stil möglich ist? Ich weiß nicht.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.02.20 11:14.
TorbenHoffman schrieb:
Tunnel36 schrieb:
Frankreich steht als Ausweichroute sicher noch nicht wesentlich besser da als 2017 - von daher passt das Argument nicht den gleichen Fehler wiederholen zu wollen.
Ich denke schon, dass für den Güterverkehr die Frankreich-Seite durchaus eine dauerhafte Alternative ist - da ab Wörth südwärts ohnehin mit Diesel gefahren werden muss, ist durch den Fahrtrichtungswechsel dort (von Karlsruhe kommend) eh ein Lokwechsel notwendig.
Die Aussage ist dass an der Strecke seit 2017 keine technischen erheblichen Verbesserungen durchgeführt wurden um nennenswert mehr Züge fahren zu können. Ob sich die Bürokratie vereinfacht hat ist mir nicht bekannt.