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EBA vom 27.1.2020


Gegenstand des Vorhabens sind die Änderung der Bahnsteige und der Beleuchtung im Bahnhof Großbothen der Strecke (6386) Borsdorf - Coswig, km 25,854 bis km 26,417 in der Gemeinde Großbothen.

Im Einzelnen sind dies:
- Zuwegung Bahnhofstraße: Rückbau der vorhandenen Beleuchtung einschl. der Maste und Fundamente, Neubau von 26 Leuchten
- Bahnsteig 1 (Hausbahnsteig): Begrenzung der Nutzlänge des Bahnsteiges auf 140 m
(km 26,118 bis 26,258) durch Aufstellen eines Geländers mit Beschilderung „Durchgang verboten“ sowie Rückbau und Neubau der Beleuchtung, Neubau Kabeltrog, Erneuerung Treppeneinhausung und Verschluss des 2. Treppenaufganges zu den Bahnsteigen 4 – 6 durch Errichtung einer Trennwand aus Mauerwerk mit Revisionstür.
- Bahnsteig 2/3: kompletter Rückbau der Bahnsteigüberdachung sowie der vorhandenen
Beleuchtung einschließlich der Maste und Fundamente auf der gesamten Bahnsteiglänge von 300 m, Einkürzung der Bahnsteignutzlänge auf 140 m (26,276 bis km 26,416) durch Aufstellen eines Geländers mit Beschilderung „Durchgang verboten“, Rückbau und Verfüllung des westlichen Treppenzuganges (Seite Coswig), Erneuerung der verbliebenen Treppeneinhausung, Anpassung der Entwässerung,
- Sicherung der Bahnsteigenden der genutzten Bahnsteigabschnitte durch Geländer mit
der Beschilderung „Durchgang verboten“.
- Erneuerung der kompletten Beleuchtungsanlage auf den Bahnsteigen 1 und 2/3.

Die Zuwegung zum Bahnsteig wird mit dieser Maßnahme nicht geändert.

>>> Plangenehmigung (PDF)


Gruß,
Marko
JOH, mit Rückbauten jeglicher Art von Bahnanlagen FÜR die Verkehrswende. WTF !!

Wir erleben 2019 / 2020 den wärmsten "Winter" ever.
Bereits jetzt werden heftige Hitzeperioden in Deutschland für den kommendne Sommer prognostiziert. Und Bundesbehörden leisten dem Klimawandel mit ihren Entscheidungen Vorschub. So wird das absehbar nichts werden !

Mit freundlichen Grüßen, Achszähler
Also mal Hand aufs Herz, wofür benötigt man in Großbothen einen 300m langen Bahnsteig!? Selbst 140 Meter würden fast für einen 5-Wagenzug reichen, wenn man die Halttafel geschickt etwas versetzt aufstellt.

Viele Grüße
Florian (Baureihe 156)


P.S. ...Tipp für die Fotosfreunde:
Alle Fotos die ich mal bei Drehscheibe-Online reingestellt habe, können gerne nichtkommerziell genutzt, bearbeitet und weitergegeben werden (sonst würde ich sie nicht einstellen). Würd mich freuen, wenn sie Euch nützlich sind und gefallen. Dann einfach eine kurze Namensnennung von mir als ursprünglichen Autor dazu (also wie die "Creative Commons-Lizenz Namensnennung 3.0 Unported" bei Wikipedia).

Also dann, viel Freude mit den Bildern!
Baureihe 156 schrieb:
Also mal Hand aufs Herz, wofür benötigt man in Großbothen einen 300m langen Bahnsteig!? Selbst 140 Meter würden fast für einen 5-Wagenzug reichen, wenn man die Halttafel geschickt etwas versetzt aufstellt.
Da hast du vollkommen Recht. Außerdem verstehe ich die Meldung so, dass nur die "Engel-Schilder" aufgestellt werden, jedoch kein Abriss der Bahnsteige im "abgesperrten" Bereich erfolgen soll.

Derzeit werden m.W. maximal 100 m Zuglänge eingesetzt, und das ist für die Fahrgastzahlen im Bereich Großbothen schon mehr als großzügig dimensioniert. Oftmals fährt ein einzelner LINT oder Talent. Die Doppeltraktionen sind, soweit ich das erlebt habe (Fr Nachmittag/Abend!), maximal bis Grimma erforderlich.
Baureihe 156 schrieb:
Also mal Hand aufs Herz, wofür benötigt man in Großbothen einen 300m langen Bahnsteig!? Selbst 140 Meter würden fast für einen 5-Wagenzug reichen, wenn man die Halttafel geschickt etwas versetzt aufstellt.

