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Homepage des RVF vom 11.2.2019


Zur besseren Orientierung erhalten die
einzelnen Strecken unterschiedliche Liniennummern:
S1 Breisach - Freiburg - Titisee - Seebrugg
S10 Freiburg - Neustadt - Villingen
S11 Titisee - Neustadt (Pendelverkehr)
S12 Endingen - Nimburg - Gottenheim (- Freiburg)
S13 Freiburg - Kirchzarten (- Himmelreich)

>>> Fahrplan
In der dortigen Suchmaske einfach S1 eingeben.


Gruß,
Marko



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.02.20 20:18.
Mal gespannt, ob durch den Fahrplan eine Besserung eintritt. Denn leider fährt die durchgehende Linie Breisach - Seebrugg weiterhin mit den sehr sportlichen Fahrzeiten zwischen Himmelreich und Gottenheim mit jeweils nur einer Minute Fahrzeitpuffer bei den kritischen Kreuzungen in Gottenheim und Himmelreich. Da die Linie genau dort jeweils eine Eigenkreuzung hat, helfen auch die nun sehr entspannten Fahrzeiten der nun aufgetrennten Linien Freiburg - Villingen bzw. Freiburg - Breisach nicht viel.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.02.20 19:05.
Warum hat denn die S1 Richtung Seebrugg wochentags nach wie vor 11 Minuten Aufenthalt in Titisee und dann die Kreuzung in Aha. Damit bleibt der Busanschluss in Schluchsee kaputt.
Man hätte doch wie früher die S1 zur Minute .49 nach Seebrugg fahren lassen können (Kreuzung wieder in Bärental) und den Zwischentakt nach Neustadt direkt anschließend. Wenn man den Korrespondenzhalt am Mittelbahnsteig in Titisee macht sollte das doch gehen!? Also Zwischentakt nach Neustadt meinetwegen zur Minute .53 in Titisee abfahren lassen.
Und umgekehrt genauso.
-707
Hatte am Wochenende folgendes erlebt:

Zug kam knapp 10 Minuten zu spät in Freiburg aus Richtung Villingen an, und nachdem die Leute eingestiegen waren, hieß es vom Fahrer plötzlich "mir wurde gerade mitgeteilt, dass wir noch ca. 15 Minuten auf den Gegenzug warten müssen." :-(

Mit solcher Infrastruktur ist ein verlässlicher Fahrplan natürlich schwierig...
707 schrieb:
Warum hat denn die S1 Richtung Seebrugg wochentags nach wie vor 11 Minuten Aufenthalt in Titisee und dann die Kreuzung in Aha. Damit bleibt der Busanschluss in Schluchsee kaputt.
Man hätte doch wie früher die S1 zur Minute .49 nach Seebrugg fahren lassen können (Kreuzung wieder in Bärental) und den Zwischentakt nach Neustadt direkt anschließend. Wenn man den Korrespondenzhalt am Mittelbahnsteig in Titisee macht sollte das doch gehen!? Also Zwischentakt nach Neustadt meinetwegen zur Minute .53 in Titisee abfahren lassen.
Und umgekehrt genauso.
-707
Weil man sonst offiziell eingestanden hätte, dass sich durch das Flügeln in Titisee der Fahrplan auf der Dreiseenbahn deutlich verschlechtert hat.

Meiner Ansicht nach sollte man das Flügelkonzept lieber komplett beerdigen und einfach jeweils stündlich Breisach - Seebrugg und Breisach - Villingen fahren. Nach Endingen einen Pendelverkehr und stündliche Verstärker nach Neustadt (evtl. bis Löffingen) und gut ist. Dann noch etwas Geld in einen Geschwindigkeitsausbau im Dreisamtal und schnellere Weichen in Gottenheim und Himmelreich investieren und wir haben ein stabiles und schnelles S-Bahn System, mit dem alle zufrieden sind.