Um Sonderzüge der WFL halten lassen zu können...

Aber mal im Ernst,warum muss man alles vorhandenene abreissen? Letztes Jahr bin ich als ZUgschaffner auf einem Sonderzug nach Berlin der IG Metall mitgefahren. Die Zuglänge mit Lok betrug 427m .Dieser Zug passte auf seiner Fahrt an keinen!! Bahnsteig. Selbst Berlin HBf war von den vorhandenen Bahnsteiglängen zu kurz. Abgesehen von den Bahnsteigen ist Großbothen ein sehr trauriges Beispiel ,wie man mit der Bahnsteigüberdachung umgegangen ist. Da steht nur noch ein Gerippe. Das hätte man nun auch gleich noch abreißen können...
Schaffner77 schrieb:
Um Sonderzüge der WFL halten lassen zu können...

Aber mal im Ernst,warum muss man alles vorhandenene abreissen? Letztes Jahr bin ich als ZUgschaffner auf einem Sonderzug nach Berlin der IG Metall mitgefahren. Die Zuglänge mit Lok betrug 427m .Dieser Zug passte auf seiner Fahrt an keinen!! Bahnsteig. Selbst Berlin HBf war von den vorhandenen Bahnsteiglängen zu kurz.
Und weil alle Jubeljahre vielleicht mal ein solcher Sonderzug fährt, soll die Bahn überall so Riesen Bahnsteiglängen vorhalten? Wie wäre es denn, wenn wir mal unsere Vollkaskomentalität ablegen und einfach nur die eh schon vorhandenen Regeln anwenden, die gelten, wenn der Zug länger ist als der Bahnsteig.
LoneStarr27 schrieb:
Schaffner77 schrieb:
Um Sonderzüge der WFL halten lassen zu können...

Aber mal im Ernst,warum muss man alles vorhandenene abreissen? Letztes Jahr bin ich als ZUgschaffner auf einem Sonderzug nach Berlin der IG Metall mitgefahren. Die Zuglänge mit Lok betrug 427m .Dieser Zug passte auf seiner Fahrt an keinen!! Bahnsteig. Selbst Berlin HBf war von den vorhandenen Bahnsteiglängen zu kurz.
Und weil alle Jubeljahre vielleicht mal ein solcher Sonderzug fährt, soll die Bahn überall so Riesen Bahnsteiglängen vorhalten? Wie wäre es denn, wenn wir mal unsere Vollkaskomentalität ablegen und einfach nur die eh schon vorhandenen Regeln anwenden, die gelten, wenn der Zug länger ist als der Bahnsteig.
Das gesamte System Schiene krankt doch aktuell in Deutschland weil alles in jedem Bereich viel zu eng gestrickt ist. Man baut doch heutzutage für die nächsten Jahrzehnte. Was machen da bei so hohem Planungsaufwand ein paar Meter mehr Bahnsteiglänge aus ? In Großbothen ist ausreichend Platz und man bliebe hier schon mal flexibel. Aktuell wird über die Reaktivierung der Strecke nach Colditz/Rochlitz diskutiert. Die Entscheidungsträger sollten sich zwingend Gedanken machen über die Zuwegung zum dortigen Bahnsteig mit PKW kaum noch zu befahren total zerstört durch schwere LKW die im Auftrag von DB Netz hier fuhren. Aber da fühlt man sich mal wieder nicht verantwortlich. Ich kenne Pendler die fahren lieber gleich nach Grimma um in Großbothen ihre Autos nicht zu beschädigen. Unter solchen Umständen kann man sich das Zählen von Reisenden lieber sparen.
Gegenfrage: Wer hatte denn damals die Idee, dort einen 300 Meter langen Bahnsteig zu bauen? Und warum? Und soll die "Verkehrswende" dann mit 5-Wagen-Zügen durchgeführt werden?
LoneStarr27 schrieb:
Und weil alle Jubeljahre vielleicht mal ein solcher Sonderzug fährt, soll die Bahn überall so Riesen Bahnsteiglängen vorhalten? Wie wäre es denn, wenn wir mal unsere Vollkaskomentalität ablegen und einfach nur die eh schon vorhandenen Regeln anwenden, die gelten, wenn der Zug länger ist als der Bahnsteig.
Hallo,

wie wäre es wenn man mal bei der DB vorrausschauend arbeiten würde und nicht nur bis morgen denkend??
Ich frage mich wieso die Länge der Bahnsteige in den letzten 50 Jahren niemanden gestört hat und irgendwann ja scheinbat erforderlich waren.
Was ist also jetzt das Problem? Und erzählt mir nicht die Unterhaltskosten wären so hoch, das man die jetzt plötzlich abreissen muss, wobei ein Abriss ja glücklicherweise scheinbar erstmal nicht vorgesehen ist und man zumindest auch die Durchgänge zu den Bahnsteigen 4/6 nur provisorisch zumauert, denn auch die könnten ja wieder in Betrieb gehen, sollte man doch nochmal die Bahn nach Colditz in Betrieb nehmen.
LoneStarr27 schrieb:
Schaffner77 schrieb:
Um Sonderzüge der WFL halten lassen zu können...