P.s. Liebes Verkehrsministerium, ich stelle Euch den Vorschlag kostenfrei zur Verfügung und ohne sündhaft teuren Beratervertrag. Auf Wunsch kann ich auch gerne einen fertig ausgearbeiteten Fahrplan erstellen.
GP4Flo schrieb:

Meiner Ansicht nach sollte man das Flügelkonzept lieber komplett beerdigen und einfach jeweils stündlich Breisach - Seebrugg und Breisach - Villingen fahren.
Das geht aus Kapazitätsgründen (Zuglängen) so einfach nicht mehr: auf der Dreiseenbahn wurden die Bahnsteige verkürzt. Man müsste nun also in Titisee schwächen und stärken, was wohl ähnlich problematisch wie Flügeln wäre.
GP4Flo schrieb
Zitat:
Weil man sonst offiziell eingestanden hätte, dass sich durch das Flügeln in Titisee der Fahrplan auf der Dreiseenbahn deutlich verschlechtert hat.

Es würde ja genügen, andersherum :-) zu flügeln: Der vordere Teil fährt sofort weiter nach Seebrugg und der hintere folgt ein paar Minuten später als Zwischentakt nach Löffingen.

Bahnsteiglotto bleibt erhalten

geschrieben von: Himmelreicher

Datum: 12.02.20 12:44

Dank fleißigem Mitlesen habe ich die meisten Ursachen der Probleme mitlerweile verstanden.

Aber eines habe ich noch nirgends gelesen, noch kann ich mir irgend einen Reim darauf machen:
Warum gibt es diese unsäglichen Wechsel der Gleise im Fahrplan?
Normalerweise Züge nach Freiburg immer Gleis x, aber nicht um xx:xx und yy:yy??

Wieso kann man bei den Kreuzungs-Bahnhöfen die Richtung un Gleisbindung nicht fix beibehalten?
Das geht mir nicht in den Kopf.
Bei jeder verschobenen Kreuzung geht das Gerenne los. Wenn das Volk dann das andere Gleis unfallfrei erreicht hat, ist der Zug weg.

Gibt es irgend einen plausiblen Grund dafür?

VD
Himmelreicher

Re: Bahnsteiglotto bleibt erhalten

geschrieben von: GP4Flo

Datum: 12.02.20 14:49

Das liegt daran, dass man in den meisten Bahnhöfen, wie z.B. Littenweiler oder Kirchzarten ein Durchgangsgleis 1 hat, auf dem die Züge mit 100 bzw. 90 km/h ein- und ausfahren dürfen. Auf Gleis 2 sind jeweils nur 60 km/h möglich. Daher versucht man möglichst alle Züge über Gleis 1 zu fahren, um nicht unnötig Zeit zu verlieren und den eh schon labilen Fahrplan noch mehr aus dem Ruder laufen zu lassen. Gleis 2 wird somit nur bei Kreuzungen der HVZ Verstärker oder bei Verspätungen genutzt.

Ursprünglich war das ganze tatsächlich mal anders geplant. So hingen während den Bauarbeiten in Littenweiler noch Schilder neben der Bahnsteignummer mit "Züge Richtung Freiburg" bzw. "Züge Richtung Neustadt". Die Schilder hat man anfangs abgedeckt und mittlerweile glaube ich ganz ersetzt. Während der Bauarbeiten muss also wohl jemand von den Planern gemerkt haben, dass man auf Gleis 2 ja gar nicht so schnell ein- und ausfahren kann. So wie man in Kirchzarten ja auch gemerkt hat, dass ein Absperrgitter mitten auf dem Bahnsteig nicht viel Sinn macht und es, nach dem es bereits aufgebaut wurde, wieder abgebaut hat.

P.s. Noch eine kleine Anmerkung zu der nötigen Zeit für die Erstellung des Ersatzfahrplans: Während man hier 1 1/2 Monate von der Erkenntnis, dass der Fahrplan nicht funktioniert bis zum Inkrafttretendes Ersatzfahrplans benötigt hat, wurde in China in nur 8 Tagen ein komplettes Krankenhaus gebaut! So lange hätte es in Deutschland wahrscheinlich gedauert, bis der Bauantrag auf dem Dienstweg vom zuständigen Ministerium bis zur unteren Baubehörde gewandert wäre.

[www.n-tv.de]



4-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.02.20 15:02.

Re: Bahnsteiglotto bleibt erhalten

geschrieben von: Himmelreicher

Datum: 12.02.20 15:19

Die Ein-/ Ausfahrt-Geschwindigkeiten waren bislang auch meine einzige Erklärung.
Allerdings hinkt das irgendwie:
Warum fährt in Himmelreich um 6:59 (ab 17.2: 7:03) auf Gleis 2 Richtung Freiburg anstatt auf 1?
Bist Du sicher, dass in Kirchzarten schneller auf 1 eingefahren werden kann, als auf 2? Von der Geometrie müsste es sogar anders herum sein.
Gibt es eine aktuelle öffentliche Quelle für die Einfahrt-Geschwindigkleiten. Im ISR finde ich das nicht.

Aber möglicherweise ist es die einzige Erklärung.
Vielleicht 15 Sekunden gespart, dafür rennen die Fahrgäste halt.

Infrastrukturausbau

geschrieben von: Staatsbahn

Datum: 12.02.20 16:53

GP4Flo schrieb:
Das liegt daran, dass man in den meisten Bahnhöfen, wie z.B. Littenweiler oder Kirchzarten ein Durchgangsgleis 1 hat, auf dem die Züge mit 100 bzw. 90 km/h ein- und ausfahren dürfen. Auf Gleis 2 sind jeweils nur 60 km/h möglich. Daher versucht man möglichst alle Züge über Gleis 1 zu fahren, um nicht unnötig Zeit zu verlieren und den eh schon labilen Fahrplan noch mehr aus dem Ruder laufen zu lassen. Gleis 2 wird somit nur bei Kreuzungen der HVZ Verstärker oder bei Verspätungen genutzt.


Und wieder muss ich meine Pause unterbrechen, aber wieso wird kaum über einen notwendigen Infrastrukturausbau diskutiert? Ohne Ausbau der Infrastruktur bekommt man das nicht in den Griff bzw. hat bei jeder Unregelmäßigkeit einen Dominoeffekt. Mehr Kreuzungsbahnhöfe und eben auch Doppelspurinseln.
Ich behaupte mal in der Schweiz wäre nie so ausgebaut worden, dass hier kein stabiler Betrieb, schon bei kleinsten Unregelmäßigkeiten, möglich ist.

Und wieso baut man in Kreuzungsbahnhöfen keine 100er-Weichen ein, so dass beide Gleise gleich schnell befahren werden können. ÖBB Infra gibt gerne Tipps und Anleitungen wie man mit 100er-Weichen einen flüssigen Betrieb gewährleisten kann.
Bei uns bekommt man das nicht mal auf wichtigen Hauptbahnen hin und frisst Kapazitäten bei Gleiswechseln mit 40er oder 60er-Weichen.

Wo bleiben denn die Forderungen nach einem Infrastrukturausbau und dann kann man sich gleich fragen warum man das nicht gleich ordentlich gemacht hat?
Sparwahn? Bei der B 31 wurde nicht gespart, wenn man sich die ganzen Neubauabschnitte anschaut.
Ich habe mehr Kreuzungsmöglichkeiten schon weit vor der Inbetriebnahme gefordert und der Zeuge Desiros hat ja damals noch gesagt, dass es noch weniger Kreuzungsmöglichkeiten gäbe, wenn Netz hier entschieden hätte (ging aber um die hintere Höllentalbahn, die auch zu wenig Kreuzungsbahnhöfe hat) und das Land dafür gesorgt hat dass es mehr gibt. In meinen Augen aber immer noch zu wenig.
Bei der Höllentalbahn wird jeder Cent umgedreht, während auch in Baden-Württemberg scheinbar Straßen wie die B 31 luxuriös und ohne Rücksicht auf Kosten ausgebaut werden. Das will ich auch nicht in Frage stellen, ist auch notwendig, aber dann bitte Gleichbehandlung. Wenn nicht in BaWü, wo denn dann?