Aber mal im Ernst,warum muss man alles vorhandenene abreissen? Letztes Jahr bin ich als ZUgschaffner auf einem Sonderzug nach Berlin der IG Metall mitgefahren. Die Zuglänge mit Lok betrug 427m .Dieser Zug passte auf seiner Fahrt an keinen!! Bahnsteig. Selbst Berlin HBf war von den vorhandenen Bahnsteiglängen zu kurz.
Und weil alle Jubeljahre vielleicht mal ein solcher Sonderzug fährt, soll die Bahn überall so Riesen Bahnsteiglängen vorhalten? Wie wäre es denn, wenn wir mal unsere Vollkaskomentalität ablegen und einfach nur die eh schon vorhandenen Regeln anwenden, die gelten, wenn der Zug länger ist als der Bahnsteig.
Bis 2020 war es zumindest kein Problem den Bahnsteig in seiner bisherigen Form zu verwenden und erhalten. Einzig die Bahnsteigüberdachung hat man vor zwei Jahren abgedeckt und als Gerippe!! stehen lassen.Offenbar interessieren den Schutz der Reisenden niemand bei DB Netz. Mit solchen Maßnahmen wird es nix mit der Verkehrswende. Da fahren die Bürger weiter mit dem Auto.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.02.20 16:05.
Hallo zusammen

ICh kann mich gut daran erinnern, das manch ein Lokführer froh war, das der Bahnsteig in Großbothen so lang war. Da standen wenigstens die Wagen am Bahnsteig. Das betraf besonders die Lokführer - Anwaerter, bei den AUSBILDUNGSFAHRTEN und den Schnecken auf den Schienenkopf
Weißfahrer schrieb:
Gegenfrage: Wer hatte denn damals die Idee, dort einen 300 Meter langen Bahnsteig zu bauen? Und warum? Und soll die "Verkehrswende" dann mit 5-Wagen-Zügen durchgeführt werden?
...ganz einfach,
weil dort früher über Jahrzehnte 6-Wagen Eilzüge zwischen Leipzig und Dresden fuhren plus Pack.- und Postwagen und da Großbothen Knotenbahnhof war mußten auch diese Wagen betrieblich behandelt werden...
also hatten die Bahnsteige ihre Daseinsberechtigung
Jeder Meter Rückbau bedeutet Verlust und Neubau dauert in D ewig.
setra68 schrieb:
Jeder Meter Rückbau bedeutet Verlust.
Welchen konkreten Verlust bringt die Kürzung der Bahnsteige in Großbothen von 300 auf 140 Meter mit sich??

Gruß Peter

Toleranz ist vor allem die Erkenntnis, dass es eh keinen Sinn hat, sich aufzuregen.
Helmut Qualtinger (1928–1986), österreichischer Kabarettist und Schauspieler
MD 612 schrieb:
setra68 schrieb:
Jeder Meter Rückbau bedeutet Verlust.
Welchen konkreten Verlust bringt die Kürzung der Bahnsteige in Großbothen von 300 auf 140 Meter mit sich??

Gruß Peter
.... den Verlust von weit über 50% des vorhandenen Bahnsteigs. Damit verbunden dass sich an den schon heute Richtung Leipzig spätestens ab Naunhof Werktags oft total überfüllten "Straßenbahnen" nichts ändern wird weil man sich damit auf ewig der Möglichkeit jeglicher Kapazitätserweiterung beraubt ...
Lok Leipzig schrieb:
.... den Verlust von weit über 50% des vorhandenen Bahnsteigs.
Und wofür wären diese 50% von Nutzen??