Durch die wenigen Kreuzungsmöglichkeiten für Flexibilitätsreserven, also auf den Sonnenschein-Störungsfrei-Regelbetrieb ausgelegte Infrastruktur (was nur an wenigen Tagen funktioniert), kommt es dazu dass Züge eigentlich abfahren können, aber ewig auf den Gegenzug warten müssen weil über viele Kilometer keine Kreuzungsmöglichkeit vorhanden ist. Hier war ja auch schon von 15 Minuten die Rede.
Dann zieht sich das von Zug zu Zug. Bei so dichtem Verkehr braucht man auch ein dichtes Netz an Kreuzungsmöglichkeiten oder Doppelspurabschnitten.

Man könnte Freiburg - Kirchzarten auch komplett zweigleisig ausbauen oder auch bis Himmelreich.
Bis dahin mindestens noch eine Kreuzungsmöglichkeit zwischen Littenweiler und Kirchzarten. Dann Reaktivierung als Kreuzungshalt Posthalde, Hölzlebruck (oder Titisee-Neustadt auch zweigleisig), Kappel-Gutachbrücke, Hausen.
Hüfingen - Donaueschingen müsste eigentlich auch zweigleisig ausgebaut werden. Aktuell kann in Hüfingen ja meines Wissens nicht mal gekreuzt werden.
Wer für die B 31 und andere Straßenbauten in der Region Geld hat, der kann auch hier ordentlich Geld in die Hand nehmen.

Re: Infrastrukturausbau - Kreuzungsmöglichkeiten

geschrieben von: 707

Datum: 12.02.20 17:57

Staatsbahn schrieb
Zitat:
Man könnte Freiburg - Kirchzarten auch komplett zweigleisig ausbauen oder auch bis Himmelreich.
Freiburg - Kirchzarten bringt für den werktäglichen Fahrplan (und da klemmt es) nicht viel.
Zitat:
Bis dahin mindestens noch eine Kreuzungsmöglichkeit zwischen Littenweiler und Kirchzarten.
Das bringt nichts, denn zum Kreuzen müssten die Züge anhalten - das kostet noch mehr oder ähnlich Fahrzeit als eine verlegte Kreuzung. Doppelspurig Littenweiler-Kirchzarten wäre etwas anderes - bringt aber mehr etwas für den 20-Minuten-Takt.

Zitat:
Dann Reaktivierung als Kreuzungshalt Posthalde, Hölzlebruck (oder Titisee-Neustadt auch zweigleisig), Kappel-Gutachbrücke, Hausen.
Auch hier gilt: Eine Kreuzung in Posthalde bedeutet, dass mindestens ein Zug warten muss.

Sinnvoll wäre eine Zweispur-Insel Himmelreich - Kirchzarten. Dann könnte der Zug aus dem Schwarzwald eher starten und würde entsprechend eher in Freiburg ankommen. Die vorhandenen Kreuzungsmöglichkeiten kranken ein wenig daran, dass die Fahrzeiten dazwischen so gerade für den 15-Minuten-Takt passen, aber nur, wenn zwischen Wiehre und Freiburg Hbf gekreuzt wird (wie früher). Kreuzt man wie z.Zt. in Freiburg Hbf wegen der Fahrzeiten Richtung Kaiserstuhl, müsste für einen stabilen Fahrplan die Kreuzung zwischen Himmelreich und Kirchzarten (näher an Himmelreich) liegen. Dann wird es zwar knapp auf dem Abschnitt Himmelreich - Hinterzarten, aber da sind ein paar (wenige) Minuten Puffer drin.

Für den 20-Minuten-Takt passen die Kreuzungen eigentlich gar nicht. Das sieht man auch an den dann gegenüber dem Halbstundentakt verlängerten Fahrzeiten. *Dafür* wären dann Doppelspurinseln sinnvoll!
-707
Da wurde echt viel in den Sand gesetzt.

Vor 10 Jahren war von durchgebundenen Zügen von Breisach in den Schwarzwald noch nichts zu lesen. Stattdessen wollte man damals einen 15 Minuten Takt zwischen Freiburg und Gottenheim inklusive einem zweiten Bahnsteig in FR-West (heute Landwasser).
Es erschloß mir bisher auch nicht der Sinn von Direktverbindungen von Breisach nach z.b. Kirchzarten. Die Pendlerströme sind auf Freiburg ausgerichtet. Dort einen gesicherten Anschluss herzustellen, hätte mehr Nutzen für den Großteil der Fahrgäste gehabt.
Markus_26 schrieb:Zitat:
Hatte am Wochenende folgendes erlebt:
Zug kam knapp 10 Minuten zu spät in Freiburg aus Richtung Villingen an, und nachdem die Leute eingestiegen waren, hieß es vom Fahrer plötzlich "mir wurde gerade mitgeteilt, dass wir noch ca. 15 Minuten auf den Gegenzug warten müssen." :-(
Mit solcher Infrastruktur ist ein verlässlicher Fahrplan natürlich schwierig...
Besser wäre es gewesen gleich 20 Minuten statt 15 Minuten zu warten. Dann wäre man wenigsten pünktlich im nachfolgenden Takt gefahren(*). Zwischen Freiburg und Gottenheim gibt es keine Kreuzungsmöglichkeit. Mehr als 2-3 min Verspätungen sollte man dort nicht haben. Sonst beeinflusst man den Gegenzug zu sehr. (* Wegen der aber nötigen Wende in Gottenheim um dann wieder als nächster Zug nach Freiburg zu starten war es vermutlich doch richtig so.)

Elztalbahn schrieb:
Zitat:
GP4Flo schrieb:
Zitat:
Meiner Ansicht nach sollte man das Flügelkonzept lieber komplett beerdigen und einfach jeweils stündlich Breisach - Seebrugg und Breisach - Villingen fahren.
Das geht aus Kapazitätsgründen (Zuglängen) so einfach nicht mehr: auf der Dreiseenbahn wurden die Bahnsteige verkürzt. Man müsste nun also in Titisee schwächen und stärken, was wohl ähnlich problematisch wie Flügeln wäre.
Fast überall müsste die Bahnsteiglänge mindestens 140 m betragen.

- Breisach (- Gottenheim): 140 m
- Endingen (- Gottenheim): 105 m (aber nur Pendelverkehr)
- Gottenheim - Freiburg: 210 m
- Freiburg - Titisee: 210 m
- Neustadt Gleis 1: 210 m
- (Titisee -) Seebrugg: 140 m
- (Titisee -) Villingen: 140 m

Welche Züge fahren denn überhaupt als Dreifachtraktion? Bei den üblichen Doppeltraktionen sollten Durchbindungen nach Breisach, Seebrugg und Villingen ohne Stärken/Schwächen möglich sein. Da man für den neuen Fahrplan wegen der fehlenden Flügelungen und der Brechung in Freiburg mit zusätzlichen Wendezeiten mehr Fahrzeuge benötigt, gibt es vermutlich eher noch weniger Dreichfachtraktionen als heute. Man will vermutlich in Titisee sehr häuifig Stärken und Schwächen. Auf den Außenästen Neustadt-Villingen und Titisee-Seebrugg (exkl. Ausflugsverkehr) benötigt es im Prinzip keine Doppeltraktionen. Denn ...

707 schrieb:
Zitat:
Warum hat denn die S1 Richtung Seebrugg wochentags nach wie vor 11 Minuten Aufenthalt in Titisee und dann die Kreuzung in Aha. Damit bleibt der Busanschluss in Schluchsee kaputt.
Es wundert mich außerdem, dass die Linie Villingen -> Freiburg weiterhin 4 min Aufenthalt in Titisee haben soll, obwohl man nicht mehr flügelt. Stattdessen könnten man in Neustadt später abfahren und die Kreuzung und Umstiegssituation im 30er-Knoten entspannen. Meine Theorie (siehe weiter oben) ist deswegen, dass vermutlich immer in Titisee gestärkt/geschwächt werden soll. Dafür wären dann die Aufenthalte in Titisee, sowohl bei der Villinger, als auch bei der Seebrugger Linie. Da dann die Kreuzung in Bärental nicht klappt, muss gleich 10 min in Titisee herumstehen. Als Ergebnis hat man längere Fahrzeiten Seebrugg-Freiburg und Neustadt-Freiburg als früher. TOLL!

Gruß, naseweiß



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.02.20 21:43.