Lok Leipzig schrieb:
Damit verbunden dass sich an den schon heute Richtung Leipzig spätestens ab Naunhof Werktags oft total überfüllten "Straßenbahnen" nichts ändern wird weil man sich damit auf ewig der Möglichkeit jeglicher Kapazitätserweiterung beraubt ...
Heute fahren dort maximal Talent-Doppeltraktionen, wie zu DB-Zeiten maximal Desiro-Doppel fuhren. Letztere waren bis zur Übernahme durch die MRB auch in der dicksten HVZ ausreichend. Wenn das heute nicht mehr so sein sollte, auch gut. Beide Varianten sind rund 90 Meter lang und ließen sich, wenn man wollte, wenn man es wirklich bräuchte und vom Fahrzeugbestand her könnte, auf Dreifachtraktionen mit rund 140 Meter Länge verlängern. Und wenn die Züge der KBS506 wie vom ZVNL angedacht einst als S-Bahn in den Leipziger Citytunnel geführt werden sollten, sind sie durch die vorhandenen Tunnelbahnsteige sowieso auf 140 Meter begrenzt. In Großbothen bleiben die Bahnsteige 140 Meter lang, in Beucha, Naunhof und Grimma sind sie es längst. Merkste was??

Gruß Peter

Toleranz ist vor allem die Erkenntnis, dass es eh keinen Sinn hat, sich aufzuregen.
Helmut Qualtinger (1928–1986), österreichischer Kabarettist und Schauspieler
Lok Leipzig schrieb:
.... den Verlust von weit über 50% des vorhandenen Bahnsteigs. Damit verbunden dass sich an den schon heute Richtung Leipzig spätestens ab Naunhof Werktags oft total überfüllten "Straßenbahnen" nichts ändern wird weil man sich damit auf ewig der Möglichkeit jeglicher Kapazitätserweiterung beraubt ...
Und aus was bestand dann dieser völlig überfüllte Zug? Wahrscheinlich eine Einfachtraktion RS 1. Die ist gerade mal 25 Meter lang. An den hiesigen 140 m- Standard- Nahverkehrsbahnsteig würde eine Dreifachtraktion Talent 1- Dreiteiler passen. Die bekommst Du hier noch nicht mal im dicksten Berufsverkehr voll. Was willst Du dann mit 300 Meter Bahnsteiglänge ausgerechnet in Großbothen? Ich weiß auch nicht, wieso der seinerzeit so lang gebaut wurde. Auf den übrigen Bahnhöfen wie Leisnig oder Döbeln waren die allesamt kürzer. Versteh mich nicht falsch. Es wäre schön, so lange Bahnsteige wirklich zu brauchen. So weit sind wir aber noch lange nicht.
MD 612 schrieb:

Zitat:
Heute fahren dort maximal Talent-Doppeltraktionen, wie zu DB-Zeiten maximal Desiro-Doppel fuhren. Letztere waren bis zur Übernahme durch die MRB auch in der dicksten HVZ ausreichend. Wenn das heute nicht mehr so sein sollte, auch gut. Beide Varianten sind rund 90 Meter lang und ließen sich, wenn man wollte, wenn man es wirklich bräuchte und vom Fahrzeugbestand her könnte, auf Dreifachtraktionen mit rund 140 Meter Länge verlängern. Und wenn die Züge der KBS506 wie vom ZVNL angedacht einst als S-Bahn in den Leipziger Citytunnel geführt werden sollten, sind sie durch die vorhandenen Tunnelbahnsteige sowieso auf 140 Meter begrenzt. In Großbothen bleiben die Bahnsteige 140 Meter lang, in Beucha, Naunhof und Grimma sind sie es längst. Merkste was??

Gruß Peter
Falk12 schrieb:
...nichts
Warum zitierst Du meinen Beitrag vollständig, wenn Du uns nichts dazu zu sagen hast??

Gruß Peter

Toleranz ist vor allem die Erkenntnis, dass es eh keinen Sinn hat, sich aufzuregen.
Helmut Qualtinger (1928–1986), österreichischer Kabarettist und Schauspieler
Lok Leipzig schrieb:
.... den Verlust von weit über 50% des vorhandenen Bahnsteigs. Damit verbunden dass sich an den schon heute Richtung Leipzig spätestens ab Naunhof Werktags oft total überfüllten "Straßenbahnen" nichts ändern wird weil man sich damit auf ewig der Möglichkeit jeglicher Kapazitätserweiterung beraubt ...
Also in Einkürzung der Bahnsteignutzlänge auf 140 m ... durch Aufstellen eines Geländers sehe ich jetzt beim besten Willen nicht auf ewig der Möglichkeit jeglicher Kapazitätserweiterung beraubt. Da reißt man halt das Geländer wieder weg und pflastert den Rest des Bahnsteigs neu (=also die Renovierung, die wohl jetzt fällig wäre, die man sich dann jetzt spart).

Auf ewig der Möglichkeit der Kapazitätserweiterung beraubt wäre, wenn auf dem ehemaligen Bahnsteig dann Gleise gelegt, Masten aufgestellt werden.


--Stefan