Re: Bahnsteiglotto bleibt erhalten

geschrieben von: naseweiß

Datum: 12.02.20 21:41

Himmelreicher schrieb:
Die Ein-/ Ausfahrt-Geschwindigkeiten waren bislang auch meine einzige Erklärung.
Allerdings hinkt das irgendwie:
Warum fährt in Himmelreich um 6:59 (ab 17.2: 7:03) auf Gleis 2 Richtung Freiburg anstatt auf 1?
Bist Du sicher, dass in Kirchzarten schneller auf 1 eingefahren werden kann, als auf 2? Von der Geometrie müsste es sogar anders herum sein.
Gibt es eine aktuelle öffentliche Quelle für die Einfahrt-Geschwindigkleiten. Im ISR finde ich das nicht.
- Hier hatte Honigbiene einen Buchfahrplan(?) für Wiehre-Himmelreich verlinkt.
- Außerdem hatten jemand in den Beiträgen davor mit GPS zwei Fahrten aufgenommen.
- Oder hier eine Führerstandsmifahrt bei Youtube von September 2019

Wenn ich das richtig verstehen, kann man Littenweiler und Kirchzarten kann mit 100 bzw. 90 km/h durchfahren. Entsprechend sollten alle Züge des normalen 30-min-Takts über das jeweilige Gleis 1 verkehren.

Zitat:
Aber möglicherweise ist es die einzige Erklärung.
Vielleicht 15 Sekunden gespart, dafür rennen die Fahrgäste halt.
Im Prinzip sollte das Problem so gar nicht auftreten. Auf Gleis 2 sollten die Züge des Normaltaktes in Littenweiler und Kirchzarten nur bei größeren Verspätungen kommen. Dann hätte man diese Zeit die an Gleis 1 wartenden Fahrgäste zu informieren, welche dann diese Zeit hätten um auf Gleis 2 zu wechseln.

Verspätungen:
- Kirchzarten: 20 min oder mehr für Züge in Richtung Freiburg
- Kirchzarten: 5 min oder mehr für Züge in Richtung Schwarzwald
- Littenweiler: 15 min oder mehr für Züge in beide Richtungen

Wieso man in Himmelreich jemals wechselt, k.A.

Gruß, naseweiß
MVGT23 schrieb:
Vor 10 Jahren war von durchgebundenen Zügen von Breisach in den Schwarzwald noch nichts zu lesen. Stattdessen wollte man damals einen 15 Minuten Takt zwischen Freiburg und Gottenheim inklusive einem zweiten Bahnsteig in FR-West (heute Landwasser). Es erschloß mir bisher auch nicht der Sinn von Direktverbindungen von Breisach nach z.b. Kirchzarten. Die Pendlerströme sind auf Freiburg ausgerichtet. Dort einen gesicherten Anschluss herzustellen, hätte mehr Nutzen für den Großteil der Fahrgäste gehabt.
Ich denke, der Zweck der Direktverbindungen sind nicht unbedingt "richtige" Durchfahrer Gottenheim-Kirchzarten, Breisach-Neustadt, Endingen-Seebrugg usw. Ich vermute, dass es mehr um die Erreichbarkeit der Halte im Freiburger Stadtgebiet geht:

- Freiburg-Landwasser
- Freiburg-Messe/Uni
- Freiburg-Klinikum
- Freiburg-Wiehre
- Freiburg- Littenweiler

Wenn man von Breisach nach Littenweiler oder von Neustadt zum Klinikum will, ist die Durchbindung mit kurzem Aufenthalt in Freiburg Hbf schon sehr nützlich. Schaut man sich die "klassischen" S-Bahn-Systeme in Frankfurt, Stuttgart, München an, sieht man das Gleiche: Die Durchbindungen gibt es nicht etwa für Direktfahrer (z.B.) Niedernhausen-Dietzenbach, Herrenberg-Plochingen oder Geltendorf-Ebersberg. Stattdessen geht es darum die vielen Haltestellen entlang der Stammstrecke von beiden Seiten zu erreichen.

Waren nicht urspünglich sogar mal weitere Zwischenhalte geplant?

- Freiburg-Landwasser
- Freiburg-Messe/Uni
- Freiburg-Klinikum
- Freiburg Hbf
- Freiburg-Pressehaus
- Freiburg-Wiehre
- Freiburg-Oberwiehre (Name?)
- Freiburg- Littenweiler
- Freiburg-Kappel

Ein durchgebundene Linie im 15-min-Takt wäre auch für den freiburger Binnenverkehr interessant.
Für die auswärtiger Einpendler wären die vielen Zwischenhalte widerum in den meisten Fällen eher nervig.

Gruß, naseweiß



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.02.20 22:06.

Re: Bahnsteiglotto bleibt erhalten

geschrieben von: Himmelreicher

Datum: 13.02.20 10:00

naseweiß schrieb:
...
Im Prinzip sollte das Problem so gar nicht auftreten. Auf Gleis 2 sollten die Züge des Normaltaktes in Littenweiler und Kirchzarten nur bei größeren Verspätungen kommen. Dann hätte man diese Zeit die an Gleis 1 wartenden Fahrgäste zu informieren, welche dann diese Zeit hätten um auf Gleis 2 zu wechseln.

Ich nehme an die Verantwortlichen haben genau diese Einstellung. Wie man überhaupt auf die Idee kommen kann die möglicherweise mobilitäts-eingeschränkten Fahrgäste spontan umzudisponieren, wird sich mir in diesen genannten Fällen einfach nicht erschließen.

Auch aus den bisherigen Beiträgen kann ich noch keinen betrieblichen Nachteil bei striktem Richtungs-Gleis in Kirchzarten und Himmelreich erkennen.
Für viele Fahrgäste wirkt im Moment alles ziemlich willkürlich und nicht nachvollziehbar.
In Diskussionen mit weniger bahn-afinen Leuten versuche ich deshalb die Hintergründe zu erklären.
Aber bei diesem Thema muss ich wohl (auch weiterhin) passen.

Vg Himmelreicher

Re: Infrastrukturausbau - Kreuzungsmöglichkeiten

geschrieben von: Elztalbahn

Datum: 13.02.20 10:05

Auch Richtung Breisach wäre Zweigleisigkeit sinnvoll.

Oft hat der Zug aus Gottenheim etwas Verspätung, so dass der Gegenzug in Freiburg Hbf warten muss. Ein Zweigleisiger Abschnitt im Bereich Klinikum bis Messe würde helfen, dann könnte in solchen Fällen die Kreuzung dorthin verlegt werden.

Re: Bahnsteiglotto bleibt erhalten

geschrieben von: naseweiß

Datum: 13.02.20 11:44

Himmelreicher schrieb:
Auch aus den bisherigen Beiträgen kann ich noch keinen betrieblichen Nachteil bei striktem Richtungs-Gleis in Kirchzarten und Himmelreich erkennen.
Richtig, in Himmelreich sollte es strikten Richtungsbetrieb geben, da dort im Normalfall (30-min-Takt, keine Verspätungen) immer gekreuzt wird.

In Kirchzarten sollte im Normalfall nicht gekreuzt werden. Gleis 1 ist zu bevorzugen, da die Züge schneller fahren können. Die Benutzung von Gleis 2 bedeutet wohl Ein- und Ausfahrt mit 60 km/h (laut GP4Flo). Das wären vermutlich min. 30 sec Verspätung, die den knappen Fahrplan zusätzlich gefährden. Außerdem ist Gleis 1 als Hausbahnsteig für alle Fahrgäste ohne Unterführung, also schneller und bequemer, zu erreichen ist. Gibt es denn Züge, die in Kirchzarten Gleis 2 nutzen, ohne dass ein anderer Zug parallel Gleis 1 nutzt?

Edit: 30 min wäre ein bisschen viel



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.02.20 11:47.

Re: Bahnsteiglotto bleibt erhalten

geschrieben von: Himmelreicher

Datum: 13.02.20 18:56

naseweiß schrieb:
...
Gibt es denn Züge, die in Kirchzarten Gleis 2 nutzen, ohne dass ein anderer Zug parallel Gleis 1 nutzt?
Ja, die Züge der S11/S13 enden / beginnen auf Gleis 2. Diese Verstärker sind m.E. eh Quatsch. Aber das ist ein anderes Thema...

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